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Das kritische Eisenbahnforum
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Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Ulrich Walluhn, Peter König, Martin Schiffmann, johannes_mario, Hein Blöd, Harald Jungbluth

Drehscheibe-online (DSO) - Wenn Arroganz auf Überheblichkeit trifft....

Startbeitrag von Martin Schiffmann am 26.09.2014 22:09

Seit 1996 betreibt der in Köln ansässige Verein "Arge Drehscheibe e.V." die Internetplattform "Drehscheibe-online", kurz DSO.

Was sich in den Anfangsjahren als allgemeine Austauschplattform rund um das Thema Eisenbahn zunächst positiv entwickelte, entpuppt sich in den letzten Jahren zunehmend als ein Instrument, dass von seiner ursprünglichen Meinungsvielfalt zunehmend abzurücken scheint - und das womöglich ganz bewußt?

Besonders aber im Jahre 2014 mehren sich bei DSO die Vorgänge von willkürlichen Beitragstreichungen, Account-Sperrungen und sinnentstellenden Eingriffen durch die DSO-Moderatoren, die Drehscheibe-online zunehmend in einem kritischen, ja unglaubwürdigen Licht erscheinen lassen.

Unerwünschte, aber berechtigte Kritik am persönlichen Verhalten einiger Eisenbahnfreunde, das Aufzeigen von "wunden Punkten", Hinweise zum autokratisch erscheinenden Führungsstil bestimmter Moderatoren sowie das "Messen mit zweierlei Maß" sind inzwischen offenbar fester Bestandteil der
Selbstdarstellungspolitik der Arge Drehscheibe e.V. und der von ihr betriebenen Internetplattform Drehscheibe-online.

Selbstverständlich ist DSO nach wie vor ein rein privates Angebot im Internet, und natürlich steht es den Betreibern von DSO frei, die "Spielregeln" zur Teilnahme selbst zu bestimmen und ein "Hausrecht" auszuüben. Was jedoch nicht geht ist der Umstand, dass ein Teil der überwiegend anonym agierenden Benutzer DSO als Pranger missbraucht, um bestimmte Personen ganz bewusst in der Öffentlichkeit in ein falsches Licht zu stellen. Wenn dann durch eine Accountsperre seitens DSO den betroffenen Personen jede Möglichkeit genommen wird, sich durch eine Gegendarstellung mit den Anschuldigungen gegen ihre Person auseinanderzusetzen - kann dies wohl nur mit ganz schlechten Umgangsformen seitens einiger DSO-Verantwortlicher erklärt werden.

Doch bei Drehscheibne-online lassen sich bei näherem Hinsehen noch mehr Ungereimtheiten erkennen:

1) Hinweise bzgl. willkürlich erscheinender Accountsperren an den Vorstand der Arge Drehscheibe e.V. , namentlich die Herren Frank Glaubitz und Michael Ulbricht werden von diesen mit dem Weiterleiten der Verantwortung an Dritte abgetan - es erinnert unwillkürlich an das Waschen der Hände in Unschuld.

2) Buchrezensionen werden offenbar mit zweierlei Maß gemessen, so scheint es offenbar Verlage zu geben, die bei DSO "Narrenfreiheit" geniessen und solche, welche unter fadenscheinigen Begründungen "mundtot" gemacht werden.

3) Hintergrundwissen , welches zudem noch belegbar ist, scheint vor allem im Bereich "Historisches" von DSO nicht von allen Zeitgenossen erwünscht zu sein, könnte es doch möglicherweise gebetsmühlenartig aufgestellte Behauptungen entkräften oder gar widerlegen.

4) Rätselhaft erscheint zudem die überhastet wirkende Einstellung des DSO angegliederten Privatbahnforum im Jahre 2009. Die zur Schließungsbegründung hervorgebrachten Argumente wirken noch heute unglaubwürdig und nicht nachvollziehbar - besonders im Hinblick auf die Anzahl jener Foren, die nach 2009 noch zu DSO hinzukamen.

Dieser Beitrag wird laufend ergänzt, besonders im Hinblick auf die Rolle des DSO-Moderators Heiko F. .

Antworten:

Wenn Arroganz auf Überheblichkeit trifft - Die Sache hat Methode

Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, noch einmal einige Worte über DSO zu verlieren, nachdem ich als zwangsweise Außenstehender (siehe meine Sperrnung bei DSO im April 2014) dort nichts mehr schriftlich niederlegen kann.

Ich bin 2006 oder 2007 auf DSO gestoßen und hatte mich auch wenige Jahre später dort angemeldet. Zunächst hatte ich großen Respekt vor den "Machern" dieses Forums, die viel Freizeit und Kraft in dieses Projekt steckten. Völlig vorurteilsfrei ging ich auch auf die Moderatoren des DSO zu, als ich schon bald nach meinen ersten Beiträgen auf DSO von einigen anonymen Usern regelrecht gemobbt und verunglimpft wurde. Zündstoff boten immer wieder die berühmten Betriebsbuchauszüge von Lokomotiven. Leider musste ich wenige Monate später erkennen, dass die Moderatoren - oder besser gesagt einige von ihnen - alles andere als neutral und sachlich waren, sondern sehr offen für jene Partei ergriffen, die bei DSO immer und immer wieder und nicht selten auch äußerst unflätig gegen mich aus der Anonymität heraus vorgingen. Dafür hatte ich zunächst keine Erklärung. Nach und nach und in Rücksprache mit Freunden und Bekannten zeichnete sich immer deutlicher ein Bild, das eindeutig dafür sprach, dass hinter den parteiergeifenden Moderatoren ganz andere Kräfte standen. Kräfte und Personen, die dem Kommerz, dem Eisenbahn-Literatur-Kommerz, angehörten und angehören. Kräfte, die auch bereits vor dem Internet-Zeitalter agressiv und rauhbeinig agierten, wenn es darum ging, potentielle Fachkonkurrenten auszuschalten, mundtot zu machen oder gesellschaftsunfähig zu bombardieren. Darüber ließe sich ein dickes Buch schreiben.

Das eigentliche Problem mit DSO greift allerdings noch weiter. Fehlende Neutralität, fehlende Kompetenz und auch mangelnder Anstand sind die eine Seite der negativen Medaille, der juristische Status des DSO ist die andere.

DSO ist mitnichten ein privates Forum, in welchem die privaten Betreiber ein Hausrecht - wie sie es immer wieder nennen - besitzen, nein DSO ist neben der Zeitschrift "Drehscheibe" ein Organ des eingetragenen Vereins Drehscheibe e.V. Und genau an dieser Stelle liegt auch der Knackpunkt. Als eingetragener Verein hat man Pflichten, die sich aus dem Vereinsregister und den Gesetzlichkeiten der Bundespreublik Deutschland ergeben. Ich bin zwar kein Jurist, geschweige denn ein sogenannter Volljurist, kenne jedoch aus anderen Zusammenhängen das Spektrum an Rechten und Pflichten eingetragener Vereine, und ganz besonders dann, wenn sie den Status der Gemeinnützigkeit besitzen.

