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Forum:
elweb
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43
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Beteiligte Autoren:
Rainer Partikel, Michael, Dieter Seeliger, weiss, Thomas Beck, Bernhard Zeiter, Samichlaus, Mackgyver, Rainer partikel, M. Klaus, ... und 7 weitere

Umbau Hinterachse

Startbeitrag von Dieter Seeliger am 07.12.2004 15:34

Hallo City El Fahrer,
hat jemand von euch Erfahrung mit dem Austausch der Hinterachse des EL gegen eine "bessere" Konstruktion mit Differential und verbesserter Federung?
Ich habe hier mal irgendwann gelesen, dass sowas schon mal gemacht wurde.

Gruss Dieter

Antworten:

Dann schau mal auf die blaue Leiste und drück auf den Knopf Projekt.

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 07.12.2004 15:50
Hallo Rainer,
den Beitrag habe ich schon gelesen,
er beschreibt nur den Umbau der Federung.
Ich träume allerdings eher von einer richtigen Hinterachse, mit Differential und Einzelradaufhängung.
Falls jemand mal so etwas versucht hat ?

Gruss Dieter

von Dieter Seeliger - am 08.12.2004 07:07
Hallo Dieter,
das ist im Prinzip schon möglich. In diesem Jahr habe ich den Herby, der die Hinterradfederung im Forum gepostet hat, schon zwei Mal besucht. Unter anderem haben wir auch über den Umbau der Hinterradachse gesprochen. Wir haben da an die Hinterradaufhängung aus einem Quad gedacht. Die kommen jetzt ja in Mode und irgendwann kobt es da auch schrottteile zu kaufen.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 08.12.2004 08:39
Hallo Rainer,
Quad Teile sind eine super Idee, wenn Ihr da was findet, postet es doch hier im Forum.
Ich werde mich auch mal danach umsehen.

Gruss Dieter

von Dieter Seeliger - am 08.12.2004 10:16
Hallo Dieter,

ich habe mir vor einiger Zeit bei Ebay eine gebrauchte Rasentraktorhinterachse ersteigert. Diese hat in der Mitte ein Differenzial und ein Kettenrad so ähnlich wie bei einem Kettenumbau fürs EL. Außerdem habe ich mir den Kettenumbausatz von Kürthen gekauft und eine gebrauchte EL Achse auch wieder von Ebay ersteigert.

Was ich damit vorhabe, einmal dürft Ihr raten!

Die Original EL Achse muss in zwei Halbachsen für das Differenzial umgearbeitet werden, was allerdings eine größere Drehbank vorraussetzt und eine Fräse wird auch noch benötigt. Also muss ich alles vermessen und dann Pläne zeichnen. Auf Kette muss auch noch umgebaut werden.

Wann es damit etwas wird kann ich nicht so genau spezifizieren, da ich noch alles nach meinem Umzug nach Bremen suchen muss. Jeder Umzugskarton ist eine neue Überraschung. Wenn's geklappt hat werde ich posten.

Gruß Mackgyver

von Mackgyver - am 08.12.2004 10:48
Lieber Mackgyver,

ich will dir nicht ins Projekt schwätzen. Denke bitte daran, das mit zwei einzelenen Pendelachsen hinten das EL wesentlich stabiler wird. Der Umbauaufwand ist wesentlich gößer. Macht aber Sinn. Immer wenn ich an einem Quad vobeikomme denke ich an diese Lösung. Schau dir das mal an. Die Einzelradaufhängung wird am zentralen Rahmen des Quad befestigt. Diese Rahmenteil passt genau in den Batterie/Motorraum des EL. Die Batterien müßten dann einen anderen Platz erhalten. Eine rechts und die andere links hinten die Dritte dann im Fußraum.
ZINNEKE

von Rainer partikel - am 08.12.2004 13:16
Hallo Zusammen, hallo Dieter,

das Differential einer Pendelachse kostet Energie. Ausserdem ist die Drehzahl des Motors auf den Antreib abzstimmen. Was hälts Du /Ihr von einer Einzelradaufhängung hinten mit zwei Narbenmotoren?

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 08.12.2004 13:34
Hallo Rainer,
Einzelradaufhängung mit zwei Nabenmotoren hört sich gut an, ist aber bestimmt um einiges teurer als ein Differential mit einem Scheibenläufer?!

