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elweb
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 4 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 3 Monaten
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Turpin, weiss, R.M, Friedhelm Hahn, inoculator, Bernd Schlueter, Ralf Wagner, hk12, Jörg Nick-EL, Holger Keser, Sascha Meyer, ba0547

Wiederbelebtes El - und schon wieder tot....

Startbeitrag von Turpin am 08.05.2009 10:19

Hallo allerseits,

nach langer Elektroauto-Abstinenz (ich war dienstlich einer der Golf-City-Stromer der ersten Stunde) hat es mich wieder gepackt und ich gehöre mit einem alten Cabrio (S40xx) jetzt zu den Elisti - zum Entsetzen der Familie, die versprochen hat, mich auf dem Fahrersitz nicht zu erkennen.
Das Teil war einige Jahre abgemeldet, stand aber in einer trockenen Halle und ist (war) zumindest technisch in einem überraschend guten Zustand. Überraschend deshalb, weil ich mich angesichts der zahlreichen Macken, die hier im Forum beschrieben wurden, bereits auf Schlimmeres eingestellt habe. Sorge hat mir beim Kauf lediglich der "Dötsch" vorne links bereitet, der auf eine Kollision hingedeutet hat, welche die gesamte linke Seite der Unterschale leicht wellig hat werden lassen (zumindest führe ich die Wellen im Oberflächenmaterial daraufhin zurück), sich auf das Fahrverhalten aber anscheinend nicht auswirkt.

In den vergangenen Wochen habe ich hier fleissig gelesen, mir vor allem Gedanken über die zukünftige Batterie-und Ladetechnik gemacht und mich mit der EL-Technik angefreundet. In Sachen Mechanik, Elektronik und Kunststoffverarbeitung bin ich autodidaktischer Amateur, also nicht unbedingt hilflos.

Da ich als Optimist auf eine schnelle Weiterentwicklung der Batterietechnik setze, 5 km zum Büro brauche und vorerst mit einem Einsatzradius von max 12 km rechne, werde ich den Batterie-/ Antriebsstrang vorerst unverändert lassen. Zu Testzwecken habe ich mir drei Traktions-Bleiblöcke für einen Fuffi besorgt, deren C1-Kapazität zwischen 19 und 31 Ah liegen sollen. Damit wollte ich erst einmal die grundsätzlichen Defekte herausfinden und beheben, bevor ich in anständige Batterien investiere.

Genau die habe ich dann am letzten Wochenende eingebaut, mit den dazu gekauften Powercheqs verbunden und bin illegal (weil ohne Zulassung) auf den Feldern probegefahren. Fazit: Trotz meines nicht unerheblichen Körpergewichts (nimmt es locker mit einer Vollausstattung Bleier auf), war das EL überraschend flott unterwegs und bis auf das mir aus dem Forum mittlerweile bekannte Knarren der Federung/Hinterachse tadellos mechanisch in Schuss - bis, ja bis ich zum Ende der Probefahrt von rund 3km (was nur einen LED-Punkt kostete) bei einem Rangiervorgang plötzlich der Vortrieb ausfiel. Immerhin war ich schon zuhause und das Gelächter der Angehörigen hielt sich daher in Grenzen ...

Dem Fehler konnte ich noch nicht ganz auf den Grund gehen, weil mir die Zeit fehlte, ich habe allerdings schwer den Curtis in Verdacht. Batterien sind OK, die Schütze klacken heftig, der Poti arbeitet und die Sicherungen sind intakt - am Wochenende werde ich versuchen, die Zeit (und die drei Lampen) für den Controllertest zu finden. Falls er der Schuldige ist, jetzt nach der langen Vorrede meine Fragen:

- Ich habe gelesen, dass lange Standzeiten zu einem Controllerausfall führen können. Die Erwähnung weist darauf hin, dass das kein Einzelfall ist - kennt man dafür die Ursache?
- Wenn es tatsächlich der Controller ist: Was ist unter den oben beschriebenen Gesichtspunkten besser: Reparatur des Controllers oder Investition in einen neuen Controller (Kelly?, ...?)
- Ist der angesprochene "Dötsch" potentiell kritisch? Kann sich die Fahrwerksgeometrie dadurch verzogen haben oder kann die Flanke bedenkenlos mit Epoxy- und Spachtelmasse wieder geglättet werden? Fotos folgen natürlich, wenn benötigt und gewünscht - mir geht es im Moment eher um eine freihändige Einschätzung.

Vielen Dank erst einmal und auf einen fröhlichen Austausch in Zukunft.

Antworten:

Zitat
Turpin
... ich habe allerdings schwer den Curtis in Verdacht. Batterien sind OK, die Schütze klacken heftig, der Poti arbeitet und die Sicherungen sind intakt - am Wochenende werde ich versuchen, die Zeit (und die drei Lampen) für den Controllertest zu finden. Falls er der Schuldige ist, jetzt nach der langen Vorrede meine Fragen:

- Ich habe gelesen, dass lange Standzeiten zu einem Controllerausfall führen können. Die Erwähnung weist darauf hin, dass das kein Einzelfall ist - kennt man dafür die Ursache?
- Wenn es tatsächlich der Controller ist: Was ist unter den oben beschriebenen Gesichtspunkten besser: Reparatur des Controllers oder Investition in einen neuen Controller (Kelly?, ...?)
- Ist der angesprochene "Dötsch" potentiell kritisch? Kann sich die Fahrwerksgeometrie dadurch verzogen haben oder kann die Flanke bedenkenlos mit Epoxy- und Spachtelmasse wieder geglättet werden? Fotos folgen natürlich, wenn benötigt und gewünscht - mir geht es im Moment eher um eine freihändige Einschätzung.