Die Schlussfolgerung daraus lautet: DSO kann eben nicht nach reinen Privatinteressen einzelner Moderatoren bzw. deren Hintermänner aus dem Kommerz handeln, sondern DSO hat eine ganze Menge Pflichten. Zu diesen gehören Neutralität, Objektivität und Zulassen von Meinungsvielfalt wobei auch kritische Meinungen Andersdenkender dazugehören (müssen). Meinungs- und Stimmungsmanipulation sowie Zensur sind unzulässig. Das Löschen von Beiträgen, Teilen davon oder auch ganzer Beitragsbäume bedarf ernsthafter Gründe, etwa des Verstoßes gegen die guten Sitten, dem Aufruf zu Gewalt, Völkerhass und Krieg u.ä.

All diese gewichtigen Gründe kann ich in meinen alten Beiträgen bei DSO nicht erkennen. Es gab also auch in meinem Falle keinen wirklichen Grund einer Totalsperre.

Andererseits dürfen noch heute Nutzer anonym agieren, die gegen mich bereits Straftatbestände erfüllt hatten: Verleumdung, üble Nachrede, Verfolgung politisch-weltanschaulich Andersdenkender, Unterstellung von Straftatbeständen, Unterstellung von Urheberrechtsverletzungen usw. usf.

Wieder anderen Usern bietet DSO eine Plattform, fachlich gegen mich und andere zu agieren nach dem Prinzip der Beweislastumkehr. Man behauptet, meine Aussagen wären Erfindungen und Fälschungen und ich müsse gefälligst die Wahrheit beweisen, denn ich sei ja bekannt für Erfindungen und Fälschungen. Sie selbst allerdings stellen Informationen ein, die zumeist aus Quellen Dritter Ordnung (Tertiärquellen) stammen und nicht verifiziert werden können. Hier und da taucht dabei sogar ein Klarname auf. Schaut man allerdings genauer auf diese Namen, so stellt man fest, dass diese Personen gar kein eigenes Archivwissen besitzen, weil sie in keinem der einschlägigen Archive je zu Gast waren. Ihnen führen Hintermänner die Feder.

All dem Treiben schauen die Moderatoren genüsslich zu. Man könnte den Eindruck gewinnen, sie würden - ganz im Gegensatz zu ihrer Vereinssatzung - für ihr Verhalten bezahlt, ganz so wie es zum Beispiel in der Schutzgeldmafia üblich ist.

DSO hat sich in meinen Augen 2014 völlig dequalifiziert. Und wenn man das Historische Forum liest, so stellt man fest, dass es kaum wirklich gute und fundierte Beiträge mehr gibt. Zum Lokomotiv- und Maschinendienst ohnehin schon überhaupt nicht mehr. Dutzende Menschen mit Fach- und Hintergrundwissen haben DSO den Rücken gekehrt. Man ist schnurstracks auf dem Weg zu einem wie ich es nenne "Fuzzy-Forum".

Mit nachdenklichen Grüßen
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 29.09.2014 11:08
Ja, der Eisenbahn-Literatur-Kommerz, der hält die Fäden in der Hand - wie der Volksmund sagt. Ich dachte ja, es wären die Bilderberger oder - wofür Herr Walluhn bestimmt eine Ader hat* - die Rothschilds. Gut, dass außer den beiden Betreibern und mir als kritischem observateur à partir du peuple kein Mensch oder - wie der Volksmund sagt - kein Schwein mitliest. Das ist die unbequeme Wahrheit.

* Und damit spiele ich nicht auf sein Erfurter Engagement an, sondern auf seine sachfremden, beschämenden Äußerungen gegenüber einem DSO-Nutzer, den er für einen Juden hielt.

peter könig

von Peter König - am 10.10.2014 13:29

Forentroll Peter König

Eigentlich werden Trollbeiträge konsquent gelöscht. In diesem Falle allerdings aus verschiedenen Gründen nicht.

Zunächst möchte ich klarstellen, dass der hiesige "Peter König" nicht zu verwechseln ist mit dem bekannten Eisenbahnmaler Peter König aus Aue in Sachsen. Jenem würde alleine der Anstand solche Aktionen verbieten. Auch wäre ihm wohl die vergeudete Zeit zu schade.

Troll "Peter König" schreibt im Artikel zum Verhalten des Herrn Scherrans, ich zitiere: "Ja, dies hier ist UNS ein Dorn im Auge. Ein Stachel im Fleisch. Eine schwärende Wunde an einem ohnehin maroden Leib. Wir müssen den Stachel ziehen, das Wundmal ausschneiden, das Übel an der Wurzel packen. Die Fanfare ertönt, die Kohorten setzen sich in Gang. Gemächlich, aber strebsam - dum legibus obsequimur."

Dies kann man nun interpretieren wie immer mal will. Also nach allen Seiten "ergebnisoffen" wie es neudeutsch so schön heißt.

WIR erkennen, dass UNSER Kritisches Eisenbahnforum seine Wirkung voll entfaltet und seine Stoßrichtung immer neu zu Volltreffern führt.

Bitte meine Damen und Herren der Leserschaft, man muss schon wirklich mit dem Klammersack gepudert worden sein, um nicht zu erkennen, dass unser liebwerter "Peter König" von DSO eng verwoben mit dem Kommerz ausgeschickt worden ist. Allerdings hätte ich mir ein wenig mehr Geist gewünscht. Die Darlegungen sind einfach an Plattheit nicht zu übertreffen. Sie zeugen von wenig Denkkraft und noch weniger Mühe. Daran ändert auch der Versuch nicht, hier mit Latein zu brillieren.

Eine schriftliche Äußerung allerdings enttarnt den Schreiberling, nämlich diese: "Und damit spiele ich nicht auf sein Erfurter Engagement an, sondern auf seine sachfremden, beschämenden Äußerungen gegenüber einem DSO-Nutzer, den er für einen Juden hielt."

Aha, beschämende Äußerungen. Könnte es ein wenig konkreter gehen? Welcher Beitrag und welcher DSO-Nutzer sind denn bitteschön gemeint? Falls der Beitrag nicht auch schon einer DSO-Löschorgie zum Opfer fiel.

Den er für einen Juden hielt. Aha. Hier nimmt der Schreiberling Bezug auf eine ganz persönliche Mail an Herrn Andreas K. aus dem Frühjahr 2014, die nie öffentlich wurde. Wie kommt unser "Peter König" zu dieser Information? Steht er mit Herrn K. in engem Kontakt, oder schreibt gar Herr K. selbst unter dem Pseudonym "Peter König". Letzteres wäre insofern äußerst bedenklich, da nämlich Herr K. als Amtsricher in München tätig ist. Also im höheren Staatsdienst auf einer Position, die auch im Privatleben höchste Zurückhaltung gebietet. Zudem ist Herr K. auch noch stolz auf seine Mitgliedschaft in der SPD. Die Partei, die 2005 die Hartz4-Gesetze durchpaukte, mit all ihrer Menschenfeindlichkeit und Verachtung, ein Grundgesetzverstoß erster Ordnung. Ich legte ihm persönlich den Austritt aus der SPD nahe. Die Reaktion war entsprechend, nämlich stocksauer. Und arrogant zugleich.

