Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
54
Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 2 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Hobbyschrauber Mario, Bernd Schlueter, Bernd_M, Friedhelm Hahn, Sven Salbach, R.M, salonmonteur, weiss, Kjeld Holm, vkp, ... und 4 weitere

Antriebskreis TTL140B für Stadt fahrten Optimieren

Startbeitrag von Hobbyschrauber Mario am 17.07.2009 21:57

Hallo leute,

Hallo leute,

Ich ziehe in erwägung das Speedkit aus zu bauen und einen Schalter mit Freilaufdiode ein zu sätzen damit mein El auch noch seine 64Km/h (70/14 5:1)


Schalter An Volles Reihenschlussfeld woduch das Drehmoment voll ausgereitzt wird danach wird das Feld abgeschaltet um die Höheren drehzahlen zu erreichen.
[Soweit ich weiß bekommt das EL duch vollen abwürf des Reihenschlussfeldes ein wenig mehr speed als meine 64Km/h]

Mein gedanke dazu:

Volles Reihenschlussfeld von ca. 0 - 30 Km/h

abwürf Reihenschlussfeld von ca.30 - 64 Km/h

Wenn jemand sowas schon mal gemacht haben solte, würde ich mich über ein Feedback zu meinener Umbau Idee freun.



Die 50 interessantesten Antworten:

Zitat
Mario
...
[Soweit ich weiß bekommt das EL duch vollen abwürf des Reihenschlussfeldes ein wenig mehr speed als meine 64Km/h]
.

hallo mario :-)
ich war der meinung, dass es sich dabei compoundwicklung ginge...

mehr als die 64km/h bekommst du nur mit erhöhung der spannung her, also plus X volt.

von weiss - am 18.07.2009 06:35
Mit Feldschwächung sollte aber auch noch etwas drin sein... Die Sagembox regelt das Feld ganz beliebig, wie es dem gerade höchsten Wirkungsgrad , abhängig von Spannung und Strom, bzw. Drehmoment und Drehzahl, entspricht. Das Cityel ist da noch ein wenig ein Taler an der Neander.
Jeden Versuch in dieser Richtung halte ich für sinnvoll. Die Regelung muss ja nicht gleich digital sein, wie die der Sagembox, das analoge Parallelschalten eines Mosfets zur Feldwicklung wäre durchaus auch in Betracht zu ziehen. So viel Leistung wird dabei nicht vergeudet.
Angenommen, es fließen 200 Ampere durch die Serienwicklung und die Hälfte wird vom Mosfet verbrannt, dann sind das bei ca. 5 mOhm Serienfeldspulenwiderstand und Halbierung des Stromes durch die Spule auf 100 Ampere 0,5 Volt Spannungsabfall. Macht 50 Watt, die der Mofet zu verheizen hat. Passt gut mit den daten vieler spottbilliger Mosfets zusammen und 50 Watt sollte einem der Spaß schon wert sein.
Wie ich den Thrige so kenne, sinkt dessen Wirkungsgrad allerdings dabei.
70 mOhm Widerstand vom gleichnamigen Namensgeber sind schließlich nicht von Pappe.Denn 14 Volt fehlen dann schließlich von der effektiven Batteriespannung.

von Bernd Schlueter - am 18.07.2009 07:29
Hej Mario

Ich habe ein 3 stellige schalter eingebaut:

1) 0 - 30Km/stunde (Shalter ON)
2) 30-40 Km (Shalter speedkit widerstand ON)
3) 40 - 57/60Km (OFF)

Dass OFF stellung ist aber fast am besten für alles

:xcool:

von Kjeld Holm - am 18.07.2009 08:34
Hallo Mario,
ich vermute das Du noch mit Blei fährst ?

Ich rate dir ab solange Du mit Blei fährst.
Fals Du es ausprobieren willst beobachte die Spannung der Einzelnen Batterien,
und die Ampere die fliessen.
Meiner Meinung nach investiert man zuviel Strom in zuwenig Geschwindigkeitszuwachs.

@Kjeld
Fährst Du mit
-Bleibatterien ?
-36V
-TTL Motor ?
-wie oft wechselt Du die Batterien ?


