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elweb
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43
Erster Beitrag:
vor 12 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
Florian, Rainer Partikel, WolfGang, WolfgangK, Ulli, bernd, andreas, Peter, Mackgyver, reinhold, J-O

Schaltung fürs El

Startbeitrag von Florian am 27.02.2005 09:54

Hat schon mal jemand überlegt, das El mit einer Schaltung auszustatten. Ich hab eine 48V-Version mit v_max 70 km/h und der Stromverbrauch in der Stadt ist mir etwas zu hoch. Auf der Seite vom Motor hätte ja noch ein Zahnkranz Platz, auf der Antriebswelle, sollte sich auch noch eine unterbringen lassen. Hat schon mal jemand so was gebaut? Welches Modul und welche Zahnzahlen haben die Zahnräder?
Und zu guter letzt: Weiß jemand, was für Daten der TÜV braucht? Der zusätzliche Gang wäre ja kürzer übersetzt. An der Höchstgeschwindigkeit würde sich ja nichts ändern.

Antworten:

Hallo Florian
Welchen Motor fährst Du?
Ist ja klar die einstufig Übersetzung ist optimiert für diese Endgeschwindigkeit.
Aber eine umschaltung der Kette dürften nicht so einfach sein.
Ein Kettenumwerfer wie beim Radl scheidet aus.
Denn der Motor hat so einen starken Anzugs und Bremsmoment der Reisst alles kaputt was so im Radlbereich üblich ist.
Mopeds haben "Ziehkeil" schaltungen die wären geeignet;
nur eine 2G Mofa zerlegen; das Getriebe rausnehmen und in das El einbauen ist nicht so einfach. Das grösste Problem ist das Platzproblem.
ab versuche es selber...
Wenn Du es machst; vergiss die Kupplung;
Die endüberstzung muss auch angepasst werden.
Tschau
Reinhold

von reinhold - am 27.02.2005 10:12
Ich fahr nen Scheibenläufer.
Dass das Schalten unter Last ein Problem darstellt, ist mir klar. Ein Ziehkeilgetriebe hat neben dem Motor keinen Platz und eine Interation in die Antriebswelle stelle ich mir schwer bis unmöglich vor. Der Scheibenläufer hat 4 kW bei 1000 U/min => M= 67 Nm. Bei einem geschätzen Zahnkranzdurchmesser von 200mm bedeutet das eine Zugkraft von 670 N auf der Kette bei Volllast. Beim Fahrrad bewege ich mich in einem ähnlichen Bereich wenn ich mit vollem Gewicht auf einem Pedal stehe. Wenn ich nicht unter Last schalten will, sollte eine Kettenschaltung IMHO machbar sein.
Für was sollte ich eine Kupplung einbauen wollen? Das Bremsmoment des Motor, wenn das Schütz offen ist, sollte doch nicht so groß sein, dass ich eine Trennkupplung brauche.

von Florian - am 27.02.2005 12:18
Hallo,
hatte diesbezüglich schon mal über die Variomatik aus Rollern nachgedacht.
Weiß nur nicht, ob man die Fliekraftgewichte soweit vergrößern kann,
dass das ganze in unserem Drehzehlbereich arbeitet.
Ansonsten soll´s Planetengetriebe geben, die sich über ne
Elektromagnetische Geschichte von "Bypass" auf "Drehzahl / 2" umschalten
lassen, und einfach vor den Motor gesetzt werden.
viele Grüße J-O

von J-O - am 27.02.2005 15:17
Anhand der Betriebstemperatur so einer Rollervariomatik glaub ich, ist für unsere Energieknappheit die Verlustleistung zu groß.
Fürs Planetengetriebe seh ich ein Problem: Ein Planetengetriebe hat eine feste Übersetzung (Zähne Hohnrad/ Zähne Sonnenrad). Also bräuchten wir 2 Getriebe mit Kupplungen in einem Gehäuse. Da wird der Platz dann das Problem sein.
Kettenumwerfer zu konstruieren würd ich mir noch zutrauen, ich bäucht nur mal Informationen zu den Zahnzahlen und zum Modul. Dann könnt ich mir mal Gedanken über die Geometrie machen. Man dürfte dann halt nur ohne Last schalten.

von Florian - am 27.02.2005 17:15
Hallo Florian,
mache Dir besser erst einmal Gedanken über das Rückwärtsfahren bei einem Kettenumwerfer.

