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elweb
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DL1DUK, Sven Salbach, Friedhelm Hahn, R.M, shagy 97er EL, Christian s, Bernd Schlueter, Tomfe, Sascha Meyer, weiss, ... und 3 weitere

Hilfe mein EL fährt nur noch Rückwärts

Startbeitrag von shagy 97er EL am 05.05.2009 11:43

Hallo Ellisten,
heute hat mein El sich plötzlich und unerwartet geweigert vorwärts zu fahren,
es fährt nur noch Rückwärts,die Schütze "Klacken" beim "Gasgeben" aber es bewegt sich nicht.
Ist da mal wieder der Curtis schuld? Wie gesagt rückwärts alles in ordnung nur vorwärts geht es nicht mehr.
Kann ich die Anschlüße notfalls so tauschen das ich im Rückwärtsgang vorwärts fahre?
Ich danke schon einmal im vorraus für eure Hilfe.

Antworten:

wenn der curtis hin wäre würds rückwärts auch nicht gut gehen. wenn auch das vorwärts schütz klackt ohne was zu tun kann diesesselbst oder ein anschluß daran defekt sein. man kann provisorisch die beiden ankeranschlüsse vertauschen um in rückwärtsstellung vorwärts fahren zu können , muß aber bei manchen modellen den Rückfahrscheinwerfer abklemmen oder die entsprechenden anschlüsse auch am Fahrtrichtungsschalter tauschen daß Rück u vor wieder stimmt.

von Christian s - am 05.05.2009 12:22
Hallo,
diese Macke hatte unser schon von Anfang an. Auch nach der "Wartung" bei CC hat sich da nichts dran geändert. In unregelmäßigen Abständen fährt es mal vorwärts mal rückwärts nicht. Verschiedene Maßnahmen führe ich dann durch: 1. parmal hin- und herschalten. Hilft das nichts, dann 2. alles ausschalten, Zündung aus, wieder an (ev. 3 Mal). Hilft das auch nicht, dann 3. EL ein paar Metwer schieben. Bislang hat immer eine Methode davon zum Ziel geführt ( im Gegensatz zur Fehlersuche) . Es fuhr dann wieder längere Zeit ohne Probleme.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 05.05.2009 12:42
Hallo
hatte mein EL auch (fuhr nicht Rückwärts ),
hat mein Händler ( Jens Beschel ) die Schützgruppe getauscht , nun
läuft er wieder .

Gruß Tom.

von Tomfe - am 05.05.2009 12:54
Hallo Christian,
meinst du die Anschlüsse A1 und A 2 damit, dann könnte ich das El wenigstens nach "Hause"
fahren und dann die schütze warten...
Dir allzeit gute Fahrt

von shagy 97er EL - am 05.05.2009 13:30
das mit dem Schalten habe ich schon durchprobiert, werde es wohl umklemmen und nach Hause bringen um mir dann die Schütze mal ganz genau anzuschauen...

von shagy 97er EL - am 05.05.2009 13:33
Klacken hören und auch wirklich schalten sind zwei Unterschiedliche Dinge.
Da hilft messen , wo die Spannung bleint.

Ich habe das Problem schon bei einigen gelesen.
Frage: Wie wäre es den mit Leistungsmosfet Transistoren?

Da ist das Leidige Kontaktproblem doch aus der Welt?

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 05.05.2009 13:50
Zitat
DL1DUK
Frage: Wie wäre es den mit Leistungsmosfet Transistoren?

Da ist das Leidige Kontaktproblem doch aus der Welt?

hallo frank :-)
beispiele?

von weiss - am 05.05.2009 16:52
könnt ich schnell was raussuchen, nur ist der Sinn der Schütze irgendwie der Sicheheit zuträglich.
Aber ich habe auch schon drüber nachgedacht die raus zu werfen....oder der einfachhalt halber einfach parrallel zum Schütz schalten :-) Dann müssen die nicht ganz so viel aushalten und das macht alles kinderleicht :-)

von Sven Salbach - am 05.05.2009 17:53
wie wäre es mit irf1404 oder irf1405 oder etwas teuer ixfn 180n10

von Sven Salbach - am 05.05.2009 18:00
Hallo.. ssalbach..