Vielen Dank erst einmal und auf einen fröhlichen Austausch in Zukunft.



2 mal bearbeitet. Zuletzt am 08.05.09 12:21 durch Turpin.


Hallo Turpin und Willkommen hier im Forum!

Das der Curtis ausgefallen ist, vermute ich auch. DIe Hauptsicherung kann es bei anziehenden Schützen auch noch sein. Die Ursache liegt meines Wissens bei den Leistungsteilen im Curtis, die auch altern. Am besten du nimmst gleich einen für 48V, dann kannst du später günstig aufrüsten und der ist auch etwas robuster.

Einen Curtis im Tausch bekommst du recht günstig bei Gero (john11(ät)t-online.de) wenn du den alten noch unversehrt hast. Wenn du Mitglied bei der Drehstromliste bist, hast du dabei zudem noch finanzielle Vorteile (siehe unten).

Wenn dein El als Moped zugelassen ist und noch gerade aus fährt, brauchst du bei dem Dötsch zumindest nicht vor dem Tüv bange sein. Ein Foto wäre hilfreich um das beurteilen zu können. Die Wanne ist sehr stabil und leidet eher unter Rissen bei ihrer Alterung. Bei deiner Fahrgestellnummer wird es sich um eine original dänische Unterwanne handeln die du an dem Typenschild "Eltrans" erkennen kannst. Diese Wannen sind und bleiben die besten die das El je hatte!!!

Die Unterschale ist schon häufig repariert worden und irgendwo hab ich auch schon mal eine Anleitung dazu im Internet gesehen, vielleicht weiß ja jemand anderes wo es sowas gibt.


So und jetzt zum Thema Infrastruktur: Hast du Interesse bei der Drehstromliste mit zu machen? Wir sind bereits 125 feste Einrichtungen zum Zwischenladen der Akkus um größere Streckenabschnitte überbrücken zu können. Guckst du hier mal : www.fahren-ohne-abgas.de

Es würde mich und die anderen Elektrofahrer sehr freuen, wenn du auch einen Drehstromanschluss an deinem Haus anbringen kannst, egal wo du wohnst, egal wie hoch der Berg ist auf dem du lebst und auch egal ob du meinst, dass dort sowieso niemand hin kommt. Wenn du auf meinen Namen klickst, findest du meine Maiadresse, weiteres über Mail, falls du Interesse daran hast.

Herzliche Grüße aus Wuppertal


Holger K.

von Holger Keser - am 08.05.2009 10:46
Erst mal Glückwunsch zu dem Entschluss und Willkommen!

Fotos wären nicht schlecht, die Unterschale ist auch ohne Unfall-Vorgeschichte oft sehr wellig.
Das kann man als normal ansehen.
Wenn Dein EL einen Aufprall wegstecken musste, sollte mehr zu sehen sein, als Welligkeiten.
Bei so einer heftigen Stauchung sollten Risse / Abplatzungen / Splitterungen zu sehen sein.
Plötzlicher Ausfall des Antriebs kann auch ein Wackelkontakt / Korrosion sein.
Die Schütz- u. Contollerplatte ist ja gewissermaßen der Feuchtigkeit ausgesetzt.
Unter der Schutzabdeckung befindet sich eine 10-fach Steckverbindung, die schon mal Ärger macht.
Weiterhin kommen die Steuerkontakte (vor / zurück) am Curtis in Frage.
Wenn das EL weiterhin schweigt, musst Du ja eh' die Steuerung ausbauen und öffnen.
Versuch mal an den besagten Steuerkontakten am Curtis nachzumessen, ob das Signal ankommt (Handbremse anziehen, Haubenschalter brücken, vorsichtig "Gas" geben).
Kommt die Steurspannung an, es tut sich aber weiterhin nichts, außer Schütz-Klacken, miss nach, ob die Schützkontakte durchschalten (Ruhekontakt u. Arbeitskontakt).
Alles i.O.?
Dann bliebe noch, die Funktion des Fahr-Potis zu überprüfen, am besten auch am entsprechenden Steuer-Eingang am Curtis.
Erst dann würde der Contoller als Stör-Kandidat in Frage kommen.
Man kann ihn reparieren lassen (und bei der Gelegenheit gleich auf 48V u. ggf höhere Strombelastbarkeit "upgraden").
Controller von Kelly sind vergleichsweise günstig und bieten z.T. die Möglichkeit einer integrierten Reku.
Den günstigen Preis erkauft man sich aber mit einem schlecht abgedichteten Gehäuse (entweder dicht machen oder im Kofferraum unterbringen).
Weiterhin hat der Kelly den Vorteil, dass man die Parameter programmieren kann, außerdem soll er mit dem Perm (Thema Anfahrstrom) besser harmonieren.

Falls Du Schaltpläne brauchst, mail mich an.