Gruss Dieter

von Dieter Seeliger - am 08.12.2004 14:08
Hallo Dieter,
ja, das könnte teurer kommen. Ist aber eleganter. Es geht auch mit zwei Motoren die zentral angebracht werden und die Kraft über Halbachsen zu den Rädern transportieren. So hält man die gefederte Masse gering. Denk mal an den 2 CV da wurden sogar die Bremsen am Differentialausgang platziert. Ein Grund warum das Ding nicht umzuwerfen war. Das ging natürlich auf die Halbachsen beim Bremsen.


ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 08.12.2004 14:18
Hallo Leute,

ich bin nicht die City Com, die mal etwas Entwicklungsarbeit in Sachen Fahrwerk betreiben könnte. Mein Antritt ist erst einmal eine realisierbare Möglichkeit um die Antriebsenergie gleichmäßig auf beide Hinterräder zu verteilen, um damit eine gleichmäßigere Kurvenfahrt auch bei Nässe zu haben. Alles andere würde einen so erheblichen Mehraufwand erforden, da habe ich einfach keine Zeit zu. Von den Reibungswiderständen bei noch mehr Lagerstellen und Halbachsen mit Ländenausgleich ganz zu schweigen. Bin sowieso erst mal gespannt, wann ich diesen ersten Schritt verwirklichen kann. Man(n) kann viel sagen, das man dieses oder jenes machen will aber bei dem Meisten ist es nur der fromme Wunsch geblieben oder wieso steht so wenig neues in den "privaten Umbauprojekten"? :confused:

Wenn alles so klappt wie geplant und ich habe tatsächlich beide H- Räder angetrieben bin ich schon mal sehr zufrieden. Ein Waschmaschinengetriebe und Motorradstoßdämpfer habe ich auch noch rumliegen und auch schon Ideen aber Eins nach dem Anderen.

Mackgyver

von Mackgyver - am 08.12.2004 16:31
*mich-mal-einmisch*

Wie macht man bei Nabenmotoren den Drehzahlausgleich zwischen
Kurveninnerem und Kurvenäusserem Rad?
:confused: :confused: :confused:
Reihenschaltung???



von Jürgen G. - am 08.12.2004 18:33
Hallo Jürgen
Was willst Du da ausgleichen, die laufen doch sowieso nicht drehzahlgekoppelt.
Da müßtest Du bei jeder einseitigen Bodenwelle oder Shlagloch ein Ausgleich verwirklichen.

MFG Michael

von Michael - am 08.12.2004 23:44
Michael schrieb:

Zitat

Hallo Jürgen
Was willst Du da ausgleichen, die laufen doch sowieso nicht
drehzahlgekoppelt.
Da müßtest Du bei jeder einseitigen Bodenwelle oder Shlagloch
ein Ausgleich verwirklichen.

MFG Michael


...hallo michael
dem ist nicht ganz so! das wurde bis jetzt noch nicht geschrieben: dass wenn man 2(zwei) motoren einbaut auch 2(zwei) curtis-steller, sowie folgende teile auch 2mal: strombegrenzungsplatien und die schützen braucht!
da auch neue motoren streuungen haben muss man die zuerst mal "justieren", damit das el auch gerade aus fahren kann.

naja, wenn da nicht beim kurvenfahren eingegriffen wird, würgt man den einen motor einfach in die knie. ob das der motor liebt?
euer weiss aus dornbirn am bodensee

von weiss - am 09.12.2004 07:06
Lieber Weis,

wenn Du mit einem herkömmlichen EL eine Linkskurve fährst, dann muss der einzige Motor wie auch beim Anfahren im unteren Drehzalbereich arbeiten. Das tut er ohne zu murren. das äussere rechte Rad läuft dann mit. Bitte vergesse die Rutschkupplung ;-) Hast du nun zwei Motoren hilft der den äußeren Radius antreibende Motor dem Motor der den Inneradius versorgt.

