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elweb
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
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vor 10 Jahren, 10 Monaten
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Sven Salbach, R.M, Ralf Wagner, Friedhelm Hahn, Ingo Bösch, Florian Beer, Jürgen G., Bernhard Leopold, Konrad S., maxlpapi, Georg Schumacher, Reinhold Schebler

Jetzt mal Techeless. Reku/Scheibenläufer !

Startbeitrag von Sven Salbach am 05.01.2007 20:34

So, jetzt will ich hier aber mal brauchbare Vorschläge von Praxis Erfahrenen höhren.
Ich will mich die nächsten Wochen mal mit eienr Reku bei meinem F4 beschäftigen.
Letztes mal bekam ich Antworten, das es so kompliziert wäre, und der Motor erst mal kurzgeschlossen werden müsse, damit er ein Feld aufbaut blaaa

Also, so wie es mir scheint, ist dieser ganze Firelefanz beim Scheibenläufer gar nicht nötig, da er ja bereits ein idealer Generator ist.
habe ihn sogar schon im Einsatz einer Windkraftanalge gesehen!!

Im Grunde genommen benötige ich für die ersten Testreihen nichts weiter als zwei Leitungen vom Motor zu den Batterien.
Die Stromregelung mit hilfe von parallel geschalteten FETs Strombegrenzung lediglich über ein Poti ohne weitere Regelung.
Um zu hohe Ströme wärend der Testphase zu vermeiden schalte ich direkt hinter dem Motor eine 30A Sicherung.

Muss ich tastächlich alels erst selebr erproben??
Hat hier noch kiner so etwas für den Scheibenläufer entwickelt??
Oder will es wieder jeder für sich behalten??

Bisslang haben alle meine Basteleien eine erhebliche Reichweitenerhöhung gebracht. So das ich die vom Vorbesitzer sehr schlecht behandelten Akkus immer noch zufriedenstellend nutzen kann!
Daher ist das jetzt die letzte Möglichkeit, auch noch das letzte auch den Akkus zu holen.

Gibt es hier Einwände?
Oder Vorschläge?

Sind Kurzzeitige ladeströme über 30 A bedenkenlos für die Akkus?? (ich denke kurzzeitig ja)
Wieviel A kann man auch trockener Strecke überhaupt gewinnen ohne zu starkem Reifenverschleiss.
Oder ab wann würde das Rad zum blockieren neigen?
Bis wiiviel A würdet ihr max einladen??
120?
Immerhin wären solche hohen Ströme nur für Sekunden oder Sekundenbruchteile vorhanden.
Wer fährt mit Reku und kann mir Erahrungswerte nennen.

Nutze das EL nur auf Flachem Land, es geht mir also nur um Rückgewinnugn der Bremmsennergie, daher benötige ich keine ausgefeilte regelung, da längere Stromladung eher nicht auftreten, bzw, da ich es ja weiß, sie vermeiden könnte, zumindest wärend der Entwicklungsphase.

Antworten:

Wenn Du den Scheibenläufer direkt mit der Batterie verbindest, wird er erstmal als Motor laufen. Die Maschine läuft erst als Generator, wenn Du über Nenndrehzahl kommst, erst dann dreht sich die Energierichtung aus. Das Thema hatte man schon mit Serie 1 mini el mit permaneterregten Motoren. Wenn man mit diesen schnell genug abwärts gefahren ist, d.h über 60 km/h konnte man auch Energie rückspeisen.

Das Ziel ist aber Energie auch bei geringen Geschwindigkeiten rückzuspeisen, so zusagen die Spannung von der Maschine hochzutransformieren. Der Trick ist deshalb einen Hochsetzsteller zu bauen, eine Art DC/DC Wandler. Der Motor wird kurzgeschlossen, ein Magnetfeld baut sich auf, dann wird der Kurzschluß aufgehoben, das Magnetfeld baut eine hohe Spannung auf, die man über Dioden in Richtung Batterie leitet. Die Schwierigkeit ist die Regelung dieses Vorgangs, ohne dass der Motor blockiert, verbrennt. Die JME Reku hat das damals für den TTL 140 Motor beherrscht.