Bernd M
SN 3xxxx

von Bernd_M - am 18.07.2009 08:59
Hallo Bernd und Mario

Ja Ich fahre mit:

- Blei Vliess ?
-36V
-TTL Motor ?
-Ich habe nur dieser Cityel 3 monate, mit neue Effekta 100Ah

Aber mit "offene" speedkit spüre Ich als dass Cityel mehr frei laüft und ungefar 57km/stunde stat 53km/s

Munter bleiben :xcool:

von Kjeld Holm - am 18.07.2009 16:02
Bei hoher Geschwindigkeit erzeugt ein starkes Magnetfeld zunehmend Wirbelstrom und Hystereseverlust. Je geringer das Feld, desto niedriger werden diese. Beim Cityel sind Feld und Strom nicht gut aufeinander abgestimmt. Ich möchte stark vermuten, das Kjeld bei hoher und gleicher Geschwindigkeit energiesparender fährt.
übrigens, wie man an den Motordiagrammen der Lynch/Lemco- und Permmotoren erkennt, steigen auch bei diesen Permanentmagnetmotoren, die ursprünglich als eisenfrei konzipert wurden, die Verluste bei hohen Drehzahlen an. Das Permanentmagnetfeld lässt sich ja leider nicht reduzieren.
Beim Thrige ist viel Optimierungspotential drin.


von Bernd Schlueter - am 18.07.2009 17:46
Hi, das klappt Prima, wenn Du die Tacho LED bei 30 km/h hernimmst zur Steuerung einer Endstufe oder eines Relais um die Compoundwicklung zu schalten. Es gibt damit mehr Anfahrdrehmoment.

Das geht auch mit Blei...

Compundwicklung offen bedeutet Verlust der Versicherungsschutz, aber das weist Du sicher.

mfG
Ralf Wagner


von Ralf Wagner - am 18.07.2009 20:46
Hallo Kjeld,
dann achte bitte im Oktober auf die Spannungen bei deinen Batterien.
Ich hoffe das deine Batterien halten .
In April ist ein Jahr rum.

Bernd M

von Bernd_M - am 18.07.2009 21:57
Zitat
wie man an den Motordiagrammen der Lynch/Lemco- und Permmotoren erkennt, steigen auch bei diesen Permanentmagnetmotoren, die ursprünglich als eisenfrei konzipert wurden, die Verluste bei hohen Drehzahlen an

Hmm, wie erklärt es sich dann, dass der Perm mit 72V (und gegenüber 36V einhergehender doppelter Drehzahl) einen besseren Wirkungsgrad aufweist?

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 19.07.2009 08:54


Ich fahre den TTL140B
Akkus und Fahrspannung Blei 3 x 12V 100Ah C5 EW125T also auch mit 36 Volt.
[Akkus sind von werk zwei Monate alt]

@Bernd_M
Guck mal bitte oben ins Thema ich glaube dann weist du warum es mir hauptsächlich geht.

Noch mal für @All

Meistens benötigt man innerort,s oder in Größeren Stadten ein wenig mehr Anfahrmoment damit man gut im Verkehr mit schwimmen kann genau deswegen wolte ich das Speedkit raus werfen und das feld später abwerfen. :hot:

@Ralf


Dann doch lieber eine Hybrid idee Relai an der 30km/h Led und einen Schalter am Strompendal der wie genau die selbe aufgabe hat. [das Feld ab zu werfen]

meinege danke ist das man ab einen punkt kurtz das Strompendal etwas mehr betätigt das das Feld abgeworfen wird und man weiter beschleunigt.

Beim loslassen des Strompendals verhindert das Relai das wierder anklemmen des Feldes bis zu der Tacho Led die daran angeklemt ist. [30 km/h Led ist warscheinlich optimal]


Ich weiß das mein Versicherungsschutz erlischt sobald ich damit fahren würde.
[Es umbauen würde]

Ich Könnte mir aber denken das man das EL mit z.B Lifepo4 dem Tüf vorführt

Nur zur ermittlung der entgeschwindigkeit mit Lifepo4 so, dass die 70km/h eintragen.[Leihweise]

Ich sehe das so wenn ich dann den umbau mache und mit Blei 70Km/h fahren würde könnte man es so sogar legal tuhen. [Die Entgeschwindigkeit ist möglich aber wird eben net immer abgerufen]

auf Jeden fall werde ich das bei meinen Tüv man in DE mal erfragen ob sowas rechtens währe.

von Hobbyschrauber Mario - am 19.07.2009 12:59
Hallo

Eine andere Möglichkeit wäre eine Drehzahlbegrenzung einzubauen, macht auch Sinn damit sich der Motor nicht zerlegt.

