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Eisenbahnforum Ulrich Walluhn
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Ulrich Walluhn

Eisenbahnmalerei von Thomas Bartels

Startbeitrag von Ulrich Walluhn am 01.06.2015 12:29

Zu Pfingsten 2014 lernte ich im Zusammenhang mit einer Reise zu meinem alten Freund während einer Sonderfahrt des Eisenbahnvereins Schwarzenberg in Markersbach einen jungen Mann kennen, der aus der Masse der Eisenbahnfans herausstach. Nicht nur sein Wissen, sondern auch seine äußere Erscheinung, vor allem aber sein gepflegtes sehr langes Haar unterschieden ihn von seinen Zeitgenossen. Ein Jahr später, zu Pfingsten 2015 traf ich den jungen Mann in Schlössel auf der Museumseisenbahn Jöhstadt-Steinbach wieder. Jetzt stellte sich heraus, dass es sich um den Kunst- und Eisenbahnmaler Thomas Bartels aus Annaberg-Buchholz handelte. Von ihm hatte ich schon gehört. Wenige Tage später erinnerte ich mich an zwei Sendungen des Mitteldeutschen Rundfunks, die ihn, sein Wirken und seine Modelleisenbahn darstellten. Dies war über die Jahre längst wieder in Vergessenheit geraten und nun dank des Internets wieder ins Bewusstsein gerückt.

Ich habe mich im Anschluß meiner diesjährigen Pfingst-Studienreise dazu entschlossen, die Eisenbahnmalerei dieses jungen Talentes auf meiner Netzseite darzustellen und schrittweise zu erweitern. In meinem Leben sah ich zahlreiche Eisenbahngemälde und Eisenbahnzeichnungen, allerdings meist aus der Vergangenheit und nur selten aus der Neuzeit. Mit derart Herzblut, Engagement und Liebe gezeichnete Eisenbahn-Situationen kannte ich bislang nur in Einzelfällen, nicht aber in dieser Fülle und Vielzahl. Über die letzten Jahre entstanden aus seiner Hand fast 250 allesamt mit Bleistift auf schwerem 190 Gramm-Papier erstellte Zeichnungen. Sie zeigen Situationen aus seiner erzgebirgischen Heimat ebenso, wie Museumslokomotiven und Szenen des Eisenbahnbetriebes der vergangenen Jahrzehnte.

Sobald die technischen Voraussetzungen hier im Forum erfüllt sind, werde ich Schritt um Schritt zahlreiche dieser Zeichnungen einstellen und fachlich kommentieren. Zu den dargestellten Lokomotiven füge ich in bewährter Form die Betriebsbuchauszüge bei, wenn diese vorhanden sind. Leider ist dies nicht immer der Fall, wie zum Beispiel bei 85 007 und 97 502.

Thomas Bartels wurde am 12. Januar 1983 im erzgebirgischen Annaberg-Buchholz geboren. Kurz nach der "Wende" 1989 siedelte er in die alten Bundesländer über und besuchte in Linz am Rhein die Alice-Salomon Schule und schloss dort mit der Mittleren Reife ab. Anschließend erlernte er einen kaufmännischen Beruf. Thomas lebt inzwischen wieder in seiner alten Geburts- und Heimatstadt. Seit seiner Kindheit malt er, und er gewann im Alter von 10 Jahren einen Wettbewerb, da man damals sein Talent durchaus erkannt hatte. Heute arbeitet Thomas an vielen Tagen im Jahr bis zu 10 oder 12 Stunden an seinen Werken. Er ist Autodidakt, das heißt, er hat sich die Maltechniken selbst beigebracht und ständig weiterentwickelt. Dieser Lernprozeß hält bis heute an. Er ist ein Talent, dass sich aus sich selbst heraus entwickelt hat. Seine Zielstrebigkeit ist beispielhaft und kann vielen anderen Menschen zum Vorbild dienen. Wer ihn kennt, der weiß, Thomas ist ein sonniges Gemüt voller Tatendrang und Energie. Nicht selten reist Thomas zu den Objekten die er malt, so zu verschiedenen Denkmal- und Museumslokomotiven. Regelmäßig ist er auch in den umliegenden Eisenbahnmuseen und bei den Museumseisenbahnen seiner Heimat zu sehen. Hier holt er sich Eindrücke für zukünftige Arbeiten.

