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vor 2 Jahren, 9 Monaten
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Ulrich Walluhn

Baureihe 03.10 - Nachdenkliches

Startbeitrag von Ulrich Walluhn am 11.05.2015 11:11

Und wieder stieß ich bei Drehscheibe-Online auf ein interessantes Thema, ein Thema dass mich regelrecht aufhorchen ließ. Hut ab, hier zeigt ein Mann Mut zur Wahrheit:

03.10 DB mit Neubaukessel - Juristen wissen: Viel wert war die nicht.

Oh ja. Juristen wissen, viel wert war die 03.10 nicht. Im Schlussdreisprung durch alle Fettnäpfchen der Lokomotivgeschichte. Ich werde mich allerdings hüten, den Namen des allbekannten Juristen hier zu nennen, der auch bei Drehscheibe-Online mit 2 Gehilfen (sogenannten Hülfsarbeitern des maschinentechnisches Dezernates) durch das sogenannte "Hifo" (Historisches Forum) geistert und mit Worten wie Rabulist und Lug und Trug um sich wirft.

Der Autor des oben verlinkes Beitrages Fritz Wolff ist ein profunder Kenner der Dampflokomotiven und ihrer Technik. Ein Berufseisenbahner durch und durch. Ihm macht man kein X für ein U vor.

Er schreibt, ich zitiere: "Unlängst gab´s in einem bekannten Verlag ein "Special" über die Baureihe 03.10. Den Part über die 03.10 DB hatte dabei ein (insbesondere auf dem Gebiet der Lokbeheimatung) gleichfalls nicht unbekannter Jurist übernommen. Was ich da über die 03.10 mit Neubaukessel zu lesen bekomme, erweitert meinen Horizont doch ganz erheblich. Die Maschine hatte eine unter dem Führerhaus befindliche nicht saugende Strahlpumpe, eine einstufige Mischvorwärmer-Anlage Bauart Heinl mit Heber, der Lokausschuss wies die Schuld an bestimmten Betriebsstörungen dem "armen Personal" zu, großenteils hätten die Leistungen der Hagener 03.10 auch von P8 oder T18 erbracht werden können, die Ausrüstung nur einer einzigen 03.10 mit Nassdampfregler sei rätselhaft und so weiter und so fort. Ich frage mich manchmal, was Autoren mit erkennbarem Desinteresse und erkennbarem technischen Halbwissen dazu motiviert, sich über interessante Dampflokomotiven zu verbreiten, deren wirkliche Stärken und Schwächen und deren Einsatzgeschichte sie ersichtlich gar nicht kennen. Es gibt zig Themen, auch Eisenbahnthemen, von denen ich erstens nichts verstehe und die mich zweitens nicht interessieren. Allerdings: Über die rede und vor allem schreibe ich auch nicht. Zu einer seriösen Analyse der anfänglichen Reglerprobleme bei den 03.10-Neubaukesseln gehört ein Blick auf die Gründe der Neigung dieser Kessel zum Wasserreißen. Und zu einer seriösen Bewertung der betrieblichen Bewährung der Maschine gehört der Hinweis auf die weitgehende Bewältigung der o.g. Probleme durch überlegte und zielgerichtete Maßnahmen des Bw Hagen-Eckesey, des BZA Minden und des AW Braunschweig. Es muss nicht jeder Autor so gestrickt sein wie ich, aber ein wenig auch emotionales Engagement, ein wenig Begeisterung für die Sache, über die man schreibt, die täte wohl, nicht zuletzt dem Leser wohl. Dieser erwartet mit Recht etwas mehr als gönnerhaft von oben herab geäußerte Plattitüden, Halbwahrheiten und Unrichtigkeiten, die allenfalls zum Gähnen animieren, ganz gewiss aber nicht irgendeinen Funken überspringen lassen. Vielleicht würde ich es von einem Herrn Troche eher akzeptieren, von einem (beruflich gesehen) vollkommen sach- und fachfremden Autor akzeptiere ich es eindeutig nicht. Und wenn man schon nicht einmal weiß, in welcher Höhe über Feuerbüchsdecke die NW-Marke normalerweise angebracht ist, so sollte man - das hat schließlich nichts mit Technik zu tun - zumindest über den Aktionsradius der behandelten Maschinen Bescheid wissen, sollte wissen, dass sie nicht nur nach Warburg und ähnlichen Käffern, sondern auch nach Kassel, Hannover, Braunschweig, Aachen, Emden und sogar Arnheim fuhren. Traurig, traurig. Fritz"