Es gibt auch Controller die das Feld continuierlich schwächen in Abhängigkeit von Last Gaspedalstellung und Drehzahl.

Im 5er Kewet ist so was verbaut ebenso wie ein abschalten des Motors bei 100km/h

Gruß

Roman

von R.M - am 19.07.2009 14:59
Also mit dem Zerlegen dürfte ich keine Probleme haben, habe ja kelly mit reku.
[Der Bremst sobald ich meine Hufe vom Strompendal nehme. ]

Habe auch mal den Test gemacht und das Reihenschluss abgeklemmt [vorm Speedkit] und habe mal eine runde gedreht.

Der anzug ohne Reihenschluss feld ist dermassen miss das ich ca. 20 Sec. bis 60Km/h benötigte aber der endspeed geht auf grader strecke bei ca. 70km/h die Led flackert ein wenig also ganz knapp vorbei an der Goldenen 70er Led !

aber was mit aufgefallen ist im bereich 35-60km/h Sinkt der Akkustrom im schnitt um ca 3-10A was den akkus ganz gut tut. [nur ab ca. 65km/h benötigt der TTL ein wenig mehr strom 76A
(steigerung des um gut 8A auf der Graden)

Bei 45Km/h mit abgewofenen Feld kann ich auf jeden fall ca.10A sparsamer Fahren als mit Reihenschlussfeld.

Fazit:

Wenn ich im Rahmen 40-60 km/h fahre kann ich eine mänge strom Sparen aber fahre ich schneller sieht es so aus das mein Bedarf an Saft/Brause/Strom enorm Steigt.

[Rein rechnerrisch

36V 3A/10 sind ca. 108Watt/360Watt

Also ich habe mir für den august auf jeden fall schon mal ein umbau Projekt für anfang September ! :hot:




von Hobbyschrauber Mario - am 19.07.2009 19:13
Hallo Mario ,
ich hatte eine Zeit lang ein 3 Stufen Lösung (voll,Speedkit,ohne)
"ohne" mochten meine Batterien nicht .
Wenn das bei euch anders aussieht,gut für Euch.

Bernd M

von Bernd_M - am 19.07.2009 20:46
Das ist nur richtig, wenn das Drehmoment hoch ist. Bei niedrigem Drehmoment, also niedrigem Strom, ist der langsam laufende Motor sparsamer. Da der Perm drehmomentmäßig voll ausgereizt wird, kann man sagen, je höher die Spannung, desto höher der Wirkungsgrad. Die Eisenverluste fallen da gar nicht ins Gewicht. Einige Hundert Watt könnten es trotzdem sein. Das hängt von der Sorgfalt ab, mit der die Bleche vom Lemcomann in die Wicklung eingeklebt wurden.
Der ursprüngliche Lynch, den ich bei Crouzet sah, war eisenlos.

von Bernd Schlueter - am 19.07.2009 20:54
Ich habe die Testfaht um 22:00 nocheinmal wiederholt.

ich kann bestätigen das zwüschen 40-60Km/h der benötigte Akkustrom um 3 bis 10A abgenommen hat.

Alle geschwindikeiten über 60km/h [60 - 65m/h] benötigen etwa 4 - 13A mehr Strom .

Mir ist auf jeden Fall klar geworden das, dass Reihenschlussfeld net ganz abgeworfen werden darf.
[Die Drehmoment Einbussen sind enorm]

Mann müste das Reihenschlussstrom senken damit man eine optimales Drehmoment am ende behält!
[Langsames absenkung des Stroms ]




von Hobbyschrauber Mario - am 19.07.2009 22:43
Ich habe in meinem EL einfach nur einen Kippschalter neben der Handbremse eingebaut, mit dem ich das Compoundfeld ausschalten kann (geschützt durch Freilaufdiode).
Mit Compoundfeld errreiche ich 40-45kmh ohne an die 60kmh.
Eine Drehmomentverbesserung bei kleinen Drehzahlen kann ich aber bei bestem Willen nicht feststellen, die mögliche Endgeschwindigkeit ist aber erheblich spürbar:
Lege ich den Schalter um verhält sich der Wagen als wenn ich eine Bremse lösen würde.
Mittlerweile fahre ich nahezu immer mit offenem Compuond und komme auf meinem Arbeitsweg 2 Ampelphasen früher an.

