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Cityel auf 48V kompliziert ??

Startbeitrag von Stephan Matzke am 28.05.2004 10:06

hallo

hab nen cityel aus 98 und würd gern auf 48 v umrüsten, welche vor und nachteile hab ich den da.
wird er schneller ?,macht die elektronik das mit?ist er so überhaupt fahrbar wegen dem gewicht ?reichweite ?

ich wollte mir vier CTM 12 100 ah reinsetzen undt 4 ivt Lader.

ich bin für jede antwort dankbar !!!


mfg
stephan matzke

Antworten:

Natürlich wird das El erheblich schneller und vor allem die Beschleunigung nimmt stark zu, die Steigfähigkeit am Berg verbessert sich enorm. Der meines Erachtens entscheidende Vorteil liegt aber darin, dass man mit geringeren Strömen fährt - zumindest kann man das El so einstellen, dass man es mit weniger Strom fährt. Dadurch werden vor allem Bleibatterien stark entlastet. Aus einer Batterie kann man wesentlich mehr Energie entnehmen, da die Stromstärke die Energieabgabemenge der Batterie stark beeinflusst. Die Batterien halten dann auch länger, da hohe Stromstärken bei Bleibatterien die Batterie schnell ruinieren.

Die Gesamtspannung geht über die Curtis-Motorreglung zum Motor. Dieser schaltet bei 50V aus einem ihm eingebauten Selbsterhaltungstrieb heraus ab. Man kann den Curtis für die höhere Spannung umbauen - z.B. bei Kürten.

Dann geht die Gesamtspannung noch an den DC-DC-Wandler, dessen Suppressordiode zündet bei 56V und ergibt danach einen Kurzschluss, der die 35A Hauptsicherung tötet, weil auch der DC-DC nicht für so hohe Spannungen gebaut ist. Diese erreicht man allerdings zumindest beim Laden. Auch hier ist eine Änderung möglich - wieder bei Kürten oder john (hier im elweb suchen) fragen, die können so etwas auch ändern.

Normalerweise wären auch noch Änderungen am Ladegerät notwendig - aber du arbeitest ja mit Einzelladern.

Dann ist der Scheibenwischermotor mit 36V betrieben, hier kann man den Stromverbrauch dieses Gerätes messen und einen geeigneten Vorwiderstand davorsetzen.

Wenn man dies alles gemacht hat, sollte man sich, da man das Fahrzeug in seiner Bauweise erheblich verändert hat, den bürokratischen Segen vom TÜV holen.

von Georg Schütz - am 28.05.2004 10:27
Hallo

eine DC-DC Wandler für 48V häte ich für kleines Geld
den Curtis kann ich umbauen.

MFG

von john - am 28.05.2004 14:02
hallo

vielen dank für eure antworten, ich brauche jetzt erst mal 4 neuebatterien und dann kommt der umbau auf 48 V. wollte mir eigentlich 4 messmer holen aber ich habe keine ahnung was die kosten sollen. was wollt ihr den für den wandler haben und den umbau des curtis ?

mfg
stephan

von stephan - am 29.05.2004 16:13

Antrieb mit 48 V Bordetz mit 36 V

Also bei mit läuft, soviel ich die Schaltung durchschaut habe, nur der Antrieb mit 48 V. Dafür ist eben eine Curtis-Motorreglung für 48 V notwendig.
Aber die Spannung für das gesamte Bordenetz, also für DC-DC-Wandler und auch Scheibenwischer, wird bei 36 V abgegriffen, bei mir von den 3 Akus im Batteriekasten, die mit dem Bordladegerät geladen werden. Den 4. Akku im Kofferaum lade ich mit einem separatem 12 V Ladegerät.
Aber du hast ja sowiso Einzelladegeräte!

fidi

von fidi - am 01.06.2004 07:26
hallo

danke für deine antwort . ich bin absoluter neuling mit dem cityel. ist es
sehr kompliziert das umbauen des curtis (also den neuen einbauen. wie hast
du das bei dir angeschlossen das nur der motor 48 v bekommt und die
bordelektronik weiter auf 36 b.z.w 12 v läuft. bitte möglichst genau
beschreiben da neuling.hast du probleme mit dem gewicht der zweiten
batterie,an der aufhängung auch was geändert,wie schnell und wei weit kannst
du jetzt mit deinem geschoß fahren.

mfg
stephan matzke

von stephan - am 01.06.2004 14:36
Hallo Stephan,

studiere den Schaltplan, überlege wie du mit einem Umschaltschütz nur die Motorsteuerung auf "48 V " bekommst.
Wenn du das nicht kannst, lasse solche Experimente!
Die Betriebserlau`bnis erlischt bei solchen Eingriffen!

Sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 01.06.2004 18:13
hallo

danke für deine antwort. mit schaltungen kenne ich mich ja schon aus,nur als neuling muß man halt die ganze karre zerrupfen bis man weiß wo welche steuerung sitzt,nur da wollte ich etwas unterstützung von euch.also ob man nur die kabel anders anschließen muß oder noch irgend ein schalter wo zwischen setzen muß. gibt es irgendwo schaltpläne vom cityel wo man von 36 v auf 48 v aufgerüstet hat. natürlich wollte ich dann die 48 v version beim tüv eintragen lassen.hoffe das es da keine probleme gibt,hab ich jedenfalls noch nicht lesen können.
vielen dank für eure zahlreichen antworten.
der wagen ist übrigens auch auf 36 v ein super auto !!!!

mfg
stephan

von stephan - am 01.06.2004 18:25
hallo

gibt es eigentlich irgendwo eine anleitung für einen 48 v umbau.was schönes mit bildern als pdf für einen anfänger.oder eine komplette auflistung was man verändern muß am fahrzeug.


ich habe schon hier so viel gelesen aber so richtig einig sind sich alle nur beim curtis,scheibenwischer,12v wandler,oder andere bauteile da gehen die meinungen doch sehr weit auseinander.

mfg
stephan

von stephan - am 01.06.2004 19:17

Wie wärs erst mal mit 42V

Hallo Stephan,

als Zwischenlösung und zum Testen bietet sich die 42V Variante geradezu an.
Man muß nichts weiter umbauen als eine 6V Batterie oder eine zersägte 12V Batterie in Reihe zu schalten. (Und diese natürlich extra laden)
Du wirs staunen, wie flott es schon in dieser Version vorwärts geht.
Und ca. 20-25% Mehr-Reichweite sind auch schon drin.

Wenn man sowieso die alten Akkus ausrangiert, findet man sicher einen von den alten Akkus, bei dem noch drei Zellen intakt sind und sich das zersägen lohnt.

Viele Grüße

Dirk

von Dirk H. - am 01.06.2004 20:04

nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Also ich verstehe die ganze Diskusion hier im Forum nicht!

Die Erweiterung auf 48 V soll doch nur den Antrieb schneller machen!
Was soll das denn, dass man den DC-DC-Wanderl auch auf 48 V umbaut und vor Scheibenwischermotor und Heizelemente und Gebläse noch Vorwiderstände reinbastelt, um diese statt mit 36V mit 48V ansteuern zu können?
Die einzigste Erklärung die ich mir denken könnte, ist dass jemand ein 48 V Ladegerät hat und alle 4 Batterien in Serie mit diesem laden will.

Ansonsten würde ich das alles auf 36 V lassen, also nur das Kabel, das von
+36 V, also vom Pluspol der linken Batterie, über die 100A Hauptsicherung zum Motorregler geht, dort abklemmen, und alles andere dort wieder dranklemmen. Dann gehts zwar nicht über die Hauptsicherung, aber die Stromkreise für DC-DC-Wandler, Scheibenwischer und Heizung haben ja alle eigene (kleinere) Sicherungen.
Dann von dort (+36V) zum Minuspol der zusätzlichen Batterie, und erst von deren Pluspol (+48 V) gehts dann über die 100A Hauptsicherung zum Curtis-Motorreggler.
Die bisherigen 3 Batt. weiterhin mit dem 36 V Ladegeät laden (oder vom mir aus auch einzeln), die 4. Batt. mit einem separetem 12V Ladegerät!