Ich glaube , ich muss mich mir dem Thema nicht nur Theoretisch auseinander setzen.
Meine Frau erzählte mir vorhin das unser EL auch nicht rückwärts fuhr.
Beim Einschalten des Rückwärtsganges ging er komplett aus. BMS Display , alles aus.
Nach 3 Neustarts hat sie erst mal aufgegeben.
Es soll auch was gepiept haben. Sie hat Ihn dann Rückwärts aus der Parklücke geschoben.
Zuhause wieder alles normal.

Die Frage , ob der Schütz angezogen hat , konnte Sie mir nicht beantworten.
Alles aus wirft bei mir aber Fragen auf.. Wenn nur der Schütz ein Problem hat , müsste ja aber der Tacho , BMS usw anbleiben?

Aber so ein Powerfet auf ein kleines Kühlblech..das müsste es doch sein.

von DL1DUK - am 05.05.2009 19:11
Zur Frage des Einsatzes von Mosfets und IGBTs:
beide haben die wundervolle Eigenschaft eines positiven Temperaturkoeffizienten des Widerstandes und können deshalb bedenkenlos und ohne jede weitere Maßnahme rudelweise parallel geschaltet werden. Da reichen die Billigtypen. Mit einer anständigen Sicherung zusammen kann da eigentlich nicht viel schiefgehen. Den Spannungsabfall kann man leicht auf unter 0,1 Volt drücken. Da ist ein Relais auch nicht besser. Allerdings riecht und sieht man nicht, wenn was kaputt ist. außer, der Flammbogen hat gewütet. Der wütet aber nicht, wenn man jeden Transistor über eine eigene Kupferlitze absichert.

Zum Einsatz von Leistungshalbleitern gehört meiner Meinung nach ein Messgerät und der Mut, damit zu messen, sonst würde ich eher abraten.


von Bernd Schlueter - am 05.05.2009 19:56
Hallo Frank,
"Transitortechnik" mit "Fahrregler" (oder umgekehrt)
[www.4qd.co.uk]

Zum Schütz schreiben die:
"Output devices are kept in their safe operating area so failures are rare. However 4QD have considered the possible failure mechanisms. Worst would be an output device failing short-circuit so the drive would go to full speed. Such failures normally cause the MOSFET gate to go short-circuit. This condition is normally detected by internal circuitry and shuts the controller off completely and safely. Control circuit failures could be over-ridden by the ignition switch."

Was der deutsche "TÜV" dazu sagt ist eine andere Sache....

Bernd M

von Bernd_M - am 05.05.2009 20:22
Hallo in die Runde...

Ich denke mal, in den Kelly-Controllern, die bekanntlich auch "schützfrei" für den Vor,-und Rückwärtsgang sorgen, werden auch Power-Mosfet's eingesetzt.
Was auch sonst???

@Werner Weiß: Du siehst, bald fahren wir "mit ohne" Schütze und vielleicht kommt der eine oder andere noch drauf, einen weiteren Verwendungszweck für diese Mosfet's, zu finden :cool:

Erste Versuche laufen bereits...:D

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 05.05.2009 20:22
Und was ist , wenn bei einem Schütz die Kontakte zusammenbrennen?
Kommt vielleicht selten vor , aber dafür gibt es ja noch die Hauptsicherung.
Im Curtis wird die Leistung ja auch mit Transistoren geregelt.
Ich glaube , das wird auch eine meiner "nächsten Winter" Vorhaben werden. Mal sehen ob sich demnächst noch etwas mit dem Vor oder Rückwärtsfahren zeigt.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 05.05.2009 20:39
Hallo Johannes,

