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vor 10 Jahren, 2 Monaten
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Wie Akku stützen?

Startbeitrag von J. Affeldt am 21.06.2008 10:34

Leider habe ich ja noch keine Rückmeldung von CC bzgl. meines einen Akkus. Da meine Reichweite immer stärker eingeschränkt wird (derzeit knapp 20 km), ich aber doch "etwas mehr" dringend brauche:

Wie könnte ich am einfachsten den anscheinend defekten Akku stützen? Mit einer kleinen Autobatterie (diese dann wie laden?) einfach parallel? Oder würdet Ihr davon abraten und abwarten?

Danke,
Julian

Antworten:

Hallo Julian
du hast mit deiner Vermutung recht. Durch Parallelschalten von Kapazität kannst du dem schwächelnden Akku etwas unter die Arme greifen. Am besten (einfachsten) geht das Unterstützen mit einer kleinen KFZ-Starter-Batterie (da überall zu haben). So 45Ah sollten reichen. Aber stell dich drauf ein, dass Starterbatterien den Zyklusbetrieb nicht gut vertragen und bald abdanken. Ich würde, da es sich (hoffentlich!) um eine zeitlich sehr begrente Dauer handelt zu Akkus vom Recyclingcenter greifen, da a) umsonst und b) praktisch unendlich viele zu haben. Über Zustand und Restkapazität der Akkus lässt sich in so einem Fall natürlich nicht viel aussagen. Einfach etwas experimentieren. Der Vorteil wäre dann natürlich auch, dass du den Akku nach Gebrauch wieder in gute Hände abgeben kannst... Ich würde jedenfalls keinen neuen kaufen.
Viel Erfolg
Grüße
XSiteZ

von XSiteZ - am 21.06.2008 15:01
Ja, dev. kein Neukauf dafür. Ich werde am Dienstag mal zum Recyclinghof fahren und schauen, "wa geht". Hm, wie ist das mit dem Laden? Einfach dran lassen oder besser extra laden?

Julian

von J. Affeldt - am 21.06.2008 15:14
Ich hatte das gleiche Problem (ein Akku schwach) und habe mir mehrere kleine Bleiakkus aus einer USV parallel geschalten.
Da ich Bedenken wegen Ausgleichsströmen hatte (wenn ich parke ohne zu laden), schalte ich die Zusätzlichen mit Relais, die anziehen wenn ich aufs Gaspedal trete.
Beim Laden liegt wahrscheinlich die Schwachstelle. Über einen Schalter liegen sie zum schwachen Akku parallel.
Bisher habe ich so ca. 300 km hinter mir, also eigentlich nicht allzu viel. Mal sehen.
Bei Deiner projektierten kleinen Autobatterie würde ich ein einfaches kleines Einzelladegerät verwenden und manuell an und abklemmen.
Grüße
Friedrich

von Stötzer - am 22.06.2008 15:34
Hallo

Wegen der Ausgleichsströme würde ich mir keine Sorgen machen, ich habe schon öfter den etwas schwächeren Akkus gebrauchte 7AH Akkus parallelgeschaltet, und zwar bevor die Reichweite sich verringert hat, die wurden dann einfach mitgeladen.

Gruß

Roman

von R.M - am 22.06.2008 15:54
Einfach mitladen und mehrfach kontrollieren, ob die parallelen Akkus vollgeworden sind. Sonst Zusatznetzgerät. Der geschaltete Zusatzakku hat den Vorteil, dass er nur dann mit Zyklen belastet wird, wenn es erforderlich ist. Bei vielen Fahrten also überhaupt nicht. Die Zyklen eines kurzlebigen Starterakkus sind gezählt und teurer. Ich würde spannungsgesteuert schalten. Sobald der schwache Fahrakku unter eine Mindestspannung fällt, einschalten. Ausschalten durch Gaswegnehmen. Also, selbsthaltende Relaisschaltung, die von einem Kontakt am Fahrpedal unterbrochen wird. Signallampe, um zu erkennen, wann der Zusatzakku eingeschaltet ist.

von Bernd Schlueter - am 23.06.2008 06:17
Hallo,

erstmal vielen Dank für die Tipps, die ihr mir gegeben habt.

