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elweb
Beiträge im Thema:
15
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Beteiligte Autoren:
inoculator, ba0547, Sascha_W, HolzOnkel, Sebastian B., Christian s, R.M, hk12

Ein weiteres NICD ins EL einbauen.

Startbeitrag von ba0547 am 03.05.2009 08:25

Hallo,

habe derzeit 5 SAFT NiCD's in meinem Betteriekorb. Möchte eine weitere Saft einbauen, mechanisch habe ich mich schon schlau gemacht wie man das Teil da reinbekommt. Wie sieht es mit dem laden aus? Habe mir gedacht das man alle 5 Zellen mit meinem Ladegerät vollädt und dann die eine mit einem Einzellader ebenfalls vollädt. Die dann zu den 5 dazunimmt und dann halt ganz normal damit fährt. Funktioniert das so? Welche Ladespannung sollte man dann am Ladgerät einstellen wenn alle 6 drin sind? Habe einen Benning 30A Lader bei dem ich die Ladespannung einstellen kann. Würde sagen das die Spannung so 42 Volt sein sollte wenn alle 6 geladen werden sollen? Sollte man die Ladespannung im Winter höher einstellen als im Sommer?
Wieviele Zyklen braucht die eine bis die mit den anderen zusammen "passt"? Könnte mir vorstellen das die sich erst mal etwas anders verhält als die restlichen 5.

Vielleicht wurde das Thema auch hier schon mal behandelt, habe leider nichts dazu gefunden. Deshalb mein Beitrag.

Servus, Harald.

Antworten:

Hallo,

schau mal hier: [forum.mysnip.de]

42Volt ist etwas sehr wenig; da laufen die Zellen auseinander.
Ja im Winter etwas höher laden als im Sommer.
Das Einzyklieren geht eigentlich recht schnell und fast wie von selbst.
Bei den Einzelzellen (Flugzeugakkus) tauschen wir schon mal Einzelne wenn diese
eine geringere Kapazität als der restliche Verbund haben. Die werden ca auf die momentane Spannung der anderen Zellen angeladen und dann eingebaut. Anschließend wird geladen und gefahren, fertig.
Es kann dann natürlich noch eine Ausgleichladung mit etwas erhöhter Ladeschluß-Spannung gemacht werden. Wenn entsprechendes Gerät vorhanden ist, kann natürlich auch der einzelne Block zunächst auf seine Ladeschlußspannung gebracht werden.

Gruß
Horst








von hk12 - am 04.05.2009 18:43
hallo horst,

ja, ich habe einen benning lader mit 30 A Ladestrom den ich von der spannung her einstellen kann. Wie hoch sollte denn die Ladespannung im sommer sein? Habe was von 1,53 V Ladeschlussspannung gelesen. Würde in meinem Fall 45,9 Volt bedeuten (6 Saft STM, Nennspannung Gesamt 36 Volt). Bin nach dem 3. Laden nun schon über 40 km gefahren, warn immer noch 6,1 Volt im schwächsten Block. Wie hoch sollte die Ladespannung im Winter sein? Will nicht zu hoch rauf weil ich gelesen habe das die Dinger bei zu hoher überladung schaden nehmen können.

Servus, Harald.

von ba0547 - am 06.05.2009 07:32
Hallo Harald,

Ja, NICD kann Schaden nehmen, wenn sie drastisch überladen werden.
Nein, NICD macht es nichts, mal ein wenig zu kochen.

Ich lade mit etwa 1,5V / Zelle und zwar im Sommer, wie im Winter.
Im Winter kann ich zwar eine gewisse Reichweiteneinbuße feststellen, aber die spielt sich im 1-stelligen Prozentsatz ab.

Mein Vorschlag ist, daß Du mit einer Zeitschaltuhr laden solltest.
Dabei ist zu beachten, daß die Uhr nicht den Strom des Ladegerätes schalten darf. Dafür sind diese kleinen Relais darin nicht gemacht. Besorge die ein "Kleinleistungsschütz" und steuer das über die Uhr an. Diese Schütze können pro Kontakt ohne Probleme bis 20A auf 400V schalten -im Gegensatz zu den Relais in den Baumarktuhren mit gerade mal 4 bis 8A auf 240V.

Du kannst im Winter bestimmt auch die 1,53V / Zelle nehmen, ob das aber bei der täglichen Strecke so wichtig ist, musst Du entscheiden.

NICD sollte immer möglichst runtergefahren werden, bevor wieder getankt wird. Es kann also sinnvoll sein, wenn Du täglich nur 20km fahren musst, nur für etwa 25 bis 30km zu tanken.

Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 07:49
1,5V / Zelle ist doch schon eine Wartungsladung?
Nehmen die Zellen Schaden, wenn sie nur alle paar Tage vollgeladen werden?
Wie Bekommt man 5 Safts in den Batteriekorb - doch nur beim Perm oder?
Ich habe bisher nur Bilder gesehen, da sind 3 100er Safts im Thirgekorb.

von Sascha_W - am 06.05.2009 09:37
Hallo

Beim Perm gehen 6 Nicds rein beim Thrige je nach Aufwand 3 bis 6, da kommt man bei mehr als 3 nicht ums Basteln rum.

4 geht noch relativ einfach, da muß nur ein Blech versetzt werden, bei 5 en muß der Motor zusätzlich mitverschoben werden. und bei 6 müssen auch noch die Akkus etwas abgesägt werden.


Gibt ja genug Bilder im Wiki.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.05.2009 09:46
ich war von den ni cd erfahrungen im forum so angetan , daß ich mich schon mit einem händler in verbindung gesetzt habe der sie zB für USv´s einbaut . Der hat mir gesagt für ein Fahrzeug verkauft er sie mir nicht da die gefahr durch Lauge bei Unfällen so groß sei und hat von entsorgungsproblemen gesprochen. außerdem wären sie schweineteuer gewesen jetzt fahr ich halt meine kurzen strecken mit meinen diversen Bleiüberresten weiter bis die völlig ausgelaugt sind . vielleicht ergibt sich ja mal etwas günstiges (flugzeugakkus v ebay? )

von Christian s - am 06.05.2009 11:06
Ich wiederhole mich zunehmend in diesem Forum:

Wende Dich an den Bundeswehrbeauftragten Deines Vertrauens.
Die Luftwaffe und die Marineflieger haben die kleinen 50Ah Safts verbaut. Die werden regelmäßig in den Wartungszyklen ausgemustert.
Die Anforderungen sind dabei so hoch, daß Zellen mit über 90% Leistung dabei schon als Schrott deklariert werden.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 06.05.2009 11:20
Bezugsquelle NiCd 50 Ah

Gruß
Sebastian

von Sebastian B. - am 07.05.2009 07:20
Den "Bundeswehrbeauftragten meines Vertrauens" habe ich aber nicht. Was mach ich nu? ;)

von HolzOnkel - am 07.05.2009 09:07
hallo carsten,

danke dir für die tips. mein lader ist nun auf 45 volt eingestellt. habe bei der letzten ladung ca 4 kwh reinbekommen. sollte für so ca 60 - 70 km bequem reichen. leider bin ich mir nicht sicher wie lange ich laden muß das ich 40 km fahren kann. werde mir aber einen bord computer besorgen sobald der typ den fertig hat. der zeigt mir dann an wieviel ich geladen habe und wie weit die ungefähre restreichweite noch ist.

das mit der schaltuhr praktiziere ich schon seit ca. 1 jahr. das relais brauche ich nicht weil das ladegerät beim einschalten erst mal nur sehr wenig strom zieht (0.5A), im betrieb bis max. 6 A. wenn das akku fast voll ist ist auch die reststromstärke beim abschalten nur minimal (ca. 1 A). hab diverse messungen durchgeführt. meine mechanische schaltuhr funktioniert seit 1 jahr noch immer problemlos. selbst wenn die mal den geist aufgibt ist der schaden nicht groß. sicher wäre es besser mit dem relais.

was sind den messink federn?

servus, harald.

von ba0547 - am 08.05.2009 20:48
Hallo Harald,

Zitat
Harald
was sind den messink federn?


das ist ein wenig irreführend Ausgedrückt -nicht ganz ohne Absicht ;-)

Viele Fahrer mit gedoppelten Blattfedern haben sich in der Vergangenheit über das ewige Quitschen beschwert -ich auch.
Irgendwann kam dann mal einer der Teilnehmer mit der profanen Aussage an: nehmt doch Messink Messing als Lagerschmierstoff.

Großes Fragezeichen.

Nun die Lösung war also ganz einfach:

Zwischen die beiden Blätter der Federn kam einfach eine dünne Messinkplatte Messingplatte. Schwups, schon hatte es sich ausgequitscht.

Seit dem fahre ich mit Messinkfedern Messingfedern ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 11.05.2009 08:05
lol, sicherlich meinst Du Messing oder?

von Sascha_W - am 11.05.2009 09:22
So besser, Herr Lehrer? :xcool:

von inoculator - am 11.05.2009 09:42
Ich hatte auch länger überlegen müssen um aus dem Signaturtext auf ein gelbliches Blech zu schließen
Nix für ungut ;)

von Sascha_W - am 11.05.2009 18:10
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