Also so ist das jedenfalls bei mir gemacht, ist allerdings Bj.91, also noch vor Seriennummer 3000.
Danach sieht der Schaltplan ziemlich anders aus, da find ich mich grad nicht zurecht, aber sollte doch wohl prinzipiell auch so gehen!?
Oder spricht da irgendwas dagegen?

fidi

von fidi - am 03.06.2004 10:49

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

hallo

da sind sich ja einige leute hier nicht so einig.
um das ganze noch etwas z verwirren habe ich heute mit herrn eckel von citycom telefoniert,der mir wieder etwas ganz anderes gesagt hat.er meint alles auf 48 v anschließen ist besser für die batterien auch bei vier einzel ladern.man brauch lediglich den curtis umbauen und einen wiederstand vor den scheibenwischer packen.mehr machen sie im werk bei einem 48 v umbau auch nicht.
wenn der eckel das so sagt, dann werdeich das auch so machen er ist ja der hersteller.
hat es einer von euch schon so gemacht ?

mfg
stepahn

von stephan - am 03.06.2004 11:16

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Hallo Fidi,

so scheint es richtig, wenn man dann ein Schütz nimmt, kann man umschalten von 36 auf 48 V und braucht den Curtis nicht zu ändern, wann man am Anfang nur unter Last auf 48 V geht.

Nur der TÜV ?

sonnenelektrische Grüße

Karl

von Karl - am 03.06.2004 11:19

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Die Lösung, nur den Antrieb auf 48V zu legen und den Rest bei 36V zu belassen, halte ich deswegen für wenig sinnvoll, da man auf Dauer die Batterien sehr unterschiedlich belastet. Der DC-DC Wandler hat schon einen Ruhestromverbrauch von etwa 0,15A - drei Tage das El stehen lassen (soll vorkommen) kostet schon 10A. Der Verbrauch steigt aber natürlich beim Betrieb (soll auch vorkommen), so dass eine Batterie immer anders belastet wird, als die übrigen drei.
Beim Laden bleibt das Problem mit dem DC-DC-Wandler. Da z.B. die Kondensatoren sich bei höheren Spannungen verabschieden ist eine Suppressordiode eingebaut, die bei 56V zündet. Hat man mit den Einzelladern 4x14,0V erreicht, tut sie das auch. Die meisten wollen ja eher auf 4x14,4V gehen. Zündet die Suppressordiode, geht die 35A Hauptsicherung durch. Man kann die Suppressordiode natürlich auch auslöten - bis 60V hält der DC-DC wahrscheinlich auch. Das Problem ist dann nur, wenn sich beim Laden - aus welchem Grund auch immer - ein Batteriepol von der Zuleitung löst - dann hat man schlagartig die Spannung des Ladegeräts am DC-DC, der Standardtrafolader kommt dabei auf 75-80V - (nur unter Last schafft er 60V). Damit schlachtet man dann den DC-DC auf jeden Fall.

von Georg Schütz - am 03.06.2004 14:35

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

hallo georg

wenn ich alles richtig verstanden habe funktioniert es also doch nicht so einfach wie herr eckel von citycom mir erzählt hat .oder gibt es unterschiede in den wandlern baujahr bedingt ? er meinte ja man muß nur den curtis ersetzen und einen wiederstand vor den scheibenwischer packen und dann alles auf 48 v laufen lassen.da besser für die batterien.jetzt hab ich wieder keine ahnung was ich machen soll. warum gibt es denn so viele verschiedene meinungen ??

mfg
stephan

von stephan - am 03.06.2004 19:20

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Hallo Stephan,

es handelt sich um verschiedene technische Lösungsansätze und dann die Meinungen dazu.
Bei "Vollumrüstung" auf 48 V müssen der Curtis-Steller, der DC-DC Wandler, der Scheibenwischer und das Ladegerät angepaßt werden.
Bei "Teilumrüstung" nichts ( bis auf ein Relais und einen zusätzlichen Lader) oder, je nach Wunsch- eben mehr.

sonnenelektrische Grüße
Karl

von Karl - am 03.06.2004 19:44

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Den Wandler kannst du leicht überprüfen - ausbauen und auf die Diode, die zwischen Masse und +36V geschaltet ist, achten. Aus der Bezeichnung wird klar, wann die Diode zündet, d.h. für immer zum Kurzschluss wird. Die 1.5KE62 A zündet bei 56V (schon mal ausprobiert - es geht nichts mehr und man steht erst einmal vor dem El und fragt sich, was für ein Wunder geschehen ist - da die üblichen Fehlerquellen nach kurzer Kontrolle nicht in Frage kommen). In diesem Fall lässt es sich nicht vermeiden, dass sie ab 4x14V=56V zündet. Wenn die Citycom in neuerer Zeit verstärkt 48V-Modelle anbietet, kann es natürlich sein, dass sie in letzter Zeit ausschließlich DC-DC´s mit hoher Spannung einbauen.