Ich hoffe ja, dass ich diese Woche eine Rückmeldung von CC bzgl. meines Problemes erhalten werde und dass ich eventl. nicht mehr lange mit meinen 22km Reichweit leben muss (was ganz schön einschränkt!).

Ich werde daher im Augenblick keine eher komplizierte Lösung mit Relais usw. machen, sondern erstmal nach einem Akku Ausschau halten, diesen extern laden und beim Fahren anklemmen, wenn es nötig ist bzw. werden sollte.

Gruß,
Julian

von J. Affeldt - am 23.06.2008 06:41
Hallo

Genau so solltest du es nicht machen, dann sind hohe Querströme vorprogrammiert, der Akku muß immer dran bleiben, allenfalls beim Laden kann er abgetrennt werden, die kurze Lebensdauer beim Starterakku ist eigentlich kein Problen, wenn kaputt dann doof stellen und umtauschen.

Gruß

Roman

von R.M - am 23.06.2008 10:22
Nicht gerade Materialschonend, lieber Roman. Und als Vorreiter einer Sauberen Umwelt will ich keinen Schmuh machen. :p

Nimm lieber einen alten Traktionsakku, setz ihn hintenrein . 25er Kabel dazu, fertig. Evtl 12V-Ladegerät dazuhängen. Meine Erfahrung: Durch die große Kapazität machen 2 schwache Akkus das gleiche wie ein guter. Das kannst du dann fast dauerhaft fahren.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 23.06.2008 15:05
Hallo

Kommt halt drauf an was man hat, man kann auch dem Stinker einen neuen gönnen und den alten ins EL, Die Starterakkus können im El auch recht lange leben wenn man keine große Entladetiefe zuläßt.

Gruß

Roman

von R.M - am 23.06.2008 17:45
Ich habe eine 12V, 12AH Akku aus einer USV, der allerdings über ein Jahr rumlage. Hängt gerade am Ladegerät, mal sehen, ob der wieder kommt. Schaue morgen mal beim Recyclinghof nach anderen "Angeboten"
Wie würdert Ihr den Stützakku am CTM anbringen? Ich habe Sorge, die Schrauben zu lösen und den ganzen Stromstrang zu unterbrechen...
Da ich da zu blöd bin...was ist ein 25er Kabel? (2,5mm Querschnitt?)

Gruß,
Julian

von J. Affeldt - am 23.06.2008 17:58
Zitat

was ist ein 25er Kabel? (2,5mm Querschnitt?)


Nee, Faktor 10, also 25mm2.
Mit einem 12Ah Akku wirst Du allerdings nicht viel erreichen.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 23.06.2008 18:34
damit Du nicht auch noch extra Kabel besorgen musst, ist jetzt ja schon recht viel Aufwand.
Halte das Kabel so kurz wie möglich.
Dann reichen 2x2,5mm² dicke!!!
Also isgesammt 4 Leitung je 2 Parallel.
Die Kabel aber nicht viel länger als einen Meter machen!
Bin damals mit einem!! 2,5 Kabel TEstweise gefahrn!!!
Da waren die Kabel aber auch nur etwa 50cm lang...

von Sven Salbach - am 23.06.2008 19:53
Am liebsten würde ich gar nix machen...und endlich Nachricht von CC bekommen. Ich will mir nicht vorwerfen lassen, ggf. den Akku erst durch Bastelei kaputt gemacht zu haben.

Und mit dem kleinem 12AH-Akku macht das eh keinen Sinn, vielleicht ein paar Kilometer. Heute hätte ich 45km gebraucht um nach Berlin Mitte zu fahren, so setze ich mich in die S-Bahn...ärger...letzte Woche musste ich schon zwei Fahrten mit dem Opel machen UND TANKEN...

