Lutz Plümachers definitiv letzte Saison

Startbeitrag von Sweety am 03.09.2003 05:59

Quelle:www.wz-newsline.de

Handball/Unitas: Lutz Plümachers definitiv letzte Saison



Handball-Regionalligist DJK Unitas Haan startet in eineinhalb Wochen in die neue Meisterschaft

Haan. Am kommenden Samstag, 13. September, startet Handball-Regionalligist DJK Unitas Haan mit dem Heimspiel um 18 Uhr in der Halle an der Adlerstraße gegen den TV Krefeld-Oppum in die mittlerweile 16. Regionalliga-Saison: eine großartige sportliche Bilanz, deren Fortsetzung allerdings mehr als nur gefährdet erscheint. Seine definitiv letzte Saison bei der Unitas möchte Trainer Lutz Plümacher eigentlich in ruhigeren Bahnen erleben als die beiden letzten Stresseinheiten mit dem Erhalt der Klasse quasi auf der Ziellinie.
"Natürlich möchte ich mich nicht mit einem Abstieg aus Haan verabschieden", betont das Gartenstädter Eigengewächs nachdrücklich. Plümacher bekam auch mit Nijaz Cickusic seinen Wunschspieler, der den Weggang von Tom Neusser sicher mehr als nur kompensiert. Nur wird er zum Saisonauftakt auflaufen können? Die Verletzung aus dem Pokal-Spiel gegen die HSG Gensungen/Felsberg könnte schwerwiegender Natur sein. Wenn sich das bewahrheiten sollte, wäre das Gefüge der Unitas schon ziemlich gesprengt. Denn auch das "Stand by-Abkommen" mit "Seb" Twyrdy könnte sich als Wunschdenken herausstellen. Ein klärendes Gespräch fand gestern Abend statt. Sollte es negativ ausgefallen sein, wird auch die gute konditionelle Aufbauarbeit das Plümacher-Team nicht entscheidend weiterbringen, und die angestrebten Heim-Events können dann wahrscheinlich nicht umgesetzt werden.

"Wir wollen attraktiven Tempohandball in eigener Halle zeigen", kündigt der Coach an. "Es wäre schön, wieder auf einen Zuschauerschnitt von 400 Fans zu kommen", ergänzt der 1. Vorsitzende Jürgen Brix, der sich am Monatsende bei der Jahreshauptversammlung der Unitas im Übrigen nicht wieder zur Wahl stellt.

Die rein sportliche Gratwanderung verdeutlichen die Verletzungsanfälligkeit von Henrik Schepper und die aktuelle Handverletzung von Klaus Hoppe, der aber sicher mit einer Manschette spielen kann. Die Kreisläufer-Frage hat Lutz Plümacher mittlerweile beantwortet Stefan Panthel hat den Zuschlag bekommen. Bei den Torleuten fällt die Entscheidung zwischen Sascha Grünwald und Nico Nothen in dieser Woche. Nicht nur rein sportlich scheint die DJK Unitas erneut einer "unruhigen" Saison entgegenzusehen.

Was sich auch im direkten Umfeld, sprich der Vorstandsebene, andeutet: Jürgen Brix wachsen die Aufgaben über den Kopf was auch verständlich ist. Die immer schwieriger zu erfüllenden Rahmenbedingungen führen zu immer größer werdenden Frustsituationen. Das finanzielle Säckel muss immer enger geschnürt werden. Dazu gesellten sich Probleme mit der Stadt Haan, die offenbar ernsthaft Hallennutzungsgebühren in Höhe von 4800 Euro einfordern wolle, um damit den maroden Haushalt zu sanieren. "Wenn das so kommt, werden wir unseren Spielbetrieb einstellen müssen", beklagt Jürgen Brix. "Diese Entwicklung geht den wettbewerbstreibenden Vereinen an den Lebensnerv."

Der hausinterne Mangel einer fehlenden angemessenen Öffentlichkeitsarbeit und der personell zu dünn besetzte Vorstand sind weitere Punkte, die gelöst werden müssen. Vielleicht gibt es auf der Jahreshauptversammlung die ersten Antworten auf diese quälenden Fragen nicht nur des Jürgen Brix.

Antworten:

Hallo,
habt ihr schon mal ernsthaft über einen Zusammenschluss der Handballabteilungen von HTV und Unitas nachgedacht? Sponsorensuche gestaltet sich bestimmt leichter, wenn nicht zwei Vereine um den gleichen "kämpfen" und eine vernünftige Perspektive bieten können?
Auch das Stichwort Hallengebühren würde der Unitas somit nicht erdrückend auf den Schultern lasten und wenn sich zwei Vereine quer stellen, ist eine Chance auf einen möglichen Kompromiss vielleicht größer.

Es gibt sicher auch Nachteile einer "Handballfusion", aber wenn man einmal die lächerliche Rivalität zweier "Kuh-Kaff-Vereine" (bei ca. 30000 Einwohnern kann man ja nicht gerade von einer Großstadt sprechen) beilegt und sich auf das Wesentliche konzentriert - den Spaß und Erfolgshunger beim Handball - könnte man zumindest darüber nachdenken (auch ab einem Alter von 60 aufwärts:-))

Und wie viele jugendliche Handballer haben bereits Mitgleidschaften sowohl bei der Unitas als auch beim HTV inne gehabt...denkt mal drüber nach!

Viele Grüße eines HTV´lers!

von HTV´ler - am 16.09.2003 15:45
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