Ich kann dir eine 1.5KE68 A schicken, die zündet bei 62V - allerdings sind die Kondensatoren nur für 60V ausgelegt, sie müssten aber 62V schaffen.

von Georg Schütz - am 03.06.2004 20:09

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Noch ne Frage.
Warum wird eigentlich ein 36 V Exote als Wischermotor eingesetzt?
Warum nicht gleich einen 12 V über den DC-DC-Wandler?
Peter( der Alte)

von Peter - am 03.06.2004 20:10

Re: nochmal: warum nicht Bordnetz auf 36V lassen?

Na und was ist mit den Heizelementen und dem Gebläsemotor?
Verkraften die denn 48 V? Brauchen die nicht auch Vorwiderstände?
Oder sind die bei den neuren EL's nicht auf 36V geschaltet?

fidi

von fidi - am 04.06.2004 07:25
Man muss hier klar unterscheiden, ob die Spannung beim Laden 62 Volt überschreiten kann oder nicht. Es gibt eine Reihe von Bauteilen im CityEl (Schutzdioden, Elkos) für die eine harte Grenze bei 62 Volt liegt.
Mit vier geschlossenen Bleibatterien wird diese in der Regel nicht überschritten. Im Winter sieht dies jedoch anders aus, da kann durch die Temperaturkompensation diese Spannung überschritten werden. Bei den billigen Einzelladern von CityCom besteht diese Gefahr nicht, da diese keine Temperaturkompensation haben (und damit für den Winter und den Hochsommer eigentlich nicht zu gebrauchen sind).
Wenn also die 62 Volt vom Ladegerät nicht überschritten werden, reicht es in der Regel die Motorsteuerung anpassen zu lassen und in Einzelfällen den Vorwiederstand für den Scheibenwischernachlauf anzupassen.

Eine vierte Batterie im Kofferraum zu transportieren, kommt nur für die Kinderlosen in Frage. Einen Einbau im Fußboden vor dem Fahrer lehnen wir persönlich aus Sicherheitsgründen ab, da hier die Stabilität der Bodenwanne im Falle eines Unfalls geschwächt wir.

Sonnige Grüße
Bernd

von Bernd Kürten - am 05.06.2004 10:00
Hallo zusammen

Eure Diskussion ist schon eine Weile her, passt jedoch genau auf meine Frage. Ich habe einen City-EL Bj94 mit dem Thrige TT, 36 V Bleiakkus (neu) und dem Kelly Contoler (programmierbar). Nach mehreren Monaten Reparatur fährt der City-EL nach 17 Jahren Stillstand wieder, habe jedoch sehr viele Teile ersetzten müssen. Leider ist die Fahrleistung der originalen Bestückung sehr enttäuschend. Obwohl der EL für 50 km/h zugelassen ist, schleiche ich meist mit 40-45 km/h umher und dies schon bei geringster Steigung.
Da der EL nach allen Reparaturen technisch top ist, kann ich einen Defekt ausschliessen und vermute, dass ich wohl zu hohe Erwartungen an die Leistung hatte.
Meine Frage: Ich ziehe den Umbau auf 48 V in Betracht um wenigstens die 50 km/h mehr oder weniger konstant zu erreichen. Umbau Scheibenwischer, Lüftung, Heizung, DC/DC Wandler, Schützansteuerung sind im elweb gut beschrieben. Gibt es eine Möglichkeit den originalen Lader umzubauen (habe noch die Urversion mit Trafo und Ladegerät unter dem Sitz)? Wie ladet ihr die Batterien und gibt es kostengünstige alternativen?
Hat jemand die Idee von fidi mit der 4. Batterie nur für den Antrieb mal umgesetzt und Erfahrungen gemacht?
Bin für jeden Rat dankbar, da ich im Moment in der hügeligen Provinz Schaffhausen (CH) nicht verkehrstauglich bin. Vielen Dank.