nicht alle Kelly-Controller haben einen 4-Quadrantensteller.
Genau genommen sind es die wenigsten.
Leider darf man diese dann auch weniger beslasten (schau Dir mal die Typen-Liste bei Kelly an).
Für meinen 72V-Umbau hatte ich die schützlose Variante auch ins Auge gefasst, bin aber wieder davon ab.
Der 4QD arbeitet mit jeweils 2 MosFet(-Gruppen) in Reihe geschaltet.
Das verdoppelt die Verluste (RDSon) gegenüber der Einfach-Variante.
Auch für die 4QD-Ausführung sollte man ein Hauptschütz verwenden, sonst hilft im Fall der Fälle nur mehr die Axt...:hot: .
Oder eine pyrotechnische Batteriepol-Absprengung :D .

Munter bleiben!

von Friedhelm Hahn - am 05.05.2009 21:08
Hallo

So ganz ohne Schütz würde ich nicht rumfahren, zumindest Hauptschütz muß sein.

Die zwei mal wo das EL nicht gleich losfuhr lag es aber nicht an den Schützen sondern am Fahrrichtungsschalter und an einem eingeklemmten Draht.

Wer seine Ruhe vor festgebrannten Schützen oder ähnlichem haben will, sollte gasgefüllte Schütze mit blow outs nehmen, die gibts zwar meißtens nur einpolig, haben aber eine lange Lebensdauer und sind extrem zuverlässig.

Preismäßig liegen die im Bereich einer neuen Schützgruppe, man muß halt etwas umverdrahten.

Für die Orginal Schütze gibts Repartursets.

Wäre interssant ob das Problem bei 36V und 48V Els gleichermaßen auftritt, da die 48V Version auch 36V Schütze hat sollte es bei den 48V nicht so häufig auftreten da der Kontaktdruck größer ist.


Gruß

Roman

von R.M - am 05.05.2009 21:09
bei Perm fliegt bestimmt die Sicherung:-) insbesondere wenn man noch nicht schnell ist...
Wieviel der Thrige dann an Strom aufnimmt weiß ich nicht, aber vermutlich fliegt sie dann auch....
Sorgt halt nur für eine ziemliche Schrecksekunde

von Sven Salbach - am 06.05.2009 08:01
Ich habe einen Perm.
Aber der Strom ist bei 100% auf 120A begrenzet. Warum soll da eine Sicherung kommen??

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 08:42
wenn die curties kaput geht z.B. dann schert die sich nicht mehr um die Begrenzung :-)

von Sven Salbach - am 06.05.2009 08:48
Die Begrenzung macht doch das BMS.
Wird induktiv abgenommen. Da ist direkt am Plus Pol des Akkus so ein Teil , wo auch das Flachbandkabel des BMS hingeht. Dann ist noch ein gelb / Blaues Kabel darüber wird die Strombegrenzung eingestellt.
Leider kann ich das noch nicht genauer Beschreiben , da mir der Schaltplan fehlt.
Aber so hat es vor einer Woche ein CC - Mechaniker bei mir beschrieben.
Ich habe ja auch nicht mehr das Ursprüngliche Dampfrad sondern den Drehregler am BMS.
Nun bin ich mir nicht sicher wie das bei mir mit der Strombegrenzung geregelt wird.
Da greift das BMS wohl direkt in den Curtis ein??

Ich habe mal beim großen C nach Powerfets gesucht.
Ein Hexfet 100V 180A 0,0065ohm Stückpreis 28,61 Euro.
Wenn mein Rückwärtsgang öfters Probleme machen sollte , könnte ich da ja mal so ein Teil einbauen.
Rückwätrs ist auch nicht so oft an.Wenn der einen Schluß machen sollte , zieht man einfach den Stecker.

Typenbezeichnung FB 180 SA 10 im SOT 227 Gehäuse..