Wir sind uns doch einig: das El wurde für eine Geschwindigkeit von 45 kmH gebaut. Alles jenseitz dieser Grenze bedarf einer doppelten Pendelachse. Mit eine doppelten Pendelachse neigt sich das Fahrzeug in den Kurven. Mit einer starren Achse wird einfach nur umgekippt.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 09.12.2004 12:27
Hallo Macjgyver,

ja, ja, hast ja recht. Dachte nur das wir hier im Forum unsere Ideen zusammentragen und dann einTüftler von uns die Sache angeht. Die Pendelachs ist überfällig. DIe starre Hinterachse entspricht nicht dem heutigen Stand der Technik, nein Sie ist eigentlich für Ochsenkarren oder so.

Was die Blattfedern angeht, so gibt es schon eine gute Lösung. Diese habe ich durch eine bessere Anlenkung mittels Silentblöcken verbessert. Herby hat den richtigen Weg eingeschlagen. Ich habe keine Werkstatt und wenn ich auf meinem Tiefgaragenplatz schraube regt sich der Mittelstand auf. Zu allem Überfluß ist mein El von meinem Sohn gehimmelt worden. Also ich bleibe am Ball.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 09.12.2004 12:58
Hallo Weiss

Im anspruchsvollen Bereich gebe ich dir natürlich Recht.
Aber in der Lego Version des el kann man das bestimmt vernachlässigen.

MFG Michael

von Michael - am 09.12.2004 23:41
hallo michael :-)

Michael schrieb:

Zitat


...Im anspruchsvollen Bereich gebe ich dir natürlich Recht.
Aber in der Lego Version des el kann man das bestimmt
vernachlässigen.


... ich denke da viel mehr an die leser, die jedes watt auf die waage legen bevor sie es dem motor geben...
in den kuven kann man das vernachlässigen.

euer weiss aus dornbirn am bodensee, der diese beiträge besonder ließt. da er ja fast gesteinigt wurde - vor 2jahren mit dem vorschlag.

von weiss - am 10.12.2004 07:34

Re:Workshop zum Umbau der Hiterachse

Hallo zusammen,

nun der Vorschlag: Was haltet Ihr von einem Workshop in dem wir die Hinterradachse neu konstruieren. Dachte an einer Woche gemeinsames Schrauben. Der, der diesem Workshop nicht zustimmt muß dann sein EL zur Verfügung stellen :joke:

Beste Grüße
und auf die Plätzchen fertig los
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 10.12.2004 13:24

Re:Workshop zum Umbau der Hiterachse

Hoi Rainer.Das mit der neu Konstruktion oder noch besser gesagt einer besseren hinterachse mit Scheibenbremsen und Schräglenkerachse stimme ich sofort zu. Guete Sachen gibt es Ja schon lange siehe Horlacher.Daher stelle ich Euch im Workshop mein 91 City EL kostenlos zur Verfügung. Es wäre ja schade wen ein EL extra von der City Com gekauft werden müsste, um schon ältere Christkind- Wünsche zu Erfüllen. Der Workshop sollte aber in der Region EU sein. Wen es nicht zu weit entfernt ist kan mein Eseli und ich den Weg an`s Umbauforum auch aus der Schweiz in Angriff nehmen. Grüssli Samichlaus.

von Samichlus - am 10.12.2004 14:10

Re:Workshop zum Umbau der Hitnerachse

Hallo Samichlus,
wie weit wir um Workshop gehen können hängt stark von der fachlichen Kapazität der einzelnen Teilnehmer ab. Als ersten Schritt würde ich den Umbau von Blatt auf Federbeine vorschlagen. Schräglekerachse und Scheibenbremsen solten noch disskutiert werden.
ZINNEKE

von Rainer.Partikel - am 10.12.2004 14:34

Re:Workshop zum Umbau der Hitnerachse

Hallo Rainer. Schaue mal unter www.thommentechnik.ch/horlacher.html Samichlausische Grüsse.

von Samichlaus - am 10.12.2004 14:55

Re:Workshop zum Umbau der Hinterachse

Samichlaus,

jo, das ist gut. Es handelt sich hierbei um eine antriebslose gelenkte Vorderradaufhängung. Also ohne Antrieb.

Ich bin eher für die kleinen Schritte. Die von mir entwickelte Aufnahme eines Längslenkers in Verbindung mit einem Lengslenker , der noch gezeichnet werden muß, können wir die Blattfder und den Stößdämpfer ablösen. Bei CityCom in Aub habe ich gelernt, das alles Rückbaufähig sein soll. das heist wenn ein neues Teil auf den Markt kommt, dann muß es in alle EL's passen. Die Seite vom Umbau der Horlacher habe ich gespeichert.