Gruß aus Essen,
Ulli

von Ulli - am 27.02.2005 19:11
Rückwärts hilft nur Schieben ;-)
Ich hab schon ne Idee, wird auf jeden Fall aufwändiger wie ein Kettenumwerfer beim Fahrrad. Die Führung soll ja bei beiden Rädern in beide Richtungen funktionieren.
Beim Lasttrum eine Führung ähnlich wie beim Fahrrad mit einer Führung links und rechts, im Leertrum mit Zahnrädern. Das ganze jeweils paarweise an beiden Zahnrädern. Soweit die Überlegung in der Theorie, ob das ganze hält, wird die Praxis zeigen.

P.S.: Wieviel kostet ein neuer Motorträger und die beiden Zahnräder mit Kette? ;-)

von Florian - am 28.02.2005 06:45
Ach übrigens,

§ 39 Rückwärtsgang.

Kraftfahrzeuge - ausgenommen einachsige Zug- oder Arbeitsmaschinen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von nicht mehr als 400 kg sowie Krafträder mit oder ohne Beiwagen - müssen vom Führersitz aus zum Rückwärtsfahren gebracht werden können.

D.h. schieben ist nicht! :-(

Gruß Mackgyver

von Mackgyver - am 28.02.2005 15:48
Mein Vorstellung ist die: Am Motor 2 Zahnräder, an der Achse 2 Zahnräder. Dann hab ich eine geradlinige Führung und die Kette sollte drinnen bleiben. Schalten nur beim Vorwärtsfahren ohne Last => geringe Beanspruchung der Umwerfer. Zahnräder und Kette braucht man neu, da die ab Werk nicht zum Schalten vorgesehen sind (keine Steighilfen etc.)
Rückwärtsgang läuft weiter über Motorsteuerung.
Die Kettenspannung sollte sich beim Rückwärtsfahren nicht verheddern. Also fällt so eine "Wicklung" wie beim Fahrrad flach. Umwerfer und Kettenspanner werden wohl 2 getrennte Einheiten werden müssen.

von Florian - am 28.02.2005 16:48
Hallo Florian und alle Mitleser,

hier ein Link der ein Zweiganggetriebe vorstellt.

[bahnsporttechnik.de]

Nach wie vor denke ich, das ein Planetengetriebe, das auf den Motor geflanscht wird die bessere Lösung ist. Also so wie wir es von der klassischen Dreigangnarbe her kennen. Maschienenbauer meldet Euch........
Zinneke

von Rainer Partikel - am 01.03.2005 10:14
Hallo Zusammen,

habe nochmals gegoogelt. Hier das Ergebniss:

[www.schlumpf.ch]


Das ist M.E. die richtige Lösung.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 01.03.2005 11:42
Also ist die Mehrheit für ein Planetengetriebe. Bei bahnsporttechnik steht leider nix übers Innenleben. Die Schlumpf schauen nicht schlecht aus, die Frage ist nur, ob die auch einen 4kW-Antrieb aushalten. Ich werd mir morgen mal die Kinematik von der Hohlrad/ Planetenträger-Schaltung anschaun. Vielleicht kommt ja eine zündende Idee...

von Florian - am 01.03.2005 19:43
Beim Planetengetriebe gibt es prinzipell 3 drehbare Teile. Antrieb, Abtrieb und der dritte muss drehfest gelagert sein. Beim Antrieb übers Sonnenrad muss nicht nur abwechseln Steg und Hohlrad in den Abtrieb gekuppelt, sonder der andere auch am Gehäuse festgelegt werden. Da tendiere ich schon eher zu einem kombinierten Satz mit einem gestuften Sonnenrad und einem geteilten Hohlrad. Zum Ändern der Übersetzung müsste man dann nur abwechselnd die Hälften am Gehäuse festklemmen.

