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Das kritische Eisenbahnforum
Beiträge im Thema:
9
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 3 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 1 Jahr
Beteiligte Autoren:
Ulrich Walluhn, johannes_mario, Bummelbahn

Ein brisantes Thema: Meine Sperrung bei DSO

Startbeitrag von Ulrich Walluhn am 22.04.2014 16:20

Nein, es ist wirklich nicht meine Absicht, "Stimmung" zu machen, Unruhe zu stiften oder dergleichen. Ich möchte auf eine um sich greifende Unsitte aufmerksam machen - die Sperrung kritischer Geister in Internet-Foren. 2008 flog ich in ähnlicher Manier aus dem Thüringen-Forum aus Gera wie jetzt aus DSO. Im Jahre 2008 meldete ich mich, es muss im März oder April gewesen sein, bei Drehscheibe Online (DSO) an. Meine Absicht war, hier mit Fachbeiträgen zur Lokomotivgeschichte Interesse zu wecken und fachliche Probleme darzustellen, um die Meinung anderer einzuholen, Rat und Hilfe zu bekommen. Was sich schon bald einstellte könnte ein Buch füllen. Forentrolle zerrissen regelmäßig überfallartig meine Beiträge und forderten mich oft auch zu einer beißenden Satire heraus. Trotzdem schrieb ich weiter. Trotzdem half ich auch anderen bei DSO weiter. Vor wenigen Tagen erhielt ich bei DSO eine Totalsperre. Die Begründung dazu ist hanebüchen und erinnert an den Umgang mit kritischen Menschen zum Ende der DDR.

Wer in den letzten Jahren intensiver die Drehscheibe Online (DSO) gelesen hat,
kennt mich und meine Beiträge vor allem aus dem „Historischen Forum“. Ich
schrieb dort ab 2007/2008 bis zum, ja bis zum 15. April 2014. Dann wurde ich
gesperrt. Publikationsverbot. Die Sperre griff und greift so tief, dass es mir nicht
einmal möglich ist, meine Privatnachrichten zu lesen und zu beantworten. Daher
ist mein Schweigen bei DSO nicht etwa mangelnder Anstand sondern schlicht
die technische Unfähigkeit, noch antworten zu können.

Warum hat man mich (und gleichzeitig andere) gesperrt? Die Begründung des
Moderators Timo C. lautet wie folgt: „Sehr geehrter Herr Walluhn, ich beobachte
Ihr Treiben in unseren Foren schon über einen sehr langen Zeitraum. Das Maß
des Erträglichen ist für mich erreicht. Jegliche Aufrufe zur Mäßigung sind verpufft
bzw. wurden völlig konterkariert. Aus diesem Grund habe ich Ihren Account
gesperrt und bitte Sie, von einer weiteren Teilnahme an Diskussionen auch unter
anderen Nicks vorerst abzusehen. Ich will den Inhalt Ihrer eisenbahnspezifischen
Ausführungen und Ihrer Weltanschauungen nicht diskutieren. Dazu habe ich eine
Meinung, das reicht mir. Der Ton, mit dem Sie Ihre Mitdiskutanten bei
drehscheibe-online.de angehen und auch Außenstehende nicht verschonen, ist
ausreichend, eine Sperrung zu begründen. Bitte bedenken Sie, man muss nicht
nur Recht haben, man muss auch Recht bekommen und Ihre Vorgehensweise
verbaut Ihnen jeglichen Weg dazu.... Mit freundlichen Grüßen Timo C.“

Aha. Man beobachtet also mein „Treiben“ schon über einen sehr langen
Zeitraum. Das tat die Stasi in der DDR auch. Der Tonfall dieses Schriftstückes
erinnert mich unschön an die Art und Weise, wie etwa 1989 Kirchengruppen und
Umweltaktivisten bei sogenannten „Aussprachen“ durch Partei (SED) und
Staatssicherheit behandelt wurden. Ein Punkt, an dem ich aus eigener Erfahrung
von damals sehr empfindlich reagiere.

Ich konnte mir eine Antwort nicht verkneifen, denn im Gegensatz zu 1989
erscheint heute im Morgengrauen keine Stasi im dunkelgrünen Lada mehr, um
mich „zur Klärung eines Sachverhaltes“ abzuführen. Ich schrieb:

Werter Herr C., werte Herrschaften F. und Company,
mit Ihrer „Maßnahme“ meiner Totalsperrung haben Sie sich einen Bärendienst
erwiesen. Vor allem beweisen Sie einen seit längerer Zeit nicht nur von mir
gehegtem Verdacht: DSO hat sich zum Werkzeug, zum Handlanger des .....-
Verlages gemacht. Kritische Stimmen sollen unter dem Vorwand mangelnder
Disziplin und Ordnung zum Schweigen gebracht werden. Fachliche Äußerungen
oberhalb des .... Verlags-Niveaus sollen strikt unterbunden werden. Fachkritik
wird verboten. Herr C., ich bin als Jahrgang 1959 ein wenig älter als Sie und
habe mit Verlaub in meinem Leben schon ganz andere Situationen erlebt, als
diese alberne „Sperrung“. Ihrem Kollegen F. fehlt leider nicht nur Format sondern
auch die Kinderstube. Löschen, Sperren, Verbieten sind Dinge, die ich zur
genüge bis 1989 in der DDR kennenlernen durfte. Wer sich solcher Mittel
bedienen muss, ist feige, ohne Rückgrat, hat keine Argumente und passt sich
jeder äußeren Situation duckmäuserisch an. Das DSO hat sich hiermit selbst zur
Laienspielertruppe degradiert, der jede Professionalität fehlt. Wer keine Satire
vertragen kann und fachliche Aussagen nicht duldet, oder wie in meinem Falle
Betriebsbuchauszüge (wohl auch auf Anweisung des ....-Verlages) untersagt, der
braucht sich nicht wundern, wenn am Ende nur drittklassige Bilderknipser übrig
bleiben oder Leute, denen die Grundlagen der deutschen Schriftsprache fehlen.
Ist Ihnen und Ihren Genossen des DSO schon aufgefallen, dass kein einziger
Fachmann oder Fachautor bei Ihnen schreibt? Nein, damit meine ich nicht
Personen wie Knipping oder Kenning. Namen wie Ebel, Willhaus, Lüdecke,
Stange, Kubitzki, Hütter, Scheibe, Gattermann, Baur, Wenzel, Clössner und wie
sie sonst noch alle heißen sucht man bei DSO vergeblich. Uniata (ein
erstklassiger Fachmann des Werkstätten- und Betriebsdienstes) und Ralf G.
(Saalfelder Dampflokführer) haben sich neben anderen längst ganz oder fast
zurückgezogen, Michael Ziegler war mehrfach gesperrt und wäre es ganz gewiß
wieder, würde er noch unter uns sein. Und auch gute Bildfotografen sind nicht
mehr dabei. Warum wohl?
Sie können unbesorgt sein. Ich verwende keine Minute mehr auf Beiträge bei
DSO. Allerdings werde ich mir das Recht vorbehalten, über meine „Erlebnisse“
hier im DSO anderen zu berichten. Und wenn es mir beliebt auch öffentlich, etwa
über Internetplattformen im Ausland, dort wo noch keine Zensur wie im Deutschen
Demo-Kritischen Rüpelstaat (DDR) greift. Noch leben wir in einem Land, wo ....-
Verlag und Co. nicht die volle Lufthoheit besitzen, meine Herren!
Vorsorglich mache ich aufmerksam, dass ich im Falle weiterer Diffamierungen,
ich wäre ein Nazi oder würde rechtsextremen Kreisen nahe stehen, von
rechtlichen Schritten Gebrauch mache. Interessant, dass dergestalt
Schmutzfinken (die so etwas behaupten – Anmerkung des Verfassers) munter
weiter bei DSO schreiben können.
Geschmacklos ist auch, dass sich nicht einmal meine Frau bei Ihnen mehr
anmelden kann. Man nennt dies Sippenhaft, meine Herren. Schon mal gehört?
Ohne Grüße