Ich möchte dem geneigten Leser dieser Zeilen nicht vorenthalten, dass Herr K. mich bei DSO sogar mehrfach in Ermangelung fachlicher Argumente in die politisch rechte Ecke schob. Auch dies für einen Amtsrichter mehr als bedenklich.

Nun steht unser Herr K. damit nicht allein. Schon mehrfach sind Richter durch sagen wir vorsichtig "grobes Fehlverhalten" aufgefallen. Ich selbst kenne einen solchen Fall aus höchst persönlichem Erleben.

Was unser "Peter König" mit meinen Erfurter Engagement meint, lässt sich in meinem Beitrag "Ich möchte mich allen vorstellen" nachlesen. Es geht um den Bürgerwiderstand gegen die Abrissorgie von preiswertem Wohnraum, von Sozialwohnungen in der Stadt Erfurt 2007/2008. Wie recht ich damals hatte, beweist die Gegenwart: In Erfurt herrscht wie in allen westdeutschen Großstädten Wohnungsnot, die Mietpreise gehen durch die Decke. Arbeitslose, Studenten, Renter finden keine bezahlbare Wohnung mehr. Fast 9000 (!) Sozialwohnungen wuden im Zeitraum 2008 bis 2012 in Erfurt ersatzlos abgerissen. Begründung: Zu hoher Leerstand. Und heute wird der Neubau (!) von Sozialwohnungen gefordert. Etwa von der Linkspartei, die 2007/2008 selbst nur symbolhaften und halbherzigen, lauen, mäßigen Widerstand gegen den Massenabriss leistete. Na wie denn auch anders. Wer will denn schon in die rechte Ecke gestellt werden. Wer will den schon seinen Hintern riskieren, seinen Arbeitsplatz, seine politische Karriere oder gar seine üppigen Bezüge als Landtagsabgeordneter. Man handelt nach dem Motto: Mir geht es gut, was interessieren mich Hartz4-Empfänger und Renter mit Grundsicherung. Die speise ich mit inhaltslosen Bla-Bla ab. Und fertig ist die Laube.

Das Abdrängen kritischer Meinungen, kritischer Geister in die politisch rechte Ecke, ist seit Jahren eine höchst unangenehme und bedenkliche Zeiterscheinung, die schon manchem Menschen gar die berufliche Laufbahn, die Existenz zerstört hat. Mittlerweile gibt es sogar Literatur zu diesem Thema. Ich erkenne erschreckende Parallelen zur DDR-Epoche. Damals wude man zum feindlich-negativen Element gestempelt, zum Feind des Sozialismus, der dem Klassengegner in die Hände spielt und bei der Vorbereitung des Dritten Weltkrieges mithilft.

Zurück zum Ausgangspunkt. Für mich steht fest, "Peter König" agiert im Auftrage der DSO und des dahinterstehenden Kommerzes. Aber er ist nicht auf der Höhe der Zeit. Im Kommerz weht seit Wochen ein anderer Wind. Große Veränderungen im Verlagssektor kündigen sich an. Und es kann sein, dass Leute wie "Peter König" zukünftig nicht mehr gefragt sind und ganz schnell in Ungnade fallen. Genau wie Ende 1989 in der DDR. Aus der Geschichte nichts gelernt?

Mit nachdenklichen Grüßen
Ulrich Walluhn wie immer kämpferisch und unerschrocken.

von Ulrich Walluhn - am 11.10.2014 11:30
Touché, Herr Walluhn, Sie haben UNS erkannt. WIR gaben uns alle Mühe, UNSERE Identität geheim zu halten. WIR sind indes nicht der Herr Knipping, der verfolgt wirklich hehre Ziele. WIR aber auch, WIR verfolgen auch sehr hehre Ziele, glauben Sie UNS.

SIE kennen uns nicht, aber WIR stehen über dem Ganzen oder dahinter. WIR haben die Anteile an allem, sind die Share-Holder. WIR sind der Konzern, an den alle ihre Gewinne abführen. WIR sind die, die Kredit geben. Die, die die Rechte haben. Und so haben WIR auch von Ihren Büchern profitiert. Natürlich erhalten WIR von allen E-Mails derer unter UNS Kopien, von allen Schreiben Durchschläge. WIR wissen, was läuft. WIR sind auf dem Laufenden. WIR sind der König im Spiel, die anderen die Läufer und Bauern.

WIR sind aus dem Osten. WIR haben es geschafft, UNS bemüht, kommuniziert, die Strippen gezogen, UNS selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen. Mit kleinem Kapital, das immer größer wurde.

Herr Walluhn, Sie stören UNSERE Kreise nicht. Wie sollte das auch gehen? Sie haben carte blanche, von UNS nichts zu befürchten. Machen Sie weiter, unsere, Ihre und UNSERE, Kreise werden sich vielleicht noch einmal schneiden. Seien Sie guten Mutes, halten Sie stand. Denn: WIR glauben an Sie und an das große Werk, das zu vollbringen ist. Das auch UNSER Werk ist. Dann: Lernen wir, Sie und WIR, uns kennen. Vertrauen. Das ist die Basis. Die Grundlage. UNSER Fundament. WIR beobachten weiter - à partir du peuple.

König

von Peter König - am 12.10.2014 20:06

Eine Laudatio!

Eine (trollistische) Laudatio! Wer hätte dies für möglich gehalten. Nun ja, den genannten Namen möchte ich keinesfalls kommentieren. Nur zu schnell bekommt man es heute mit Schreiben der Rechts- und Linksanwälte zu tun.

"Das ist die Basis. Die Grundlage. UNSER Fundament." Sehr schön. Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente. Von wem stammt dieser Satz? Von MIR. Er entsprang spontan einem Gespräch mit einem Dr.-Ing. 1983 im damaligen VEB Kombinat Mikroelektronik. Ein sehr fähiger und zugleich sehr gesellschaftskritischer Mann, der in allen passenden und unpassenden Momenten daran erinnerte, das ein Standpunkt nichts anderes als ein Horizont mit dem Radius Null ist. Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente. Diesen Satz hörte ich letztens in einer Kabarett-Sendung des MDR (wieder). Er ist also zum geflügelten Satz geworden. Fast war ich geneigt an den MRD zu schreiben. Dann aber dachte ich, das kann sich genauso gleichzeitig auch ein anderer Mensch ausgedacht haben, so wie manches gleichzeitig von verschiedenen Menschen erdacht wurde. Ich schrieb also nicht an den MDR. Nun Genossen, die Basis ist die Grundlage aller Fundmente! Und die wachsende Rolle der Bedeutung ist nicht zu verwechseln mit der wachsenden Bedeutung der Rolle! Ja. (fiktiv Walter Ulbricht)

Warten wir ab, wann meine Wortschöpfung olotisch gesellschaftsfähig geworden und in den Duden aufgenommen ist. Wetten das?