Frohes Schaffen!

von Friedhelm Hahn - am 08.05.2009 10:56
Danke für die schnelle Antwort. "Leider" ist es ein 50km/h - EL und deshalb ein Kandidat für den TÜV. Dem standen allerdings schon die Haare zu Berge, als ich ihm das EL für die nächsten Wochen angekündigt habe.^^
Da die Karte noch offline ist: Ja, eine Stromtankstelle (für den Eigenbedarf) war bereits in Planung und so wie ich es sehe, kann ich mit dem vorkonfektionierten Kasten sogar noch einiges an Aufwand sparen. Es wird noch was dauern, aber ich denke schon, dass es im Laufe des Jahres eine neue (öffentliche) Stromtankstelle in Koblenz geben wird ...

von Turpin - am 08.05.2009 11:09
Hallo Turpin,
willkommen im Forum.
Hast du die ueblichen Sicherheitsunterbrecher schon alle durch? Notaus, Mikroschalter an der Haube, Handbremse (rostet gerne ab), Fahrtrichtungsschalter, Strompedal usw..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 08.05.2009 11:25
OK, ich werde versuchen, am Wochenende für die Detailbilder der Unterwanne zu sorgen. Eine (kleine) Splitterung vorne links existiert tatsächlich, aber das wird auf den Bildern gut zu sehen sein.
Den Zehnfachstecker habe ich bereits überprüft/gereinigt; die Steuerkontakte vor-zurück am Curtis begegnen mir aber jetzt zum ersten Mal. Wo sitzen die?
Die Controllerplatte ist schon abgeschraubt und liegt kopfoben im Heck - dann werde ich mich am WE mal ans Messen begeben.
Was mich noch umtreibt: Das EL war wie gesagt überraschend flott unterwegs und hat das Ende des LED-Geschwindigkeitsmessers problemlos erreicht und vermutlich auch überschritten. Kann es sein, dass die Strombegrenzerplatine einen Knacks hat oder verstellt wurde und das den Defekt hervorgerufen hat?

von Turpin - am 08.05.2009 11:38
Oh, ich ahne ...
Heißt das, wenn nur einer der Sicherungskontakte des EL ausfällt, geht nichts mehr? Ich habe auf den kompletten Test verzichtet, weil ich gedachte habe, dass dann auch die großen Schütze nicht mehr schalten würden.

von Turpin - am 08.05.2009 11:41
Zitat
Turpin
Oh, ich ahne ...
Heißt das, wenn nur einer der Sicherungskontakte des EL ausfällt, geht nichts mehr?

hallo turpin :-)
jepp so ist es.
der erste kandidat sind da:
notaus (da kommt man sehr schnell mal ein wenig dran und schon geht nix mehr)
haubenschalter (vorne rechts an der haube)
dann das strompedal, da ist auch ein schalter verbaut
usw.
Zitat

Ich habe auf den kompletten Test verzichtet, weil ich gedachte habe, dass dann auch die großen Schütze nicht mehr schalten würden.

nada so einfach sind die el-s auch wieder nicht aufgebaut:p

von weiss - am 08.05.2009 12:05
Hallo Turpin,

auch von mir Willkommen im Club.

Verstehe ich richtig: EL fährt in beiden Richtungen nicht mehr ?!
Hast, oder hattest Du beim Strom(Gas-) geben ein leises Pfeifgeräusch?
Wenn ja, dann ist die Wahrscheinlichkeit des defekten Curtis hoch und
Du solltest ihn nicht weiter belasten.
Strombegrenzerplatine als auslösenden Faktor halte ich für nicht wahrscheinlich
da der Curtis eine eigene Begrenzung hat. Bin vergangenes Jahr ca 1500km ohne
Probleme komplett ohne Strombegrenzer gefahren (bei NiCD ist das auch für die Batts
kein Problem).
Zum Testen kannst Du einfach das Kabel vom Strombegrenzer abziehen.

@all: kann es sein das sich im Curtis bei langer Standzeit Kondenzwasser bildet
und die Teile deshalb vermehrt abrauchen?

Gruß
Horst

von hk12 - am 08.05.2009 13:55
Ja, korrekt, beide Richtungen sind tot. Ich meinte auch beim Rangieren, bei dem das EL den Geist aufgegeben hatte, zuletzt nur noch ein Ruckeln gespürt zu haben, bin mir da aber nicht ganz sicher, weil es sehr eng zuging.
Von einem Pfeifen habe ich nichts bemerkt, es ging in der Kabine für ein von außen so leises Fahrzeug auch ziemlich laut zu ...^^
Danke für den Hinweis mit dem Strombegrenzer, noch ein Ausfall nach eventueller Reparatur hätte mich ziemlich gefuchst.

von Turpin - am 08.05.2009 14:27

Um Missverständnissen vorzubeugen: Du sollst natürlich Deine Bleier nicht grundsätzlich
ohne Strombegrenzer fahren.
Der Curtis macht in der Regel bei 150A zu, was aber für Blei schon tödlich sein kann.
Aber den Begrenzer mal kurz ausser Betrieb setzen um mit dosiertem Gas die Funktion zu prüfen ist nicht verwerflich.

Nimm mal Kontakt zu GK-Anlagentechnik alias Gero auf; ich denke er kann Dir schon schnell eine Diagnose geben.

