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elweb
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56
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Wolfgang Siebert, Friedhelm Hahn, hk12, Bernd Schlueter, R.M, inoculator, Sven Salbach, weiss, bolkobienert, Tomfe, Sascha Meyer, Martin Heinrich

CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Startbeitrag von Wolfgang Siebert am 26.05.2009 22:52

Moin Leute,

nachdem ich meinem CityEL-Servicepartner (Name wird hier nicht genannt) letzten Mittwoch (20.5.09) einen neuen Motorcontroller übergeben hatte (Den letzten hatte er wg. Verkabelungsfehler geschrottet.), rief ich heute (26.05.2009) bei ihm an, wann ich das EL abholen darf...

Daraufhin erhielt ich die Antwort, dass er erkrankt sei.

Auf meine, zugegebenermaßen patzige Antwort, dass das Anschließen von ein paar Kabeln doch innerhalb einer Woche machbar sein sollte, erhielt ich die Info, dass er zwecks Einbau des Reglers (kein Curtis, die Maße sind mit Kühlkörper etwa 2xCurtis) erstmal die Hinterachse ausbauen muss...

Da blieb mir die Luft weg...

"Wartungsfreundlicher" gehts nun wirklich nicht...

Sollte ich die Rechnung, mit Nebenarbeiten immerhin ein Tausender, stillschweigend bezahlen, oder sollte ich den Mann einfach nur "erschießen"?

Wie denkt Ihr darüber?

LG Wolfgang


[edit]
PS: Frei nach einem anderen Forenmitglied: "Wäre ich ein wenig jünger und hätte etwas mehr Zeit, wäre der Lötkolben schon angeheizt und die og. Probs. gar nicht entstanden."
[/edit]

Die 50 interessantesten Antworten:

Hi Wolfgang,
was ist das fuer ein Regler? Rechtfertigt der einbau dieses anscheinend groesseren Bauteils einen solchen Arbeitsaufwand? Wie kommst du auf 1000 ¤?
Ich hoffe mal schwer, die Kosten des neuen Controllers gehen auf seine Kosten.
Ebenfalls wuerde ich insistieren, dass die neuerliche Reparatur komplett auf seine Kosten geht, da die jetzt anstehende Reparatur nur aufgrund seines Fehlers bei der zuvor fehlerhaft erfolgten Verkabelung notwendig wurde. Kausalitaetskette.

Ruf mal CityCom an, schildere denen den Vorgang und frag mal nach, ob sie hinter dem Verhalten des Servicepartners stehen oder ob sie dir zu einem anderen Vorgehen raten wuerden.

Ich an deiner Stelle waere Stinksauer.
Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 27.05.2009 06:45
Hallo Wolfgang,

erschießen ist das emotional naheliegenste, aber auf 3m² bei freier Kost und Logie fährt es sich verdammt schlecht mit dem EL ;) und das geht dann garnicht.

Ich hatte in der letzten Zeit ähnliche Gelüste, aber Spass beiseite:

Handelt es sich um Dein 2t EL? Im 1st EL ist doch der Controller drinn?!
Oder war der Fehler der im 4QD-Thread beschriebene falsche Anschluß an 12V?
Ich hatte Dich so verstanden als hättest Du den Umbau selbst gemacht?!

An sonsten schließe ich mich Saschas Fragen und Einschätzungen an, bis auf das ich in dieser
Hinsicht keine objektive Stellungnahme von CC erwarten würde.

Gruß
Horst

von hk12 - am 27.05.2009 07:14
Hallo Wolfgang,

zunächst fehlen sehr viele Informationen zu der Entstehung dieser Situation.

Wie kam es zu dem ersten Fehler?
Warum lieferst DU einen Steller?
Warum ist das nicht der Orginale?

u.s.w...

Aus den Angaben, welche Du bis jetzt gemacht hast, kann ich nur sagen, daß Du um die Kosten der jetztigen Reparatur nicht vollständig drum herum kommst, da es sich halt um einen anderen Steller handelt.
Das er dabei die Hinterachse demontieren muss, kann ich nur mit der Änderung der Stellerhalterung erklären -man kommt sonst halt nicht mit ordentlichem Werkzeug da ran.

Warum das eine Woche braucht ist mir dann auch wieder ein kleines Rätsel und kann eigendlich nur daran liegen, daß der Servicepunkt halt nur ein SP ist und sich nicht ausschließlich mit der Instandhaltung des Fahrzeuges beschäftigt.

Nimm mal zunächst den Druck gegen den Menschen heraus und versuch mal die Umstände zu klären. Mache Ihm klar, daß Du auf das EL angewiesen bist und Dir die Zeit ein wenig zu lang vorkommt.

Natürlich kannst Du Dich zusätzlich -wie Sascha auch empfiehlt; an CC wenden, um die generelle Vorgehensweise in diesem speziellen Fall zu erörtern.

Erst wenn beide Wege keine für Dich zufriedenstellende Lösung bringt, solltest Du dann auch nicht zögern, Dir erweiterten Rechtsbeistand einzuholen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.05.2009 07:15
Hmm, merkwürdig...
Wenn der neue Controller (angenommen) doppelt so lang wie ein Curtis ist, dürfte dieser gar nicht in den Motorraum passen.
Es sei denn, man würde den Wischwasser-Behälter verbannen und setzt zusätzliche Bohrungen in die Karosse.
Warum nimmt die Fa. keinen Original-Steller?
Man könnte mutmaßen, dass hier ein gebrauchter aus 'nem Gabelstapler herhalten soll.
Selbst ein (günstigerer) Kelly-Controller wäre nicht größer als der Curtis...
Wenn das Ding so unförmig ist, dass zur Montage die Hinterachse raus muss, würde ich das ablehnen!
Wenn Du mal ran musst, ergäbe sich das gleiche Problem...

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 27.05.2009 07:25
Hi Sascha!

- Den Namen des Reglers werde ich an dieser Stelle nicht nennen, denn mein Problem hat ja nicht wirklich etwas mit dessen Bauart/Zuverlässigkeit zu tun... Solcherart negative Publicity hat der einfach nicht verdient.

- Ich komme nicht auf EUR1000. Wohl aber der ElServicePartner. Der Preis war auch nicht mein "Aufreger" und sollte auch nicht Grundlage für eine Diskussion sein. Wenn man das Bauen einer Halterung für den Steller, das "Frickeln" mit irgendwelchen Kabeln und das Drehen der Stoßdämpfer (waren vorher falschherum) nebst angemessenen Stundenlöhnen berücksichtigt, ist der Preis schon ok.

- Der Controller wurde vom Hersteller in England, jenseits jeglicher Gewährleistungsfristen repariert und inkl. Beschreibung dessen, was zu dem Defekt geführt haben könnte zurück geschickt... Und zwar völlig ohne irgendwelche shipping- und handling- Kosten. Respekt!

- Der bisher entstandene Schaden resultiert aus den Kosten für das Nichtvorhandensein des CityEl (Kosten für meine Zeit und für Taxi).

- Dass der ServicePartner nur am WE für CityEl-Sachen da ist, wusste ich vorher, doch dass er 1x Mist baut, mindestens 2x wegen privater Angelegenheiten am WE nicht an meinem El arbeitet und jetzt aufgrund Krankheit nichts daran machen kann, dass wusste ich nicht...

- Dass ich jetzt hören muss, dass für den erneuten Einbau des Controllers die Achse raus muss, "schlägt dem Fass die Krone ins Gesicht"...