von Sascha_W - am 20.07.2009 10:08
Kleine Bemerkung in Erinnerung an meine Basteleien an einer Uralt-6 Volt-VW-Lichtmaschine: Läuft die einmal als Motor und ist da an der Feldspule ein Halbleiter eingebaut, werden laufend Wechselstromimpulse induziert und es ist durchaus möglich, dass dieser Wechselstrom gleichgerichtet wird und auf verborgene Weise einen genau passenden Feldstrom erzeugt.

Ich bitte aber, eine positiv gemachte Erfahrung nicht zu verallgemeinern. Das dürfte in den diversen Cityels sehr unterschiedlich aussehen.
Ich hatte die VW-Lichtmaschine auf meinem E-Fahrrad (1960) montiert und konnte eine nennenswerte Geschwindigkeit (unter 1 km Reichweite) nur mit abgeschalteter Feldwicklung mit Selengleichrichterüberbrückung erreichen.
Die Spitzengeschwindigkeit ohne Mittreten lag bei 0 km/h, man konnte aber über fast einen Kilometer deutlich spüren, dass da jemand mithalf.
Zusammengeknotete Einmachgummis, Lederriemen und Schnürsenkel ließen schon damals erahnen, dass die Zukunft eine elektrische ist.
6 Ah hatte der 12 Volt-Akku, oder waren es 12 Ah bei 6 Volt? Ikke weeß dat nich mee.

Übrigens, man bekommt eine ganz gute Reku, wenn man das Serienfeld abschaltet und nur mit Compound die 50 überschreitet...

von Bernd Schlueter - am 20.07.2009 14:42
ich habe nur herausfinden können das bei meiner 5:1 übersetzbg bei 40-60km/h der energiebedarf um 3-10 A im schnitt zurück ging. [Gestriege Fahrten]

[Habe heute morgen mal den Reifendruck etwas erhöht
Vorne 4,5 voher 3,5Bar / Hinten 5 Bar auf beide Puschen [voher 4bar]]
und habe die fahrt noch einmal mit abgeklemten Feld gefahren

ab 35-60Km/h war ein 3-14A geringerer Stromfluss als voher. [27A waren bei etwa 40Km/h 14A wenieger als voher mit Zugeschalteten Feld !]

Ich werde Warscheinlich für die rückfahrt diese Modifikation nutzen,
wenn ich damit die Akkus schonen kann dann halten die auch ein Paar Zyklen Länger.





von Hobbyschrauber Mario - am 21.07.2009 09:37
Hmm, 5:1 ?
Beachte dabei bitte, dass der Anfahrstrom bei vergleichsweiser Beschleunigung um einiges höher ausfallen muss, als bei der originalen 7:1 Übersetzung.
Das nagt dann auch wieder an den Bleiern.
Und Steigungen fordern ihren Tribut...

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 22.07.2009 09:00
Ja das kann ich bestätigen teilweise Entstehen Strome über 75A

95A gab es auch schon aber nur sehr selten da ich meisten Bergfahrten vermeide um das Problem zu minimieren.

[Vor jeder Größeren Tour kommt erstmal google Earth zum einsatz damit ich in etwa einschätzen wo Extreme steigungen sind um diese zu meiden!]



Nicht Thema bezogen:

Ich habe ja mal vor Längerer zeit gesagt das, dass EL eine 2-Gangschaltung Gebrauchen könnte am besten direckt auf der Motor Welle ein Planetuntersetzunsgetriebe.
Damit könnte man die Berge krakseln ohne die Akku,s zu sehr Auszuqutschen.

Die Technik ist da !

von Hobbyschrauber Mario - am 22.07.2009 11:10
Hello Mario
I have a electronic circuit which does what you ask.It put´s out the kompoundwicklung when the city el runs more than about 30km/h.It takes the signal directly from the tacho.The PCB can be mounted directly on the motor.I can send the schematic if you want.