Gruß
Horst

von hk12 - am 08.05.2009 14:54
Der Grund für das flotte Fortkommen war sicherlich ein Speedwiderstand in der Compound-Leitung, oder eben eine Unterbrechung dieses Zusatz-Feldes.
Je schwächer dieses Compund-Feld ist, desto mehr dreht der Motor aus und kann sich nicht mehr selbst begrenzen.
Bei Riemen- oder Kettenriss besteht sogar die Gefahr der Selbstzerstörung.
Der Steuer-Anschluss am Curtis ist eine mehrpolige kleine Steckerleiste direkt neben den drei dicken Anschlüssen.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 08.05.2009 16:56
hallo turpin,

willkommen zurück bei den elektrofahrern...

zu dem austauschcurtis kann ich nicht viel sagen.

sollte sich herausstellen das der curtis nicht mehr mag, bei bastelwastel24.de gibt es die kelly's zu kaufen. leider habe ich selbst keine erfahrungen mit den dingern. sollen aber ein sehr guter ersatz für den in deutschland viel zu teuren curtis sein. wenn sich mein curtis verabschieden sollte würd ich sicher einen kelly mit reku einbauen. mit den dingern kannst auch spannungstechnisch sehr viel spielen, das heißt auch diverse batterietechnik irgendwann mal einbauen. ausserdem kann man auf die schütze verzichten. die kellys gibts auch direkt aus usa oder china zu bestellen, alledings fallen dann einfuhrzoll und mehrwertsteuer an. technisch ginge auch ein 4qd controller aus great britain. die sind zwar nicht für reihenschlußmotoren konstruiert, funktionieren aber mit ein bisschen zusatzelektronik schon. preis für einen kelly in deutschland zwischen 300 und 460 eur. 4qd liegt bei um 200 - 250 pfund. webseite www.4qd.co.uk

hoffe dies hilft dir ein bisschen weiter..

servus, harald.

von ba0547 - am 08.05.2009 21:18
Danke, auf die Infos komme ich wahrscheinlich noch zurück.

Ich habe nämlich heute die Elektrik wie im Wiki beschrieben mit der Lampenreihe durchgemessen und bin bei Punkt 2 gescheitert. Batteriestrom liegt an, aber zwischen B+ und M- geht nichts.
Am roten Stecker habe habe ich auch die gelb/roten Anschlüsse durchgemessen, das klappte so wie beschrieben, außer dass die Voltzahl auf gut 5 Volt stieg statt der angegebenen 2,7V (allerdings hat genau da meine Batterie vom Multimeter schlappgemacht, könnte also auch ein Messfehler sein). Am Motor kommt logischerweise auch nix an.

Die Sicherheitsschalter habe ich ebenfalls gecheckt; Gaspedal sollte ja durch das Auslösen der Schütze klar gehen, Handbremse durch Aufleuchten der LED im Armaturenbrett, Haubenschalter getestet, Fahrtrichtungsschalter und Notaus ebenfalls..

Fotos von dem angedötschten Unterteil habe ich auch gemacht; sie sind hier [www.gmx.de] für den geneigten Betrachter zu finden. Über eine fachmännische Einschätzung des Schadens wäre ich dankbar - wie gesagt, das Fahrverhalten mach keine Probleme.

Jetzt warte ich erst einmal auf die Reaktion von Gero ...^^

von Turpin - am 10.05.2009 18:55
Zitat
Turpin

hallo turpin :-)
bild funzt ned
und
füge bitte den link einfach so ein nicht mit der url. die ist für den einastz im text gedacht. da muss man dann ein wort zwischen den eckigen klammern setzen.

von weiss - am 10.05.2009 19:02
Hallo Turpin,
bevor Du alles rauswirfst würde ich nochmal prüfen ob die 36V am Steller ankommen, auch der Batteriekontroller den Steuerkreis nicht unterbricht.

Die Masse der Schütze mal auf "-" legen und sehen was dann passiert....

Zu Deinem Schaden, das sieht schon etwas heftiger aus. Das Vorderrad und die Aufhängung hat nichts abbekommen? Bei einem seitlichen Schlag wird die Vorderradaufhängung mit belastet.

Auf jeden Falls solltest Du alle Risse dichten, da der Schaum hygroskopisch ist, das el wird sonst immer schwerer. Eine Aussage zum Schaden aus der Ferne ist schwierig. Ich würde darauf achten, ob die Karosserie arbeitet, in sich verwindet oder weitere Risse auftreten...

Soweit Grüße
Ralf



von Ralf Wagner - am 10.05.2009 19:28
Hallo

Die pauschale Aussage daß der Schaum hygroskopisch ist halte ich für übertrieben, es gibt sicher einige ELs wo das der Fall ist, Welche wissen selbst die Dänen nicht.

Man kann das ja ausprobieren (ein Stk schaum wiegen ins Wasser legen und noch mal wiegen, so 1 bis 2% Gewichtszunahme sind aber normal.


Gruß

Roman

von R.M - am 10.05.2009 19:37
Hallo Roman, 1-2% wären harmlos. Trifft das nicht für alle els zu " hybroskopisch"?

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 10.05.2009 21:58
Ich möchte zwei wichtige Aussagen von Turpin noch einmal wiederholen: Ich habe noch nicht alles geprüft und : "die Relais klacken, also sind sie in Ordnung", soviel höre ich aus dem Text heraus.
Schütze klacken, tuten aber nicht tun, hatten wir das nicht schon einmal? Vielmehr, ist das nicht der normalste Fehler beim Cityel und nicht nur bei diesem?
Das Fahrzeug hat lange in der Halle gestanden. Wie ist es denn immer mit den Kontakten mit Radios, die lange nicht bedient wurden. Die Transistoren sind nicht hygroskopisch, dafür möchte ich meine Hand ins Wasser legen.
Ich bin ja auch Relais gegenüber nicht immer abgeneigt: da sieht man wenigstens, was los ist. Bei diesen gekapselten aber mit Sicherheit nicht, auch, wenn sie noch so schön "klacken".
Ohne wirkliche Funktionsprüfung solltest Du die schwarzen Klackerboxen nicht abhaken.
Die Kontakte verbrennen in kürzester Zeit, wenn sich eine dünne isolierende Schicht auf ihnen gebildet hat. Klar können auch andere Ausfälle durch eingedrungene Feuchte entstehen. Da würde ich schon auf den gleichen Verursacher tippen. Wir sollten vielleicht auch Frau Curtis in Glasgehäuse einbauen.