von Stefano S. - am 09.08.2017 08:02
Hallo Stefano,
ich bin zwar nicht der "Thrige-Spezialist" aber mit 36V und dann noch Bleiakkus, das wird nix schon gar nicht wenn es hügelig wird.
Ich nehme an du Fährst mit Riemen ?!
Da wäre ein Umbau auf Kette eine Möglichkeit, damit kannst du das EL kürzer übersetzten und hast mehr Drehmoment auf den Rädern, dann noch die Spannung hoch wie du schon beschrieben hast.
Am besten du verbaust gleich Lithium dann bist du schon mal locker um 30kg leichter.
Deinen alten Trafolader kannst du aber auf keinen Fall weiter verwenden, egal ob Bleiakku oder Lithium.
Gruß
Christian

von wchriss - am 09.08.2017 10:32
Weder die Schütze noch sonst irgendein Teil hab ich beim Umbau auf 48V verändert. Ja der Scheibenwischer geht nur noch auf Dauerlauf aber das ist mir egal. Ja da beißt sich die Katze wieder mal in den Schwanz: Du willst schneller werden. Kein Problem, dreh den Strombegrenzer rauf oder steck ihn aus (suchs im dokuwiki). 50 bei mäßiger Steigung geht auch mit nur 36V und 65 geht auf der Ebene, dafür brauchst Du keine Kette. Aber hui! Plötzlich reichen die guten Akkus nur noch für 25km..
Mein Rat: Verkauf das Blei so lang Du etwas dafür bekommst, nimms für PV oder was auch immer, aber raus damit aus dem El und investiere in 12-15 100Ah Winston Zellen.
50 "mehr oder weniger konstant" also auch bei stärkeren Steigungen geht mit Li, 48V, Kette und zumindest anders programmiertem Curtis. Dann beginnen die Herausforderungen mit der Taperlockbuchse.
Zurück zum Anfang:
Das El ist ein Entschleunigungsgefährt. Ist es nicht eigentlich egal, ob man den Hügel mit 30 oder 50 rauffährt? In Zeitgewinn umgerechnet gehts da um wenige Sekunden.

von el El - am 09.08.2017 10:56
Nun beim Travolader - gäbe es wohl Wege, fragt sich nur ob man die aus Ko­s‍ten; Nutzen und Gewicht wirklich beschreiten sollte.

Leider werde ich wenn es um Bleianker geht immer - "Flachgebügelt".
In der Regel zeigt sich das als Fehl-Invest.

Die Frage ob da noch was bremst ist evtl. zu konkretisieren wenn man man eine DC-Zangenamperemeter reinhängt. Um dann bei entsprechenden Fahrsituationen - den genauen Batteriestrom zu sehen.

Was vierten Akku angeht - nun das bringt schon was.
Kette auch. Die Bergziegen Untersetzung auch grade was Ströme und Bleianker angeht ; Wie derzeit aber die Ritzel-verfügbarkeit ist ?

Persönlich - Mit Riemen und Cabrio und NICD auf ~42V-Bela­s‍tungsspannung waren auf flacher Strecke immer 60 drin (was dann irgendgrobwas um die 3,2KW elek. waren - mit einem 4Pol Thrige wohlgemerkt! Wird für die mei­s‍ten zuviel "Motivation" bedeuten umzusetzten) Aber ein Normal Thrige schafft das auch wenn auch mit schlechteren Beschleunigung und Eta Pardon Wirkungsgrad.

Aber wenn du - das EL in jeden Fall weiterfahren willst - wenn deine 50-Prämisse erfüllt; bitte spare die Arbeit und Nerven der Bleianker-Verwendung.

Wenn du zufällig zu einem vertretbaren Preis NICD - hier redet man dann als Synonym von den SAFT MR oder MRE 100. (oh je ein Wort was wieder einer nicht ver­s‍tehen will)
Nimm sowas oder eben Lixx.
Fahre zu einem hier oder aus so einem anderen Forum der einen hat, mit Lixx oder NICD oder zu einem Treffen wenn du gün­s‍tig hinkommen kannst (Mitfahrzentralen ?)
Und du wirst ein anderes EL-Gefühl haben - bzw. eine andere Perspektive die dir dann auch die Energie und Motivation gibt trotz der erheblichen Ansangsinvest. das umzusetzten.
Leute die ein regelmäßig gepfelgtes EL haben (mit NICD oder Lixx) fahren zu gering­s‍ten Ko­s‍ten bis zu 20.000KM p.a. . Oder auch schon mal an einem Laaangen Wochenende mal 1200 KM eine "Kurzreise" - entsprechende Ladetechnik vorausgesetzt und pennen auch schon mal im EL. (aber das sind dann schon die Extremen hier, gell Roman:D )


EDIT- und gewöhne dich dran, du wirst weil du eine scheinbares "Fliegengewicht" bist immer überholt werden wollen - egal ob du 50; 55 - 70 fährts!
Bei 70 Haste aber schon locker 50% mehr Stromverbrauch und noch mehr "weniger" Reichweite - was bei Bleianker eine Rolle spielt!!!!!

