Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
1te Mannschaft
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 15 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Thomas

Vorbericht Hagen gg. Dormagen

Startbeitrag von Thomas am 15.03.2002 06:07

(ut) Ein volles Haus erwartet der VfL Eintracht heute abend (20.30 Uhr, Ischelandhalle), wenn der verlustpunktfreie Tabellenführer Bayer Dormagen zum Spitzenspiel der Handball-Regionalliga antritt.


Normalerweise würde sich hier entscheiden, welche dieser beiden Mannschaften in die 2. Bundesliga aufsteigt. "Aber leider haben wir uns durch die dumme Niederlage in Wermelskirchen und den Punktverlust gegen Soest selbst aus dem Rennen gebracht", trauert VfL-Spielertrainer Roman Becvar verpassten Chancen nach.

Auch das Hinspiel in Dormagen hätten die Hagener gut und gerne für sich entscheiden können. Doch Zeitstrafen in der Schlussphase brachten den VfL damals um die Früchte der eigenen Arbeit.

Nun also soll es heute abend in Bestbesetzung wenigstens eine Revanche geben. "Schon deshalb, weil wir verhindern wollen, dass Dormagen die Saison mit weißer Weste beendet", meint Becvar.

Auch, wenn die Aussicht bei einem Rückstand von fünf Punkten noch an Dormagen vorbeizuziehen utopisch erscheint, fiebern die Hagener diesem Gipfeltreffen seit Wochen entgegen.

In taktischer Hinsicht ist die Marschrichtung für Roman Becvar klar: "Wir müssen gegen die kompakte 6-0-Deckung konsequent über die Außen und den Kreis kommen. Würfe aus dem Rückraum sind gegen Dormagens Zweimetergarde wenig erfolgversprechend."

Die Gäste, die mit den beiden Schweden Wallgren und Andersson, dem Franzosen Mahe und dem Kroaten Ivisic gleich vier Ausländer in ihren Reihen haben und darüber hinaus auf Torhüter Joachim Kurth, Rechtsaußen Holger bellmann und Rainer Hantusch im Rückraum bauen, werden heute abend von rund 250 Fans begleitet. Für stimmung auf den Rängen ist also gesorgt.

14.03.2002

Antworten:

Re: +Vorbericht Hagen gg. Dormagen

Hagen: "Dormagen die einzige Niederlage beibringen"


Bayer setzt auf Geduld und die Fans

--------------------------------------------------------------------------------

Von Volker Koch

Spätestens nach dem Unentschieden in Soest vor vier Wochen hat Handball-Regionalligist VfL Eintracht Hagen sein Saisonziel revidiert. Statt Aufstieg heißt es nun: "Bayer Dormagen die einzige Saisonniederlage beibringen." Gelegenheit bietet sich am Freitag ab 20.30 Uhr in der Ischelandhalle.

Dort sind die Hagener seit anderthalb Jahren ungeschlagen, holten in dieser Saison bisher 20:0 Punkte. Kein Wunder, dass Spielertrainer Roman Becvar da sagt: "Wir wollen Freitag Abend Dormagen die erste Niederlage beibringen. Schon das Hinspiel hat gezeigt, dass Bayer schlagbar ist - warum sollen wir es zu Hause nicht schaffen?" In der Tat lagen die Gäste am 27. Oktober bis zur 50. Minute in Führung (21:19), ehe sie mit dem 23:28 ihre bisher höchste Saisonniederlage kassierten. "Und auswärts ist Dormagen nicht so stark wie zu Hause", das nährt Becvars Optimismus ebenso wie die Tatsache, dass ihm Freitag Abend seine Bestbesetzung zur Verfügung steht.

Doch das gilt auch für den TSV Bayer Dormagen: "Alle haben in dieser Woche sehr gut im Training gearbeitet, wir können wirklich in Bestbesetzung nach Hagen fahren," verrät Trainer Kai Wandschneider, der die Chancen bei "fünfzig zu fünfzig" sieht. Sein Rezept ist einfach: "Wir müssen Geduld haben, clever spielen und ruhig bleiben." Er hofft, dass seine Schützlinge dies auch beherzigen werden: "Auf jeden Fall wissen alle, was sie Freitag Abend erwartet." Wobei er nicht allein auf die Lernfähigkeit setzt, sondern auch auf den Anhang: "Gerade in so einem Spiel brauchen wir die Unterstützung der Fans." Die fehlte den Hagenern zuletzt, als nur noch 150 bis 200 pro Heimspiel in die Ischelandhalle kamen; für Freitag rechnet der VfL mit 700 Zuschauern in der 1500 Plätze fassenden Halle.