Der gute Fritz Wolff spricht mir aus dem Herzen. Ich bin zwar auch kein Berufseisenbahner im Sinne eines Mannes, der jahre- und jahrzehntelang in praxi mit Dampflokomotiven zu tun hatte, doch ich beschäftige mich seit 40 Jahren intensiv mit dieser Materie und bin Techniker mit einem gewissen Grundverständnis auch für Lokomotiven, Motore, Antriebe, Elektrotechnik usw. usw. Und wenn ich von einer Sache keine Ahnung, keine Kenntnis habe, dann greife ich zum Telefonhörer und wähle die Nummer von Männern, die ebenfalls Berufseisenbahner waren oder sind und frage sie und erwerbe damit Wissen, das mir bis dato gefehlt hat. Und erst dann bewegen sich meine Finger auf der Tastatur. Gelingt es mir nicht, das Problem auf diese Weise zu lösen, greife ich zu richtiger Literatur, wie dem "Niederstrasser" oder gleichwertigen Druckerzeugnissen. Helfen diese schließlich auch nicht, und helfen auch Kontakte nach Russland und in die Ukraine nicht, dann schreibe ich, dass ich auf das Problem, auf die offene Frage derzeit keine Antwort geben kann.

Im Themenbereich "Bahn und Medien" geht es weiter, und zwar hier:

EK Spzial 117: Die Geschichte der BR 03.10.

User "03 1008" schreibt, ich zitiere: "Allerdings .... hat sich bei der bekannten Farbaufnahme [amstetten.at] der 03 1081 (nicht 1088) wieder der Uralt-Fehler eingeschlichen: Das Dia entstand nicht in Wien-West, sondern in Amstetten (Niederdonau), vgl. EK 1/2007, S. 59. - Brinker (Carl Bellingrodt - Das fotografische Werk, Band 1, S. 74) nennt übrigens als Aufnahmedatum den 20. September 1940. Schade, dass wir wegen juristischer Querelen auf die Fortsetzung dieser Buchreihe warten müssen."

User "Mikado-Freund" schreibt wenig später, ich zitiere: "Seite 15: „die Sinnhaftigkeit der Reststromschale darf in Frage gestellt werden” — das darf sie nicht; die Lok besaßen keine Kesselverkleidung. Die Reststromschale musste deren Aufgabe übernehmen. Seite 29: Kohlenkastenabdeckklappen waren nicht auf die Baureihe 03.10 beschränkt. Die Autoren unterschlagen den Prototyptender der 01 1097 und die Tender der Baureihe 50.40."

Sinnhaftigkeit der Reststromschale. Darauf muss man erst einmal kommen. Dies passt in die Sammlung der Wortschöpfungen "ungeliebter Riesenzwilling" oder "Walluhntotalerfindung" bzw. "Walluhntotalfälschung" oder Rabulist.

Die 03.10 hat also nix getaugt. Wie die 43 (Riesenzwilling) oder die 56.1 (Kohlefresser). Erstaulich zu welchen Wertungen ein Jurist imstande ist, der beruflich nie mit Dampflokomotiven zu tun hatte, sondern solche nur stehen oder fahren sah. Da dürfen wir poshum hoffen, dass es nicht allzuviele Opfer von Justizirrtümern gegeben hat....

Ich möchte das Thema 03.10 - zu dem ist vor etlichen Jahren beim Transpress-Verlag ein bescheidenes Buch schrieb - mit drei Betriebsbuchauswertungen auffüllen. Zunächst will ich die DB-Lok 03 1016 und 03 1045 vorstellen. Zur 03 1016 konnte ich im Jahre 1998 das in Privathand befindliche Betriebsbuch zwar nicht kopieren, aber gründlich auswerten. Von 03 1045 hingegen liegt mir eine sehr gute Buchkopie vor. Der 03.10 DB wurde nicht etwa zum Verhängnis, dass sie nichts taugte, sondern dass der sogenannte Traktionswechsel sehr schnell fortschritt. Die 03.10 DB wurde Opfer des elektrischen Fahrdrahtes und dem daraus resultierenden Überbestand an Schnellzugdampflok. Direktionen wie Münster und Hamburg wollten 1966 keine 03.10 mehr, sie hatten genügend andere leistungsstarke Maschinen und vor allem solche mit nur 2 Zylindern. Dreizylinderlok mied man wo immer es ging.

Über die beiden hier dargestellten Lok kann ich leider keine Aussagen zu den geleisteten Kilometern machen, da die Betriebsbögen vollständig fehlen. Aber Aussagen zur Technik lassen sich vielfältig darlegen.



