Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
1te Mannschaft
Beiträge im Thema:
1
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
Thomas

Bericht Dormagen gg. MTVD Köln

Startbeitrag von Thomas am 11.03.2002 08:05

Nach elf Sekunden das erste Regionalliga-Tor im TSV-Sportcenter


Am besten lief es eindeutig an der Theke .....

--------------------------------------------------------------------------------

Von Volker Koch

Das TSV-Sportcenter hat seine handballerische Feuertaufe bestanden, zumindest, was die "längste Theke Dormagens" anbetraf. Alles andere lässt sich sicher noch steigern - vor allem die spielerische Leistung der Hausherren, die sechs Tage vor dem Gipfeltreffen bei Verfolger Eintracht Hagen angesichts des 28:19-Erfolges (Halbzeit 14:10) über Regionalliga-Schlusslicht SG MTVD Köln nur wenig spielerischen Glanz verbreiteten.


Ein Tor aus dem Rückraum, ein Treffer per Gegenstoß: Marcel Wernicke (hier gegen Kessel und Dittmann) zeigt deutlich, dass er vom intensiven Training und den guten Nebenleuten in Dormagen profitiert. Insgesamt ließ das erste Handballspiel im neuen TSV-Sportcenter trotz der stattlichen Kulisse von 1400 Zuschauern viele Wünsche offen.
NGZ-Foto: H. Jazyk
Lag es an der Kulisse - gut und gerne 1400 Zuschauer dürften zumindest tief im Westen neuen Regionalliga-Rekord bedeuten; lag es am Termin - am Freitag steht das vorentscheidende Titel- und Aufstiegsduell beim fünf Punkte zurückliegenden, einzig verbliebenen Verfolger Eintracht Hagen auf dem Plan; hatten sich die Dormagener einfach zu viel vorgenommen, zumal ihnen mit dem ersten Meisterschaftstor in der neuen Halle, das Ivan Ivisic schon nach elf Sekunden erzielte, ein Auftakt nach Maß geglückt war? Oder hat sich der bislang so souveräne Spitzenreiter der Regionalliga West in eine kleine Krise gespielt?


Rainer Hantusch wird mit einem Griff an den Hals gebremst.

"So gewinnen wir in Hagen jedenfalls nicht", zog Torhüter Joachim Kurth ein persönliches Fazit unter sechzig unterdurchschnittliche Minuten. Er durfte sich von dieser Wertung ausnehmen, auch wenn er im Schatten seines zweitliga-erfahrenen Gegenübers Timo Poetzsch stand; der Ex-Fredenbecker hatte mit 18 gehaltenen Bällen den größten Anteil daran, dass die Kölner nicht ein ähnliches Debakel erlebten wie im Hinspiel, das sie mit 9:29 verloren.

Insgesamt wirkte das Schlusslicht deutlich verbessert, doch die Freude von Trainer Karsten Bohmann über den Aufschwung wurde durch die schwere Verletzung von Markus Lerho getrübt - der Ex-Neusser schied kurz vor der Pause mit Verdacht auf Jochbeinbruch aus. "Die Jungs waren von der Kulisse beeindruckt und haben zu früh versucht, zu zaubern", brachte Dormagens Co-Trainer Khalid Khan gewisses Verständnis für eine der schwächsten Saisonleistungen des Tabellenführers auf. Wie immer, wenn der Rest schwächelt, zeigte Henrik Andersson, was er eigentlich drauf hat - der Schwede war mit Abstand der Beste am Samstagabend.


Viel Platz für Marcus Wallgren.

Für alle anderen gilt das Fazit des gesamten ersten Handballabends im neuen Sportcenter: noch steigerungsfähig. Die Beschallung vor und während des Spiels war zu laut, dafür konnte die Trainerworte auf der Pressekonferenz keiner hören; die Tribünenbeleuchtung während der Partie war zu hell, das erschwert die Sicht auf den Ball.

Dafür klappte es rund um die "längste Theke Dormagens" reibungslos - zeitweise standen dort mehr Menschen, als durchschnittliche Regionalliga-Spiele Zuschauer haben. "Einer schlechten Generalprobe folgt eine gelungene Premiere", hofft Kurth - spielerisch mit Blick auf Hagen, organisatorisch mit Blick auf das Länderspiel zwei Tage danach.

Antworten:

Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.