Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
35
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
bolkobienert, R.M, Elipo, Oli A., EL-Wolf, Sven Salbach, Lars Köhler, Hobbyschrauber Mario, Jörg Nick-EL, Sandkasten, ... und 3 weitere

HF-Lader

Startbeitrag von bolkobienert am 23.04.2009 11:40

Hallo,

als Nicht-Elektroniker hab ich mal eine Frage an die Spezialisten hier. Die Suchfunktion hier und im www haben mir da nicht weitergeholfen.
Wir haben den HF-Lader MEG15V8 , Typ 48V80 4815 im Anfang 2008 gebauten El. Da es dort Probleme mit der Ladecharakteristik gab, wurde im Mai 08 ein "umprogrammieren" angeboten, aber nicht durchgeführt. Jetzt vor ca 1 Monat war das EL in Aub zur Werksüberholung im Rahmen der Gewährleistungen. Dabei ist der Lader angeblich umgebaut worden. Auch die PCE wurden wie schon berichtet entfernt. Da ich vor der Reparatur das Ladeverhalten längere Zeit genauer beobachtet hatte, sind mir keine Veränderungen im Verhalten aufgefallen. Er taktet immer noch, ich vermute, die Akkus werden nicht "voll".
Woran kann ich feststellen, ob da überhaupt etwas verbessert wurde am Lader ? Gibt es da ausgetauschte Bauteile, kann man anhand anderer Kriterien sehen, ob er ordnungsgemäß repariert, bzw. ob überhaupt etwas dran gemacht wurde?
Ausgebaut haben die Monteure von CC den Lader, das kann ich erkennen. Auch wenn die letzten Aktionen in Bezug auf CC sehr gut funktioniert haben, dauert es doch noch etwas bis das Vertrauen wieder hergestellt ist, vor Allem, weil die Akkus nicht getauscht sondern nur gesundgebetet wurden. Meine Reichweite läßt trotz höherer Temperaturen immer mehr nach.

Gruß,
Bolko

Antworten:

Ach, Bolko.......,

mein Beileid, ich fühle mit Dir.......

.....weil: mein VVV-El Bj. 03.08. (FF, 48V) hat nach einem halben Jahr, im Oktober 08 neue Akkus bekommen (Grosse, Deutschlandweite Tauschaktion, HF-Laderkorrektur usw....) damals nur noch 15 km Reichweite. PCEs wurden entfernt, mit dem Hinweis, sie wären jetzt nicht mehr nötig. Soweit, so gut. Hoffnungsvoll in den Winter gefahren. Das El hat lange geruht (nach anraten von CC an der Dose), weil die Winter im Erzgebirge lang und hart sind :) .......

Im März begann nun die neue Saison. Und, was soll ich sagen? 650 km gefahren mit den neuen Batterien, jetzt 15 km Reichweite, nur noch zwei rote LED`s, trotz Batterie-Heizung und laden in der Firma und über Nacht zu Hause. Die ELfriede musste jetzt zur Durchsicht. Akkus reklamiert. Bekomme jetzt auf Kulanz wieder einen kpl. neuen Satz...... die unendliche Geschichte. Ich weiss nicht woran es liegt, Bolko, bin da auch recht ratlos. Ich würde Dir zu einer umgehenden Reklamation raten.....

Viele ratlose Grüße aus dem Erzgebirge von

Lars

von Lars Köhler - am 23.04.2009 12:41
Hallo,
Ich bin ebenfalls Blei Batt geschädigt,
4 neue Sätze in 6 Monaten
modifikationen am Lader:
1. Powercheks raus.
2. Kondensatoren auf der Ladeelektronik abzwacken (Händler müsste wissen welche das sind)
(hat störungen beim Laden verursacht)
3. wurde laut CC die Batteriebauart der Bleibatterien vom Hersteller verändert was ebenfalls zu dem
Reichweiten Problem geführt hat.
Bin jetzt auf Lithium umgestiegen (Angebot für Bleigeschädigte von CC Kosten für einen Bleisatz werden auf Lithium angerechnet).
Der jetzige Bleisatz mit OPTIMA 4 mal 55 AH hält seine Ladung, Fahre aber nur 16 km zur Zeit täglich und war noch nie unter der letzten grünen LED.
Also scheint das Problem gelöst ?
Gruß aus SAL EL-Wolf

von EL-Wolf - am 23.04.2009 13:11
Richtig, genau das Gleiche ist auch bei ELfriede gemacht worden. Bloß dass halt NACH der Ladermodifikation im Herbst 08 die Akkus wieder den Bach runter gegangen sind....Hmmm....