Ich weiß leider keinen der die JME Reku für den Scheibenläufer angepaßt hat. Von Curtis selber gibt es aber Reku-Steller (Sepex) die sollten dass können.

Grüße
Ralf Wagner

von Ralf Wagner - am 05.01.2007 22:53
und genau dieses ganze kuzschließen entfällt ja bein Scheibenläufer.

Aber ganu das mit dem hochtransformeiren war meine eigentliche Sorge.
Ich war mir nicht sicehr, wann der Motor welche Spannung aufbaur.
Deshalb wollte ich die Tagee rstmal beim Rollen messen, was eigentlich abfällt.t
Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob der Motor schon bei mitlerer Drezhal 72 Volt liefer, aber halt nur einen bestimmten Strom.
oder ob der Motor immer nur die Sapannung liefert, die er bei der momentanen Drehzal auch nur aufnehmen würde, aber den vollen Strom liefert.

Im ersten Fall würde ich das Projekt wohl doch fallen lassen, da es zumindest bis zum Sommer zu viel Zeit kostet.
Schade :-(



von Sven Salbach - am 06.01.2007 08:49

Reku & Scheibenläufer

Hallo!
Meiner geht gut....
Der vom Elcid auch...
Ich habs so gemacht:
Den vorhanden Curtis gegen einen Sevcon millipack getauscht.
Das erspart zusätzlich die Richtungsschütze!
Der Hauptschütz hat 24V und wird nach dem Anziehen auf ~16V getaktet...
Die Bremsleistung ist analog mit dem zürücknehmen des Gaspedals zu regeln.
Allerdings kostet der Conroller~ 750.-
Einige Signal müssen invertiert werden.
Er muss ausserdem entsprechend parametriert werden. (Ich kanns...)

Vor einem pauschalem ein/ aus warne ich!
Ich habe gerade eine Kewet mit Reku da;
Da hauts das Feuer raus beim einschalten;
Was denkst Du wie lange das die Kohlen vom Perm mitmachen?
Nachher muss ich den Motor ausbauen und den Collector überdrehen.

Es gibt auch noch andere Controller die orginal Reku können.
Zapi H1; z.b. aber der ist vom Bauraum schlechter geeignet.
Der ist aber ansonsten meine Standardcontroller; z.b. im Ligier.
Tschau
Reinhold

von Reinhold Schebler - am 06.01.2007 10:31

Re: Reku & Scheibenläufer

naaj, wie schon geasgt, reinhauehn will ich die Reku ja nicht, ich regele mit den Fets nur ist das halt nicht so schön wie bei eienr irchtigen Reglung. Da kann es schon passieren das er die "bremse" von selber immer härter anzeiht, aber dann regle ich das Poti halt weiter zurück.
Aber wie schon gesagt, wenn ich erst hochwandeln muss wird es mir wohl vorherst doch zu aufwendig



von Sven Salbach - am 06.01.2007 12:49
Hallo Reinhold,
was für eine Reku ist drin im Kewet? Wir haben damals die JME Reku auch in ein paar Kewets eingebaut.

Das" Ein-Aus" ist relativ. Die Reku benutzt dazu den Curtis, d.h. die taktet bis zu 15 kHz.

Eine Schützlose Steuerung ist sicherlich die sinnvollste Lösung, die gabs aber damals noch nicht so.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 06.01.2007 12:50
weis ja nicht, ob es was beiträgt, aber wenn ich mit meinem EL bergab fahre und das "Gaspedal" voll durchtrete zeigen mir meine Voltmeter an, dass die Batteriespannung erhöt wird. Heist also, dass Strom vom Motor in die Batts fließt ohne jeglichen Umbau. Ist der Berg zuende, hehts ganz normal weiter, bis auf einen kleinen Ruck, wenn der Motor wieder anzieht.



von maxlpapi - am 06.01.2007 16:16
naja, logisch, die Akkus werden ja auch bergab nicht belastet :-)
Ist dann ahlt so als ob Du stehst.



von Sven Salbach - am 06.01.2007 17:54

Passende Steuerung nehmen

Hallo,

wir fahren unser Vorführ-El mit einem Kopriva PD3-Regler. Kostet 550¤ ist frei programmierbar, die Vor-Rück-Schütze fallen weg und die Reku ist serienmäßig.