Derzeit genervt,
Julian

von J. Affeldt - am 24.06.2008 03:44
Hallo Sven,

also ich kann nur jedem dringend abraten im EL oder anderswo Adern parallel zu verschalten um einen höheren Querschnitt zu erhalten.

Wenn in so einer elektrischen Verbindung eine oder mehrere Adern brechen oder aus irgend einem anderem Grund nicht mehr vom Strom durchflossen werden wird man nämlich erst mal gar nichts merken. Bis dann die andenen verbliebenen Adern zu schmoren oder sogar zu brennen anfangen.

Also dies wird sich vorher nicht irgendwie ankündigen und es fliegt auch keine Sicherung.

Glaubt mir, da kann sehr schnell was abfackeln. Also bitte unbedingt Finger weg.

Es gibt nicht umsonst Vorschriften bzw. Richtlinien, die eingehalten werden müssen bezüglich Mindestquerschnitte entsprechend der zu erwartenden Strombelastung..

Sorry, ich will hier wirklich niemanden Angst machen aber ich habe in meiner bisherigen "Laufzeit"
als Elektromeister und Ausbilder schon viel Dummheit erlebt und auch die daraus resultierenden Folgen gesehen.

mfG

Peter

von Peter End. - am 24.06.2008 18:16
hast Du Dir mal die Verkabelung des HF LAders angesehen :-)
Also bei mir gehen da 2x2 Kabel zu den Akkus ...

von Sven Salbach - am 24.06.2008 20:29
Georgs Antigorlebengurke lief sogar mit einem 1,5mm²-Kabel, allerdings nur in Demonstrantenschrittgeschwindigkeit. Als Georg die Mühle bekam, war weit und breit kein Kernkraftwerk zu sehen, da fackelten die gesamten Kabelstränge ab, bzw. das Kupfer explodierte und färbte die gesamte Umgebung grün. Von Kabel konnte man da nicht mehr sprechen, nur geschmolzene Dioxinhüllen.
Als Batteriestütze ist längeres, dünnes Kabel schon geeignet, begrenzt es doch die Stromentnahme aus dem Zusatzakku so lange, wie der schwache Akku noch Saft liefert. Ob bei Parallelschaltung beide Akkus noch voll werden, also beide ins Sprudeln kommen, sollte zunächst festgestellt werden. Gut gekühlt sollte solch ein Kabel schon sein...
Das ist eine Frage des Ausprobierens. Eine einzige Sonennscheinereizelle von 18 hat hier ihren Geist aufgegeben, die anderen müssen wirklich nicht folgen, die Wahrscheinlichkeit ist aber auch nicht gering. wenn da noch 30 km Reichweite waren, dann sollte nur der defekte Akku durch was anderes ersetzt werden. Aus Starterbatterien darf man auch mehr als 2C Strom herausholen, der Akku kann also kleiner sein, aber 12 Ah ist viel zu klein


von Bernd Schlueter - am 24.06.2008 21:10
Hallo

Also bei meinem Lader geht da nur jeweils 1 Kabel zu den Akkus, daß die Leistung auf 2 Steckverbinder aufgeteilt wird ist eine übliche Ausführung, das wird bei jedem stärkeren Netzteil in Einschubtechnik so gemacht.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2008 21:10
Hallo Sven,

ich kenne den HF-Lader eigentlich überhaupt nicht.

Es kann und darf natürlich sein, dass Adern paralell geschaltet sind. Es muß aber gewährleistet sein, dass jede einzelne Ader den maximal fließenden Strom aushält.
Wenn also (angenommen) der HF-Lader max. 25A bringen kann, könnten schon 2 Stück 2x4qmm Adern (oder stärker) am Lader angeschlossen sein.
Bei Julian würde aber nicht nur dern Ladestrom über diese Kabel fließen sondern evtl. der gesamte Motorstrom (wenn seine zu stützenden Akkus komplett versagen) und der ist auf jedem Fall viel größer.

mfG
Peter




von Peter End. - am 24.06.2008 21:38
Hallo

So ists auch, zwei mal 2,5 oder 4mm² gehen auf 1* 6mm², ist nur ein kurzes Y-Stück um die Last auf 2 Steckverbinder aufzuteilen, soweit ich weiß können die Verbinder einzeln mit 25A belastet werden.

