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elweb
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Erster Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 10 Jahren, 10 Monaten
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El Kosten

Startbeitrag von Christian s am 29.12.2006 15:33

Zum Jahreswechsel für die, die es interessiert, weil sie vielleicht auch ein El zulegen wollen mein derzeitiger Euro pro hundert Kilometer Schnitt:

Anschaffungskosten SO 4116 mit 36V Titanmotor incl 1 Satz untauglicher Fiamm mariner Elektrobootsbatterien die sich als nicht rüttel oder zyklenfest erwiesen........................................................................................750 E
Div laufende Kosten : Überprüfung, Versicherung ,1 neuer Reifensatz ,Keilriemen ,Powercheques , 1 Seitenscheibe, Wischerblatt , Kleinmaterialien...............................................................................824 E
1 neuer Satz Vliesbatterien incl Umprogrammieren des Ladeprints.......700 E
390 kwh Strom zum Fahren im dichten Stadtverkehr mit viel Bremsen und Beschleunigen und zum Aufheizen vor der Fahrt im Winter gemessen mit Wechselstromzähler ca ..................................................................62 E
Summe .......................................................................................2336 E
Verbrauchtes Geld bei angenommenem Restwert v 1500 E................836 E
dividiert durch 2286 gefahrene km.............................................36,5 E/100km

Dieser Wert kann sich natürlich durch längeres Halten des Akkusatzes verbessern.

Antworten:

bei mir sieht die rechnung etwas anders aus!

Anschaffungskosten EL mit 36V Defektem Fact Four incl 1 Satz Effekta 120S die sich als sehr gut erwiesen
haben..........................................................................................................3000 ¤
Rep. des Motors und aufrüstung auf 48V und TÜV abnahme.........................ca. 600 ¤
Aufladen der akkus am arbeitsplatz kostenlos nur werbung am fahrzeug ................0 ¤
Summe .......................................................................................................3600 ¤
Versicherung Zahlte neubeschaffungswehrt von ...............................................3429 ¤
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
gesamtkosten.................................................................................................171 ¤

dividiert durch ca. 9000 gefahrene km...............................................................0,02 ¤ / 100 Km


also ich glaube günstiger kann man nicht fahren!

Gruß
Fronk



von Fronk - am 29.12.2006 16:12
Hallo Christian

Im Elweb gibt es Berichte von höheren Km mit normalen Starterakkus...
Die Kosten eines Fehlkaufs auf die km umzulegen ist wohl persönlich recht, aber kaum von allgemeiner Gültigkeit...

Guten Rutsch nicht mit dem El!

Sebastian

von SB - am 29.12.2006 20:25
hallo christian ;)
damit kann ich und will ich nicht leben!
deine aufzählung ist wirklich nicht richtig darum werde ich deinen beitrag ein wenig zerpflücken...

christian sbg schrieb:

Zitat

Zum Jahreswechsel für die, die es interessiert, weil sie
vielleicht auch ein El zulegen wollen mein derzeitiger Euro
pro hundert Kilometer Schnitt:

Anschaffungskosten SO 4116 mit 36V Titanmotor incl 1 Satz
untauglicher Fiamm mariner Elektrobootsbatterien die sich als
nicht rüttel oder zyklenfest
erwiesen........................................................................................750 E

da willst du den kauf des fahrzeuges in einem "nutzungsjahr" abschreiben. das kann niemand so machen -sorry! da musst du eine "fiktive" nutzungsdauer (i.d.regel werden ca. 3-5jahre angenommen) annehmen und den kaufpreis dadurch teilen.
die batterien wirst du -da sie ja das jahr nicht überlebt haben auch in diesem jahr abschreiben müssen/können (kann aber auch ein grenzfall werden)...
Zitat