Alan
Dänemark

von Alan Lyman - am 23.07.2009 13:21
In Deutsch:

Ich danke dir, aber ich habe den Schalter mit einem Relai kombiniert das ab 30km/h das Feld eingeschaltet wird. [30km/h Led gekoppelt]

Wenn ich das Stormpendal bei 60km/h oder mehr los lasse übernimmt sofort die Reku danach bremst das EL bis auf 30km/h runter. [Dann schaltet das Feld wieder ein]

von Hobbyschrauber Mario - am 23.07.2009 20:37
hi mario.

ich habe mir 'nen lastpoti eingebaut und kann jederzeit stufenlos den widerstand im reihenschlußfeld kontrollieren.
ich fahre sehr gut damit, quasi nach bedarf, strom rauf oder runter.
obwohl ich zugegebenermaßen meistens mit offenem feld fahre.
mit geschlossenem zieht mein EL bei 45kmh in etwa 30A auf der geraden.
mit offenem feld beläuft sich die geschichte auf 34A bei 45kmh. schaffe aber eine dauergeschwindigkeit um die 65kmh bei 50A....ebene strecke vorausgesetzt.
bin gerade von 'nem kumpel zurück, waren knapp 60km und ich habe noch 36,8V drauf.:)

gruß aus dem harz, thomas

von salonmonteur - am 23.07.2009 23:13

Das ist ja unfassbar!

...dass Citycom darauf noch nicht gekommen ist. Alan und Mario haben es entdeckt.
Liebe Citycom, ich würde mal sagen, Ihr baut alle die fehlangepassten Perms mal wieder aus, baut die Thriges wieder ein und verpasst denen mal eine vernünftige Feldregelung!
14 Ampere weniger bei gleicher schneller Fahrt, es ist nicht zu fassen!
Wozu dann noch ein stromüberlasteter teurer Perm?

Die 14 Ampere sind die Eisenverluste des Thrige infolge des unnötig starken Compoundfeldes.

Citycom sabotiert in Deutschland den Durchbruch des Elektroautos und der BSM hat die ganze Zeit tatenlos zugeschaut.

Der Himmel grollt, die Sonne hat sich verabschiedet und hier geht gleich wieder ein Unwetter los.
Da kann ich die Sonne gut verstehen.



von Bernd Schlueter - am 24.07.2009 11:07

Re: Das ist nicht unfassbar!

@vkp

Ja ich weiß ich komme ja aus der Tiefer Härter breiter (Schneller) Ecke, aber mich Reitzt es den Standert zu optimieren.

@salonmonteur

das macht sich nur auf Längeren sträcken 20-40Km bemerkbar und dann auch nur im Flachland.

@Bernd

Das ist nicht unfassbar!

Der TTL 140B hat Potenzial | Theoretisch Effizienz von ca. 85% und ich habe vieleicht 78-79%
Also ma grade 2-4% mehr ausgeschöpft

Ganz oben auf der Schwarzen liste ist noch mein Dc/Dc und meine IVT,s.

Aus den IVT,s kann man noch ca.3-5A mehr ladestrom holen ohne das die nen mucks sagen und der Dc/Dc wird warscheinlich teilweise ersetzt und duch Kohlefarser Enstört .

Zumindest am Scheinwerfer könnte CC mal was machen.

Ich habe noch mal ein wenig Recherche zu den LED,s betrieben und das Ergebnis sieht wie volgt aus:

- LED,s können im Teillast betrieb Wesentlich Effiezienter sein als Halogen oder Xenonstrahler und kühler.
[In sachen Hellichkeit sind Led,s ihren Gasdampfkollegen um einiges voraus.]
- Unteranderen giebt es bereitz mehrere Led,s die den Ansprüchen der StVZO erfüllt werden.
- Und zu guterletzt benötigen Led,s nicht nur weniger Strom sondern benötien auch weniger Recorsen wie Halogen und Xenonstrahler. [Was also Perfekt ins Konzept City-EL past.]

Da CC nicht in der Lage ist diese manche sehr kleinen Modifikationen duch zu führen wird es wohl in ganzer Linie an den Fahrern Hängen bleiben diese aufgabe zu Übernehmen.


von Hobbyschrauber Mario - am 24.07.2009 14:05

Re: Das ist nicht unfassbar!

Hallo

Vergiß nur nicht daß die LEDS einen gravierenden Nachteil haben, die entwickeln so wenig Wärme das im Winter die Lampen nicht frei werden, außerdem hat das EL ja nur einen Scheinwerfer, man wär also gezwungen einen Ersatzscheinwerfer mitzunehmen da man das Leuchtmittel ja schlecht tauschen kann.