ZINNEKE

von Rainer partikel - am 10.12.2004 15:28
Hallo Weiss

Wer jagt nicht nach den Amperelöcher hinterher?
Statt einer aufwendigen Einzelregelung könnte ich mir zwei in Reihe geschaltete
Motoren eher vorstellen. Wenn einer langsamer wird lässt er zum anderen mehr Strom durch, in dem Fall zum Motor an der Außenkurve. Das hätte genau den gewünschten Effekt und die Watt würden da genutzt wo sie auch gebraucht würden.

MFG Michael

von Michael - am 10.12.2004 23:04

Re:Workshop zum Umbau der Hinterachse

Hallo Rainer,das mit dem Antrieb ist ganz einfach,man nehme: Ein Chlauseseli und gibt gut Futter und ab die Post, aber Vorsicht wegen Biogas ist genau so Explosiv wie Knallgas.Habe gehört das man sich an Biogase gewöhnen kannnn? (Samichläuse haben leider keine Frauen daher kann ich das nicht bestätigen.)Was mich noch intressieren würde, Quad Hinterradaufh.,habe in meinem Goldenenbuch nix gefunden. Wo+Wie+Was???? Samichlausische Grüsse

von Samichlaus - am 11.12.2004 00:11
hallo michael :-(
auf die idee bin ich damal auch gekommen, nur damit hat hier einer schon seine erfahrungen gesammelt. es ging in die hose! der curtis löste sich auf... :hot:
begründet hat er es damals mit der streuung der motoren und damit regelte sich der curtis in den himmel...
euer weiss aus dornbirn am bodensee

von weiss - am 11.12.2004 07:31
Hallo Weiss

In dem Fall würde ich als Curtis auch um die Ecke springen.
Für die Anordnug gibts bestimmt passendere Regler.

MFG Michael

von Michael - am 12.12.2004 00:33

Re:Workshop zum Umbau der Hiterachse

Ich könnte eine kleine Halle zur Verfügung stellen.
Heizung könnte ich was improvisieren.

Adresse: 68199 Mannheim

Grüße

von Thomas Beck - am 12.12.2004 19:33
Hallo liebe Umbauer

Die Federung und Aufhängung ist wirklich ein Schwachpunkt des El. Dass Aufhängung, Federung mit Dämpfung und Bremsen gleichzeitig in Betracht gezogen werden ist richtig.

Die Platzverhältnisse im El sind aber sehr beschränkt, so sollte auch die 4-te Batterie der 48V-Version untergebracht werden können. Zudem sollten verbesserte Felgen und Reifen berücksichtigt werden.

Die Lösung mit 2 Radnabenmotoren würden Platzvorteile gegenüber andern Lösungen bringen. Sofern die elektrische Schaltung in Serie nicht möglich oder ungünstig ist könnte bei einer Parallelen Schaltung ein elektronisches Differential, das schon entwickelt worden ist, verwendet werden. Ohne eine solche Einrichtung würde das El in der Kurve mit Sicherheit geradeaus fahren.

Bei mir habe ich die Einfachstlösung mit 6mm Federn und Malaguti-Stossdämpfern realisiert. Das Schluckvermögen der Federung ist nun viel besser als mit der Originalfederung, aber noch lange nicht gut genug um z.B. Strassenbahnschienen und Schachtdeckel ohne ächtzen der Karrosserie zu überfahren.

MfG
Bernhard

von Bernhard Zeiter - am 13.12.2004 10:53
Hallo Bernhard, hallo zusammen,

wie ich sehe und lese gibt das Thema Hinterradfederung eine große Resonance im Forum. Hoffentlich wird das auch in Aub gelesen ;) Die derzeitige Konfiguration lässt das EL inklucive der Batterien sehr leiden wenn Man/Frau nicht gerade in verkehrsschwachem flachen Land fährt.

Bernhard, reichen die Malagutti F10 nicht aus oder aus welchem Grund hast Du noch 6 mm Blattfedern eingebaut?