Thomas sagt, dass die Malerei eine besondere Form der Kommunikation ist, eine Sprache die weltweit verstanden wird und keiner Übersetzung bedarf. Dies trifft besonders für seine vielen Portraits von Menschen (meist von Künstlern oder berühmten Politikern) zu, aber genauso für seine Comic-Zeichnungen, also seine Werke jenseits der Eisenbahn. Das Erstellen von Portraits begann Thomas 2007 nach dem Zusammentreffen mit 5 jungen amerikanischen Frauen in Dresden, die ihn sehr beeindruckt und inspiriert haben.

In der Vergangenheit, so im Jahre 2011, sind einige seiner Zeichnungen in großen Magazinen veröffentlich worden. Dies spricht für die Güte seiner Arbeiten. Schließlich hatte er 2012 die Möglichkeit, einen Teil seiner Werke in den Hallen des Hauptbahnhofes Dresden auszustellen. Meines Wissens die erste und einzige Präsentation dieser Art seitens der Deutschen Bahn AG.

2010 und 2011 konnte sich Thomas einen Kindheitstraum erfüllen und erstmals in die USA reisen. Hier lernte er neben vielem anderen auch die amerikanischen Lokomotiven kennen, von denen er einige ebenfalls zeichnete.

Thomas Bartels ist ein Nachwuchstalent, dem ich alles erdenklich Gute wünschen möchte. Leider steht es nicht in meiner Macht ihm jene Möglichkeiten zu bieten, die er sich in jahrelanger mühevoller Arbeit eigentlich verdient hätte. Die in Deutschland herrschenden gesellschaftlichen Verhältnisse sind viel zu sehr auf Profit und Macht fixiert, als auf die Förderung solcher Talente. Unser aller Anliegen muss deshalb auch sein, in dieser Hinsicht auf eine Veränderung der Zustände in Deutschland hinzuwirken.


Ulrich Walluhn am 01. Juni 2015



Internet-Auftritt von Thomas Bartels: Thomasbartelsdrawings

Netzseite bei Google-Plus: Thomas Bartels

Netzseite bei myspace: Thomas Bartels



Thomas schreibt über sich:

Ein Talent was sich selbst entwickelt hat. Geboren wurde ich am 12. Januar 1983 in Annaberg-Buchholz. Schon in frühester Kindheit hatte ich meine ersten Begegnungen mit der Eisenbahn. Die meiste Zeit verbrachte ich an meiner Lieblingsstrecke von Cranzahl nach Kurort Oberwiesenthal. Wegen dieser Bahnstrecke wohne ich auch heute wieder im Erzgebirge. Erlernt habe ich den Beruf des Bürokaufmanns, nachdem ich nach fünf Schulwechseln in Linz am Rhein meinen Realschulabschluss (Mittlere Reife) gemacht hatte und von Rheinland Pfalz wieder ins Erzgebirge zog.