Betriebsbuchauszug der Dampflokomotive 03 1016:
===============================================
Borsig Berlin-Hennigsdorf 1940/14927

Anlieferung: 01.02.1941
Abnahme: 12.02.1941 Raw Braunschweig
Vertrag: 03.549/63.798
Beschaffungspreis: 217.060,- RM mit Tender

01.02.41 – 12.02.41 Raw Braunschweig Abnahme
13.02.41 – 21.10.41 Bw Stargard
22.10.41 – 23.10.41 Raw Stargard L 0
24.104.1 – 11.11.41 Bw Stargard
12.11.41 – 14.11.41 Raw Stargard L 0
15.11.41 – 01.02.42 Bw Stargard
02.02.42 – 27.02.42 Raw Stargard L 2
28.02.42 – 27.03.42 Raw Stargard L 0
28.03.42 – 01.07.42 Bw Stargard
02.07.42 – 11.07.42 Raw Stargard L 0
12.07.42 – 16.11.42 Bw Stargard
17.11.42 – 11.12.42 Raw Stargard L 0
12.12.42 – 25.01.43 Bw Stargard
26.01.43 – 22.02.43 Raw Stargard L 2
23.02.42 – 15.08.43 Bw Stargard
16.08.43 – 02.09.43 Raw Stargard L 0
03.09.43 – 16.12.43 Bw Stargard
17.12.43 – 24.12.43 Raw Stargard L 0
25.12.43 – 11.02.44 Bw Stargard
12.02.44 – 14.03.44 Raw Stargard L 2
15.03.44 - 16.03.44 Bw Stargard
18.03.44 - 20.03.44 Raw Oels L 0 (334.054 Km)
21.03.44 - ........ Bw Breslau Hbf.
08.09.44 - 22.09.44 Raw Oels L 0
23.09.44 - ........ Bw Breslau Hbf.

...03.45 - 23.04.46 Bw Kreiensen abgestellt
24.04.46 - 14.12.49 Bw München Hbf. abgestellt
15.12.49 - 31.03.50 PAW Henschel Kassel L 4
01.04.50 - 23.04.50 Bw Dortmund Betriebsbahnhof
23.04.50 – 23.05.51 Bw Ludwigshafen
24.05.51 – 16.06.51 EAW Braunschweig L 2
17.06.51 – 20.02.52 Bw Ludwigshafen
21.02.52 – 22.02.52 EAW Nied L 0
23.02.52 – 13.05.52 Bw Ludwigshafen
14.05.52 – 06.06.52 EAW Braunschweig L 2
07.06.52 – 28.12.52 Bw Ludwigshafen
29.12.52 – 10.01.53 Bw Ludwigshafen L 0
11.01.53 - 13.07.53 Bw Ludwigshafen
14.07.53 - 28.08.53 AW Braunschweig L 3 m.W. (731.794 Km)
29.08.53 – 01.11.54 Bw Ludwigshafen
02.11.54 – 24.11.54 AW Braunschweig L 2
25.11.54 – 23.11.55 Bw Ludwigshafen
24.11.55 – 13.12.55 AW Braunschweig L 2
14.12.55 - 15.02.57 Bw Ludwigshafen
16.02.57 - 07.05.57 AW Braunschweig L 4 (1.008.424 Km)
08.05.57 - 29.09.58 Bw Ludwigshafen
30.09.58 – 20.11.58 Bw Hagen-Eckesey
21.11.58 – 12.12.58 AW Braunschweig L 2
13.12.58 – 28.02.60 Bw Hagen-Eckesey
29.02.60 – 23.03.60 AW Braunschweig L 2
24.03.60 – 21.09.60 Bw Hagen-Eckesey
22.09.60 – 02.11.60 AW Braunschweig L 0 Unfall
03.11.60 – 01.10.61 Bw Hagen-Eckesey
02.10.61 – 30.10.61 AW Braunschweig L 2
31.10.61 – 01.05.62 Bw Hagen-Eckesey
02.05.62 – 16.05.62 AW Braunschweig L 0
17.05.62 – 21.10.62 Bw Hagen-Eckesey
22.10.62 – 31.10.62 AW Braunschweig L 0
01.11.62 - 21.04.63 Bw Hagen-Eckesey
22.04.63 - 15.05.63 AW Braunschweig L 2
16.05.63 - 16.09.64 Bw Hagen-Eckesey
17.09.64 - 14.10.64 AW Braunschweig L 2
15.10.64 - 15.06.65 Bw Hagen-Eckesey
16.06.65 - 06.07.65 AW Braunschweig L 0
07.07.65 - 03.07.66 Bw Hagen-Eckesey

14.11.65 abgestellt
15.11.65 Z-Lok (Kuppelachsbruch)
20.06.66 ausgemustert
04.07.66 - 16.11.66 zerlegt AW Bremen

Kesselverzeichnis:
Hersteller F-Nummer Jahr Einbautag zuletzt eingebaut in

Borsig 14927 1940 12.02.41 mit Lok geliefert
Krupp 3651 1957 08.05.57 Neubaukessel

Kesselstammbuch: Borsig Berlin 1940/14927
Druckprobe: 10.12.1940 Hennigsdorf

12.02.41 – 16.02.57 03 1016 (Fa.Borsig/AW Braunschweig)

Die am 14.02.1944 fällig L 3 wird aufgrund des Erlasses RVM vom 21.04.1942 und 10.06.1942
wegen des guten Zustandes des Kessels um ein Jahr bis 11.02. 1945 hinausgeschoben.
Raw Stargard 14.03.1944.