Div laufende Kosten : Überprüfung, Versicherung ,1 neuer
Reifensatz ,Keilriemen ,Powercheques , 1 Seitenscheibe,
Wischerblatt ,
Kleinmaterialien...............................................................................824 E

und hier wirfst du mir auch wieder teile rein die (bei normaler anwendung) wesendlich länger halten z.b.
reifensatz ---> den wirst du in 5 jahren nicht runterfahren können! lebensdauer ca.3jahre bis sie risse haben.
keilriemen ---> bei ordendlicher montage haltedauer ca. 5jahre.
1 seitenscheibe ---> die wird das el wahrschenlich überleben oder mit ihm zugrunde gehen lebensdauer ca. 3-5jahre.
powercheques ---> bei denen wird es sich genau so verhalten wie bei der seitenscheibe...
den rest kannst du alles im anschaffungsjahr abschreiben, ist zwar unternehmerischer wahnsinn, da auch zu bruch gegeangene sachen über die volle lebensdauer weiter abgeschrieben werden muss...
Zitat

1 neuer Satz Vliesbatterien incl Umprogrammieren des
Ladeprints.......700 E

muss ich da noch was dazu schreiben?
batterien ---> halber anschaffungspreis. lebensdauer ca. 2-3jahre (je nach verwendung).
ladeprint ---> da stellt sich die frage wie lange du den in dem zustand haben willst? für immer = lebendauer ca. 3-5jahre;
Zitat

390 kwh Strom zum Fahren im dichten Stadtverkehr mit viel
Bremsen und Beschleunigen und zum Aufheizen vor der Fahrt im
Winter gemessen mit Wechselstromzähler ca
..................................................................62 E

das kommt mir ein wenig viel vor...
Zitat

Summe
.......................................................................................2336 E
Verbrauchtes Geld bei angenommenem Restwert v 1500
E................836 E
dividiert durch 2286 gefahrene
km.............................................36,5 E/100km




von weiss - am 30.12.2006 08:40
Der langen Rede kurzer Sinn:

Wer wenig fährt, zahlt viel (pro km). Probier die Rechnung mal mit einem XXX (hier Stinker nach Wahl einsetzen) und so wenig Kilometern.

P.S.: Anmeldegebühren (in Österreich mit ca. EUR 200,- unverschämt teuer) und Versicherungsprämien (als 1-sitziges Moped mit EUR 27,20 pro Jahr unglaublich billig) gehen mir in allen Fällen ab.



von Bernhard Leopold - am 30.12.2006 09:56
Ich hoffe ja daß die vließakkus die jetzt ziemlich neu sind noch lange halten und was man bei einem ev Verkauf noch für ein el bekommen kann hängt ja vom zufall ab. Nicht mißverstehen , das ist ja nur eine Momentaufnahme . Man muß aber doch wirklich alles was bezahlt wurde von der schraube bis zur versicherungsprämie einrechnen. . mit einem auto ist es natürlichkostenmäßig nicht zu vergleichen, .realistische Vergleiche gibts ja nicht . gerecht wäre ein Mittel zwischen Auto u Mofa. Man darf ja nicht NUR auf die Finanzen schauen es kommt mir eher auf das Einsparen von giftgas an das man sonst auf die anderen Menschen losläßt und das darf auch etwas kosten. :)

von Christian s - am 30.12.2006 11:57
Na, aber das mit den Startaukkus ist dennoch uninterressant.
Wenn man jede Strecke nur mit 4KM oder weniger fährt, dann halten die sicher auch.
Aber 90% der EL fahrer werden wohl zwischen 10-20KM pro Strecke fahren und da sind die Starterbatterien nach wenigen tausen Km hin.
Die Einzelfälle sind also nicht erwähnenswert, da dieses fahrverhalten auf so gut wie niemanden zu trift.
Oder einige haben wohl eifnach vergessen, das sie ihre Akkus doch schon mal getauscht haben :-)
So wird es dann wohl auch bei den 30.000km Messmer batterien sein.
Wenn ich die nur für Ultrakurzstrecke einsetzte schaffen sie das sicher



von Sven Salbach - am 30.12.2006 13:41
Hi,

böse Rechnung, aber wenn die Batterien dieses Jahr überleben und das EL nicht kaputt geht, dürfte es dieses Jahr deutlich günstiger werden.