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 09:57
welchen Stecker willst Du dann ziehen :-)
Wenn in der Curtis nen Fet kurz geht, hat der eine direkte Verbindung zwischen Akku und Motor, da ist nicht weiter zwischen.
Du müßtest dann also wärend der Fahrt aus dem EL springen die Heckabdeckung abnehmen und dann via Seitenschnedier das Kabel durchknipsen :-)
Vielleicht machbar??? Ich würde das sicher nicht hinbekommen, ach nicht während der FAhrt auf dem Dach stehen, den das klappt selbst beim Cabio oder Targa nicht :-)
Evtl mit einen Hoverboard neben dem EL gleiten könnte klappen, leider müssen die erst noch erfunden werden :-(
Weitere Vorschläge?

von Sven Salbach - am 06.05.2009 10:08
Hm.. Wenn der Curtis Schluß macht , kann ich doch einfach den Vorwärts Rückwärts Schalter in Neutralstellung bringen!
Da öffnet doch mein Powerfet und das Fahrzeug steht.
Es sind doch da 2 Leistungstransistoren in Reihe.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 10:36
Was ist mit den mechanischen batteriepol trennern aus dem Autozubehör? springt da der funke über wenn man ihn unter Last ausschaltet oder würde er trennen ? . Ich hab so ein teil ganz zu anfang eingebaut und mit einer Verlängerungsstange marke alter E Herd mit einem Schaltknopf li neben dem sitz verbunden .

von Christian s - am 06.05.2009 10:41
ich denke das würde klappen

von Sven Salbach - am 06.05.2009 10:44
wenn Du zustzlich hmm, naja, das könnte klappen, klar, dumm nur wenn die Fet ALLE aus einem bestimmten Grund hinüber gehen (Stromsptze oder Spannung)
Eher sehr unwahrscheinlich.... deshalb plane ich ja ähnliches , aber wohl eben nicht nach Vorschrift, denke ich

von Sven Salbach - am 06.05.2009 10:46
ich hab mich noch nie getraut bei Vollgas auszuschalten. wära ja doch recht blöd wenn dann alles verkohlt ist.

von Christian s - am 06.05.2009 10:46
...wenn die Kontakte weit genug auseinander gehen, mag das funzen.
Aber im Augenblick der Trennung herrschen u.U. ähnliche Verhältnisse wie an einer Schweißelektrode.
Wenn der Kunststoff desTrennschalters (weil Billigprodukt) dann durch die Hitze ionisiert, wird das Teil zu einem Art Plasma-Brenner, der Lichtbogen überbrückt dabei auch größere Strecken.
Man kann das experimentell mit zwei abgeschnittenen Kabelenden nachvollziehen, die unter hohem Strom sich kurz berühren (Vorsicht Hitze, Zangen u. Brille benutzen! Nur mit entsprechendem Vorwiderstand!).
Die Isolierung (z.B. PVC) wird, da die Adern nicht abisloliert wurden, sofort in den Lichtbogen mit einbezogen.
Das gibt ein munteres Feuerwerk mit lautstarkem Geprassel, ganz im Gegensatz zu freien Kabelenden, die "gezündet" werden.

Das gilt natürlich auch für ein Schütz, die Isolationsmaterialien sollten aber so ausgelegt sein, dass sie die Hitze kurzfristig verkraften.

Ich will hier nicht die Pferde scheu machen, oft passieren Katastrophen nur, wenn mehrere ungünstige Bedingungen zusammen treffen.
Die Batterie-Trennschalter sind meist für 24V ausgelegt.
Bei mehr als dem Doppelten haben wir so einen ungünstigen zusätzlichen Faktor ;) .

Munter bleiben!

von Friedhelm Hahn - am 06.05.2009 11:26
Zitat

Es sind doch da 2 Leistungstransistoren in Reihe.

Irrtum, beim Curtis sind nicht 2 Transistoren in Reihe, sondern einige Paralle geschaltet.
Es handelt sich um einen 1-Quadrantensteller.
Schwenkt ein Transistor die weiße Fahne, winken die anderen mit ;) .
Auf den Seiten von 4QD.co.uk sind die verschiedenen Arten der Steller erklärt.
Nimm Dir mal Zeit, das durchzuforsten.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 06.05.2009 11:42
Hallo Fiedel..