Auf einer Strecke hier in Rhein-Main mit ~80Ampeln und ~50min Fahrzeit macht das Vmax. mal 1-2min aus !

von thegray - am 09.08.2017 11:22
hallo stefano,
13 lithium- zellen verträgt das el,
damit fährste locker die berge mit 40 hoch (volle compoundbestromung) und in der ebene biste mit über 60 unterwegs, (compound über widerstand)
(vorausgesetzt du hast keine 2 zenter lebendgewicht:eek: )
bye wolle,

von wolfgang dwuzet - am 09.08.2017 17:40
Hallo

DerUmbau ist relativ einfach 65 V Surpressordiode für den DCDC. einen Widerstand für die Scheibenwischer und 2 für die Schütze. Dann noch Curtis auf 48V und die Heizung so umklemmen dass beide Wicklungen hintereinander liegen.

Wenn der Scheibenwischer nicht mehr anhält noch den Widerstand auf der Relaisplatine vergrößern.

Die werte für die Widerstände bekommt man wenn den Strom bei 36 V misst und den Widerstand so berechnet das beim gleichen Strom 12 V daran abfallen würden.

Beispiel 0,5 A und 12V sind 24 Ohm und die Belastung beträgt 6W.



Gruß

Roman

von R.M - am 09.08.2017 19:47
Hallo zusammen,
vielen Dank für die vielen Hinweise.
Ich konkretisiere noch mein El: 3xTraktions-Bleisäurebatterien (neu),Riemenantrieb (Riemen neu), Zusatzinstrument mit Spannung, Strom und AH-Zähler zwischen Batterie und Rest, neuer Kelly 47400 programmierbar (also bis 60V,180A dauer kein Problem).

Bitte versteht mich nicht falsch. Ich möchte kein Autoersatz und keine Rakete. Nur mit dem Verkehr Innerorts mit 50 km/h mitziehen. Überholt wurde ich noch nie...ist wohl in der Schweiz gewissen Leuten etwas unheimlich.

@thegray: Danke für den Hinweis, aber ich greife die Batterieströme schon ab. Bei geringer Steigung sinkt die Geschwindigkeit rasch bei 80-90A, mehr jedoch nicht. Limite im Kelly ist 135A. Der Motor will jedoch nicht mehr aufnehmen. Auch nicht mit abgehängtem Compound. Motivation für einen Umbau ist bei mir gross und ich bin auch entsprechend technisch versiert. Ev. eine weitere Idee?

@ Konstantin: Danke für dein Input. Also könnte ich zumindest einen 4. Batterieblock kaufen und mal schauen, ob ich danach zufrieden bin. Investition ist gering nur fürs Laden brauche ich eine Lösung (auch wenn aufwändig). Wie funktioniert dein 3-Gang?

@Roman: Danke für die Anleitung. Werde es nach dem Test so machen.

Ich habe erst die Batterien und Kontroller neu gekauft und werde auf alle Fälle diesen Satz zuerst totfahren.
Kann mir jemand zu Thema Lader weiterhelfen? Oder soll ich einfach eine 4. Batterie separat laden, Rest mit Trafo und wenn der Batteriesatz tot ist, komplett umrüsten? 4 günstige Autolader kaufen? Würde gerne schauen ob ich mit 48V leben kann.
Was passiert, wenn ich 36V an 3 Blöcken abgreife fürs System und alle 4 Blöcke für den Antrieb? Zerstören mir Querströme die ganze Elektronik oder werden lediglich die Blöcke ungleichmässig entladen? Danke für eure Antworten.

von Stefano S. - am 10.08.2017 10:06
Hallo Stefano,

Habe das gleiche vor 4 jahren gemacht:
3 Bleiakkus raus und Lifepo4 rein.
Ich habe auch den Thrige mit Riemen (gehabt, jetzt hat er Kette)