Mehr bringt der HF-Lader bei 36 V eh nicht, die 35A die theoretisch möglich sind führen ja zur thermischen Überlastung des Laders und zum Durchbrennen der 6,3A Sicherung im Lader.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.06.2008 22:07

Wie Akku stützen? Das Cityel ist brennbar.

Eine Sicherung ist immer auf einem (zu) dünnen Draht aufgebaut. An vielen Stellen im Elektroauto befinden sich solche "Schwachstellen", die einen Brand verhindern sollen. Hier, beim direkten Verbinden zweier Batterien, ist solch eine Schwachstelle unbedingt vorzusehen. Allerdings, nur in einer absolut feuerfesten Umgebung. Die einfachste Möglichkeit ist die, eine Sicherung anzuordnen, die ist normalerweise feuersicher. Ein Vorwiderstand aus dünnem Kupferdraht darf natürlich nicht in der Nähe des brennbaren Kunststoffs des Cityels verlegt werden. Wichtig ist die Stelle fern aller nicht halogenhaltigen Kunststoffe , die als erste schmilzt.
Bei Georgs Kiste war es so, dass die frei hängenden Drähte regelrecht verdampften, in so kurzer Zeit, dass kein Feuer entstand, die übrigen, dicht verlegten Drähte schmolzen sich lediglich in das PVC-Material der dicken Nachbardrähte und in die Karosserie ein, sodaß noch kein Brand entstand.

Der Antiatombesitzer hatte keine Sicherung eingebaut. Er hatte, um seine Antigorlebenkrieger nicht über den Haufen zu fahren, den pazifistischen Motor über seines Miniels über lange 1,5 mm² Litzen bis vorne ins Cockpit an den einzelnen Batterien angeschlossen, per Umschalter.
Besonderen Spaß machte nach dem Ereignis das Lösen der eingeschmolzenen Drähte aus dem Wasserkabelkanal.
Wichtig ist bei unseren Hochstromsicherungen, dass der immer entstehende Lichtbogen an einen unmittelbar benachbarten feuerfesten Körper seine Energie abgeben kann, in der Regel Keramik oder unterbrochene Metallstücke. Die Karosserie des Cityel ist denkbar ungeeignet dazu!

Unbrennbare Kunststoffe enthalten praktisch immer Chlor. Die sollen aus anderen Gründen verboten werden. Das entstehende "Dioxin" (das sind in Wirklichkeit andere Stoffe) ist da die geringere Gefährdung. Isolierungen bestehen nach wie vor aus halogenhaltigen (Chlor) Kunststoffen, in der Regel PVC.
Wenige Panzerbesatzungen sterben zwar durch das giftige, chlorhaltige Halonlöschgas, aber die meisten Explosionen werden dadurch verhindert. es entstehen die gleichen giftigen Verbindungen wie beim Verdampfen unserer unbrennbaren Kunststoff-Isoliermaterialien.

von Bernd Schlueter - am 25.06.2008 03:20

5 x 1,5

Hallo Peter,

meine Frage gehört zwar nicht unbedingt hier her, aber so manch einer wird evtl. auch rätseln:
Wenn ich im Haushalt statt 3 x 2,5mm2 ein NYM mit 5 x 1,5mm2 verlege (jeweils 2 Adern parallel) und mit 16A absichere, darf ich das?

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 25.06.2008 10:45

Re: Wie Akku stützen? Das Cityel ist brennbar.

Moin,

noch mal die Empfehlung:
Wer eine mechanisch wirklich robuste Hauptsicherung sucht (auch als "Angst"-Verbinder zwischen den Blöcken), sollte z.B. auf solche Typen ausweichen: [cgi.ebay.de] .
Vollkommen geschlossen, korrosions- u. rüttelsicher, ganz im Gegensatz zu den "Folien", die im EL verbaut sind.
200A sind im Zeitalter der zukünftigen Lipo's, aber auch bei NiCd sicher nicht zu viel des Guten.
DC-Bemessungsspannung ging, meine ich, bis 160V!

