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vor 1 Monat, 3 Wochen
Letzter Beitrag:
vor 1 Monat, 2 Wochen
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, thegray, Manfred aus ObB, BdasB

Studie: "Umweltbilanz von Elektroautos besser als bei Dieselfahrzeugen"

Startbeitrag von BdasB am 27.10.2017 08:50

[www.heise.de]

Studie: Umweltbilanz von Elektroautos besser als bei
Dieselfahrzeugen


Belgische Forscher haben herausgefunden, dass Fahrzeuge mit Elektroantrieb über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg deutlich weniger Treibhausgase ausstoßen als Autos mit Dieselmotor. An Metallen für Batterien gebe es keinen Mangel.

Antworten:

Das ist richtig!
Der Strommix besteht in Belgien zu 47,2% aus Kernenergie, 27% Erdgas,7,9% regenerative , biologische Brennstoffe (kein CO2), 6,5% Windenergie,4% Solarenergie und nur zu 4% aus Kohle erzeugt.

In Deutschland sieht das total anders aus, vor allem in meiner Gegend.
Ich fahre, wenn ich in Krefeld tanke, zu fast 100% aus Kohle, auch, wenn auf der Rechnung etwas anderes steht.

Strommix Belgien

Andere Länder

von Bernd Schlueter - am 27.10.2017 09:10

Re: ...

@ Bernd ...

evtw. erstmal den ARTIKEL LESEN ...

AUSZUGSWEISE ...

" ...berechnet, dass die Kohlenstoffdioxid-Emissionen von Elektro-Autos selbst in Polen, wo der Anteil von Kohlekraftwerken an der Energiegewinnung in der EU besonders groß ist, insgesamt um 25 Prozent niedriger liegen als bei einem Dieselfahrzeug. In Schweden falle die Umweltbilanz mit 85 Prozent weniger CO2-Ausstoss sogar noch deutlich besser aus, da dort besonders viel Strom aus alternativen Energiequellen erzeugt werde."

Für die Analyse haben die Forscher den gesamten Lebenszyklus eines E-Autos betrachtet, also auch dessen Fertigung, die Batterieherstellung und den gesamten Energieverbrauch miteinbezogen. Bisherige Studien untersuchten immer nur Teilbereiche wie den Ressourcenverbrauch bei der Akku-Produktion für Pkw. Schon dabei lautete aber der Tenor, dass Elektroautos in der Umweltbilanz zumindest etwas besser abschneiden.

Den Treibhausgas-Fußabdruck Polens schätzen die Autoren der Arbeit auf 650g CO2/kWh, was deutlich unter Berechnungen des Forschungsarms der EU-Kommission, dem Joint Research Centre, vom vorigen Jahr liegt. Für Deutschland geben sie einen ebenfalls vergleichsweise schlechten Wert von 410g CO2/kWh, sodass sie dort auf einen Umweltbonus von 45 Prozent bei einem E-Auto kommen. Die Bestwerte in Schweden basieren auf der Annahme eines Ausstoßes von 20g CO2/kWH bei der Energieerzeugung.

... und wer es denn will kann auch in Krefeld seinen Stromanbieter wechseln (wenn man den Kohleverstromern kein Geld geben will)

Ein Kommentar: [www.heise.de]

von BdasB - am 27.10.2017 10:05

Re: ...

Zitat
BdasB ztiert Heise
Für Deutschland geben sie einen ebenfalls vergleichsweise schlechten Wert von 410g CO2/kWh,


Unlängst hier eingestellt, genauer 15 August :rolleyes: hab Vergessen von Wem :o

[67183441.foren.mysnip.de]

Titel der Meldung:

PDF: Emissionen des Strommix von 1990 bis 2016 in -D- #

Dort in der PDF steht 534 g CO2/kWh und das auch nur
nach Frisierten Klimabilanzen, aber da nach UNO Recht frisiert wird um den Ablaßhandel
zu betreiben, kommt die Reue erst später, den dem Klima ist es egal ob in der BRD
schöngerechnet und dafür Solarzellen aus China mit 66% Kohleanteil

Aber wie wird da Bernd Kritisiert :eek:

Zitat
BdasB
@ Bernd ...

evtw. erstmal den ARTIKEL LESEN ...