Ich habe bei meinem an der Elektrik gar nichts umgebaut:
14 Stk LiFePo4 rein = 44V NomSpannung (Bei Volladung 51,5) = 60km/h
Dann Compound abschaltbar machen = 63 km/h
Dann Riemen raus und Kette rein mit kleinerer Übersetzung = 70 km/h (dafür etwas weniger Anzug am Berg)

Die 14 LiFePo4 überwache ich mit JunsiCellog und 2,1A Balancer
Den Bordlader habe ich bei FA Fleischmann in Hirschaid umprogerammieren, hat 50 Ocken gekostet.

Läuft seit 40.000 Km und 4 Jahren super.

Gruss
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 10.08.2017 10:34
Zitat
Stefano S.

@ Konstantin: Danke für dein Input. Also könnte ich zumindest einen 4. Batterieblock kaufen und mal schauen, ob ich danach zufrieden bin. Investition ist gering nur fürs Laden brauche ich eine Lösung (auch wenn aufwändig). Wie funktioniert dein 3-Gang?

Das sind rein elektrische Gänge, als entweder hohes Drehmoment, hohe Geschwindigkeit oder beides ausgewogen.

Ich hab die Wicklung des Compoundfeldes aufgetrennt, den Motor angebohrt, E1 rausgezogen
[elweb.info]
Jetzt kann ich das Compundfeld drehen, umpolen, und so eine noch höhere Geschwindigkeit als ganz ohne Compound erreichen - zu lasten der Reichweite. Erster Gang voller Compound, 2. Gang kein Compound, dritter Gang umgepolter Compound.

von el El - am 10.08.2017 14:01
Zitat
wolfgang dwuzet
60 unterwegs, (compound über wider­s‍tand)
(vorausgesetzt du hast keine 2 zenter lebendgewicht:eek: )
bye wolle,


Nun ja dafür darfste dann 2,3Km/h Vmax - großzügig abziehen in :cheers::joke:

von thegray - am 10.08.2017 17:53
Da ich City-El Neuling bin, würde ich das Erhöhen der Spannung auf 48V gerne zuvor testen. Bin mir nicht sicher, ob ich zu viel erwarte.

Kann mir jemand etwas zur Idee einer 4. zusätzlichen 12V Bleibatterie sagen, wenn ich für das System bei 36V abgreife? Hat das jemand schon mal so gemacht?

Elektrotechnisch wird 1 von 4 Batterien weniger entladen,weil der DCDC dauernd 36V verbraucht. Das kann ich durch die Messelektronik überwachen und einzeln wieder laden.
Für den Test will ich bloss nicht die Elektronik schrotten. Das zusätzliche Gewicht würde ich noch überprüfen.

Im Gegensatz zu anderen City-El Fahrer habe ich bloss wenige km Arbeitsweg und will mit dem EL nur etwas Spass haben. Reichweiten von 30-40km reichen völlig aus. Und wie gesagt will ich zuerst die neu gekauften Bleibatterien totfahren.

von Stefano S. - am 11.08.2017 13:22
Auf die Schnelle schreib ich mal
40Km sind mit Blei be­s‍tenfalls im Sommer
Spaß?
Wie lange *achselzug* vor allen wenn man regelmäßig an die 40 geht Pardon kommt
(achselzug deswegen weil keiner ob neu oder gebraucht seinen guten Namen dafür geben würde auf die Gefahr Regreß ......dir einen Zahl zu nennen - bei Nicd und Lixx sieht das schon anders aus :D;):rolleyes:

Für ein "PAAR" KM Spaß - wären, wenn man billig dran kommt noch 4xStarterakkus mit 50Ah. Dann tut es nach Saisonende nicht ganz so im Säckel weh. Wenn man im Frühjahr wieder 200 incl . Arbeit investiert.

