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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
8
Erster Beitrag:
vor 16 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 16 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
Michael Viebach, Georg Strohmeyer, Fischmann, Raphael Frank, Ralf Albert, Michael Kömm

lange abgelaufener tüv

Startbeitrag von Michael Viebach am 22.01.2001 21:15

hi leute,

das ist heute mein erster beitrag.

ich habe ein altes mini-el ez10/91 ca 70'km nr.3350.
seit 1/90 mit 36V drehstrom-asynchron-antrieb.
bis 1/99 bin ich viel damit gefahren, und hab viel dran rumgeschraubt.
damals hatte ich dann die schnauze voll vom vielen reparieren, jetzt juckts mich aber wieder zu basteln und das ding fahrbereit zu machen.
leider ist der tüv eben seit 1/99 abgelaufen und der drehstromantrieb auch nicht eingetragen. das mini-el ist nicht versichert jedoch noch zugelassen.

weiss jemand wie ich am besten vorgehen muss um wieder zu tüv-segen und versicherung zu kommen? ich meine damit die rechtlichen, verwaltungstechnischen etc dinge. technisch habe ich eigentlich keine sorgen.

viele gruesse und gute fahrt
michael

Antworten:

Zuerst gehst Du zu einer Versicherung und läßt dir eine sog. Doppelkarte geben. Das ist der Beweis für die Zulassungsstelle, dass das Fahrzeug versichert ist.
Dann gehst Du zur Zulassungsstelle und besorgst Dir dort rote Nummernschilder, die Du brauchst, damit Du beim TÜV vorfahren darfst.
Wenn Du dann glücklich durch den TÜV gekommen bist, darfst Du wieder zur Zulassungsstelle, diw roten gegen weiße Nummernschilder eintauschen (die Doppelkarte wird von der Zulassungsstelle an Deine Versicherung geschickt, die wiederum schickt dann eine Rechnung an Dich) und schon kannst Du Dich wieder frei und ungezwungen in Deinem CityEl bewegen!
Viel Spaß

von Ralf Albert - am 23.01.2001 06:10
Hallo Ralf,

danke für deine Antwort. Nur brauche ich wirklich rote Nummernschilder?
Mein mini-el (heisst wirklich noch so - da schon recht alt) ist doch noch zugelassen, und mit doppelkarte habe ich doch zumindest einen vorläufigen Versicherungsschutz.
Die weissen Schilder mit Zulassungsstempel sind noch dran!

Ist bei der TÜV Prüfung wegen dem Drehstromantrieb was zu beachten? Bisher ist der noch nicht eingetragen.
Ich habe gehört beim TÜV erhält man nur noch eine 'Verlängerung' für 2 Jahre vom Ablauf der vorhergehenden Plakette. Bis ich technisch so weit bin ist die alte plakette dann mehr als 2 Jahre abgelaufen. Heisst das dass ich gleich 2 mal blechen muss?

Trifft es in meinem Fall zu, dass nach nach einer Stilllegungszeit von mehr als einem Jahr sogar vom Hersteller irgendwelche Papiere nötig sind und eine besondere Fahrzeugprüfung ansteht (grosser Paragraph? oder so)
Das könnte wegen dem geänderten Antrieb Schwierigkeiten bedeuten.

Gruss Michael

von Michael Viebach - am 23.01.2001 19:00
Hallo Michael,
wenn Du es Dir etwas einfacher machen willt geh nicht zum TÜV. Die Dekra ist meistens besser. Was den geänderten Antrieb angeht. Wenn Du nur eine Verlängerun willst, dan fahr am besten an einem Tag zur Dekra, wenn viel los ist, am besten kurz bevor die zumachen, die werden dann bestimmt nich tausgerechnet ein mini el (find ich stark, dass die Dinger noch fahren), von dem sie eh nichts verstehen unter die Lupe nehmen, die wollen dann nur noch heim....
Dann noch ein nettes lecheln und immer schön freundlich und zuvorkommen ´d sein und ... na ja wie auch immer, ist ein bischen gepockert, könnte aber funktionieren.
Was das mit der Stillegung angeht, da ist was dran. Nach mehr als einem Jahr wirds aufwendig. Wär mir mit meinem "Moped" beinahe passiert, hatte noch genau einen Tag übrig, das war dann doch etwas knapper als geplant. Soweit ich weiß, gilt das aber nur für Fahrzeuge, dei länger als ein Jahr offiziell stillgelegt , also abgemeldet waren. Näheres erfährst Du beim Landratsamt. Im Zweifelsfall einfach erst mal dumm stellen und nett lächeln, dann ist so manches möglich....
In Diesem Sinne: Gute Fahrt!
mfg Raphael Frank

von Raphael Frank - am 23.01.2001 21:16
Schon mal über die Zulassung als Leichtkraftrad (Roller) nachgedacht? Meines läuft jetzt mit Versicherungskennzeichen und da bin ich jetzt auch fein raus mit TÜV und so.
Viele Grüße
Michael

von Michael Kömm - am 24.01.2001 08:13
Hy Michael,

Welchen Führerschein braucht man denn wenn man es als Kleinkraftrad anmeldet und was kostet der Spass und hat man dann noch Vollkasko und muss dafür was umgebaut werden und was kostet das ?

Der Peter der Fischmann

von Fischmann - am 24.01.2001 11:38
Hi Michael und Ralf,

danke für eure Tips. Ich werde es jezt einfach anpacken.
Mit der Technik (Handbremsseil, Radlager, Tacho, Stossdämpfer...) werde ich allerdings noch einige Zeit beschäftigt sein.

In Gedanken schraube ich schon.

Gruss
Michael

von Michael Viebach - am 24.01.2001 20:03
Hallo ihr...
Im September 2000 habe ich ein gut erhaltenes mini el von 1988 kekauft, es wurde vom Vorbesitzer immer über den Tüv gebracht,kurzeitig wieder zugelassen aber abgemeldet. Er hatte dann ein Gutachten nach § 24 STVZO;leider und das liegt oft im ermessen der Behörden läuft das nach 2Jahren aus. Das trifft auch häufig bei lange stillgelegten Oldtimern zu. Also ,ich auch Doppelkarte besorgt und in Strassenverkehrsamt sog. Kurzzeitkennz.geholt. auch 100DM ca. Sehen fast wie normale aus ist aber das Ablaufdatum vermerkt max. 5 Tage.Die bekannten roten gibts nur noch für Händler glaub ich Dann zum TÜV:Alle Prüfungen wie bei "NORMALEN TÜV".Bremsentest ging nur durch Probefahrt, wird auch so im Bericht vermerkt. Licht Blinker u.s.w. alles o.k.. Dann gabs ein neues Gutachten mit TÜV bis10/2002 Kosten um100 DM; dann alles neu anmelden wie beim "Stinker" ansonsten ließ mal meinen Beitrag

von Georg Strohmeyer - am 03.02.2001 18:26
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