Hier noch eine Nachricht an den Herby. Dem Einbau des Federbeines aus dem Motorrad steht nichts im Wege wenn Du einen Adapter einbaust den die Rollerfreaks benutzen damit der Roller hinten höher ist.
Beste Grüße
Zinneke
P.S. Warum muß sich der Weihnachtsmann so schrecklich kratzen :confused:

von Rainer Partikel - am 13.12.2004 11:46
Hallo Rainer, werte Gemeinde

Das 6 mm Federblatt war noch original und in gutem Zustand.
Die Überlegung war folgende: Das alte konische Federblatt bricht nicht, wenn es nicht überlastet wird. Dies weil die Biegespannung d.h. die Materialbelastung über die gesamte Blattlänge gleichmässig verteilt ist. Da mein El ein 4-te Batterie hat (48V) ist ist es bereits mit mir (75kg) überlastet. Der verbleibende positive Federweg ist zu gering.
Ich vermutete, dass nach dem Einbau der Malagutti F10 Spiralfeder-Dämpfereinheit, besten Dank Herby, die Federung d.h. der Federweg im grünen Bereich liegt. Nach dem Umbau stellte ich dies erfreulicherweise auch fest.

Würden nur die Spiralfeder-Dämpfereinheit mit z.B.einem beweglichen Längslenker eingebaut, würde die Federkonstante zu flach sein. Auch entstünden Probleme mit der Achsführung. Die neuen 8 mm Federblätter schieden zum vornherein aus. Näheres findet ihr unter Suchen Autor: Bernhard Zeiter. Dort finden sie Beiträge zu diesem Thema unter "Verbesserte Federung" und den Beiträgen "Blattfedern hinten".

MfG
Bernhard

von Bernhard Zeiter - am 13.12.2004 14:47
Hallo Zusammen,

die gleichzeitige Arbeit zweier Federn kann kontraproduktiv sein. Wenn der Mallagutti F 10 nicht stark genug ist sollt versucht werden, das der obere und untere Anlenkpunkt nach hinten verlagert wird. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, den Lieferanten nach eine stärkeren Federversion zu befragen.
Was sagt Ihr dazu?????
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 14.12.2004 13:27
Vieleicht hat der Weihnachtsmann ein paar Läuse im Sack (hinten!)
Liebe 15. Adventskalendergrüße Andrea

von Andrea - am 15.12.2004 00:03
Hmm. Ob das wirklich so funktioniert?

Tatsächlich ist, was wir hier wollen, ein elektronisches Differential. Will sagen: Es soll immer ein Ausgleich stattfinden. Dreht der eine Motor langsamer und mit mehr Widerstand, sollte automatisch der andere mehr Kraft bekommen.

So wie beim mechanischen Differenzial auch: Dreht das eine Rad langsamer, so dreht das andere schneller, und umgekehrt. Bis zum Extrem: Durchdrehen eines Rades im Schnee und Stillstand des anderen. Hat noch niemand sowas erfunden? Ich habe so ein Gefühl, dass die Lösung genial einfach sein müsste...

Arnd

P.S. Das mit der Reihenschaltung kann ja vielleicht einer mit zwei Spielzeugmotoren mal ausprobieren. Wenn du den einen Motor anhältst und der andere daraufhin wie verrückt schneller läuft, könnte was drin sein...

Da wir aber hier noch mit einem Steller zu tun haben, wäre wohl eine Differenzialsteller von Nöten.

von Arnd - am 16.12.2004 19:39
Hallo Arndt

Das mit den kleinen Motoren hatte ich früher beim Modellbau schon mal.
Das kannst Du auch mit zwei Lüftermotoren ausprobieren.
Ich kann mir vorstellen daß das el gerade aus fährt wenn die Leistung der beiden Motoren zu groß für die Führungskräfte beim Kurvenfahren ist.
Ähnlich dem Effekt bei Beschleunigungsrennen wo das Spurhalten in bestimmten Fasen kritisch ist.
Bis ca. 1.5 kw Leistung pro Rad hätte ich da keine Bedenken, da in einer normalen Kurve die Leistungsdifferenz nicht besonders groß ist, im gegensatz
zu einer maximalen Kreisfahrt wobei hier das Drehzahlverhältnis der Räder auch nur etwa 2 zu 1 ist. Außer dem hängen die gensetzlichen Kräfte auch von der Stellung des Energiepedals ab. Damit regelt sich im Praktischen fahren die Geschichte doch sowieso hauptsächich über diese Linie.