Mit fassungslosen Grüßen
Wolfgang




von Wolfgang Siebert - am 27.05.2009 09:05
Moin Carsten,
unsere Postings haben sich um etwa zehn Minuten überschnitten.
Die anfangs recht spärlichen Infos zum Ablauf sollten mit meinem Post vom 27.5.09, 11:05Uhr hinreichend erklärt sein...
LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 27.05.2009 09:19
Hallo,
zum Thema "Anfrage an CC betreffs Verhaltens des Servicepartners" kann ich nur sagen : Kannst du knicken. Meine Erfahrungen dazu hab ich ja schon geschildert.
Wenn ich lese "... nur am WE für Cityel-Sachen da..." , würde ich ihn von vornherein nur als Nebenerwerbsmechaniker einstufen und ihn an mein täglich benötigtes Fahrzeug garnicht heranlassen. Wäre er seriös, hätte er vorab geklärt, dass er mehr Zeit für die Reparatur benötigt. Von meiner KFZ-Werkstatt kommt immer bei größeren Reparaturen vorab die Frage, wie dringend ich das Fahrzeug benötige.
In dieser Situation würde ich wahrscheinlich EL+Teile zurückholen und die Reparaturkosten nicht bezahlen, vielleicht nach Fristsetzung.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 27.05.2009 09:55
Hi Horst,

es handelt sich um mein "Erst-El". Der Fehler war der bereits beschriebene 48V-auf-12V-Eingang-Fehler.

Meine ersten Erfahrungen nebst 4Q-Enthusiasmus hatten mich dazu verleitet, das Ganze so darzustellen, als wäre der Austausch-4Q schon eingebaut und probegefahren... Sorry!

An den geposteten und auch telefonisch ausgetauschten Erfahrungen bzgl. des 4Q ändert das freilich nichts...

Der erste 4QD hat sich so benommen, wie beschrieben und ist nur deshalb ausgefallen, weil falsch verkabelt (War übrigens nur eine Sicherung.).

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 27.05.2009 10:35
Neee!

Der Controller ist nicht doppelt so lang wie der Curtis.

Er ist gerade mal 8cm länger, dafür ein bis eineinhalb cm weniger hoch und breit.

Angegeben ist er mit 300A/48V. Spitzenwerte liegen bei 330A beim "Raushauen" wie auch beim "Rückspeisen". Die Schaltfrequenz liegt fix bei knapp oberhalb 20kHz.

5-10-Minuten-Werte liegen bei den angegebenen 300A. Dauerwerte (>=1-2Std.) liegen bei 250-275A.

Um diese Werte dauerhaft zu erreichen/halten, hatte ich einen Kühlkörper vorgesehen, der in etwa den Maßen des Stellers entspricht...

Für Dauerbetrieb stände dem Curtis ein entsprechend dimensionierter KK sicher auch nicht schlecht zu Gesicht.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 27.05.2009 11:21
Hi Bolko ,

wenn ich sowas schon Lese, "nebenerwerbsmechaniker" glaubst du
etwa das irgend jemand mit so etwas als Hauptberuf überleben kann ?

Mein "nebenerwerbsmechaniker" (Jens Beschel) hat mich noch nicht im
Stich gelassen und wenn ich den brauche ist der noch heute abend ,
nachdem er alles andere abgearbeitet hat bei mir , schraubt notfalls bis nach
Mitternacht , hauptsache das EL läuft wieder !
Also Bitte nicht so ein Pauschales " abwerten" nur weil jemand tagsüber noch
anderen tätigkeiten nachgeht !
Gruß Tom

von Tomfe - am 27.05.2009 11:38
Hi!

Das "nur am WE" war mir vorher bekannt und wurde von mir akzeptiert.
Was mir übel aufstößt ist, dass es mehr WE's für private Dinge gab, als für mein EL. Dazu kommt noch, dass der Controller so eingebaut wurde, dass ein Austausch ohne Entfernung der Achse nicht möglich ist.

... Ich bin ein recht guter Bogenschütze... Vielleicht sollte ich den Mann ja wirklich erschießen (Bitte nicht wörtlich nehmen!)?

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 27.05.2009 11:42
Hallo Tom,

kannst Deinem einsatzfreudigen Mechaniker ja mal einen schönen Gruß aus Remscheid ausrichten.

Scheinbar gibt es bei jedem "Nebenerwerbsmechaniker" [NEM] einen Feld-Wald-und-Wiesen-Faktor unter dem er jeweilige Premium, Gold, Bronze oder "MalSehenObIchMichMelde" Klassen bildet.

Legt man aus Kundensicht diese Klassen als Pivot über die NEMs, so erhält man bestimmt einen statistischen Wert auf dessen Basis CC dann wieder sagt: "Wieso, der Support für das EL ist in D doch flächendeckend Qualifiziert!"

Schade nur, daß das mit der Realität nichts zu tuen hat.

Tatsache ist, daß es KEINEN NEM gibt, der für das EL Support leistet, wie man es für einen PKW gewohnt ist, weil es eben KEINEN gibt, der es Hauptberuflich macht -machen kann.

Das ist halt das Los mit dem der "Nicht-Schrauber" leben muss.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.05.2009 11:46
Hallo Wolfgang,

unter dem Aspekt, daß der Controller neu aufgehangen werden muss, halte ich den Ausbau der Achse im Sinne der rückenschonenden und ordentlichen Montage für Sinnvoll -zumal das auf einer Bühne in weniger als 10 Minuten von Statten geht.

Das Thema NEMs habe ich weiter oben ausgeführt und das am WE mehr Privates als ELs anliegt, kann ich niemandem verübeln.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 27.05.2009 11:49
Hallo Tom,
nichts gegen "Nebenerwerbsmechaniker", nur beißt sich da etwas, wenn ich auf mein Fahrzeug angewiesen bin und werde wie in diesem Fall nur mal gelegentlich bedient. Entweder muß ich mein EL gegen etwas anderes tauschen, ich mache die Arbeiten selbst, oder ich finde einen zuverlässigen Service so wie du ihn hast.

Übrigens habe ich den Begriff "Nebenerwerbsmechaniker" nicht abwertend verwendet. Ich wollte mit dem Beitrag nur darstellen, dass es für mich bestimmte Kriterien gibt den "Service" einzuordnen. Auch ein Hobbymechaniker kann völlig in Ordnung sein wenn er nur mal alle 5 Wochen Zeit hat, dann weiß ich aber, dass ich mein EL nur so zum rumdüdeln habe bei schönem Wetter. Fahre ich damit täglich zur Arbeit, sieht die Sache anders aus.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 27.05.2009 12:39
Hallo Wolfgang,

sorry, hatte ich glatt überlesen, dass der Controller von Dir ist...:o
Wie hast Du den Kühlkörper angeflanscht?
Aus Platzgründen könnte man ihn ähnlich dem Prinzip einer Heat-Pipe auf eine dicke Alu- oder noch besser Kupferplatte schrauben, die an der best geeigneten Seite über steht.
Auf die freie Fläche dann den eigentlichen Kühlkörper montieren.
Wärmeleitpaste verwenden.
8cm mehr Breite sollten noch unter zu bringen sein.
Der Reku-Curtis ist auch länger und passt noch.
Warum dann die Hinterachse im Wege sein soll, bleibt wohl ein Rätsel :confused: .

Schon mal daran gedacht, die Steuerung in den Kofferraum zu verfrachten?

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 27.05.2009 13:05
Ach so , na dann geht es ja ,

Ich brauche mein EL auch jeden Tag, vieles kann ich selbst machen,
aber falls es nicht geht , gibt es ein paar gute Leute die mir Helfen,
insofern habe ich Glück zwischen Peter Jürgens und Jens zu Wohnen !
Axel ist auch hier in der Nähe und Gero kommt Ihn oft Besuchen.

