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Umbau 4QD / aktueller Status

Startbeitrag von Wolfgang Siebert am 15.06.2009 12:30

Moin Leute,

die Vorgeschichte kennt Ihr ja aus meinem "Verzweifelt-Thread". Nochmals vielen Dank für Eure Anteilnahme. Ihr habt mir wieder Mut gemacht.

An dieser Stelle werde ich regelmäßig über den Stand der Umbauarbeiten berichten und Fragen stellen, wenn ich mir mal unsicher bin oder nicht weiter komme.

Was schon erledigt ist:

- Da der 4QD von Haus aus nur vorwärts oder rückwärts kennt, habe ich eine kleine Schaltung für "vorwärts-stop-rückwärts" Betrieb auf Platine gebannt, zugentlastet mit dem 4QD verdrahtet und eingeschrumpft.
Als Input braucht die Schaltung nur zwei Gaspotianschlüsse, die drei Anschlüsse des Vor/Rück-Schalters (S5) und die Anschlüsse des Schlüsselschalters. Alles potenzialfrei.

- Den 4QD habe ich via Lötbrücke auf kontrollierte Motorbremse bei Stop-Stellung konfiguriert.

- Mit dem wüsten Drahtverhau des letzten Umbauversuchs habe ich mittels Heckenschere kurzen Prozess gemacht.

- Der Schlüsselschalter schaltet jetzt ein kleines 12V/2xUM-Relais. Eine Seite des Relais bedient die Bordelektronik, die andere soll den 4QD aktivieren. Die 12V für das Relais habe ich vom Schalter für den Warnblinker abgegriffen.


To do:

- Die Reihenschaltung aus Hauben- und Vor/Rück-Schalter (S10+S5), evtl. auch Laderelais aus der Bordelektronik lösen und mit dem 4QD verdrahten.

- Gasrelais lahmlegen und brücken.

- Gashebelschalter (S12) aus dem Stromkreis rausnehmen. Den könnte man dann, wegen der REKU, als zusätzlichen Auslöser für das Bremslicht nehmen.

- Verdrahtung von Hauptschütz nebst Hilfsrelais mit dem 4QD.

- Den 4QD zunächst provisorisch einbauen und probefahren / einstellen. Dann fest einbauen.


Wenn alles gut läuft plane ich, in den Kabelkanal für die Steuerung des 4QD ein Patchkabel einzuziehen. Ich hoffe, ich kriege einen RJ45 Stecker da durch. Wenn nicht, müsste ich crimpen.

Liebe Grüße
Wolfgang





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Na dann viel Erfolg.
Ich verfolge den Umbau mit viel Interesse , da ich ev. auch so etwas vorhabe.
Viele Grüße , Frank



von DL1DUK - am 15.06.2009 13:27
N´Abend
da bitte ich auch um Bericht... das soll ggf auch eingebaut werden, besonders die Reku und der Verzicht auf die Fahrschütze reizen mich an der Sache.


von EL-HP - am 15.06.2009 19:00

Re: Umbau 4QD

Moin,

dass beim 4QD die Reku über das Gaspedal läuft, d.h. dass die Geschwindigkeit annähernd proportional zur Pedalstellung ist, weißt Du?

Ich schaffte es im normalen Fahrbetrieb kaum, vom Gas- auf das Bremspedal zu wechseln, bevor das EL stand. Meiner Meinung nach, wenn man darum weiß, trotz Linksdrall beherrschbar.
Natürlich sollten die Bremslichter schon beim Zurücknehmen des "Gases" ansprechen...

Wenn Dich das nicht stört, dann macht der 4QD möglicherweise für Dich Sinn.

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 15.06.2009 22:39

Re: Umbau 4QD

Moin Wolfgang,

vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit, beim 4QD die Reku erst beim Bremsen einsetzen zu lassen.
Lässt sich die Reku-Wirkung über Poti auf "0" regeln?
Dann könnte man versuchen, das Poti mit dem Bremspedal zu koppeln.
Das ist beim EL allerdings ein schwieriges Unterfangen, weil der Leerweg sehr kurz ist, und u.a. wegen Bremsenverschleiß nicht konstant.
Man könnte sich an der Stelle auch einen induktiven Näherungsgeber vorstellen.
Oder eben ein zusätzliches Reku-Pedal auf der linken Seite :D .

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 16.06.2009 05:46

Re: Umbau 4QD

Zitat
Wolfgang Siebert
Wenn Dich das nicht stört, dann macht der 4QD möglicherweise für Dich Sinn.

hallo allerseits :-)
warum macht ihr alle so ein zenober um das bremslicht :confused:
beim normalen auto gehen ja auch nicht die lichtlein an nur weil ihr mal vom gas geht

@wolfgang: das geht nicht in deine richtung, sondern an die die das meinen.
etwas verwirrte grüße

von weiss - am 16.06.2009 06:00

Umbau 4QD

Die Kisten sind langsam. Die Autofahrer dahinter toben. Vor allem die in Düsseldorf. Da ist es schon gut, wenn man diese sehr zeitig vor dem Auffahren warnt. Selbst ich habe bei Tempo 90 auf der Autobahn Probleme mit meinen Hintermännern. Ansonsten sind die Vordermänner meistens Frauen...

