Vorbericht: Oppum - Unitas

Startbeitrag von Unitas am 07.02.2003 08:13

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Unitas Haan trifft an der Adlerstraße auf den starken TV Krefeld-Oppum.

Haan. "Es wird ein hartes Stück Arbeit." Der Coach des Handball-Regionalligisten DJK Unitas Haan, Lutz Plümacher, weiß als "Kronzeuge" des Spiels TV Oppum kontra LTV Wuppertal, wovon er spricht. Krefeld kämpfte den LTV mit vier Treffern Differenz nieder und deutete an, was in der Mannschaft steckt. Zugegeben, der LTV erwischte nicht seinen besten Tag. Dennoch verriet das Team von Hans-Joachim Gossow Aufwärtstrend. Der Grund liegt auf der Hand: Die Verletzungsmisere der Hinrunde, die in die unteren Tabellenregionen führte, ist überwunden.

Am Samstag (20 Uhr, Adlerstraße) stellt sich Oppum bei der DJK erstmals wieder in Bestbesetzung vor. "Es wird ein hartes Stück Arbeit." Man darf Plümacher beipflichten. Die Gäste gehen sicher leicht favorisiert in die Partie. Als "hoffnungslosen Fall" sieht sich die Unitas keineswegs. Denn auch Plümacher kann erstmals auf seinen kompletten Kader plus einer zusätzlichen Alternative zurückgreifen. Martin Panthel ist über das Stadium von Kurzeinsätzen hinaus.

Seinen Einstand im Haaner Trikot feiert der norwegische Mittelmann Havard Johansen. "Endlich kann ich unter vernünftigen Bedingungen arbeiten, stehen mir Alternativen zur Verfügung", gibt sich Plümacher zuversichtlich. "Wenn wir gegen Oppum bestehen wollen, müssen wir an die Schwerter Leistung anknüpfen. Gerade zu Hause können wir Berge versetzen. Ein Sieg würde uns enorm weiterbringen. Sorgen bereitet Plümacher die robuste Oppumer 6:0-Deckung. Der großgewachsene Innenblock muss überwunden werden, was nach der Rückkehr des dienstältesten Oppumer Spielers und Abwehrchefs Daniel Spix nicht einfach ist. Hier wird der Plümacher in die taktische Trickkiste packen müssen. Nicht ohne ist allerdings auch die Offensive der Seidenstädter. Auf der rechten Angriffsseite treiben drei Bundesliga-erfahrene Linkshänder ihr "Unwesen": der frühere Rheinhausener und Dormagener Olaf Mast, der Ex-Düsseldorfer Kai Faltin und "Oldie" Uli Dick (OSC Rheinhausen).

Der Mann auf der Mitte zählt in Topform sicher zur Creme der Liga: Maher Farhan kehrte nach zwei Jahren vom TV Korschenbroich zurück. Tobias Schmeing ist längst zur festen Größe im linken Rückraum geworden. Die Lücken, die Dmitry Radkevitch (HC Halle), Tobias Bochwitz und Niels Fabian (beide Bayer Uerdingen) hinterlassen haben, müssen mittelfristig von den jungen Christoph Szymanski (MTVD Köln), Fabian Bednarzik und Jan Schwarz (beide eigene Jugend) geschlossen werden.

Von Hans Peter Julius

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