[forum.mysnip.de]

von Bernd Schlueter - am 11.05.2009 03:35
Hallo

Ich hab mich dazu ausführlich mit den Dänen unterhalten, es wurde wohl mit unerschiedlichen Schäumen experimentiert, und dabei wurden auch die offenporigen Schäume kurzzeitig verwendet.

Ein weiterer Teil wurde offenbar kurz vor Ende der Produktion in Dänemark mit diesen Schäumen gebaut als die Materialreste verbraucht wurden.

Es sollte als 2 Perioden geben in denen die Schäume verwendet wurden, am Anfang der Produktion und kurz vor Verlagerung der Produktion.

Ich habe hier noch eine lädierte Schale der 3000 er Serie und da tut sich gar ichts, im Kofferraum ist die Schale kaputt und da steht seit Monaten Wasser drinnen.

Blöd ist halt daß niemand weis welche Serien betroffen sind.


Gruß

Roman

von R.M - am 11.05.2009 05:08
Zitat
Bernd Schlueter
Ich möchte zwei wichtige Aussagen von Turpin noch einmal wiederholen: Ich habe noch nicht alles geprüft und : "die Relais klacken, also sind sie in Ordnung", soviel höre ich aus dem Text heraus.
Schütze klacken, tuten aber nicht tun, hatten wir das nicht schon einmal? Vielmehr, ist das nicht der normalste Fehler beim Cityel und nicht nur bei diesem?

hallo bernd vom rheine :-)
da stimme ich dir zu.
klacken hat nichts mit der funktion zu tun
da gibt es nur eins messen

zumal das ganze bei fahren rangieren passiert ist bin ich noch mehr dem notausschalter zugetan. da der so schön neben dem fahrtrichtungsschalter liegt, dass man sehr gerne da dran kommt.
auch hier gibts nur eins messen oder überbrücken.


von weiss - am 11.05.2009 06:04
OK, done.

von Turpin - am 11.05.2009 08:30
Zitat
Ralf Wagner
Hallo Turpin,
bevor Du alles rauswirfst würde ich nochmal prüfen ob die 36V am Steller ankommen, auch der Batteriekontroller den Steuerkreis nicht unterbricht.


Hmmm... An B+ und B- liegt die Spannung auf jeden Fall an. Ich bin in meiner Naivität davon ausgegangen, dass der Curtis regelt, wenn er Spannung hat und kein Stoppsignal von einer Sicherheitseinrichtung bekommt. Jetzt kommt ein Batteriecontroller ins Spiel, der auch noch querschiessen kann - nicht unkompliziert, das kleine Ding ...

Zitat
Ralf Wagner
Die Masse der Schütze mal auf "-" legen und sehen was dann passiert....
OK, das werde ich am WE mal probieren und in der Woche mal die Theorie studieren ...^^ Danke.

Zitat
Ralf Wagner
Zu Deinem Schaden, das sieht schon etwas heftiger aus. Das Vorderrad und die Aufhängung hat nichts abbekommen? Bei einem seitlichen Schlag wird die Vorderradaufhängung mit belastet.

Auf jeden Falls solltest Du alle Risse dichten, da der Schaum hygroskopisch ist, das el wird sonst immer schwerer. Eine Aussage zum Schaden aus der Ferne ist schwierig. Ich würde darauf achten,


Bei der Betrachtung der Aufnahmen bin ich auch nachdenklich geworden - in natura sieht der Schaden gar nicht sooo schlimm aus. Was mich beruhigt ist, dass der Boden absolut plan und ohne Beuelen ist; auch rund um die Aufhängung. Die Kollision scheint von vorne direkt an der Kante passiert zu sein und die Kräfte mehr auf die harte Aussenschale übertragen zu haben. Nach visueller Überprüfung scheint die Fahrwerksgeometrie zumindest im Lot zu sein (wenn ich von vorne unter das EL peile).

von Turpin - am 11.05.2009 08:42
Zitat
Bernd Schlueter
Ich möchte zwei wichtige Aussagen von Turpin noch einmal wiederholen: Ich habe noch nicht alles geprüft und : "die Relais klacken, also sind sie in Ordnung", soviel höre ich aus dem Text heraus.
Schütze klacken, tuten aber nicht tun, hatten wir das nicht schon einmal? Vielmehr, ist das nicht der normalste Fehler beim Cityel und nicht nur bei diesem?
Das Fahrzeug hat lange in der Halle gestanden. Wie ist es denn immer mit den Kontakten mit Radios, die lange nicht bedient wurden. Die Transistoren sind nicht hygroskopisch, dafür möchte ich meine Hand ins Wasser legen.
Ich bin ja auch Relais gegenüber nicht immer abgeneigt: da sieht man wenigstens, was los ist. Bei diesen gekapselten aber mit Sicherheit nicht, auch, wenn sie noch so schön "klacken".
Ohne wirkliche Funktionsprüfung solltest Du die schwarzen Klackerboxen nicht abhaken.
Die Kontakte verbrennen in kürzester Zeit, wenn sich eine dünne isolierende Schicht auf ihnen gebildet hat. Klar können auch andere Ausfälle durch eingedrungene Feuchte entstehen. Da würde ich schon auf den gleichen Verursacher tippen. Wir sollten vielleicht auch Frau Curtis in Glasgehäuse einbauen.