Gruß Tom.

von Tomfe - am 27.05.2009 13:44
Hallo
bin zwar hier im "falschen" Forum (fahre TWIKE) aber die Probleme sind da die gleichen oder noch schlimmer, es gibt im Bundesgebiet nur etwa ein dutzend Servicestellen, davon sind auch welche so ""TWIKE in ihrer Nähe" - Service-Partner.
Die gehen ihrer geregelten Arbeit nach, haben Familie und auch ein Privatleben, trotzdem bin ich froh einen davon in der Nähe zu haben. Mit dem habe ich ein gutes Verhältniss (würde mir nicht überlegen ihn zu erschießen) und freue mich wenn ich ihn erreiche und er mir weiterhilft, ob nun am Telefon oder vor Ort.
Den speziellen Fall kann ich nicht beurteilen aber ich kenne dass wenn ein Fahreug ausfällt ist das ärgerlich. Wer damit nicht leben kann (oder die anderen nicht leben lassen will) muß bei einer etablierten Automarke ein Fahrzeug mit Mobilitätsgarantie kaufen!

Gruß Martin

von Martin Heinrich - am 28.05.2009 07:19
hallo martin :-)
sehe das im großen und ganzen auch so.
dabei bleiben und lernen und die sorgen werden weniger.
den die NEM sehen das nicht so eng mit "betriebsgeheimniss" oder "da darfst du nicht dabei sein" im gegenteil, die sind meistens auch froh wenn sich der kunde bei kleinigkeiten selbst helfen kann und er mal ruhe für die familie hat.

von weiss - am 28.05.2009 08:14
Moin Werner, moin Carsten, moin Ihr anderen,

auch ich bin froh darüber, dass hier in der Nähe einen für das EL kompetenten Ansprechpartner gibt.

Dass der ein NEM ist, stört mich nicht wirklich. Das ein NEM in aller Regel unter der Woche einem 8-Std-Hobby nachgeht, war mir auch klar.

Dass ein erfülltes Familienleben einer intensiven Pflege bedarf und dass das auch für NEM's gilt, ist selbstverständlich.

Auch dass ein Mensch mal krank werden kann, ist klar.

Was mir nicht wirklich in den Kopf will ist, wie man für der Ersteinbau eines, wie auch immer gearteten Controllers einen satten Monat verbraten und nach Austausch des wg. nicht korrekter Verkabelung geschrotteten Controllers einen weiteren Monat (danach sieht es z.Zt. aus) in Anspruch nehmen kann.

Dass der Controller dann noch, ohne Hinweis auf die Konsequenzen, so eingebaut wurde, das ohne die Möglichkeiten einer ausgewachsenen Autowerkstatt keine vernünftige Wartung/kein Austausch möglich ist, war für mich das "Sahnehäubchen"...

Zum Thema "Deeskalation" kann ich nur sagen, dass ich ihn nicht wirklich erschießen (War auch nie wörtlich so gemeint.) werde. Wir hatten immer ein gutes Verhältnis zueinander. Wenn er hier mitgelesen hat, ist das Verhältnis vielleicht nicht mehr ganz so gut, doch hoffe und erwarte ich, dass er für meinen Standpunkt ein gewisses Maß an Verständnis mitbringt und entsprechend professionell agiert.

LG Wolfgang








von Wolfgang Siebert - am 29.05.2009 12:45
Weder Elektriker, noch Autoschlosser ließe ich an mein Elektrofahrzeug. Allerdings, das muss ich gestehen, der Elektriker der hiesigen Citroenwerkstatt hat mir einen guten Dienst erwiesen. Mangels Ausbildung in Paris durfte er die Box nicht öffnen. Irreparables Fahrzeug, ab zum Schrott damit. Das blieb nicht unbeobachtet...
Reparaturkosten Null.
Sag mir, wenn deine Kiste zum Schrott wandert!
Irgendjemand nimmt immer Reisaus, wenn ich bei Citroen vorbeikomme. Wenn der wüsste, wie dankbar ich ihm bin!
Ja, man kann leicht etwas falsch anschließen. Eine Millisekunde, das wars dann.

4QD war kulant, das sollte zumindest Dein Autoschlosser dann auch sein!


von Bernd Schlueter - am 29.05.2009 13:05
Zitat

Weder Elektriker, noch Autoschlosser ließe ich an mein Elektrofahrzeug.

Auf meinen Autoschlosser lasse ich nichts kommen. Der hat sich die Zeit genommen, mein DD (=F4/simplex), mechanisch gesehen, in- und auswendig kennenzulernen. Mittlerweile ist er an meinem ZweitEL (Thrige/Riemen) dran.
Wenn er nicht weiter kommt, fragt er. Wenn er eine Rep. nicht zufriedenstellend oder in angemessener Zeit hinkriegt, dann verzichtet er auf das Stellen einer Rechnung... Gehts besser?

Mit dem Elektriker (=Ingenieurbüro, =CC-Servicepoint) sieht es schon etwas düsterer aus... Der kennt sich zwar auf Anhieb mit allen EL-Varianten aus, ist aber so langsam, dass ich mich genötigt sah, diesen Thread hier einzustellen... Das nächste Mal schließe ich meinen Laden, schicke meine Familie fort, heize den Lötkolben an und mache "das" selber... :-(

LG Wolfgang


PS:
Zitat

Sag mir, wenn deine Kiste zum Schrott wandert!

Sicher nie! Eher würde ich den Lötkolben selbst führen... :-)

von Wolfgang Siebert - am 02.06.2009 10:18

Aktueller Stand: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Leute,

gestern Vormittag bekam ich von meinem EL-Elektrik-Ingenieur die Nachricht, dass der Steller eingebaut sei und im Wesentlichen auch funktioniert... aber noch "einzustellen" sei.

Am Nachmittag kam dann via AB die Nachricht, dass der Steller ihm beim Einstellungsversuch mit "Knall+Rauch" um die Ohren geflogen sei, dass er den Steller für ungeeignet halte, das Projekt abbechen und die Rechnung bezahlt haben möchte...

Daraufhin habe ich ihm folgendes geschrieben:

Zitat

Hallo "WerAuchImmer",

mir macht die entstandene Situation genauso wenig Spaß wie Ihnen:

- Sie hatten, nebst fehlendem Erfolgserlebnis, mehr Arbeit als voraussehbar war.

- Ich bekam nicht das angestrebte Resultat, sondern sitze auf Ihrer Rechnung und einem nicht fahrbereiten Fahrzeug.

Auf einen Streit, nebst Aufrechnerei, Gutachten und sonstigem Firlefanz habe ich keine Lust. Weder mit 4QD, noch mit Ihnen.

Deshalb folgender Vorschlag:

1.) Sie führen folgende Leitungen ordentlich beschriftet so weit/lang nach hinten, dass ich einen, wie auch immer gearteten Steller nach meiner Wahl an der Rückenlehne des Fahrers oder im "Kofferraum" montieren kann:

- Zündschlüssel (potenzialfrei)
- Vor-Rück-Schalter in Reihe mit Hauben- und Not-Aus-Schalter (potenzialfrei)
- Gaspoti, dreipolig (potenzialfrei)
- Die Anschlüsse des PMG132 (potenzialfrei)
- Batterie + und Batterie - (kann nicht potenzialfrei sein)
- Messleitungen für den CC-Strombegrenzer.
- Versorgungsleitungen für evtl. notwendige Wendeschütze.

2.) Sie bringen das so präparierte EL hierher.

3.) Ich zahle bei Übergabe des Fahrzeuges Ihre ursprüngliche Rechnung zzgl. EUR 50 für eine extra Arbeitsstunde.

4.) Den Einbau eines Stellers erledige ich selbst.

5.) Auf Regreßansprüche verzichte ich, sofern kein offensichtlicher Fehler ihrerseits vorliegt. Von einem solchen Fehler gehe ich nur dann aus, wenn das potenzialfreie(!) Herausführen angesprochener Leitungen Probleme macht/extra Arbeit erfordert...


Ich hoffe, der og. Kompromiss ist auch für Sie ok.

Liebe Grüße


Bin ich zu scharf? Oder zu lasch?
Was denkt Ihr darüber?

