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Eisenbahnforum Ulrich Walluhn
Beiträge im Thema:
12
Erster Beitrag:
vor 2 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Monaten, 1 Woche
Beteiligte Autoren:
Ulrich Walluhn

Warum ich ein moderiertes Forum habe

Startbeitrag von Ulrich Walluhn am 01.04.2015 13:13

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

vielleicht haben Sie schon bemerkt, dass ich seit einigen Tagen eigenes, ein sogenanntes moderiertes Forum betreibe. Dies bedeutet, dass Beiträge der Nutzer, aller Nutzer, zunächst von der Moderation gesichtet und gegebenenfalls geprüft und dann freigeschaltet wird. Eine solche Freischaltung kann unter Umständen ein paar Tage dauern. Dieses Forum wird in der Freizeit betrieben, und Freizeit ist eben keine (geregelte) Arbeitszeit. Daher bitte ich um Geduld.

Warum wird dieses Forum nun wie das Kritische Eisenbahnforum ebenfalls moderiert? In den Tagen um den 24./25. März 2015 wurde durch Forentrolle und Faker versucht, das Kritische Eisenbahnforum massiv zu schädigen. Man hat hierbei alle Register gezogen, alle Toleranzgrenzen überschritten und jeden menschlichen Anstand über Bord geworfen. Wir mussten einschreiten und zunächst eine völlige Schreibsperre verhängen. Zudem kam zum Mißbrauch von zwei Klarnamen der Nutzer Falk Kupfer und Konstantin Smironow, die bereits den Tatbestand des Internetbetruges erfüllt hatten. Wir müssen unsere Nutzer schützen.

Dieses Forum ist eine Plattform, auf der Niveau, Anstand und Sachlichkeit herrschen sollen und müssen.

Dennoch haben wir in der Vergangenheit im Kritischen Eisenbahnforum manche Trollbeiträge nicht gelöscht, sondern für die Leser stehen gelassen und natürlich mit kräftiger Satire gewürzt. Doch auch dies muss Grenzen haben. Unter einem Historikerstreit - der selbstredend in beiden Foren geführt werden kann und darf - verstehen wir das Begegnen von Forennutzern auf Augenhöhe unter Gebrauch seiner wahren Identität, nicht aber das Herumpöbeln und sinnleere Herumtrollen, schon gar nicht unter dem Vorwand, der "Wahrheit dienlich" oder der "Echte Falk Kupfer" zu sein. An dieser Stelle hört einfach jeder Spaß auf!

Eisenbahnfan-Klientel, das der Auffassung ist, sich mit 40, 50, 60, 70 oder noch mehr Lebensjahren aufführen zu müssen, wie ein pubertierender 14-jähriger Schulbub-Lausebengel, gehört nicht in dieses Forum. Mein "Wachhund" wird es zukünftig draußen halten. Dergestalt Personen sind freilich besser in anderen Foren aufgehoben, etwa im Kölner, Münchner, Freiburger oder Südhorner. Es hilft kein Klagen, Jammern, Zetern und Schreien - Aus die Maus oder Klappe zu und Affe tot. Hier kommt keiner an der "Einlasskontrolle" vorbei.

Nomen est Omen sagt der lateinische Volksmund. Ich möchte diesen Beitrag - ein Appell an die Vernunft des Menschleins - mit einer Sammlung von bei mir nicht erlaubten Nicknames abschließen. Diese Namen sprechen für sich. Wer unter derart Bezeichung in die Öffentlichkeit tritt, dem sind unter intelligenten Zeitgenossen Hohn und Spott sicher. Möge sich der geneigte Leser beim Studieren tüchtig belustigen oder vielleicht auch wiedererkennen:

Der Zeuge Desiros, Rache für 50 444, Schotterwanze, Eisenschweindompteur, Blechwurmpilot, Der weiße Bim, Tramhirsch, Diesel-Tom, Dampf-Dieter, Pängelanton, Karabük, Sehku(h), Kaköl, Dampfhappi, Zaubermark (Zauberpfennig, Zaubereuro), Vorsichtsbefehl, Sperrklinke, Dampfrentner (Dampfplauderer), Blockmechaniker, Signalfernsprecher, Rasendampfer 01, Renfefan, Ottobahn, Holzschwelle, Uhrpfälzer, Vorsichtsbefehl, Güterverkehr eingestellt, Katholischer Güterbahnhof, Fahrstufe, Altbauellok, Klosterwappen, Der kleine Niels, Pullvie(h), Lodestar, Eintopf, Dreitopf, Muffeltopf, Dieselkutscher, Linie 8 muss wieder her, Bahnfritze, Der Eins Bügler, Schotterschreck (Forenschreck!), Gleiszerstörer, Schienenwolf 1, Schienenwolf 2, Bienenschuss, Bienenstück, Hummelstück, Wespenstück, Pragwenzel 1939, Bahnsteigschleimspur, Dieter von der HvM, Mathemezo, Mucho, Frajobu, 628 Vorserie, Oseyannis, Ccar, Nobody, Mister Niemand, Zwoachtzehn, Elektrofink, Transformatoröl, Bahnfrosch, Bahnzerstörer (hört hört!), Umleiter, Rail Serv, Die Lorenmagd, Stadtbahnzug, Marschbahnen, 400 Millimeter, Pallaswiese, Nordnordwest, F-Zug-De, Gruppentaste, Türen schließen selbsttätig, Meisenmann, Zyklotrop, Mitropaschreck, Bahnhofbilder (sic!), Leukoplastbomber, Knut Effbe Fan, Kranfan, Lycrafan (sic!), Gleis MA 11-12, Philosoph (hört, hört!), Zechenbahner, Der Beiwagen, Der Steuerwagen, Mugelix (Obelix, Asterix, Mingulix), Mogul-Type (sic!), Bahnindianer (vom Dienst), Bertsch-Man, C-Proft, der Brezelbahner, S-Bahn Nostalgiker, Dampf-Neurotiker (welch Selbsterkenntnis!), Dampfbahnthomas, Kurioser Weise (sic!), C-Kubicki, Tenderbühne, Vossibär, Railjunkes Trips, Waltmeisterbrause (sic!), Dampffrosch, Forsch-König, Schnelle Schiene, Wagen 8 aus Reserve, kalte Reserve, X-Birt, Streckengänger, Jürgen der Erleuchtete (soso!), Robok(r)alle, Sofaklecks, Stadtförster, Boxpoc(k), Arniboy07 (kling ein wenig wie Callboy), Bahnbauwerke DE, Turnhosenartist, Der absolut Rasende Roland, Werkul, Linienplan, Litle Wing, Berliner Stellwerke, H 2 U, Train Jaune, Krawatte, Womwenzel2005, Streckenrangierbezirk, Eckrad 77, Abzweig Anger, Käfermicha, Benutzernamen, Ablaufberg, Der Machinist, Roger-Rabitt, Siemensbahn, Unvergessliche 50 1002, Wannseebahn, Scherri, Hüni, Klausi, Hansi, Heinzi, Meisi, Dedti, Hubi, Mausi, Spatzi, Masutspeicher, Kleinersiggi, Weiche 67, Reichsbahnfan, Indusiastic (darauf muss man erst mal kommen - Indsi astic), Hollgitto (Plural: Hollgitti), Rarie, Larifari, Ter-Hautz, Beku-Bus (Plura: Beku-Been), Omnibus (Plural: Omnibeen), Salem mal Leicum, Der Eisen-Falke, TheTrainHasAlmostLeft, Reglerkniehebel, Burn-e 5429, Birnenflitzer, Elektrain, AusalterZeit, Schrankenkurbler, Streckenhopper, Streckenhopper Neu, Stäfflesrutscher, Jungwerker, Blaubeermuffin (sind die Beiträge etwa genauso trocken wie das gleichnamige Gebäck?), Dampfpinguin, zwozwoelf096, Borsig 0310, Hubertus Rückwärtsfahrt, Epoche IV-Fan, Gärtner vom Bw, Gutöl Gutfahrt, Heimat-Bw Gö, Elektroknurrer, Wasatch Titan, Vagabundulus, Ringbahner 4, Schoenbusch, Siebengebirgsblick, Loddar aus dem hohen Norden, ohne Eisen, Der Hammenser, Alpenbahnen, Kohlependel, Brot und Spiele, locomotive breath, Der Schwarze Abt, Eierbecherversuchsträger, Haselnusszerkleinerer, Redstarcastles, Turnhosenbahnfahrer, Fliegender Berliner, ÖBB Super City, Einheitslok, Hausgeist (eben dieser hatte sich vor Tagen in das Kritische Eisenbahnforum verirrt), Harzreise, Hallenhu (Hallenuhu), Sni-snu-snap, Expessgut, Tatrafan, Tatra 405, Tatra 522, Pasch, Paschpasch, Susa Pictures, Luftschlange, Esbek Polen, Öpeeenvau 1971, Floridacoast, Campari 1, Campari 2, Campari 3, Legendkiller (Legendenkiller - oh ja das wäre schön!), Rote Elf, Schwarze Null, Grüne Neun, Orange Sieben, Schwarz-Fahrer, Moped Forezza, Roomette, Duismülsen, Arbeitswagen 04, Ellerbahnhof, Eimerhalter, Kalle Grabowski aus Berlin, Ruhrrevierbahner, Der PM-er, Flexx, Aufsicht Gleis 5, Light Rail Transit, Hessentor (Hessenthor), Straßenbahnrudi (Straßenbahnraudi), Bahnfrefler (sic! sic!), Schwellenputzer, Tramwayman, Dudu, Siesie, Erer, Niedersachsen ist am Zug, Black Pearl, Kleiner Luchs, Großer Bär, Alter Hund, Bus-Omi, Obus-Opa, Exvestischer, Spotter, Train-Spotter, Blaulicht, Osterhasenrailfan, Paschtrommel, Dreimeterspur, Obwiwahniu (Stammeshäuptling aus Tukumulatan), Wrzlbrnft (ausgeschrieben wohl Wurzelbrunft), Schradin-Hoho, Schlafmütze, Martin TEE, Hansrotter, Großraumwagen (Bigroomwaggon), Leo und die Bahn, Lummerland und Lokführer O-Kasi, Eisenbahnfreak 2000, Taurüssel, Freiherr von Pompelskirchen, Der Beförderungsfall, Einholmstromabnehmer, Gasbahn, Flexi-Swift, 3-Löwen-Takt, Stuttgart muss oben bleiben, Marc En Voyage (Blamage), Duglas-Marschbahner 1998, Babelsberger-Fan, Combino-Hasser, Option 1, Option 2 (usw. bis Option 2.301.855), Neue Gleisschleife, Trau-Gott-Nicht (richtig und trau seinen Vorgesetzten auch nicht), Olezozist (was ist das, ein besonderer Exorzist?), E40 bei Bender in Opladen, Buegelfalte (www.buegelfalte.de), Filtertueten (www.filtertueten.de), Strabalex, Geister-Express, Bimsalabim, Mummelberliner, Onkel Wom, Onkel Toms Hütte am Güterbahnhof, Langschläfer X, Gaslichtanzünder, Gebirgsbahner, Schweden-Flo(h), OBZ 86 cz, Bimz 268, Blackmoor-Vale, Elexir 588, Mäk Sauerkraut, Mäk Hydro, Teller-Rapunzel, Schluss-Scheibe, Prellbock.