Da hast Du mich ev. missverstanden
Ich meinte die Transistoren im Curtis und den Powerfet der z.B.dann Rückwärts einschaltet.
Anstelle vom Schütz.Da liegen dann 2 Transistoren in Reihe.
Das beides auf einmal hochgeht ist doch unwarscheinlich..

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 12:24
Hallo

Lass dich von den Daten nicht blenden, das sind Maximalwerte die du kaum benutzen kannst, in der Regel sind 20 bis 25 % der angegebenen Grenzdaten beim Strom realistisch, außerdem brauchts noch eine Überwachungsschaltung und Ansteuerung.

Ist also im Endeffekt deutlich teuerer als ein gutes haltbares Schütz.

Der Preis für gute DC Schaltmodule die 100A und mehr können liegt über 200¤ und dahin wirst du beim Selbstbau auch kommen.

Den Strom solltest du auch im Rückwärtsgang nicht unterschätzen, mal langsam Rückwärts aus der Einfahrt mit ein wenig Steigung und du hast 200A Motorstrom, und Halbleiter überlastet man in der Regel nur einmal.

Ich will hier niemand vom Basteln abhalten aber wer Probleme mit den Schützen hat sollte sich mal da [catalog.tycoelectronics.com] umsehen.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.05.2009 12:28
naja, was willst Du da überwachen oder ansteuern??
Einfach ein 3 von den 3¤ Fet Parallel und ein Widerstand. Fertig.
Notfalls nimmt man vier :-)
Da brauchts keine Ansteuerelektronik oder son Zeug


von Sven Salbach - am 06.05.2009 12:37
Hm mit der Überlastung hast Du sicher recht..
Das Problem wird die Impusbelastung beim Anfahren sein.
Da werden sicherlich hohe Stromspitzen auftreten. Das mag kein Transistor.

Hier macht warscheinlich nur der Versuch klug..

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 12:41
Hallo

So einfach ist doch nicht du brauchst zumindest eine Steuerstufe die Teile überwacht, klar ist das nur ein IC aber daran kommt man nicht vorbei, wenn man die Dinger nicht gleich in Rauch verwandeln will.

Wenn du allerdings riskieren willst daß sich die Teile in Rauch auflösen und durch Kurzschluß in der Ansteuerspannung gleich noch DC DC Relaisplatine und Lader mitnehmen, dann gebe ich dir recht.

Soll jeder so ausprobieren wie er lustig ist, mir sind solche Experimente zu teuer.


Gruß

Roman

von R.M - am 06.05.2009 12:43
Die Variante mit den Billigen und dafür mehrfach FET's und einzeln abgesichert hat auch was.
Wenn man entsprechend dimensioniert und sagen wir mal 6 mal 20A Typen gebraucht werden und 9 oder 10 zur Anwendung kommen , könnte ja rein Theoretisch einer oder bis zu 3 kaputtgehen da schmilzt seine Sicherung und alles funktioniert normal weiter..

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 12:46
Wieso so was anderes mit Hochgehen??
Leistungsfets werden doch auch Hochohmig angesteuert!
Sind TTL , CMOS usw. Kompatibel.
Ich sag mal einen 10 Kohm Widerstand zum Gate wenn dort Spannung , dann ein und wenn dort keine Spannung dann au
Grüße , Franks. Das vom normalen Vor/Rückschalter angesteuert.
Da geht nichts anderes Hoch. Wäre doch ne simple Schaltung.
Im Gegensatz zum Curtis , wo ein Transistor seine anderen Transistoren mitnimmt.