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 25.06.2008 11:00

Re: 5 x 1,5

Nein, ich denke nicht, da dann die Farben nicht passen.
Ich habe noch nie 5x1,5mm² mit 2x blau gesehen.
Wie willst du das machen?
schwarz und schwarz L1
blau und braun N
grün/gelb PE

(Jetzt sind die Farben bei 5 Adern braun, schwarz und grau für die Leiter.)

Würde ich nicht machen, entweder man macht es richtig oder garnicht.

LG
Teri

von Teri - am 25.06.2008 11:03

Re: 5 x 1,5

Hallo Friedel,

kann mich Teri eigentlich nur anschliessen, wobei aber dazugefügt werden muß dass nicht nur die farbliche Kennzeichnung des Null- sowie des Schutzleiters unbedingt eingehalten werden muß, sondern du darfst hierbei auch keine kleineren Querschnitte des Schutzleiters haben.
Also bräuchtest du eine Ader zusätzlich zu den fünfen mit den richtigen Farben (auf der gesammten Leitungslänge -also nichts mit anmalen). So eine Leitung gibts aber nicht.

mfG

Peter

von Peter End. - am 25.06.2008 15:17
Hallo zusammen!

Eigentlich wollte ich ja nicht, da aber meine Reichweite seit gestern auf nur noch knapp 20km geschumpft ist und ich auch heute leider keinen Rückruf von CC erhalten habe, musste ich handeln, da ich sonst eventl. nicht mehr zur Arbeit und zurück komme...

Also habe ich mit einen 36Ah-Starterakku vom Recyclinghof "erbettelt" und diesen erstmal ans Ladegerät gehängt und getestet. Er machte dabei einen guten Eindruck - auch unter Last (Halogenleuchten).

Dann habe ich ihn parallel an den defekten Akku im El gehängt und gewartet und gemessen usw.

Dann eine vorsichte Probefahrt, halten, messen...alles ok. Bereits hier war die Spannung beim Anfahren deutlich (!) höher als ohne den alten Starter...

Dann Fahrt durch den Ort insg. 13km. Ergebnis: SUPER! Verhält sich wie vorher...zumindest auf der kurzer Strecke.

Dennoch: hoffentlich klärt sich das bald.

Julian

von J. Affeldt - am 25.06.2008 17:46

Re: Wie Akku stützen? Das Cityel ist brennbar.

Bei den Sicherungen werde ich gleich zuschlagen.200 Ampere bei 170 Volt DC, das ist genau, was ich suche! Danke!

von Bernd Schlueter - am 25.06.2008 22:27
Ich wollte nur noch ergänzen, dass es sich um einen "Budget" Akku handelt (12V, 36Ah, 300A, Kalzium-Technologie, wartungsfrei). Angeschlossen mit stabilen Klemmen und 6mm2 Kabel. Geladen werden die CTMs im El, der andere an einem Einhell-Ladegerät.

Julian

von J. Affeldt - am 26.06.2008 03:50
Die Budget sind meinen Erfahrungen nach hochohmig und können sich nicht mit allen Billigprodukten der Jahrzehnte davor messen. Wir müssen essen, was auf den Tisch kommt. Sehr gute Akkus waren die mit der Aufschrift "GIB". "Gibt" es aber nicht mehr.

von Bernd Schlueter - am 27.06.2008 06:46
So, seit gestern Abend habe ich einen komplett neuen Akkusatz - Stefan aus Teltow sei Dank.

Nur am Rande: CC hat sich der Sache nicht angenommen. Das gibt zu denken.

Ab heute rennt mein Elektron wieder.


Gruß,
Julian

von J. Affeldt - am 02.07.2008 04:01
Ja wie, hattest du wie ueblich kein Telephonglueck oder hat sich CC quergestellt? Da war doch noch Garantie drauf, oder?

von Sascha Meyer - am 02.07.2008 07:38
Ich sage mal so, Hr. Nestmeier hat mich nicht erreicht.