31.03.50 PAW Henschel SA 25 Entfernung Stromlinienverkleidung
SA 29 geschweißtes Feuerloch eingebaut
08.02.55 Bw Ludwigshafen Saugzuganlage geändert

Kesselstammbuch: Friedrich Krupp AG Essen 1957/3651

08.05.57 - ........ 03 1016 (AW Braunschweig)

16.05.62 AW Braunschweig SA 278 Einbau Reglerspülvorrichtung
SA 280 Mischvorwärmeranlage Bauart 1957
14.07.64 AW Braunschweig SA 286 Reglerschließeinrichtung

Tenderstammbuch: Borsig Berlin-Hennigsdorf 1940/14921
Anlieferung: 01.11.1940
Abnahme: 07.11.1940
Vertrag: 03.549/63.798

07.11.40 - 22.02.43 03 1010
22.02.43 - ........ 03 1016 (Raw Stargard)

Bauartänderungen:

12.02.41 Raw Braunschweig SA 660 Lichtschutzvorhänge angebaut
31.03.50 PAW Henschel SA 16 Schmierleitungen von Stahl auf Kupfer
umgestellt
SA 19 drehbare Führerhausfenster angebaut
SA 25 Entfernung der Stromlinienverkleidung
SA 42 eiserne Vorwärmerröhren durch kupferne
Röhren ersetzt
SA 44 kleine Windleitbleche angebaut
SA 49 Steuerbock geändert
SA 55 Schieberstangentragbuchsen aus Rotguß
angebaut
16.06.51 AW Braunschweig SA 56 Schieberschubstangen geändert
SA 61 Änderung der inneren Schwingenstein-
beilagen
SA 85 Rückumstellung auf Vorkriegsbaustoffe
06.06.52 AW Braunschweig SA 62 Einbau fester Schieberbuchsen
28.08.53 AW Braunschweig SA 57 Stangenschmiergefäßdeckel aufgeschweißt
SA 74 Rauchkammerbodenschutz vereinfacht
SA 124 Pyrometeranlage Bauart 1949 angebaut
SA 150 Beleuchtung zweiter sichtbarer Wasser-
stand angebaut
08.02.55 Bw Ludwigshafen Saugzuganlage geändert
13.12.55 AW Braunschweig SA 168 stählerne Rohrleitungen durch kupferne
Röhren ersetzt
SA 171 Änderung der Saugzuganlage
07.05.57 AW Braunschweig SA 157 Umbau Federbügel am Drehgestellrahmen
SA 175 Verstärkung der Pufferträger
SA 195 Spülstutzen am Einströmrohr angebaut
SA 216 Neubaukessel aufgebaut
12.12.58 AW Braunschweig SA 197 Dreilichtspitzenbeleuchtung angebaut
Kohlenvorschubeinrichtung am Tender angebaut
23.03.60 AW Braunschweig SA 201 Umbau der Stangenwälzlager
SA 225 Gitterroste und Fußtritte angebaut
30.10.61 AW Braunschweig SA 219 Achslagerführungen und Gleitplatten aus
Hartmangan eingebaut
SA 226 seitliche Lüftungsklappen am Führerhaus
angebaut
SA 272 verschleißfeste Steuerungsbuchsen ange-
baut
SA 273 Umbau der Sandkästen
16.05.62 AW Braunschweig SA 257 Gummiwulst zwischen Lok und Tender ange-
baut
SA 282 Schutzblech an Speisepumpe angebaut
31.10.62 AW Braunschweig SA 277 Dampfbläser Gärtner umgerüstet
15.05.63 AW Braunschweig SA 285 Dampfbläser Gärtner umgebaut
14.10.64 AW Braunschweig SA 286 Reglerschließeinrichtung angebaut

Betriebsbögen und Anlagenteil und Aktenstücke:

Keine Betriebsbögen vorhanden.