Oder habe ich da einen Denkfehler? Gut ist es ja schon , sowas vorher auszudiskutieren. Da begeht man vielleicht einen Fehler nicht , der einem so nicht aufgefallen ist.
Wenn's gut läuft , warum nicht. Bolko hat ja auch das Problem , das sein EL immer mal einfach nicht will.
Mechanik ist immer eine Ausfallursache.
Z.b. wird sich in meiner nächsten Videokamera definitiv auch nichts drehen.
Warum habe ich meine erste entsorgt? Weil die Mechanik nicht mehr so richtig mitspielte!


von DL1DUK - am 06.05.2009 12:55
also die "kleinen " haben je 100A oder so.
Da benötigt man keine 10 Stück oder noch mehr von :-)
Was macht den das IC??
Was sollte es überwachen oder anders ansteuern??
Mit einem Vorwiderstand direkt Volle Spannung auf den Fet, fertig.
Hier werden keine hohen Frequenzen geschaltet sondern nur an und aus bei weit unter 1Hz...
Ok, ich müßte jetzt schaun was max am Gate anliegen darf, mit so hohen Spannungen bastel ich eher selten was mit Fets :-) Aber das halte ich für ein schnell bastel/beheb Problem :-)

von Sven Salbach - am 06.05.2009 12:55
Gebe dir völlig recht.

Am Gate tut es auch ein Hochohmiger Spannungsteiler. Da geht rückwärts nichts raus , was irgendwo Schaden anrichtet.

Wo bekomme ich eigentlich einen Schaltplan vom EL her??
Hat jemand so etwas? Zur Not auch als Daten. Ich bin da noch immer "Blind" unterwegs.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 13:08
Hallo

Das mit dem parallelschalten geht, aber Sicherungen sind zu langsam um einen Fet zu schützen.

Du kannst die Fets zwar immer ansteueren aber die brauchen auch eine gewisse Mindestspannung in Durchgangsrichtung um durchzuschalten und die wird halt 15000 mal in der Sekunde vom Curtis ein und ausgeschaltet, und das bringt Verluste da in dem Bereich wo der Fet zu arbeiten beginnt der Widerstand wesentlich höher ist als der angegebene, hier wär also ein Schaltung nötig die erst durchschaltet wenn die Spannung hoch genug ist.

Ein anderes Problem ist die EMK vom Motor jedesmal am Ende eines Pulses vom Curtis bekommst du eine Spannungspitze mit umgekehrter Polarität die über schnelle Dioden abgefangen werden müssen.

Wenn du mit 12V Ansteuerung arbeitest wäre noch ein Optokoppler nötig um das 12V Bordnetz zu schützen.

Also alles in allem mehr als nur ein paar Fets parallelschalten.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.05.2009 13:13
Na mal sehen..wenn mein Rückwärtsgang öfters mal Probleme macht , werde ich mal was bauen.
Den Fet wollte ich nicht mit der Sicherung schützen.
( Hauptsatz in der Elektronik: In der Regel schützt der Transistor die Sicherung )
Die Sicherung sollte bei Parallelschaltung nur den Kaputten "vom Netz" nehmen.

Ja Leistungselektronik ist nicht so einfach. Wenn's nicht klappen sollte , kann man ja immer noch Reumütig zum Schütz zurückkehren..

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 06.05.2009 13:34
och, so viel schwiriger isses doch gar nicht, und wirds immer gleich teuer wewnns was kaputt geht, und man erschrickt immre so wenns knallt :-)

von Sven Salbach - am 06.05.2009 13:52
Hallo Frank,

mit einem zusätzlichen FET kannst Du nicht das Schütz zum Rückwärtsfahren ersetzen.
Der Motor liegt weder fest an Masse (Minus), noch am Pluspol.
Zum reversieren braucht man eine Brücke, bestehend aus vier Schalteinheiten.
Entweder als Schütz oder Halbleiter.
Unsere Schütze ab S-Nr. 3006 sind zwei gedoppelte, früher waren es vier einzelne.
Der Motor schwebt praktisch (elektrisch gesehen) zwischen den beiden Potentialen, je 2 der 4 Schalteinheiten bestimmen die Polung.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 06.05.2009 14:08
So nun bin ich mit dem drehen der Anschlüsse nach Hause gefahren,
habe eben die Abdekung der Schütze abgebaut und mich traf der Schlag,
die Anschlußschraube auf der Rechten Seite war föllig Festgeschweißt und der Kunststoff darunter
bzw die Kontaktplatten völlig verschmorrt...