Prellbock. Ganz genau. Ich vermisse: Ironafter (Eisenach), Marketnewchirch (Markneukirchen), Upperorjoke (Oderoderwitz) und Scheengeete (Schönheide) aber auch Ljubekskaja-Bjuchanskaja Schelesnaja Doroga (Lübeck-Büchner Eisenbahn). Ein Tusch in die Eisenbahnfan-Runde!


Ein kleiner Junge stand vor dieser Namenstafel und sagte: "Oh Herr wirf uns Hirn vom Himmel, aber viel und kräftig." Und Gott sprach, da sein Vorgesetzter gerade auf Dienstreise nach München war, zum Jungen: "Mein Junge was nützt Hirn, wenn kein Geist darinnen ist!" Und der Junge schaute dumm drein.


Schaitschnorin, Konterdampf und Riesenzwilling - die drei Quellen und Bestandteile des Wänkelismus. Und: Gebremst wird immer mit den Füßen. Das dürfen wir bei unseren Betrachtungen niemals vergessen.

Freundschaft! Vorwärts immer, rückwärts nimmer!
Ulrich Walluhn

Antworten:

Lokstatistiker, Kommerz und Kopienbeweise - Nachdenkliches

In Anbetracht der Tatsache, dass zur Zeit allerorten wieder unerwartet die Wogen hochschlagen und sich der Kommerz anschickt, mich nach Kräften zu diffamieren und als Lügner darzustellen, möchte ich einige grundsätzliche Bemerkungen zu den Lokomotivstatistikern und ihrem Verhältnis zum Kommerz machen, um anschließend das Thema Kopienbeweise erneut aufzugreifen.

Ich bin gespannt, wer sich wagt mit offenem Visier zu fechten und ob sich überhaupt jemand wagt.

Zunächst möchte ich feststellen, dass die meisten der inzwischen klein gewordenen Schar der Lokomotivstatistiker sehr nette Zeitgenossen sind, denen Streit und Seilschaftenknüpferei fremd sind. Diese Menschen arbeiten meist in aller Stille an verschiedenen Projekten und füllen ihre Sammlungen mit Kopien und Aktenstücken auf. Monetäre und kommerzielle Ziele verfolgen sie nicht. Es sind sich zwar nicht alle untereinander "grün", wie der Volksmund sagt, doch sind diese Menschen - meist Vollzeit arbeitend - umgängliche und hilfsbereite, die sehr viel persönliches Engagement, sehr viel Energie, noch mehr Zeit und vor allem auch ihr Geld in die Sache stecken. Ich erinnere an zwei Herren, die im Zeitraum 1990 bis etwa 1998 in bald jeder freien Minute durch das Land reisten, um Betriebsbücher in Bahnbetriebswerken auszuwerten. Und dies neben der regulären anstrengenden Schichtarbeit. Vor dieser Leistung ziehe ich noch heute den Hut. Andere reisten durch viele Archive und fertigten in den letzten 20 Jahren dort Kopien, deren Gesamtwert dem zweier neuer Mittelklasse-PKW entspricht. Auch vor jenen ziehe ich den Hut. Wieder andere fotografierten unablässig. Jeweils ein Herrn reiste und reist durch Polen bzw. die vormalige Sowjetunion und wertet dort endlos Unterlagen aus und rettet auch solche vor der Vernichtung. Allesamt Menschen, die keine Mühe, keine Kosten, keinen Aufwand scheuen, der Sache zu dienen. Selbstverständich publiziert ein Teil dieser Menschen auch. Verdient hat keiner von ihnen daran. Die Kosten übersteigen stets alle Erlöse.

Doch es gibt schwarze Schafe, die die gesamte Innung in ein schlechtes Licht rücken. Menschen, denen es offenbar um nichts anderes geht, als in gottähnlicher Erscheinung auftreten zu wollen, die in völliger Überhöhung ihrer eigenen Person denken und handeln und jeden anderen, vor allem kritische Geister, mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln bekämpfen und sich damit am äußersten Rand der Legalität bewegen. Sie sind es dann auch, die mir aber nicht nur mir, permanent unlauteres Handeln unterstellen.

Eben diese schwarzen Schafe - allen voran des schwarze Oberschaf - sind es dann auch, die sich ihre Jünger vermittels Geld oder geldwerter Leistung anwerben. Ich erinnere an die Praxis der Freiabonnements oder Freiexemplare recht teurer Druckerzeugnisse.


Ich möchte nun zur Frage der Kopienbeweise kommen. Seit mehr als 20 Jahren ist ausgehend von einer Verursacherperson eine (Un)sitte in Mode gekommen: Alles und jedes muss mit einer Kopie bewiesen werden und was damit nicht bewiesen ist, ist Fälschung und Erfindung.

Viele Statistiker und Eisenbahnfans kommen dem klaglos nach. Kopien als Beweise sind unbestritten eine sehr gute Sache, aber keinesfalls immer realisierbar. Auch heute nicht. Ich weiß nicht, wer schon darüber nachdachte, aber Kopien sind ein erheblicher Vorteil für den Kommerz. Im Gegensatz zu Ausarbeitungen besitzt keiner auf Kopien Urheberrechte. Ich bin also als kommerzieller Verwerter von Statistikmaterial bedacht, möglichst viel wenn nicht alles in Kopie zu bekommen. So wehre ich erfolgreich eventuelle Ansprüche ab.

Ich hatte bereits früher bei Drehscheibe-Online (DSO) dargelegt, warum ich hier keine Kopien abbilde. Es liegt nicht daran, dass keine vorhanden sind, sondern an mehreren Gründen.

Der erste ist die Zeitfrage. Mir fehlt einfach die Zeit, zu einem Freund oder Bekannten zu fahren, dort die Unterlagen zu scannen, dann beim einem Bilderhoster einzustellen und dort auch noch zu verwalten. Michael Ziegler wollte diesen Part, diesen Arbeitsanteil übernehmen. Er verstarb Anfang 2014 auf tragische Weise. Bei DSO hatte er mit dieser Arbeit Ende 2013 bereits begonnen. Er wollte auch meine Sammlung an sich bei DSO in Bildern darstellen. Hierzu kam es nicht mehr.

Der zweite und weitaus wichtigere ist die Frage der Publikationsrechte. Wenn ich hier oder anderswo eine Kopie einstelle, dann habe ich die Rechte der Eigentümer des Originals zu wahren. Ich kann nicht einfach x-beliebige Kopien einstellen. Bei Material aus Staats- und Landesarchiven gelten die Benutzerrichtlinien. Sie verlangen die Einverständniserklärung der Archive und sind in aller Regel auch gebührenpflichtig. Bei Originalen in Privatbesitz sind die Rechte des Eigentümers zu beachten. Er muss der Publikation zustimmen. Schwierig ist inzwischen auch Material aus Polen und Russland geworden. Betriebsunterlagen von Staatsbahnlok gelten in beiden Ländern inzwischen als Nationales Kulturerbe. Ihre Ausfuhr nach Deutschland ist nicht mehr gestattet, eine Veröffentlichnung ohne Genehmigung auch nicht. Hierbei gilt nicht deutsches, sondern polnisches und russisches Recht.

Ich möchte abermals darauf hinweisen, dass wir in einem Rechtsstaat leben. Es muss nicht Unschuld, sondern Schuld bewiesen werden. Wer also mir und anderen Lüge und Betrug vorwirft, muss dies auch beweisen können. Hierzu genügen keine Pseudobeweise oder gar der vermessene sinnleere Satz: "Walluhnlügen muss man nicht beweisen, die sind doch allgemein bekannt." Oder "Was Walluhn da behauptet gibt es nicht, wenn es das gäbe, dann wüsste ich das."

von Ulrich Walluhn - am 01.04.2015 15:59

Über Forentrolle, Störenfriede und Neider – Nachdenkliches zur Vorweihnachtszeit 2014

Über Forentrolle, Störenfriede und Neider – Nachdenkliches zur Vorweihnachtszeit

Dem aufmerksamen Leser wird nicht entgangen sein, dass es vor kurzer Zeit in unserem Kritischen Eisenbahnforum heiß her ging. Wie schon lange zu erwarten war wurden wir von Forentrollen, Störenfrieden und Neidern überfallen. Unter „Wenn Arroganz auf Überheblichkeit trifft“ habe ich einen dieser „Beiträge“ besser gesagt Beitragsbäume für den geneigten Leser zur allgemeinen Erheiterung stehen gelassen. Alle anderen löschten wir nach längerer Überlegung konsequent.