Gute Nacht
Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 03.06.2009 00:23

Re: Aktueller Stand: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Wolfgang,

das ist ja 'ne schöne Bescherung!
Hmm, Dein Elektrickser hat doch offensichtlich einen Kunstfehler gemacht und den guten 4QD gehimmelt.
Wenn's geraucht hat, war das Missgeschick schon gravierend, über die Ursachen kann man nur mutmaßen.
Ich gehe mal davon aus, dass er alle nötigen Unterlagen über die Funktion des Stellers hatte.
War der 4QD neu?
Welche Ausführung?
Der Anschluss ist sicher kein Hexenwerk, eine Fehlansteuerung (z.B. Vor u. Zurück gleichzeitig)sollte die interne Logik verhindern können.
Ungeeignet wäre der Controller nur, wenn er für die Spannung nicht ausgelegt wäre, oder der Strombelastung nicht gewachsen ist.
Probleme könnten auch falsche Poti-Werte bereiten.
Um Stromspitzen in Grenzen zu halten, ist natürlich eine Rampe und ein Limit einzustellen.
Wenn ich mich recht entsinne, kann das der 4QD alles.
Hier vermute ich ein zu blauäugiges Herangehen des Technikers.
Wenn der Steller zu schnell auf "Endaussteuerung" geht, zudem das Stromlimit über der Belastungsgrenze liegt, segnen die Mosfets das Zeitliche.
Das wäre genau so, als würde man an die still stehende E-Maschine mit einem Schalter sofort die volle Batt.-Spannung anlegen.
Der Spitzenstrom dürfte im Tausender-Bereich liegen...
Auch einen Curtis kann man mit falscher Grundeinstellung in die Luft jagen...
Fazit: Es wurde etwas falsch angeschlossen, dilletantisch programmiert oder vielleicht auch mal eben mit dem Schraubendreher abgerutscht.
Also Sachbeschädigung.
Oder sieht das jemand anders?
Hast Du unterschrieben, dass Du die Verantwortung über den Ausgang der Reparatur übernimmst?
Wohl eher nicht.
Ob Du Dein Recht einklagst, bleibt Dir persönlich überlassen, Vor- u. Nachteile sind abzuwägen.
Ohne Rechtsschutz würde ich es lassen, zu langatmig...
Zu scharf hast Du das "Anschreiben" nicht geführt, könntest eher noch was zu legen, meine Meinung.
Wie Du allerdings mit der Ausführung der gewünschten Kabelverlegung auf die Fähigkeit des Ausführenden schließen willst, ist mir nicht ganz klar.
Wenn er das schon nicht hin bekommt...

Solltest Du Dich selbst an die Reparatur heran wagen, wir helfen Dir :spos:

Viel Erfolg!

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 03.06.2009 06:36

Re: Aktueller Stand: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hi Friedel!

Zitat

Ich gehe mal davon aus, dass er alle nötigen Unterlagen über die Funktion des Stellers hatte.

Ja, natürlich: Die originale Doku nebst Webadr. des Herstellers und Links zu den von diesem empfohlenen Verschaltungen.

Zitat

War der 4QD neu?
Welche Ausführung?

Frisch vom 4QD-Service zurück. 48V/300A.

Zitat

Probleme könnten auch falsche Poti-Werte bereiten.

Das sollten die normalen 0...5K sein. Doch werde ich das nachmessen, wenn das EL wieder hier ist.

Zitat

Um Stromspitzen in Grenzen zu halten, ist natürlich eine Rampe und ein Limit einzustellen.
Wenn ich mich recht entsinne, kann das der 4QD alles.

Du erinnerst Dich richtig.

Zitat

Der Anschluss ist sicher kein Hexenwerk... Hier vermute ich ein zu blauäugiges Herangehen des Technikers... Fazit: Es wurde etwas falsch angeschlossen, dilletantisch programmiert oder vielleicht auch mal eben mit dem Schraubendreher abgerutscht...

Das sehe ich auch so.

Zitat

Hast Du unterschrieben, dass Du die Verantwortung über den Ausgang der Reparatur übernimmst? Wohl eher nicht.

Habe ich nicht.

Zitat

Ob Du Dein Recht einklagst, ... Ohne Rechtsschutz... zu langatmig...

Ist mir selbst mit RS zu nervig. Deshalb ja auch das Vergleichsangebot. Lehnt er ab, wäre ein Rechtstreit allerdings eine Option.

Zitat

Wie Du allerdings mit der Ausführung der gewünschten Kabelverlegung auf die Fähigkeit des Ausführenden schließen willst, ist mir nicht ganz klar.

Ganz einfach und hier wird es wirklich interessant: Beim ersten Einbauversuch hatte er, abweichend von der von 4QD dokumentierten Schaltung, den "forward/reverse- Eingang" nicht mit den vom Controller intern generierten 12V angesteuert, sondern mit "Batterie+". Nach Auskunft des deutschen 4QD-Händlers mag das die Steuerelektronik überhaupt nicht. Dem entsprechend war der Controller nach wenigen km ausgefallen. Eine Überprüfung im Werk ergab eine durchgeschmolzene Sicherung.

Deshalb bestehe ich auf einem potenzialfreien Herausführen der wichtigen Leitungen. Ist das nicht ohne Aufwand möglich, gehe ich davon aus, dass irgendwelche "fremden" Spannungen auf die Eingänge des Stellers gegeben wurden und eine erneute Fehlansteuerung somit wahrscheinlich ist.

Die Orte "Rückenlehne oder Kofferraum" habe ich bestimmt, weil ich keine Lust und auch keine Möglichkeit habe, das EL zwecks Einbau, Austausch oder Wartung eines Stellers halb zu zerlegen.

Zitat

Solltest Du Dich selbst an die Reparatur heran wagen, wir helfen Dir

Das werde ich, trotz chronischem Zeitmangels, nunmehr tun. Im Voraus schonmal vielen Dank.

Liebe Grüße
Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 03.06.2009 07:42

Re: Aktueller Stand: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Mensch, wie frustrierend.

Schließlich gibt man sowas ja nicht in Auftrag um es dann doch selber machen zu müssen... .

Wie hart Du an den Auftragnehmer herantrittst, hängt für mich allerdings von der Vorgeschichte (die ich nicht kenne) ab.
Hat er den Auftrag in der Art
"Ich kenn mich damit noch nicht aus, aber Dir zu liebe versuche ich es... ."
oder
"Bei mir bist Du richtig, ich bin der Fachmann für solche Umbauten.. ."
angenommen und ist evtl.bereits irgend eine Kulanz gewährt worden?

Was ich allerdings nicht so recht verstehe:
1) der 4QD war doch bereits in Betrieb und es bestand doch nur(?) das Problem mit der falschen 12V Anschaltung?! Also sollte die erneute Montage doch kein sooo großes Problem darstellen.
2) wieso kommt man nicht an den Kontroller ohne Achsausbau??? Beim Perm sollte es doch reichen 2-4 STM's aus dem Korb zu nehmen?!


Gruß
Horst



von hk12 - am 03.06.2009 10:56

Update: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Folgender Schriftverkehr hat sich mittlerweile ergeben (Seine Ausführungen sind fett, meine neuen sind kursiv, meine alten normal):

Zitat

Hallo "WerAuchImmer",

vielen Dank für die prompte Antwort.


> - Zündschlüssel (potenzialfrei) für Zündung wird Batterie +
benötigt, deshalb Batteriepotential, wo soll sonst die Spannung
herkommen, der Schütz für den 4QD ist aus.


==> Die Spannung für das erste Anziehen des Schützes kommt aus den im 4QD verbauten Kapazitäten, welche über den 470-Ohm-Widerstand vorgeladen wurden. Nach "Zündung ein" wacht der 4QD auf und sorgt selbst für eine passende Betriebsspannung für den Schütz. Das ist eine der schon fast klassische Schaltungen für ein selbsthaltendes Relais. Sollte ich wider erwarten eine Hilfsspannung benötigen, so generiere oder ziehe ich mir die selbst. Deshalb bestehe ich auf der gewünschten potenzialfreien Verdrahtung.