Jens

von JJ-OO - am 01.01.2007 01:13
Hallo Zusammen,
der Punkt ist beim el dass die Wenigfahrer fast Taxi Fahren könnten für das Geld. Das ist beim großen Auto aber genauso.

Die Vielfahrer bekommen konkurrenzlos niedrige Kilometerpreise, da sich z.B. Steuer und Versicherung durch viel mehr km teilen.

Für die Vielfahrer lohnen sich gute Akkus. Nach 10 verfahrenen Bleiakku-Sätzen (jährlich einen Satz) habe ich 2000 auf NC umgestellt, die halten seit dem, haben sich lange gerechnet.

Schon bei 1000 km im Monat ist das el in den Betriebskosten von einem PKW nicht zu schlagen.

Grüße
Ralf Wagner... und ein gutes Neues Jahr.

von Ralf Wagner - am 01.01.2007 07:33
Zitat

zwischen Auto u Mofa


Wie kommst Du nur auf die Idee zwischen Auto und Mofa?

Zwischen Auto und Mofa ist das Moped.

Bloß am Moped dürfen 2 Erwachsene fahren, der CityEl ist aber ein Einsitzer.

Die Reichweite des Elektromopeds ist mit 60km auch meist größer, außer der CityEl Fahrer hat gerade mal ganz neue Akkus.

Im Stadtverkehr ist man damit schneller, weil man weit besser durch Staus durch kommt. Parkplatz benötigt man weit weniger.

Und all diese Vorteile zum 1/4 des Preises von einem CityEl



von Roland Mösl - am 01.01.2007 09:15
Ich schreibe seit Anschaffung des Els alle Ausgaben mit. Bei 5000km/a will ich meine Erleuchtungen so zusammen fassen:

- Das El ist billiger als ein PKW, aber keineswegs kostenlos.
- Es ist vergleichsweise teuer, das El anzuschaffen.
- Es ist vergleichsweise billig, das El zu besitzen und zu benutzen.
- Hauptkostenpunkte sind Abschreibung, Batterien, Versicherung. Mit Abstand dazu sonstiger Verschleiß, Werkzeuginvestition, Steckdosenzugang. Erst nachrangig Strom.
- Die Kosten pro Kilometer sind neben dem Batterieverschleiß vorwiegend Fixkosten dividiert durch gefahrene Strecke, und deshalb stark individuell.
- Der Schlüssel zum billigen Betrieb: Niedriger Kaufpreis, Batterien hätscheln und pflegen, keine Unfälle bauen.
- Ein gewisse Freude an der Technik ist für die Freude am El förderlich.

In Sachen CO2 Ausstoss ist der Abstand zum PKW deutlich. Hier kann man je nach Interessenslage die Zahlen hoch und runter rechnen. Die Rechnung bleibt stets dominiert von den Tatsachen, dass das El weniger Energie verbraucht als ein herkömmlicher PKW, und es mehr Möglichkeiten gibt, Strom zu erzeugen als Öl zu gewinnen.
Bei anderen Schadstoffen liegt das El weit besser, selbst wenn man ihn so schlecht rechnet wie es mir einfällt: Man vergleiche nur einen mobilen Auspufftopf mit einer Abgasreinigungsanlage.

Das Fahrrad gewinnt außer in den Punkten Trockenheit, Geschwindigkeit, Schweißausstoß und Transportkapazität.

Das herkömmliche Auto gewinnt nur bei Geschwindigkeit, Reichweite und Transportkapazität.

Ein Mofa vereint so ziemlich alle Nachteile auf sich.

Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2007.