Gezeichnet habe ich schon seit ich ein ganz kleiner Junge war. Mit 10 Jahren gewann ich meinen ersten Malwettbewerb. Ich habe dieses Talent immer weiter entwickelt, weil mir die Besonderheit dieser Fähigkeit durchaus schon immer bewusst war. Malerei ist eine Kommunikationsform, eine Sprache die überall verstanden und die schon immer verwendet wird. Egal von wo man kommt – durch gemalte Bilder konnte man sich schon immer ausdrücken und mitteilen. Deshalb war es rein logisch für mich, dieses Talent von mir noch weiter auszubauen und zu perfektionieren, ohne dabei jemals unterstützt oder gefördert worden zu sein. Für meine Sammlung habe ich über Jahre hinweg täglich meistens über 10 Stunden gezeichnet. Unzählige Entwürfe sind dabei weggeworfen worden – aber ich habe täglich dazu gelernt und nie aufgegeben. Ich folgte immer schon dem, was ich als kleiner Junge gefühlt habe. Ich blieb allem treu, was mich fasziniert hat. Ich war stets mein eigener Lehrer, der seinen Träumen gefolgt ist. Deshalb bin ich viel gereist, weil mir das Vorbildstudium und die Erfahrungen auch in fremden Ländern sehr wichtig sind. Die Objekte zu sehen, zu berühren, einen Baum anzufassen der beispielsweise an einer Eisenbahnlinie herangewachsen ist - das Leben darin zu spüren, es zu fühlen – und genau diese Gefühle dann auf das zu Papier zu bringen. Mit all seinen kleinen Details. Als Entspannung für meine Finger spiele ich dabei einige Minuten auf einer meiner vier Gitarren, weil ich auch ein großer Musikliebhaber bin.

Anfang 2007 traf ich in Dresden fünf junge Frauen aus Amerika, die mich wie niemand anderer vorher inspiriert haben. Ein Jahr lang bin ich durch das Land gereist, um sie immer wieder zu treffen. Natürlich alles mit der Bahn. Kurz darauf begann ich mit dem Zeichnen von Personen. Dadurch hat sich meine Art, die Bahn zu zeichnen, sehr positiv verändert und entwickelt. Ich habe unter anderem eines der größten Archive an Zeichnungen von Hollywood-Superstar Vanessa Hudgens, Schauspielerin Selena Gomez und von US CountrysängerinTaylor Swift erschaffen.

2010 wurde eine Titelstory über meine Modellbahnanlage, an der ich 13 Jahre lang gebaut hatte, in einem von Europas größten Bahnmagazinen veröffentlicht. Die Geschichte dazu wurde ebenfalls von mir selbst verfasst.

2011 landete ich mit meiner Malerei in Deutschlands größten Rock und Metal Magazinen, und "Teenager Magazine" veröffentlichte ebenfalls meine Werke. Im Herbst 2011 kam eine Reportage über mich und meine Modelleisenbahnanlage in der Sendung „Auf kleiner Spur“ des Mitteldeutschen Rundfunks MDR. Diese Anlage entstand während meiner Schul- und Lehrzeit und wurde seitdem nicht mehr verändert. Ab und zu erschaffe ich dafür noch Figuren. Miniaturfiguren von Menschen, die mich beeinflusst haben.

2010 und 2011 habe ich mir dann einen meiner Kindheitsträume erfüllt und bin nach Amerika geflogen. Dort konnte ich endlich die Lokomotiven sehen, welche mich als Kind schon fasziniert haben. In Hamburg bekam ich als siebenjähriger Junge eine Spielzeugeisenbahn mit einer US-Dampflok geschenkt. Zu dieser Zeit saß ich einmal einen ganzen langen Abend allein in einem Büro, weil dort zwei Modellbahnlokomotiven standen. Diese habe ich immer wieder abgemalt, weil ich so fasziniert war, und ich wollte in die Welt hinaus, um mehr zu sehen. Auf der Jagd nach Motiven und der Geschichte habe ich zu meinen Schulzeiten so manchen Schultag geschwänzt, um meiner Leidenschaft und meinen Talenten zu folgen. Eben auf meine Art und Weise. Ich erkundete später ebenso Großbritannien mit der Bahn. Start war dabei der legendäre Bahnhof London Paddington.