Betriebsbuchauszug der Dampflokomotive 03 1045:
===============================================
Friedrich Krupp AG Essen 1940/2102

Anlieferung: 30.08.1940
Abnahme: 06.09.1940
Vertrag: 10.068/63.801

07.09.40 - ........ Bw Köln Betriebsbf.
28.07.41 – 28.07.41 Raw Schwerte L 0 T
29.07.41 – 04.11.41 Bw Köln Betriebsbf.
05.11.41 – 05.11.41 Raw Schwerte L 0 (179.920 Km)
06.11.41 – 11.10.42 Bw Köln Betriebsbf.
12.10.42 – 06.11.42 Raw Schwerte L 2 (293.482 Km)

10.11.42 – 12.11.42 Raw Schwerte L 0
13.11.42 – 04.01.43 Bw Köln Betriebsbf.
06.01.43 – 15.01.43 Raw Schwerte L 0 (310.463 Km)
16.01.43 – 16.12.43 Bw Köln Betriebsbf.
18.12.43 – 21.01.44 Raw Schwerte L 3 m.W. Unfall (429.591 Km)
22.01.44 – 13.05.44 Bw Köln Betriebsbf.
14.05.44 – 28.11.44 Bw Breslau Hbf. im Betrieb
29.11.44 – 19.12.44 Raw Oels L 0
20.12.44 - ........ Bw Breslau Hbf. im Betrieb

........ – 29.04.49 Bw Helmstedt
30.04.49 – 12.03.50 Bw Braunschweig Hbf.
13.03.50 – 30.06.50 PAW Henschel & Sohn Kassel L 4 (520.913 Km)
04.07.50 – 05.10.51 Bw Ludwigshafen
06.10.51 – 25.10.51 EAW Braunschweig L 2 (692.454 Km)
26.10.51 – 18.02.52 Bw Ludwigshafen
19.02.52 – 20.02.52 EAW Nied L 0 K (733.849 Km)
21.02.52 – 03.10.52 Bw Ludwigshafen
04.10.52 – 24.10.52 EAW Braunschweig L 2 (848.383 Km)
25.10.52 – 10.02.53 Bw Ludwigshafen
11.02.53 – 26.02.53 EAW Kaiserslautern L 0
27.02.53 – 17.03.53 Bw Ludwigshafen
18.03.53 – 27.03.53 EAW Nied L 0
28.03.53 – 10.10.53 Bw Ludwigshafen
11.10.53 – 13.11.53 AW Braunschweig L 3 m.W. (968.576 Km)
14.11.53 – 22.11.53 Bw Ludwigshafen
23.11.53 – 27.11.53 AW Nied L 0 (972.119 Km)
28.11.53 – 22.02.54 Bw Ludwigshafen
23.02.54 – 18.03.54 AW Braunschweig L 0 Unfall (1.012.709 Km)
19.03.54 – 12.12.54 Bw Ludwigshafen
13.12.54 – 04.01.55 AW Braunschweig L 4 (1.151.824 Km)
05.01.55 – 31.07.55 Bw Ludwigshafen
01.08.55 – 03.08.55 AW Braunschweig L 0 K (1.259.275 Km)
04.08.55 – 16.01.56 Bw Ludwigshafen
17.01.56 – 03.02.56 AW Braunschweig L 2 (1.327.703 Km)
04.02.56 – 07.09.56 Bw Ludwigshafen
08.09.56 – 12.10.56 AW Braunschweig L 2 (1.426.084 Km)
13.10.56 – 03.02.57 Bw Ludwigshafen
04.02.57 – 16.04.57 AW Braunschweig L 4 (1.481.675 Km)
17.04.57 – 10.09.57 Bw Ludwigshafen
11.09.58 – 25.09.57 AW Braunschweig L 0 (1.548.797 Km)
26.09.57 – 26.09.58 Bw Ludwigshafen
27.09.58 – 06.10.58 Bw Hagen-Eckesey
07.10.58 – 27.10.58 AW Braunschweig L 2 (1.690.826 Km)
28.10.58 – 11.08.59 Bw Hagen-Eckesey
12.08.59 – 26.08.59 Bw Hagen-Eckesey L 0
27.08.59 - 22.09.59 Bw Hagen-Eckesey
23.09.59 – 20.10.59 AW Braunschweig L 2 (1.838.051 Km)
21.10.59 – 07.04.61 Bw Hagen-Eckesey
08.04.61 – 26.07.61 AW Braunschweig L 2 (2.045.845 Km)
27.07.61 – 04.06.61 Bw Hagen-Eckesey
05.06.61 – 21.06.61 AW Braunschweig L 0
22.06.61 – 15.03.62 Bw Hagen-Eckesey
16.03.62 – 11.04.62 AW Braunschweig L 0
12.04.62 – 20.02.63 Bw Hagen-Eckesey
21.02.63 – 26.03.63 AW Braunschweig L 2 (2.335.298 Km)
27.03.63 – 04.04.63 Bw Hagen-Eckesey
05.04.63 – 07.04.63 AW Braunschweig L 0
08.04.63 – 18.10.64 Bw Hagen-Eckesey
19.10.64 – 23.11.64 AW Braunschweig L 2 (2.570.600 Km)
24.11.64 – 03.06.65 Bw Hagen-Eckesey
04.06.65 – 29.06.65 AW Braunschweig L 0
30.06.65 – 06.12.66 Bw Hagen-Eckesey