Gestern hat dann CC angerufen und will Optima Yellow Top- Batterien einbauen, da würde es die Probleme nicht mehr geben. Die Champion -Batterien hätten ihre Bauweise verändert und würden nicht mehr fürs El geeignet sein. Schauen wir mal.....

Lithium, ja, gerne. Aber weil das El (wie bei Dir Bolko, stimmts?) auch ein VVV-El ist und ich nicht weiß, ob ich es behalte oder zurückgebe, scheue ich etwas diese Investition....:rolleyes:

Viele Grüße aus dem Erzgebirge von

Lars

von Lars Köhler - am 23.04.2009 13:36

Re: HF-Lader [Ladermodifikation ? oder Ladeverschlimmbersserung?]

Zitat

Die Champion -Batterien hätten ihre Bauweise verändert und würden nicht mehr fürs El geeignet sein.


Also ich habe garkeine CC ladetechnik mehr im EL!
(der Vorbesitzer hatte sie gegen ein Zivan NG3 ersetzt)

Ich hatte auch hal Blei,er im EL (haben ihre 15.000km gehalten [mit einer Wiederbelebung])

Ladermodifikation ? oder Ladeverschlimmbersserung?

von Hobbyschrauber Mario - am 23.04.2009 14:39
Huch, ich dachte schon das Problem hätte ich alleine. ;) Jetzt hab ich da schon wieder eine Negativlawine losgetreten. Ja, auch wir haben das VVV-Modell. Allerdings gehe ich davon aus, dass wir es behalten. Irgendwie muß dieser sch... Lader doch in den Griff zu kriegen sein. Für unser Boot haben wir einen 3-fach-HF-Lader von Stirling. Das Ding hab ich angeschlossen. Da ein Anschluss frei war hab ich den danebenstehenden LKW mit einem Schweißkabel dazugeschlossen. Die alte Starterbatterie hatte schon letztes Jahr im Herbst Schwächeanfälle. Im Winter hab ich einmal nur mit Starthilfe starten können. Jetzt nach einer 3-monatigen "Batteriepflege" mit Stirling denkt man da wäre eine neue Batterie drin!

Ich glaube nicht, dass es nur an den Akkus liegt.

Zitat
(Angebot für Bleigeschädigte von CC Kosten für einen Bleisatz werden auf Lithium angerechnet).

Wie funktioniert das denn? Werden da die Kosten für einen neuen Bleisatz von den 3560 Euro für Lithium abgezogen, also ca.2800 Euro berechnet? Ich bin neugierig, weil man CC alle Leistungen aus dem Kreuz leiern muß, von selbst kommt da nix.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 23.04.2009 17:24
Hallo

Du hast es also auch schon gemerkt, Laden von Bleiakkus kann ganz einfach sein, einen Lader mit ordentlich Bums und saubere temperaturkorrigierte Abschaltspannung.


Der Lader im EL ist und bleibt eine Krücke, de alte HF Lader war auch eine aber der neue ist noch schlimmer.

Das Takten ist normal, damit kann man Akkus wunderbar ausgleichen, hat mit dem alten HF auch wunderbar funktioniert.

Stutzig geworden bin ich als ich gemerkt habe daß der Zusatzlader noch eine kwh reinschiebt nachdem der HF schon Feierabend gemacht hat.

Alles in allem ists eigentlich zusammengefasst so der Lader gleicht die Akkus zwar an, aber macht sie nicht voll.

Ladegeräte sind nun mal eine endlose Story, die Qualität von Bleiakkus ebenso.

Champion gehört jetzt zu Exide und die heißen jetzt Element, die Fertigungsqualität haben die aber im anscheinend im Gegensatz zu den Tippfehlern im Prospekt nicht mit übernommen.

Es gab früher schon große Unterschiede zwischen den 80 AH und den 100 AH Typen, die 100er wurden in einem anderen Werk hergestellt und waren schlecht, die 80er gut.

Ist also alles nicht so einfach, die großen Firmen ignorieren normalerweise die Ladevorschriften der Akkuhersteller und machen sich ihre eigenen.

Kleine Firmen haben da das nachsehen wenn die sich nicht an die schlechten Ladevorschriften der Hersteller halten gibts keine Chance auf Garantie.

Machs einfach wie die meißten und schraub nen ordentlichen Lader rein, nach Meinung vieler (mich eingeschlossen) ist alles unter 30 A Ladestrom zwecklos.