Auch die Anfahrrampe ist für den Perm-Motor ideal programmierbar.

Man kann die Reku beim El eh nicht maximal ausreizen, weil praktisch nur ein Rad gebremst wird und das Ding dann extrem nach links zieht.

Die geplante Bastlerlösung (Motor mit Batterie verbinden) kommt unter umständen teuerer als gleich einen vernünftigen Regler zu nehmen.

Gruß Georg Schumacher

www.solar-mobil.de

von Georg Schumacher - am 07.01.2007 10:23
Hallo

in den Unterlagen zum Curtis ist ein Schaltungsvorschlag der beim Rollen einen Lastwiderstand als Motorbremse an den Motor schaltet, wenn man diesen Widerstand durch ein Ladegerät ersetzt, hat man schon eine Rekuperation, ob man das Orginalladegrät dafür mißbrauchen kann weis ich noch nicht, Ich habe mir jetzt erst mal ein zusätzliches Schütz besorgt (48V 200A) das muß leider sein, denn die Leitung zum Motor muß aufgetrennt werden. Wenn das Ding eingebaut ist mache ich erst mal Messungen.Ich denke aber eine zusätzliche Spannungsbegrenzung muß sein wenn man die Akkus nicht kochen will. Da ich jeden Tag ca 300 m Höhenunderschied mit ca.9% Steigung bewältigen muß werde ich mir auf jeden Fall so ein Teil einbauen.

Der Link zu den Datenblättern ist: [www.curtisinstruments.com]

Wenn die Teile eingetroffen und eingebaut sind gibts einen Erfahrungsbericht

Gruß

Roman

von R.M - am 08.01.2007 22:26

@Roman: Höhenunterschied - welche Akkus?

Hallo Roman,

mich würde mal interessieren, mit welcher Akku-Konfiguration Du Dein Cityel betreibst - bei dem von Dir geschilderten Höhenunterschied. Wie sind Deine Erfahrungen bzgl. Lebensdauer der Akkus? Wo ist Deine Strombegrenzung eingestellt?

Ich habe ebenfalls einen "Hausberg" zu erklimmen - leider immer erst abends und das bei bestimmt 10 - 12% Steigung, allerdings nicht so lange wie Du. Mein El zieht dabei natürlich die vollen 120A Strom über eine Dauer von einer knappen Minute.

Wenn einer der Akkus (Blei-Vlies, 120Ah) anfängt zu schwächeln, dann merkt man das dann immer deutlich. Würde ich ausschliesslich in der Ebene fahren, käme ich mit Sicherheit auf traumhafte Batterielaufleistungen...



von Konrad S. - am 09.01.2007 07:00
Hallo Roman,
hast Du nach dem Laden immer eine längere Talfahrt vor Dir?
Ansonsten brauchst Du keine Spannungsbegrenzung bei einer Reku.
Soviel Energie kann da nicht erzeugt werden, als dass die Akkus in den Bereich einer kritischen Ladespannung kommen.
Der eingezeichnete Widerstand ist aber offenbar nur ein Sanftstart für das Hinzuschalten der Betriebsspannung, wenn ich das gleiche Sheet (1204) gesehen habe.
Das Schaltbild ist für einen Reihenschlussmotor (z.B. Thrige).
Als Reku für den Scheibenläufer ist 4QD eigentlich die bessere Wahl, zumal diese Regler ohne Schütze auskommen. [www.4qd.co.uk]

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 09.01.2007 11:53
Hallo Friedel,
ein Überspannungsbegrenzung der Reku ist dringend notwendig! Beim Bremsen wird der Akku kurzfristig mit hohen Strömen geladen. Wenn die Spannung an der ersten Ampel nach oben jagt kann sonst einiges kaputtgehen...