Fritz

von Fritz Reichmann - am 03.01.2007 11:23
Zitat

In Sachen CO2 Ausstoss ist der Abstand zum PKW deutlich. Hier kann man je nach Interessenslage die Zahlen hoch und runter rechnen. Die Rechnung bleibt stets dominiert von den Tatsachen, dass das El weniger Energie verbraucht als ein herkömmlicher PKW, und es mehr Möglichkeiten gibt, Strom zu erzeugen als Öl zu gewinnen.
Bei anderen Schadstoffen liegt das El weit besser, selbst wenn man ihn so schlecht rechnet wie es mir einfällt: Man vergleiche nur einen mobilen Auspufftopf mit einer Abgasreinigungsanlage.

Das Fahrrad gewinnt außer in den Punkten Trockenheit, Geschwindigkeit, Schweißausstoß und Transportkapazität.

Das herkömmliche Auto gewinnt nur bei Geschwindigkeit, Reichweite und Transportkapazität.

Ein Mofa vereint so ziemlich alle Nachteile auf sich.


Wieso Mofa und nicht Moped?
Und wo sind die Nachteile vom Moped?

Beim Fahrrad schreibst Du als Nachteile, welches alles das Elektromoped nicht hat

Trockenheit: Ich war als langjähriger Radfahrer überrascht wie trocken die Beine hinter der Frontschürze bleiben. Kopf ist durch dem Helm vor Regen geschützt. Eine guter Anorak reicht meist aus.

Geschwindikeit: ist mit 45km/h recht brauchbar. Radfahrer werden meist nur als fast stehende Objekte wahrgenommen. So alle 500km überholt man einen Radfahrer, der über 30km/h fährt.

Schweiß: keiner, man fährt ja elektrisch

Transportkapazität: Inzwischen ist es für mich Routine 20 bis 30kg Wocheneinkauf am Elektromoped zu verstauen. 20kg passt in einen Sack auf der Durchsteige, 6kg im Helmfach, nur wenns noch mehr ist, wird der Rucksack nötig.

Und bei Anschaffung und Stromverbrauch ist das Elektromoped auch vorne,
2300.-EUR und 4,14 kWh/100km



von Roland Mösl - am 03.01.2007 12:12
Hallo Roland,

Zitat

Trockenheit: Ich war als langjähriger Radfahrer überrascht wie trocken die Beine hinter der Frontschürze bleiben. Kopf ist durch dem Helm vor Regen geschützt. Eine guter Anorak reicht meist aus.

Wenn Du mal langjähriger el-Fahrer werden solltest, wirst Du überrascht sein wie trocken manselbst ohne Helm und Anorak bleibt.

Ich habe früher ein Mofa gehabt, mit dem bin ich 3 Jahre lang täglich zur Arbeit gefahren (Hin und Zurück je 14km). Ich war froh 18 zu werden und mir ein Auto kaufen zu können.
Die Geschwindigkeit von 25km/h hat mich nicht gestört, aber im Sommer schwitzt man unter dem Helm bei jedem Stop.
Manchmal ist es morgens trocken und nachmittags regnet es, dann hat man meist nicht die richtige Kleidung dabei.
Wenn man bei Temperaturen unter 0°Celsius 14 km gefahren ist, sind die Finger vom Frost taub.
Als Unfallschutz sollte man auf Zweiräder auch im Sommer dicke Kleidung tragen, im el-Targa kann man mit T-Shirt und kurzer Hose fahren.

Da mich die oben genannten Punkte beim Zweirad alle stören, fahre ich Elektroauto und kein Elektromoped.
Wen das nicht stört der kann gerne Elektromoped oder-roller fahren, aber versteh bitte auch diejenigen die kein Moped wollen und schreibe nicht immer so als wäre der Roller das einzig Wahre Elektrofahrzeug.