Wo ist übrigens der LED Hauptscheinwerfer zu bekommen der sowohl zugelassen als auch bezahlbar ist, bei den Rückleuchten ists ähnlich, die 10¤ der jetzigen Lösung sind wohl kaum zu unterbieten, und der Stromverbrauch der Beleuchtung ist ja so hoch auch nicht.


Gruß

Roman



von R.M - am 24.07.2009 19:26

Re: Das ist nicht unfassbar!

Ich sehe das so die gesamten Verluste die bei den Verbrauchen anfallen sind immer noch zu hoch.

Die Led,s würden aber immernoch genügend Wärme abgeben um den Scheinwerfer frei zu bekommen.

Die abwärme ist geringer als bei Halogen un Xenon aber immer noch hoch genug um sich die Finger am Scheinwerfer auf zu Wärmen. :cool:




von Hobbyschrauber Mario - am 24.07.2009 22:01

Re: Das ist nicht unfassbar!

Hallo

Nachdem ich im Winter 2 mal von der Polizei angehalten wurde weil an meinem PKW die LED Rückleuchten zugefroren waren hab ich wieder auf die normalen umgerüstet ist auf die Dauer billiger als die Knöllchen.

Ein paar mal etwas verhalten anfahren bringt doch mehr als die Lampen umzurüsten und kostet gar nichts.

Die Xenon bringen gerade mal 10W Einsparung den LED Hauptscheinwerfer scheint es ja nicht zu geben. und das Rücklicht bringt auch gerade mal 3 bis 4 W weniger als die normalen Lampen.
Ihr müßt immer bedenken daß bei den ganzen Lösungen immer auch noch Elektronik mit im Spiel ist die Verluste bringt

Die Lichtstärke ist ja eh kein Thema mehr mit auf 14V hochgedrehten DCDC und den entsprechenden Lampen ist ja alle im grünen Bereich.

Gruß

Roman

von R.M - am 24.07.2009 22:13

Re: Das ist nicht unfassbar!

:confused:VollLED-Hauptscheinwerfer giebt es schon nur kosten die schon soviel wie ein gebrauchtes EL ! :mad:

Also ich warte ja nurnoch auf die Foliensolarzellen mit guten Preisleistungs verhältniss damit würde ich mein El vollenst bedecken und die Energie in die Akkus Speisen ! [1W/1¤ war ja mal die rede!]

mal sehen was die Zukunft bringt.



von Hobbyschrauber Mario - am 24.07.2009 23:44

Re: Das ist unfassbar!

Was haltet Ihr Euch an nur während der Nachtzeit für ca 2 Stunden einsparbare 5 oder 25 Watt auf? dazu teuer bezahlt? Das Cityel ist ein Elektrofhrzeug und strotzt vor elektrischer Energie, die Ihr im Motor wieder zum Fenster herauswerft.
14 Ampere bei 36 Volt sind ein ganz anderes Kaliber.
mein Vorschlag einen D2Pak-Transistor direkt an den Thrige mitsamt einer analogen oder digitalen Steuerung, wie sich das für einen zeitgemäßen Hauptschlussmotor gehört. Den Mosfet, z.B. IRF1404S, da gibts noch deutlich leistungsfähigere und dabei noch billigere, parallel zur Serienwicklung, die Ihr zu allem Überfluss noch mit ihren zwei Hälften hintereinanderschalten könnt, um mehr Anfangsbeschleunigung, Kletterfähigkeit und Kohlenschonung bei weniger Stromverbrauch zu erhalten.Da hat schon jemand mit experimentiert, die Umbauanleituing stand irgendwo im Elwiki. Da sollte dann noch eine kleine Sicherheitseinrichtung eingebaut werden gegen zu hohen Dauerstrom, der sich eh verringert.

Direkt am Thrige angebaut, damit niemand mehr mit Steinzeitmotoren herumfährt. Fred Feuerstein lässt sich also doch noch updaten!