Habt Ihr, da Ihr Euch gerade mit der Frage beschäftigt, eine Idee, wie wir einen Druckknopf anbringen können, der nur auf Bedarf und für das eine Mal die Reku abschaltet? Beim nächsten Verlassen des Gaspedals müsste man dann wieder drücken?
Müsste doch gehen, indem wir ein zweites Poti an das erste schalten?
Wenn es stimmt, dass das Gaspedal auf die Geschwindigkeitsregelung wirkt, könnte das Problem auftreten, dass die Verstellgeschwindigkeitsbegrenzung, die man beim 4QD einstellen kann, überschritten wird, und es einen unzlässigen Ruck beim Zuschalten gibt. Das muss aber nicht sein.
Bei meinem Saxo erwarte ich keine Probleme, weil dieser allmählich in die Reku übergeht ("Rampe").
Zudem wirkt die Gaspedalstellung mehr auf die Beschleunigung, nur ein geringer Geschwindigkeitsanteil ist zugemischt. Und zwar in negativer Richtung. Also, nach dem, was hier gesagt wurde, wäre das ganz anders, als beim 4QD.




von Bernd Schlueter - am 16.06.2009 07:08

Re: Umbau 4QD / REKU

Moin Friedel,

Zitat

vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit, beim 4QD die Reku erst beim Bremsen einsetzen zu lassen.
Lässt sich die Reku-Wirkung über Poti auf "0" regeln?

Ganz so einfach ist das leider nicht:

- Über eine Lötbrücke kann man dem 4QD das Rekuperieren abgewöhnen. Die könnte man mit einem Schalter versehen. Leider darf man die Reku, lt. Auskunft 4QD, nur im stromlosen Zustand ein- oder ausschalten.

- Die Stärke der Reku kann man nicht einstellen. Wohl aber das Ansprechverhalten im Sinne einer Rampe: Die Rampenzeit ist einstellbar zwischen 0,3s und 12s.

- Es gibt einen Inhibit-Eingang. Zieht man den auf 0V, rekuperiert der 4QD mit Allem, was der Motor hergibt.

Man könnte also die Bremsrampe flach, also in Richtung 12s, einstellen und den Inhibit mit dem Bremspedal koppeln. So hat sich 4QD das auch gedacht.

Mit feinfühligem Gasfuß und passend eingestellter Rampe kommt man durch den Stadtverkehr, ohne das Bremspedal zu benutzen. Das braucht man eigentlich nur für Notbremsungen.

Doch Vorsicht: Auch bei flacher Rampe greift die Reku recht bissig. Etwa so , wie der zweite Gang bei 50-60 Klamotten... Doch wie schon geschrieben: Nach kurzer Eingewöhnung gut beherrschbar und über den Gasfuß dosierbar.

Deshalb möchte ich auch das Bremslicht über den Gasmikroschalter aktivieren.

LG Wolfgang


PS: Bei Neubeschaffung kann man den 4QD auch derart modifiziert bestellen, dass der ursprünglich für eine elektromagnetische Parkbremse vorgesehene Ausgang bei Motorbremse die Bremslichter steuert. Das hatte ich leider versäumt.







von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 07:52

Re: Umbau 4QD / REKU-Bremslicht... oder nicht?

Moin,

Zitat

...beim normalen auto gehen ja auch nicht die lichtlein an nur weil ihr mal vom gas geht...

Das kommt auch mittels Motorbremse nicht sooo schnell zum Stehen. Das Bremslicht ist wirklich wichtig!

=> Siehe meine Antwort zu Friedel's Ausführungen.

LG Wolfgang






von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 08:08

Re: Umbau 4QD / REKU + Rampe

Zitat

Bei meinem Saxo erwarte ich keine Probleme, weil dieser allmählich in die Reku übergeht ("Rampe").

Der 4QD arbeitet auch mit Rampen. Die sind für Beschleunigen und Verzögern separat einstellbar.

Es ist beim 4QD einfach so, dass die Geschwindigkeit, je nach eingestellten Rampen mehr oder weniger direkt der Stellung des Gaspedals folgt.

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 08:23
Hallo,

Zitat
Das kommt auch mittels Motorbremse nicht sooo schnell zum Stehen. Das Bremslicht ist wirklich wichtig!