Dazu eine Anmerkung von meiner einer, das Roland einen Grund zu Löschen :rp:

Lesen, als News einstellen Hilft auch nur Bedingt, wenn anschließend ..., ähhh
was wollt ich noch Schreiben :rolleyes: Habs Vergessen :o

Nicht Vergessen wollt ich noch ein Bild aus den Klimabericht aus Dessau, der einen
von vielen Bilanzbarbiertricks zeigt um auf schöne Werte zu Kommen, die Andre
dann noch schöner Reden
[attachment 2516 CO2Abb2.png]

von Manfred aus ObB - am 27.10.2017 10:45
Ich tanke gerade noch 1/2 Stunde in Krefeld nach, um sicher nach Düsseldorf mit dem GUD-Erdgas-Heizkraftwerk zu kommen. Liegt mein CO2-Ausstoß im Moment noch bei 165 Gramm pro km, wird er gleich, vorausgesetzt, es ist bereits Heizsaison und das Gaskraftwerk läuft, auf ca 1/4 sinken. Im Sommer , nachts, kann der CO2-Ausstoß sogar auf Null sinken, selbst, wenn die Sonne nachts einmal nicht scheinen und der Wind nicht wehen sollte. Denn dann kommt es vor, dass der Strom zu 100% atomar erzeugt wird.
Ist zwar dumm von mir, dann nicht zu tanken, aber ist einfach so eine Angewohnheit von mir. Hat etwas mit längeren Spaziergängen zu bestimmten Anlagen in der Vergangenheit zu tun. Frankreich sollten wir an dieser Stelle vielleicht besonders lobend hervorheben. Wer in Frankreich umweltbewusst ist, tankt eh nur norwegischen Wasserstrom.

Also, das wollen wir doch einmal hervorheben,wer Elektroauto fährt, tankt eh nur umweltfreundlich erzeugten Strom. Der hat mit den Mixstatistiken rein gar nichts zu tun.

Im Übrigen geht es beim Elektrofahrzeug mehr um Lärmfreiheit und Abgasvermeidung in den Ballungszentren. Das wird viel zu wenig erwähnt.

Für Belgien und vor allem für die Niederlande wird ein großer Teil des Stromes in Deutschland erzeugt. Ein guter Grund, diese Anteile unter den Tisch fallen zu lassen.

So hat man Platz für das Schönen der Statistik durch norwegischen Wasserstrom.

Den größten Anteil an Atomstrom erhält von uns die Schweiz, nachts.
Der belastet also die radioaktive Statistik nicht, zumal er reingewaschen als Wasserstrom tagsüber zurückkehrt.




Womit man Schweizer Pumpspeicherseen auffüllt, ist unbekannt.

von Bernd Schlueter - am 27.10.2017 13:48

Hört doch auf ....Re: Studie: "Umweltbilanz von Elektroautos besser als bei Dieselfahrzeugen"

EV alleine macht die Sache nicht rund...

Da ist die Huhn oder EI Frage.

KWK ohne EV nicht....

EV ohne KWK nicht .......

Kein Intelligentes Netz ohne V2G

Ohne V2G Technik kein Bedarf an an Intelligenten Netz.

Kein 2Live Akkus ohne EV

keine 2Live Technik schlechte Bilanz für RegEnerg.

keine RegEnerg. ohne 2 Live Regel-Energie ..........

USW.

Also alles beim alten lassen.


Oder den Teufelskreis mal an einer Stelle aufdrösseln.
OK keine EV weil zu viel Kohle hier - nun Fahren wir weiter Verbrenner! und fördern Pardon fordern KWK......



WENN aber am ENDE durch EV- KWK mit W.-Wasserspeicher dann bessere Regelenergie gibt. Und nebenbei Millionen von Heizungsanlagen ersetzt werden können - fragt kein Schw... mehr nach dem bisschen CO2 das da und dort .....

Sagen wir mal 25% der Abwärme der Autos könnten in Haus und Industrie landen.

Also mal kurz irgendwo reingeschaut - pro Tag 170.000.000 Liter Kraftstoff. Ergibt (JA JA sehr vereinfacht) 1.700.000.000 KWh Wärme.