von Florian - am 02.03.2005 07:07
Hallo Florian und alle anderen,

googel mal mit Planetengetriebe und auch in Kombination mit Zweigang.
der Vorteil vom Planetengetriebe ist, das es unter Last geschaltet werden kann. Ausserdem kann es entweder auf der Motorachse oder auf der Hinterradachse seinen Platz finden. Die Schlumpf kenne ich, wird wohl etwas mager sein. Ich hatte dieses Modell als Anschauungsobjekt ausgesucht von dem abgekupfert werden könnte.. Werde mich heute Nachmittag wieder ans googeln machen um weitere Zweigangmöglichkeiten ausfindig zu machen. Ach ja, es gibt jede Menge Zahnradhersteller, auch solche die Kunststoff verarbeiten.
Beste Grüße
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 08:50
Für eine max. Motordrehzahl von 4000 U/min und einem Reifenumfang von 1,629m komme ich auf folgende Übersetzungen 5,585:1 (70km/h) und 7,819:1 (50km/h)
Gerechnet hab ich mir 7,8:1 und 5,4:1 mit jeweils 3 Planetenrädern und feststehendem Hohlrad
_z: Sonnenrad
_h: Hohlrad
Für 7,8:1 komme ich mit z_z=20 auf z_h= -136
Für 5,4:1 mit z_z=30 auf z_h= -134

Wenn die Hohlräder die gleiche Zahnzahl haben sollen, wir die Rechnerei schnell kompliziert und die Lösung mit den wenigsten Zähnen bei 7,8:1 und 5,4:1 ist z_z1=85 z_z2=55 und z_h= -374. Vorausgesetz, ich hab mich nicht verrechnet.

Mit 5,6:1 werden die Zähnezahlen sehr groß, weil 56/3 leider nicht aufgeht :-/
5,7:1 geht zwar besser auf, aber läßt sich leider nicht weiter kürzen.

Bevor ich aber jetzt die Tragfähigkeit rechne, bräucht ich erst mal eine Bestätigung meiner Annahmen.

Beim Umschalten zwischen Steg und Hohlrad beim Antrieb seh ich in den notwendigen 2 Kupplungen und 2 Bremsen den Knackpunkt.

von Florian - am 02.03.2005 10:34
Hallo Florian,

dann denkst du ja schon in die Richtung eines automatischen Getriebes. Ich dachte eher an die manuelle Gangschaltung wie in den Nabenschaltungen. Aber ich will hier nicht bremsen. Hatte beim googeln auch berechnungsprogramme gesehen. Kenne mich aber nicht so gut aus. Werde versuchen den Link ausfindig zu machen.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 10:58
Hallo Florian,

hier ein paar Link´s



[www.kern-gmbh.de]

[www.fzg.mw.tum.de]

[www.antriebstechniken.de]

[www.synthesis.ch]

Hoffe das hilft weiter.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 11:28
Hallo Florian,

noch ein Link

[www.servogetriebe.com]

Zinneke

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 11:33
Ich hab noch keine Nabenschaltung zerlegt und kann leider wegen einer akuten Handverletzung zur Zeit auch kein Fahrrad schlachten. Das Rechnen ist nicht das Problem, die Bücher hab ich und Programmieren kann ich auch, wenn der Taschenrechner nicht mehr reichen sollte.
Die Bremsen und Kupplungen folgen aus einem einfachen Problem. Ein Planetengetriebe hat 3 drehbare Teile: Sonnenrad, Planetenträger(Steg) und Hohlrad. Wenn sich alle 3 frei drehen können, verteilt sich das Antriebmoment auf 2 Abtriebe (Differential). Also müssen wird für ein Getriebe einen Teil davon festsetzen. Beim Antrieb über Sonnenrad bekommt man 2 verschiedene Übersetzungen, wenn man den Abtrieb einmal am Steg und einmal am Hohlrad abgreift. Dazu muss man aber den Abtriebsstrang umkuppeln und den ausgekuppelten Teil festhalten.
Deswegen würde ich dazu tendieren 2 Planetensätze auf ein Sonnenrad mit unterschiedlichen Zahnzahlen auf den Hälften in einem geteilten Hohlrad läufen zu lassen. Wenn ich dann nur eine Hohlradhälfte festhalte, dreht die andere leer und ich hab Übersetzung eins, halte ich die andere Hälfte fest analog. Die Frage ist nur, wie man das Öl drinnen hält. Oder ob man die Bremsen im Öl laufen läßt.
Ich studiere zwar Maschinenbau in Erlangen, aber leider erst im dritten Semester und Schaltgetriebe hab ich in den Skripten nicht entdecken können. "Antriebssystemtechnik für Fahrzeuge" in München wär die richtige Vorlesung dafür. Mal schaun, ob die auch an externe Material rausgeben...