Stimmt nicht ! Wenn ich beim Unimog vom Gas gehe und er leer ist, dann verzögert der Motor auch gewaltig. Benutze ich da zusätzlich die Motorbremse, leuchtet auch kein Bremslicht. Da ist mir auch egal, ob da jemand draufknallt - selbst schuld :D
Übrigens bremsen leere LKW so stark, da hat ein "normal" auffahrender PKW keine Chance. Ein "Tiefergelegter" hat hinter mir schon mal quergestanden. ;)

Aus Erfahrung fahren die "Schieber" so weit auf das EL auf, dass sie sowieso kein Bremslicht mehr sehen können. Ich würde mir die aufwändige Technik also sparen.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 16.06.2009 09:03
Naja, jedem das seine...;)

Jedenfalls stelle ich mir das Reku-Bremsen mit dem 4QD bei rutschiger Fahrbahn recht abenteuerlich vor.
Man wird dann wohl nicht drum herum kommen, die Reku temporär abzuschalten.
Bei Bergabfahrten ist das auch so eine Sache, wenn die Reku-Wirkung nicht einstellbar ist.
Also ein stetiges "Spielen" mit dem Fahrpedal? :eek:
Ich verstehe indess nicht den Grund, warum der Hersteller nicht wenigstens eine Möglichkeit der Begrenzung vorgesehen hat.
Da es eine Rampe gibt, wäre m. E. auch ein einstellbares Limit machbar.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 16.06.2009 09:40

Re: Umbau 4QD / Motorbremse+LKW

Moin Bolko,

im Prinzip muss ich Dir Recht geben, doch beim "Stinker" ist es immerhin Meine Entscheidung, in welcher Situation und wie stark ich die Motorbremse einsetze und wann die mit den roten Lichtern.

Bei der einfachsten 4QD-Beschaltung habe ich diese Möglichkeit nicht. Da kann ich die Bremslichter gleich ausbauen... Unnötiger Ballast und Platzverschwendung im Kabelkanal. :rolleyes:

Zum Glück wird der Gashebelschalter sowieso frei. Den etwas zu verbiegen und mit dem Bremspedalschalter parallel zu schalten würde ich nicht als aufwändige Technik bezeichnen. ;-)

Der in Richtung Bremslichtsteuerung modifizierte 4QD kostet übrigens auch nicht mehr, als die Standardvariante. Nur das nachträgliche Modifizieren ist aufwändig, weil man ohne Auslöten der MosFETs nicht rankommt.

Zitat

Da ist mir auch egal, ob da jemand draufknallt - selbst schuld.

Beim alten Granada Kombi, den ich in jungen Jahren fuhr, war mir das auch reichlich schnurz... :D

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 10:03

Re: Umbau 4QD / einstellbare Reku?

Zitat

Also ein stetiges "Spielen" mit dem Fahrpedal? :eek:

Das sehe ich nicht so dramatisch. Beim Benziner muss ich auch ständig mit Gas und Kupplung spielen. Ich finde es gar nicht schlecht, mit nur einem Pedal zu beschleunigen und zu verzögern. Ist halt gewöhnungsbedürftig, und darauf wollte ich potenzielle 4QD-Fahrer hinweisen.

Was mich in diesem Zusammenhang schon eher stört, ist der einseitige Antrieb im EL, doch ist das ein anderes Thema und würde den Rahmen dieses Threads sprengen.

LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 10:21

Re: Umbau 4QD / einstellbare Reku?

wäre es denn eigentlich nicht tatsächlich am einfachsten oder sogar am logischsten, die reku mit nem dritten "kupplungspedal" zu deaktivieren?
allerdings sollte man dann lieber auch noch das gaspedal mit deaktivieren, sonst kommt es eventuell zu überraschenden reaktionen, weil man noch die "normale" autobedienung gewohnt ist. *g*

von Manuel. - am 16.06.2009 10:37

Re: Umbau 4QD / Reku /drittes Pedal

Das Pedal würde dann einen simplen Schalter bedienen, der den 4QD deaktiviert (ignition line trennen).

Damit wäre man sozusagen im Leerlauf.

Der Fußschalter von einem alten Diktiergerät wäre dafür sicher eine gute Wahl.

Vor dem erneuten Gasgeben sollte die "Kupplung" wieder los gelassen werden, denn der Controller fährt mit Gas > 0 nicht hoch. (*)

LG Wolfgang

* = Das kann man auch deaktivieren, doch läuft der Controller dann sofort mit dem Zündschlüssel hoch. D. h. wer bei getretenem Gaspedal den Schlüssel dreht, klatscht vor die nächste Wand...




von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 11:14
Hallo,

aus diesem Grunde habe ich mich jetzt für den Kelly entschieden (ist bestellt).
Ich habe auf meinen täglichen 50km, ca 25% Strecke auf der im Herbst wegen Nässe und Laub die REKU nicht gerade sinnvoll ist. Der Rest kann aber auch zur kritischen Zeit mit "Motorbremse" gefahren werden.
Weiter finde ich es angenehm wenn man, gerade auf langen Strecken/Touren mal den Fuß vom Gaspedal nehmen und das Fahrzeug einfach rollen lassen kann.

Aus diesen Gründen schwebt mir ein Schalter wie beim LKW-Retarder zur Steuerung der REKU vor.
Dieser Schalter ist (beim LKW) in der Regel am Lenkrad (da wo beim EL der Scheibenwischerhebel sitzt) angebracht und läßt sich in 5 Stufen oder sogar Stufenlos einstellen. Damit kann man in langen Gefällstrecken wunderbar die Geschwindigkeit regeln und wenn man will, auch im normalen Verkehrsfluß bremsen.

Beim Kelly kann die REKU mit einem separaten Potie angesteuert werden, so dass eigentlich (fast)alle Varianten der Schaltung möglich sind. Vor allem kann während der Fahrt über den Einsatz der REKU entschieden werden und somit auch ein ungeübter Fahrer das Fahrzeug gefahrlos führen.