WIR und UNSER klingt stets besser als ICH und MEIN. Es heißt ja nicht umsonst Vater-Unser und nicht Vater-Mein. WIR, das war früher, in MEINER recht mäßigen (ähh falsch - rechtmäßigen) DDR Schild und Schwert der Partei. Im Volksmund abfällig Horch und Guck oder auch "Die Firma" genannt.

"WIR sind aus dem Osten." Na wie schön. Wir sind aus dem Osten. Wir suchen einen Posten. Papiere all verbrannt, den Führer nie gekannt oder besser, passgenauer: den Honecker nie gekannt. Erich "Honni" Honecker, der verhinderte Dachdecker aus dem Saargebiet. Geboren 1912, als es noch Königliche Eisenbahndirektion St.Johann-Saarbrücken hieß.

"WIR haben es geschafft, UNS bemüht, kommuniziert, die Strippen gezogen, UNS selbst an den Haaren aus dem Sumpf gezogen. Mit kleinem Kapital, das immer größer wurde." Aber nicht doch. Sollte sich hier vereint mit Andreas K. eine Gruppe Klein- und Kleinstverlage melden, die nach 1989 im "Beitrittsgebiet" enstanden sind. Liebe Leute. Ihr zieht Euch doch nicht etwa den Schuh des Kommerz an? Ihr seid doch gar kein Kommerz! Dafür seit Ihr doch viel zu klein. Was Ihr geleistet habt verdient zudem große Anerkennung. Außerdem agiert Ihr anständig am Markt. Der Kommenz spielt doch in einer ganz anderen Liga. Oder schreibt hier im festen Klassenbündnis Schulter an Schulter etwa unser liebwerter Verleger K. aus N.? Immerhin hat er bei DSO tüchtig Narrenfreiheit. Und empfindlich reagiert er auch. Könnte also passen. Aber nein Herr K., auch Sie sind nicht der Kommerz. Auch viel zu klein. Aber Herr K. ist ja nicht aus dem Osten. Also verbirgt er sich hier wohl eher nicht. Könnte vielleicht Verlag N. aus B. sein. Immerhin eng mit Herrn W. aus K. befreundet, der wiederum ein Intimus von Herrn K. aus M. ist. Nun ist Verlag N. auch kein Kommerz. Auch viel zu klein. Und nur halb aus dem Osten. Dann vielleicht das naheliegendste: DSO selbst. Immerhin teilweise aus dem Osten. Aber nein, die DS ist doch auch kein Kommerz. Vielleicht will man gern dazugehören. Der Wunsch der Vater des Gedanken. Mehr allerdings nicht.

Also liebe kleine Verleger: Keiner von Euch ist mit dem Kommerz gemeint, und keiner von Euch sollte sich auch den Schuh anziehen. Ich will einen Vergleich bemühen. Wenn der Kommerz die Commerzbank ist, so seid Ihr nur der kleine Schwiegersohn, der Oma das Geld für den neuen Plasmabildschirm leiht.

"SIE kennen uns nicht, aber WIR stehen über dem Ganzen oder dahinter. WIR haben die Anteile an allem, sind die Share-Holder. WIR sind der Konzern, an den alle ihre Gewinne abführen. WIR sind die, die Kredit geben. Die, die die Rechte haben. Und so haben WIR auch von Ihren Büchern profitiert. Natürlich erhalten WIR von allen E-Mails derer unter UNS Kopien, von allen Schreiben Durchschläge. WIR wissen, was läuft. WIR sind auf dem Laufenden. WIR sind der König im Spiel, die anderen die Läufer und Bauern." Früher als es noch die DDR gab, konnte mit diesen Sätzen nur die Stasi (Mielke) mitsamt Koko (Schalck-Golodkowski) gemeint sein. Allenfalls noch Franz Joesf Strauß, der der DDR mit einem Milliardenkredit aus der Misere half und sie zu einer Billiglohn-Werkbank des Westens machte. Ganz früher, als die Spatzen noch Gamaschen trugen und man Not, Tür und Tor noch mit Th schrieb, wären es die "alten" Großbanken gewesen. Die Commerzbank (verwoben mit Siemens) zum Beispiel oder - hier nun mal wirklich - die Dynastie Rothschild. Aber das ist einfach alles zu lange her. Also Fazit: Sehr nett geschrieben aber am realen Leben voll vorbei.

Jetzt sind wir ganz vom Thema abgekommen, andererseits doch nicht. Im Gegensatz zu DSO gibt es bei UNS auch mal krachlederne Satire. Zum Ausgangsthema möchte ich hinzufügen: Wie heißen die beiden Gänse, die man nicht essen kann? Na? Richtig! Die Hagans und die Arrogans.

Hellau und Allafff
Ulrich Walluhn


Ex oriente non lux. Im Orient-Express brennt kein Licht. Weil die Lichtmaschine von AEG kaputt ist.

von Ulrich Walluhn - am 13.10.2014 10:56
SIE haben uns nicht auf dem Schirm. WIR sind W I R. UNSERE Namen kennt man nicht in der Szene. WIR treten selbst nicht in Erscheinung, sondern Leute, die UNS gehorchen, ohne es zu wissen. WIR sind die stille Gesellschaft, die unbekannten Teilhaber, die Hinter-Hintermänner. WIR leiten die Deals aus dem Schatten, gegenwärtig die Operation Alberich. WIR heißen nicht Kenning, Knipping, Neddermeyer, Scholten oder Wenzel, auch nicht Böttger, Jacobi, Rockstuhl, Thielmann. WIR sind nicht das Rumpelstilzchen, WIR sind die Spitze!

WIR kennen das Wort olotisch nicht. Haben Sie es auch erfunden?

Dann aber dachte ich, das kann sich genauso gleichzeitig auch ein anderer Mensch ausgedacht haben

Genauso ist es. Denn der Satz - die Basis ist das Fundament der Grundlage - stammt von Nagelmann. Ich habe nun Zweifel, Herr Walluhn, ob es Sie, Herr Walluhn, wirklich gibt, oder ob Sie Fiktion sind. Vielleicht sind Sie, also Sie, Herr Walluhn, nur ein Pseudonym, so wie das bei zahlreichen Autoren, die sich "Beier" und "Kühne", "Reiners", "Seifert" oder "Weber" nennen und Endisch und Lange heißen, der Fall ist? WIR müssen mal mit ihnen, also denen, reden. Sind Sie sicher, dass es Sie, Herr Walluhn, gibt? Man hört ja so manches. Vielleicht sind Sie, Herr Walluhn, ja in Wirklichkeit der Herr Schiffmann vom Westwall oder der Herr Jungbluth vom Ostwall. Wer weiß das schon. Ob WIR es wissen? Steht es in einem Ihrer Betriebsbücher? Gott schreibt ja keine Betriebsbücher - diesen UNSEREN Satz, er stammt allein von UNS, müssen Sie sich merken, er muss sich einbrennen wie die Glut in den Rost.