Gruß Frank


von Frank Rethagen - am 03.01.2007 20:52
...Einen Elektroroller hatte ich vor meinem EL auch bereits ins Auge gefasst und fuhr einige Zeit sogar mit einem Solo Elektro-Mofa die tägliche Strecke von 11 km (hin u. zurück) zur Arbeitstätte.
Das war dann auf die Dauer aber doch zu lahm, danach wieder der Griff zum Fahrrad...
Das El dagegen ist ideal: kein Hagelschauer, der einem im Sommer bis auf die Knochen schlägt (mehrfach erlebt); kein Schwitzen wie ein Affe beim Erreichen des Büros oder die triefende Nase bei Kälte; kein Stinker, dessen Motor auf der Strecke nicht mal annähernd warm wird; kein Mehrverbrauch / Verschleiß wegen ständigen Kaltstarts; keine Parkplatzprobleme; kein Stau (andere Streckenführung nur für EL) und ein klein wenig mehr Sicherheit als auf dem Moped.
Und für die Fitness muss eben das Trimmrad herhalten. Jetzt fehlt nur noch das Ladekabel zum EL ;-)

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 03.01.2007 20:55
Zitat

Wen das nicht stört der kann gerne Elektromoped oder-roller fahren, aber versteh bitte auch diejenigen die kein Moped wollen und schreibe nicht immer so als wäre der Roller das einzig Wahre Elektrofahrzeug.


Es geht um die Förderung elektrischer Mobilität und da müssen CityEl Fahrer Positionen überdenken.

Zum Beispiel war ich auf der Reneexpo in Augsburg. Da war ein Messestand mit CityEl, Twike und eininge aktuellen Elektrorollern.

Da kam eine Klasse mit etwa 16 jährigen vorbei. Ich wollte mal die Rekaktionen der Jugendlichen testen und erklärte den E-Max S als die Sensation. Ein Elektrofahrzeug welches billiger als ein Benzinfahrzeug ist.

Doch der Standbesitzer verbot mir das Wort, meinte er wolle ja auch was Verkaufen und führte die Jugendlichen zu einem CityEl.

Absolut verrückt!

Hat ein Jugendlicher 9000.-EUR für einen CityEL? Nein!
Aber 2300.-EUR für einen E-Max S sind leicht drinnen.

Was macht der Jugendliche mit einem CityEl? Alleine fahren?
Der träumt doch von einem Roller, die Freundin umarmt ihm von hinten während der ganzen Fahrt.



von Roland Mösl - am 04.01.2007 09:19
Hallo Roland,
ich war auch einen Nachmittag mit meinem ( Demo) Fahrzeug auf dem Renexpo Stand.
Ich kann mir den von Dir geschilderten Vorgang
"Doch der Standbesitzer verbot mir das Wort, meinte er wolle ja auch was Verkaufen und führte die Jugendlichen zu einem CityEl."
so kaum vorstellen. Möglicherweise hast Du das doch zu sehr verkürzt dargestellt?

Sonnenelektrische Grüße

Karl
P.S. einen benzinstinkenden Roller aus chinesischer Billigproduktion bekommt man für 700 ¤ im Baumarkt! Und Jugendliche die mal locker 2300 ¤ für einen Roller übrig haben sind sicher nicht in der Mehrheit !

von Karl W - am 04.01.2007 10:06
Es war genauso wie geschildert.

Ich sas auf einen ausgestellten E-Max und meinte zu den Jugendlichen

"Das hier ist die eigentliche Sensation. Ein elektrisches Moped, welches so billig ist, daß man es auch an normale Menschen verkaufen kann, 5.-EUR weniger Treibstoffkosten auf 100km und bessere Beschleunigung als ein Benzinmoped"

Da meinte der Standbesitzer, ich solle dies Unterlassen, führte die Jugendlichen zum CityEl und schwärmte denen vor was dies für ein tolles Fahrzeug sei.

Meiner Meinung nach total verfehltes Marketing.



von Roland Mösl - am 04.01.2007 11:48

Elektroroller nicht über alles.

Hallo Roland

Ich kann und muss mich Frank, Karl und Friedhelm nur anschliessen.

- Elektroroller mögen für manchen gut sein. Für mich nicht. (Unfall, Umkippen, Regen, Fahrtwind, Kälte)
- 2300¤ sind gerade für Jugendlich nicht wenig. Aber besser als 10'000 für's El. Das stimmt.