Während all dieser Unternehmungen studierte und archivierte ich all das Material, was für meine Bahnzeichnungen so wichtig war. Ich zeichne dabei stets mit Bleistiften auf DIN A4 Zeichenkarton. An jedem meiner Werke wurde ein ganz spezifisches Detail gegenüber dem Vorbild-Bild verändert. Ich habe eine Menge von Fotos nachgezeichnet, weil vieles heute nicht mehr existiert. Auf meinen Reisen konnte ich häufig nur erahnen, was sich vor langer Zeit dort zugetragen hat. Deswegen bin ich auch immer bei Bleistiften geblieben, weil der Schwarzweiß-Effekt für mich das Alte symbolisiert. Die vielen Vorbild-Studienfahrten plane ich immer sehr genau.

Als ich 8 Jahre alt war, trennten sich meine Eltern, und ich erkrankte kurz darauf unheilbar an Diabetes. Dadurch bin ich gezwungen mich stets an feste Tageszeiten zu halten, um mir die nötigen Insulinspritzen zu geben und zu essen. Zusammengerechnet sind es inzwischen über 50.000 Einstiche – und es gibt keine Heilmöglichkeit. Zum Glück sieht man mir das nicht an, wenn ich mit der Kamera auf Reisen bin, und ich nutze dies, um meine Vorbildstudien ganz präzise durchzuführen, um das Gesehene später zeichnen zu können.

2012 konnte ich mit Hilfe des Managements der Deutschen Bahn AG in Dresden all meine bis dahin fertiggestellten Kunstwerke zum Thema Eisenbahn ausstellen. Ich bin sehr glücklich, dass das Management der Deutschen Bahn mein Talent erkannte und mir geholfen hat, meine Talente noch weiter zu entwickeln und meine Werke in einer der Weltstädte der Kunst - in Dresden zu zeigen. Von Mai bis Ende September 2012 wurden meine Werke repräsentativ in den historischen Hallen der Bahnhöfe Dresden-Neustadt und Dresden Hauptbahnhof ausgestellt. Ich bin sehr stolz, dieses riesige Archiv erschaffen zu haben, und ich hoffe, dass ich viele Menschen damit begeistern kann. Rund um die Welt!

Das Land Deutschland hatte nicht nur in der Vergangenheit großartige Talente, sondern hat sie auch in der Gegenwart. Und Malerei ist eine der ältesten Kunstformen. DISNEY-Stars wie Bella Thorne und Zendaya Coleman aus der Serie „Shake it up“ –„Tanzen ist alles“ sind ebenso begeistert von meinen Werken wie Hollywood-Superstar Vanessa Hudgens, die meine Werke von ihr auf ihrer Homepage veröffentlicht hat.

Im März 2013 eröffnete ich meine nächste Ausstellung anlässlich des Dresdner Dampfloktreffens im Eisenbahnmuseum Dresden-Altstadt. Das Verkehrsmuseum Dresden war hierbei ein kompetenter Partner. Dafür fertigte ich extra viele Bahnzeichnungen aus der Gegend rund um Dresden an, und ich konnte endlich auch einige Menschenzeichnungen von mir zeigen.

Im Mai 2013 war ich zur Wiederinbetriebnahme der Schnellzugdampflokomotive 01 150 im Ausbesserungswerk Meiningen geladen, weil ich diese Maschine in verschiedenen Varianten gezeichnet hatte und gute Kontakte zu der Eisenbahnstiftungsgruppe der 01 150 habe.

Danach zeichnete ich für die Touristenbahn „Erzgebirgische Aussichtsbahn“ Motive für die Fahrkarte, welche damit zu echten Sammlerstücken wurden. Aufgrund des Druckverfahrens der Fahrkarten zeichnete ich die Fahrzeuge im sogenannten Fotografieranstrich, wie er zu Zeiten der Schwarzweiß-Fotografie angewendet wurde, um die Details der Fahrzeuge hervorzuheben.

Ebenfalls im Mai 2013 traf ich in Dresden auf meinen großen Filmhelden Bud Spencer, den ich genauso wie Terence Hill oder auch Louis de Funès für mein Archiv gezeichnet hatte. Immer wenn ich zeichne - und das sind oft mehr als 10 Stunden täglich - laufen nebenbei die Filme dieser Darsteller. Das war für mich immer inspirativ.