Gruß

Roman




von R.M - am 23.04.2009 18:24
Hallo,

ist mein erster Eintrag im Forum aber gerade heute bin ich auch sehr frustriert mit meinem EL von der Arbeit - gerade noch so- nach Hause gekommen.
Gleiche Geschichte im Prinzip - HF-Lader im November und Akkus getauscht, im Winter nicht viel gefahren und jetzt, bei wunderbaren Temperaturen, akuter Leistungseinbruch.

Na ja, ich werde jetzt auch reklamieren......

Trotzdem noch einen schönen Abend

Thomas aus Obing (Nähe Chiemsee)

von Damal - am 23.04.2009 19:37
Hallo,

die Champion- bzw. Element-Akkus haben ab einem bestimmten Zeitpunkt einen Produktionsfehler, der zu frühzeitigem Ausfall führt. CC spricht im Geschäftsbericht von 500.000,-- EUR Schadenssumme. Die Akkus werden aktuell nicht mehr angeboten. Ein Fehler im Ladegerät kommt dazu, soll aber nicht ursächlich für die Batterie-Schäden sein.

Grüsse

Lothar

von el3331 - am 23.04.2009 20:45
Hallo Roman,

Zitat
Das Takten ist normal, damit kann man Akkus wunderbar ausgleichen


Jetzt geht mir ein Licht auf, wie das gemeint ist, dass die PCE überflüssig sind. Ich konnte mir nicht vorstellen wie das funzen soll, Programmumstellung und schon fliegen die "Ausgleicher" raus. Längerfristig werd ich mir dann auch mal einen anderen Lader gönnen. Jetzt hab ich überlegt, wenn ich zusätzlich "takte", also nach Ladeschluss aus- und wieder einstecke, dann müssten die Akkus doch voller werden. Spricht dagegen etwas ? Ich hatte bei der Nachtladung an eine Schaltuhr gedacht.

Wenn ich so die Probleme der Einzelnen mit den Akkus lese, dann hab ich ja noch richtig Glück. 4100 Km und etwas über ein Jahr haben meine gehalten. Die versprochene Reichweite hab ich nicht mehr, aber es langt noch gerade für die 2x12Km täglich.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 24.04.2009 05:18
Hallo,
Ja genau so ist das.
Die Kosten von einem Blei-Akkusatz werden als Gutschrift
abgezogen. Frag mal beim Händler oder bei CC direkt an.
Ich hab leider die Mail nicht mehr mit dem Angebot.

Gruß aus dem Saarland EL-Wolf

von EL-Wolf - am 24.04.2009 06:37
Hallo Ihr Leidgeplagten

Und ich habe Ende Winter schon gedacht, es liege vielleicht an meinem BastEL, dass mein "neuer" Akkusatz nach 6500km platt ist - zumindest für El-Zwecke. Ebenfalls neueste Grossaktion-Garantie-Version des HF-Laders, allerdings nach Umprogrammierung wurden mit die Akkus auch nur gesundgebetet. Dennoch, ich hatte genau das Gleiche; Temperaturen stiegen über den Gefrierpunkt und der Drecksfön von MEG macht was er will, respektive lädt mir meine AGM's nicht mehr sauber.

2 x EL nach 12 km heimgestossen (Glücklicherweise nur einige hundert Meter), Reichweiteneinbruch von einem Tag auf den anderen.
Ich habe die CHF 2000.- teueren AGM's rausgeschmissen und nun die Trojan Blei-Säure drinnen für nicht mal die Hälfte des Geldes... Und die kommen den MEG-Fön so wenig wie möglich zu Gesicht - zumindest nicht bis zur Ladeendspannung, denn da macht der Fön gerade mal so wie der Wind weht. Lustigerweise lädt er nun meine Säurefässer nicht selten bis 16.0V hoch und schaltet erst dann ab. Glaubt man dem Datenblatt, dann erstragen sie bis 16.2V, daher soll die Schwachstromkuh nur weiter so machen... Komisch - man sagte mir es sei eine AGM Kennlinie programmiert für die CTM 100Ah Blocks...
Also irgendwer lügt - der Lader oder CC...

Ich lade unterdessen immer mit den Einzelladern zu Ende - und das Gute dran ist, nun haben die Bleier bereits 580km drauf und sie werden stärker - warum wohl?

von Oli A. - am 24.04.2009 06:55
Hallo,

das blöde ist, ich kann nicht kontrollieren wie der Lader programmiert ist. Somit kann ich auch nicht nachweisen dass dort Fehler bestehen. Also bin ich in dieser Hinsicht CC ausgeliefert. Ich hoffe nur, dass ich es schaffe, dass meine Akkus noch während der "Mietzeit" komplett ausfallen.
Mit einer Gutschrift wäre ich ja einverstanden, dann könnte ich mich unabhängig von CC nach anderen Möglichkeiten umsehen.