Wandschneider sieht noch einen weiteren Vorteil auf seiner Seite: den psychologischen. "Hagen steht in diesem Spiel mehr unter Druck als wir. Wir haben doch nichts zu verlieren." Denn für die Gastgeber bedeutet angesichts von fünf Punkten Rückstand ein Sieg die letzte theoretische Chance, Dormagen im Kampf um Titel und Aufstieg noch abzufangen, auch wenn Becvar meint: "Auch wenn wir gewinnen, im Kampf um den Aufstieg hat das keine Bedeutung mehr."

Ganz so fatalistisch braucht er nach Wandschneiders Ansicht nicht drein zu schauen: "Bei einer Niederlage haben wir zwar immer noch drei Punkte Vorsprung, aber das bedeutet, dass wir uns in den restlichen sieben Spielen bis zum Saisonende sehr, sehr stark konzentrieren müssen." Sollte sich Dormagen weder heute noch im weiteren Saisonverlauf einen Ausrutscher erlauben, wollen die Hagener in der nächsten Spielzeit einen erneuten Anlauf Richtung Zweite Liga starten. Bis auf Marcus Peuker und Carsten Fege, mit denen Gespräche noch ausstehen, und Petr Schwab bleibt der Kader weitgehend zusammen, auch Roman Becvar hat seinen Vertrag als Spielertrainer für ein weiteres Jahr verlängert.

von Thomas - am 15.03.2002 06:14

Re: ++Vorbericht Hagen gg. Dormagen

Bereits heute Abend (20.30 Uhr) entscheidet sich für den TSV Bayer Dormagen beim Verfolger VfL Eintracht Hagen, ob die Werkshandballer bereits für die 2. Bundesliga planen können.
Dormagen - Da dürfte wohl heute Abend in der Ischelandhalle in Hagen („Am Sportpark“) keiner der insgesamt 1500 Plätze unbesetzt bleiben, wenn es zum vorentscheidenden Spiel um die Meisterschaft in der Handball-Regionalliga West kommt. Und es damit auch eine Antwort auf die Frage gibt, ob der ungeschlagene TSV Bayer Dormagen bereits in die Planungen für die 2. Bundesliga einsteigen kann.

Beide Teams, darin sind sich die Kenner der Liga einig, sind das „Maß aller Dinge“ in der laufenden Saison. Was sich auch an den bisherigen Ergebnissen ablesen lässt. Die beiden Topteams machen die Meisterschaft unter sich aus, denn acht Spieltage vor Saisonende kommen Mannschaften wie Niederpleis oder Wermelskirchen, bereits mit 13 bzw. 14 Minuspunkten belastet, für die Meisterschaft nicht mehr in Frage. Die Ausgangslage für die Dormagener, die unter Trainer Kai Wandschneider das Hinspiel mit 28:23 für sich entschieden, ist gut, haben die Hagener doch bereits „fünf Miese“ auf ihrem Konto. Mit einem Sieg in der Ischelandhalle wären die Werkshandballer „so gut wie durch“. Nicht zuletzt mit Blick auf das Restprogramm beider Teams.

Doch Wandschneider, der bis auf den angeschlagenen Rechtsaußen Holger Beelmann, der im letzten Spiel gegen MTVD Köln umknickte und dessen Einsatz fraglich ist, auf seine beste Truppe zurückgreifen kann, gibt sich vorsichtig. „Die Chancen für uns auf einen Sieg stehen 50:50. Der Gegner ist stark, auf allen Positionen doppelt besetzt und weiß um seine letzte Chance. Ich erwarte einen Kampf auf Biegen und Brechen, zumal nach meinen Informationen der Gastgeber im kompletter Besetzung aufläuft, auch der starke Lars Breuer steht im Rückraum dem VfL wieder zur Verfügung.“

Nach der nicht ganz überzeugenden Vorstellung der Werkshandballer vor Wochenfrist vor eigenem Publikum gegen Schlusslicht MTVD Köln, die Wandschneider u. a. auch auf den Wechsel aus der alten Halle in die neue Wettkampfstätte zurückführt, hofft der Coach auf eine Leistungssteigerung und natürlich auf die Unterstützung der zuletzt doch bei den Auswärtsspielen stattlichen Anzahl mitreisender Fans. „Die werden wir wohl in der Hagener Ischelandhalle nötig haben“, so Wandschneider.

von Thomas - am 15.03.2002 16:49
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.