önig

von Peter König - am 13.10.2014 11:53

Willkommen im Club!

Es freut mich zu lesen, dass das Kritische Eisenbahnforum weiteren Eisenbahnfreunden eine Mitteilungsplattform bieten kann, die sich offenbar beim Internetforum einer Kölner Schülerzeitung nicht mehr heimisch fühlen.

Glück Auf!

Martin Schiffmann

von Martin Schiffmann - am 13.10.2014 16:52
Dass Sie, Herr Schiffmann, UNS antworten, bestätigt UNSERE Vermutung:

Herrn Ulrich Walluhn gibt es nicht.


Dafür sprachen auch zuvor gewichtige Anhaltspunkte:
- "Herr Walluhn" verwendet Worte, die es nicht gibt.
- "Herr Walluhn" schreibt in einem Forum, das kein Mensch kennt und kein Mensch liest.
- "Herrn Walluhns" Veröffentlichungen erschienen zumeist in einem Verlag, der für die Verwendung zahlreicher Pseudonyme bekannt ist; seit Langem erscheint von ihm gar nix mehr.
- "Herr Walluhn" verwendet Zitate von Personen, die es nicht gibt (s.o. den Nagelmann-Satz)
- Im wichtigsten Forum der Branche ist "Herr Walluhn" nicht vertreten.
- Und: WIR haben "Herrn Wallluhn" noch niemals irgendwo persönlich kennen gelernt, obwohl WIR viel reisen und herumkommen.

Schlussum - für UNS steht nunmehr fest: So wie "Herr Walluhn" an eine Eisenbahn-Literatur-Kommerz-Mafia glaubt, die es nicht gibt, gibt es auch ihn nicht.

nig

von Peter König - am 14.10.2014 18:10

Oh Herr im Himmel hilf Deinen verirrten Schafen (Kindern)

Vorhin dachte ich: Schreibste oder schreibste nicht. Das ist hier die Frage. Schreibste nicht ist gut, Schreibste, dann kocht wieder der Chef (vor Wut). Also schreibste.

Ich gehe dieser Tage mal in die Thomaskirche (das ist sowas wie die Nicolaikirche in Leipzig) und bete: Oh Herr im Himmel hilf Deinen verirrten Schafen. Hilf Deinen verirrten Kindern, die da meinen König zu heißen und Peter, obwohl sie weder Peter von Peterchens Mondfahrt noch der König ohne Kleider sind. Sie sind nur ein einzelner er. Und er verworren in Gedanken meint, er sei gar der Kaiser und nicht nur der König, der I.R. , der Imperator Rex. Er schreibt im "Wir" und "Uns" und "Unser", also er schreibt im Pluralis Majestatis. Wir - von Gottes Gnaden haben und herabgelassen bewogen befunden, dem Walluhn, dem Kujau der Eisenbahngeschichte, schriftlich Niedergelegtes zu huldigen im Kritischen Eisenbahnforum. Wir - von Gottes Gnaden, haben uns aus den lichten Höhen unserer Über-Geistlichkeit auf den schönden Boden der Alltagsrealität herabgeschwungen, um DEM da zu antworten. Wir - von Gottes Gnaden machen aus dem Eisenbahnforum ein Eisen-Forum, ein Stahlgewitter, so wie es die Menschheit bisher niemals hat gesehen. Herr im Himmel, bitte erlöse diesen Verwirrten und gib ihm Kraft und Hoffnung und Mut, auf (in) den rechten oder linken oder mittleren Weg (Dampf-Zylinder) zurück zu finden. Gibt ihm die Kraft wieder zu sehen und zu denken, denn beides hat ihm der Teufel genommen. Oh Herr, nimm ihm die Scheuklappen ab, die ihm Dein Vorgesetzter, Herr, aufgesetzt hat ohne Dein Wissen, ganz hinter Deinem Rücken voller Boshaftigkeit und Hinterlist. Oh Herr hilf diesem armen Schaf, wieder Besinnung und Ruhe zu finden. Und Herr, gibt ihm endlich eine anständige Tagesaufgabe, damit der diesen Sch.... hier unterlässt, der alle nur öde nervt (Zitat Gernot Hassknecht).

"Die Basis ist das Fundament der Grundlage" mag ein gewisser Nagelmann gesagt haben. Ich sagte und schrieb: "Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente", und dies ist ein ganz anderer Satz. Bitte in Zukunft ein bissl besser aufpassen und gründlicher lesen. Gott hab Dank.

Herr vergib mir meine Flüche, aber ich bin auch nur ein Mensch, den es wirklich gibt, auch wenn sich manche Zeitgenossen wünschen, es gäbe ihn nicht. Und da ich immer fleißig Sport treibe, nicht rauche und nicht saufe, kann es sein dass ich über 100 Jahre alt werde und sich noch mancher Zeitgenosse lange lange über mich aufregen darf.

Amen. Oder besser Ahmen.


P.S.: NSU und NSA gibt es auch nicht. Eine blanke Erfindung des westdeutschen Hetzfernsehens gegen unsere Deutsche Demokratische Republik! FDP, FDJ, FDS, SDP, SPU, SPF, SST, CDU, CSU, CSD, CSV und DJU gibt es natürlich auch nicht. Wie auch. Warum auch. Alles Fälschung und Erfindung!

von Ulrich Walluhn - am 15.10.2014 11:14
Tausend Dank für Ihre panegyrischen Elogen, sie schmeicheln UNS sehr.

"Die Basis ist das Fundament der Grundlage" mag ein gewisser Nagelmann gesagt haben. Ich sagte und schrieb: "Die Basis ist die Grundlage aller Fundamente"", und dies ist ein ganz anderer Satz.

Genau, dies ist ein ganz anderer Satz, gaaaaanz anders. Und von Ihnen, "Herr Walluhn", dem gewieften Semiotiker, ganz alleine. Und natürlich bald im Duden (in welchem Band eigentlich?).

Im Übrigen: WIR sind Buddhist - und Vorstand und einziges aktives Mitglied des nach wie vor bestehenden Deutschen Modelleisenbahn-Verbandes (DMV - haben Sie in Ihrer Aufzählung vergessen), dessen Vermögen wir UNS damals in den vielen Wirren zueignen konnten. Darauf sitzen WIR nun. Es ist das Fundament, die Basis, die Grundlage, UNSERES Erfolgs. Von diesem geschützten Hort halten wir die Fäden in der Hand, so wie der Stellwerksmeister durch die richtige Lage der Weichen den Lauf der Züge bestimmt.

UNS schwinden die Kräfte, "Herr Walluhn", eine letzte Frage, bevor Sie sich ihrer "anständigen Tagesaufgabe" zuwenden: Was bitteschön heißt olotisch?

ig

von Peter König - am 15.10.2014 12:32

Olotisch und die Olotie. Nölofonie und Walluhnismus.

Ich war mir sicher, es bereits an anderer Stelle im Kritischen Eisenbahnforum erklärt zu haben.