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 09.01.2007 12:16
Hallo Ralf,

ok, eine Begrenzung kann ja nichts schaden, falls es durch länger anhaltendes Bremsen nach der Voll-Ladung zu viel wird, sicher sinnvoll.
Aber nach wenigen km dürfte es doch nicht mehr dazu kommen (zumindest in der Ebene). Oder meinst Du die Spannungsspitzen vom Pulsen der Reku?
Wer auf dem Berg wohnt, könnte ja seine Akkus nur zu einem Teil laden, um mit der Reku die Stromkosten etwas zu reduzieren ;-).
Ich Flachland-Tiroler komme natürlich nicht in die Verlegenheit, eine Reku zu nutzen. Für NiCd-Rundzellen sicher auch nicht zu empfehlen...

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 09.01.2007 20:26

Re: @Roman: Höhenunterschied - welche Akkus?

Hallo

Also bei mir gehts erst mal kräftig bergab so ca. 100m Gefälle mit 13%, dann mehr oder weniger geradeaus ca. 6 km, dann Langgezogener Anstieg mit Serpentinen 300 m Höhenunterschied ca. 3 km, dann wieder mehr oder weniger geradeaus bis zur Arbeitsstelle sinds 12,5 km.

Ich haben einen 48V FactFour (Unfallwagen Baujahr 2003 von Citycom auf 48V und Duplexkette umgebaut) mit Übersetzung für 57 km/h mit 4 Champion 92 Ah
für die die Steigung auf dem Rückweg vor meinem Haus muß ich die Strombegrenzung auf 120Amp einstellen, dann kann ich mit 30Km/h die Steigung hochfahren. Die lange Steigung kann ich sowohl mit 80A (ca. 35 km/h als auch mit 120A (ca. 45 km/h) hochfahren, meistens fahre ich mit 120A, da komme ich mit den LKW´s am Berg durchaus mit, durch die Serpentinen gehts eh nur mit max. 30 km/h. momentan sind die Akkus ca 1000 km alt und die Reichweite beträgt zwischen 50 (Berg) und 70 km (Ebene). Wenn ich nur zur Arbeitsstelle und zurück fahre sind die Akkus zu etwa 40% entladen. Ab März kann ich wahrscheinlich an meiner Arbeitsstelle laden, dann gibts eh kein Problem mehr. Die Situation mit Tankstellen sieht in der näheren Umgebung gut aus: Heilbronn ca. 30 km mit 2 öffentlichen Steckdosen, Öhringen ca. 28 km mit Lademöglichkeit bei Twike-Händler, ich denke daß ich ca 70% meiner jährlichen Fahrleistung mit dem EL machen kann.
Ich werde demnächst auch mal austesten ob ich bis Würzburg komme mit Zwischenladen bei Citxcom in Aub.

Gruß

Roman

PS: Wenn`s irgendwie klappt will ich mit dem EL nach zum Treffen nach Dänemark fahren sind ca 1000km, die Strecke bis Kassel habe ich schon ausgearbeitet und einige Gemeinden wegen Lademöglichkeit angeschrieben.
Mitfahrer und Organisatoren sind natürlich herzlich willkommen. I

von R.M - am 09.01.2007 20:46
Der Widerstand spielt Motorbremse, der motor wird beim Rollen über den Widerstand kurzgeschlossen (hab auch länger gebraucht bis ichs kapiert habe), Ich plane einen Brückengleichrichter dranzuhängen und danach einen Spannungsregler mit Strombegrenzung. Brückengleichrichter ist notwendig damit der Spannungsregler überlebt. Die Teile sind inzwischen eingetroffen. Wenn ich den TÜV hinter mir habe baue ichs um.