Mein Stirling-Bordladegerät kann ich selbst auf die unterschiedlichen Batterietypen einstellen. Warum geht das beim MEG nicht?

Gruß,
Bolko



von bolkobienert - am 24.04.2009 08:08
Tja hat nur einen Haken, die Gutschrift gibt es nur bei bestellung
eines Lithium Satzes, und für den HF Lader gibt es ein Software Programm mit
dem man eigentlich alle Kennlinien programmieren kann.
Nur ob das CC rausrückt plus dem dazugehörigen USB Kabel ...???
Gruß EL-Wolf

von EL-Wolf - am 24.04.2009 08:15
Zitat
bolkobienert
Mein Stirling-Bordladegerät kann ich selbst auf die unterschiedlichen Batterietypen einstellen. Warum geht das beim MEG nicht?

hallo bolko :)
mal bei meinem aus der ersten serie sind am anderen ende des lüfters 4 brücken die man trennen oder verbinden muss um die ladekennliene zu ändern.
nur ob du die dazu erforderlichen daten hast was bei was für eine L-kennliene hast weiss ich nicht.

von weiss - am 24.04.2009 09:31
Hallo Werner

Leider hat die neueste Generation des Laders keine Brücken mehr. Sonst wäre das Leben viel einfacher. :rp: Meinen Lader (auch neueste Serie) hat lediglich einen Anschluss für ein Programmierkabel. Also müsste man das zum MEG Lader gehörende Programm ebenfalls irgedwoher bekommen um zumindest versuchen ein Update zu machen.

Von meinem Garagisten her weiss ich, dass es nicht ratsam ist ohne genaue Kenntnisse des Laders an dessen Kurven rumzubasteln, da die Software Dinge zulässt, welcher der Lader nicht unterstützt und man ihn so sehr einfach himmeln kann. Er tut das auch nur in zusammenarbeit mit CC...

von Oli A. - am 24.04.2009 09:42
Hallo Werner,

ich geb zu, nach diesen Brücken hab ich noch nicht gesucht. Mach ich beim nächsten Ausbau mal. ;)

Zitat
dass es nicht ratsam ist ohne genaue Kenntnisse des Laders an dessen Kurven rumzubasteln
Genau da ist der Haken. Warum wird der Endverbraucher immer für besonders blöd gehalten ? Ein seriöser Hersteller solcher "Multifunktionsgeräte" sollte entsprechende Handbücher mitliefern. Spontan fällt mir da mein Nass-Trockensauger von Kärcher ein. Wenn ich nass saugen will oder nur den Staubbeutel ausleeren, dann muß ich das Gerät auch nicht jedesmal zur Umprogrammierung zu Kärcher schicken. Ich kann sogar sofort prüfen ob das Ding saugt, den verstopften Schlauch reinigen und sehen ob der Behälter voll ist. Vergleiche jetzt mal mit dem Lader des EL ! Besser wäre noch das EL als Blackbox zu verkaufen. Nix mehr mit reparieren oder tauschen, leeren Akkus oder defekten Bremsen - wegschmeißen ist die Devise ! Da spare ich mir sogar das teure Bordbuch ( mal abgesehen vom Servicehandbuch).

Für den Stirlinglader hab ich eine Anweisung ( sogar in deutsch! ) mitbekommen wie ich das Teil einstellen muß. Das waren mal ganze 4 DIN A 5-Seiten ! Sogar als Elektroniklaie hab ich das verstanden.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 24.04.2009 10:06

Re: HF-Lader (Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden?))

also ich finde CC ist genau so wie andere Firmen (manche andere) nicht in der Lage über den Tellerand zu sehen und eine anderen Zulieferer ins Boot zu holen
(z.B Zivan die haben eine verlässliche Ladetechnik.)

[naja ich möchte eigentlich ja net meckern aber was bleibt einen wenn man mit dem Status quo nicht zufrieden ist.]

von Hobbyschrauber Mario - am 24.04.2009 13:03

Re: HF-Lader (Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden?))

?? Der neue HF LAder ist doch ein neuer Zulieferer.... der alte HF Lader war super, der neue macht Ärger, passiert.....

von Sven Salbach - am 24.04.2009 17:05
Hallo Bolko,

welche Batterien hast Du denn drin?