Olotisch beschreibt einen Zustand, einen Vorgang, einen Ablauf der sich durch die Eigenschaften chaotisch, unlogisch, durcheinanderlaufend, teilweise auch verlogen, sinnentstellend, teilweise auch irrsinng (gaga), blödsinnig, sinnentleert auszeichnet. Es kann sich hierbei auch um schriftliche Ausführungen handeln.

Das zugehörige Substantiv ist die OLOTIE.

Zur Olotie neigen im allgemeinen Machtpolitiker aller Art und Fraktion. Aber auch die Darlegungen von "Peter König" hier KEF (Kritisches Eisenbahnforum) sind ein Lehrbuchbeispiel für Olotie oder olotisches Verhalten. Gell.

Neben der OLOTIE ist in dieser Gesellschaft auch die NÖLOFONIE (Nölophonie, Noelofonie) weit verbreitet. Die Nölofonie beschreibt Zustand und Grad (in Prozent) unsinniger, blödsinniger, schwachsinniger Sätze und Satzkonstrukte. Nölofonie in Sprachform wird meist am Pult, dem sogenannten Nölodrom praktiziert. Das zugehörige Tätigkeitswort heißt nölen. Das nölende Subjekt ist der Nölofonist. Der Grad an Nölofinie in einem Satz oder Text wird als Nölkoeffzient bezeichnet und in Prozent ausgedrückt. 0 bis 30 Prozent bezeichnet mal als niedrig oder neudeutsch als Low-Level-Noeling. 31 bis 70 Prozent als mittelmäßig oder Middle-Level-Noeling, und ab 71 Prozent spricht man von hoch bzw extem hoch (ab 91), also High-Level-Noeling und Ulta-High-Level-Noeling. In russischer Übersetzung heißt es Nelofonija und Nelodrom und Nelofonist (weiblich Nelofonista), die Tätigkeit heißt nelowatch. Ja neluju, tyi nelojesch, on neoljet usw. usw.

Daneben existiert auch der WALLUHNISMUS (russisch: Wallunism). Unter Walluhnismus im engeren Sinne fasst man alle Verbiegungen und Entartungen und Entstellungen meiner Schriftwerke, einschließlich der Betriebsbuchauszüge und meiner Privatbriefe zusammen, die dazu dienen sollen, meine Arbeit zielgerichtet zu verunglimpfen und gesellschaftsunfähig zu bombardieren. Walluhnisumus im erweiterten Sinne umfast auch alle Gegenstrategien, etwa die Schaffung des Kritischen Eisenbahnforums oder meine vor etlichen Jahren erschienenen Bücher zur Baureihe 95 oder 03.10, die gründlich mit den unausrottbaren Märchen von der T20 die aus der Tierklasse entstand sowie der zur Unzeit erschienenen 03.10, die zudem aus der 03.0 entstanden sein soll, abrechneten.

Quellen und Bestandteile des Kern-Walluhnismus sind: Walluhnerfindung, Walluhnfälschung, Walluhnmärchen, Walluhnlüge, Walluhnlügenmärchen, Walluhnmüll, Walluhnmist, Walluhnunsinn, Walluhnkäse oder auch Walluhnhirngespinst.


Freundschaft Genosse DMV-Vorsitzender
Ulrich Walluhn, der aufpassen muss, nicht vom Hocker zu fallen.

P.S.: Man nennt es nicht Stellwerksmeister. Es ist der Fahrdienstleiter.

von Ulrich Walluhn - am 15.10.2014 15:25
Mit anderen Worten, "Herr Walluhn", "olotisch" ist ein Synonym für "anders", anders als Sie. Olotisch ist das Anders-als-Sie-Sein, die Welt da draußen mit ihren Unwägbarkeiten, der tägliche Wahnsinn, mit dem Sie - aus welchen Gründen auch immer - nicht klarkommen.

Nölofonie hingegen ist ein schönes Wort. Es wundert UNS nicht, dass es ausgerechnet Ihre Schöpfung ist. So kehrt sich darin doch Inneres nach außen.

Mir schwinden die Kräfte ...

Namaste, Genosse, Sie waren ja immerhin lange einer.

g

P.S.: Natürlich heißt es auch "Stellwerksmeister"', wie sind Sie denn drauf?

von Peter König - am 15.10.2014 18:54

Der Forentroll in Wesen und Erscheinung (Aufbau und Wirkungsweise)

Dieser gesamte Gesprächsfaden (im Gegensatz zu DSO ist eine Löschung glücklicherweise nicht zu befürchten) ist ein Musterbeispiel, ein Lehrbuchbeispiel für das Wirken eines massiven FORENTROLLES. Das Wesen eines solchen Trolles besteht darin, dass er für seine (freie) Zeit keine wirkliche, keine richtige Verwendung hat. Es mangelt ihm an Ideen und Fähigkeiten, an Aufgaben, ja vor allem an Lebensaufgaben und unter Umständen auch an echten Freunden. Er leidet an mentalen und spirituellen Defiziten, die er - der Troll - durch das Herumtrollen in Internetforen zu kompensieren versucht. Im Troll selbst herrscht ein gewisses geistiges Vakuum, das ständig dazu führt, dass unter leichtem Zischen Luft einströmt. Die Erscheinungsformen des Trolls sind mannigfaltig. Sie reichen vom galanten Schmeichler bis zum hartnäckigen Stänkerer und sind entsprechend den (zumeist nur wenigen vorhandenen) Fähigkeiten des Trolls mehr oder minder stark ausgeprägt. Der Troll neigt ständig dazu, seine eigene Persönlichkeit (sodenn überhaupt eine solche vorhanden ist) zu übersteigern, zu überhöhen und zu zentrieren. Sein Standpunkt ist im wahrsten Sinne des Wortes ein Horizont mit dem Radius Null. Setzt man sich verbal mit einem Troll auseinander, so ist er rasch entzaubert. Nach wenigen Textabschnitten fehlen ihm jegliche Argumente, er ergeht sich dann in ständigen Wiederholungen und Tautologien. Setzt man die verbale Auseinandersetzung weiter fort, neigen nicht wenige Trolle zu verbalen und nonverbalen Ausfällen, zu Ausschreitungen in Form von Beschimpfungen des Gegenübers zum Beispiel, im schlimmsten Falle zu körperlicher Gewalt bei persönlichem Zusammentreffen.

Ich möchte zunächst ein eventuell entstandenes Missverständnis ausräumen. Das Wort Nölofonie und seine Abkömmlinge wie Nölofonist, Nölodrom oder Nölkoeffizient sind im Grundsatz von einem meiner besten und ältesten Freunde geschöpft. Wann dies geschah, kann ich heute nicht mehr genau sagen. Es ist lange her. 1986 auf unserer Bereisung der Muldentalbahn Glauchau-Rochlitz exisiterte es bereits. Damals sagte mein Freund beim Platznehmen im ersten Wagen des Zuges auf der Heimfahrt von Rochlitz nach Leipzig: "Dieser Wagen ist nölfrei". Er brachte damit zum Ausdruck, dasss im Wagen keine Reisenden saßen, die sich durch "Dummsabbel" unangenehm bemerkbar machten. Ich denke, auch im September 1981 auf unserer Mitfahrt im DMV-Sonderzug mit 01 118 auf der Strecke Arnstadt-Saalfeld existierte das Wort Nölofonie bereits.