Gruß

Roman

von R.M - am 09.01.2007 20:53
wass nimmst Du für einen Spannungsregler?
Du musst die Spannung ja hochwandeln nicht runter wenn ich das jetzt richtig gedeutet habe.



von Sven Salbach - am 09.01.2007 22:25
Hallo

Das weiß ich noch nicht genau, ich mache erst mal ein paar Messungen was der Motor so rausgibt (Schleppen mit verschiedenen Geschwindigkeiten), ansonsten kommt es natürlich darauf an ab welcher Geschwindigkeit man einspeisen will, meinen Hausberg fahre ich ohne Bremsen mit 90 km/h runder, da sollte es also keine Probleme mit zu niedriger Spannung geben. Wenn man natürlich schon bei 30 Km/h rückspeisen will siehts anders aus, im Moment stelle ich mir einen Spannungsverdoppler mit Kondensatoren vor (die Kondensatoren werden parallel geladen und seriell entladen) die Dinger lassen sich mit wenigen Teilen aufbauen und sind in Grenzen regelbar, Dahinter käme dann ein 220V Schaltnetzteil das normalerweise so ab 60V funktioniert oder ein normaler Längsregler, kommt einfach darauf an was von beiden den besseren Wirkungsgrad hat. Ich werde das Ganze eh so aufbauen daß nur dann zurückgespeist wird wenn ich das Bremspedal berühre.

Gruß

Roman

von R.M - am 10.01.2007 21:53
Hallo Roman,
lies doch nochmal was ich am 5.1. zur Funktion einer Reku geschrieben habe... Das was Du da vor hast, glaube ich nicht dass es sinnvoll funktioniert... Wenn Du gerne bastelst mache weiter, wenn Du was funktionierendes will spar auf einen Reku-Steller.
Mit dem Scheibenläufer aufpassen, der Überhitzt gerne (Schleppfahrt).

Gut gemeinte Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 10.01.2007 23:17
Wenn du dich nicht umbringen willst, dann verbinde diese Reku ja nicht mit dem Bremslichtschalter. Wenn du bei hoher Geschwindigkeit bremst, kann das (linke)Hinterrad blockieren (zumindest zu gleiten anfangen) und du hast dann bei 90 km/h keine Chance mehr das EL stabil zu halten.

Besser einen Taster irgendwo montieren, wie es die Autobusse mit ihren Retardern haben, dann kannst du im Notfall die Finger davon lassen und ganz normal bremsen.



von Bernhard Leopold - am 11.01.2007 20:06
Hallo

Ich habe eigentlich nicht vor da soviel zurückzuspeisen daß mir ein Hinterrad blockiert, auf dem Labortisch funktioniert das Ding schon , ist jetzt folgendermaßen aufgebaut: DC-DC Wandler der aus einer Eingangsspannung von 4 bis 28V eine Ausgangsspannung von 28V erzeugt, dahinter kommt ein Spannungsverdoppler der aus den 28V ca. 54V macht, wenn die Eingansspannung größer als 28 V (geschwindigkeitsabhängig über Tachosignal) ist wird der DCDCWandler abgeschaltet und der Spannungsverdoppler direkt angesteuert, mit einem Poti kann ich den maximalen Rückspeisestrom einstellen( momentan zwischen 1 und 10 A), genial wäre es natürlich wenn sich die Stromstärke mit dem Bremspedal einstellen liese, wie machen das eigentlich die Steller mit Reku, ich kann mir nicht vorstellen daß da ein aufwendiger DCDC-Wandler eingebaut ist und die von Curtis vorgeschlagene Lösung schaltet den Bremswiderstand ja auch ohne Verzögerung direkt beim Loslassen des gaspedals auf den Motor, die momentane Lösung ist auch nur ein Kompromiss, wenn jemand einen Wandler kennt der direkt eine Spannung von ungefähr 55-60V als Ausgang hat dann bitte melden. DieLösung mit einem neuen Controller schwebt mir auch schon vor aber dann bitte mit mindestens 72V und Rückspeisung abhängig von der Bremspedalstellung,

