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elweb
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9
Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 11 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
MichaEL, Ralf Wagner, Friedhelm Hahn, Béla Székely, Bernhard Leopold, Christian s, SB, weiss, ManfredM

Belastung durch Elektrosmog

Startbeitrag von ManfredM am 28.12.2006 19:18

Hallo,
gibt es eigendlich studien über die Belastung durch elektromagnetische Felder bzw. Strahlung ??

Hab da von jemanden gehört, der befürchtet durch die erzeugten Felder krank zu werden !

Wer kann Informationen über eventuell schädliche Wirkung auf den Menschen geben. ( gibt es denn überhaupt welche ??)
Ich denke fast Handystrahlung ist schlimmer, oder ?

( Bitte fangt nun nicht an mit der Schädlichkeit von Diesel und Benzin gegenargumente zu erschaffen !!!)

Gruß
Manfred

Antworten:

Ich kenne keine verläßlichen Untersuchungen da selbst bei der häufig untersuchten Handyauswirkung noch kein eindeutiges ergebnis feststeht . Was aber die biologischen Auswirkungen wie chromosomenbrüche betrifft scheinen die gepulsten felder wie beim handy die gefährlichsten zu sein und die zeit in der man ausgesetzt ist spielt die größte rolle . im el hat man einerseits das gleichstromsystem mit einer gewaltigen feldstärke beim fahren , das womöglich wenn der curtis gerade regelt auch eventuell gepulst wird , andererseits die 50hz wechselstrom felder va beim trafolader aber nicht gepulst sowie die kleineren dauerfelder vom DC DC Wandler. diese kleineren Felder werden bei größerem Abstand nicht von bedeutung sein außer man nimmt das el mit ins schlafzimmer .Beim Fahren wird wohl dieEinwirkungsdauer nicht so groß sein. Eindeutigere Ergebnisse sind wohl erst da ,wenn der Menschenmassenversuch mit den Handys erst lange genug gelaufen ist.

von Christian s - am 29.12.2006 18:31
Hallo miteinander

Ich verkaufe Handys. Allerdings nicht aus Überzeugung ;-)
Was ich gelesen habe und auch von Kunden direkt erfahren ist:
Es gibt Fälle, da werden Leute krank, nachdem Sie dachten ein Sender sei in Betrieb, was er aber nicht war...
Ich empfehle Headset oder Freisprechanlage, da ist die Strahlung x-fach geringer.

Allgemein denke ich, wenn's jemand merkt oder Angst hat, kann man vorsichtig sein s.o., das schadet nie. Wissenschaftlich sieht die Sache wohl so aus: Sollten stark negative Wirkungen von Elektrosmog noch nachgewiesen werden, wird die Wirkung viel kleiner sein als bei vielen Dingen deren Schädlichkeit längst bekannt ist. Sonst wäre der Nachweis längst erbracht.
Als Beispiel: Lärm (viel befahrene Strasse) erhöt das Risiko für zu hohen Blutdruck und Tod durch Herzschlag erheblich.
Cola und co. machen fett Konsequenzen gross und vielfältig...
Rauchen ...
usw.

Also: Ich benutze mein Handy nicht besonders viel. Achte aber umso mehr auf andere u.a. oben genannte Einflüsse auf meine Gesundheit.

Übrigens sind schädigende Einflüsse vieler Chemikalien - Plastikausdünstungen im (neuen) Auto, Benzin/Benzol - Dämpfe usw. längst nachgwewiesen. Die Zahl der Kranken und Toten lässt sich hochrechnen. Interessiert nur fast keinen, ganz zu schweigen von Strassenvekehr an sich.

Guten Rutsch
Sebastian

von SB - am 29.12.2006 20:38
hallo manfred :-)
da es um störfelder im el geht hats mit den handys nicht viel gemeinsam -christian und sebastian.

allso ich würde mit einem herzschrittmacher wahrschenlich nicht in ein el reinsitzen. da es im el doch verschiedene störfelder gibt wie z.b. DC-DC-wandler; jede mänge kabel mit unterschiedlicher V-zahl, curtis und zum abschluss den e-motor.

es stimmt, dass manche von uns el-fahrer das schlepptop schon hinten liegen lassen haben und der hat danach ja auch seinen dienst weiterhin getan
aber
das störungen umgehen hat eigendlich schon jeder mitbekommen und sei es nur vom DC-DC-wandler oder vom curtis(der anscheinend ja das ganze netz pulsiert???) der den radioempfang stört(um einen bekannt zu geben)...

der grund dafür ist auch jedem bekannt!
es macht die beengtheit des fahrzeuges, dass wir so nahe bei den störfeldern sitzen/fahren oder aufhalten.

da könnte man gleich auf die magnet-resonanztherapie kommen, nur die arbeitet zur gesundheitsanregung mit wesendlich schwächeren magnetfeldern und strömen...

ich wünsch euch trozdem noch einen schönen und gesunden rutsch ins neue jahr! möge das neue gleich oder besser ausfallen... :-)



von weiss - am 30.12.2006 08:04
Beim EL halte ich das Magnetfeld des Motors für die einzige potentiell gesundheitsschädliche Auswirkung. Allerdings sitzt man so nahe nicht (da sind doch mindestens 40 cm plus die Arschbacken dazwischen) und Elektromotoren haben wegen des Wirkungsgrades ein möglichst geschlossenes Feld.

Ein Induktionsherd ist da sicher wesentlich bedenklicher.

Die hochfrequenten Störungen im EL sind im Vergleich zu Handies schwach und niedrigfrequent (Curtis taktet im kHz-Bereich, Handy im GHz), daher sicher wenig gefährlich.