> - Vor-Rück-Schalter in Reihe mit Hauben- und Not-Aus-Schalter
(potenzialfrei) Notaus und Haubenschalter ist auf der Relaisplatine
verschaltet, deshalb Batteriepotential. Reduzierung auf 12V mit Z-Diode
36V


==> Von der R-Platine abklemmen (nur S5, nicht S11), mit S10(Haube), S6(Not-Aus) und S12/2(Gasrelais) in Reihe schalten und nach hinten führen. Spannungsregler oder Z-Diode nebst Vorwiderstand werden dann überflüssig.

> - Messleitungen für den CC-Strombegrenzer. Sind an der Steckerleiste
==> Bitte kennzeichnen/beschriften

> - Versorgungsleitungen für evtl. notwendige Wendeschütze. sind
identisch mit vor rück Umschaltung, muß Z-Diode entfernt und 22 Ohm
Widerstand für 36V Schütze eingebaut werden, ist jetzt direkt vor
Hauptschütz. bitte Entscheiden welche Variante gewüscht wird.


==> Sind entsprechend meinen og. Wünschen nicht mehr identisch. Wenn ich das richtig verstehe, sind die Schütze auf eine Spulenspannung von 36V ausgelegt? Der 22R Widerstand dient der Anpassung auf 48V? Die Z-Diode war die bereits oben angesprochene? Wenn ich das richtig sehe, dann sind zusätzliche Versorgungsleitungen wg. Nähe zu "Batterie+" überflüssig?


Eines möchte ich noch betonen: Eine ausreichende Länge aller Leitungen für die Montage des Stellers an Rückenlehne oder im Kofferraum ist aus meiner Sicht unerlässlich, denn ich habe weder die Möglichkeiten, noch die Zeit oder Lust, das EL zu zerlegen, um an den Steller heran zu kommen.

Ebenso folgendes: Wenn Sie alles so machen, wie oben beschrieben, dann haben Sie Ihr Geld und ich kümmere mich um den Rest. Wenn nicht, dann haben Sie eine offene Rechnung und hängen in der Gewährleistung... Das ist der vorgeschlagene Deal!

LG
Wolfgang Siebert


Offensichtlich möchte der Herr auf den vorgeschlagenen Deal eingehen... Doch vom fachlichen her, rollen sich mir die Fussnägel hoch... Oder habe ich mittlerweile einfach nur ein übertriebenes Sicherheitsbewusstsein oder gar eine ausgewachsene Paranoia entwickelt?

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 03.06.2009 11:01

Re: Aktueller Stand: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Horst,

Zitat

Was ich allerdings nicht so recht verstehe:
1) der 4QD war doch bereits in Betrieb und es bestand doch nur(?) das Problem mit der falschen 12V Anschaltung?! Also sollte die erneute Montage doch kein sooo großes Problem darstellen.

Das verstehe ich auch nicht. Vielleicht liegt "des Pudels Kern" ja in den Vermutungen von Friedel.

Zitat

2) wieso kommt man nicht an den Kontroller ohne Achsausbau??? Beim Perm sollte es doch reichen 2-4 STM's aus dem Korb zu nehmen?!

Das verstehe ich noch viel weniger. Genau dieser Punkt war auch der Hauptauslöser für diesen Thread.

Zitat

"Ich kenn mich damit noch nicht aus, aber Dir zu liebe versuche ich es... ."
oder
"Bei mir bist Du richtig, ich bin der Fachmann für solche Umbauten.. ."
angenommen und ist evtl.bereits irgend eine Kulanz gewährt worden?

Sowohl als auch (oder weder noch?). Er hat mir gesagt, dass der 4QD-Einbau für ihn ein Pilotprojekt sei. Darum möchte ich mit ihm auch kulant verfahren. Dass einem studiertem Ingenieur solche Anfängerfehler unterlaufen, will mir allerdings nicht so recht in den Kopf... Aber vielleicht sehe ich das ja falschrum und 4QD hat einfach nur einen "Montags-Controller" geliefert.
Seine Kulanz beschränkte sich darauf, ohne Berechnung in seiner Freizeit Recherchen über den 4QD anzustellen. Für den erneuten Einbau des von ihm geschrotteten und im Werk instandgesetzten Controllers wollte er schon wieder extra Geld...

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 03.06.2009 11:25

Re: Update: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hallo

Also wenn dann würde ich auf die 12V Seite für das Ansteuern des Reglers wechseln, mit 36 oder 48 V gehts meißtens nur kurz.

Wenn du jetzt ein Hauptschütz drinnen hast das mit den 48V funktioniert kann das über den Zündungsschalter geschaltet werden, den 4QD würde ich die Schaltung nur über ein zusätzliches 12V Relais übernehmen lassen.

Um den ganzen Kram zu umgehen habe ich bei meinem Kewet der einen potenzialgetrennten Controller erhalten hat, einfach die Mikroschalter und das Gaspedalpoti sowie die Freigabe mit dem Zündschlüssel neu verdrahtet und alles was ausdrücklich nur für 12V vorgesehen ist mit Sicherung und 15V Surpressordioden abgesichert.

Warum in die Schütze unbedingt Widerstände rein müssen ist mir unklar, bei Werksumbauten wird das bei Umbau von 36 auf 48V auch nicht gemacht, die Schütze haben einen sehr großen zulässigen Spannungsbereich.

Hoffe mal du kommst weiter, als Empfehlung würde ich dir raten den Controller auf eine Aluplatte zu schrauben auf der schon ein paar Kanäle für eine eventuell später notwendige Wasserkühlung sind.

Wenn du das ganze noch steckbar ausführst (350A Anderson für Motor und Batterieseite)
kannst du später problemlos ein und ausbauen.

Gruß

Roman


von R.M - am 03.06.2009 16:15

Re: Update: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

anderseits wäre es natürlich gut, jede unnötige Steckverbindung zu vermeiden.
Wenn ich hier sehe, mit welchem Aufwand manche hier versuchen über extrem Dicke Kabel etc. die letzten Millivolt heraus zu kitzeln, wären zuästzliche Steckverbindungen kontraproduktiv, aber pratkisch, aber natürlich auch wieder eine zusätzliche Schwachstelle

von Sven Salbach - am 03.06.2009 19:12

Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Leute,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen.

Die waren sehr aufbauend und haben nicht unwesentlich dazu beigetragen, die leidige Angelegenheit zu einem für alle Seiten erträglichen Abschluss zu bringen.

Die Sache ist so ausgegangen, wie der unten zitierte Schriftverkehr es wiederspiegelt.

Eines habe ich aus den Ereignissen der letzten Monate gelernt und möchte es als "City-El Philosophie" im Stile von Wilhelm Busch an alle Mitleser weitergeben:

Und die Moral von der Geschicht:

Was Du selber
kannst besorgen,
bitte,
verschiebe nicht
auf Dritte.



Sollte ich Fragen zum Einbau des Stellers haben, werde ich mich vertrauensvoll an Euch wenden.

Liebe Grüße
Wolfgang


Zitat

Hallo Herr WerAuchImmer,

vielen Dank. Der Deal steht.

Ich hatte nie vor, Sie um die Früchte Ihrer Arbeit zu bringen, oder auch nur die Bezahlung Ihrer Rechnung unnötigerweise hinauszuschieben.

Dass Sie bei dem ausgehandelten Deal besser wegkommen als ich, dürfte Ihnen klar sein.

Deshalb folgende Bitte (keine Bedingung):
Wenn Sie 2-3 Strippen vom Instrumentenboard bis zum Batteriekorb verlegen würden, wäre meine Arbeit am EL um einiges leichter...

LG
Wolfgang Siebert


PS: Wann ist das EL hier? Wann sollte ich genügend Geld im Haus haben?


