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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 11 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Sven Salbach, R.M, Friedhelm Hahn, JJ-OO

NiMH Akkus zu leicht für El?

Startbeitrag von Sven Salbach am 16.10.2006 08:54

Da ich in einen amderen Trhrat ein wenig von Thema abgeglitten bin, geht es hier weiter.
Der Vorherige war: [forum.myphorum.de]

Da das El mit 45 AH Nimh nur noch mit wenigen Kg Akkus beladen ist (30 oder so) stelt sich hier die Frage ob es zu wenig Gewicht ist!
Die Federung soll ja Bretthart werden!
Gibt es weichere Federn?

Ist es nicht gefährlich, wenn man auch einer Bundesstrasse bei 70km/h plötzlich Seitenwind bekommt?

Wie sieht es mit dem Kippverhalten aus wenn man mal ausweichen muss, wie hoch ist in etwa noch die Kurvengeschwindigkeit?

Das Anfahren ist jetzt an glitschigen Stellen bei regen schon schwierig trotz 100Kg Bei im Heck.
Bei 30Kg oder so wird es doch dann nahezu Unmöglich dort zügig wegzukommen oder nicht?

Hat schon jeman Nimh verbaut?
Hat jemand praktische Erfahrungen mit dem Spannungseinbruch?
Wiviel Ah waren verbaut?

Ht jemand die Umrüstung auf Rundzellen bereut, und würde wieder blei nehmen??

Ich war gerade so zufrieden mit der 4ten Batterie im Fussraum, da das EL dadurch sehr viel angenehmer rollt

Antworten:

Step-Down Wandler bauen

Eine andere Möglichkeit sehe ich in einem Step Down Wandler.
Also das man 3x48 V = 144 V bzw. 2x48V = 96V in Serie betreibt, und diese dann auf 48 Runterhackt.
Hierdurch ist das Problem mit dem Spannungseinbruch dann behoben.
Wer in dieem Forum könnte sowas denn "mal eben" auf dem Papier konstruieren.
Besondere Anforderungen werden an diese Schlatung ja vermutlich nicht gestellt- also was saubere Spannung angeht.

Schön wäre es wenn die Schaltung von 96V-192V arbeiten könnte, ist aber unwichtig sobald das zu viel Schaltungsaufwand bedeutet.
Bei 96V sehe ich es als praktisch an, das die noch gerade so im bezahlbaren
Zellen, im laufe der Zeit (1-2 jahre) durch ein weiteren 96V Parrallel ergänzt werden könnte.
Da dies durch die geringe Alterung sehr gut möglich ist.



von Sven Salbach - am 16.10.2006 10:33
Also es wird alles nicht so heiß gegessen, wie´s gekocht wird:
Meine Bestückung mit NiCd war lange Zeit ca. 37kg (48V 30Ah).
Wenn man gefühlvoll mit dem Fahrpedal umgeht, geht´s ohne Buddeln des linken Hinterrads. Es kommt natürlich noch darauf an, wieviel man selbst wiegt...
Auffällig war bei meinem Leicht-EL eigentlich nur das Anfahren in Linkskurven.
Die Höchstgeschwindigkeit wird mit Deinen NiMH-Zellen geringer ausfallen, als mit schwerer Akku-Vollbestückung. Der Rollwiderstand steigt zwar beim Schwergewicht an, dafür bricht die Spannung weniger ein.
Ich hatte den Vergleich auf der 40km Fahrt nach Peine. An Board waren ca. 93kG NiCd Monozellen (75Ah) und obendrein noch ein 30kg schweres Ladegerät.
Die Endgeschwindigkeit lag (bei vollem Thrige-Feld) ca. 2-3km/h höher, als in der Leicht-Version, selbst noch nach 35km Fahrt!
Es kann also gut sein, dass Du die 70km/h gar nicht mehr erreichst.
Was die Windempfindlichkeit angeht, ist kein Drama zu erwarten.
Auf meinem täglichen Weg kommt es oft zu der Situation, dass bergab (Brücke) in einer Rechtskurve (bei ca. 70km/h) plötzlich mehr oder weniger seitliche Winde aufkommen (gemeint ist die Naturgewalt, was denn sonst...).
Man muss natürlich sehr konzentriert fahren, ein wenig Vorsicht anstatt Draufgängertum ist durchaus angebracht. Aber es geht.
Den Umbau auf NiCd-Rundzellen habe ich noch nicht bereut. Höhen und Tiefen gibt es bei jeder Akkutechnik. Es ist halt nichts für Leute, die die Akkus nur kaufen wollen, einbauen, losfahren und gut iss...
Leider ist das Thema sehr zeitintensiv, vor allem, wenn man noch experimentieren muss, um das Optimum herauszufinden.
Aufgrund der Wärmestau-Thematik kommen demnächst Kunststoff-Kästen zum Einsatz, in denen die Akku-Packs (je 48V 10Ah) optimal untergebracht sind.
Integriert ist eine Belüftung sowie die notwendigen Schmelzsicherungen und Hochstrom-Steckverbinder.
Je 2 dieser Kästen passen dann in eine Batterie-Aufnahme, so dass 6 Kästen im Motorraum unterkommen. Weitere 3 Kästen passen noch in den Kofferraum, als Option für längere Fahrten.
Das Aufteilen auf die Kästen hat den Vorteil, dass sie problemlos im Batterieraum bestückt werden können, ohne den Ausschnitt am Deckel zu erweitern (kippen und weiterschieben). Bei Wartungsarbeiten sind sie ebenso schnell wieder ausgebaut.
Holz allein könnte mal Probleme geben, wenn es durchfeuchtet.
Also wenn schon Holz, dann entsprechen wasserdicht verleimt und imprägniert, z.B. Siebdruckplatten.
Die elektrische Ausrüstung für die NiMH´s würde ich auf Zuwachs auslegen.

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 16.10.2006 11:09
Hallo,
denke so ein Tiefsetzsteller wäre schnell gebaut. Eine Kiste IGBT´s hab ich
hier auch noch rumliegen...
Willst Du´s testen?
Jens

von JJ-OO - am 17.10.2006 21:28

Re: Step-Down Wandler bauen

Hallo

Selbstbauen ist eigentlich nicht nötig da nahezu jedes käufliche Schaltnetzteil ab 85 V aufwärts arbeitet, meistens ists dem Netzteil auch egal ob DC oder AC. Ein Wandler der ca. 4 kW verkraftet wird aber auf keinen Fall billig, egal ob selbstgebaut oder gekauft und Fehlversuche beim Selbstbau werden bei diesen Leistungen relativ schnell ziemlich teuer.
Der einzige einphasige 5 kw Wandler den ich bis jetzt gefunden habe lag so bei 1800¤, bei der Verwendung von gebrauchten billigen NICD Blocks aus Flugzeugen könnte es sich allerdings trotzdem rentieren. z.B. 144V mit 53AH Zellen und dann runter auf 50 V das gibt hohe Endgeschwindigkeit, traumhafte Reichweite und lange Lebensdauer in einem.


Gruß

Roman

von R.M - am 18.01.2007 20:46
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