Mich erreichten in der Folgezeit unzählige solidarische Nachrichten. Viele waren
entsetzt und schüttelten mit den Kopf, andere wurden sogar regelrecht böse und
wütend. Das DSO hat sich zu einem Hort der fachlichen und politischen Zensur
entwickelt. Fachliche Beiträge werden mit regelmäßiger Wiederkehr zunächst
durch (bestellte) Forentrolle beschossen, die den Verfasser lächerlich machen
wollen, ihn gar regelrecht verleumden, herumpöbeln, den Inhalt entstellen und
auseinanderreißen. Der Verfasser regagiert, stellt richtig, verfasst
Gegendarstellungen und schreibt natürlich auch scharfe Satiren. Am Ende wird
von den Moderatoren der ganze Beitragsbaum gelöscht und das Ziel ist erreicht.
Sieht so ein seriöses Forum aus? Nein, ich denke nicht. Hat sich das Procedere
mehrmals wiederholt, wird der Verfasser verwarnt. Der Verfasser, nicht die
Forentrolle! Jedenfalls meistens. Wirft der Verfasser nicht gleich das Handtuch
und schreibt weiter, folgt der „Verwarnung“ die Totalsperre. Man kehrt bewusst
die Täter-Opfer-Rolle um. Der Verfasser ist der Täter, die Forentrolle sind die
armen Opfer. Über die zweifelhafte Rolle eines süddeutschen Verlages zu
schreiben, bedeutet im Jargon der Moderatoren „Außenstehende angehen“.
Sätze wie ich sei rüpelhaft oder rowdyhaft kamen auf den öffentlichen Bildschirm
und gipfelten in „brunzdumm“ eines Herren Mc (Mack) Sauerkraut. Auf andere
ehrabschneidende Satzkonstrukte möchte ich gar nicht erst eingehen. Ein User
mit dem Namen Türen schließen selbsttätig verwies in einem Link auf
meine „nachweisbaren“ Aktivitäten in der Neonaziszene. Der Link zeigte eine
2008 entstandene Bildfälschung linker Extremisten, die mich mit einem Hitler-
Bärtchen zeigten, also eine Bartform die ich nie im Leben je getragen habe und
einer NPD-Fahne im Hintergrund, die am Ort des Geschehens 2008 in Erfurt nie
stand. Was tat man auf meine Bitte, diesen einzelnen „Beitrag“ wegen
verleumderischen Inhaltes zu löschen? Man löschte den ganzen Beitragsbaum!
Wenige Tage flog nicht etwa Türen schließen selbsttätig aus dem DSO, sondern
ich.

Soweit meine Beiträge überhaupt noch bei DSO vorhanden und nicht einer
Löschorgie zum Opfer gefallen sind, kann sich jeder selbst ein Bild vom
Geschriebenen machen. Mein Name dort war "U.Walluhn". Ich kämpfte immer mit offenem Visier.

Schon vor zwei Jahren untersagte mir die Moderation bei DSO,
Betriebsbuchauszüge von Lokomotiven einzustellen. Es hätte Beschwerden
gegeben! So? Beschwerden. Nein, dies waren keine Beschwerden, dies war der
erfolgreiche Versuch eines süddeutschen Verlagshauses, meine
Veröffentlichungen zu untersagen. Man hat auf das DSO Druck ausgeübt.
Ich müsse, so hieß es in den neuen DSO-Richtlinien, meine Ausarbeitungen durch
eingescannte Originalbeweise belegen. Im Wissen, dass die Veröffentlichung
von Scans aus Staatsarchiven und aus fremdem Privatbesitz gar nicht „einfach
mal so“ möglich ist, hat man meine Aktivitäten damit erfolgreich an Masse gelegt.
Interessant in diesem Zusammenhang, dass es auch anschließend mindestens
zwei Usern unbenommen blieb, Lokomotiv-Lebensläufe auch ohne diese
Nachweise, ja selbst ohne einen Quellenhinweis überhaupt munter weiter bei
DSO einzustellen. Noch Fragen? Nein.

Auch ohne die Totalsperrung hätte ich die Konsequenz gezogen, mich aus DSO
zurückzuziehen, wie andere vor mir. Es war schließlich der Punkt erreicht, der das
berühmte Fass überlaufen ließ. Es gibt heute andere Wege, Fachbeiträge
störungs- und trollfrei zu publizieren.

Mit sehr nachdenklichen Grüßen
Ulrich Walluhn

P.S. vom 24. April 2014
Ich habe den Moderatoren und Machern von Drehscheibe-Online immer größten Respekt gezollt und ihre ehrenamtliche Arbeit am Forum auch nach außen stets gewürdigt. Mit dem Umgang, den man mir jetzt angediehen ließ, hat man allerdings mit dem Hintern fast alles wieder eingerissen, was mühsam erbaut wurde. Noch immer erreichen mich täglich mehere Mails in denen Unverständnis über die Sperrung zum Ausdruck kommt und die Begründung von Herrn C. als an den Haaren herbeigezogen und regelrecht unverschämt eingeschätzt wird.

P.S. vom 03. Mai.2014
Der Skandal hat leider immer noch kein Ende. Nachdem sich meine Frau versucht hatte bei DSO anzumelden, wurde dort eine Anmeldesperre verhängt. Wenige Tage später gelang allerdings eine Anmeldung (unter wieder anderer Mailadresse, da alle bisher verwendeten Mailadressen von DSO zur Neuanmeldung gesperrt sind). Seit heute ist auch dieser Zugang gesperrt. Da meine Frau keinen einzigen Beitrag schrieb, sondern nur Privatnachrichten zu Usern, denen wir noch eine private Antwort schuldig waren, gehe ich begründet davon aus, dass diese Privatnachrichten mitgelesen wurden. Mit Hilfe eines besuchsweise anwesenden Freundes haben wir heute versucht, eine neue Anmeldung unter Pseudonym einzurichten. Vergeblich. Bei DSO herrscht wieder Anmeldesperre. Charakterisiert in einem Kurzsatz: Zensur wie in China.

P.S. vom 04. Mai 2014
Ich habe heute die Geschäftsführung der Drehscheibe in Form der Herren Frank Glaubitz und Michael Ulbricht auf die skandalösen Vorgänge seit 15.04.2014 schriftlich aufmerksam gemacht. Ich erwarte von den Herren die Herbeiführung einer Lösung, die nur wie folgt aussehen kann:
1. Ich werde als Nutzer wieder freigeschaltet zumindest zum Lesen und Schreiben meiner Privatnachrichten und Nutzen der Suchfunktion.
2. Meine Frau wird wieder freigeschaltet.
3. Keiner wird wieder freigeschaltet, dann aber haben alle personenbezogenen Daten vom Server des DSO gelöscht zu werden (hierzu gehören auch alle Mailadressen).

P.S. vom 06. Mai 2014
Die Herren Glaubitz und Ulbricht der Geschäftsführung Drehscheibe haben bis heute nicht reagiert. Meine Frau und ich sind nach wie vor gesperrt, die persönlichen Daten sind nicht gelöscht.

P.S. vom 07. Mai 2014
Die Herren antworten auch heute nicht und nähren damit den Verdacht, dass eine nicht seriöse Kumpanei vorliegt. Versuchweise haben wir eine weitere Registrierung probiert. Auch diese wurde blockiert mit der Ausschrift: "Danke für Deine Registrierung. Die Zustimmung eines Moderators steht noch aus. Du erhältst eine E-Mail, sobald man über Deine Zugehörigkeit entschieden hat." Eine solche E-Mail trifft jedoch niemals ein. Andererseits haben wir gesehen, dass sich kurz vorher eine Person bei DSO neu angemeldet hat. Offenbar hat man einen ständigen Hofhund vorgeschaltet. Die personenbezogenen Daten sind nach wie vor nicht gelöscht. Gegen 13.30 Uhr traf wider aller Erwartung eine Mail ein, es sei eine Freigabe erfolgt. Eine Anmeldung schlug trotzdem fehl. Der Teilnehmer existiert nicht und auch diese E-Mailadresse ist blockiert. Auf diese Weise kann man den letzten Funken Seriösität auslöschen. Meine Herren vom DSO - hier kann man wirklich nur noch den Kopf schütteln.

P.S. vom 08.Mai 2014
Völlig unerwartet antwortet Herr Michael Ulbricht vom Vorstand der Drehscheibe e.V., er schreibt:

"Sehr geehrter Herr Walluhn,
vielen Dank für Ihre Mail, denn Rückmeldungen unserer Nutzer sind uns immer sehr wichtig. Allerdings befassen wir uns als Vorstände des Vereins Arbeitsgemeinschaft DREHSCHEIBE e.V. mit den Geschäften des Vereins und nicht mit den Details zur Nutzung unserer Angebote. Ich habe daher Ihre Mail an die zuständige Online-Redaktion weitergeleitet.
Zensur kann im Übrigen nur von staatlichen Organen ausgeübt werden, wir machen nur von unserem Hausrecht Gebrauch. Anders als in China oder Nord-Korea steht es Ihnen aber frei, ein eigenes Forum zu betreiben. Umgekehrt besteht keine Verpflichtung für uns, Ihnen in unserer Freizeit irgendwelche Dienste zur Verfügung zu stellen.
Da Sie mittlerweile den Datenschutzbeauftragten des Landes NRW mit der Angelegenheit bemüht haben, bitten wir weitere Nachfragen ggf. direkt an diesen zu richten. Für die aktive Unterstützung seiner Arbeit ist er immer dankbar.
Mit freundlichen Grüßen, Michael Ulbricht 2. Vorsitzender"


Ich möchte diese Reaktion bewusst nicht werten und nicht kommentieren. Ich habe geantwortet:

"Sehr geehrter Herr Ulbricht,
ich danke für Ihre Rückmeldung. Die Angelegenheit sehe ich allerdings im Detail anders. Zunächst muss ich richtigstellen, dass ich bisher keinen Anlass sah, einen Datenschutzbeauftragten hinzuzuziehen. Ich weiß nicht, wo Sie eine gegenteilige Information hernehmen. Wenn wirklich ein Datenschutzbeauftragter involviert wurde, dann nicht von mir sondern einer anderen mir unbekannten Person.
Mir war nie und ist nicht an einer Auseinandersetzung mit Drehscheibe-Online gelegen. Ich hatte bisher großen Respekt vor den ehrenamtlichen Leistungen der Moderatoren und Macher des DSO. Ich und auch andere haben aber inzwischen verstanden, dass eine kritische oder sehr fachbezogene Berichterstattung (die die Interessen eines bestimmen Verlags-Kommerzes berührt) bei DSO nicht erwünscht ist. Dies nehme ich selbstverständlich zur Kenntnis. Ich teilte bereits mit, dass ich keine Absichten hege, neue Beiträge bei DSO einzustellen, weder unter meinem Namen noch unter Pseudonym noch unter Nutzung von Drittzugängen. Dies ist auch gar nicht das Problem.
Das Problem besteht darin, dass völlig ohne Grund und ohne Rechtfertigung alle Personen, die sich unter Klarnamen Walluhn bei DSO anmelden entweder gar nicht freigeschaltet werden oder nach der Freischaltung unverzüglich gesperrt, ohne je bei DSO aktiv gewesen zu sein. Und hier, Herr Ulbricht, hier liegt der eigentliche neue Skandal. Sie nehmen meine gesamte Familie damit in Sippenhaft. Dies hat nichts mit Hausrecht sondern schlicht mit (fehlendem) Anstand zu tun und der Tatsache, dass es offenbar bei Ihnen Forenmoderatoren gibt, die in Manier eines mittelalterlichen Landesfürsten zeigen wollen, wie stark und mächtig sie sind. Insofern ist der Vergleich mit China oder Nordkorea durchaus angebracht. Ein solches Verhalten schadet dem Ansehen des DSO nach außen massiv.
Die Probleme bestehen nach wie vor und sind nicht gelöst. Sämtliche versuchten Anmeldungen sind gesperrt und die verwendeten Mailadressen bei Ihnen mit Beschlag belegt. Das geht nicht.
Ich erwarte daher eine kurze schriftliche Stellungnahme in dieser Sache. Entweder ich werde zum Lesen der PN und zur Nutzung der Suchfunktion wieder freigeschaltet (U.Walluhn) oder meine Frau (G.Walluhn) oder keiner. Im letzten Falle sind sämtliche persönlichen Daten und alle Mailadessen (auch die der fehlgeschlagenen Registrierungen) auf Ihren Servern zu löschen. Dazu sind sie nach deutschen Gesetzen verpflichtet.
Von einer Hinzuziehung staatlicher Stellen will ich vorerst absehen. Ich hoffe nach wie vor auf eine gütliche Lösung des Problems.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Walluhn"

Wir werden sehen, wie sich die Sache weiter entwickelt und ob bei DSO zumindest ansatzweise Vernunft obsiegt.

P.S. vom 08.Mai 2014 (nochmals):
Soeben erreichte mich eine Nachricht eines Mannes, der ebenso bei DSO gesperrt wurde. Diese Nachricht wurde von Michael Ulbricht wie folgt beantwortet:

"Sehr geehrter Herr XXXXXX,
niemand wird bei DSO grundlos gesperrt, jeder darf seine Meinung äußern. Es wird nur immer wieder mal übersehen, dass die Meinungsfreiheit dort aufhört, wo die Rechte andererer verletzt werden oder wo anstelle von Meinungen falsche Tatsachen behauptet werden und dafür können wir als Forenbetreiber sogar haftbar gemacht werden. Ich kann mich allerdings nicht um die Details der Forennutzung in jedem Einzelfall kümmern. Sollte Klärungsbedarf bestehen, wenden Sie sich bitte an unsere Online-Redaktion."

Dies nahm ich zum Anlass, noch einmal an Herrn Ulbrich zu schreiben:

"Sehr geehrter Herr Ulbricht,

Herr XXXXXX hat mir höflichst den Schriftwechsel mitgeleilt, da es sich bei ihm um das gleiche Problem handelt. Die Antwort, die Sie ihm haben zukommen lassen, löst bei mir nichts als Kopfschütteln aus. Sie geben ein Statement ab, das von einem deutschen Regierungspolitiker nicht besser hätte sein können, aber an den beiden Problemen (Sperrung) völlig vorbei geht.
Dass bei DSO nicht grundlos gesperrt wird, dies sehe ich auch so. Allerdings erkenne ich inzwischen ganz andere Gründe - die Unterdrückung unbequemer Meinungsäußerungen und die Unterdrückung von Fachbeiträgen, die zumindest einem deutschen Eisenbahn-Verlag nicht in den Kram passen.

Bitte erklären Sie Herrn XXXXXX und mir wo Rechte anderer verletzt werden, wenn ich:
a) einen Betriebsbuchauszug einer Lokomotive bei DSO einstelle, den ich selbst erstellt habe,
b) eine Satire auf eine Kolumne des Eisenbahn-Kurier Heft 500 schreibe und satirische Äußerungen zum dortigen Chefredakteur mache, der V.i.S.d.P. zeichnet,
c) die schriftlichen Äußerungen anderer Forennutzer fachlichen Unsinn nenne, wenn sie einfach nichts als fachlicher Unsinn sind,
d) einen ehrabschneidenden unflätigen Angriff auf mich mit einer Satire kontere.

Ganz im Gegenteil, meine Rechte sind im April erheblich verletzt worden, und zwar:
a) indem mich der Forennutzer Mc Sauerkraut öffentlich "brunzdumm" nennt,
b) indem der Forennutzer "Türen schließen selbsttätig" mich offen als Nazi bezeichnet und einen Link auf eine Bildfälschung von 2008 leitet, die sich auf der Internetseite linksradikaler krimineller Antifa-Kräfte befindet und die 2008 Gegenstand von Ermittlungen des Erfurter Staatsschutzes gegen die Antifa waren,
c) indem mich Forennutzer "L.Behlau" als Kujau der Eisenbahngeschichte bezeichnet.
Keiner dieser 3 Nutzer ist gesperrt worden. Alle agieren munter weiter.

Sehen Sie, Herr Ulbricht (auch wenn Sie mir offenbar nicht mehr antworten wollen) - hier liegt der Skandal. Und nicht in einer Satire oder einer schriftlichen Äußerung von mir wie "meine Herren, sie haben alle das Thema nicht verstanden, Note 5 würde der Schullehrer sagen, Thema verfehlt." Ich kann auch nicht erkennen wo hier Rechte Dritter verletzt sind.

Ihre Online-Redaktion antwortete mir schon 2009 und später nicht. Warum sollte sie es jetzt tun?
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Walluhn"

P.S. vom 10.Mai 2014 (Abschluß)
Es ist zu keiner Lösung gekommen. Meine Frau und ich bleiben bei DSO gesperrt, unsere Mail-Adressen bleiben mit Beschlag belegt. Persönliche Daten sind nicht gelöscht. Man übt sich bei DSO kollektiv in Betonkopf-Mentalität. Es ist Hopfen und Malz verloren.

Antworten:

Die DSO und ihre Überheblichkeit

Anmerkung der Moderation:

Dieser Beitrag stammt von Herrn Markus Inderst. Dies zum Verständnis, da wir anonyme Beiträge mit Nicknames nicht akzeptieren. Leider läßt die Forensoftware eine Änderung des angezeigten Namens nicht zu.

Martin Schiffmann, Forenmoderator


________________________________________________________________________________________________


ES DARF SICH JEDER SELBST EINE MEINUNG DAZU BILDEN, WIE SELBSTHERRLICH UND SELBSTVERLIEBT DORT AGIERT WIRD.

xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

Von: Timo Car (DREHSCHEIBE)
An: Markus Inderst
CC: "frank.glaubitz@drehscheibe-online.de" ; "michael.ulbricht@drehscheibe-online.de" ; "webmaster@drehscheibe-online.de"
Gesendet: 20:28 Donnerstag, 25.September 2014
Betreff: Re: AW: Accountsperre "Ausserfernbahn"

Sehr geehrter Herr Mag. Inderst,

ich möchte Ihren Besinnungsaufsatz an dieser Stelle nicht weiter
kommentieren. Sie konstatieren zutreffend, dass Sie kein studierter
Jurist sind. Wir stellen weiterhin anheim, die zu einer verbindlichen
Entscheidung berufenen Organe der Rechtspflege zu bemühen.