Ob dann alles so wird wie ich es mir vorstelle, werde ich dann berichten. Bis dahin verfolge ich dieses Projekt interessiert weiter.

@Wolfgang: bei Deiner REKU-Schaltung würde ich auch für den Einsatz des Bremslichtes stimmen.

Gruß
Horst


von hk12 - am 16.06.2009 11:31
Moin Leute,

ich habe jetzt ein passendes (Hilfs-) Relais aufgetrieben. Das soll lt. Datenblatt bei gut 30V noch sicher anziehen und bei knapp 70V noch nicht abrauchen. Der Innenwiderstand der Spule liegt bei (gemessenen) 4,25KOhm.

Dieses Relais habe ich jetzt mit dem Hauptschütz und einem 470R/2W-Widerstand zu einem handlichen Würfel gebündelt und mit dem 4QD verdrahtet.

Das Ganze funktioniert so:

Das Schütz liegt zwischen B+ und 4QD. Die Schützkontakte werden mit 470R gebrückt, damit die Kapazitäten im 4QD vorgeladen werden, womit auch die Steuerelektronik versorgt wird.

Wird der 4QD eingeschaltet (ignition = high), reicht die Ladung in den C's aus, um das Hilfsrelais anziehen zu lassen. Dieses schaltet dann das (den?) Hauptschütz, womit der Controller dann vollständig versorgt und gestartet wäre.

LG Wolfgang



von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 11:51

Re: Umbau 4QD / REKU / Kelly vs. 4QD

Moin Horst,

das sehe ich auch so.

Beide Controller sind KISS (=Keep It Short Simple): Der Kelly beim Einbau und der 4QD beim Design. Der Rest ist Geschmackssache:

Kelly => EL-kompatibele Verdrahtung, Verhalten in weiten Grenzen programmierbar, "BlackBox".
4QD => andere Verkabelung, reiner Spannungsfolger, Zusatzfeatures über externe Verkabelung und via Schraubendreher+Lötkolben anpassbar/deaktivierbar, fast schon "Open Source".

Fazit: Der Kelly ist unproblematischer einzubauen und zu programmieren. Der 4QD erfordert (im EL) Änderungen bei der Verkabelung, ist nicht programmierber, aber für versierte Elektroniker universeller einsetz- und anpassbar.

LG Wolfgang

PS: Meine Äußerungen bzgl. des Kelly beruhen auf Hörensagen hier im Forum.



von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 12:46

Re: Umbau 4QD

Hallo

Die Reku mit dem Gaspedal finde ich sehr gut, der Clio hat so eine und die ist prima zu dosieren, da gewöhnt man sich ruckzuck daran.

Gruß

Roman



von R.M - am 16.06.2009 17:01

Re: Umbau 4QD

Ja, das dürfte auch kein großes Problem bei der Beschaffung sein, weil bei vielen Stinkern das Gaspedal mit einem Poti versehen ist.
Ich hatte es schon mal gepostet, vom T4 liegt hier noch eines, müsste mal messen...

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 16.06.2009 18:41
Moin,

den 4QD habe ich jetzt nebst "Vor-Stop-Rück Schaltung", Shunt für A-Meter, Hauptsicherung und "Schütz-Widerstand-Hilfsrelais Würfel" verkabelt und (provisorisch) auf eine Sperrholzplatte geschraubt.

Somit ist, mechanisch wie auch elektrisch, eine Einheit entstanden, die ich rumtragen (zur Stromquelle) und ohne EL-Frickelei testen kann.

Ebenso ist, für Testzwecke, eine kleine Box entstanden, die einen 1xEin-Schalter (Schlüssel), einen 1xUm-Schalter mit Mittelstellung (Fahrtrichtung), einen 5K-Fader (Gas) und ein paar Meter (Steuer-) Kabel beinhaltet.

Morgen erfolgt der Funktionstest, zunächst am vorhandenen LEM-200 im Leerlauf auf der Werkbank.

Dann, wenn alles gut läuft, erfolgen Tests am PMG132 unter Last im EL.

Sind auch die erfolgreich, beginne ich, voraussichtlich am kommenden WE, meine EL-ektrik entgültig an die 4QD-Bedürfnisse anzupassen.

LG Wolfgang

[EDIT]Ich vergaß zu erwähnen: In der Zuleitung zum einzigen ausgewiesenen 48V-Eingang des 4QD (=ignition) liegen bei mir fünf(!) 1N4148 mit je 0,7V Spannungsabfall. Das sollte die Steuerelektronik vor vollgeladenen STM5-100 schützen.[/EDIT]

von Wolfgang Siebert - am 16.06.2009 22:49

Re: Umbau 4QD / Frage

Hmmm...

An mittlerweile sechs in Reihe geschalteten Dioden (1N4148) messe ich an einem 9V-Block einen Spannungsabfall von gerade mal 1,4V.

Sollten das nicht 0,7V je Diode sein?

Hilfe! Wo liegt mein Denk-/Mess- Fehler?