Auch ich bitte DIch nicht ständig so zu tun als seien Deine Roller das Non+Ultra. Das ist schlicht Quatsch, weil die Geschmäcker und Anforderungen zu verschieden sind.

Übrigens stände es Dir sicher gut an, auf sachliche Kritik zu antworten bzw. sachlich zu anworten. Es bricht Dir keiner einen Zacken aus der Krone wenn Du ab und zu zugäbst, dass es auch andere Meinungen gibt und Du pauschaliert hast.

Grüsse und ein schönes Neues an Alle!
Sebastian

von SB - am 04.01.2007 20:50
Hallo Roland,
im Nebensatz hast Du was interessantes gesagt:

"Da meinte der Standbesitzer..."

Wenn ich ein Stand auf einer Messe mieten würde.würde ich es auch für mich beanspruche wie und was ich meinen Standbesuchern anbiete.

Für mich sind die wichtigsten Gründe für das EL
-Trocken zur Arbeit (keine nasse Hose die in laufe des Abeitstages auf der Haut trocknen muss
-kein Helm
-entspannters Fahren."langsame" Zweiradfahrer werden gerne überholt trotz Gegenverkehr.Und ich jedenfalls hatte den Eindruck das einige Autofahrer lieber den Zweiradfahrer in den Strassengraben drücken statt in den Gegenverkehr (LKW oder Landmaschiene) zu fahren.Ich bin 3 Jahre lang "50er" gefahren.

Bernd M
City EL SN3xxxx
unbestritten ist das,das El nicht "optimal" ist.Aber welcher "Stinker" ist nach 15 Jahren noch optimal ?

von Bernd_M - am 04.01.2007 21:59
Hallo Foren-Nutzer,

nach etwas über einem Jahr Miet-El-Nutzung habe ich auch eine Kostenrechnung aufgestellt. Und muss sagen: Für die kurze Haltedauer (knapp 13 Monate) war das echt günstig (pro Kilometer): 43 Cent. Im Vergleich: Der ADAC gibt pro Kilometer für einen Kleinwagen bei 2 Jahren Haltedauer und weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr etwa 50-60 Cent Pro Kilometer an (bei weniger als 5000 pro Jahr sind es etwa 80-90 Cent pro Kilometer). Hier meine Rechnung aufgeschlüsselt:


Mietpreis & Überführung: ..............1974
Anmeldung Straßenverkehrsamt.......43,5
1x Nummernschild..........................15
Versicherung 2005 (HP/VK).............65,09
Versicherung 2006 (HP/VK)............205,57
Inspektion vom 7.2.06....................128,9
Werkstatt vom 4.7.06......................20,65
Werkstatt vom 18.7.06...................345,59
TÜV vom 2.10.06.............................46,76
Inspektion vom 13.11.06.................309,7
Rückzahlung Versicherung..............-35,13
Strom bis März 2006........................49,62
Stom März 06 bis Okt 06..................56,96
Pflege-Pauschale.............................50
--------------------------------------------------------------------
Summe:.......................................3176,24

Gelaufene KM...............................7557

Euro pro KM.....................................0,42

Warum ich den El dann zurückgegeben habe? In dieser Zeit hat er zwei neue Batteriesätze gebraucht. Hätte ich die nicht auf Kulanz bekommen, wären 2000 Euro zusätzlich fällig gewesen und die Km-Kosten auf etwa 70 Cent angestiegen.
Leider bin ich kein Bastler, habe als Student nicht gerade die dicke Kohle für vernünftige NiMH oder Li-Ion-Batterien und niemand konnte mir sagen woran es gelegen hat... schade. Das nächste Elektroauto kommt aber bestimmt.

Gruß Christian

von Christian G. - am 09.01.2007 19:01
Zur Ergänzung: In den Werkstattkosten sind auch ein halb finanzierter HF-Lader sowie Powercheques (2x) und eine Duplexkette enthalten.

von Christian G. - am 09.01.2007 19:04
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