Für Offrouter könnte man vorne.................... :D :hot: :hot:

MFG Michael

von Michael - am 17.12.2004 00:52
Hallo Andrea,

Mut ist gut :D Aber in diesem Fall hat der Weihnachtsmann Nikoläuse :rp:

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 17.12.2004 11:31
Hallo zusammen,


denkt doch mal an die Steuerung von elektrischen Rollstühlen. Die Rollstühle haben auch zwei Motoren.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 17.12.2004 12:32
Rainer Partikel schrieb:

Zitat

Hallo zusammen,


denkt doch mal an die Steuerung von elektrischen Rollstühlen.
Die Rollstühle haben auch zwei Motoren.
ZINNEKE



hallo zinneke ;-)
das stimmt - nur werden die seperat angesteuert!
beim lenken wird der eine beschleunigt und das andere durch weniger strom eingebremst...
ob man allerdings die steuerung für das el verwenden könnte - das weiss ich auch nicht!
euer weiss aus dornbirn am bodensee

von weiss - am 17.12.2004 12:42

elektrisches Differential ?


könnte man so was einsetzen ?

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Sie bieten auf einen neuen sehr hochwertigen Elektromagnetkupplung. Der Kupplung hat ein hohes Drehmoment. Bei einen zu hohen belastung rutscht der Kupplung durch. Dies ist über der Stromversorgung einstellbar.

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von Thomas Beck - am 17.12.2004 22:55
Hallo

Ist zwar ein nettes Teil, ersetzt aber nur die bißherige Funktion.

Eine andere Frage stellt sich mir.
Gibt es einen nicht ausräumbaren Grund warum der Motor nicht spiegelverkehrt Richtung Kofferraum geneigt werden kann und somit Platz für die vierte Batt im Motorraum schaft? Das Schott könnte mit einer entsprechenden Strebe wieder stabilisiert werden.

MFG Michael

von Michael - am 20.12.2004 22:22

Re:Umbau Hinterachse

Fragt doch einfach den Herrn Eckel meines wissens nach haben die einen El mit Zweitem Scheibenläufer und einem elektronischen Differential und 48 Volt

von M. Klaus - am 28.03.2005 05:58

Re:Umbau Hinterachse

Hi,

wenn man nun zwei Lynch Motoren und zwei Brusasteuerungen aus alten Elektrokarts hätte, könnte man versuchen die Hinterräder einzeln anzutreiben.
Es wäre eine geeignete Elektronik notwendig, die über die Lenkbewegung die Differenzialwirkung steuert und sinnvoller Weise gleichzeitig die Maximalströme begrenzt. Fraglich ist, ob man die notwendigen Kräfte umleiten könnte, wenn man die Hinterachse teilt und ob sich der ganze Aufwand des Umbaus im Bezug zu den Fahrleistungen überhaupt lohnen würde.
Ich fürchte, der Einbau eines Scheibenläufers in mein Fahrzeug ist für mich schon schwierig genug!

Gruß aus Flensburg Momme

von Momme Dittloff - am 18.12.2006 22:51

Re:Umbau Hinterachse

Die Serienschaltung von zwei Gleichstrommotoren (auch Compound) wirkt wie ein Differenzial mit schlupfabhängier Sperre (Sperrwirkung allerdings erst bei sehr großen Drehzahldifferenzen), da der durchdrehende Motor viel mehr Widerstand hat als der stillstehende und daher den meisten Spannungsabfall abkriegt. Der Einfluß auf die Lenkung ist also sicher gering als jetzt, wo überhaupt nur ein Rad angetrieben wird. Als besonderes "Zuckerl" könnte man per Schalter auf Paralell-Schaltung (wirkt wie Differenzialsperre) umschalten, als Nebeneffekt hätte man die doppelte Spannung (also das doppelte Drehmoment) am Motor, wenn nicht die Strombegrenzung alles zunichte macht.

Nachteil: Dafür ist zumindest ein 72V-System erforderlich, wenn nicht gar 96V - das muß der Curtis und die restliche Elektrik erst einmal aushalten.



von Bernhard Leopold - am 20.12.2006 19:20
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