[forum.mysnip.de]

Bernd Schlüter


Müsste in dem Fall dann nicht zwischen B+ und M- die Lampen brennen und wie beschrieben vom Gaspedal gedimmt werden? Auf die Art wird doch getestet, ob VOR den Schützen Strom ankommt, oder versteh´ ich da was falsch?

von Turpin - am 11.05.2009 08:48
Zitat
Werner Weiß
Zitat
Bernd Schlueter
Ich möchte zwei wichtige Aussagen von Turpin noch einmal wiederholen: Ich habe noch nicht alles geprüft und : "die Relais klacken, also sind sie in Ordnung", soviel höre ich aus dem Text heraus.
Schütze klacken, tuten aber nicht tun, hatten wir das nicht schon einmal? Vielmehr, ist das nicht der normalste Fehler beim Cityel und nicht nur bei diesem?

hallo bernd vom rheine :-)
da stimme ich dir zu.
klacken hat nichts mit der funktion zu tun
da gibt es nur eins messen

zumal das ganze bei fahren rangieren passiert ist bin ich noch mehr dem notausschalter zugetan. da der so schön neben dem fahrtrichtungsschalter liegt, dass man sehr gerne da dran kommt.
auch hier gibts nur eins messen oder überbrücken.


euer weiss aus dornbirn


Das nehme ich auch zu gerne auf. Eine Frage dazu: Kann man bei allen Sicherheitseinrichtungen davon ausgehen, dass Kontakt=offen bedeutet, die Sicherheitseinrichtung schlägt an? Dass also ein einfaches "Kurzschließen" der Kontakte die Sicherheitseinrichtungen außer Kraft setzt?

von Turpin - am 11.05.2009 08:51
Zitat
R.M
Hallo

Ich hab mich dazu ausführlich mit den Dänen unterhalten, es wurde wohl mit unerschiedlichen Schäumen experimentiert, und dabei wurden auch die offenporigen Schäume kurzzeitig verwendet.

Ein weiterer Teil wurde offenbar kurz vor Ende der Produktion in Dänemark mit diesen Schäumen gebaut als die Materialreste verbraucht wurden.

Es sollte als 2 Perioden geben in denen die Schäume verwendet wurden, am Anfang der Produktion und kurz vor Verlagerung der Produktion.

Ich habe hier noch eine lädierte Schale der 3000 er Serie und da tut sich gar ichts, im Kofferraum ist die Schale kaputt und da steht seit Monaten Wasser drinnen.

Blöd ist halt daß niemand weis welche Serien betroffen sind.


Gruß

Roman


Wenn ich das EL aufschneide, werde ich auf jeden Fall dazu berichten. Bei diesem Mistwetter steht es nämlich z.Z. noch draußen und es wird Wochenende werden, bevor ich dazu komme, es provisorisch abzudichten.

von Turpin - am 11.05.2009 08:53
Moin,

arbeitest Du immer noch ohne Schaltplan?
Mit den Unterlagen sieht man gleich klarer...
Der Sicherheitskreis ist eine Reihenschaltung von NO-Kontakten (NO= nomaly open), d.h. Sicherheit wird durch schließen aller Kontakte bestätigt.
Ich habe hier vor Ort keinen Plan zur Hand, aber wenn ich mich recht erinnere, ist im Sicherheitskreis ein Relais verschaltet, dessen Kontakte mit dem Curtis "kommunizieren".

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 11.05.2009 09:32
Hallo Turpin,

Nein, M- liegen nicht vor den Schützen, sondern dahinter.
Nein, zwischen M- und B- findet keine Dimmung statt, da der Curtis bei Anschluss eines Widerstandes dazwischen sofort auf Fehler geht.

Du musst zwischen B+ und M- messen. Dann bist Du "vor" den Schützen parrallel zum Motor.

Zwischen M- und B- liegen die MOS-FETs des Curtis -die Pulsgeber.

Wenn die Schütze beim Gasgeben anziehen, dann ist der Sicherheitskreis auszuschließen. Dieser würde das Signal vom Mikroschalter am Gaspedal gar nicht durch lassen.

Wenn Du wissen willst, ob ein Fahrsignal vom Curits überhaupt verarbeitet wird, kannst Du zwischen [gelb] und [rot] am Fahrpoti vorne messen. Dort sollten 0 bis 5V angezeigt werden -ich glaube 5V im Stand und 0V bei Vollgas.

Zusätzlich kannst Du den Strombegrenzer unter dem Sitz mal abziehen. Sollte der Transistor dort geschossen sein, nimmt der Curits das Signal nicht an.

Das Fahrpoti ist auf der Unterseite des Curtis mit zwei 6,3mm KFZ-Steckern angeschlossen. Wasser, Salz und Dreck können hier auch zu Kontaktschwierigkeiten führen.

Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 11.05.2009 09:37
Ich gestehe ...^^
Aber das werde ich jetzt ändern und auf ein freundliches Angebot eingehen, das mir hier im Thread gemacht wurde. Ich habe die Komplexität der Verschaltung schlicht unterschätzt. Allerdings wundere ich mich auch, dass keine Anzeige für den Ausfall einer Sicherheitseinrichtung existiert - sowas hat sogar mein Aufsitzrasenmäher...

von Turpin - am 11.05.2009 10:09
Bevor ich komplett verwirrt werde, gehe ich mal davon aus, dass du dich bei meinem Mail vertan hast? Die Lampenserie hatte ich zwischen B+ und M- angehängt und da tat sich nichts.
Die Poti-Messung hatte ich gemacht und da gab´s auch die entsprechende Veränderung.