Es haben sich uns viele Fragen gestellt. Wo sind die Grenzen des guten Geschmackes? Wo hört Satire und Humor auf und wo beginnt Verleumdung? Was von alldem sollte man löschen ohne Gefahr zu laufen, ein Zensor zu sein? Wo endet freie Meinungsäußerung? Inwieweit sind wir Moderatoren des Forums bereit, unsere Toleranzgrenzen austesten zu lassen? Wo liegen diese Toleranzgrenzen? Wie reagiert man auf aggressive und äußerst penetrante Störmanöver? Inwieweit lassen wir themenfremde und vor allem weltanschaulich-politische Diskussionen zu? Wo beginnt und endet der berechtigte Schutz der Persönlichkeit der Schreiber? Ist ein Schreiber berechtigt, Zitate seiner Aussagen in fremden öffentlichen Foren zu untersagen? Kann er auf die Löschung, das heißt die Entfernung seiner eigenen bei uns im Forum eingestellten Beiträge
bestehen, anstatt sie selbst wieder zu löschen?

Uns ist nicht an Krieg in diesem Forum gelegen. Ich habe daher Provokationen meist mit einer Satire beantwortet. Ist dies immer richtig und gut? Kann man Beleidigungen von Schreibern (besser Schreiberlingen) hier stehen lassen, sollte man sie übergehen, sollte man sie kommentieren, sollte man sie löschen?

Fragen, die sich nicht immer leicht und schon gar nicht pauschal beantworten lassen.

Auch außerhalb des Kritischen Eisenbahnforums schlugen wieder einmal die Wellen äußerst hoch. Mich erreichten zwei natürlich anonyme Drohanrufe, die durchaus ernst zu nehmen sind. Hinzu kam ein Drohbrief mit einem Absender, der vehement verneint, diesen Brief geschrieben
zu haben. Anrufe als auch Brief kamen aus drei westdeutschen großen Städten, obwohl man die Inhalte eher in alten Stasi-Seilschaften des Ostens verorten möchte. Ich habe inzwischen Strafanzeige gestellt und möchte aufgrund des laufenden Verfahrens Einzelheiten hier nicht darstellen. Alles in allem eine krude Mischung aus den altbekannten Fälschungs- und Erfindungsvorwürfen sowie der Behauptung, ich stehe rechtsextremen Kreisen nahe und wäre kriminell tätig. An aberwitzigen Pseudobeweisen hat es ebenso nicht gefehlt.

Einen Satz aus dem Brief mit falschen Absender möchte ich dennoch auszugsweise zitieren: „Das von Ihnen betriebene Forum betreibt feindlich-negative und subversive Wühl- und Hetztätigkeit gegen den xxxxxxxx Verlag und den Bürger xxxxxxxxx, der sich xxxxxxxx große Verdienste erworben hat und ohne jeden Fehl und Tadel ist.“

Feindlich-negative und subversive Wühl- und Hetztätigkeit. Kennen wir diesen Ton nicht irgendwo her? Hier wird versucht, Angst und Schrecken zu verbreiten. Nein meine Herren, wo auch immer die Hinter-Hintermänner stecken, ich lasse mir von Ihnen keine Angst machen.

Nachdenkliche Grüße
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 01.04.2015 16:03

28.Juli 2014 - eine Legende wird 75 (Vorsicht scharfe Satire!)

In Anbetracht der Hochstimmung in Deutschland - unsere Nationalmannschaft ist im WM-Endspiel - sei mir eine herzhafte und sehr scharfe Satire erlaubt. Noch in diesem Monat wird eine Legende 75. Geboren am 28.07.1939, dem Abnahmetag der Lok 50 001 lassen wir (natürlich fiktiv) einen Mann, einen Übergott 75 Jahre alt werden, dem nicht eine einzige Lokomotive zwischen Atlanikwall und Baltikum unbekannt ist, der sie alle mit Vornamen kennt und zu allen eine Geschichte erzählen (erschreiben) kann.
Ähnlichkeiten zu lebenden Personen sind natürlich rein zufällig und unbeabsichtigt. Eine Satire, nichts als eine Satire, in der ich mich persönlich natürlich voll und ganz auf die eigene Kohlenschippe nehme.

Menschen ohne Wänkel sind Kujaus:
Kein Friede den Kujaus spricht mein Wänkel. Oh dass Du geachtet hättest auf meine Gebote. Dann wäre Dein Frieden gewesen wie ein Strom. Aber die Kujaus sind wie das aufgewühlte Meer, denn es kann nicht ruhig sein, und seine Wasser wühlen Schlamm und Kot (Schei...) und gefälschte Betriebsbücher auf. Kujaus? Da gehöre ich nicht dazu. Oder etwa doch? Kujaus sind Menschen ohne Wänkel. Sie haben keinen Wänkel. Sie kennen Wänkel nicht. Sie kümmern sich nicht um Wänkels Gebote. Sie kennen Wänkels Wort nicht. Sie haben darum auch keinen Frieden. Sie kennen den Frieden Wänkels nicht. Das alles können sie im ÄHKAAH lesen. Die tägliche Flut von Nachrichten im ÄHKAAH berichten von Fälschung, Erfindung und Walluhnlügen.
Wänkel bietet dem Menschen Frieden und Wänkelfrömmigkeit als Geschenk an. Dann ist er zufrieden. So haben wir Frieden mit Wänkel und seinem Unterstellten - dem Herrn (Gott). Glauben Sie dass es einen Wänkel gibt? Glauben Sie dass der ÄHKAAH Wänkels Wort ist? Zweifeln Sie nicht an der Existenz Wänkels! Sonst sind Sie der ewigen Verdammnis ausgeliefert. Sagen Sie niemals: Was hat es für einen Sinn den ÄHKAAH zu lesen, wenn ich doch nicht glaube, dass es Wänkels Wort ist. Dann sind Sie verloren. Und Wänkel wird Sie ewiglich einen Fälscher und Erfinder schimpfen. Wänkel ist der einzige Weg, um zu wirklicher Ruhe, wahrem Frieden und echter Freude zu gelangen. Die Hand Wänkels, die uns schlägt, will uns auch dazu bringen, dass wie vor ihn treten, uns vor ihm niederbeugen und durch Glauben an Wänkel und die Wänkelfrömmigkeit die Frage unserer Sünde und Schuld für immer vor ihm regeln.
Wänkel muss die Eisenbahnfreude oft schwere Wege führen, bis sie nach ihm fragen und zu ihm bekehren. Und Wänkel spricht: Kommt her zu mir ihr Mühseligen und Beladenen und ich werde Euch Wahrheit, Ruhe, den Bubikopf und den ungeliebten Riesenzwilling geben. Aber Wänkel lässt es nicht bei dieser Feststellung bewenden. Er will dem Menschen tiefe, bleibende Wänkelfrömmigkeit geben. Zuvor muss er ihn aber von seinen Sünden und vom Walluhnismus befreien. Für all die, die an ihn glauben und ihm auf seinem rechten (linken) Weg nachfolgen, ist er der Vorgesetzte Gottes geworden, sodass alle Sünden getilgt sind. Die bußfertigen Menschen, die aus dieser zukünftigen Gerichtszeit hervorgehen, werden sich Wänkel als dem Übergott unterwerfen. Er wird auf der Erde das Reich der Wänkelfrömmigkeit errichten. Dann wird das zitierte Prophetenwort Wirklichkeit werden: Für Walluhnismus gibt es keine Verwendung mehr! Bücher und Hefte des ÄHKAAH können in Ruhe bestellt und verkauft werden. Wer zu jenem Reich gehört, wird unter der gerechten, tausendjährigen (!) Herrschaft von Wänkel glückliche Zeiten der Frömmigkeit und des Friedens erleben, wie sie die Erde seit dem Sündenfall (Geburt des Walluhn am 02.02.1959) nicht mehr gesehen hat.

Das Wesen des Wänkel:
Sicher haben Sie schon von Wänkel gehört. Er ist keine Sagengestalt. Sein Leben wird im ÄHKAAH beschrieben. Seine Geschichte hat auch uns moderne Menschen viel zu sagen. Für seine Zeitgenossen war und ist Wänkel ein Sonderling. Er hatte so ganz andere Gedanken als sie. Für ihn war nur das Sichtbare, das Materielle von Bedeutung. Er lebte ganz im Diesseits, frönte den Begierden, arbeitete (nur wenig) und feierte (viele) Feste, ganz wie es ihm beliebte. Dieser Wänkel war aber ein ernster Mann. Kam man mit ihm ins Gespräch, redete allein er von sich und seiner lebendigen und heiligen Frömmigkeit, die die Kujaus wegen ihrer Sünden und Lastern ins Gericht bringen müsse. Ja solche ungemütlichen Worte warf er einem jeden an den Kopf. Aber keine wollte ihm mehr glauben. Am besten, man ließ ihn stehen. Aber dann schloß Wänkel selber die Türen seiner Sammlung zu! Und für die draußen gab es keine Rettung und keine Informationen mehr. Die Warnung Wänkels gilt auch uns! Auch für die ganze Menschheit hat Wänkel einen Tag des Gerichts festgesetzt, an dem er die Kujaus richten wird in Gerechtigkeit durch seinen Gehilfen Gnippig, den Mann, den er dazu bestimmt hat. Wenn Gnippig in Herrlichkeit erscheint, wird er unter den Lebenden Gericht halten. Die unbußfertigen Sünder, die Wänkel und seine Boten Gnipping, Trank, Lauber und Behler der Gnade verachtet haben, werden dann in die ewige Pein gehen. So weit die Arme Wänkels für jeden Wänkelfrömmigen geöffnet sind, der heute an die Heilsbotschaften des Wänkel glaubt, so unerbittlich wird er an jenem bestimmten Tag die Türe der Errettung für immer verschließen.
Durch einen Menschen - durch Walluhn - ist die Sünde in die Welt gekommen. So sagt es Wänkel. Und jeder kann es sehen im Kritischen Eisenbahnforum. So ist die Schöpfung Wänkels, die aus seinen Händen einst vollkommen hervorgegangen ist, unter den Fluch und die Knechtschaft des Walluhnismus gekommen. Alle haben gesündigt. Aber sie fühlen sich in keiner Weise mitschuldig.
Unter Walluhn versteht Wänkel den ausgewachsenen Verbrecher, den man in Gefängnisse steckt, oder das bedauernswerte menschliche Wrack, das in der Eisenbahnbetriebsbuch-Fälscherszene verkehrt und zur Finanzierung seiner Fälschungen oft kriminell wird. Aber sie, die Rechtschaffenden und Wänkelfrömmigen, die täglich ihre Pflicht und ja ein gutes Werk tun, sie zählen sich nicht zu den Sündern. Was machte also Walluhn, dass er ein Sünder wurde? Er war ungehorsam gegen Wänkel, und das ist das eigentliche Wesen seiner Sünde. Er las Dokumente und Betriebsbücher, die Wänkel ihm verboten hatte. Dadurch wurde er zu einem Verbrecher und einer verkommenen Existenz. Und Ungehorsamkeit gegen Wänkel ist eine Sünde, die auch heute noch jeden Menschen aus der lebendigen Gegenwart Wänkels vertreibt, es sei denn, dass er mit dem Bekenntnis seiner Schuld ein Fälscher und Erfinder zu sein, in Reue und Buße zu ihm zurückkehrt und die Errettung Wänkels im Glauben ergreift, das er ihm aus dem ÄHKAHH-Monatsheft anbietet. Und im Glauben muss man laut ausrufen: Alles was Wänkel schreibt sieht prächtig aus und hat keinen Makel!
Die gläubige Aufnahme vom Wänkel in unsere Herzen - oder seine Verwerfung - entscheiden unser ewiges Los! Und fünf Minuten nach dem Tod wird jeder, der sich während seines Lebens weigerte, Wänkels Botschaft von der Rettung der Wahrheit vor den Kujaus annehmen und zur schrecklichen Einsicht kommen, dass es nun für ihn zu spät ist.