> ===am 08.06.2009 schrieben Sie:========================
> Sehr geehrter Herr Siebert,
>
> den Vorschlag nehme ich an.
>
>
>
> Mit freundlichen Grüßen
>
> WerAuchImmer
>
> Ingenieurbüro WerAuchImmer
> Mustergasse 99
> 00000 Irgendwo
> Tel: 0000 123456
> web: [www.internet-adr.de]
>
>
>> ====am 08.06.2009 schrieb ich:============================
>>
>> Sehr geehrter Herr WerAuchImmer,
>>
>> entschuldigen Sie bitte die späte Antwort. Ich musste zunächst meine Gedanken zu dieser Angelegenheit ordnen und zwischendurch hatte ich auch recht viel um die Ohren.
>>
>> Dass ich, trotz des Schocks, den Ihre Nachricht auf meinem AB bei mir ausgelöst hatte, zu einem gewissen Entgegenkommen bereit bin, hatte ich Ihnen ja bereits signalisiert.
>>
>> Grundvoraussetzung für ein Entgegenkommen wäre zunächst die Übernahme der Instandsetzung des "geschrotteten" 4QD Ihrerseits. Bei Verschulden seitens 4QD entstehen Ihnen keine Kosten. Für den anderen Fall gibt es eine Betriebshaftpflicht.
>>
>> Das Projekt war bereits in allen wesentlichen Punken erfolgreich abgeschlossen. Die Abnahme war erfolgt und Ihre Rechnung vom 03. März 2009 in Höhe von EUR 968,17 von mir entgegengenommen.
>>
>> - Zusätzliche, durch private Angelegenheiten Ihrerseits entstandene Standzeiten, die ich teilweise mit dem Taxi für Fahrten zu meinem Arbeitsort überbrücken musste, hatte ich bis dahin geduldig hingenommen.
>>
>> - Den laut Ihrer Aussage defekten, tatsächlich aber funktionierenden Bremslichtverstärker hatte ich fix neuverdrahtet. Den hatte ich auf Kosten des Bremslichtes bewusst so umgeklemmt, dass die (defekten) Schütze nicht unnötig schalten müssen, damit das EL vielleicht noch aus eigener Kraft auf Ihren Hänger kommt. Der Umstand, dass ich Sie noch darauf hingewiesen und Ihnen einen korrekten Verdrahtungsplan mitgegeben hatte, entlockte mir bestenfalls ein Schmunzeln.
>> Die diesbezüglich von Ihnen berechnete Fehlersuche von der Rechnung abzuziehen, wäre mir im Traum nicht eingefallen.
>>
>> - Der Mangel, der sich kurz darauf zeigte, war für den Gebrauchswert des EL zwar gravierend, weil er einen Totalausfall verursachte. Technisch gesehen war das eher eine Kleinigkeit. Dafür, dass Sie das EL zügig geborgen und in Ihre Werkstatt überführt haben, war ich Ihnen sehr dankbar.
>>
>> - Weitere Standzeiten waren durch das Einschicken des 4QD Richtung GB und die dortigen Betriebsferien entstanden. In dieser Zeit hätte ich Ihnen mit Sicherheit eine Abschlagszahlung geleistet, hätten Sie eine solche erbeten/angefordert.
>>
>> - Die Berechnung von Arbeiten, die unter die Rubrik Gewährleistung fallen, hat mich doch sehr erstaunt. Die Höhe Ihrer Nachforderungen (ca. EUR 270) noch viel mehr, denn diese lässt auf einen Arbeitsaufwand von etwa sechs Stunden (ohne Abschleppen) schließen. Und das für das simple Austauschen eines Stellers bei im Wesentlichen vorhandener Verkabelung? Einer so wartungsunfreundlichen Montage (oder wie kommen so viele Stunden zustande?) hätte ich nicht zugestimmt, hätten Sie mich darauf hingewiesen.
>>
>> - Nach erneutem Einbau funktionierte der Steller offensichtlich. Das EL war fahrbereit. Sie teilten mir lediglich mit, dass Sie noch, wozu auch immer, ein paar Einstellungen am Steller vornehmen möchten. Kurz darauf erhielt ich via AB Ihre Nachricht, dass der Steller in Rauch aufgegangen sei. Das lässt auf ganz grobe Fehler bei den Einstellungen schließen.
>>
>> - Ebenso teilten Sie mir mit, dass Sie keine Lust mehr haben, sondern das Ganze abbrechen möchten, den 4QD für ungeeignet halten und Geld (EUR 1.240) sehen möchten.
>>
>>
>> Hier mein Vorschlag zur Güte:
>>
>> - Sie erklären, dass Sie den 4QD ersetzen (Reparatur oder Austausch, siehe oben) und die Kosten für eventuelle Folgeschäden am Fahrzeug übernehmen.
>>
>> - Sinnvollerweise leiten Sie die Reparatur des 4QD direkt bei 4QD ein. Dann erhalten Sie auch eine direkte und neutrale Rückmeldung über die Ursachen des Defekts.
>>
>> - Sie überführen das EL mit ausgebautem Regler zu mir.
>>
>> - Weitere Arbeiten Ihrerseits sind am Fahrzeug nicht erforderlich, sofern sich seit unserem letzten E-Mail-Kontakt nichts an dessen Zustand geändert hat.
>>
>> - Ich händige Ihnen, nach Vorliegen der o. g. Erklärung und gegen Aushändigung des Fahrzeuges einen Abschlag in Höhe von EUR 500 aus.
>>
>> - Den Restbetrag Ihrer Rechnung vom 03.03.09 in Höhe von EUR 468,17 erhalten Sie gegen Aushändigung des instandgesetzten 4QD.
>>
>> - Den Einbau eines wie auch immer gearteten Stellers erledige ich auf eigene Kosten.
>>
>>
>> Mit freundlichen Grüßen
>>
>> Wolfgang Siebert
>>
>>
>>
>>> ======= am 04.06.2009 schrieben Sie: =============================================
>>>
>>> Sehr geehrter Herr Siebert,
>>>
>>> wir hatten vereinbart das dies ein Projekt ist. Wie sich leider herausstellt
>>> ist der Steller 4QD für diese Anwendung
>>> nicht geeignet. Weitere Anstrengungen um den 4QD im Cityel zu betreiben möchte
>>> ich nicht unternehmen.
>>>
>>> Ich habe außer dem Umbau auch weitere Reparaturen am Cityel durchgeführt und
>>> Neuteile verbaut. Für diese sicher
>>> unstrittige Leistung habe ich bis heute noch keinen Cent gesehen.
>>> Mein Vorschlag zur Güte ist. Sie zahlen die bis jetzt entstandenen Kosten von
>>> 1240¤. Wenn dies erfolgt ist mache ich den
>>> Cityel kurzfristig mit vorhandenem Curtissteller und Schützen fahrbereit.
>>>
>>> Auch mir liegt es fern ein Streit vom Zaun zu brechen. Wie sie wissen habe ich
>>> ihnen bei weitem nicht alle Aufwendungen
>>> in Rechnung gestellt. Nun erwarte ich auch von Ihnen ein gewisses
>>> entgegenkommen. Aber ich habe aus diesem Projekt
>>> gelernt das Sonderumbauten für mich im Zukunft nicht mehr in Frage kommen.
>>>
>>> Mit freundlichen Grüßen
>>>
>>> WerAuchImmer
>>>
>>> Ingenieurbüro WerAuchImmer
>>> Mustergasse 99
>>> 00000 Irgendwo
>>> Tel: 0000 123456
>>> web: [www.internet-adr.de]


von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 07:26

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Wolfgang,

wie machst Du jetzt weiter?
Noch einen Anlauf, den 4QD zum Laufen zu bringen, oder doch einen anderen Steller?
Interessant wäre ja zu erfahren, was Dein Enschinör am 4QD verzapft hatte...