Kommen wir nun zu einem weiteren Wort aus dem Fundus meiner Wortschöpfungen. DEFORMARELIGOTONISCH. Das zugehörige Substantiv ist die DEFORMARELIGOTONIE. Das Wort bedeutet verdrehen, entstellen, verfälschen von Wörtern, Wortguppen, Sätzen, Satzgruppen oder ganzen Texten. Dies dient dazu, einen Sachverhalt, einen Zustand, einen Zusammenhäng gezielt zu verändern oder-und Personen in ein gezielt negatives oder auch positives Licht zu rücken. Es geht um die Manipulation der Leser oder Hörer.

Ich möchte 3 Beispiele für Deformareligotonie aufzeigen:

1. Irrelavant wird zu irre-levant. Aus unwichtig, unbedeutend wird etwas "Verrücktes". Irre eben.

2. Ich zitiere unseren Troll-König: "Namaste, Genosse, Sie waren ja immerhin lange einer." Nein falsch. Hier soll dem Leser suggeriert werden ich sei lange Zeit Mitglied der SED gewesen. Ich war 1985/86 Kandidat und 1986 bis 10.05.1989 Mitglied. Warum kann man unter "Ich möchte mich allen vorstellen...." nachlesen. Der Zeitraum von fast 3 bzw. 4 Jahren ist kein langer. Ich trat im Mai 1989 aus, als solch ein Austritt nicht selten die berufliche Position kostete.

3. Ich zitiere nochmals unseren Troll-König: "Und damit spiele ich nicht auf sein Erfurter Engagement an, sondern auf seine sachfremden, beschämenden Äußerungen gegenüber einem DSO-Nutzer, den er für einen Juden hielt." Hier wird mir zumindest latent Antisemitismus unterstellt. Bis heute ist Trollkönig den Quellen- und Zitiernachweis schuldig geblieben. Wo und in welchem Zusammenhang habe ich mich angeblich sachfremd und beschämend über einen Bürger und DSO-Nutzer geäußert, den ich zudem für einen Juden hielt? Die Frage jüdischer Herkuft und jüdischen Glaubens habe ich bei DSO niemals auch nur angeschnitten, geschweige denn diskutiert. Die Andeutung des Trolles zeigt aber deutlich, dass er in Kenntnis eines vollkommen privaten Mailwechsels mit Herrn Andreas K. sein muss. Trollkönig benutzt sein Wissen, um mich in deformarelingotonischer Weise in der Öffentlichkeit als judenfeindlichen Verbalrowdy einordnen zu wollen.

Deformarelingotonie setzt ein Troll immer dann ein, wenn fachbezogene Argumente - in meinem Fall Fachwissen zum Betriebs- und Werkstättendienst - fehlen.

Aufbau und Wirkungsweise des Trolls. Ja so hieß vor fast 50 Jahren ein Buch. Motorroller "Troll1" Aufbau und Wirkungsweise. Wie repariere ich ihn selbst. Mein Vater hatte auch einen Troll 1. Ich weiß auch noch was auf dem Nummernschild stand: LT 07-55. Guter alter Troll eins. Wo mag er abgeblieben sein?


Freundschaft und revolutionäre Klassenwachsamkeit Genossen!
Keine Handbreit Boden dem Klassenfeind im Kampf für Frieden und Sozialismus!
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 16.10.2014 10:20
Im Troll selbst herrscht ein gewisses geistiges Vakuum, das ständig dazu führt, dass unter leichtem Zischen Luft einströmt.

Was passiert denn mit der Luft, wenn der Troll voll ist?

Mit Ihrem Gesamtverhalten, Herr Faber, schaden Sie der jüdlischen Kultur in Deutschland.

von Hein Blöd - am 16.10.2014 14:24

Guten Tag Hein Blöd

Ich freue mich, dass auch Hein Blöd jetzt den Weg von DSO zu uns findet. Dann wird auch Käptn Blaubär nicht mehr weit sein und alsbald zu uns stoßen. Glückwunsch.

Wer bitte ist Herr Faber? Selbiger aus dem gestrigen Spielfilm des ZDF? Alles muss raus.

Wenn im Troll das Vakuum infolge der einströmenden Luft aufgehoben ist, dann stößt der Troll die Luft schlagartig mit lautem Getöse wieder aus. Wie bei einem Nilpferd.

Ich hoffe zur allgemeinen Aufklärung beigetragen zu haben.

Nachdenkliche Grüße U.W.

von Ulrich Walluhn - am 16.10.2014 16:13

Guten Abend Martin und Ulrich

Lasst Euch bloß nicht ärgern von diesen ....... hier. Die heißen nicht König und Blöd aber die sind blöd. Nichts drauf zum Thema Lokomotiven aber den Rachen bis hinten aufreißen. Die hab ich besonders gern. Aber Ulrich wird schon mit diesen Internetpartisanen klar kommen.

Vorwärts immer. Rückwärts nimmer.
Harald Jungbluth

von Harald Jungbluth - am 16.10.2014 16:41

Neid muss man sich erarbeiten

Hallo Harald,

nein, ärgern lassen wir uns wahrlich nicht (mehr), denn das haben Ulrich und ich seit der Gründung des kritischen Eisenbahnforums als Antwort auf das mehr als zweifelhafte Gebahren innerhalb der Foren einer Kölner Schülerzeitung hinter uns gelassen.
Die Beiträge der Trolle zeigen doch vielmehr, dass die von uns mit anvisierten "Kreise" und "Szenen" sich offenbar mächtig auf den Schlips getreten fühlen und vmtl. mit Schaum vor dem Mund das weitere Wachstum des kritischen Eisenbahnforums tatenlos mit Ansehen müssen.
Das führt natürlich bei jenen Zeitgenossen vermehrt zu Frust, dicken Hälsen, Unbehagen usw. - doch was juckts die deutsche Eiche, wenn sich eine Wildsau an ihr reibt?

Glück Auf!

Martin

von Martin Schiffmann - am 16.10.2014 17:12

Verweis auf die Forenregeln

Aus gegebenem Anlass möchte ich auf die bei uns gültigen Forenregeln hinwiesen:

Hier können Themen abseits von Werk- und Industriebahnen behandelt werden, vor allem aber solche, welche auf anderen Internetplattformen unterdrückt oder bewußt ins Lächerliche gezogen werden. Die Forenbetreiber weisen aber darauf hin, dass dieses Forum nicht als Portal für "persönliche Rachefeldzüge" anzusehen ist. Beiträge, die diskriminierend, beleidigend, ehrabschneidend oder sonstwie der "Nettiquette" widersprechen, werden kommentarlos entfernt. Beiträge, die unter "Nicknames" geschrieben werden, kommen ebenso zeitnah zur Löschung.