von Ulrich Walluhn - am 01.04.2015 16:07

Eisenbahn und 25 Jahre Mauerfall - Nachdenkliches

Vor 25 Jahren fiel die Mauer in Berlin und an der Zonengrenze. Wir alle wissen es. Viele Menschen halten das Thema Mauerfall inzwischen auch für "abgedroschen". Ich denke,nein. Es gibt Nachdenkliches.

Als ich am Donnerstagabend des Neunten November 1989 aus der Spätschicht im Rechenzentrum Erfurt kam, schaltete ich im Wohnzimmer meiner Eltern eher zuällig den Fernsehapparat ein. Was ich sah, waren Menschen, die nach West-Berlin strömten. Ich dachte zunächst an einen Spielfilm und schaltete nun von ARD auf ZDF und dann auf NDR 3, denn andere West-Programme gab es damals in Erfurt nicht. Überall das gleiche Spektakel. Die Mauer war wirklich offen. Ich brauchte gut eine halbe Stunde, das Geschehene überhaupt zu verstehen. Nur wenig später rasten die ersten Trabant und Wartburg die angrenzende Arnstädter Straße hinauf zur Autobahn. Völlig überladen, mit Kind und Kegel fuhren sie davon. In den Westen. Es waren ganz sicher Ausreisantragsteller, die jetzt die Chance ergriffen, weil sie der ganzen Sache nicht trauten. Wie lange sollte die Mauer offen bleiben? Ständig? Das wäre das Ende der DDR, dachte ich an diesem Abend. Es wurde das Ende der DDR, einem Staat in dem ich geboren war und aufwuchs.

Ich war zunächst voller Hoffung und Optimismus. Endlich Freiheit, endlich Möglichkeiten sich wirklich zu entfalten. Und dann endlich die D-Mark. Und die deutsche Einheit. Zunächst unfassbar.

Schon bald erhielt die ersten üblen Dämpfer. Eine Bereinigung meines Dienstbereiches von den SED-Altstalinisten erfolgte nicht. Sie blieben allesamt auf ihren Posten sitzen. Als Wendehälse natürlich. Schon immer dagegen, schon immer (innerlich) im Widerstand. Einfach widerwärtig.

Viel schmerzhafter traf mich die Erkenntnis Anfang 1991 und abermals Anfang 1992, dass ein Mensch aus dem Westen, dem ich gut 10 Jahre absolut vertraut hatte, der mich regelmäßig jedes Jahr besuchte, mich mit Paketen und Westliteratur versorgte, plötzlich begann, gegen mich zu agieren. Mein Material, das ich unter teils großen Schwierigkeiten an ihn lieferte war nun nichts mehr wert. Erste Gerüchte kamen auf. Walluhn ist bei der Deutschen Reichsbahn entlassen worden, weil er bei der Stasi war. Auch das traf mich innerlich hart. Ich bei der Stasi! Ungeheuerlich! Walluhn hat dem Verlag großen Schaden zugefügt, weil er Desinformationen und Fälschungen geliefert hat. Alles verdichtete sich zu einer regelrechten Hetzkampagne, die bis heute anhält. Ich brauchte etwa ein Jahr um zu begreifen, was hier geschehen war. Mit der Öffnung der innerdeutschen Grenze, der Einführung der D-Mark und der deutschen Einheit war ich vom Materiallieferanten zum unerwünschten Konkurrenten geworden, der nun hätte auch anderso schreiben und publizieren können. Und unerwünschte Konkurrenz muss man ausschalten. Notfalls mit allen Mitteln. Es muss legal aussehen und für Außenstehende glaubwürdig wirken. Das Wolfsgesetz des Kapitalismus. Fressen und gefressen werden. Erst kommt das Fressen, dann die Moral. Wir hatten es ja einst in der Schule gelernt. Nur geglaubt hatten wir es einfach nicht. Was für eine Form von "Freiheit"....

Ich gab nicht Ruhe. Ich resignierte nicht. Ich ließ mich nicht kauptt machen. Ich bin noch da. Alle endlos gerührten Trommeln und Gebetsmühlen mit den Namen Fälschung, Erfindung, Walluhnlügen brachten nicht den gewünschten Erfolg. Auch der Maulkorb bei Drehscheibe-Online vom April 2014 nicht. Was uns nicht umhaut macht uns stark, haben wir in der DDR immer gesagt. Wie wahr.

1993/94 hatte ich endgültig erkannt, wie naiv und weltfremd mein Denken von 1989/90 war. Wie denn auch anders nach 30 Jahren Käfighaltung. Vom Stalinismus zum Poststalinismus und dann zum Kapitalismus und später zum gnadenlosen Turbokapitalismus. Vom Regen in die Traufe. Das Schicksal aller DDR-Bürger eben. Und wieder heißt es, sich irgendwie in den gesellschaftlichen Realitäten einrichten.

Jetzt haben wir November 2014. 25 Jahre sind vergangen. Die Untaten der Bonzen von einst sind verjährt. Soweit nicht verstorben, wittern sie jetzt Morgenluft. Sie werden wieder frech wie einst. Und ihr Schoß ist fruchtbar noch. Sie generieren Nachwuchs. Kleine neue Stalinisten. Nicht nur in Putins Russland, auch hier in Deutschland. Ich brauche nur in die aktuelle Thüringer Politik zu schauen.

Es begann schon vor Jahren bei Drehscheibe-Online. Hier habe ich mir von den einstigen Bonzen (natürlich unter Pseudonym) vorwerfen lassen müssen, ich hätte 1982 einen Archivdiebstahl begangen. Die bekannte alte Geschichte. Zu einer Gegendarstellung gab DSO mir keine Gelegenheit. Aber zu einer Plattform eines Altstalinisten gegen mich, der doch allen Ernstes schrieb, dass in der DDR keiner Schwierigkeiten bekam, der nicht gegen die Gesetze der DDR verstieß. Und ich hätte eben gegen die Gesetze verstoßen. So einfach. Die DDR als lupenreiner Rechtsstaat, Kirche und Umweltgruppen als Verbrecher. Kurz darauf erlebte ich einen sogenannten "Shitstorm". Archivar gab seinen Senf dazu und stützte, wenn auch nur indirekt, diese Thesen, ein weiterer machte darauf aufmerksam, dass ich doch ein Neonazi sei und ein Dritter meinte, ich hätte viele weitere Unterlagen, die in den Archiven X und Y heute fehlen würden. Ein Vierter schrieb, dass man doch nur die ehemaligen Kollegen fragen müsste, oder die Nachbarn, um zu erfahren, was Walluhn für einer sei. Schließlich erhielt ich mehrere unflätige und Drohanrufe. Ich solle doch endlich bei Drehscheibe-Online den Mund (die Schnauze) halten, ich würde meine Situation verkennen, man könne auch anders und schlimmeres. Ich hatte den Eindruck, die Stasi sei auferstanden und wieder voll in Funktion.

Nachdem ich seit 2012 viermal (!) von einer Frau K. aus der ehemaligen Reichsbahndirektion Erfurt auf der Straße angepöbelt wurde (Ja Herr Walluhn, sie haben uns damals genug Schwierigkeiten gemacht, sind sie hier immer noch nicht verschwunden, wenn wieder andere und ordentliche Zeiten kommen, dann wird man mit solchen wie sie kurzen Prozess machen...), erlebte ich erst letzte Woche wieder eine Begegnung mit Frau K. und ihrem ehemaligen Dienstvorgesetzten R. in der Erfurter Straßenbahn. Ein neuerlicher Schlagabtausch in einem übervollen Straßenbahnwagen gipfelte in der Aussage des 86-jährigen Herrn R.: "Unser Genosse Putin hat Russland befreit, dann die Krim. Er befreit jetzt die Ukraine, dann das Baltikum, dann die Volksrepublik Polen und dann die DDR. Dann haben wir endlich wieder ordentliche Zustände hier. Und dann Gnade ihnen Gott Herr Walluhn. Dann gehen sie ab nach Bautzen ins Zuchthaus." Kein Fahrgast war zu einer Zeugenaussage gegen Herrn R. bereit. Arme Freiheit von 1989. Wo bist du hingekommen? Es lebe die Stasi Update-Version 3.1. Und Frau K. meinte so trefflich, dass auch mein jetziges Aussehen wie ein Gammler nur Tarnung sei, denn in Wirklichkeit sei ich ein Nazi und ein Staatsfeind. Margot Honecker hätte ihre Freude gehabt.