Mit freundlichen Grüßen

Timo Car
www.drehscheibe-online.de



Zitat von Markus Inderst :

> Sehr geehrte Herren!
>
> Es freut mich, daß Ihr "Vereinsjurist" dazu Stellung bezogen hat.
> Allerdings sei mir zu Beginn meiner Antwort darauf schon gestattet,
> anzumerken, daß ich mir eine Antwort von derjenigen Person erwarte,
> an die das Schreiben gerichtet ist.
>
> Ihr Schreiben hat mich also bewogen, mich einmal näher mit dem
> deutschen Vereinsgesetz zu beschäftigten. Um Ihnen die Bestimmungen
> zu vergegenwärtigen, werden die entsprechenden Dokumente mit
> geschickt und darauf Bezug genommen.
>
> Wie Sie daraus erkennen können, ist die Satzung im zuständigen
> Amtsgericht zu hinterlegen. Die Satzung ist also für jedermann
> kostenlos einsehbar. Wieso Sie einen derartigen Eiertanz um die
> Satzung machen, wenn scheinbar Ihrer Meinung nach alles korrekt
> ablaufen sollte, ist mir schleierhaft. Für mich erhellt die
> Vorgangsweise, daß der Verein etwas zu verbergen hat. Sollten Sie
> mir nicht bereitwillig die Satzung übermitteln wollen, steht mir das
> Recht zu - unter Bezugnahme dieses Schreibens (kompletter
> Schriftsatz wird dem zuständigen Amtsgericht natürlich zur
> Information übermittelt) - mich an das Amtsgericht in Köln zu
> wenden, ggf. hätte ich die Möglichkeit, da die DSO ja auch andere
> Forenmitglieder "etwas" vergrämt hat, einen Bekannten darum zu
> bitten, persönlich Einsicht zu nehmen und Abschriften anzufertigen.
>
> Inwieweit ein anderer aktueller Fall Ihre Rechtsmeinung bestätigt,
> will und kann ich nicht beurteilen, zumal mir die Umstände nicht
> bekannt sind. Aber auch hier sind Sie herzlich eingeladen, die
> entsprechenden Dokumente nachzureichen oder vorzulegen, damit ich
> mir eine redliche Meinung davon machen kann und ggf. diese
> entsprechenden Bestimmungen des deutschen Rechts nachzulesen kann.
>
> Aber kommen wir nun zu den Bestimmungen des Vereinsgesetzes. Das
> Vereinsgesetz sieht einen Verbotstatbestand vor. Dieser ist ganz
> klar definiert. Gerade Herrn Timo Car als Ass. iur. (das ist nach
> österreichischer Studienordnung nicht einmal ein Mag. iur.) dürfte
> bekannt sein, daß in diesem Falle auch ein Umkehrschluß anzuwenden
> ist. Dies heißt in concreto, daß der Verein die verfassungsmäßige
> Ordnung und die Völkerverständigung gemäß GG sicherzustellen hat,
> wobei andere Artikel im Grundgesetz greifen. Wenn dies ein Verein
> nicht sicherstellen kann, droht ihm ein Vereinsverbot, welches die
> zuständige Behörde, das Amtsgericht Köln, auszusprechen hat.
>
> Sie werden also verstehen, daß ich nicht vorhabe, eine Klage
> einzubringen, wenn dies auch im Rahmen einer Beschwerde beim
> zuständigen Amtsgericht mit eindeutigen Belegen möglich ist. Hierzu
> dienen mir eine Vielzahl an PDFs, um dies zu beweisen. Sie werden
> aber verstehen, daß ich Ihnen nur einen Bruchteil dessen gesendet
> habe, welche ich bisher aus dem Forum gezogen habe. Des weiteren
> kann und darf ich mir auch von einem Juristen erwarten, daß er
> selbst erkennen muß, wann für ihn die Befangenheit gilt und
> eintritt, was wohl für einen Moderator in einem Forum wesentlich zu
> bejahen ist. Welche Folgen derartiges nach sich zieht, sollte ein
> Jurist ebenso wissen. Ich bin zwar kein studierter Jurist, aber ich
> habe Jus studiert - nur nicht abgeschlossen - und im Rahmen meiner
> bisherigen beruflichen Tätigkeit diverse Prüfungen absolvieren
> müssen und sogar einen Amtseid ablegen müssen.
>
> Des weiteren zieht diese Vorgangsweise der Beschränkung der
> verfassungsmäßigen Ordnung und der Völkerverständigung immer weitere
> Kreise. In zahlreichen Gesprächen kommt zum Vorschein, daß in der
> DSO sehr willkürlich agiert wird und daher sehr viele Leute seither
> dieser Institution den Rücken gekehrt haben. Dies erklärt auch,
> warum das Alpenlandforum seit Monaten aus österreichischer Sicht tot
> ist. An dieser Stelle seit mir gestattet, darauf hinzuweisen, daß es
> die DSO bisher unterlassen hat, für das Forum ganz klar formulierte
> Benützerrichtlinien zu erlassen und zu publizieren; auch hier zu sei
> auf die Bestimmungen des GG und des Vereinsgesetzes verwiesen.
>
> Abschließend sei mir gestattet, daß ich mir sehr gerne an Tatsachen
> halte. Tatsachen sind also dieser und anderer Schriftverkehr
> (insbesonders jener mit anderen dem Verein DSO nahe stehenden
> Vereinsmitgliedern), Tatsachen sind die Postings im Forum, Tatsachen
> sind aber auch verschwundene Postings. Ich kann mir aber nicht
> vorstellen, daß die Feststellung und die Veröffentlichung von
> Tatsachen, die der Wahrheit entsprechen, Ihnen bei der gerichtlichen
> Geltendmachung hilfreich und dienlich sein werden, da aufgrund
> dieser Tatsachen ja keinerlei falschen Behauptungen in den Raum
> gestellt werden. Andernfalls, wenn Sie um Ihren guten Ruf bedacht
> sind, werden Ihnen sämtliche Fragen und positive Rechtswirkungen,
> die Sie mir jetzt und anderen bereits verweigern/verweigerten,
> spätestens dort nochmals gestellt.
>
> Mit der nochmaligen Bitte um Übersendung der gewünschten Unterlagen,
> verbleibe ich
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Mag. Markus Inderst
> (Prüfer des Rechnungshofes a. D.)
>
>
>
>
> xxxxxxxxxxxxxx
>
>
> Redaktionsbüro
> Mag. Markus Inderst
> Prof. Karl Koch Weg 5
> A-6633 Biberwier
>
> Mobil: +43/(0)676/43 50 940
>
> Mitglied bei der Mediensektion in der GdG-KMSfB (www.gdg-kmsfb.at)
>
> Autor der Modellbahndatenbank:
> www.modellbahninfo.org
>
>
>
> ________________________________
> Von: Timo Car (DREHSCHEIBE)
> An: Markus Inderst
> CC: "Frank.Glaubitz@t-online.de" ;
> "frank.glaubitz@drehscheibe-online.de"
> ;
> "michael.ulbricht@drehscheibe-online.de"
> ;
> "webmaster@drehscheibe-online.de"
> Gesendet: 19:53 Freitag, 19.September 2014
> Betreff: Re: AW: Accountsperre "Ausserfernbahn"
>
>
> Sehr geehrter Herr Mag. Inderst,
>
> ich habe Ihre Mail-Aufsätze bisher nur kursorisch überflogen. Aus den
> nunmehr übersandten PDF kann ich nicht erkennen, das "seit Tagen sehr
> die Wogen hoch (gehen), was das Thema Meinungs- und Pressefreiheit im
> DSO-Forum" betrifft. Das müssen Sie mir aber jetzt nicht weiter
> darlegen.
>
> Gestatten Sie mir bitte, Ihr naturgemäß laienhaftes Rechtsverständnis
> in einem entscheidenden Punkt zu korrigieren: Die Arbeitsgemeinschaft
> Drehscheibe e.V. ist als eingetragener Verein nur ihren Mitgliedern
> verpflichtet. Sie sind m.W. kein Mitglied der ArGe Drehscheibe e.V.
> Weiterhin betreibt die ArGe Drehscheibe e.V. das unter
> www.drehscheibe-online.de erreichbare Forum nicht auf Basis einer
> entgeltlichen Mitgliedschaft der User, sondern fremdnützig und
> unentgeltlich zum Informationsaustausch über unser Hobby. Insofern
> kann ich nicht erkennen, worin Ihr rechtliches Interesse an unserer
> Satzung oder irgendwelchen "Foren-Bestimmungen" fußen soll. Ein
> rechtliches Interesse ist aber essentiell für das Bestehen eines
> Auskunftsanspruchs.
>
> Ich stelle anheim, die weitere Auseinandersetzung wie von Ihnen
> vorgeschlagen auf den Rechtsweg zu verlegen. Den dann zu erwartenden
> schriftlichen Äußerungen und einer etwaigen letztinstanzlichen
> Entscheidung sehe ich als Berufs-Jurist naturgemäß mit gesteigertem
> Interesse entgegen. Ich darf zu Ihrer Orientierung mitteilen, dass
> unsere Rechtsauffassung erst kürzlich in einem vergleichbaren Fall
> vollumfänglich bestätigt wurde.
>
> Höchstvorsorglich mache ich darauf aufmerksam, dass wir uns nicht
> scheuen, permanenten Falschbehauptungen und Beeinträchtigungen des
> Leumundes unseres Vereines gleichermaßen auf dem Rechtsweg zu begegnen.
>
> Nach alledem sehen wir das Thema als erledigt an.
>
> Für Ihre Wochenendplanungen wünsche ich Ihnen viel Spass.
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> Timo Car, Ass. jur.
> www.drehscheibe-online.de
>
>
>
>
>
> Zitat von Markus Inderst :
>
>> Sehr geehrter Herr Glaubitz!
>>
>> Diese Frage sollten Sie bitte nicht an mich, sondern in Ihrem Umfeld
>> richten. Sollten Sie nicht wissen, worum es geht, werfen Sie einen
>> Blick ins Forum, um zu verstehen, welche Machtspiele Ihre
>> Moderatoren mit einigen wenigen Herren, die ganz im Hintergrund
>> agieren und nicht als Moderartor aufscheinen, tun? Um Ihnen den
>> Zugang zu erleichtern, erlaube ich mir, Ihnen ein paar PDF's zu
>> übermitteln, damit Sie sich selbst ein Bild machen können.
>> Schließlich gehen seit Tagen sehr die Wogen hoch, was das Thema
>> Meinungs- und Pressefreiheit im DSO-Forum betrifft.
>>
>> Sie werden bitte auch verstehen, daß ich mir diese Vorgangsweise -
>> bei aller Höflichkeit, die ich an den Tag lege - nicht weiter
>> gefallen lassen muß. Ich habe Sie daher schon mehrmals in dieser
>> Sache angeschrieben, bedauerlicherweise haben Sie es als
>> Vereinsobmann bzw. 1. Vorsitzender nicht der Mühe Wert gefunden, zu
>> antworten. Da es für mich den Eindruck erweckt - noch dazu, wenn mir
>> Ihr Stellvertreter schriftlich mitteilt, der Vereinsvorstand ist für
>> das Internet nicht zuständig -, muß ich wohl über Übel nach den
>> Satzungen des Vereines fragen und den Ist-Stand mit dem Soll-Stand
>> vergleichen. Und sollten daraus erhebliche Abweichungen erkenntlich
>> sein bzw. solltes das Verhalten und Tun nicht eindeutig aus den
>> Satzungen genauestens geklärt sein, behalte ich mir das Recht vor,
>> in Anbetracht der im Forum durchgeführten Zensur, mich an das
>> zuständige Vereinsgericht zu wenden. Die weitere Folge wird sein,
>> daß ich mir genauso Vorbehalte, das
>> Vorgehen anhand der mir zur Verfügung stehenden Fakten online zu
>> stellen und öffentlich anzuprangern.
>>
>> Man mag mir vielleicht in öffentlicher Verheißung eine boshafte
>> Erscheinung nachsagen, was insofern nicht stimmt, weil sehr vieles
>> erlogen ist und mangels Durchgriffsrechte der Gerichte zu keinen
>> Ziel führt, dies beseitigen zu lassen. Aber eines sollte auch klar
>> sein, man muß sich auch nicht alles gefallen lassen. Diesbezüglich
>> ist bei mir der Punkt erreicht, wo ich mir bestimmtes nicht mehr
>> gefallen lasse und ggf. unangenehme Fragen stelle. Und dies ist auch
>> der Fall, wenn mir Hr. Grunewald mittels Mail mitteilt, die Sperre
>> meiner Nicks "Modellbahndatenbank" und
>> "Eisenbahnarchiv_Tirol_Austria" sind auf schriftliche Äußerungen in
>> einem anderen Forum, konkret das Mittenwaldbahnforum zurückzuführen.
>> Bei diesem Mail darf ich dann schon fragen, findet diese
>> Vorgangsweise Deckung mit den Forenbestimmungen des DSO bzw. kann
>> derweilige Moderator, der diese Entscheidung auch getroffen hat,
>> meine auf Tatsachen basierende Behauptungen auch entkräften?
>>
>> Abschließend darf ich zur Kenntnis bringen, daß ich mit einer
>> anderen Meinung sehr gut leben kann. Dies durfte ich heute erleben,
>> da mich heute ein Buchautor angerufen hat und sich Minuten lang
>> darüber äußerte, was er von meiner Rezension hält. Ich war auch
>> nicht beleidigt und respektiere dies. Vielleicht sollten ein paar
>> Herrschaften über das Wochenende nachdenken, dafür werde mich morgen
>> am Schafberg bei einer Presseveranstaltung vergnügen und dort
>> vielleicht mehr über das Pinzgaubuch erfahren ...
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>>
>> Mag. Markus Inderst
>> (Prüfer des Rechnungshofes a. D.)
>>
>>
>>
>>
>> xxxxxxxxxxxxxx
>>
>>
>> Redaktionsbüro
>> Mag. Markus Inderst
>> Prof. Karl Koch Weg 5
>> A-6633 Biberwier
>>
>> Mobil: +43/(0)676/43 50 940
>>
>> Mitglied bei der Mediensektion in der GdG-KMSfB (www.gdg-kmsfb.at)
>>
>> Autor der Modellbahndatenbank:
>> www.modellbahninfo.org
>>
>> Aktuelle Publikationen:
>>
>> Aviso: Kiruba-Verlag: ÖBB-Reihe 1020
>>
>>
>> Bisherige Publikationen:
>>
>> Die Reihe 1044, Kiruba-Verlag, 2013
>> Die Reihe 1043, Kiruba-Verlag, 2013
>> Initiator der Sonderbriefmarke "100 Jahre Außerfernbahn" - Ersttag
>> 6. Juli 2013
>> Die Altbau-Elloks der ÖBB, GeraMond Verlag, München 2012
>> "175 Jahre Eisenbahn in Österreich" in Bahn-Extra 3/2012, GeraMond
>> Verlag, München, 2012
>> Mittenwaldbahn, Kiruba-Verlag, 2012
>> Die Reihe 1042, Grenzleistungslok der ÖBB, Kiruba-Verlag, 2012
>> Die Mariazellerbahn, Kiruba-Verlag, 2011
>> Die ÖBB-Reihe 4010 - TRANSALPIN II, Kiruba-Verlag 2009
>>
>> Österreich mit dem Zug erleben, GeraMond Verlag, München, 2000 & 2003 & 2012
>> Die Alpen mit dem Zug erleben, GeraMond Verlag, München, 2006
>> ÖBB-Fahrzeuge, GeraMond Verlag, München, 2001 & 2004 & 2005 & 2007
>>
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>> Von: "Frank.Glaubitz@t-online.de"
>> An: Markus Inderst ;
>> "frank.glaubitz@drehscheibe-online.de"
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>> "michael.ulbricht@drehscheibe-online.de"
>> ;
>> "webmaster@drehscheibe-online.de"
>> Gesendet: 18:18 Freitag, 19.September 2014
>> Betreff: AW: Accountsperre "Ausserfernbahn"
>>
>>
>>
>>
>> Was ist denn das schon wieder für ein Spinner ? Also wer es schon so
>> nötig hat, mit seinen Verdiensten rumzuprotzen, dem antworte ich ja
>> schon grundsätzlich nicht.
>> fg
>>