von Florian - am 02.03.2005 12:00
Die Müncher haben kein Material für mich, aber einen Literaturhinweis gabs. Ich komm leider erst in einem Monat dazu, mich in den Schinken einzulesen, weil ich bis dahin mit Prüfungsvorbereitung beschäftigt bin.

von Florian - am 02.03.2005 12:09
Hallo Florian,
soll ich weiter googeln? oder reichen die Link´s fürs Erste?
Zinneke
Rainer Partikel

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 12:26
Hier ein weitere link,

[www.kfz-tech.de]

Wenn der Motor grün antreibt. und das Kettenrad auf grau kommt ändert sich die Übersetztung wenn zwischen grün und grau ein Schluss erfolgt. oder so????
Rainer Partikel
Zinneke

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 12:30
Die Links reichen fürs erste.
Wenn du grün und grau "verschweißt", drehen sich die Planeten nicht mehr, weil sie auf grün nicht mehr abrollen. Dann können sie aber in rot auch nicht mehr abrollen und alle Wellen drehen sich mit gleicher Drehzahl.
Interessant ist der Fall grün antreiben, rot festhalten, kette an grau oder grün antreiben, grau festhalten, kette an rot.

von Florian - am 02.03.2005 13:31
Ich hab mal unter [www.beerli.de] eine kleine 3D-Ansicht gemacht. Antrieb auf orange, Kette auf blau. Die Übersetzungen sind durch Rot/Orange bzw rosa/orange gegeben. Wenn ich rot festhalte kann rosa frei drehen und die Übersetzung rot/orange ist geschalten, rosa analog.
Mein Gefühl sagt mir, dass wir bei der Konstruktion ein Platzproblem kriegen. Ich kanns bloß leider im Moment nicht rechnen, weil meine Bücher in der Studentenbude sind und ich daheim :-/

von Florian - am 02.03.2005 14:19
Hallo,

wenn der Motor grün antreibt, dann wird doch grau langsamer drehen als grün wenn rot gebremst wird.
Wird nun grün und grau verbunden und rot dreht sich frei, dann dreht sich grau genau so schnell wir grün.
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 02.03.2005 14:48
ja, wird so funktionieren. Dann hätten wir im Getriebe aber eine sehr kleine Übersetzung von ~ 1,2:1 und wenns kleiner als 3,5:1 wird, bekommt man meinen Unterlagen nach Platzprobleme.

von Florian - am 02.03.2005 16:05
Hallo Florian
Schau dir doch mal die heutigen Anlasser zB.Golf Diesel an da sind auch Planetengetriebe drin.
Sie bauen sehr klein und die Leistung der Anlasser ist auch im Bereich des EL.
Wir hatten hier im Forum mal über einen Waschmaschienen-Motor mit Planetengetriebe was.
Habe noch ein Bild davon,kann ich Dir mailen bei Bedarf.
Gruss aus dem Schwabenland.
Peter

von Peter - am 02.03.2005 19:59
Wer stellt mir einen neuen Golf Diesel als Forschungsobjekt zur Verfügung? Das Getriebe beim Anlasser wird aber eine feste Übersetzung haben. Wenn ich mein El wieder hab, werd ich mal den Platz ausmessen.
Alternativ könnte man über ein Ziehkeilgetriebe ala Vespa mit 2 Gängen und weiter Untersetzung via Kette nachdenken.