Unser Genosse Putin. Gammler, Nazi, Staatsfeind. Noch Fragen Kienzle? Nein Hauser. Es fehlte nur noch die Wortkombination "subversives Element".

In mir stellte sich vor Tagen die Grundfrage nach der deutschen Mentalität. Haben die Deutschen einen Hang zu diktatorischem Denken und Handeln ? Gewiss, die Frage, die These ist provokant. Sie drängte sich mir innerlich einfach auf.

Was hat dies alles mit der Eisenbahngeschichtsforschung zu tun? Sehr sehr viel. Damals wie heute gibt es gesellschaftliche Kreise, denen diese Art der Forschung nicht schmeckt. Und es waren - man glaubt es kaum - damals wie heute gleiche Motive. Geld! Einfach nur Geld. Das schnöde Geld. Der schnöde Mammon. Wollte man damals die großflächige Auswertung von Archivunterlagen verhindern, weil das Material gegen Westgeld verhöckert oder für Westgeld als Benutzergebühr vermarktet werden sollte. Heute geht es darum, die Veröffentlichung von fachlichen Erkenntnissen etwa hier im Internet zu vereiteln, weil es gewisse Verlage gibt, die ihre Druckerzeugnisse an den Mann bringen, also verkaufen wollen. Und hier passt absolut nicht in den Kram, dass es Menschen wie mich gibt, die aufzeigen, was geschrieben werden könnte, wenn ja wenn nicht das Geld, der Profit im Mittelpunkt stehen würde. Menschen wie ich stehen den Marktinteressen im Wege. Ihnen einen Maulkorb zu verpassen ist das Ziel. Etwa durch Sperrungen wie bei Drehscheibe-Online. Sie verleumden, lächerlich machen, verunglimpfen, in die politisch rechte Ecke stellen. Ihnen den klaren Menschenverstand absprechen. Lügen über sie hundertmal wiederholen, damit die Leser glauben, die Lügen seien Wahrheit.

Wie ähnlich sich die Bilder von 1989 und 2014 sind. Erschreckend ähnlich.

Seit den letzten Tagen schlagen die Wogen wieder hoch. Da tobte in einem Dienstzimmer ein gewisser älterer Herr und meinte, unser Kritisches Eisenbahnforum sei keine Meiniungsäußerung sondern ein feindlich-negativer Angriff auf den Verlag. Ein feindlich-negativer Angriff. Gut gebrüllt Löwe. Erich Mielke wäre stolz auf dich.

...........................

Entschuldigung, aber dieser ganze unangemessene und rüde Tonfall kommt mir von 1989 und den Jahren davor noch bestens bekannt vor. Nämlich aus Dienstzimmern der Stasi. Ein Punkt, bei dem ich besonders empflindlich bin.

Deutschland 2014. Wo bist du hingekommen? Ist das die Form von Freiheit, die wir 1989 in der DDR erkämpft haben? Ich denke nein.


Man gestatte mit einen Nachtrag. Rein zufällig stieß ich bei Drehscheibe-Online auf folgende Seite: Gelöschter Beitrag im Straßenbahn-Forum
Wieder einmal fiel also ein Beitragsbaum der Löschung zum Opfer. Wie kann das sein? Erst kürzlich erhielt ich (anonym) die Nachricht, es gäbe keine Löschungen bei DSO, ich wäre nicht ganz richtig im Kopf. Nein, das sehe ich natürlich nicht richtig, kann ich auch gar nicht, denn wenn keine Klarheit auf dem Kopf (Haarschnitt) herrscht, dann herrscht auch keine Klarheit im Kopf. Das ist keine Löschung, sondern eine inhaltliche Bereinigung alternativloser Art.

von Ulrich Walluhn - am 02.04.2015 19:10

Letzte Bemerkung zu Drehscheibe-Online

Wenn mich nicht ein Freund darauf aufmerksam gemacht hätte, vermutlich hätte ich es auch in den folgenden Tagen und Wochen nicht bemerkt.

Man lese hier: Kritisches Eisenbahnforum Indexliste

Ich gehe davon aus, dass die Liste der Beiträge noch weit länger wird. Die Leserzahlen im Kritischen Eisenbahnforum schnellen nach oben, ganz so wie bei einem Stromzähler bei elektrischer Vollwärmeheizung.

Dies alles ist und bleibt lächerlich. Bedenklich allerdings, mit welcher Selbstverständlichkeit heute Tatsachen verdreht und Rechtstatbestände gebeugt werden. Da ist von einer Indexliste der DSO-Nutzer die Rede. Unsinn. Ich schrieb ausschließlich von einer Liste im Kritischen Eisenbahnforum als auch hier unerlaubter Nutzernamen. Da werde ich zum NPD-Mitglied erklärt, das wegen seiner Gesinnung aus mehreren deutschen Internetforen geflogen sei. Es wird hinzugedichtet und dummdreist gelogen, dass die Speckschwarte kracht. Allein diese Passagen genügen, den Forenbetrieber erfolgreich abmahnen zu lassen. Sei es drum, Rechtsanwälte haben wichtigere Dinge zu tun, als sich mit DSO zu schreiben. Da werden Gesetze gefordert, Foren wie meines zu schließen. An dieser Stelle erhob sich mir beim Lesen eine Grundsatzfrage: Wer trägt denn hier wirklich Ansätze von Nazi-Ideologie? Der Satiriker oder der Verbots-Forderer?

Nein, sei es drum. Mit diesem "Beitrag" hat sich DSO endgültig dequalifiziert.

Nach wenigen Tagen ist es nun abgegebbt. Ein Quotenrenner: Mehr 9100 Aufrufe bei Drehscheibe-Online, mehr als 3100 Aufrufe im Kritischen Eisenbahnforum. Wer hätte dies gedacht. Der ferrovio-affine und eisenbahn-konzentrische Pöbel hat sich ausgetobt. Der Volksmund sagt im Vogtland Gehottlich dazu, in Thüringen heißt es Gesocks und anderso Geplärr. Eine Horde kreischender Affen im Zoo oder eine Herde röhrender Hirsche in der Paarungszeit sind ein Witz dagegen. Und Moderator Heiko F. mitten darin. Er befeuert die Meute noch. Heiko F., sich selbst "Der Zeuge Jehovas", ach Quatsch, "Der Zeuge Wänkels", auch Quatsch - was bin ich heute wieder für ein Thor - "Der Zeuge Desiros" nennend. Der Zeuge Desiros. Was für ein Anspruch. Er legt Zeugnis ab bis zum letzten. Ach nein, das passt ja auch nicht, dies war bekanntlich Viktor Klemperer. Peinlich, peinlich. Das Forum einer Kölner Schülerzeitung, in der geschrieben stand, dass die Lok in den roten Farbtopf gefallen sei.

Eigentlich wollte ich gar nicht, aber doch, es muss ein. Ein paar Highlights (zu gut deutsch Hochlichter) aus dem Pamphlet will ich doch zitieren. Nicht wenige der Herren glänzen wie immer mit abgegriffenem Denglisch, ohne Kinderstube und voller wimmelnder Rechtschreib- und Grammatikfehler, ganz so als hätten sie keine ordentliche Schule besucht.

Also:

Beginnen wir mit DSO-Moderator Heiko F., dem Zeugen Desiros, der schon eingangs als "ideologischer Einpeitscher" die Marschrichtung vorgibt und eigentlich wissen müsste, was de jure ein Beleidigungstatbestand ist. Es klingt ganz wie auf einem DDR-SED-Partei(ausschluß)verfahren des Jahres 1987. Er schreibt: "Betreiber des Forums ist ein gewisser Ulrich Walluhn, m.W. wohnhaft im Raum Erfurt. Herr Walluhn war auch bei DREHSCHEIBE Online, vor allem im Hifo, aktiv, wurde wegen verschiedener Absonderlichkeiten aber vor einigen Jahren exmatrikuliert. Übrigens ist er auch aus anderen Foren hochkantig rausgeflogen, etwa aus dem Thüringen-Forum. Begründung: Doppelmitgliedschaft, mehrfache Beleidigungen gegen Mitglieder, mehrfache Diffamierung der Thüringen-Webseite in der Öffentlichkeit und mehrfache Verstöße gegen die Forumregeln. Das liegt vielleicht daran, dass Herr Walluhn offenbar tiefbraunes Gedankengut pflegt, auch wenn er das trotz verschiedener Bildbelege vehement bestreitet: (Es folgt ein Link zu Bildfälschungen der linksextremen Antifa von 2008)." Gut gebrüllt Löwe. Die SED wäre stolz auf Dich! Exmatrikuliert, ich erinnere nochmals daran, wurde ich zweimal in der DDR wegen Ablehung einer Zusammenarbeit mit der Staatssicherheit. Und Diffamierung der Partei- und Staatsführung der DDR habe ich natürlich auch betrieben. Fast ein Wunder, dass ich nicht im Zuchthaus Bautzen gelandet bin. Gut gelernt Löwe. Auch Erich Mielke des MfS wäre stolz auf dich, könnte er diese Verbalentgleisung lesen. Oh ja das hat was. Auch das MfS in Erfurt hätte dies nicht besser hinbekommen.

User "Holsten Edel" setzt sofort wie (einst von der Partei) bestellt nach, ich zitiere: Moin Heiko, vielen Dank für Dein treffliches Statement und auch die Mühe der Hinterfragung des angesprochenen Forums und seines Betreibers. Rein subjektiv hat mich nur der Text der verlinkten Seite an eine Sprache aus dem Film "Die Feuerzangenbowle" denken lassen. Und ganz platt, subjektiv und dem Menschen vielleicht nicht gerecht werdend, die Frisur und der Schnurrbart lassen gewisse Ähnlichkeiten aufkommen. Herzliche Grüße, Dirk." Da wird sogar posthum die Stasi neidisch. Der fehlte nämlich damals jegliche Technik zum geschickten Fälschen von Bildern. Klar, ich sehe aus wie Don Adolfo, und der Mond am Himmel scheinend ist sechseckig.