24.09.66 abgestellt
26.09.66 Z-Lok
22.11.66 ausgemustert (HVB)
07.12.66 ausgemustert (BD Wuppertal 21AM11 Fau 23 v.02.12.66)
17.02.67 - 22.06.67 zerlegt AW Schwerte

Kesselverzeichnis:
Hersteller F-Nummer Jahr Einbautag zuletzt eingebaut in

Krupp Essen 2102 1940 06.09.40 neu mit Lok
Krupp Essen 3650 1957 17.04.57 Neubaukessel

Kesselstammbuch fehlt.

Tenderstammbuch: Friedrich Krupp AG Essen 1940/2102
Bauart 2’2’T 34 St Rollenlagertender
Geliefert nach Zeichnungsverzeichnis vom 18.05.1939 einschließlich Änderungsverfügung
RZA Berlin Nr.687 und Br.62.

06.09.40 - ........ 03 1045 (Fa.Krupp)

27.10.58 AW Braunschweig SA 217 Kohlennachschubeinrichtung und Kohlenkas-
tenabdeckung angebaut
20.10.59 AW Braunschweig SA 196 Speisewasser-Enthärtungseinrichtung
SA 241 Kondenstopf für Dampfheizung angebaut
11.04.62 AW Braunschweig SA 257 Gummiwulstverbindung zwischen Lok und Ten-
der angebaut
26.03.63 AW Braunschweig SA 270 Halter für Verbandskasten angebaut

Bauartänderungen:

21.01.44 Raw Schwerte Achslager mit WM 10 versehen, Überhitzerrohre mit
Doppelkegelbuchsen versehen
19.12.44 Raw Oels Überhitzer mit Doppelkegeldichtungen versehen
30.06.50 PAW Henschel SA 25 Stromlinienverkleidung angebaut, normale
Kesselbekleidung und Umlaufbleche angebaut
SA 44 kleine Windleitbleche angebaut
SA 55 Schieberstangentragbuchsen aus Rotguß
SA 42 Vorwärmerröhren geändert
SA 19 drehbare Führerhausfenster angebaut
SA 16 Schmierleitungen auf Kupfer umgestellt
SA 49 Steuerbock geändert
SA 56 glatte Schwingensteinbolzen eingebaut
SA 85 Achs- und Stangenlager, Kolbenstangentrag-
buchsen und Steuerbockmutter mit WM 80
versehen
SA 4 Dochtschmierung durch Nadelschmierung er-
setzt
26.10.51 EAW Braunschg. SA 61 innere Schwingensteinbeilagen geändert
Achs- und Stangenlager mit WM 80 versehen
24.10.52 EAW Braunschwg. SA 62 Schieberpreßbuchsen eingebaut
13.11.53 AW Braunschweig SA 74 Rauchkammerbodenschutz eingebaut
SA 124 Pyrometeranlage Bauart 1949 angebaut
03.02.56 AW Braunschweig SA 171 Verbesserung der Verdampfungswilligkeit
SA 195 Spülstutzen am Einströmrohr angebaut
13.10.56 AW Braunschweig Treibzapfen ohne Ringe angebaut
16.04.57 AW Braunschweig SA 157 Federbügel am Drehgestellrahmen umgebaut
SA 175 Pufferträger verstärkt
SA 216 Neubaukessel Reihe 03.10 aufgebaut
Achs- und Stangenlager mit WM 80 Schleuderguß ver-
sehen
27.10.58 AW Braunschweig SA 197 Dreilichtspitzenbeleuchtung angebaut
SA 201 Umbau auf Stangenwälzlager
20.10.59 AW Braunschweig SA 225 Gitterroste für Fußtritte angebaut
26.04.61 AW Braunschweig SA 219 Hartmangangleitplatten angebaut
SA 226 Lüftungsklappen im Führerhausdach
21.06.61 AW Braunschweig linker Zylinder neu angebaut
11.04.62 AW Braunschweig SA 257 Gummiwulstverbindung zwischen Lok und
Tender angebaut
SA 277 Ersatz der Doppelschraubenfedern durch
Gummifedern
26.03.63 AW Braunschweig Achslager teilweise und Buchsen im Ausgleich ein-
geklebt
23.11.64 AW Braunschweig mittlerer Zylinder mit Metalok-Verfahren gedich-
tet, Gleitbahnen gehärtet
SA 271 neue Längsausgleichhebel eingebaut
SA 273 Sandstreueinrichtung umgebaut, Ablaufble-
che angebaut
SA 285 Rohrleitungen am Dampfbläser umgeändert
SA 286 Reglerschließeinrichtung angebaut

Betriebsbögen und Anlagenteil und Aktenstücke:

Keine Betriebsbögen vorhanden.