von Florian - am 03.03.2005 06:52
Hallo zusammen,

so sollte es sein [www.hilger-kern.de]

das ist vom Feinsten
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 03.03.2005 08:08
Das Getriebe hat aber nur 1:1 und 3,8(3,2):1, ist so also für uns nicht verwendbar. Systembedingt läßt der Aufbau wahrscheinlich auch keine viel kleinere Überstzung als 3,2 zu. Und für eine solche Konstruktion stecken zu viele Entwicklungsstunden drinnen, als das das wirtschaftlich bei den zu erwartenden Stückzahlen anpassbar wäre.

von Florian - am 03.03.2005 09:13
Ja ja ich such ja weiter. Werde mal den Hersteller fragen ob er einen Rat weis. Da muss es etwas auf dem Sektor der Antriebstechnik geben. Ansonsten ist doch eine Schaltung wie der Mountain Drive , in verstärkter Ausführung, eine gute Sache oder nicht?
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 03.03.2005 09:30

Hallo erst mal...

Was wollt ihr ernsthaft für einen Aufwand betreiben???
Da es bei unseren Motoren in Bezug auf Wirkungsgrad nicht so entscheidend ist mit welcher Drehzahl sie laufen, wenn man mal vom Bereich 0-800 absieht, würde ein Getriebe hauptsächlich in den 10 Sekunden Beschleuibigungsphase was einsparen. Sicher nicht 50 %.
Danach, bei konstanter Geschwindigkeit von vieleicht 50, wo unsere Motoren in einem guten Bereich liegen, ergibt sich keine Einsparung mehr sondern ein Mehrverbrauch durch die Getriebverluste.
Was soll also das Ganze???????? Einzige Ausnahme ihr kämpft öfter Steigungen mit mehr als 6% hinauf.
10 Sekunden mit vollem Saft 48 Volt 100A = 4,8 KW verbraucht 13 Wh. Wenn durch ein superhightechsonderspezielgetriebe davon 50 utopia% eingespart werden könnten, sparte man 6,5 Wh.
Mit den 6,5 Wh fährt man etwa 250 Meter weiter, wooow. . .

Da würde ich das Geld in Schorsch´s Ausgleichspowerequalizer stecken, das bringt wahrscheinlich gleichviel und man muss nur bestellen und einbauen.

Gruß WolfgangK

hab ich was übersehen???????

von WolfgangK - am 03.03.2005 17:22

Re: Hallo erst mal...

Hallo Wolfgang, gehts wieder besser?

Du must doch nicht immer so direkt sein. Lass den Jungs doch den Spass.
Ist doch interessant was da für Theorien aufkommen und manche links sind doch recht interessant für Radler wie ich einer bin.
:xcool:

Tschüss aus Essen,
Ulli :drink:

von Ulli - am 03.03.2005 22:10

Re: Hallo erst mal...

Ich fahre nicht 50 sondern 70 km/h. Wenn ich in der Stadt unterwegs bin, fahr ich mit ca. 700 U/min. Damit ist die Gegenspannung gering, ich brauch viel Strom, und verringer meine Reichweite.
Außerdem brauch ich immer eine geistige Beschäftigung zum Basteln. Ohne solche "Projekte" wär ich ja nur am Lernen. Und es kommt ja was dabei raus: Unsere Radler freuen sich über allerhand interessante Entdeckungen aus den Tiefen des Internet ;-)

von Florian - am 04.03.2005 06:26

Re: Hallo erst mal...

Hallo Wolfgang,

glaubst Du nicht, das so ein Zweiganggetriebe für den Anwender gedacht ist, der entweder in den Bergen wohnt oder der ständig stop and go in einer unserer Metropolen fährt? Mich nerven die vielen Ampelstarts wenn ich Frankfurt durchqueren muß. Da gehen viele Kw´s für´s Beschleunigen drauf.

ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 04.03.2005 07:40
Hallo florian,
in deinen ersten Beitrag hast du geschrieben:

*** Und zu guter letzt: Weiß jemand, was für Daten der TÜV braucht? Der zusätzliche Gang wäre ja kürzer übersetzt. An der Höchstgeschwindigkeit würde sich ja nichts I
ändern. ***

Wenn ich hier nicht ein paar neue Richtlinien verpasst habe solltest du vermeiden das ein TÜV Prüfer dein EL genauer untersucht.
Ich würde tippen, das der gute TÜV Prüfer keine Wahl hat und deine Kiste stilllegt.
Die kannst du dann mit den Anhänger wieder abholen.

70km/h ist nach meinen Wissensstand in keinen Fall zulässig.(oder hat sich da was geändert?)


Bernd Meyer

von bernd - am 04.03.2005 21:04
Die Bremsen sind bis 80 km/h zugelassen. 63 km/h bekommst du eingetragen => Tacho 70 km/h, geht aber noch schneller, wenns bergab geht...

von Florian - am 05.03.2005 08:49

Re: Hallo erst mal...

Dann bau dir erst mal ne Reku ein, das ist einfacher, wenn du nen Scheibenlüufer hast, kannst du meine 48 Volt 300A Rekusteuerung kaufen.

Gruß Wolfgang

von WolfgangK - am 08.03.2005 07:47

Re: Hallo erst mal...

Hallo Wolfgang,

vielen Dank für das Angebot. Fahre zur Zeit ein Twike, bin aber weiterhin an der Verbesserung des EL interessiert. By the way, habe mal gehört, das die Blei Batterien von der REKU erst dann etwas erfahren wenn der Berg oder die Bremse schon wieder beendet ist. Stimmt das so???
ZINNEKE

von Rainer Partikel - am 08.03.2005 07:59
Moinmoin!

Ich habe gerade mit großem Interesse Eure Beiträge zum Thema Schaltung gelesen.

Frage: Wozu eine Schaltung? Antwort: ... optimaler Drehzahlbereich für Verbrauch + Drehmoment.

Fakt: Der optimale Drehzahlbereich für einen E-Motor hängt ab von: Anzahl der Anker und Anzahl der Wicklungen pro Anker.

(laienhafter) Gedanke: Warum nicht die Anzahl der Anker/Wicklungen dynamisch den gerade geforderten Dreh- Zahlen+Momenten anpassen? ==> Kurzschließen, reihen- oder Parallelschalten von Wicklungen je nach Fahrsituation. ==> Elektronische Schaltung!!!

Voraussetzung: Brushless-DC o.Ä. (Rotor=Permanentmagnet, Stator=Spulen)

Kosten: Wenn man es machen läßt, recht hoch. Doch: Mechanische Veränderungen sind (wenn man sie machen läßt) auch nicht gerade billig...

Frage: Gibt es hier jemanden aus dem Bereich (E-) Antriebstechnik/Motorenbau der bereit ist, uns voranzubringen oder alternativ schlüssige Argumente gegen diese Art der "Schaltung" zu liefern?

Sonnenelektrische Grüße aus Fulda

Wolfgang

von WolfGang - am 15.03.2006 13:51
Hallo Wolfgang
Eine "mechanische Schaltung" hat den Vorteil der höheren Leistungsdichte für den Elektromotor.
Eine "elektrische Schaltung" ist beim Thrige Titan bereits vorhanden, man nennt es Feldanpassung.
Durch beide Massnahmen wird der nutzbare Drehzahlbereich am Rad größer.

Hallo Rainer
Das mit der verspät einsetzenden Reku habe ich auch mal gelesen, das war aber damals auch nur ein Gerücht, das hier im Forum ohne Begründung und ohne Quellenangabe einfach mal so in den Raum gestellt wurde.
[forum.myphorum.de]

Gruß
andreas

von andreas - am 15.03.2006 19:06
Hallo Andreas,

tut mir leid, daß ich mich so mißverständlich ausgedrückt habe.

Ich dachte an einen permanent erregten (trifft auf den Thrige nicht zu) und bürstenlosen (trifft auf meinen Perm ebenso wenig zu wie auf den Lynch) Motor nebst dynamischer Anpassung der Ankerzahl.