Norbert Basner (ein Klarname, den Mann gibt es wirklich, was bitte war er bis 1989 bei der Reichsbahndirektion Erfurt, vielleicht Parteisekretär) reiht sich sofort in diese Gleichschaltung ein, ich zitiere: "Das Selbstmitleidsforum des Herrn W ist mir auch schon vor einiger Zeit durch Zufall aufgefallen. Es ist schon verwunderlich wie viel Energie jemamd (sic!) in seine Schmollbeiträge steckt um dann auf das Mitleid der Allgemeinheit zu warten, da ja alle gegen den bösen Herrn aus der Blumenstadt aufgestanden sind um ihn in einer verbalen Hetzjad zu vernichten. Es mag sein dass Her (sic!) W über ein umfangreiches Wissen zum Thema Eisenabhn (sic!) verfügt, aber in Verbindung mit anderem Gedankengut hat das in keinem Forum einen Berechtigung.Es sollte mich nicht wunderen (sic!), wenn der Wachhund von dem er auf der gegennten (sic!) Seite spricht auf den Namen Blondie hört. Wer sich das ganze treiben (sic!) des Herrn mal ansehen möchte einfach mal Tante Gurgel befragen. Lasst ihn in seiner Ecke wo er hin gehört und wenn es geht für immer." Na Herr Basner, da müssen wir wohl noch etwas Rechtschreibung und Kommasetzung üben. Oh wie bekannt ist auch dieser Ton. Keine Berechtigung. In der DDR nannte man das Publikationsverbot.


User Du Kabina möchte dann auch gleich die Psychatrie bemühen. Auch das nicht neu. In der DDR üblich, kritische Geister unwirksam zu machen. Ich zitiere: "Am lächerlichsten an der Liste und dem ganzen hier dankenswerter Weise verlinkten Beitrag auf diesem Trollforum ist ja, dass Herr W. dort von Niveau, Sachlichkeit, kritisch etc. schwafelt. Ich frage mich gerade, ob es da nicht auch ein psychologisches Krankheitsbild, was durch solches Verhalten in der Öffentlichkeit diagnostizierbar ist, gibt. Ich muss zugeben, als Herr W. hier noch schrieb, war ich zwar ab und zu verwundert, allein wegen seiner hier zur Schau gestellten Umgangsformen, doch dass es offenkundig so derbe um ihn steht, wie er durch sein Forum zu erkenne (sic!) gibt, hätte ich nicht gedacht. Da fehlt gewiss die eine oder andere Kohle auf dem Tender. Auf jeden Fall sollte Herr W. mal die Herren mit dem weißen Kittel aufsuchen. Vielleicht geht es ihm danach besser." Du-Kabina, nein in diesem Falle besser Sie-Kabina, danke für die Blumen.

Und User Eurocity 341 legt gleich "mit Schmackes" nach: "Wie wär´s denn, wenn die Herren mit den weißen Kitteln gleich bei ihm aufkreuzen würden. Dann in eine "gemütliche Zwangsjacke" (auch als "Hab-mich-lieb-Jacke" bekannt, Zitat von O. Kalkofe) verpackt und los geht´s in die "Geschlossene"." Ich denke, das hätten einige sehr gern. Klappt allerdings heute nicht mehr wie einst. In einem zweiten Statement meint er: "Das könnte rechtlich bedenklich sein. Müsste man bei einem erfahrenen Anwalt prüfen lassen. Die Veröffentlichung von Namen verstorbener User ist auch ganz schrecklich und pietätlos." Ja dann prüfe mal. Ich sehe keine Namen verstorbener User, und denen meines Freundes Michael Ziegler schon überhaupt nicht. Lesen lernen!

User "Hein B." (ist als Troll im Kritischen Eisenbahnforum aufgetreten) meint: "Stattdessen bereitet man dem merkwürdigen Herrn aus der Thüringer Landeshauptstadt hier eine "Showbühne" wie er sie sich vermutlich nicht mal in seinen kühnsten und wirrsten Träumen ausgemalt hat. Und das will schon etwas heißen bei seinem Potential an Phantasie. Bei aller Verwunderung über seinen scheinbaren (!) Geisteszustand rechne ich fest damit, daß er jetzt zwischen all seinen Betriebsbuchab- und zu auch neuschriften sitzt und gar nicht mehr aus dem Lachen über die gemeinsam aufjaulende DSO-Mitgliederschaft heraus kommt. Wollt Ihr ihm wirklich diesen Gefallen tun? Sozusagen als Dankeschön für seine komödiantische (sic!) Meisterleistung des "Kritischen Forums"? Denkt mal drüber nach!" Liebwerther Hein B(löd) - richtig, aus dem Lachen bin ich mitsamt vieler Bekannter in der Tat fast nicht mehr herausgekommen. Mir tun in der Tat die Bauchmuskeln weh.

Und "Kein Verkehr in Wagen 11" schreibt: "Und es ist sicher auch kein Spaß für seine Nachbarn im realen Leben. Von daher kann man doch nur froh sein, so lange man mit ihm nur auf der Ebene der Nullen und Einsen zu tun hat."

User "namsos" meint sofort: "Was der feine Herr im realen Leben für seine Nachbarn und vor allem seine Heimatstadt bedeutet, kann man hier (es folgt ein Link in ein gesellschaftskritisches Forum) sehr schön nachlesen. Es wimmelt von selbst zurechtgezimmerten Wahrheiten und wüsten Unterstellungen. Und wer seinen letzten schlimmen DSO-Auftritt noch mal nachlesen möchte, kann das hier (es folgt ein Link auf meinen DSO-Beitrag über die mangelhafte Güte amerikanischer Lokomotiven aus dem Kriege) tun und sich darüber freuen, von ihm auf DSO dauerhaft verschont zu bleiben."

User "eierbecherversuchsträger" entgleist verbal: "dieses WallHuhn steht oder stand laut Wikipedia der NPD nahe, da bin ich froh das ich auf dem Index stehe. Nur was dieses Huhn von "intellenz" sabbelt, ist geistige Armut wer sich in NPD Nähe begibt hat die Gehirnzellen sicher einzeln und übersichlich angeordnet. Ein Hoch an die adminds (sic! sic!) das dieses Huhn seine Gesinnung hier nicht mehr breit treten kann." Das ist der Straftatbestand der Beleidigung.

Und User Tubewatcher (sprich Tuuubewatscher) entgleist gleich mit allen Achsen: "Guten Abend, also ich hab mir tatsächlich davon Mal (sic!) was durchgelesen, bis ich ne halbe Minute später fast vorm (sic!) kotzen (sic!) stand. Tschuldigung ganz so wars (sic!) nicht, ABER: Warum gibt es noch keine gesetzliche Regelung, dass Websites mit solchen Texten nicht gesperrt werden dürfen..? Das ist echt abartig was man da zu lesen bekommt. An Arroganz ist der Typ echt nicht zu überbieten. NPD-Mitglied auch noch-na dann gute Nacht. Ein zensiertes Forum wie beim Führer-pardon-rechtmäßig demokratischen Volksoberhaupt. Vielleicht lande ich ja mit diesem Beitrag auch auf seiner Liste. Hätte ehrlich gesagt nichts dagegen-alleinschon (sic!) deshhalb, weil ich mir doch nicht von so einem "Ich-bin-besser-als-ihr-alle-zusammen"-Typen beherrschen lasse und ihm zudem noch meine E-Mail-Adresse gebe.. Wo kommen wir hin? Besorgte Grüße." Ja, eine gesetztliche Regelung muss her. Ganz genau. Ich schlage Paragraf 220 des Strafgesetzbuches der DDR vor: Verächtlichmachung des Staates und seiner Organe. Dass ich Mitglied der NPD bin, habe nicht einmal ich selbst gewusst. Man lernt eben nie aus. Vermutlich muss ich jetzt den ausstehenden Parteibeitrag nachzahlen. Verdammter Mist...

User MichaelM entgleist nicht nur, der kippt gleich die Böschung hinunter (Böschungslok): "Eine Gehirnwindung mehr als ein Huhn, er scheißt nicht auf den Fischmarkt, zumindestens nicht anal ... " Auch das der Beleidigungstatbestand. Dass die Forenmoderation soetwas zulässt und noch befeuert, spricht Bände.

User "Senf aus Bautzen" meint herumpöbelnd: "Allerdings ist ihm zu empfehlen, seinen wenig schmeichelhaften (beruflichen) Werdegang dringend zu überarbeiten, besonders Vertrauen erweckend wirkt seine Vita nicht. Aber das bekommt der "Selfmademan" bestimmt auch noch hin! " Das ist der Beleidigungstatbestand nicht gegen mich, sondern gegen den guten Bautzener Senf. Das hat dieser Senf einfach nicht verdient.

Absatz.

Ja, ganz einfach: Pöbelei und dümmlich-primitiver Pöbel. Nicht mehr und nicht weniger. Und Moderatoren, die kein Niveau halten können. Wie auch, wenn Lokomotiven in rote Farbtöpfe fallen?

Absatz.


Es ist auffallend, dass Drehscheibe-Online seit 2008 immer mehr an Niveau verloren hat. Und wie lange mögen sich noch Menschen dort halten, die mit ihrem bürgerlichen Namen auftreten und die letzte Fahne von Niveau und Anstand hochhalten? Stellvertretend für diese Gruppe möchte ich nennen: Den fachlich versierten und hochanständigen Fritz Wolff, unseren hochgeschätzten Karl-Friedrich Seitz mit seinem wertvollen Fundus an Fotos oder den ebenfalls von mir hochgeschätzten Ingo Hütter, der sich in jahrzehntelanger Arbeit große Verdienste in der Lokomotivgeschichte erworben hat und das Erbe von Oscar Pieper antrat.