WARUM schreibe ich immer Bleianker!


von thegray - am 11.08.2017 18:23
hy stefan o,
ich hatte nur 7km zur arbeit:rolleyes: drei jahre lang mit bleianker, :eek:
jedes jahr oder 1,5 jahre nen neuen satz, (geht auch ins geld) und wenns mal ein umweg (zur appo oder einkauf) sein mußte, saß die angst über die reichweite im nacken und drückte die kehle zu:rp:,
spaß:confused: grenzwertig gering....
hätt ich damals gleich nach dem ersten blei-satz umgerüßtet, hätt ich knapp nen tausender gespart, und der spaß hätte wesentlich früher begonnen,

meine empfehlung:

fahr deine bleiakkus tot, OHNE was rumzubauen
danach bauste 13 zellen lifepo rein, und wirst begeistert sein, ohne technische eingriffe in bord -fahrspannung, das el verträgt die 13 stück,
damit hast du dann auch etwa 60km spitze, ne ordentliche beschleunigung, und kletterst die berge mit 30-40 hoch (mit 30 mein ich ECHTE berge)
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 12.08.2017 06:52
guter vorschlag würd ich auch so machen

von Christian s - am 12.08.2017 12:25
Hab ich so und ist toll, denke über 14 nach :xcool:

von Rued - am 15.08.2017 21:31
Vielen Dank für eure Vorschläge.

Totfahren meiner Bleiakkus ist nun die Devise, aber bei 200 Zyklen und einem Arbeitsweg von 2 km (ich weiss, ich sollte mich schämen nicht das Fahrrad zu nehmen) werde ich noch eine Weile unterwegs sein. @thegray: Du hast mich ertappt! Ein paar KM Spass mit Semi-Traktionsbatterien treffen es perfekt;)

Zu meiner Idee einer 4.Batterie habe ich die Infos nun auf Ralf Wagners Homepage gefunden:
"Der Umbau auf 48 Volt ist aufwendiger, da dabei der Steller ausgetauscht werden muß und ein zusätzliches Ladegerät (empfohlen) oder ein neuer Trafo benötigt wird. Die Bordelektrik kann auch nicht mehr mit dieser hohen Spannung betrieben werden, sondern muß bei 36 Volt abgegriffen werden. Die Fahrleistungen verbessern sich allerdings sehr. Der Motor muß nicht ausgetauscht werden, er wird zwar mit Überspannung betrieben, aber es ist noch kein Fall bekannt, daß er deswegen einen Defekt hatte. Ein 48V city el kann zusammen mit 100Ah Batterien Reichweiten von 70-120km erreichen, siehe mein eigenes Fahrzeug. Ein typischer durchschnittlicher Verbrauchswert ist dabei 1Ah/km ab Batterie bei normaler Fahrweise. Ich habe diese Version beim Tüv eintragen lassen. Man muß am Motor den 50km/h Widerstand überbrücken, da das Fahrzeug sonst deutlich über 50 km/h fährt."

Ich werde es bei Gelegenheit testen, falls meine Akkus nicht schon vorher tot sind. Ich sehe jedoch, dass Ihr alle LiPoFe4 fährt und ich dann mal umrüsten werden. Lithium+BMS+Ladegerät ist einfach ein bisschen teurer als meine 250 Euro Bleibatterien, deshalb zuerst die Motorfahrzeugkontrolle bestehen. Kauftipps nehme ich immer gerne an.

von Stefano S. - am 16.08.2017 07:01
JA dann wäre es Kosteneffizenter du verkaufts den Satz an Hobby-Gärtner für PV; oder an Wohnmobil und Bootsnutzer für PV Anwendung und gutes Geld und gehst gleich den anderen Weg!:D

Der Controller - ist eine Frag des Typs ist nicht unwahrscheinlich das er auch schon mal getauscht wurde.
Ein vernünftiger Besitzer Kauft bei einem notwendigen Austausch auch gleich mal den 48V-Typ.


WEIL wenn du so ein im Postiven-Sinn durchgeknallter bist der die Grundlagen und passende Einstellung mitbringt.
Der wird schnell versuchen nicht nur die 2Km -Sachen zu machen sondern auch die mit 20km und mehr mehr Dinge zu erledigen .... das ist der Grund bei den Meisten die dann NICD und LIXX fahren es zuverlässig zu können und dann auch mal deutlich über 10T p.a. runterspulen.

Mit Bleianker wirst du eigentlich nicht in die Versuchung kommen oder es dir gleich wieder abgewöhnen nach ein paar NegativErlebnissen.

Und bedenke je mehr du das Teil dann nutzt, desto mehr schonst du den Verbrenner und dessen zu geordnete Börse.

von thegray - am 17.08.2017 13:02
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