Am Strombegrenzer war ich noch nicht aktiv - das werde ich mir mal als nächstens vornehmen.

von Turpin - am 11.05.2009 10:59
Zitat
Turpin
Bevor ich komplett verwirrt werde, gehe ich mal davon aus, dass du dich bei meinem Mail vertan hast?


Wahh.... jetzt bin ich verwirrt.

Mail????
Habe ich irgendwo Blödsinn geschrieben? Wann war das?

Nichts ist so beständig, wie die Änderung und Blau ist Rot und Plus ist Minus und überhaupt, was interssiert mich mein Geschwätz von gestern :cheers:

Also nochmal:
Du hast die Lampen an B+ und M- angeschlossen.
Dann hast Du Gas gegeben und die Schütze zogen an?!
Die Lampen blieben trotz funktionierenden Fahrsignales dunkel?!

Damit ist die Lösung schon gefunden: Die MosFets im Curtis sind in Rente gegangen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 11.05.2009 11:07
Das meinte ich:

Zitat

Nein, M- liegen nicht vor den Schützen, sondern dahinter.
Nein, zwischen M- und B- findet keine Dimmung statt, da der Curtis bei Anschluss eines Widerstandes dazwischen sofort auf Fehler geht.

Du musst zwischen B+ und M- messen. Dann bist Du "vor" den Schützen parrallel zum Motor.

Zwischen M- und B- liegen die MOS-FETs des Curtis -die Pulsgeber.


Weil ich das im Post vorher geschrieben hatte:

Zitat

Müsste in dem Fall dann nicht zwischen B+ und M- die Lampen brennen und wie beschrieben vom Gaspedal gedimmt werden? Auf die Art wird doch getestet, ob VOR den Schützen Strom ankommt, oder versteh´ ich da was falsch?


Aber ansonsten ist das doch mal ´ne Aussage: Die MosFET´s sind´s. Außer es ist der Transistor des Strombegrenzers, richtig?

Wenn ich jünger wäre und mehr Zeit hätte, wäre schon der Lötkolben heiß und ich würde an den Dingern rumbraten ...^^

von Turpin - am 11.05.2009 11:14
So viele Plus und Minuse... da werde ich ja ganz kirre.

Du hast natürlich recht, ich habe da ein wenig neben der Fragestellung geantwortet, aber ich hoffe, ich bin jetzt wieder auf dem Gleis und der letzte Tipp ist richtig.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 11.05.2009 11:26
Zitat
Turpin
Eine Frage dazu: Kann man bei allen Sicherheitseinrichtungen davon ausgehen, dass Kontakt=offen bedeutet, die Sicherheitseinrichtung schlägt an? Dass also ein einfaches "Kurzschließen" der Kontakte die Sicherheitseinrichtungen außer Kraft setzt?

hallo turpin :-)
die "sicherungsschleife" (ist in wirklichkeit eine schleife) die muss durchgang haben. d.h jeder sicherungskontakt (haubenschalter, gaspedal, curtis, notausschalter, ladegerät kappamesser ...) müssen durchgang haben um eine freigabe zum fahren zu haben.
hmm, ist eigendlich auch interessant -wo sitzt eigendlich die schaltzentrale von der sicherungsschleife :confused: curtis ???
in dem fall stimmt meine liste oben nicht ganz :rp:

von weiss - am 11.05.2009 13:47
Hm - in dem Fall müsste es doch reichen, den Anfang und das Ende der Schleife kurzzuschließen, um die ganzen Sicherheitsschaltungen als Fehlerquelle zu eliminieren.

Und dann ist die Frage nach der "Zentrale" sehr berechtigt und interessant.

von Turpin - am 11.05.2009 13:55
Zitat
Turpin
Und dann ist die Frage nach der "Zentrale" sehr berechtigt und interessant.

hallo turpin :-)
steht weiter oben carsten hat die antwort gegeben....
es ist der curtis

von weiss - am 11.05.2009 18:27
@all: Und ich hatte mich schon gefreut ...

Hier bei ebay gefunden: [cgi.ebay.de]

Allerdings fehlt an dem Curtis der vierpolige Anschluss (drei Anschlüsse belegt - Tacho?), der bei meinem zu sehen ist. Käme der als Ersatz trotzdem in Frage?

von Turpin - am 13.05.2009 08:49
Hallo

Kannst du als Ersatz nehmen, die zwei zusätzlichen Anschlüsse an deinem sind für die Schütze, das kannst du direkt verdrahten.


Gruß


Roman

von R.M - am 13.05.2009 11:45
Ich hätte den über und wollte ihn demnächst auch bei eBay anbieten.
Er ist aus 12.97 und hat ca. 10000Km ein EL mit Thrige geregelt. Bis zu 44V (also 4 zusätzliche Zellen (Blei)) ohne Probleme.
Ich beobachte grad mal den Markt in welchen Regionen die noch so gehandelt werden.