Beide Lokomotiven weisen die typischen Bauartänderungen der jungen Deutschen Bundesbahn auf. Die Maschinen sind - wie man sofort erkennt - bis zum Schluss voll unterhalten worden, eine Abstellung 1966 war somit von Seiten des Werkstättendienstes noch gar nicht geplant.

Schließlich hat uns eine glückliche Fügung auch das Betriebsbuch der einzigen russischen 03.10 nämlich der 03 1018 (TS-1018) zukommen lassen. Es befindet sich im reichhaltigen privaten Fundus meines Freundes Konstantin Smironow aus Lemberg. Was fällt an diesem Einzelstück auf? Die Lok war auf Breitsprur lange Jahre im Betrieb. Das hätten wir so nicht erwartet. 1945 befindet sich 03 1018 betriebsfähig in der Kolonne 41 Königsberg, freilich noch als Regelspurlok mit (wohl teilweise zurückgeschnittener) Verkleidung. 1947 wird sie in der nunmehr polnischen Werkstatt Schneidemühl für russische Verhältnisse gründlich umgebaut. Die im Betriebsbuch vermerkte "Panzer-Verkleidung" ist die ehemalige Vollverkleidung. Sie wird jetzt entfernt und durch normale Kesselbleche und einen Umlauf ersetzt. Anschließend erfolgt in der Werkstatt Brest die Umspurung auf 1524 Millimeter. 1947 bis 1953 finden wir 03 1018 bei der Moskau-Donbass-Eisenbahn im Depot Kastornaja-Wostock (Kastornaja-Ost). Zuständig ist Werkstatt Kastornaja, die im Jahre 1950 erneut umfangreiche Umbauten an ihr vornimmt. Bemerkenswert ist neben der neuen Feuerbüchse vor allem der neue Stehkessel. Wir erinnern uns: Die Kessel der 03.10 bestanden teilweise aus dem problematischen Baustoff St 47K. Und auch 03 1018 blieb von den Problemen mit diesem Baustoff nicht verschont. Die Lok bekam außerdem einen hellblau-schwarzen Außenanstrich und wurde fortan von der Komsmol-Brigade "Josef Stalin Kastornaja" betrieben. Als Einzelstück dürfte sie im Schnellzugdienst von und nach Moskau gelaufen und dabei auch Nichteisenbahnern aufgefallen sein. 1953 wechselt die Lok zur Moskau-Kiewer Eisenbahn Depot Lgow Kiewski. Abermals kommt es in der zuständigen Werkstatt Kiew zu Umbau- und Sonderarbeiten. 1956 schließlich endet der Einsatz im Streckendienst. Die Werkstatt Kursk baut 03 1018 zu einer selbstfahrenden Heizkesselanlage um, wobei der Kesseldruck auf 10 atü herabgesetzt wird. Es kann als sicher gelten, dass ich noch immer Teile aus St 47 K am Kessel befinden. Als Heizkessel dürfte die einzige 03.10 der UdSSR bis 1966/67 - jetzt bei der Moskau-Kursker Eisenbahn - im Dienst gestanden haben. Was anschließend aus ihr wurde wissen wir bis heute leider nicht.

Und unser liebwerter Jurist wird jetzt wieder sagen "Alles Fälschung und Erfindung vom Thüringer Kujau, eine 03.10 in Russland gab es gar nicht. Wenn es das gäbe, dann wüsste ich das." Traurig traurig. Ulrich.




Betriebsbuchauszug der Dampflokomotive TS-1018:
===============================================
Rahmen: Berlin Germanii 1940 god Nomer 14929
Kessel: Nomer 34045

Anlieferung: ..........
Abnahme: ..........

Lok ist Ursprungslok 03 1018.
Auf Buchdeckel: Moskau-Donbass Eisenbahn, Moskau-Kiewer Eisenbahn und
unleserliche Radierungen.

........ - ........ Kolonna 41 Kenigsberg Zentral
13.10.45 – 04.12.45 Werkstatt Posnan Z.U.
06.12.45 - ........ Kolonna 41 Kenigsberg Zentral
06.04.46 – 13.04.46 Werkstatt Posnan Ausbesserung
........ - ........ Kolonna 41 Kenigsberg Zentral
25.07.46 – 30.07.46 Werkstatt Posnan Ausbesserung
........ - ........ Kolonna 41 Kenigsberg Zentral
12.11.46 – 22.11.46 Werkstatt Posnan Ausbesserung
........ - ........ Kolonna 41 Kenigsberg Zentral
18.03.47 – 19.05.47 Werkstatt Schneidemil H.U.!