Da ich im Herbst vermutlich 53 AH NiCD Akkus kriege wäre mir eine höhere Spannung lieber da ich vom Gewicht her kaum zwei Reihen mit den akkus im EL unterbringe 48V entsprechen ungefähr 90 kg und ich hätte kaum mehr Reichweite als mit den Bleigewichten, die jetzige Lösung ist von den Kosten her deutlich unter 100¤ so daß ein neuer Steller erst mal nicht in Frage kommt, das Geld investiere ich dann lieber in einen zusätzlichen Batteriestrang mit 14Ah Nimh Zellen der die Bleiakkus konstant mit ca 10A unterstützt. Das gibt mehr Zusatzreichweite als eine Rückspeisung. Mein Ziel ist eine Reichweite von ca 90 km in hügeligem Gelände dann kann ich meinen Stinker nämlich entsorgen die 1000 km im Jahr die ich dann noch mit Anhänger fahren muß kann ich auch mit dem Wohnmobil erledigen.

Hat eigentlich schon mal jemand etwas von Nickel-Wasserstoff Akkus gehört, die Dinger speichern den bei der Ladung freiwerdenden Wasserstoff in Drucktanks und werden hauptsächlich für die Stromversorgung von Satelliten verwendet. Energiedichte ist etwa 70Wh je Kg ich versuche mal an Daten ranzukommen.

Gruß


Roman

von R.M - am 11.01.2007 21:36
Ich glaube die machen so ähnlich wie ein Step-Up Wandler.
Aber nichts genaues weiss ich auch nicht.
Ist die einzige Erklärung die habe.
...
Jürgen



von Jürgen G. - am 11.01.2007 22:26
Motorsteuerungen für Gleichstrommotoren arbeiten im Motorbetrieb als Abwärts- und im Generatorbetrieb als Aufwärtswandler.
Gute Beschreibungen und Berechnungsprogramme für DC/DC Wandler und Schaltnetzteile gibt es hier: [schmidt-walter.fbe.fh-darmstadt.de]
Bei den dort beschriebenen Abwärts- und Aufwärtswandlern ist immer eine Speicherdrossel eingezeichnet. Das ist bei Motorsteuerungen nicht nötig weil die Induktivität des Motors als Speicherdrossel verwendet werden kann. Der Aufwärts- und der Abwärtswandler bestehen aus einer Diode und einem MOSFET. Bei einer Steuerung für Motor- und Generatorbetrieb in einer Drehrichtung werden mindestens 2 MOSFETs benötigt damit ein Betrieb als Aufwärts- und als Abwärtswandler möglich ist. Zusätzliche Dioden sind dann nicht mehr nötig weil die internen Dioden der MOSFETs verwendet werden können. Wenn die Drehrichtung elektronisch umgeschaltet werden soll werden mindestens 4 MOSFETs benötigt.

von Ingo Bösch - am 12.01.2007 09:02
...im Prinzip werden beim Rekuperieren Impulse in die Motorwicklung gejagt, deren "Echo" man über die Auskoppeldioden auf die Akkus leitet.
Je breitbandiger die Impulse ausfallen, desto größer ist die Rückfluss-Energie.
Habe ich das so richtig wiedergegeben?

Gruß



von Friedhelm Hahn - am 12.01.2007 11:27
Bitte trotz allem zu den MosFET-Dioden ordentliche Dioden parallel schalten. Das Reverse-Current-Verhalten der Body-Dioden ist grauenvoll.



von Florian Beer - am 12.01.2007 14:32
Ich würde die Rekuperation so beschreiben:
Wenn sich der Motor dreht erzeugt er normalerweise eine Spannung die kleiner als die Batteriespannung ist. Bei der Rekuperation wird der Motor immer wieder kurzzeitig (weniger als 100 Mikrosekunden) kurzgeschlossen. Dabei fließt nicht der volle Kurzschlussstrom weil die Anstiegsgeschwindigkeit des Stromes durch die Induktivität des Motors begrenzt wird. Während der Motor kurzgeschlossen ist wird also Energie in der Motorinduktivität gespeichert. Wenn der Kurzschluss wieder aufgehoben wird, fließt die in der Motorinduktivität gespeicherte Energie über die Diode in die Batterie.

von Ingo Bösch - am 12.01.2007 20:59
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