Ich hatte seit 09.2008 die Champions drin. Zweimal auf Garantie getauscht. Jeweils nur ca 1000km gehalten. Seit 02.03.2009 Von CC Apollos bekommen incl. PCE (über meinen Händler) seit dem 2100km gefahren, und bin noch voll zufrieden.

von Elipo - am 24.04.2009 19:44
Hallo Bolko

Du, ich gebe Dir tu 200% Recht! ich verstehe das auch nicht, dass man nicht eine benutzerfreundliche Software und ein Updatekabel wenigstens für ein paar Euros mitlliefert. Das würde so manchem hier das Leben erleichtern. Es sind ja prinzipiell 5 Parameter welche mal müsste anpassen können, oder meinetwegen wenigstens einige gängige Ladekurven aktivieren. Das sollte man als Gerätehersteller als Selbstverständlichkeit sehen, dies mitzuliefern - oder dass man mittels Dipschalter zumindest diese Kurven aktivieren kann oder so, Aber bei meinem HF-Lader lässt sich schlicht nix mehr einstellen ohne Soft- und Hardware.


von Oli A. - am 26.04.2009 10:33
Jetzt muß ich auch dazu was sagen.
Hab Appolo seit Januar und habe bis jetzt 1000 km drauf.
Aber irgedwas stimmt bei mir auch nicht. Gerade mal 20 km und dann ist schluß.
Was ist da los, ich dachte jetzt sind die Probleme gelöst mit dem HF-Lader.


von Sandkasten - am 26.04.2009 12:09
Hallo

Daß du eine entsprechende Software bekommst wenn den einen Lader kaufst kann ich ja noch verstehen.

Aber das die Software für ein Einbauteil in einem Fahrzeug frei zugänglich ist halte ich doch für etwas übertrieben.

Wär genauso wenn man fordern würde die Programmiersoftware für das Motorsteuergerät im PKW mitgeliefert zu bekommen.

Also für externen Lader warum nicht, aber da sind eh meistens zig Ladekennlinien hinterlegt so daß man auswählen kann.

Gruß

Roman

von R.M - am 26.04.2009 15:17
Zitat
Roman
Aber das die Software für ein Einbauteil in einem Fahrzeug frei zugänglich ist halte ich doch für etwas übertrieben.



Warum? Eine bessere Werbung gibt es doch kaum für den Hersteller und der potenzielle Käufer kann sich vorab informieren.
Bei Kelly ist das so:
[www.kellycontroller.com]

von Jörg Nick-EL - am 26.04.2009 17:47

Re: HF-Lader (Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden?))

Hallo Roman,
gerade das Argument kann ich nicht nachvollziehen. Akkus sind ja Verschleißteile, ähnlich wie die Reifen. Was würdest du sagen, wenn du zum Reifenwechsel jedesmal dein Fahrzeug an den Hersteller schicken müßtest, und dann nicht mal bestimmen kannst wer der Reifenhersteller sein soll?
Ich gehe ja nicht mal soweit, dass ich sage bei der Auslieferung gehört das zum Standart. Aber als Sonderzubehör sollte man die Möglichkeit bekommen den Lader auf die entsprechenden Akkusätze selbst einstellen zu können. Mir würde es ra reichen das Teil über Brücken oder wie beim Stirling über Pins umstellen zu können.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 26.04.2009 18:57

Re: HF-Lader (Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden?))

Hallo

Das ist ja auch ohne Probleme möglich, vollkommen frei programmierbar ist aber nicht so einfach, dazu müßte es ja ein Programm geben das verhindert daß was einprogrammiert wird das den Lader beschädigt.

Umgekehrt wird warscheinlich niemand dir Garantie geben wenn du mit einer selbstprogrammierten Kennlinie den Akku kaputt machst.

Der oben erwähnte Kelly ist auch nur als Zukaufteil programmierbar, die OEM Versionen lassen sich nicht frei programmieren.

Die großen USV Lader lassen sich frei programmieren, sind aber keine Geräte die frei verkäuflich sind und die eigentlichen Leistungsteile sind geschützt.

Die Benning, Efore, Siemens Lader die viele verwenden sind fernsteuerbar, also auch in gewissem Sinne programmierbar, macht sich nur kaum einer die Mühe das zu realisieren.


Gruß

Roman



von R.M - am 26.04.2009 20:12

Re: HF-Lader (Muss das Rad immer wieder neu erfunden werden?))