Im Juni 2013 wurde im Eisenbahnmuseum Dresden eine neue Ausstellung mit meinen Zeichnungen eröffnet, die an den Besuchertagen zu besichtigen war.

Im Herbst 2013 machte ich eine Ausstellung bei der Interessengemeinschaft (IG) Preßnitztalbahn in der Fahrzeughalle Jöhstadt. Die IG Preßnitztalbahn entdeckte mich über das Internet, wo ich schon seit langer Zeit auf verschiedenen Homepages meine Werke veröffentliche. Außerdem zeigte ich auch hier verschiedene meiner Menschenzeichnungen, wie zwei meiner Filmhelden Bud Spencer und Terence Hill.

Bei jeder meiner Bleistiftzeichnungen handelt es sich um ein Unikat, welches nicht kopiert werden kann. Aufgrund der Eindrücke mit den verschiedenen Bleistiften in den Zeichenkarton ist es nicht möglich, eine solche Zeichnung exakt nachzumachen, was bei Farbe hingegen möglich wäre. Ich habe hier über all die Jahre hinweg einen ganz eigenen Stil entwickelt.

Im November 2013 zeichnete ich im Verkehrsmuseum Nürnberg – einem der ältesten Museen dieser Art in Europa. Es ist für mich einfach inspirativ, in solchen Räumen zu zeichnen, wo Geschichte förmlich spür- und greifbar ist.

Zum 30-jährigem Jubiläum des "Metal Hammer Magazins", welches mich seit vielen Jahren begleitet, war ich in der Aprilausgabe 2014 mit meinem Jubiläums Foto zu sehen. Ebenfalls bekam ich ein nettes Feedback von adidas NEO, für die ich ihr Fotomodell Selena Gomez gezeichnet hatte.

Zum Ausspannen zeichne ich manchmal Anime/ Manga- oder Comic-Figuren. Als Kind habe ich immer meine Comic- Helden „Clever & amp; amp; Smart“ gezeichnet.

Von März bis August 2014 erschuf ich für die Stadt Annaberg-Buchholz historische Flaggen, Wappen, Beschriftungen und Zeichnungen für das Jubiläum „500 Jahre Barbara Uthmann“. Für das Jubiläum „125 Jahre Eisenbahnstrecke Annaberg-Buchholz – Schwarzenberg“ entwarf ich das Jubiläumslogo, und einige meiner Bahnzeichnungen von dieser Strecke schmückten den Jubiläumsflyer. Für mich war das sehr wichtig, weil ich zur 100 Jahr Feier dieser Strecke 1989 als kleiner sechsjähriger Junge mit der Bahnmalerei begonnen habe.

Wenn es die Möglichkeit gibt, besuche ich Drehorte von Filmen, die ich nebenbei laufen lasse, wenn ich zeichne. Etwa Filme mit Schauspielern die ich zeichne, so beispielsweise Edgar Wallace.

Im April 2014 besuchte ich das Schloss Herdringen, wo 1963 „Der schwarze Abt“ gedreht wurde.

Zu Ehren des 100-sten Geburtstages meines Filmhelden Louis de Funès reiste ich im Juli 2014 nach Paris, um dort verschiedene Drehorte aus den Filmen zu besichtigen.

Im August 2014 erschien ich im "Tokyo Journal" als Deutscher Künstler mit meinem Foto der berühmten japanischen Sängerin Kyary Pamyu Pamyu. Eine sehr große Ehre, in einem so bekannten internationalen Magazin abgedruckt zu werden.

Im September 2014 wurde ich vom Marktführer der europäischen Modelleisenbahnbranche MÄRKLIN eingeladen, einige meiner Zeichnungen beim „Tag der offenen Tür“ auszustellen.