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 09.06.2009 08:26

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

naja, ist halt ärgerlich, aber wenigsten gibt er zu das er sich damit übernommen hat, das finde ich GUT!!!
Besser, als wenn er sich mit Fadenscheinigen Erklärungen aus der Affäre ziehen wollte!!
Daher ist die Erfahrung am EL nunmal eine wichtige Sache, weshalb ich auch NUR zu einem EL Händler gehen würde, wenn dieser selber eines fährt!!! denn NUR dann kennt er wirklich ALLE schwächen, und weiß wie man diese DAUERHAFT ausmärzt.
Da bringen die Schulungen von CC vermutlich weniger als die selbstERFAHRENE Erfahrung!, wobei ich natürlich nicht die Schulungen von CC kenne, evtl sprechen die dort ja auch sowas an, denke aber ehrer nicht.
Und offenbar will er die Sache auch gütlich zu Ende bringen, das er mit der Situation unglücklich ist, ist offensichtlich und auch verständlich. So super fand er das sicher auch nicht, das beide >Regler in Rauch aufgegangen sind :hot: Egal ob sein Fehler oder nicht, ärgern wird ihn das sicherlich genauso..
Dennoch scheint es mir nicht sinnvoll diesem händler einen schelchten ruf anzuhängen, da er es offensichtlich immerhin versucht hat alles wieder gerade zu biegen...naja, halt dumm gelaufen für beide...

von Sven Salbach - am 09.06.2009 08:31

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin,

dass er das zugegeben und dem entsprechend auch eingelenkt hat, rechne auch ich ihm hoch an.

Einen schlechten Ruf werde ich ihm mit Sicherheit nicht anhängen. Aus diesem Grund habe ich auch jegliche Namensnennung vermieden. Übrigens: Auch er fährt City-El.

Wirklich abgeraucht war er Regler nur beim zweiten Mal. Beim ersten Mal hatte der "Spezi" einfach nur BATT+ (48V Nennspannung) auf einen 12V-Eingang gelegt, was der Regler immerhin 14km lang mitgemachte. Danach hatte sich eine Schmelzsicherung (als Leiterbahn ausgeführt) verabschiedet. Der Steller ansich war ok.

Über das zweite Mal (echt abgeraucht, bei Einstellarbeiten) kann ich z. Zt. nur Spekulationen anstellen.

Für Standard-El's mit Standardverdrahtung und Standardmechanik kann ich den (nicht genannten) Händler wirklich empfehlen. Insoweit ein Lichtblick für die Servicelandschaft. Für Custom-Geschichten fehlt ihm das Vorstellungsvermögen oder einfach nur die Erfahrung.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 09:54

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

ist aber auch fies, das die roten Leitungen 48V und die grünen 12 V sind:-)
Hat mich mal eine Sitzheizung gekostet :-) beim Einbau einer Zigaretenazünder Buchse.
Auch von anderen habe ich das schon gehört, das z.B: 48V auf den 12v Eingang des HF LAders gegeben wurden...
Sowas passiert halt auch den Besten :-)

von Sven Salbach - am 09.06.2009 10:28

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Moin Friedel,

der Regler war bereits zweimal am Laufen.

- Beim ersten Mal hatte der "Spezi" einfach nur BATT+ (48V Nennspannung) auf einen 12V-Eingang gelegt, was der Regler immerhin 14km lang mitgemachte. Danach hatte sich eine Schmelzsicherung (als Leiterbahn ausgeführt) verabschiedet. Der Steller ansich war ok.

4QD schrieb: "No fault: earth fuse track on control board had been blown. Cause: Wiring. Comments: See back of instruction manual to identify fuses. They are there to protect the controller from major damage."

Wenn ich mir die Doku durchlese, finde ich aber nur "fuse tracks" auf dem "base board" (=Leistungsplatine), die in der Plusleitung liegen, und nicht auf dem "control board" (=Steuerplatine) in der Erdleitung... Entweder eine undokumentierte Sicherung oder ein "Buchstabendreher" im Sinne von "control controller"... Weiß der Geier.


- Beim zweiten Mal war zunächst alles ok. Doch wollte der "Spezi" noch was einstellen, was irgendwie zum "richtigen" Abrauchen geführt hat. Über die tatsächlichen Ursachen kann ich bis jetzt nur spekulieren.


Wie gehts weiter?

- Die grundsätzliche Eignung des 4QD sehe ich aufgrund der o. g. Erfahrungen als erwiesen an. Die Fehler lagen nach meinem derzeitigen Kenntnisstand in der fehlenden Fachkompetenz des beauftragten "Einbauers".

- Ein gebraucht in der Bucht gezogener und vorsorglich zwecks Überprüfung mit dem anderen eingeschickter Backup-4QD liegt hier rum.


Ich sehe keinen Grund, das Experiment abzubrechen, nur weil der 4QD eine andere Verkabelung erfordert, als im EL vorhanden.

Ich plane, unter peinlichst genauer Einhaltung der von 4QD veröffentlichten Schaltbilder, das Teil zum Einsatz zu bringen und unter alltäglichen Bedingungen zu testen.


LG Wolfgang





von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 10:33

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hallo Wolfgang,

hoffen wir, dass Du Deinen Flitzer jetzt schnell ans Rennen bekommst
bevor der Sommer vorbei ist ;).
Weißt Du schon wann der 4QD wiederkommt? Oder bist Du, evtl mit WuppELtalschem
Minimalismus, erstmal wieder mit Curtis unterwegs?

Gruß
Horst


von hk12 - am 09.06.2009 10:34

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Neee...

... Das war kein Versehen. Das hat der schon bewusst gemacht. Er fragte mich am Telefon: "Und wo steht, dass man das nicht tun darf?"

Die empfohlenen Schaltungen lagen ihm in Schriftform vor, doch hatte er diese konsequent ignoriert.

Ich empfand das so ähnlich wie die Aussage: "In der Doku vom Videorecorder stand nicht, dass man den nicht mit 400V Drehstrom betreiben darf.".

Er wollte sich schlicht und ergreifend das Verlegen des einen oder anderen Kabels ersparen (meine Meinung) ...

LG Wolfgang



von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 11:53

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hi Horst,

der 4QD ist nicht das Problem: Ich habe hier einen Backup-Controller liegen :-)

Weiter machen kann ich dann, wenn das Fahrzeug wieder hier ist...

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 12:01

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Ich sehe gerade, dass Du einen Thrige mit dem 4QD steuerst. An dieser Stelle möchte ich noch einmal darauf aufmerksam machen, dass die Rückschlagdiode zum Abbau der Feldenergie schnell genug sein muss. manuel Reimann fuhr längere Zeit mit einer ungeeigneten herum, bis es pahf! machte. Wäre nicht schlecht, einen Ossi zur Hand zu nehmen und die Abschaltspitzen zu beäugen. Zum Beispiel des Compoundfeldes, sofern ein solches vorhanden ist. Geringfügige Energien können ergänzend VDRs, die blauen von Siemens aufnehmen, die sind wenigstens schnell genug. Kosten nur ein paar Cent, in der Apotheke nur ein paar Euro.
Kann an dieser Stelle noch jemand Erfahrungen einbringen? Mosfets werden schließlich zukünftig von uns vermehrt eingesetzt werden! Die 4QDs haben deutlich kürzere Schaltzeiten als die Kurtisanen. Da sollte die Diode oder besser die Dioden passen!
Die Reparatur meiner Kiste sollte über 7600 Euro kosten, wurde daraufhin verschrottet.
Siehe da, gleicher Fehler, wie bei Dir: nur eine Leiterbahn abgeraucht. Wahrscheinlich die 12 Voltbatterie falsch herum angeschlossen? Vermutung: der Citroen-Spezi.

von Bernd Schlueter - am 09.06.2009 14:07

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Meine og Äußerung liest sich böser, als sie gemeint war.