Ich fahre seit 3 Monaten "Berge" mit 4% Steigung , aber das das die Schütze derart mitnimmt
kaum zu glauben...

Nun werde ich mir neue Bestellen, teuerer Spaß...:sneg:

von shagy 97er EL - am 07.05.2009 18:18

Hilfe, mein EL fährt wieder

Ich dachte, die Relais schalten nur stromlos und halten deshalb ewig? Bei meiner Kiste ist das jedenfalls so. Wenn die nicht fast ganz steht und ich vom Gas gehe, schaltet die nicht auf Rückwärts.
Stimmt nicht ganz, von rückwärts auf Vorwärts schaltet sie auch, wenn ich auf dem Gas stehen bleibe. Ein überaus wichtiger Trick, bei den Sagemboxbetriebenen, wenn die Batterie so leer ist, dass nichts mehr geht. Das geht dann nach einiger Wartezeit doch noch und man kann sich nach Hause schleppen.
Du solltest unbedingt schauen, dass die Relais wirklich nur schalten, wenn die Kontakte stromlos sind. Denn diese schwächlichen Relais sind nicht für Schalten unter Belastung gebaut.
Wäre überhaupt die Gelegenheit, sie herauszuwerfen und durch ein 4QD, Sevcon oder, was es sonst so schönes gibt, zu ersetzen.
Nur ist der Thrige nicht dafür direkt geeignet. Manuel Reimann hat trotzdem umgebaut, mit Erfolg, wie er sagt.
[elweb.info]

Jetzt habe ich genau das, was bei Dir passiert ist, zur Reparatur eines Kewet geschrieben, der aber gar keine Rückfahrschütze hat, weil es die geschaltete Version war.
Na ja, der Fehler war ja bei dir schon nach einem Tag gefunden.


von Bernd Schlueter - am 07.05.2009 19:16

Geloest: Schuetz defekt

N´abend,
gut, dass du deinen Fehler gefunden hast.
Kannst du von diesem defekten Schuetz ein schoenes Photo fuers Wiki knipsen? Du weisst ja, die Dokumentationssucht.

Wie viele Kilometer hat dein EL auffem Buckel? Meins hat erst seine knapp 18 000 und ich merke an den Schuetzen noch gar nix. Ausser diesem Summen ab und an.

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 07.05.2009 19:48

Re: Geloest: Schuetz defekt

Hallo

Hat vermutlich nix mit dem Schütz zu tun sondern mit korrodiertem Kontakt am Schütz, sollte man nach dem Winter immer mal kontrollieren und bei Bedarf frisch einfetten.

Es gibt Reparatursätze für den Schütz ist also warscheinlich noch zu retten, und auf jeden Fall mal Anschlüsse überprüfen, säubern und Vaseline oder Kontaktfett drauf dann ist in Zukunft Ruhe.


Gruß

Roman

von R.M - am 07.05.2009 22:30
eine zu locker festgeschraubte Mutter kann ohne weiteres solche Folgen haben wenn hoher Strom darüberfließt

von Christian s - am 08.05.2009 06:06
Zitat

eine zu locker festgeschraubte Mutter kann ohne weiteres solche Folgen haben wenn hoher Strom darüberfließt

Ja, wer zum ersten Mal sich an den Schütz-Kontakten u. -Anschlüssen "vergreift", sollte vorsichtig agieren.
Sehr schnell hat man sonst den im Kunsstoff eingebetteten Kontakt überdreht / herausgebrochen.
Also verhalten anziehen, gut passenden Schlüssel zum Kontern einsetzen, ggf. einen Maulschlüssel flach schleifen (oder mal in der Fahrrad-Werkzeugtasche nachschauen ;) ).

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 08.05.2009 08:36
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