04.06.47 – 18.06.47 Werkstatt Brest Z.Ausbesserung
28.06.47 - ........ Depot Kastornaja-Wostock
05.11.47 – 13.11.47 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
22.02.48 – 14.03.48 Depot Kastornaja-Wostock Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
06.07.48 – 15.07.48 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
04.11.48 – 12.11.48 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
15.02.49 – 20.03.49 Depot Kastornaja-Wostock Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
08.07.49 – 16.07.49 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
10.11.49 – 19.11.49 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
08.01.50 – 15.01.50 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
04.03.50 – 20.05.50 Werkstatt Kastornaja H.U.!
22.05.50 - ........ Depot Kastornaja-Wostock
13.07.50 – 18.07.50 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
04.10.50 – 11.10.50 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
05.01.51 – 14.01.51 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
30.03.51 – 25.04.51 Depot Kastornaja-Wostock Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
16.07.51 – 22.07.51 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
04.10.51 – 12.10.51 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
27.12.51 – 26.01.52 Depot Kastornaja-Wostock Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
14.03.52 – 18.03.52 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
06.06.52 – 14.06.52 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
22.08.52 – 30.08.52 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
13.10.52 – 19.10.52 Depot Kastornaja-Wostock Ausbesserung
........ - ........ Depot Kastornaja-Wostock
14.02.53 – 04.04.53 Werkstatt Kiew Z.U.
07.04.53 - ........ Depot Lgow Kiewski
22.06.53 – 28.06.53 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
09.09.53 – 14.09.53 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
12.11.53 – 20.11.53 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
06.01.54 – 11.01.54 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
30.03.54 – 26.04.54 Depot Lgow Kiewski Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
07.07.54 – 13.07.54 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
22.09.54 – 28.09.54 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
05.12.54 – 10.12.54 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
17.02.55 – 14.03.55 Depot Lgow Kiewski Z.Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
08.06.55 – 13.06.55 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
30.08.55 – 06.09.55 Depot Lgow Kiewski Ausbesserung
........ - ........ Depot Lgow Kiewski
13.02.56 – 14.04.56 Werkstatt Kursk H.U.

21.04.56 umgesetzt als Heizkesselanlage an Moskau-Kursker
Eisenbahn Depot Kursk

03.03.59 – 21.04.59 Werkstatt Kursk Z.U.

25.10.61 – 04.12.61 Werkstatt Kursk H.U.

07.08.64 – 22.09.64 Werkstatt Kursk Z.U.

Bauartänderungen:

04.12.45 W.Posnan Bremse geändert und auf Zusammenarbeit mit Matros-
sow-Bremse umgestellt, Doppelton-Signalpfeife an-
gebaut, Anstrich blau-schwarz nach den Vorschrif-
ten der Kommandolok ausgeführt
19.05.47 W.Schneidem. Rahmen am Zylinder verstärkt, vordere Pufferbohle
verstärkt, Matrossow-Bremse angebaut, automatische
Mittelpufferkupplung angebaut, Rauchkammer geän-
dert, Blasrohranlage geändert, Sandstreuanlage ge-
ändert, Beleuchtungsanlage geändert, Panzer-Ver-
kleidung abgebaut und normale Bekleidung am Kessel
angebaut, Umlaufschürze angebaut
18.06.47 W.Brest Umbau auf 1524 mm Spurweite
20.05.50 W.Kastornaja 2 Dampfstrahlpumpen RS 23 angebaut, Abschlamm-
schieber mit Luftsteuerung angebaut, Feuertür mit
Luftsteuerung angebaut, Bremsanlage und Luftlei-
tungen geändert, elektrische Generatoranlage 5,0
KW angebaut, Schmieranlage für Schieber und Zylin-
der geändert, Beleuchtungsanlage Lok und Tender
geändert und großen Scheinwerfer angebaut, 2 ver-
tikale Strahlpumpen Bauart RS 23 angebaut, Speise-
vorrichtung zum Kessel geändert, neue Feuerbüchse
eingebaut, neuer Stehkessel angebaut, Außenan-
strich hellblau-schwarz ausgeführt, Lok der Komso-
mol-Brigade Josef Stalin Kastornaja
04.04.53 W.Kiew Rauchkammer geändert, Blasrohranlage geändert,
Schmierung der Schieberkästen geändert, Laternen
geändert und dritte obere Laterne angebaut, Kup-
pelstangen mit rechteckigem Querschnitt angebaut
14.04.56 W.Kursk Umbau zu selbstfahrender Heizkesselanlage, mitt-
lere Antriebsanlage ausgebaut, Kesseldruck auf 10
atü herabgesetzt, 2 Dampfentnahmestutzen angebaut

Antworten:

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