Eine große Ehre ist es immer, wenn ich meine Werke den Personen, die dafür Vorbild waren, persönlich zeigen kann. Im April 2014 war es die berühmte japanische Sängerin/Model/Bloggerin Kyary Pamyu Pamyu aus Harajuku, einem Stadtteil von Tokio, die mir auf der Hohenzollernbrücke in Köln begegnete. Solche Treffen sind es auch, die mir immer wieder die Inspiration geben, weiter zu zeichnen und das Talent auszubauen.

Außerdem unterstütze ich noch künstlerisch begabte Menschen aus aller Welt, um zu zeigen, was man alles aus seinen Talenten machen kann, wenn man sie weiterentwickelt und niemals aufgibt.

Um ein solches Archiv zu erschaffen, braucht man selbstverständlich jede Menge Fleiß, Geduld, Ausdauer, Leidenschaft, Liebe, und Hingabe. Geht selbst auf Reise und entdeckt hier die Geschichte und Geschichten die diese gezeichnete Sammlung in all ihren Details widerspiegelt.

Thomas Bartels 2014

Antworten:

Eisenbahnmalerei von Thomas Bartels - Anmerkung

Ich möchte nach über 6 Monaten zum Thema Thomas Bartels ein paar Anmerkungen geben. Ich habe das Projekt aus mehreren Gründen nicht weiter verfolgt und werde es jetzt auch beenden. Meine Links zu den Internetseiten lasse ich so stehen. Herr Bartels hat in den letzten Monaten Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die aus meiner Sicht erheblich lebens- und realitätsfremd waren. Vor wenigen Tagen hatte ich zu seinem Foto der 05 001 im Verkehrsmuseum Nürnberg bezüglich der Lokomotive und und nur der Lokomotive einige Anmerkungen gemacht, was den Betriebsmaschinen- und Werkstättendienst betraf. Diesen Kommentar hat Herr Bartels unverzüglich wieder entfernt. Auf E-Mails reagiert er seit Spätsommer nicht. Herr Bartels bezeichnet sich selbst als "Genie das sich selbst entwickelt hat." Diesen Satz möchte ich aus Gründen des Anstandes nicht kommentieren, sondern ihn einfach als lebens- und realitätsfremd bezeichnen. Ich denke, Herr Bartels wird auch ohne meine Unterstützung zurecht kommen und das Abendland wird nicht untergehen. In diesem Sinne ist das Thema beendet.

von Ulrich Walluhn - am 16.11.2015 14:55

Nachbetrachtung

Wie ich inzwischen festgestellt habe, hat mich Herr B. inzwischen bei Goggle Plus und Facebook gesperrt. Damit sind auch alle Links zu seinen Eisenbahnmalereien und anderem verschwunden. Da diese Sperrung keinen Grund hat, komme ich zum Ergebnis, dass Herr B. sind wie ein pubertärer Schulbub benimmt. Außer einer kritischen Betrachtung zweier Lokomotivgemälde hat es öffentliche Äußerungen meinerseits nicht gegeben.

Trotz allem möchte ich diesen Beitrag hier stehen lassen.

Das Problem - ich äußerte mich heute ausführlicher in obengenannten Plattformen - ist nicht Herr B., sondern sind die erschreckend vielen Menschen, die Verhaltensmuster wie er an den Tag legen. Es stellt sich mir die Grundfrage, inwieweit das deutsche Volk insgesamt noch in der Lage ist, sich wie gestandene Frauen und Männer zu verhalten, sich eigene Meinungen zu bilden und sich durchzusetzen. Ich sehe mehr und mehr eine verspielte, verkindlichte, verblödete Masse, die sich vom Gesellschaftssystem Kapitalismus immer leichter manipulieren lässt. Die immer mehr passiv verharrend mit sich machen lässt. Die Quittung werden wir alle bekommen. Das Wetterleuchten steht schon am Westhimmel. Es hat auch einen Namen: Donald Trump.

Sehr nachdenkliche Grüße am 10.November 2016.
Ulrich Walluhn

von Ulrich Walluhn - am 10.11.2016 12:18
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