Außerdem trägt man City-ELs nicht den ganzen Tag eingeschaltet mit sich herum, sondern macht (Lade-)pausen :-)



von Bernhard Leopold - am 30.12.2006 10:05
Hallo EL-Freunde!
Das Thema Elektrosmog habe ich auch in Internet versucht und habe ich eine Experte auch gefunden:
Hier ist ein paar Details von Mail Verkehr:

Hallo nach Ungarn,
csanaszb@freemail.hu (csanaszb@freemail.hu) schrieb am 01.05.2004
(10:22:13) zum Thema Kann ein Elektroauto auch gefährliche Elektrosmog erzeugen?:
>Kann ein Elektroauto (z. B. City-El -> [www.cityel.com] ) auch
>gefährlich sein? Gibt es ein Risiko, wenn jemand 1 Stunde fahrt mit ein
>Elektroauto?
Ja und nein.
Auch in einem Elektroauto ist man starken Strahlungen/Feldern ausgesetzt, die bei empfindlicheren Menschen durchaus zu Verkrampfungen, Kopfschmerzen und/oder Konzentrationsstörungen (gefährlich beim Autofahren!) führen können. Von einem hohen Gesundheitsrisiko bei gelegentlichen einstündigen Fahrten würden wir aber ansonsten nicht ausgehen.
Herzlichen Gruß
Helmut Zwick
im Auftrag der
esmog augsburg
-----------------------------------------------------------
Bürgervereinigung zum Schutz der Menschen
vor den Gesundheitsrisiken des Mobilfunks
(Sprecher: E. Winkler, H. Zwick)
Postfach 431173
86071 Augsburg
Telefon 069/791217924
Telefax 069/791217924
E-Mail info@esmog-augsburg.de
Homepage [www.esmog-augsburg.de]

Hallo Herr Szekely,
>Jetzt möchte ich eines City-El kaufen, und möchte ich mit diesem
>Elektroauto täglich zu Arbeit gehen. Es dauert ca. 1 Stunde
>(hin+zurück) jede Tag. Gibt
>es Erfahrung, Messergebnisse, ob 1 Stunde jede Tag in eine
>Elektroauto bedeutet eine Gesundheitsisiko?
Messergebnisse gibt es keine.
Wir gehen aber grundsätzlich davon aus, dass nahezu jedes "moderne" "normale" Auto - vor allem aufgrund der vielen Elektronikbauteile - ähnliche elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder erzeugt wie ein Elektroauto. (Die einzig vernünftige Alternative wären Oldtimer ...)
Sie solllten sich daher vom Kauf dieses E-Fahrzeugs nicht abhalten lassen.
Herzlichen Gruß
Helmut Zwick

Guten Rutsch
Béla Székely

von Béla Székely - am 31.12.2006 10:51
Es leben viele Menschen ohne Probleme in der Nähe von Rundfunksendeanlagen.
Die Magnetresonanztomographie hat auch noch niemanden geschadet.

Was allerdings gut belegt ist, sind die Wirkungen von Suggestion und Placebo.

Gruß und guten Rutsch,
MichaEL

von MichaEL - am 31.12.2006 16:11
Hallo Zusammen,

man muss verschiedene "Strahlungen" unterscheiden

magnetische Flussdichte in Mikro Tesla
Das elektrische Feld Feldstärke V/m

Durch den starken Elektromotor entstehen starke magnetische Felder, ebenso um die Leistungskabel. Wer die 4. Batterie zwischen den Füßen hat oder ein Serie 1 el mit dem Fahrtrichtungsschalter rechts unten bekommt etwas mehr ab. Die Felder sind aber niederfrequent und wie schon gesagt die Expositionszeit sehr kurz. Ähnliche Felder bekommt man in einer Straßenbahn ab.

Die neuen Ladegeräte arbeiten mit Hochfrequenz müssen aber auch die gängigen Richtlinien einhalten. Beim Laden sitzt man aber nicht im Fahrzeug...

In allen Fällen hilft Abstand. Auch wenn man genaues nicht wissenschaftlich nachweisen kann, macht es Sinn nicht mehr Strahlung als notwendig um sich anzusammeln. Die Grenzwerte liegen für einige Werte z.B. in der Schweiz deutlich niedriger als in der Schweiz. Stichworte dazu in
D: 26. BimschG, BGV B11
International CNIRP Richtlinie 1998
CH: NIS Verordnung CH

Wegen Herzschrittmachern braucht man sich keine Gedanken mehr machen. Die aktuellen Versionen sind sehr viel robuster als frühere Modelle. Damit kann man auch Elektrofahrzeug fahren.

Wer noch was lesen will findet im Internet viele Infos dazu...
z.B. hier. [www.elektrosmog-fachmann.de]


Grüße aus den Bergen, einen guten Rutsch
Ralf Wagner

von Ralf Wagner - am 31.12.2006 16:33
...im Fahrzeugbau, gerade bei Hybrid-Fzg. treibt man einen enormen Aufwand, um die Felder so klein wie möglich zu halten (offenbar gibt es Höchstwerte, die nicht überschritten werden dürfen).
Selbst die Verlegung der Hochstromkabel unter dem Stahl-Unterboden schirmen die Strahlung zum Innenraum hin nicht vollständig ab.
Vielleicht ist so ein Stahl-Käfig auch in Bezug auf Elektrosmog wesentlich ungünstiger, als unsere Kunstoff-Fahrgastzelle.
Interessant wäre, mit geeigneten Messgeräten mal nachzumessen...


Gruß



von Friedhelm Hahn - am 03.01.2007 21:07
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