Immerhin kriege ich noch eine neue Software für den HF-Lader (vielleicht läuft mein El ja dann 1000km weit und führt 100 Spitze... ;-)


Gruß,
Julian

von J. Affeldt - am 02.07.2008 08:53
Naja, die tolle neue Software fuer den HF-Lader iss nich soo prickelnd. Ich hab etwas mit dem FTDI-Treiber kaempfen muessen, um den "battery-charger" zum laufen zu kriegen. Die Parameter sind nur wenig veraendert, dafuer sind aber die Ladepausen raus.
Da sind ja die IVT noch besser...

von Sascha Meyer - am 02.07.2008 09:04
Hallo Julian,

na klar läuft es dann 10.000 oder mehr Km *gg

Die neue Ladekennlinie hat nix mit der Entfernung von Ladepausen zu tun. Diese Änderung war im Dezember.

Gruß Chris


von Anonymer Teilnehmer - am 02.07.2008 09:22
Hallo Julian,

mal ne Frage , du hast den Wagen neu bekommen ?
Mit neuen Batterien ? Und die sind nach 1900 Km kaputt ?
Und CC "ziert" sich mit Garantieleistung ?
Oder habe ich das alles falsch verstanden ?

Gruß Tom.

von Tomfe - am 02.07.2008 09:41
Ach, die neuen Ladekennlinien haben nix mit den Ladepausen zu tun?
Aber genau diese Parameter hat CC erst vor kurzem rausgegeben, zumindest an meinen Haendler, dem ich bei der Programmierung der HF-Lader grade helfe. Die Parameter unterscheiden sich nicht stark von den bisherigen, bis auf die Tatsache, dass die Ladepausen gekuerzt wurden oder wegfielen.
Jetzt bin ich aber verwirrt.

von Sascha Meyer - am 02.07.2008 11:24
Ich hatte den El bei km 2000 über unseren Händler bei CC gekauft, da wurden neue CTMs eingebaut. Nach rund 3500km damit (also bei km-Stand 5500) begannen die Probleme, nach 3800km gingen kaum noch 20km.

CC wurde rechtzeitig informiert inkl. Messprotokoll, das ich alleine gemacht habe, da unser Händler zu diesem Zeitpunkt im wohlverdienten Urlaub war.

Im Prinzip tat sich nix, mehrere eMail-Nachfragen.

Gestern hat mit dann Stefan ruch-zuck neue eingebaut.

Zitat CC:"Hr. Nestmeier hat mehrfach versucht Sie anzurufen." Auf meinem Handy gab es aber keine Meldung über verpasste Anrufe, keine Nachricht auf der Mailbox, auch nicht zuhause auf dem ständig laufenden AB. Auch keine Mail - und die rufe ich auch geschäftlich mehrmals am Tag ab.

Das stelle ich einfach mal fest, ohne zu werten!

Fakt: Garantiefall, und keiner kümmert sich drum. Nur mein Händler, und zwar innerhalb von 24h.

Jeder denke sich seinen Teil dazu.

Julian


von J. Affeldt - am 02.07.2008 12:32
Ist schon interessant, wie die Fa.CC mit Reklamationen
umgeht, Ich habe mich auch fast 1 Jahr über den
praktisch nicht vorhandenen Radioempfang geärgert.

Gruß Tom.

von Tomfe - am 02.07.2008 12:59
Die Rederei mit der veränderten software hört sich auch nach Ausrede und Hinhaltetechnik an.
Habe ich das richtig verstanden, Herr Nestmeier tauscht ganz nach Belieben mehrere Softwarearten und gibt diese jeweils als die neueste Änderung aus? Könnt Ihr das noch einmal genauer klären, ehe Ihr die Schuld bei Euch sucht und wie ein Versuchskaninchen mit den Ohren wackelt?
Ich warne vor Montagssoftware, wenn Uranus in Opposition zum Mars steht..

von Bernd Schlueter - am 03.07.2008 01:34
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