Immer mehr wird deutlich, worum des Drehscheibe-Online wirklich geht: Hohe Quoten. Eigenwerbung. Es ist eine Plattform zum Ankurbeln des Verkaufes der eigenen Print-Produkte geworden. Fan-Literatur, die sich überwiegend auf einer fachlichen Ebene bewegt, die ich aufgrund ihrer allgemeinen Bedenklichkeit an dieser Stelle weder kommentieren noch bewerten will. Man betreibt zunehmend Gleichschaltung. Und wer nicht in das Schema dieses Fuzzi-Forums passt, der fliegt halt unter Vorwänden raus. Anschließend wird mehrfach nachgetreten.

Ich auf dem Boden liegend? Ja, aber nur wenn mir etwas unter den Schreibtisch gerollt ist.

Freundschaft Genossen!


Erich Honecker hätte gesagt: "Nun Genossen. DSO in seinem Lauf hält weder Ochs' noch Esel auf!"

P.S. vom 16.06.2015: Es flammt nochmals auf. Die 10.000-er-Marke ist bei DSO überschritten worden. Alle Achtung! In der Wortwahl ist mal allerdings etwas vorsichtiger geworden, und auch Kritiker melden sich zu Wort.

von Ulrich Walluhn - am 12.06.2015 16:40

Abschlußbetrachtung und Mea Culpa

Nun hat sich obiger DSO-Beitrag auf mehr als 11.800 Klicks überschlagen. Mea culpa, mea culpa. Meine Schuld, meine Schuld. Ich habe einen ganz entscheidenen Fehler gemacht, und daraus will ich kein Geheimnis machen: Ich hätte nie, ich wiederhole nie, auch nur eine Zeile bei Drehscheibe-Online schreiben sollen. Nun entstand dies alles gewissermaßen historisch, das heißt aus der (schnellebigen) Zeit heraus. Damals 2008 fand ich Drehscheibe-Online im Netz, mehr zufällig denn gezielt. Damals fanden sich noch sehr interessante Beiträge zur Lokomotivgeschichte. Was ich nicht bedachte ist, dass DSO in mehrfacher Kompaniestärke Pufferküsser, Nietenzähler, Eisenbahn-Fanatiker, mit 50 noch bei Mutti wohnende Einzelgänger, Angehörige von Tram-Dschihad und Rail-Hisbollah beherbergt. Ich habe schlicht falsche Maßstäbe angelegt. Ich habe schlicht das falsche Klientel mit meinen Beiträgen angesprochen. Die Quittung habe ich heute. Nein, lokomotivtechnische, fachliche und historische Betrachtungen meiner Art gehören nicht zu DSO und gehörten auch nie zu DSO. DSO ist und war nie eine Plattform, etwa Themen wie 52 mit Barrenrahmen oder 52-Nachbaulokomotiven in der Sowjetunion oder Betriebsbuchausarbeitungen zu behandeln. Pöbelei, Unsachlichkeit und Zerreißen der Beiträge waren die logische Konsequenz.

Die Möglichkeit, eigene kleine Foren und ähnliche Internetauftritte zu gestalten tat sich erst später auf. Ich hätte diese Möglichkeit eher und konsequenter nutzen sollen.

Die Moderatoren von DSO, allen voran Heiko F. und Timo C. legten und legen ein Verhalten an den Tag, das - drückt man es ganz vorsichtig aus - mehr als bedenklich wirkt. Aber wen wundert es angesichts der herrschenden gesellschaftlichen Rahmenbedinungen? Man schreckt heute vor nichts mehr zurück. Hemmschwellen gibt es keine mehr. Und so werde auch ich - und dabei befinde ich mich in allerbester Gesellschaft - angesichts fehlender anderer Argumente jenseits allen Anstandes und auch jenseits aller geltenden Straf- und Zivilgesetze treu dem herrschenden Zeitgeist in die politisch rechte Ecke gedrängt und ohne jede Scham verantwortungslos mit den Schwer-, Schwerst- und Völkerrechtsverbrechern des Dritten Reiches gleich gesetzt. Man zitiert aus der nicht zu Unrecht so genannten "Lügenpresse" ebenso wie aus bei Wikipedia etwa von ehemaligen Stasi-Bonzen "hineingeschmierten" Statements über meine Person, die allem anderen, nur nicht der Wahrheit entsprechen. Gegendarstellungen meinerseits werden dreist vom Tisch gewischt und mit der Bemerkung "Der Walluhn kann schreiben was er will, der war und ist ein Nazi und basta!" kommentiert, ganz so wie 1953 in einem politischen Schauprozeß in der DDR unter Hilde Benjamin.

Das ganze Prozedere - und damit spekulieren die Herrschaften Urheber - hat natürlich Mitnahmeeffekte. Auch das soll nicht verschwiegen werden. Heute meinte ein Mann in meiner Altersklasse unter Zitat der Einträge bei Wikipedia und alter Zeitungsmitteilungen von 2007: "Ich ersuche Sie mich nicht mehr zu kontaktieren und fordere Sie auf, mich aus Ihren Kreisen zu entfernen, und sich jedes Kommentares zu meinen Beiträgen zu enthalten. Es sind für mich 2 unakzeptable Tatsachen. SED Mitgliedschaft und NPD Zusammenarbeit. Ich bin ein die Freiheit liebender und unabhängiger Mensch und verabscheue Opportunisten." Nun, das ist die erhoffte Wirkung der Urheber, aber sie funktioniert nur äußerst bedingt und in Einzelfällen. Und nur bei Zeitgenossen, die einfach zu kurz denken oder primitive monotype Feindbilder pflegen. Ganz sicher im ersten Augenblick ärgerlich, schließlich aber hilfreich. Nur gut dass es jetzt passiert, nur gut (Zitat Loriot - Staubsaugervertreter Heinzelmann bei Familie Hoppenstedt). Schlecht wenn es viel später passieren würde. Die Folgen wären dann nicht nur Ärger, der wieder verfliegt.

Doch DSO betreibt, ohne es zu wollen, Öffentlichkeitsarbeit für mich. Und das nicht zu knapp. Oben genannter Beitrag hat eine "Einschaltquote" erreicht, die es wissentlich in keinem bisherigen Beitrag je gab. Und da Werbung normalerweise sehr teuer ist, wäre ich fast geneigt, mich bei den Machern der DSO zu bedanken. Allerdings nur fast.


Ich und Opportunist! Das klingt wie aus Viktor Klemperers Tagebüchern "Ich und Börsenschieber. Ausgerechnet ich." Viktor Klemperer, ein Mann mit vielen Ecken und Kanten, der verstarb, als ich noch ein kleines Kind war. Er sagte und schrieb auch "Mir kann nichts passieren, ich bin Nationalist". Mit diesem Satz wäre auch er heute ein Nazi. Schon mal drüber nachgedacht?

Mit nachdenklichen Schlußgrüßen
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 17.06.2015 13:13

Warum ein moderiertes Forum unabdingbar ist...

.... zeigt mir diese heute eingangene und selbstredend nicht freigeschaltetete Nachricht einer Person, die unter dem (falschen) Namen Elisabeth Kwien gesendet wurde am 25. Juni 2015 um 08.27 Uhr von der IP-Adresse 93.213.72.143. Es wimmelt einmal wieder von Rechtschreib- und Kommafehlern. Der Forentroll schrieb:

"Man was bist du ein armer Schlucker. Haben sie dich aus der habmichliebjacke rausgelassen? Oder kann es sein, daß du nur einer der armen ex-Stasileute bist und frustiert darüber daß man eure braune Scheiße nicht ernst nimmt?"

Und genau dies ist es, warum heute jedes, ich wiederhole jedes Forum nur noch moderiert betrieben werden kann, wenn sich Pöbelei und Anstandslosigkeit nicht durchsetzen sollen.

In einer Nachbetrachtung ist mir aufgefallen, dass es Paralellen zwischen Drehscheibe-Online, Kritischem Eisenbahnforum und Forum Thüringen von 2007/2008 gibt. In letzterem schrieben zwei Personen unter "Rudi Ratlos" und "Doktor No" in einem unverwechselbarem Stil, der jetzt in den anderen beiden genannten Foren mit ihren unverwechselbaren Wortstellungen wieder aufscheint. Es kann als beinahe sicher gelten, dass es sich um dieselben beiden Personen handelt. Immer noch erhebt sich die Frage, wer befeuert diese Manöver und vor allem, wer bezahlt sie und warum.

von Ulrich Walluhn - am 25.06.2015 10:15

Über Bildfälschungen und andere Desinformationen

Ich möchte die Gelegenheit wahrnehmen, nach Einrichtung meines sehr hilfreichen Bilderdienstes (besonderer Dank gilt Falk Kupfer aus Erfurt) heute auf das Thema Bildfälschungen einzugehen. Es ist höchste Zeit, hartnäckige Legenden auszuräumen.

Zwei aktuelle Fotos von mir finden sich im Thema "Ich möchte mich allen vorstellen", und ein weiteres von Anfang Juni 2015 bilde ich auch hier ab. Es zeigt die "Seitenansicht" nach 16 Monaten erfolgreichem Nicht-mehr-zum Friseur-gehen.



Im Jahre 1995 sah ich so aus, und ganz ähnlich, nur ein wenig älter im Gesicht, auch 2007 und 2008. Ich hatte damals noch kurze Haare aber den gleichen Bart (Schnurrbart).



Und nun stelle ich die beiden auch bei Google immer wieder sichtbaren Bildfälschungen der Antifa AG 17 Erfurt ein, die seit 2012 offenbar nicht mehr aktiv ist. Die Bilder sind im Original so klein, dass eine Vergrößerung fast keinen Erfolg verspricht. Hier war ein Spezialist am Werke. Und zwar ein Spezialist für Bildfälschungen. Beide Bilder sind doppelt manipuliert. Beide zeigen einen Haarschnitt, den ich nicht hatte, aber auch einen falschen (getürkten) Bart.

Auf diesem ersten Bild bin ich zu groß. Man vergleiche mit den anderen abgebildeten Personen. Ich bin 180 cm hoch, aber auf dem Foto erscheine ich wie 200 cm! Hier stimmt etwas nicht. Richtig, man hat mich aus einem ganz anderen Bild hier einkopiert. Links sieht man eine NPD-Parteifahne, die nie auf einer Demonstartion des Erfurter Bürgerrates stand. Nicht ausgeschlossen, dass auch die Fahne in das Bild einkopiert wurde.



