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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 11 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
Friedhelm Hahn, Sven Salbach

Fotos, Netzteil Heizung, Fahrstrombergrenzer

Startbeitrag von Sven Salbach am 27.09.2006 19:11

Hier habe ich mal Bilder für den Bau des Ntzteil/Regelung der batterie Heizung und meine lösung, zur Anpassung des Fahrstrombegrenzers damit man mit minimalen Veränderungen das Dampfrad anschliesen kann (Einfach einen Jumper eingelötet auf den man jetzt entweder einen Stecker mit Anschllluss zum Poti steckt, oder wenn es nicht mehr genutzt werden soll, einfach eine jumper brücke drauf steckt





Antworten:

...beim Einsatz dieser Computer-Netzteile ist etwas Vorsicht angesagt.
Ist da nicht der Minuspol ans Gehäuse gelegt?
Anfangs wollte ich mehrere in Reihe geschaltet als Ladegerät nehmen, aber die Idee aus diesem Grunde wieder verworfen.

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 28.09.2006 19:06
wenn man sie zusammenschalten will musst Du halt das Teil öffnen und die gemeinsame Masse durchtrennen, dann klappt auch mit dem Nachbarnetzteil



von Sven Salbach - am 28.09.2006 20:37
...genau das war bei meinem Musternetzteil (ATX 500W, 12V 23A) nicht möglich, da die Platine durch alle Befestigungsschrauben und genietete Metall-Abstandsbolzen "geerdet" war. Ok, mit Nylonschrauben und Kunsstoffröllchen sowie Ausbohren der Metall-Bolzen könnte man das umgehen, das war mir bei 5 anzuschaffenden Netzteilen aber dann doch zu viel "Edelpfusch".
Was die veränderte interne Abschirmung dazu sagt, ist die zweite Frage...
Diese ATX-Netzteile möchten eine dauerde Last "sehen", Leerlauf ist tabu.
Die Ausgänge müssen mit jeweils einer Diode gesichert werden, damit bei Abschalten eines Laders (z.B. Selbstüberwachung) derselbige nicht saftig umgepolt "versorgt" wird.
Auf diese Weise habe ich schon 2 Labornetzteile gehimmelt...
Zugegeben, verlockend ist diese Netzteilanordnung schon, vor allem preislich.
Da hier aber viele elektrische Laien mitlesen, sollte diese Möglichkeit besser nicht empfohlen werden.
Für die Experten erübrigt sich das ja eh´.

Und noch ein Warnhinweis, vor allem für Nutzer nicht serienmäßiger Ladegeräte:
Falls Ihr Lötarbeiten am EL durchführt, sollte dieses nicht bei eingestecktem Lader stattfinden.
Die Lötspitze meines Ersa TC65 wurde bei dem "Versuch" zum Schweißbrenner. Was war passiert? Ein Anschlusskabel einer meiner NiCd´s hatte sich gelöst und sollte angelötet werden. Während dessen lud ein Industrie-Schaltnetzteil (54V 23A) die restlichen Akkus. Dummerweise hatte der Hersteller Minus an die Gehäusemasse gelegt und die Schutzleiter (über die Netzsteckdosen) schlossen den Stromkreis über die ebenfalls geerdete Lötspitze.
Ersadur adé...

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 29.09.2006 06:46
nä, einfach Leiterbah durchtrennen, ganz einfach!! Einfach mit einer Cutterklinge um die Borung schneiden dann knn man das einfach abziehen.
Die Netzteile haben kein Problem wenn Spannung in die reingeht.
Auch wird hierbei glaube ich nichts verbraucht, da ja Dioden im netzteil sind.
Aber ich nutze sie ja auch nicht als Ladegerät.
Aber machbar wäre es ohne Probs
Einer hier im Forum hat da sogar eine Anleitung auf seiner Homepage, einfach mal suchen



von Sven Salbach - am 29.09.2006 09:42
Den "Cuter-Trick" habe ich noch nicht bedacht. Kann aber sein, dass das Platinen-Layout einen äußeren Ring als Masseverbindung und Kontaktierung weiterer Bauteile vorsieht. Dann kann ich es nicht einfach unterbrechen, es sei denn, ein Bypass wird gelegt...
Die Schutzdioden bei in Reihe geschalteten Netzteilen sind parallel zum Spannungsausgang zu legen, mit Kathode an Pluspol. Damit wird verhindert, dass an den Klemmen eines nicht arbeitenden Netzteils eine umgepolte, evtl. sehr hohe Spannung anliegt. Wie gesagt, mir ist das schon passiert, weil versehentlich ein Netzstecker gezogen wurde. Bei dem einen Festspannungsnetzteil hat es den Endstufen-Transistor erwischt, bei dem anderen weiß ich´s noch nicht, es hat jetzt Kurzschluss am Ausgang. Mit den besagten Dioden kann das nicht passieren. Selbst den Mega-Kurzschluss mit dem Lötkolben haben später zwei in Reihe geschaltete Ladegeräte weggesteckt, ich brauchte nur die Diode ersetzen.
Die Anleitungen zum Umbau von AT bzw. ATX-Netzteilen kenne ich.
Wer sich auskennt und viel Zeit hat, kann den Ferrit-Trafo umwickeln auf EINE gewünschte Spannung. Gerade bei den ATX mit hoher Leistung würde das Sinn machen. Allerdings wird diese Bauart auch aufwändig elektronisch überwacht.
Diese Schaltung gilt es zu überlisten, ohne Schaltplan, wohlgemerkt.
Da oft die gleichen Regelbausteine verwendet werden, lassen sich die zuständigen Bauteile (oft SMD) meist einkreisen.
Die Ausgangspannung eines unverbastelten ATX lässt sich meist in bestimmten Grenzen einstellen. Ab einem gewissen Limit schaltet die Überwachung aber rigoros ab. Man bekommt jedenfalls keine 14V ohne Änderungen herausgekitzelt.

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 29.09.2006 11:28
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