Gruß Jörg


von Jörg Nick-EL - am 13.05.2009 16:40
Dazu ein Tipp: 155 Euro scheint nicht die untere Grenze zu sein. Heute zum Festpreis eingestellt, heute weggegangen: [cgi.ebay.de]
Interesse hätte ich auf jeden Fall, obwohl ich fairerweise sagen muss, dass schon ein anderer Kollege mit mir in Verhandlungen steht. Also bitte nicht böse sein, wenn ich dort zuschlage.

von Turpin - am 13.05.2009 16:46
Das Cityel aufzuschneiden, nur, um zu wissen, dass der Schaum darin nass ist?
Willst Du den Schaum dann zum Trocknen aufhängen? Dann doch lieber auswringen oder durch die Mangel drehen, das geht schneller. Klar, wenn Aub beim Nachweis nachbessert, dann solltest Du schon nachschauen.
konnte mir jetzt den Schaden ansehen. Ist schon heftig, wenn die Schale aufgeplatzt ist. Durch die Öffnung dringt auf jeden Fall Wasser ein und kommt nicht mehr raus. Kühschränke enthalten geschlossenporigen Schaum. Trotzdem saugt der sich an Verletzungsstellen voll Wasser.
Außen abdichten und verstärken musst Du auf jeden Fall. Die Stabilität der Karosse dürfte stark beeinträchtigt sein und Risse pflegen, weiter auszureißen.
Trotzdem, dürfte das wenig mit dem elektrischen Schaden zu tun haben. Obwohl, bei meiner Kiste lag auch wohl ein Haarriss auf der Platine vor, der sich dann zu einem fetten Lichtbogen ausgeweitet hatte.
Das Cityel besitzt weniger Elektronik als mein Saxo. Deswegen dürfte die Fehlersuche auch viel einfacher sein und nach Carstens Worten zu urteilen, ist der Fehler ja schon gefunden?



von Bernd Schlueter - am 13.05.2009 19:42
Nene, aber wenn ich neu laminieren und spachteln muß, werde ich zumindest an dieser Stelle die Außenhaut einschneiden müssen. Für mich sieht´s so aus, als hätte das EL vorne links auf den äußeren 10 Zentimetern mal eine Garagentoreinfahrt o.ä. mit der vorderen Stoßstange erwischt. Dort wurde die Front eingedrückt und in der Folge vor allem die Außenhaut an der linken Flanke gestaucht. Die hat dann bis hinten Wellen geworfen und ist vorne eingeknickt und gerissen. Der Schaden scheint mir aber eher oberflächlich zu sein, da ansonsten an keine anderen Stelle, z.B. im Innenraum Verwerfungen, Dellen oder Beulen zu sehen sind. Ich hab´ also immer noch die Hoffnung, es mit Kosmetik repariert zu bekommen.

Bei der Elektrik hab´ ich weiterhin den Curtis in Verdacht und werde dem kommendes Wochenende weiter auf den Grund gehen - und die ganzen Tipps abarbeiten, die ich hier bekommen habe ...^^

von Turpin - am 14.05.2009 09:42
Sodele - mein El und ich sind einen Schritt weiter. Vorab: Es scheint der Curtis gewesen zu sein. Ich habe ihn ausgetauscht und zwar gleich gegen eine komplette und fertig verdrahtete Curtis/Schützplatte/Reku-Kombination (auch hier nochmal danke Friedel!).

Allerdings gibt´s eine gute und eine schlechte Nachricht:

Die gute: Die Steuerung ist eingebaut und sie funktioniert so weit. Im Moment ist die ganze Geschichte zwar noch reichlich „fliegend“ verdrahtet, da mir immer noch Kabel in der benötigten Länge fehlen, aber alle Anschlüsse sitzen.

Jetzt zur schlechten: Irgendwas ist da noch böse faul: In unregelmäßigen Abständen während der Fahrt fällt die gesamte Elektrik aus – und zwar so, dass gar nichts mehr geht (auch nicht die vorderen Relais) – bis auf das Warnblinklicht.
Beim Durchmessen und Testen ist mir dann was komisches aufgefallen: Wenn ich die dritte Sicherung von vorne ziehe (ist entweder Nr. 3 oder 5) und wieder einstecke, klappt alles wieder. Man hört beim Einstecken ein leises Relaisklicken und danach kann man normal weiterfahren - bis zum nächsten Ausfall. Der Fehler und die Behebung ist reproduzierbar, er tritt etwa alle 5-40 Sekunden auf. Die Ursache ist leider nicht reproduzierbar; Schlagloch, Anfahrt, Bremsen – in jeder Situation passiert es.

Es „fühlt“ sich so an als tritt ein Fehler auf, der zum Abschalten der Elektrik führt; das Ziehen der Sicherung bewirkt dann so eine Art „Reset“ und es kann weitergehen. Ich bin noch nicht weiter in die Tiefe gegangen, da ich die leise Hoffnung habe, irgendjemand würde hier sofort „Heureka“ rufen …^^


von Turpin - am 01.06.2009 06:37
hallo turpin :-)
da gibt es nicht viele möglichkeiten...
an erster stelle der kappamesser der hängt sich gerne mal auf. beheben lässt sich das nur mit einer kompletten abschaltung sprich batterien abklemmen und 10min. warten bevor du die wieder anklemmst.
danach kommen die lästigen wackelkontakte wie:
defekte schalter im sicherungsschleife wie oben mal beschrieben.
oder
ein kabelbruch vorne re. im haubengelenk.

aber beide äussern sich auf die art: alles tot, kommt durch unbekannte vorgänge wieder und fährt erst wieder wenn man das gaspedal erneuert drückt.

von weiss - am 01.06.2009 07:25
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