Auf diesem Bild bin ich zu klein. Man beachte auch die "verwischte" und unscharfe Mikrofonschnur in Brusthöhe. Auch mit diesem Bild stimmt etwas nicht. Ich wurde abermals einkopiert. Vermutlich aus anderen Fotos der Bürgerratsdemonstration von Ende 2007.



Nun erhebt sich die Frage, wer tut dies und warum. Vor allem, wer tut dies noch heute, also 7 Jahre nach den Ereignissen und warum. Es sind Menschen, die sich hinter Pseudonymen wie Hein Blöd, Peter König, Falk Kupfer II, Konstantin Smironow II, Omaruru oder auch Elisabeth Kwien verbergen. Profis aus dem MfS?

Und so wird aus mir ganz schnell ein NPD-Mitglied getürkt, und man liefert die "Bildbeweise" gleich noch hinterher.

Erich Mielke wäre wirklich stolz auf die Macher. Wirklich sehr stolz.

Nachdenkliche Grüße
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 25.06.2015 14:51

Der Eisenbahn-Kommerz kann es einfach nicht lassen

Nein, eigentlich wollte ich überhaupt nicht mehr zum Kölner Schülerforum irgend etwas schreiben. Nun aber musste - wieder einmal - der Ewige Lothar den jüngsten Hetzbeitrag bei DSO nach oben schieben und seinen stereotypen pseudo-intellektuellen Senf hinzugeben. Man lese hier:

Der Ewige Lothar

Lieber Lothar. Deine immer neu und nun zum zwöflten oder fünfzehnten Male gedrehte Gebetsmühle zum Thema 1925 müsste mal zum TÜV. Die Fristen sind abgelaufen. Das ist wie bei einem Auto. Auch das muss regelmäßig zum TÜV. Gell.

Was ich immer noch nicht verstehe und seit 2008 nicht verstehe (was sage ich, seit 1994 nicht verstehe) ist, wie sich ein Mann ein fachliches Urteil anmaßen kann, der von der gesamten Materie überhaupt keine Ahnung besitzt. Ich schrieb bereits damals bei DSO, dass a) dieser Mann nie im Leben ein Archiv besucht hat und b) ihn auch als Historiker keiner kennt und c) auch niemand mit ihm im fachlichen Austausch steht. Ganz so wie ein Mann, ein Möchtegerne-Doktor, der sich als doppelt promovierter Fachmediziner für Inneres ausgibt, aber nie im Leben auch nur eine Stunde Medizin studiert hat und auch keine anderen (wirklichen) Mediziner kennt. Mächtig seltsam, würde Egon Olsen in diesem Falle anmerken.

Wieder und wieder und wieder erhebt sich die Frage, warum macht unser Lothar dies? Hier und da scheint er mit einem Kurzbeitrag auf, jongliert eigenes Wissen vortäuschend mit Betriebs- und Fabriknummern und taucht anschließend genauso schnell wieder ab, wie er aufgetaucht ist. Ruft ihn jemand in seinem Kölner Domizil an, lässt er sich verleugnen oder hat plötzlich so gar keine Zeit. Jeder fachlichen Frage geht er am Telefon aus dem Weg. Freunde und Bekannte von mir haben es getestet. Mächtig seltsam, würde Egon Olsen auch in diesem Falle anmerken.

Immer und immer wieder keimt ein Verdacht auf. Ist unser Lothar nur das Sprachrohr eines (mächtig gewaltigen) Hintermannes? Vielleicht unseres lieben Görstawest? (Gröstawest = Größter Statistiker des Westens) Wird er vielleicht immer und immer wieder an die Front vorgeschickt, um hier Stimmung zu machen? Worte wie Hellseher oder Editierungsorgien sprechen sehr dafür. Das ist Koblenzer Sprachschatz.

Sei es drum. Unser liebwerther Lothar wird es vermutlich auch in Zukunft nicht lassen. Na da bin ich gespannt, ob und wann er seine versprochenen 10 Prozent locker nachweist. Sehr gespannt sogar. Die nächste Überraschung folgt wie das Amen in der Kirche.

Lieber Lothar, ich bedanke mich für den neuerlichen Hetzbeitrag und die wirklich geschickten Tatsachenverdrehungen. Olotisch und deformarelingotonisch wirklich erste Klasse. Es fehlte nur die sonst übliche Arroganz. Beim nächsten Male besser aufpassen.

Ich habe die Ehre
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 08.07.2015 10:44

Warum ich ein moderiertes Forum habe - Fazit Ende Februar 2016

Nun haben wir Ende Februar 2016. Die Zeit geht schnell dahin. Und nun bin ich 24 Monate erfolgreich nicht mehr beim Friseur gewesen. Es wird Zeit, alsbald ein neues Foto von mir einzustellen. Die Haarlänge hat jetzt fast 50 Zentimeter erreicht.

Die Wogen bei DSO aber auch anderswo in der Lokomtiv-Fan-Szene sind abgeebbt. Wie überall halt, wenn eine schreiende und kreischende Meute zur Ruhe gekommen ist. Inzwischen hat man andere Opfer gefunden. Innerhalb und außerhalb der Fanszene, innerhalb und außerhalb von DSO. Und wieder sind bei DSO Leute rausgeflogen, weil sie den Machern dort nicht in den Kram passten oder Kritik übten. Ich erhielt zahlreiche Rückmeldungen. Ein Kommentar hierzu erübrigt sich.

Nicht zuletzt aufgrund der Haarfrisur hat man mich jetzt aus der rechten Schublade herausgeholt und wieder in die linke Schublade gesteckt. So schnell kann es gehen. Man kann zynisch Querfrontstrateige dazu sagen, aber das sagen eigentlich nur die deutschen Ultra-Linken. Seit ich offensiv in Form von Gegenprotest gegen AFD (Björn Höcke) und Thügida (von der NPD Greiz dominiert) in Erscheinung trete, ordnet man mich nicht mehr als "Nazi" sondern als wörtlich "gewaltbereiten Linksfaschisten" ein. Außer die LINKEN und Ultra-Linken aus Erfurt. Für jene bin und bleibe ich ein Nazi, also mit langem Haar ein Tarnkappen-Nazi. Spästens hier erhebt sich - wieder einmal - die Frage, ob dieses Land ein totales Irrenhaus geworden ist. Politische Vernunft kann ich beim allerbesten Willen in keinem Lager mehr erkennen. Dafür erhebt die Evangelische Kirche wie einst in der DDR wieder das politische Wort. Und dies macht mir Mut. Einzig und allein hier scheinen vernünftige Gedanken, vernünftige Haltungen, ja vernünftige Menschen zu Hause zu sein. Dies hatten wir schon einmal in Thüringen. 1989.

Heute habe ich nochmals die umfangreichen Beiträge von 2015 über, für und gegen mich gelesen. Noch immer schüttele ich mit dem Kopf (bei 50 Zentimeter Haarlänge ein ganz neues Gefühl!) ob der komprimierten Dummheit, Arroganz, Taktlosigkeit und Unflätigkeit des letzten Jahres. Ist dies die Kultur des Umganges miteinander? Scheinbar wohl.

In diesem Sinne, allerbeste Grüße an alle Leser und Mitgestalter.
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 23.02.2016 15:28

Der Wänkel und die Adventisten

Der Wänkel und die Adventisten - Vorsicht neue scharfe Satire

Es ward einmal im Lande der Vögte eine neumodische Litfass-Säule in Form einer durchscheinenden leuchtenden Reklamewand. Hier wurde zu unser aller Erstaunen die Kunde getan vom Wänkel, dem Vorgesetzten Gottes, vom Schöpfer des Wänkelozentrischen Weltbildes, dessen Zentrum die Erdscheibe mit dem Wänkel am Teutschen Eck und dem Erdscheibenrand bildet, wo die leuchtenden Sterne an Fäden vom Himmelszelt herabhängen und wo sich die Sonne pausenlos und müßig um die Wänkelsche Erdscheibe dreht.

Um Missverständnissen vorzubeugen: Mit dem sogenannten Wankel-Motor, dem erfolglos gebliebenen kolbenfreien Verbrennungsmotor der 1960-er Jahre hat dies alles nichts zu tun. Wankel war ein Erfinder, Wänkel ist der Vorgesetzte Gottes und damit das allerhöchste Wesen im Universum. Hochwohlgeboren und Hochgeboren.

Die neumodische Litfass-Säule verkündet also, damit es jeder immer wieder lesen und verinnerlichen kann:

"An der Schwelle zum Neuen Jahr brauchen wir keinen detaillierten Fahrplan für die nächsten 365 Tage. Es genügt, wenn Wänkel uns die Richtung weist. Und dass er sein Versprechen einlöst, bei uns zu sein, als Leiter und Wegbegleiter zugleich. Es kommt nicht darauf an, über jede Station (gemeint ist jedes Bahnbetriebswerk und jeder Lokbahnhof) genau Bescheid zu wissen, sondern denjenigen gut zu kennen, der uns den Weg zum Leben gebahnt hat. Wer seine starke Hand nicht loslässt, kommt am Ziel an. Garantiert!"

Und wer seine Hand loslässt, der fällt folgerichtig vom Erdscheibenrand in die Hölle, der das Fegefeuer, also die Verbrennungskammer vorgeschaltet ist.

Wir lieben es. Wir lieben unseren hochlahrten Wänkel, wie wir nichts anderes auf dieser Göttlichen, äh falsch, Wänkelistischen Welt lieben. Und niemals vergessen: Einzig und allein der Wänkel entscheidet, wer der wahre Bubikopf und der echte Kohlefresser ist und welche Lok-Baureihe nix getaugt hat.

In diesem Sinne: Ein schönes Jahr 2017 mit viel Freude am Wänkel und seinen Jüngern.

von Ulrich Walluhn - am 18.01.2017 13:32
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