"Hein Blöd" und "Deutsche Aische" sind keine Klar- sondern sogenannten Nicknamen. Da es sich außerdem um reine, sinnlose (teilweise ehrabschneidende) Trollbeiträge handelt, werden diese selbstverständlich gelöscht.

Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 17.10.2014 16:22
Hallo alle

Es gibt ein Beschwerdeformular des Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg.
Beschwerdeformular des Landesbeauftragten für den Datenschutz Baden-Württemberg
Da die in Köln hocken wird wohl BW nicht zustandig sein. Eher NRW. Ob die das haben müsste man noch rauskriegen....

In diesem Formular steht das: Zitat:
Zitat

der gewünschten Datenlöschung oder Datensperrung nach § 35 Absätze
2, 3 Bundesdatenschutzgesetz / §§ 23, 24 Landesdatenschutzgesetz
nicht entsprochen.


Da sich ja nichts gebessert hat und die weiterhin Stur sind wäre das Ernsthaft mal in Überwägung zu ziehen!

Bei mir, bis jetzt, meldet sich niemand von denen im Forum. Zumindest nicht Herr Car.
Ich habe die schon mehrfach angeschrieben das die meine Postings unter meinen Usernamen "Johannes_mario" löschen sollen!
Durch die Sperrung und Löschung meines Account habe ich keinen Zugang mehr zu meinem Postings! Kein seriöses Verhalten von denen!
Deswegen wäre es meiner Meinung nach Zeit Kontakt aufzunehmen mit einem Datenschutzbeauftragten!

Viele Grüße Johannes

von johannes_mario - am 02.06.2016 23:41

Drehscheibe-Online (DSO) macht wieder von sich Reden

Auch diesen Beitrag bei Drehscheibe-Online hätte ich gar nicht gesehen, wäre ich nicht aus dem Freundeskreis aufmerksam gemacht geworden. Ist es nun klug, überhaupt darauf zu reagieren oder nicht? Wie man es macht, ist es bekanntlich immer falsch. Meine Netzseite bei Google-Plus, die offenbar einem oder mehreren Herren ein Dorn im Auge zu sein scheint, werde ich mit dem Thema nicht belasten.

Man lese hier: [www.drehscheibe-online.de]

So, der Herr D. hat also auffallend viele 100 jährige und ältere Bilder bei mir gefunden, die den seinen verblüffend ähnlich sehen. Das ist eine interessante Feststellung, die sich ganz simpel erklären lässt. Ein nicht unerheblicher Teil meiner alten und uralten Aufnahmen stammen aus dem Fundus von Werner Umlauft, der leider 1992 in Erfurt viel zu früh verstarb. Ich habe seine alten Lok-Karten in DDR-Zeiten mit meiner 6x6-Kamera analog reproduziert. Nach dem Tode des Besitzers hat - gegen den eigentlichen Willen - sein Sohn die ganze und sehr große Sammlung meistbietend verkauft. Die Sammlung wurde in alle Winde zerstreut. Und so bin ich beinahe sicher, dass dieses oder jenes Foto nicht nur verblüffend ähnlich ist, sondern durch Verkauf an einen anderen Besitzer gelangt ist. Und eben dieser versucht nun, das Einstellen dieser durchweg gemeinfreien (weil uralten) Fotos zu unterbinden. Sehr geehrter Herr D., auch wenn Sie nun Drohungen gegen mich ausstoßen und meinen, sie können auch anders, dann wird mich dies in keiner Weise beeindrucken. Ich bin fast sicher, Sie werden sich wieder zu Wort melden, wenn ich das Bild einer preußischen S1 aus der Hauptwerkstatt Leinhausen einstelle. Das ist dann auch Ihr Foto. Dieses allerdings liegt mir im Original aus der Sammlung von Professor Dr. Christian vor. Neben vielen anderen.

Ferner möchte ich darauf hinweisen, dass die von Herrn D. auch gezeigten Bilder ganz simple Scans von alten Leonahrdt-Postkarten aus Dresden sind. Diese wurden zu hunderten verkauft. Und auch sie sind mittlerweile alle gemeinfrei.

Nun denke ich, die ganze Sache kommt nicht aus dem Nichts. Vor etwa 4 Wochen begannen "seltsame" Dinge (ich möchte sie aus guten Gründen nicht ausführen, es könnte Nachahmungstäter geben), von denen ich vermuten muss, dass auch sie ihren Ursprung bei DSO nahmen. Wieder einmal der Kommerz im Hintergrund? Einigen Verlagen geht es wirtschaftlich nicht gut. Ein Wunder wäre es also nicht. Insbesondere stößt meine jüngste Beitragsreihe zu 170 Jahre Hauptwerkstatt Erfurt in gewissen Kreisen übel auf.

Also nochmals zum Mitschreiben: Alte Fotos aus Kaisers Zeiten und davor stammen aus den Sammlungen Umlauft, Christian, Lucke und diversen anderen. Ich besitze entweder die Originale oder Reproduktionen aus dem 1980-er Jahren auf Mittelformat-Negativen.

Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen. Oder doch: Bitte wo leben wir? Hier haben erwachsene Menschen wieder nichts besseres zu tun, als sich mit - Verzeihnung - "Piss" zu beschäftigen? Leute schaut mal in die Welt. Überall Krieg. Wir stehen so dicht vor einem Dritten Weltkrieg wie seit 1983 nicht mehr.

Nachdenkliche Grüße
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 18.07.2016 13:38

Ja, und die üblichen fehlinformierten DSO-Claqueure stimmen ihr altbekanntes Geschwätz an......

Einer der extrem häufig fehlinformiertesten DSO-Claqueure läßt es sich dann auch nicht nehmen, direkt von einer "notwendigen" Kampfesrede zu fabulieren. Na denn, wenn man sich schon mit Bergbauliteratur nur oberflächlich profilieren kann, kann man sich vielleicht so etwas Gehör in der DSO-Szene verschaffen, frei nach dem Motto: Egal was ich sage, Hauptsache mein Name bleibt im Gespräch....

Kopfschüttelnde Grüße von Krefeld nach Erfurt

von Martin Schiffmann - am 18.07.2016 19:47

Ein kleiner Nachtrag

Ich möchte darauf hinweisen, dass einer der Hauptakteure (Heiko F.) gegen Martin Schiffmann und mich aus dem Frühjahr 2015 - gemeint ist der Ausschluß aus dem Kölner Schülerforum (ich sage scherzhaft gern Schiebebühne offline) - inzwischen ständiger Mitarbeiter eines südwestdeutschen Eisenbahnverlages geworden ist. Eben jenem Verlag, der mehrfach in unserer berechtigt scharfen Kritik stand. Noch Fragen Kienzle? Nein Hauser.

Hierzu gebe ich keinen Kommentar. Ein Schelm, der arg-listig Böses dabei denkt.

Sehr nachdenkliche Grüße zum Mittwoch
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 18.01.2017 14:59
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