LG Wolfgang



von Wolfgang Siebert - am 17.06.2009 09:03

Re: Umbau 4QD / Frage

Bei maximaler Strombelastung 0,7 Volt. Das Leitungsband von Silizium mit normaler Dotierung hat 0,4 Volt Abstand, das misst Du bei noch geringerem Strom. Bei Dir fließen demnach wenige mA. Ist alles normal so. Sonst nimm ne Zenerdiode oder ne blaue LED, die hat mehr Bandabstand (beispielsweise Galliumarsenid).
[de.wikipedia.org]
ziemlich unten

von Bernd Schlueter - am 17.06.2009 10:05

Re: Umbau 4QD / Frage

Der Abfall am PN-Übergang ist also vom Strom abhängig, liegt nicht bei fix 0,7V?
Die "normalen" 0,7V stellen lediglich einen "Pi x Daumen - Richtwert" bei mittlerer Belastung dar?

Darauf hätte ich auch selbst kommen können. Schließlich gilt das "Ohmsche Gesetz" auch für Halbleiter...

Ich wollte einfach nur die Versorgung für einen 24-60V Eingang um ein paar V runterziehen, damit der bei den hohen Ladeschlussspannungen der STM5-100 nicht dicht macht oder abraucht.

Vorschläge?

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 17.06.2009 11:00
Nach einem Bruch der (dünnen) Sperrholzplatte habe ich jetzt die Halterung vom "Kollegen" (Siehe "Verzweifelt-Fred") benutzt und siehe da: Die ist einfach und genial...

Der LEM-200 läuft jetzt am 4QD, fwd.+bwd. Meine Beschaltung scheint einigermaßen fehlerfrei zu sein...

Morgen stehen Tests im EL an...

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 17.06.2009 11:57

Re: Umbau 4QD / Dioden+Ohm

Moin,

da hast Du mich, oder besser habe ich mich selbst, richtig verunsichert. Der PN-Übergang will erst überwunden sein. Das Ohmsche gilt natürlich erst oberhalb der Schwelle.

Die Schwelle hatte ich mit 0,7V angenommen, was bei der geringen Meßspannung einfach nicht zutraf...

LG Wolfgang

PS: Den Tipp mit der blauen LED werde ich mir merken.

von Wolfgang Siebert - am 17.06.2009 21:05
Nach der letzten (durchgemachten) Nacht werde ich heute eine Bastelpause einlegen, den Tag verpennen.
Vielleicht schaffe ich es, in den Wachphasen, meine letzten Ausführungen für Euch mit Bildern zu untermalen.

LG und gute Nacht
Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 17.06.2009 21:29

Re: Umbau 4QD / Dioden+Ohm

Zitat

Der PN-Übergang will erst überwunden sein. Das Ohmsche gilt natürlich erst oberhalb der Schwelle.

Nee, eher nicht.
Das ohmsche Gesetz gilt nur auf dem linearen Bereich der U/I-Kennlinie einer Diode (aufpassen, Kennlinien sind oft logarithmisch dargestellt!).
Leider spielt dabei auch noch die Temperatur eine Rolle (negativer Temp.-Koeffizient).
Verwende eine Z-Diode, falls es nötig ist.
Deren Kennlinie ist ausgeprägter.
Die blaue LED (wenn die Spannung ok ist) hätte noch den Charme einer optischen Kontrolle...
Wenn der Eingang sehr hochohmig ist (max. Spannung wird trotz Diode überschritten), schalte einen Parallelwiderstand zwischen Masse u. Eingang (ca. 50 - 100 kOhm).

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 18.06.2009 06:07

Re: Umbau 4QD / aktueller Status / Bilder

Moin Leute,

wie versprochen hier ein paar Bilder vom Versuchsaufbau:


Seitenansicht: Das Ganze ist 40cm x 15cm x 11cm (BxHxT).

Rechts erkennt man die "Vor/Stop/Rück"-Platine, darunter (grün) das Hilfsrelais.

Nach unten gehen (vlnr.) weg die Steuerleitungen für:
Richtungsschalter, Gaspoti und Schlüsselschalter.

Die Abdeckung des 4QD habe ich für die Fotos runter genommen, damit Ihr sehen könnt, wie das Ding aufgebaut ist.

Von oben nach unten erkennt man:
Steuerplatine, die Hauptplatine auf der im Wesentlichen die Treiber und Elkos sitzen,
die Alu-Grundplatte auf der die MosFets nebst Temperatursensor sitzen und den Kühlkörper.



Die "Vor/Stop/Rück"-Platine.



Ansicht von schräg oben. Hier erkennt man, dass die Platine auf das Hauptschütz geklettet wurde.
Auch erkennt man die Terminals für B+, B- und M-, den Widerstand, mit dem die Schützkontakte gebrückt wurden und, ganz links, den (eigentlich überflüssigen) Vorwiderstand für die Schützspule.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 09:09

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau

Nochmal Moin,

ich bin gerade am Überlegen, ob ich das "Geraffel", anders als angekündigt nicht an die Rückenlehne des Fahrersitzes tackere, sondern dort in den Fußraum, wo manche hier ihren Zusatzakku haben.