>>
>> -----Original-Nachricht-----
>> Betreff: Accountsperre "Ausserfernbahn"
>> Datum: Fri, 19 Sep 2014 10:56:09 +0200
>>
>>
>> Von: Markus Inderst
>> An: "frank.glaubitz@drehscheibe-online.de"
>> ,
>> "michael.ulbricht@drehscheibe-online.de"
>> ,
>> "webmaster@drehscheibe-online.de"
>>
>>
>> Sehr geehrte Herren!
>>
>> Ich darf zuerst meinem Protest über die erneute Accountsperre meiner
>> Person kund tun. Aus diesem Grunde möchte ich gerne erfahren, aus
>> welchem Grunde die Sperre erfolgte und wer dafür sich maßgeblich
>> verantwortlich zeigt? Weiters möchte ich wissen, welche Rolle User
>> "Seku" alias Gunther Klebes in der DSO spielt und inwieweit er in
>> finanzieller Hinsicht mit dem Forum verbunden ist bzw. als Finanzier
>> auftritt?
>>
>> Da ich mir diese Methoden nicht mehr länger gefallen lasse, und wie
>> Sie mir als Vereinsvorstand schon schriftlich mitteilten, keine
>> Handhabe gegenüber der Internet-Redaktion zu haben, würden mich
>> jetzt einmal die Vereinsstatuten und die Satzungen interessieren.
>> Weiters würden mich die Kontaktdaten des zuständigen
>> Vereinsgerichtes in Deutschland interessieren.
>>
>> Mit der Bitte um Auskunft verbleibe ich
>>
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>>
>> Mag. Markus Inderst
>> (Prüfer des Rechnungshofes a. D.)
>>
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>>
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>> Mehrfacher Buchautor und Österreich-Redakteur für das "Lok-Magazin",
>> GeraMond-Verlag in München, freier Mitarbeiter für den
>> "Schienenverkehr aktuell" sowie Fachjournalist für mehrere
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von Bummelbahn - am 26.09.2014 06:48

Abschließende Anmerkungen zum Thema DSO

Ich möchte ein paar abschließende Bemerkungen zum Thema DSO machen. Eine gütliche Einigung hat sich nicht herbeiführen lassen. Ich werde die Angelegeheit daher ruhend stellen und das Thema DSO in Zukunft weitestgehend ausklammern.