Vielleicht habe ich auch in diesem Zusammenhang nicht richtig nachgedacht?!
Was passiert einem "Langsamläufer" der og. Bauart, wenn man ihm:

1.) Jeden zweiten Anker wegnimmt
2.) Bei gleicher Anker-Anzahl die Windungszahl je Anker halbiert/verdoppelt

Voraussetzung wäre natürlich, daß das Ganze so geschickt angeordnet ist, daß die Wicklungs- und damit auch Feld-Dichte (=> Leistungsdichte?!) nicht wesentlich nachteilig beeinflusst werden....

Ist so etwas überhaupt machbar oder gebe ich hier absoluten Dünnschiss von mir?

Zeit und Lust vorausgesetzt kannst Du (oder jeder der dies hier liest) mich darüber aufklären, wo mein Denkfehler liegt. Auch ein Verweis auf ein ordentliches E-Motoren-Wiki wäre hilfreich.

Zu guterletzt: Vielleich ist mein Gedanke ja auch gar nicht so abwegig und es hat einfach noch keiner durchgerechnet/ausprobiert? ...

Liebe Grüße
Wolfgang

von WolfGang - am 16.03.2006 15:24
Vielen Dank,

lieber Peter, für Deine nette E-Mail. Selbstverständlich hast Du Recht, wenn Du sagst, daß es Dir bei der Bezeichnung "Anker" die (geschnürten Scherheits-) Schuhe auszieht ;-)

Für den Techniker sind das selbstverständlich Pole und nicht Anker...

Hintergrund: In Physik und Schule sind es Anker, denn der Querschnitt des Stückchens Metall wo die Wicklungen drauf sind sieht -wenn man es durchschneidet- aus wie das Teil das man runterschmeißt, damit das Boot nicht abtreibt.

Da ich weder Physiker bin noch Techniker hängt mein Herz nicht an einer bestimmten Nomenklatur. Ich werde im Sinne einer besseren Verständigung zukünftig den Begriff "Pol" verwenden :-))

Zur Sache: Der Tipp in Richtung Dahlander Motore ==> Polumschaltbare Motoren war gut. Leider war bzgl. Daten und Bauform nichts CityEL-geeignetes dabei...

Das hatte ich bereits vorher geahnt. Deshalb nochmals der Aufruf an alle, die sich professionell (= beruflich) mit E-Motoren befassen müssen (oder dürfen?).

Außerdem möchte ich in diesem Zusammenhang noch ein paar Schritte weiter gehen: Damit meine ich, daß im Extrem- (oder Ideal-) Fall alle Windungen nach außen geführt sind so daß man (wohl computergesteuert) so ziemlich jede Motorkennlinie erreichen kann.

Warum der Aufstand? Wir fahren elektrisch. Der E-Motor ist selbst in seiner einfachsten Ausführung einen Maschine, die bezogen auf viele Aspekte auch modernste Stinker-Triebwerke um Längen schlägt. Das einzige was diese Form des Antriebes (im wahrsten Sinne des Wortes) ausbremst ist die Menge der "mitnehmbaren" Energie.

Warum über zusätzliche Getriebestufen die für uns so knappen Energiereserven verheizen?

Es nervt ja schon, daß es für unseren Bedarf noch nicht einmal wartungsfreie bürstenlose Motoren mit einem Wirkungsgrad > 90% gibt.

... Letzter Aufruf an die Motor-Profis: Wer fängt an, wenigstens das Nötigste zu entwickeln? Wir werden sicherlich alle unseren Teil beitragen (und wenn's Kaffee kochen ist). Doch ohne Euch geht es nicht... (Stichwort: OpenSource)

Vielleicht bin ich einfach nur ein Träumer... Andererseits machen uns die Modellbauer jeden Tag vor, was man aus einem E-Antrieb herausholen kann...

Anregungen über Machbarkeit oder Unmöglichkeit sind hier ebenso willkommen wie fachlich fundierte Beiträge.

Elektrik-Trick-Grüße
aus dem trübe-verregneten Fulda

Wolfgang

PS: Sollte dieser Beitrag nicht mehr in das CityEL-Forum passen, so bitte ich um Verschiebung in den OffTopic-Bereich.

von WolfGang - am 17.03.2006 12:42
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