Bei ausreichend überdimensioniertem Kabelquerschnitt sollte das gehen. Oder?

Wie sieht es bei der dann relativ langen Zuleitung mit den Elkos im 4QD aus?
Sollte ich vielleicht auf halber Strecke einen Stützelko (10.000µF / 63-80V / low ESR) einfügen?

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 09:34

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau

Was willst Du da mit einem Elko erreichen?
Bei den Strömen die da fließen spielt er nicht so die Rolle.
Aber die Impulse strahlen üner die Lange Leitung bestimmt besser ab. Also Dein Störnebel wird größer.
Da helfen vielleicht ein paar Abblock C's ??

Bei ausreichenden Querschnitt bekommt man auch diesen Strom gut hinter , aber schon das Gewicht der Kabel?
Überleg Dir das Genau. Ich habe schon Bilder gesehen wo Manche hinten eine Abdeckung hatten.
Wenn Du dort einen Zwischenboden einziehst , könntest Du die ganze Elektronik Wassergeschützt und gut zugänglich einbauen und zuklappen und weg.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 18.06.2009 13:39

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau / C's

Moin Frank,

bei Modellbaureglern ist es so, dass die Elkos bei zu langen Zuleitungen überproportional belastet werden. Das ist Fakt. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Dafür fehlen mir detaillierte Kenntnisse.

4QD spricht in den "APP Notes" von der Möglichkeit, dass die Elkos bei langen Zuleitungen unter "excessive" Strombelastung "overheaten" könnten... Die Frage ist, was man sich unter langen Leitungen und "excessive" Belastung vorzustellen hat...

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 14:11

Re: Umbau 4QD / Zwischenboden

Zitat

... Wenn Du dort einen Zwischenboden einziehst , ...

Wo der, wenn ich das richtig verstanden habe, Zwischenboden hingehört, sitzt aktuell noch mein Kind...
LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 14:28
Wenn Du einen Schaltplan zu Deinen Versuchen veröffnentlichst, dann spendiere ich Dir ausreichend 35mm² Leitungen um Den Antrieb nach vorne zu verlegen ;)

von Sascha_W - am 18.06.2009 18:40
Hallo
Der 4QD ist doch bestimmt für den Einbau in eine Standardkunststoffbox vorgesehen. Da brauchst Du nur einen Ausschnitt für den Kühlkörper rein zu schneiden, zuschrauben, mit Silikon dichten und fertig.
Ich würde die Kabel so kurz wie möglich halten. Den Kühlkörper würde ich nach unten hängen lassen und die Anschlüsse seitlich rausführen.
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 18.06.2009 19:28

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau / C's

Elkos mögen ja keine Impuslbelastung. Das könnte ich mir ev. unter exessiver Belastung vorstellen.
Da trocknen sie aus , verlieren Kapazität..... Deswegen wird in einer PLL an der Impulsstelle auch ein Tantal Elko eingesetzt.

Hm ja , wo die Füße der Kinder sind , passt kein Regler hin.
Das Teil sieht auf den Fotos doch recht niedlich aus. Am Originalen Platz geht er nicht rein?

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 18.06.2009 19:28

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau / C's

Moin Frank!
Ja, da geht er (knapp) rein, wenn man bei jedem Ein-/Ausbau die Achse mit ein/ausbaut.
Aus meiner Sicht bitte nicht...
LG Wolfgang

PS: 40x15x11cm? 4,4kg? Niedlich? Wohl nur auf den Fotos...

von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 21:39
Hmmm, ...
Das Angebot nehme ich gerne an... Morgen steht der Schaltplan hier... Klebe schon mal 'ne Briefmarke auf das Kabel... :D
LG Wolfgang

von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 21:51
Zitat

...doch bestimmt für den Einbau in eine Standardkunststoffbox vorgesehen...

Die Box hatte ich extra für Euch entfernt, damit Ihr auch was seht.

Zitat

Ich würde die Kabel so kurz wie möglich halten.

Das sehe ich auch so. Doch welche Länge ist noch unter welchen Bedingungen tolerierbar?

Zitat

... Den Kühlkörper würde ich nach unten hängen lassen...

Der hängt doch schon unten.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 18.06.2009 21:59

Re: Umbau 4QD / aktueller Status / Schaltbilder

Moin Sascha, moin Leute,

Hier die versprochenen Schaltpläne:


Hauptschaltplan. Die Anschlüsse auf der rechten Seite sind:
0V (A), Batteriemeter (B), ignition (C), Batt+ (D)

In die Zuleitung zu ignition sollte noch eine Z-Diode o. ä., weil acht vollgeladene STM5 möglicherweise mit der Spannung zu hoch gehen.

S2 steht als Ersatzzeichen für für die zweite Schaltung...


... nämlich diese.

Ich hoffe, Ihr könnt meine Schmiererei lesen.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 20.06.2009 09:55

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau / C's

Hallo

Warum nimmst du nicht einfach die Akkus raus um den Regler ein und auszubauen, muß ich bei den Nicds auch machen, ich krieg mit Müh und Not die Kunststoffabdeckung zwischen Achse und Rückwand durch ohne die Akkus auszubauen.