Da ich bei DSO seit 15.04.2014 keinen Zugriff auf mein Postfach mehr habe, kann ich auch niemandem mehr antworten, der nach dort schreibt. Schon mehrfach haben sich Nutzer des DSO über dieses Forum an mich gewandt und die missliche Lage geschildert. Ich kann nur alle diejenigen bitten, die vergeblich auf Antwort von mir bei DSO warten, über dieses Forum Kontakt zu mir aufzunehmen. Ich beantworte grundsätzlich jede Nachricht, wenn auch aus Zeitgründen nicht immer sofort.

In der Weihnachtszeit 2014 bekam ich ein Sonderheft eines großen süddeutschen Verlages auf den Tisch. Ich staunte nicht schlecht. Im Heft wird als ständiger Mitarbeiter ein gewisser Heiko F. genannt. Schau an! Es handelt sich um ebendiesen Heiko F., der maßgeblich an meiner Sperrung bei DSO beteiligt war. Ganz sicher ein Zufall.....

Nachdenkliche Grüße
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 07.02.2015 12:38

Von tobenden Rampentrollen und niveaulosen Kölner Schülerzeitungen - eine Bilanz

Wie doch die Zeit vergeht! In bälde jährt sich die Eröffnung des Kritischen Eisenbahnforums zum ersten Mal. Zeit, eine Bilanz zu ziehen. Alles in allem war es gut, mich Mitte April 2014 aus Drehscheibe-Online rauszuwerfen. Anderenfalls hätte ich nicht die Energie aufgebracht, gemeinsam mit Martin Schiffmann dieses Forum zu eröffnen. Hat sich dieses Forum bewährt? In jedem Fall. Ich konnte - vor allem außerhalb des Forums - neue und interessante Kontakte knüpfen und vor allem auch neue fachliche Erkenntnisse zum Thema Lokomotiven gewinnen. Dies wäre innerhalb Drehscheibe-Online so nie möglich gewesen, da viele Beiträge dort rasch nach hinten fallen und buchstäblich in der Flut der vielen neuen Themen untergehen.

Ich möchte an dieser Stelle allen Freunden und Bekannten danken, die meine Arbeiten unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen, die mir Zuspruch gaben und sich solidarisch zeigten in den Stunden, als Forentrolle und böse Zeitgenossen besonders übel über mich herfielen.

Forenmoderator Martin Schiffmann hat vor einigen Tagen situationsbedingt im Thema "Keine deutschen Ellok in Perm und Tscheljabinsk" einige Ausführungen zu den Vorgängen seit Eröffnung des Forums gemacht, die ich gerne nochmals hier zitieren möchte. Er schrieb:

Von tobenden Rampentrollen und niveaulosen Kölner Schülerzeitungen
geschrieben von: Martin Schiffmann
Datum: 09. März 2015 20:28

Als Moderator dieses Forums hatte ich eigentlich schon längst vor, hier etwas "Forenhygiene" zu betreiben, so wie es im Forum einer Kölner Schülerzeitung regelmässig der Fall ist. Doch im Gegensatz zur Kölner Schülerzeitung lasse ich diese Trollbeiträge hier bewußt stehen, damit ich mich (und andere Leser ebenso) auch in Zukunft noch an diesen vor Wut triefenden Beiträgen erfreuen können, andererseits um dem "Umfeld" dieser Kölner Schülerzeitung aufzuzeigen, das mit Drohungen und anderen versteckten "Umtrieben" das kritische Forum sich nicht mundtot machen läßt. Wir sind hier weder Stasi 2.0 noch DDR 2.0. Das Forum kann bald sein 1-jähriges Bestehen feiern, daher ein kurzer Blick zurück:
Anfang 2014 verstarb ein langjähriger, verdienter Mitarbeiter und Mitbegründer eines süddeutschen Verlages. Im Gegensatz zu anderen verstorbenen Mitstreitern dieses Verlages erhielt dieser Mitarbeiter keinen Nachruf, Würdigung o.ä. in der Hauspostille dieses Verlages.
In einem medienspezifischen Forum einer Kölner Schülerzeitung machten Ulrich Walluhn, andere sowie ich mehrmals auf das beschämende Verhalten des süddeutschen Verlages im Hinblick auf den Umgang des Ablebens langjähriger , verdienter Mitarbeiter aufmerksam. Diese Forumsbeiträge zogen jedoch schnell den Unmut einiger "Macher" dieser Kölner Schülerzeitung" auf sich, besonders negativ auffallend war das Verhalten des dortigen Mitarbeiters Heiko F. , der u.a. maßgeblich an der im Frühjahr 2014 erfolgten Schreibsperre von Ullrich und mir beteiligt war, wie wir inzwischen "aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen" erfahren haben.
Schon damals äußerten wir den Verdacht, dass es Querverbindungen zwischen der Kölner Schülerzeitung und dem süddeutschen Verlag geben müsse, die für eine rasche Beseitigung jener Forumsbeiträge sorgten, die auch nur ansatzweise Kritik an dem süddeutschen Verlag enthielten.
Direkte Folge dieser "kölschen Bevormundung" war die Gründung und der Aufbau des "Kritischen Eisenbahnforums" durch Ullrich Walluhn und mich, da wir Meinungsmonopole und Meinungsführerschaft im Internet genauso ablehnen wie Meinungsmache und bewußte Desinformation - diese Phase wollte Ulrich als "gelernter" DDR-Bürger nicht erneut erleben müssen. Natürlich dauerte es einige Wochen, bis sich die Existernz dieses neuen Forums rumsprach und auch die Macher der Kölner Schülerzeitung und ihre treuen Verbündeten erreichte. Bereits im Herbst 2014 meldete sich zu unserer großen Überraschung ein maßgeblicher "Macher" der Kölner Schülerzeitung telefonisch bei uns und drohte uns mit anwaltlichen Schritten, wenn wir unsere kritischen Beiträge in unserem eigenen Forum (gemeint ist natürlich "Das kritische Eisenbahnforum" ) zum bereits oben erwähnten süddeutschen Verlag nicht zurücknehmen würden! Ja aber Hallo - eine Kölner Schülerzeitung wird zum "juristischen" Sprachrohr eines süddeutschen Verlages? Wie dem auch sei, die erste Querverbindung zwischen der Kölner Schülerzeitung und dem süddeutschen Verlag war jedenfalls für uns gefunden. Ende des Jahres 2014 hatten endlich auch die üblichen Claqueure der Kölner Schülerzeitung das kritische Eisenbahnforum für sich entdeckt und versuchten mit plumpen Trollbeiträgen dieses zu blockieren - ein selbstverständlich hoffnungsloses Unterfangen.
Anfang 2015 fanden wir die längst vermutete zweite und offentsichtlich schon relativ lange bestehende Querverbindung zwischen der Kölner Schülerzeitung und dem süddeutschen Verlag - man schaue nur in das Impressum der Hauspostille des süddeutschen Verlages!
Das aus dem Umfeld der Kölner Schülerzeitung jetzt erneut Trollbeiträge im Kritischen Eisenbahnforum auftauchen, wundert uns nicht - es spornt uns hingegen nur an, hier weitere Beiträge zu publizieren, frei nach dem Motto: Mitleid erhält man von alleine- Neid hingegen muss man sich erarbeiten.
Glück Auf! Martin Schiffmann


Diesen Ausführungen kann ich nur zustimmen. Eine Analyse der Zustände und Vorgänge des vergangenen Jahres zeigt mir nun drei Gruppen auf, denen dieses Forum buchstäblich ein Dorn im Auge ist, und die auch in Zukunft nichts unversucht lassen werden, meist plumpe primitive und nicht durchdachte Störmanöver zu fahren:

1. Ein süddeutscher Verlag in Tateinheit mit der "Kölner Schülerzeitung", wobei in diesem Falle der Verlag ein Hauptinteresse an der Vermeidung von Internet-Veröffentlichungen hat und die "Schülerzeitung" eher unter dem Druck des Verlages handelt. Der Verlag, und dies haben schon 2013 die Ereignisse um meinen Freund Michael Ziegler (+) gezeigt, setzt alles daran, fachlich-kritische Beiträge zu Lokomotivthemen zu unterbinden, etwa zur Baureihe 52 oder 50.35, vor allem dann, wenn im Verlag selbst Publikationen zu diesen Themen anstehen. Dieses Verhalten ist aus unternehmerischer Sicht eigentlich blödsinnig, weil Fachbeiträge im Internet, etwa durch Michael Zieger (+) oder mich geschrieben, so spezifisch sind, dass sie nur einen ganz kleinen Leserkreis interessieren. Man beachte die Leserzahlen hier im Forum! Dieser Verlag setzt mit Baureihen-Büchern wenn es hoch kommt, 1500 bis 2000 Exemplare am Markt ab, gekauft von Lesern, die sich irgendwie (noch) für Lokomotiven interessieren. Wirkliche Experten sind vielleicht 50 Leser. Selbst wenn dieser Teil nicht kaufen würde, schmälert das den Umsatz des Verlages nur marginal. Ich verstand noch nie und verstehe auch heute nicht, wie ein Verlag einen derart hohen Aufwand treibt, um etwas zu unterbinden, würde er es nicht unterbinden wollen, das faktisch keine Auswirkungen auf seinen Geschäftsbetrieb hätte. Dazu ein Beispiel: Wenn ich hier schreibe, Lok 52 80xyz habe abweichend keinen Blech- sondern einen Barrenrahmen besessen und 52 80abc habe als Russland-Rückkehrer einen russischen Rahmen mit russischen Achsstellkeilen gehabt, dann werden dies höchstens 50 der 2000 Buchkäufer kritisch hinterfragen, den "Rest" interessiert es nicht, weil ihnen die Tiefenkenntnisse fehlen oder schlichtweg das Interesse, so tief in Materie einzudringen. Es bleibt also unklar, warum der Verlag meinen Ausführungen eine derart hohe "Gefahr" für seinen Geschäftsbetrieb zuschreibt, wo eine solche Gefahr doch niemals bestanden hat.