Ich meinte nicht, dass er sich ausschließlich die Arbeit für zusätzliche Strippen sparen wollte. Die Ersparnis war für Ihn sicher ein willkommener Nebeneffekt.

Ich glaube eher, dass er möglichst viel vom EL "original" lassen, sich auf bekanntem Terrain bewegen wollte...

Damit begann der Teufelskreis:

- Originalverkabelung => 48V auf 12V-Input, beim Test ok, nach einigen km dann Fehler
- 4QD dort, wo sonst der Curtis sitzt => andere Maße => wird eng, kriegen wir aber rein => Ausbau der Achse für Regleraustausch/Wartung erforderlich.
- Beim Nachbessern einfach eine 12V Z-Diode drüber. Kabel bleiben original.

...

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 22:26

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hallo

Noch mal was grundsätzliches zu allen Controllern, man sollte tunlichst vermeiden den B- irgendwie wegzuschalten.

Der muß als erstes ran und als letztes wieder ab sonst kann man jeden Controller über den Jordan schicken, also keine Sicherungen, Schalter Wackelkontakte oder sonstwas in die B- Leitung.


Gruß

Roman

von R.M - am 09.06.2009 22:30

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt... bin verzweifelt...

Hallo

Damit nimmst du den Controller das Bezugspotenzial, dann können intern recht dubiose Spannungsverläufe auftreten.

Kann man in etwa damit vergleichen daß bei fehlender Masse am Rücklicht beim Blinken das Rücklicht mitblinkt.

Warscheinlich steht im Manual auch irgendwas davon.

Gruß

Roman

von R.M - am 09.06.2009 23:02

Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt, das ist der Gipfel

Sorry, ich habe aus Versehen das Bild von Liubomirs Kiste erwischt. Es gibt also überhaupt keinen Grund, an dem 4QD irgendetwas auszusetzen. Es ist der ideale Controller, nicht der Curtis. Nur, weil der Englisch spricht, ist das noch lange kein Umbau"projekt". Es wird keine Diode benötigt und der Schlosser hat einfach nur Mist gebaut.
Wenn er ein wenig Ahnung hätte, wüsste er, dass normale Elektroautos die Steuerspannung in der Regel aus einer separaten 12 Volt-Batterie beziehen. Wozu sind die Kabel denn getrennt und dazu noch verschiedenfarbig herausgeführt? Außerdem hast Du einen Schaltplan mitgeliefert.
Typisch unsolides deutsches Handwerkerverhalten, bekannt vor allem aus der Baubranche. Ungerechtfertigte Nachträge. Die Juristen verdienen sich dumm und dämlich daran, zumal viele von diesen auch noch das ganze Spiel unterstützen. Nein, in Ordnung ist das überhaupt nicht, wie das jetzt gelaufen ist.

von Bernd Schlueter - am 09.06.2009 23:16

Re: Update Nr.2: CityEl-Servicewerkstatt, das ist der Gipfel

Moin,

dass der Mist gebaut hat, ist mir klar.
Unwillen möchte ich ihm nicht unterstellen, wohl aber mangelnde Fachkompetenz.
Manchmal frage ich mich, wie man hierzulande an ein Ingenieursdiplom kommt...

Natürlich ist der 4QD für den PMG132 der passende Steller. Die Curtisane ist dagegen schlicht und ergreifend dritte Wahl.

Ich wollte die Sache einfach nur zu einem schnellen und einigermaßen erträglichen Ende bringen. Eine Monate bis Jahre dauernde Klage auf Herausgabe des Fahrzeuges erschien mir nicht sinnvoll...

Außerdem hatte er sich ja wenigstens bemüht.

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 09.06.2009 23:44

Am WE startet Das Umbauprojekt

Moin Leute,

ich plane, den (Backup-)4QD mit Wärmeleitpaste auf eine Aluplatte setzen. Daneben zwei fette Kühlkörper auf die Aluplatte und das Ganze an die Sitzlehne.

Was meint Ihr, die dick die Platte sein sollte?

Der 4QD hat neben 12V auch einen Steuereingang, der Batt+ (48V) akzeptiert.
Da die Säfte beim Laden recht weit hoch gehen (über 64V), macht es vielleicht Sinn, diesen Eingang (Ignition) mitt ein paar Diodenstrecken herunterzuziehen?

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 10.06.2009 12:13

Re: Am WE startet Das Umbauprojekt

Zitat
Friedhelm Hahn
falls Du sie bekommst, nimm 8mm.
Alu leitet die Wärme gut Kupfer noch besser, ist in dicken PLatten aber schwer zu kriegen.

hallo freidhelm :-)
ich seh da weniger das problem der dicke als das pröbelm der kühlung.
die dickste platte nützt dir nix wenn du die wärme nicht ableiten kannst. die dicke zögert nur das ableben hinaus, mehr nicht.

von weiss - am 11.06.2009 10:15

Re: Am WE startet Das Umbauprojekt

Hallo,

ich plane ja auch gerade den Umbau auf Kelly.
Ich werde ihn an Curtisposition einbauen (waterproved natürlich).
Meine Überlegung ist zur Zeit, an der Stelle der Kunststoffträgerplatte,
Alu zu verwenden.
Hierzu will ich wahrscheinlich 3, 1,5mm starke, Aluplatten übereinanderlegen,
vernieten und bis unter den Kofferaumboden herunterziehen.
Das Übereinanderlegen bewirkt zwar im Bereich des Controllers einen
etwas schlechteren Wärmeableitungsgrad, hat aber den Vorteil das
die Lagen im unteren Bereich aufgefächert werden können und durch
Luftverwirbelungen während der Fahrt, hoffentlich optimal, gekühlt werden.
Natürlich kann man im Controllerbereich dann noch Wärmeleitpaste verwenden.
Da ich seit kurzem auch einen Temperatursensor am Bordcomputer habe,
währe die thermische Überwachung kein Problem und es würde sich schnell
zeigen ob die Kühlleistung ausreicht.


Gruß
Horst


von hk12 - am 11.06.2009 11:16

Re: Am WE startet Das Umbauprojekt

Moin,

deshalb habe ich ja auch fette (Rippen-) Kühlkörper auf der Aluplatte vorgesehen.
Ich hoffe, dass über sie so vergrößerte Oberfläche genug Wärme abgestrahlt wird.

Angegeben ist der 4QD mit 330A (typical). Die Übertemperaturabschaltung erfolgt
bei 95°C. Ein Runtertakten ist nicht vorgesehen.

Mal ne andere Frage:
Ist der Perm von Haus aus mit Entstörkondensatoren ausgestattet? 4QD empfiehlt,
einen 10n keramischen über den Kollektor zu brutzeln.

LG Wolfgang




von Wolfgang Siebert - am 11.06.2009 11:53

Re: Am WE startet Das Umbauprojekt

Ja Werner, is scho klaar.

Wolfgang hatte ja schon angedeutet, links bzw. rechts auf die überstehende Alu-Platte Kühlkörper schrauben zu wollen.
Da kommt einem die Dicke der Grundplatte durchaus zu Gute, damit das Temperaturgefälle nicht zu groß wird.
Ähnlich werd' ich es auch machen, beim Kelly.
Mechanisch muss es halt in den Kofferraum passen.
Einen verrippten Kühlkörper direkt auf den Steller zu platzieren scheitert ja leider am Bauraum.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 11.06.2009 12:42

Re: Am WE startet Das Umbauprojekt / Entstörung

Zitat

...lässt sich bei Bedarf nachrüsten, wenn's beruhigt.

Werde ich einfach mal machen. So ein kleiner C kostet ja nix, und wenn ich mich, anders als der "Kollege", genau an die Empfehlungen und Vorschriften von 4QD halte, fühle ich mich tatsächlich wohler.

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 11.06.2009 13:07
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