Gruß


Roman

von R.M - am 20.06.2009 12:46

Re: Umbau 4QD / Frage zum Einbau / originaler Ort

Moin Roman,

Zitat

Warum nimmst du nicht einfach die Akkus raus um den Regler ein und auszubauen,

Mache ich vielleicht auch, doch empfinde ich als angenehmer, ohne Frickelei an alle wesentlichen Teile heran zu kommen. Gerade am Anfang werde ich wohl noch häufig an Rampen und Strombegrenzug herumspielen.

LG Wolfgang


von Wolfgang Siebert - am 20.06.2009 13:08
Da haben jetzt doch alle was davon :)
Danke für den Plan, hab Dich angemailt.

von Sascha_W - am 20.06.2009 17:08

Re: Umbau 4QD / Schaltbilder / Erläuterungen

Moin,

hier einige Erläuterungen zu den Schaltbildern und zum 4QD-Verhalten:

Auf der linken Seite im Schaltbild findet man den "6 way Connector" (A-F):

Inhibit (A): Ist intern mit einem "pull up" versehen. Wird "inhibit" auf 0V gezogen, deaktiviert der 4QD das Gaspoti und bremst mit Allem, was die Reku hergibt. Dieser Eingang ist für Notbremsungen in Verbindung mit einem Schalter am Bremspedal vorgesehen.

+11V (B): Kein Kommentar.

Reverse (C): Ist intern auf 0V gezogen. Liegt an "reverse" eine Spannung von >= 5V an, gehts rückwärts. Das geht auch bei voller Fahrt mit getretenem Gaspedal. Der 4QD bremst dann entsprechend der eingestellten Verzögerungsrampe bis auf 0 kmh ab und beschleunigt anschließend sofort entsprechend der eingestellten Beschleunigungsrampe. "Reverse" ist spannungsfest bis knapp 60V.

Pot top (D): Spannungsversorgung für das Gaspoti.

Pot centre (E): Poti-Schleifer. Eine Spannung zwischen 0V und 3V(minimum) an diesem Eingang entspricht 0 kmh und max. kmh. Wird die Spannung extern zugeführt und nicht mittels Poti aus (D) und (F) erzeugt, müssen (D)+(F) mit einem 10K Widerstand gebrückt werden, weil der 4QD sonst von einem Kabelbruch in der Zuleitung zum Poti ausgeht und nicht hochfährt. Selbiges gilt für Gaspotis > 22K.

Pot low / 0V (F): 0V für Poti und andere Zwecke.


Zur Schaltung links:

R1 und P1 bilden einen variablen Spannungsteiler. Mittels P2 kann die Höchstgeschwindigkeit begrenzt werden.

In Mittelstellung von S1 wird "inhibit" über den 10K Widerstand auf Low gezogen, sonst über eine der Dioden auf +11V.

In der Stellung "Rev" wird der Eingang "reverse" auf +11V gezogen.

Auf der Steuerplatine des 4QD wurde ein Transistor gebrückt (Kollektor+Emitter). Damit erreiche ich, dass bei "inhibit" = low nicht voll, sondern mit der eingestellten Rampe gebremst wird.


Auf der rechten Seite im Schaltbild findet man den "4 way Connector" (A-D):

0V (A): Kein Kommentar.

Meter+ (B): Batterie+ über Sicherung. Wird bei Aktivierung des 4QD eingeschaltet.

Ignition (C): Durch Anlegen einer positiven Spannung (von ?V bis Batt+) wird der 4QD hochgefahren.
[EDIT]
Ignition sollte zum Aktivieren des 4QD immer auf Batt+ gelegt werden, denn die Spannung an diesem Eingang entscheidet über Ansprechen und Nichtansprechen der Schutzmechanismen gegen Überspannung.
[/EDIT]
[EDIT#2]
Bei neueren 4QD's sind die Schutzmechanismen nicht mehr von der Spannung am Ignition-Eingang abhängig.
[/EDIT#2]


Batterie+ (D): Kein Kommentar.



Zur Schaltung rechts und oben:

Über den 470R/2W Widerstand werden die Kondensatoren im 4QD vorgeladen.
Wird jetzt "ignition" auf High gezogen (S2), wird das Relais an (A)+(B) von diesen Kondensatoren gespeist und schaltet das Hauptschütz, welches den 470R/2W Widerstand brückt und somit den 4QD vollständig mit Strom versorgt.


Zur Schaltung in Bild 2:

Der Schlüsselschalter schaltet ein 12V/2xUM-Relais. Das einmal "UM" ersetzt den Schlüsselschalter. Das andere "UM" bedient "ignition" am 4QD.
Den Richtungsschalter (im Bild nicht zu sehen) habe ich abgeklemmt und direkt zum 4QD geführt.

Auf diese Weise sind die Steuerkreise von Bordelektronik und 4QD voneinander einigermaßen unabhängig.


[EDIT]
Einstellmöglichkeiten am 4QD:

Beschleunigungs- und Reku-Rampe: Mit Potis voneinander unabhängig einstellbar von 0,3 bis 12s.