Wieder stark vereinf. ~1500000 Megawattstunden Wärme mal nur 1/4 Nutzbar machen 400.000 MWh Nützliche Abwärme.

Mit herkömmlichen Heizmitteln produziert machen wieviel CO2 und sonstigen Mist.

JEDEN TAG!

200 Arbeitstage x 400.000MWh


80.000.000.000KWh p.a Abwärme, die dann genutzt würden KÖNNTEN!

So grade mal aufgeschnappt -
Zitat
Für das Jahr 2050 wird progno­s‍tiziert, daß der jährliche Bedarf der Haushalte in Deutschland an Nutzwärme bei rund 1,2 Exajoule liegen wird.


Das wären ~3000.000.000.000Kwh so ganz gob ? Richtig???

Also 25% des Autoverkehrs. 80.000.000.000KWh p.a. Heute
Heizungen 3000.000.000.000Kwh p.a. üüüüüüüMorgen

Nur um das mal so gegenübergestellt zu haben - mindestens 1/30 aller Millionen Heizungen könnten 2050 abgeschafft sein wenn der Verbrauch von Heute bleibt + weniger Speicherkraftwerke + Mehr Regelenergie im Sekundentakt....

Das gesparte Geld dann in die Umstellung der Volkswirtschaft .....


JA JA - MMR (Milchmädchenrechnung)
ich denke bei allen Spielchen wie viel Verbrauch hatten wir 1980, wer glaubt das die KM-Leistung und Co. 2050 deutlich weniger wäre?


Gesetzt den Fall ich habe nicht ein paar Kommastellen unterschlagen
Am Ende doch eher Konservativ gerechnet ! Ganz grob PimalDaumen 25% Auto und KWK gleich 1Millionnen Heizungsanlagen weniger.

Mit welcher Maßnahme wurden in der Vergangenheit 1Millionen Heizungsanlagen ersatzlos gestrichen - :rolleyes: achja richtig 2Weltkrieg.
Hm - ist natürlich auch ein Weg WW3.
Treffen sich zwei Planten im Universum
P1 "Na wie gehts"
P2 "Schniff ; Hüstel" - "nicht so Gut"
P1 "Wieso"
P2 " habe Menschheit"
P1 "Ach nicht schlimm ; hatte ich auch mal, geht vorbei"

von thegray - am 27.10.2017 19:03

Re: Hört doch auf ....Re: Studie: "Umweltbilanz von Elektroautos besser als bei Dieselfahrzeugen"

Zitat
thegray
und fördern Pardon fordern KWK......


Aus längst vergessenen Fördergeldern ( Anno 2003 )



und so alls Vision fürs Fördergelderverbrennen mit Brennstoffzellen ( Hot Modul )


Bildquelle: [www.ffe.de]

von Manfred aus ObB - am 27.10.2017 19:56
Super, Manfred, damit können wir was anfangen. Leider nur für unsere Erbauung. Wie ich meine grünen Freundinnen kenne, können die den Flussdiagrammen am wenigsten abgewinnen, dabei ist da alles drin enthalten, was für die Energiewende nötig ist. Wenigstens haben wir eine Bundeskanzlerin, die die Sache ernst nehmen wird und von Seiten der anderen jamaikanischen Partei kann man ohnehin Vernunft erwarten.
Theoretisch könnte die jetzige Regierungsparteienzusammensetzung ideal für die Erreichung unserer Ziele sein.
Wir sollten die Chancen nutzen.

von Bernd Schlueter - am 27.10.2017 20:37

Re: Hört doch auf ....Re: Studie: "Umweltbilanz von Elektroautos besser als bei Dieselfahrzeugen"

Also Manfred nichts gegen deine "Datenbanken"

Ändert doch nichts dran - das alles andere incl. Atom auch Sinnlose Förderungen hatten.

Und wenn reden wir darüber das jegliche unsägliche Förderung abgeschafft gehört ohne wenn und aber!

Reden wir doch darüber das alles andere besser ist als das bestehende System der Ineffizienz bei der Verwertung von Energie.
UND das dies Volkswirtschaftlich nicht nur Unsinn sondern sogar in Zukunft unseren viel besagten "Standort" gefährdet. Umwelt mal außen vor.

von thegray - am 28.10.2017 12:34
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