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vor 7 Monaten, 3 Wochen
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Moderator.

„Eine Cola für Ungarn“ - Tikkadt Szöcske eine Cola „Made in Hungary“

Startbeitrag von Moderator. am 30.09.2017 08:33

„Eine Cola für Ungarn“

Noch bis vor wenigen Jahren gab es kaum einen anderen Markt, der weltweit so klar zwischen zwei Kontrahenten aufgeteilt war wie der Cola-Markt. An der Frage Pepsi oder Coca-Cola scheiden sich zum Teil bis heute die Geister. Doch Anfang dieses Jahrtausends begannen kleine Marken wie die Fritz-Kola und die Afri-Cola in Deutschland oder die Kofola in der Slowakei den US-amerikanischen Getränkeriesen Konkurrenz zu machen — und das mit beachtlichen Erfolgen.

Auch hierzulande gibt es seit 2015 mit der Tikkadt Szöcske eine Cola „Made in Hungary“.

„Warum nicht eine eigene Cola machen?“, fragte sich @#$%& Neumann vor einigen Jahren und entwickelte mit seiner Frau Edit Neumann-Bódi die Rezeptur für die Tikkadt Szöcske.

Aber warum sollte überhaupt noch jemand eine neue Cola auf den Markt bringen wollen? Über Jahrzehnte schien es so, als könnte der Ur-Marke Coca-Cola und ihrem „ewigen Konkurrenten“ Pepsi keiner das Wasser reichen. Die beiden US-amerikanischen Unternehmen regierten den Getränkemarkt mit eiserner Faust und beförderten vergleichbare Produkte europäischer Anbieter – und hier gab es einige Versuche – nicht zuletzt durch ein überlegenes Marketing aus dem Rennen. Insbesondere die Coca-Cola avancierte früh zu einer „Love Brand“, die wie kaum ein anderes Getränk auf der Tastatur unserer Emotionen zu spielen wusste. Für uns Ostkinder schmeckte der erste Schluck der braunen Brause noch nach Freiheit, nach einer grenzenlosen Welt und vor allem nach dem berühmten „American Way of Life“.

Doch gerade ihr allumfassender Erfolg könnte die Coca-Cola nun Marktanteile kosten. Denn durch ihre Omnipräsenz wurde das „Kultgetränk“ alltäglich, ja sogar langweilig. Selbiges gilt auch für den Konkurrenten Pepsi. Vor allem für die nachwachsenden Konsumentengenerationen, die bei der Produktwahl auch vermehrt auf Individualität, Nachhaltigkeit und Gesundheit achten, scheinen die alten Platzhirsche nicht mehr so attraktiv. Ihr Erfolg bröckelt. Coca-Cola etwa verzeichnet seit 2012 einen stetigen Umsatzrückgang.

Mehr Vielfalt

Gleichzeitig erleben wir in vielen Ländern Europas einen Aufstieg der sogenannten „Underdogs“, also kleiner Marken, die mit einem vergleichbar winzigen Marketingbudget maximale Verbreitung erzielen. Gerade in Deutschland lässt sich dies anhand der Erfolgsgeschichten vieler Marken, wie Fritz-Kola, der neu aufgelegten Afri-Cola, ebenso wie der Ostmarke Vita-Cola oder auch der Club-Mate-Cola belegen. Einige von ihnen – Fritz-Cola und Club-Mate-Cola — sind heute auch in Ungarn zu finden. Dabei scheinen sie vor allem das Bedürfnis vieler Gastronomen und Händler nach mehr Vielfalt im Getränkeregal anzusprechen. Auch @#$%& Neumann und seine Frau Edit Neumann-Bódi fanden es, als es um die Auswahl der passenden Getränkepalette für ihre Gastronomiebetriebe ging, „ziemlich eintönig“, immer nur Coca-Cola anzubieten. Gar keine Cola zu verkaufen, kam jedoch auch nicht infrage, schließlich ist die braune Brause, da sind sich verschiedenste Verbraucheranalysen einig, immer noch das Erfrischungsgetränk Nummer 1. „Da kamen wir auf die Idee, dass wir doch eine eigene Cola auf den Markt bringen können“, erklärt Neumann. Gemeinsam entwickelte das Paar vor einigen Jahren eine Colarezeptur, die sie begannen, unter dem Markennamen „Tikkadt Szöcske“, liebevoll auch „Szöcsi“ genannt, zu vertreiben. Seit 2015 starten sie damit am ungarischen Markt richtig durch.

Wir besuchen @#$%& Neumann in seinem Büro im Budapester XVIII. Bezirk. Das Gebäude liegt an einer verkehrsreichen Straße, ein großes Markenschild gibt es außen nicht, am Nachbarhaus prangt ausgerechnet ein Pepsi-Logo über einem Tante-Emma-Laden.

Im Inneren wiederum dominieren.........

[www.budapester.hu]

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