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vor 2 Monaten, 1 Woche
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Moderator.

Freilichtmuseum Skanzen - Im Ungarn längst vergangener Zeiten

Startbeitrag von Moderator. am 04.10.2017 08:21

Freilichtmuseum Skanzen - Im Ungarn längst vergangener Zeiten

Wir folgen der Donau stromaufwärts, raus aus Budapest, vorbei an Szentendre. Die Landschaft wird hügeliger, alles ist grün, am Himmel keine einzige Wolke – und plötzlich sind wir am Ziel. Mitten im Nirgendwo ein Schild: Skanzen. Das Freilichtmuseum nördlich der ungarischen Hauptstadt erstreckt sich auf einer Fläche von 60 Hektar. Wer den Eingang durchschreitet, reist in eine andere Zeit, in ein Ungarn von anno dazumal.

247 Ausstellungsgebäude, fünf Kilometer Fußwege – das Museum ist riesig. Man sollte genügend Zeit mitbringen, braucht sich aber von der Größe auch nicht gleich erschlagen zu fühlen. Man muss nicht jedes Gebäude unter die Lupe nehmen, um einen guten Eindruck von den Ausstellungen zu bekommen. Und wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich einen Roller oder ein Fahrrad mieten. Oder mit dem Skanzen-Zug fahren, der am Eingang startet und einmal durch das Gelände führt. Auch eine Kutsche kann man mieten. Wir haben den ganzen Tag Zeit und beschließen, zu Fuß zu gehen.

Leben wie vor zweihundert Jahren

Das Museum möchte zeigen, wie es war, vor hundert oder zweihundert Jahren auf dem Land in Ungarn zu leben. Dazu wurden in sieben verschiedenen Bereichen sieben verschiedene Regionen darstellende, traditionelle Dörfer und Marktflecken errichtet. Die meisten der Gebäude kann man betreten, sie sind liebevoll mit Alltagsgegenständen aus längst vergangenen Zeiten bestückt und geben einen authentischen Eindruck davon, wie die Lebens- und Arbeitsweise damals ausgesehen hat.

Neben den Wohnhäusern gibt es noch zahlreiche weitere interessante Gebäude, die Auskunft über die Kultur und Wirtschaft in der jeweiligen Region geben. Dazu gehören zum Beispiel eine Bäckerei, eine Kirche, ein Krämerladen, ein Bauernhof und eine Mühle. Und auch wenn die Zeit hier scheinbar stillsteht, das Alltagsleben tut es nicht: Wir sehen Menschen in traditioneller Kleidung alltägliche Arbeiten verrichten. Sie füttern die Tiere, ernten Gemüse und kochen Kräutertee, den man unbedingt probieren sollte. Sie zeigen gerne, wie zum Beispiel die traditionelle Blaufärberei funktioniert oder was in einem Rauchhaus gemacht wird.

Und wer ein bisschen.................

Szentendre, Sztaravodai út

Öffnungszeiten: 9 bis 17 Uhr (1. April bis 5. November), montags geschlossen, Ticketverkauf bis 30 Minuten vor Schließung

Eintritt: 2.000 Forint für Erwachsene / 1.800 Forint für Erwachsene mit Kindern / 1.000 Forint für Ermäßigte / 700 Forint für Kinder

Anfragen unter +36-26-502-537

[www.budapester.hu]

Website Skanzen

[skanzen.hu]

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