Also das mit der Garantie für die Akkus betrachte ich sowieso als Witz. Ich hab nichts rumgestellt am Lader, streng nach Bordbuchanweisung gefahren und geladen, trotzdem sind die Dinger Schrott. Da die Leistung beim Test (den ich auch nicht nachvollziehen kann) immer noch minimal über den "Garantiesollwerten" liegen, gibt's keinen Ersatz. Erst nach hingemogelten 2 Jahren ist dann die Leistung knapp unter den Sollwerten, da ist aber die Garantie sowieso abgelaufen.

Im Übrigen ließe sich ja Anhand der gespeicherten Werte im Lader nachweisen ob falsch geladen wurde oder nicht. Leider kann ich im Moment nicht darauf zugreifen, ich bin damit also CC auf Gedeih und Verderb ausgeliefert!

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 27.04.2009 06:19
Hast Du PCE`s mit drin? Meine Reichweite beträgt 50km, wobei die erste gelbe LED bei der Fahrt flackert. Weiter hab ich es noch nicht probiert.

von Elipo - am 29.04.2009 12:12
Hallo Lars,
die PCE wurden bei der "Laderumprogrammierung" entfernt. Roman hat mir hier erklärt, wie das Mit den Ladepausen und den überflüssigen PCE zusammenhängt.
Bei mir leuchtete nach 24Km schon die erste rote LED. Inzwischen wird es aber wieder besser, seit ich nach den Pausen kurz an- und wieder abstöpsele. Inzwischen bin ich schon wieder auf einer grünen LED nach 24Km.

Die PCE hab ich auf mehrmalige Anfrage nachgeliefert bekommen ( ich hoffe dass die gelieferten Dinger heile sind ). Ich kann sie also bei Bedarf wieder anbauen.

Gruß aus Friesland,
Bolko

von bolkobienert - am 29.04.2009 12:20
Bei mir sind die Dinger beim Laden immer wieder mal in Arbeit. Damit dürften dann ja alle Batterien gleich geladen sein. Bei der Fahrt habe ich es noch nicht überprüft. Aber schaden werden die PCE´s auf alle Fälle nicht.

von Elipo - am 29.04.2009 12:24
Bolko, was hast Du denn für Akkus drin? Champions noch oder schon die Apollos?

Gruß Lars

von Elipo - am 29.04.2009 12:26
Hallo,

da ich das selbst nicht wußte, hab ich mal schnell nachgesehen. Bei mir sind "Element" drin.

Doch, angeblich schaden die PCE bei der neuen Laderkonfiguration schon. Sie bringen auf irgend eine Weise das Ding durcheinander. Ich bin aber kein Hochfrequenzspezialist, deswegen muß ich glauben was man mir so erzählt. Vorstellen kann ich mir das allerdings auch nicht. ;)

Gruß aus Friesland,
Bolko

von bolkobienert - am 29.04.2009 17:38
Hallo

Ist leider so daß der Lader relativ schnell durcheinander kommt, dem alten wars egal.

Die beste Kombination war für mich alter HF Lader + 30A Zusatznetzteil mit temperaturkorrigierter Spannung.

Das Ergebnis waren 48A Ladestrom bei 48V und Akkulebensdauer von 12000 km bis50 km Restreichweite

Ich hoffe mal daß man schnell wieder auf vernünftige Lader wechselt.

Ich verwende die Flatpacks von Eltek, die haben 1800W und sind mit etwa 3 kg recht leicht.

Für Lithium kann man die ohne zusätzlichen Controller einsetzen.

Da es reine Leistungsteile sind wäre damit auch die Möglichkeit gegeben daß CC bzw. der Endkunde selber die Ladekennlinen modifizieren kann.

Der Preis ist eigentlich auch ok und liegt mit Controller im Bereich guter Ladegeräte gleicher Leistung, bietet aber die Möglichkeit weitere Leistungsteile dazu zu schalten.

Gruß

Roman



von R.M - am 29.04.2009 21:43
hast Du eine günstige Bezugsquelle dafür??
Ich habe gerade mal eine Anfrage an den Hersteller geschickt, denke aber das der Preis jenseits von gut und böse liegt...

von Sven Salbach - am 30.04.2009 06:59
Hallo

Ich hab so um die 400¤ für ein Modul in Erinnerung, Einschub kostet extra

Ich hab die Vorgängermodelle recht günstig bekommen 5 Stk für 100¤ leider 48V Version und nicht 60V Version.

Gruß

Roman


von R.M - am 30.04.2009 19:01
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.