2. Lokomotiv-Fans die, zwar oft auch untereinander zerstritten, eine Art Ersatzreligion mit Zahlen betreiben und in regelrecht manischer Weise Daten und Nummernkolonnen zu Evangelien erheben und dabei meist auch die eigene Persönlichkeit maßlos überhöhen. Hier ist besonders ein Mann auffällig, dessen Namen wohl jeder Leser bereits gehört hat. Aus Rückmeldungen der vergangenen Zeit ist die Erkenntnis gewachsen, dass dieser Zeitgenosse keineswegs nur mit mir kollidierte, sondern auch mit anderen Eisenbahnfreunden, und zwar inzwischen landauf-landab in Kompaniestärke. Ich möchte an dieser Stelle noch einmal besonders betonen, dass es im Gegensatz dazu auch viele Lokomotiv-Freunde und Forscher gibt, mit denen eine gute und langfristige Zusammenarbeit möglich ist und die sich durch nette, anständige und hilfsbereite Verhaltenweisen auszeichnen. Zur Gruppe der Gegner muss ich allerdings auch einen Kleinverlag aus Norddeutschland zählen, der Lokomotiven eigentlich nur am Rande behandelt, aber seit einigen Monaten ebenfalls gegen mich Front macht. Im Grunde kein Wunder, denn er bezeichnet sich mit dem genannten süddeutschen Verlag als befreundet. Eine Art Zweckbündnis am Markt. Auch sind einige der eingangs genannten "Eisenbahnfreunde" seit langen Jahren für beide Verlage tätig und in regelrechter Nibelungentreue ergeben.

3. Alte Seilschaften aus Stasi und SED, die nach wie vor ihr Unwesen treiben und der Meinung sind, aus DDR-Zeiten mit mir noch eine Rechnung offen zu haben. Hier taten sich seit Eröffung des Forums einige Pesonen fortgeschrittenen Alters der ehemaligen Reichsbahndirektion Erfurt hervor, ewig Gestrige und Unbelehrbare, von denen zwei sogar ernsthaft meinen, Genosse Putin werde in Kürze die DDR wieder herstellen. Zu dieser Gruppe zählen auch Personen aus dem damaligen Modelleisenbahn-Verband und hier besonders aus dem Raum Jena-Gera. Wiederum verwoben eine Person aus Gera, die nach 1990 lange Zeit eine leitende Stellung im genannten süddeutschen Verlag innehatte.

So schließt sich der Kreis.

Ich möchte nicht falsch verstanden werden und vor allem zu erwartenden neuen Vorwürfen vorbeugend entgegentreten. Es geht mir mit diesen meinen Ausführungen nicht darum, gegen Personen oder Verlage Stimmung zu machen. Stimmung entsteht von ganz allein aufgrund der Tatsache, wie die Akteure der Punke 1. bis 3. auch völlig ohne mein Zutun agieren. Ich stelle die Situation dar, wie ich sie aus meiner Sicht erlebe. Es ist eine Situation, die ganz und gar in diese Gesellschaftsordnung passt. Eine Gesellschaft der ausgefahrenen Ellbogen und Verlogenheit, eine angebliche Leistungsgesellschaft, die in Wirklichkeit nichts als eine trickreich verschleierte Ausbeutergesellschaft ist, die aus Millionären Milliardäre macht, während der "kleine Mann" kaum mehr über die Runden kommt. Wie sagten wir DDR-Büger ein Jahr nach der Wende: "Wir wollten Gerechtigkeit, aber wir bekamen den Rechtsstaat." Wobei ich erhebliche Zweifel hege, ob dieser Staat wirklich ein Rechtsstaat ist oder nicht besser ein Staat, in dem man sich Recht erkaufen kann, sodenn man das passende Kleingeld dazu hat.

Warten wir nun ab, wie sich genannten Gruppen in Zukunft verhalten werden. Ich habe allerdings kaum Hoffung, dass die Vernunft obsiegt und vermute, es wird weitergehen wie bisher.

Nachdenkliche Grüße
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 13.03.2015 11:36

Letzte Bemerkung zu Drehscheibe Online

Wenn mich nicht ein Freund darauf aufmerksam gemacht hätte, vermutlich hätte ich es auch in den folgenden Tagen und Wochen nicht bemerkt.

Man lese hier: Kritisches Eisenbahnforum Indexliste

Ich gehe davon aus, dass die Liste der Beiträge noch weit länger wird. Die Leserzahlen im Kritischen Eisenbahnforum schnellen nach oben, ganz so wie bei einem Stromzähler bei elektrischer Vollwärmeheizung.

Dies alles ist und bleibt lächerlich. Bedenklich allerdings, mit welcher Selbstverständlichkeit heute Tatsachen verdreht und Rechtstatbestände gebeugt werden. Da ist von einer Indexliste der DSO-Nutzer die Rede. Unsinn. Ich schrieb ausschließlich von einer Liste im Kritischen Eisenbahnforum unerlaubter Nutzernamen. Da werde ich zum NPD-Mitglied erklärt, das wegen seiner Gesinnung aus mehreren deutschen Internetforen geflogen sei. Es wird hinzugedichtet, dass die Speckschwarte kracht. Allein diese Passagen genügen, den Forenbetrieber erfolgreich abmahnen zu lassen. Sei es drum, Rechtsanwälte haben wichtigere Dinge zu tun, als sich mit DSO zu schreiben. Da werden Gesetze gefordert, Foren wie meines zu schließen. An dieser Stelle erhob sich mir beim Lesen eine Grundsatzfrage: Wer trägt denn hier wirklich Ansätze von Nazi-Ideologie? Der Satiriker oder der Verbots-Forderer?

Nein, sei es drum. Mit diesem "Beitrag" hat sich DSO endgültig dequalifiziert.

Freundschaft Genossen!

von Ulrich Walluhn - am 12.06.2015 16:45

Abschlußbetrachtung und Mea Culpa

Nun hat sich obiger DSO-Beitrag auf mehr als 11.800 Klicks überschlagen. Mea culpa, mea culpa. Meine Schuld, meine Schuld. Ich habe einen ganz entscheidenen Fehler gemacht, und daraus will ich kein Geheimnis machen: Ich hätte nie, ich wiederhole nie, auch nur eine Zeile bei Drehscheibe-Online schreiben sollen. Nun entstand dies alles gewissermaßen historisch, das heißt aus der (schnellebigen) Zeit heraus. Damals 2008 fand ich Drehscheibe-Online im Netz, mehr zufällig denn gezielt. Damals fanden sich noch sehr interessante Beiträge zur Lokomotivgeschichte. Was ich nicht bedachte ist, dass DSO in mehrfacher Kompaniestärke Pufferküsser, Nietenzähler, Eisenbahn-Fanatiker, mit 50 noch bei Mutti wohnende Einzelgänger, Angehörige von Tram-Dschihad und Rail-Hisbollah beherbergt. Ich habe schlicht falsche Maßstäbe angelegt. Ich habe schlicht das falsche Klientel mit meinen Beiträgen angesprochen. Die Quittung habe ich heute. Nein, lokomtotivtechnische, fachliche und historische Betrachtungen meiner Art gehören nicht zu DSO und gehörten auch nie zu DSO. DSO ist und war nie eine Plattform, etwa Themen wie 52 mit Barrenrahmen oder 52-Nachbaulokomotiven in der Sowjetunion oder Betriebsbuchausarbeitungen zu behandeln. Pöbelei, Unsachlichkeit und Zerreißen der Beiträge waren die logische Konsequenz.

Die Möglichkeit, eigene kleine Foren und ähnliche Internetauftritte zu gestalten tat sich erst später auf. Ich hätte diese Möglichkeit eher und konsequenter nutzen sollen.