Strombegrenzung: Mit Poti einstellbar von 70 bis 330A.

Tiefentladeschutz: Mit Poti einstellbar von 14 bis 40V. Ab der eingestellten Schwelle fährt der 4QD die Leistung in Abhängigkeit von der Batteriespannung zurück.

Gain: Mit Poti einstellbar. Dient der Anpassung an den nutzbaren Gaspoti-Weg. Auch nutzbar zur Voreinstellung einer Höchstgeschwindigkeit.

Reverse Speed: Mit Jumper wählbar. Halbe oder ganze Vorwärtgeschwindigkeit.

Regen brake defeat: Per Lötbrücke aktivierbar. Gewöhnt dem 4QD das Rekuperieren ab.

Inhibit Verhalten: Per Lötbrücke kann die Bremsung bei aktiviertem "inhibit" der eingestellten Rampe unterstellt werden.

Dead-band: Mit Jumper wählbar. High oder Low. Großer oder kleiner Leerweg für Gaspedal.

Joystick mode: Mit Jumper wählbar. Gas und Richtung via Joystick (Twike lässt grüßen).

Weitere Einstellungen wie "Tacho-Feedback", "Bremslicht bei Reku", usw. sind ab Werk machbar oder für den geübten und gut ausgerüsteten Lötkolbenakrobaten auch in der eigenen Werkstatt.
[/EDIT]

LG Wolfgang



von Wolfgang Siebert - am 22.06.2009 12:42

Re: Umbau 4QD / das EL rennt wieder / vorerst provisorisch

Moin Leute,

seit heute verrichtet der 4QD in meinem EL seinen Dienst.

Noch ist er nicht gescheit eingebaut. Er liegt lose auf der Abdeckung des Batteriekorbes, die Steuerleitungen sind in "fliegender" Verdrahtung nach vorne gelegt und die Hochstromkabel sind gestückelt und teilweise für meinen Geschmack zu dünn...



... Für die ersten Funktions- und Performancetests reichts halt.

Nach den ersten fünf Kilometern kann ich sagen: Die Fahrleistungen im Sinne von Beschleunigung, Rückspeisung und Dosierbarkeit sind, für ein sonst eher durchschnittlich ausgestattetes EL, absolut beeindruckend.

An dieser Stelle vielen Dank an alle, die sich an diesem Thread beteiligt haben.
@Sascha_W: Ich schicke Dir eine Mail.

Für meine 4QD - Erfahrungen mache ich einen eigenen Thread auf.

Liebe Grüße aus dem barocken Fulda
sendet Euch

Wolfgang







von Wolfgang Siebert - am 23.06.2009 21:47

Re: Umbau 4QD / das EL rennt wieder / vorerst provisorisch

Ja, etwas dünn und wahrscheinlich auch unnötig lang. Die Leitungsinduktivität zu den Batterien und zum Motor spielt eine Rolle für die zerstörerischen Spikes beim Ausschalten der Transistoren. Je dünner die Kabel, desto höher die Induktivität. Diese Hochstromkabel wegen der Induktion nicht im weiten Bogen verlegen, immer möglichst eng zueinander. Bei den Steuerkabeln spielt die Dicke keine Rolle. Gute Kühlung ist etwas sehr sinnvolles. Viel Verluste kann das Ding ja bei dem kleinen Gehäuse ohne Ventilator nicht haben! Klieklaklasse.

von Bernd Schlueter - am 24.06.2009 05:25

Re: Umbau 4QD / das EL rennt wieder / vorerst provisorisch

Prima, das Du Dir soviel Arbeit machst und uns an Deinem Umbau mitlernen lässt. Danke
Ich werde morgen mal Leitung raussuchen und Dir dann eine Mail Schreiben.

von Sascha_W - am 24.06.2009 18:08
Hallo Wolfgang

Sehr gründliche 4q-bericht ! Viele spannenden versuche. Sehr lehrreich für uns Curtis- und Klick-Klack-Slaves :-)

Ist auch einer von meiner traümen für ein entfern Zukunft ;-)

:xcool:

von Kjeld Holm - am 24.06.2009 20:19
Zitat
Kjeld Holm
Klick-Klack-Slaves :-)
:hot: :spos::spos::spos:

Horst

von hk12 - am 25.06.2009 06:06

Re: klick-klack

[OFFTOPIC]
Das war bestimmt nur ein Spruch:

Richtig wäre wohl "klack-klack" :rolleyes:

Kennst Du noch die originalen IBM-PC/XT/AT? Die mit dem großen roten Kippschalter hinten links? Dann weißt Du sicher auch, was ein "Flip-Flop" ist?

Richtig: "Flip" ist das Geräusch beim Einschalten, "Flop" das beim Ausschalten. Ein "Flop-Flip" wäre dementsprechend ein harter Reset :D

"Klick-klack", "klack-klack", "klack-klick", "flip-flop", ... - Sklaven gab es also schon lange vor dem Erscheinen der Eat-Stoll-Reku...
[/OFFTOPIC]




von Wolfgang Siebert - am 25.06.2009 10:44
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