Die Moderatoren von DSO, allen voran Heiko F. und Timo C. legten und legen ein Verhalten an den Tag, das - drückt man es ganz vorsichtig aus - mehr als bedenklich wirkt. Aber wen wundert es angesichts der herrschenden gesellschaftlichen Rahmenbedinungen? Man schreckt heute vor nichts mehr zurück. Hemmschwellen gibt es keine mehr. Und so werde auch ich - und dabei befinde ich mich in allerbester Gesellschaft - angesichts fehlender anderer Argumente jenseits allen Anstandes und auch jenseits aller geltenden Straf- und Zivilgesetze treu dem herrschenden Zeitgeist in die politisch rechte Ecke gedrängt und ohne jede Scham verantwortungslos mit den Schwer-, Schwerst- und Völkerrechtsverbrechern des Dritten Reiches gleich gesetzt. Man zitiert aus der nicht zu Unrecht so genannten "Lügenpresse" ebenso wie aus bei Wikipedia etwa von ehemaligen Stasi-Bonzen "hineingeschmierten" Statements über meine Person, die allem anderen, nur nicht der Wahrheit entsprechen. Gegendarstellungen meinerseits werden dreist vom Tisch gewischt und mit der Bemerkung "Der Walluhn kann schreiben was er will, der war und ist ein Nazi und basta!" kommentiert, ganz so wie 1953 in einem politischen Schauprozeß in der DDR unter Hilde Benjamin.

Das ganze Prozedere - und damit spekulieren die Herrschaften Urheber - hat natürlich Mitnahmeeffekte. Auch das soll nicht verschwiegen werden. Heute meinte ein Mann in meiner Altersklasse unter Zitat der Einträge bei Wikipedia und alter Zeitungsmitteilungen von 2007: "Ich ersuche Sie mich nicht mehr zu kontaktieren und fordere Sie auf, mich aus Ihren Kreisen zu entfernen, und sich jedes Kommentares zu meinen Beiträgen zu enthalten. Es sind für mich 2 unakzeptable Tatsachen. SED Mitgliedschaft und NPD Zusammenarbeit. Ich bin ein die Freiheit liebender und unabhängiger Mensch und verabscheue Opportunisten." Nun, das ist die erhoffte Wirkung der Urheber, aber, sie funktioniert nur äußerst bedingt und in Einzelfällen. Und nur bei Zeitgenossen, die einfach zu kurz denken oder primitive monotype Feindbilder pflegen. Ganz sicher im ersten Augenblick ärgerlich, schließlich aber hilfreich. Nur gut dass es jetzt passiert, nur gut (Zitat Loriot - Staubsaugervertreter Heinzelmann bei Familie Hoppenstedt). Schlecht wenn es viel später passieren würde. Die Folgen wären dann nicht nur Ärger, der wieder verfliegt.

Doch DSO betreibt, ohne es zu wollen, Öffentlichkeitsarbeit für mich. Und das nicht zu knapp. Oben genannter Beitrag hat eine "Einschaltquote" erreicht, die es wissentlich in keinem bisherigen Beitrag je gab. Und da Werbung normalerweise sehr teuer ist, wäre ich fast geneigt, mich bei den Machern der DSO zu bedanken. Allerdings nur fast.


Ich und Opportunist! Das klingt wie aus Viktor Klemperers Tagebüchern "Ich und Börsenschieber. Ausgerechnet ich." Viktor Klemperer, ein Mann mit vielen Ecken und Kanten, der verstarb, als ich noch ein kleines Kind war. Er sagte und schrieb auch "Mir kann nichts passieren, ich bin Nationalist". Mit diesem Satz wäre auch er heute ein Nazi. Schon mal drüber nachgedacht?

Mit nachdenklichen Schlußgrüßen
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 17.06.2015 13:22
Hallo alle

Ich bin neu hier in diesem Forum. Danke für die Aufnahme!
Boah mir erging es auch so.
Zuerst zweimal blockiert geworden. Und jetzt gelöscht.
Ohne Vorwarnung! Praktisch wie ein Messer in den Rücken einstechen.
Hatte bei Drehscheibe-Online.de im Forum was nachgefragt ob die User bestätigen eine Beobachtung von verstärkten Militärtransporten mit beigen Containern auf Güterwagen nach Miesau.
Zack das ging denen schon gegen den Strich: Folge: Blockieren und Löschen!
Also wenn ich nicht wüsste das ich Deutschland bin, könnte ich meinen ich sei in China oder sonst wo.
Übelst!

Viele Grüße Johannes

von johannes_mario - am 02.06.2016 00:48

Eine Anmerkung dazu

Johannes, Du bist nicht der Einzige, der so behandelt wurde oder wird. Ich habe seit Mitte 2015 gut 30 meist private Zuschriften von Personen, denen gleiches wiederfahren ist. Ich selbst bin seit etwa 4 Wochen eigentlich grundlos wieder auf dem Schirm von DSO. Heute wurde ich dort öffentlich angegriffen, weil ich 80, 100, 130 Jahre alte Bilder mit Eisenbahnmotiven bei Google eingestellt habe. Der Beitrageinsteller meint, es seien seine Bilder und meint, offenbar Rechte ableiten zu können. So dreist habe ich dies noch nie erlebt. Da andere Dinge vorausgingen bin ich fast sicher, der ganze Beitrag erschien vorher abgesprochen.

Man kann den Beitrag hier lesen: [www.drehscheibe-online.de]

Ja, man könnte wirklich meinen, in China oder Nordkorea oder der Türkei zu sein.

Was kann ich raten? Fachlich alles ignorieren. Bei Verstößen gegen die Datensicherheit die Budensnetzagentur anrufen. Ansonsten: Nur wundern, nicht ärgern.

Mit den besten Grüßen
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 18.07.2016 13:45

Anmerkungen zum Bildureheberrecht

Der neuerliche Vorfall bei DSO war Anlass, mich zum Thema Bildurheberrecht im Freundeskreis nochmals auszutauschen. In letzter Zeit häufen sich Fälle, in denen Eisenbahn- und Fotofreunde von Verlagen und Anwälten rüde abgemahnt werden, im Internet das Einstellen oder das (analoge) Publizieren von bestimmten Bildern zu unterlassen. Die "Abmahner" teilen dann meist mit, das Bild XYZ betreffend besäße Herr ABC oder Verlag DEF aufgrund eines Vertrages UVW vom soundsovielten des Jahres GHI alle Rechte oder Exklusivrechte und die Veröffentlichung sei bei ihnen genehmigungs- und honorarpflichtig. Anderenfalls drohe eine Abmahngebühr von ..... Euro oder-und ähnliches oder eine Strafanzeige wegen Diebstahl geistigen Eigentumes.

Davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Eisenbahn-Fotografien, auch solche von Berufsfotografen, gelten nicht als Werke der bildenden Künste und auch nicht als sonstige Kunstwerke. Von dieser in mehreren Grundsatzurteilen erstellten Regel kenne ich in Deutschland keine einzige Ausnahme. Nicht einmal bei Carl Bellingrodt, bezüglich dessen Lichtbilder bekanntlich mehrfach versucht wurde, auf dem Klageweg den Status eines Kunstwerkes einzufordern, um die Verwendung durch Dritte zu unterbinden.

Für Bilder, die vor etwa 1995 entstanden sind gilt, dass das Urheberrecht nach spätestens 50 Jahren abgelaufen ist. Daher sind inzwischen alle Eisenbahnfotos aus den Jahren bis einschließlich 1965 gemeinfrei. Jeder, der im Besitz solcher Fotos ist, und seien es Reproduktionen, kann sie frei und überall veröffentlichen.

Es ist vollkommen klar, dass dieser juristische Tatbestand vor allem gewissen Verlagen, das heißt dem Kommerz, missfällt. Daher versucht man auch immer wieder, Eisenbahnfreude "hinter die Fichte zu führen" und zu suggerieren: Halt! Das darfst Du nicht! Hier haben wir alle Rechte! Hier haben wir exklusive Rechte! Hier haben wir Verträge mit dem Bildurheber! Letzteres ist fast immer gelogen und lässt sich besonders gut daherlügen, wenn der Urheber verstorben ist.

Natürlich sollte man sich nicht verführen lassen, aus dem Internet beliebig Bilder herunterzuladen und unter seinem eigenen Namen neu zu "verkaufen". Hier können schnell ganz anders gelagerte Rechtstatbestände entstehen. Nun sind allerdings die meisten dieser Internetfotos von derart geringer Auflösung und Byte-Größe, dass sie für hochwertige Publikationen gar nicht brauchbar wären. Im Falle des obigen Internet-Artikels hat zum Beispiel das zweite eingestellte Bild mit dem Tunnelmund eine Größe von 321 Kilobyte. Dies dürfte bei Postkartenabmessungen etwa 70 Pixel pro Zoll (dpi) entsprechen. Ein solches Bild ist technisch schlicht unbrauchbar.

Ich hoffe, mit meinen Ausführungen einigen Eisenbahnfreunden geholfen zu haben.

Mit den besten Grüßen am heutigen hochsommerlichen Mittwoch.

Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 20.07.2016 13:20
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