Fehlt nur noch, dass der Herr Steinbrück für solch eine Energieverschwendeleistung eine Anreizprämie für das Cityel schafft.
Dass es bei den Verbrennern noch Probleme mit der Elektronik gibt, ist ja verständlich. Aber beim Elektroauto hätte man längst ein wenig mehr Sorgfalt auf die elektrischen Komponenten anwenden können. Ich bin nicht entzückt. Selbst die Queen appointet schon den Reva aus Induslandien und die duftende Lotusblütenklasse aus Chinesien .


von Bernd Schlueter - am 25.07.2009 15:42
Offensichtlich sind die Ergebnisse, wenn man die Compoundwiderstände weglässt, verschieden. Das deutet auf eine etwas "holprige" Feldverteilung im Thrige hin, durch die eine starke Induktionsspannung erzeugt wird, die dann wiederum einen unterschiedlichen Feldstrom erzeugt. Die erwähnte Freilaufdiode dürfte dafür verantwortlich sein, dass überhaupt noch ein Feld aufgebaut wird. Damit hängt das Erreichen der gerade günstigsten Stromverteilung aber empfindlich von vielen Eigenschaften des jeweiligen Thrige und von der Schaltung ab. Wer also eine Steigerung der Effektivität beobachtete, sollte bitte genau mitteilen, mit welcher Schaltung, welcher Thrigeversion und welchen anderen Komponenten. Sonst tappen hier die meisten erfolglos im Dunkeln herum.
Auf jeden Fall gibt es für jeden Hauptschlussmotor bei jeder Drehzahl/jedem dazugehörigen Drehmoment eine sparsamste Einstellung, die man sowohl durch ein Mikroprozessorprogramm ständig suchen lassen kann, oder aber in einer Art Kennfeld, das kann eine relativ einfache elektronische Schaltung sein, abspeichert und damit festschreibt. Gesteuert wird dann vorteilahft mit der von mir erwähnten Hintereinanderschaltung der beiden Serienfeldwicklungshälften, die alleine nicht zum Ziel führt. Erst der parallelgeschaltete Mosfet optimiert den Stromverbrauch. Allzu starke Steigungen würden dabei bei längerer Belastung bei Langsamfahrt zum Durchbrennen der Wicklung führen.
Es wäre wichtig, zu wissen, ob damit schon schlechte Erfahrungen gemacht wurden. Denn ich finde den bebilderten Bericht im Elwiki nicht mehr!
Sollte eine Überlastung bei der kohlenschonenden Schaltung eintreten, sollte man den unveränderten Thrige verwenden.
Da man dabei auch das Compoundfeld steuern kann und in eine Stromgegenkopplung entsprechend einbinden, dürfte jeder Thrige für die Optimierung geeignet sein, wobei jedes Modell eine andere Kennlinie für die optimale Feldverteilung zeigen sollte.
Optimal geeignet wäre der Thrige ganz ohne Compoundfeld. Elektronisch eine Drehzahl- und Drehmomentbegrenzung einzubauen, ist dabei überhaupt kein Problem.

Moderne , kohlenlose Steuerungen arbeiten eh mit einer elektronischen Feldanpassung, wobei ich meine Sagembox nicht gerade als avantgardistisch nennen möchte. Zehn Jahre hat Europa nun verschlafen, obwohl wir als erste die Energieknappheit aus Arabien zu spüren bekommen werden.
Auch die Franzosen sollten nicht länger die Elektroausrüstung der E-Autos zwei Monopolisten überlassen. an der Uni Grenoble wurde bereits ein wahrscheinlich defekter Leroy-Somer-Motor auf kohlelose Ansteuerung umgebaut. Schade, die Ergebnisse wären interessant. Franz ist nicht gerade meine Muttersprache, sonst hätte ich schon meine Mama danach gefragt. Vor allem das mit Sicherheit in open source gebastelte Ansteuerprogramm würde mich interessieren. Wenn doch nur die Helene statt Kochbücher zu wälzen, im Franzenforum lesen würde...
Manfred, zu dumm, dass Du nur Bayrisch sprichst.

von Bernd Schlueter - am 30.07.2009 06:42
Das habe ich gemerkt das die Kennlinie net mit meinen ganz überein geht die Drehzahl 2500U/min past ja mal garnicht 2600U/min kommen da ehr hin bei 36V.

Obwohl das EL jetzt ganz ordenlich Leuft überlege ich eine anderes Ritzel für den Motor besorge.

Mein jetziege config ist 70/14 und da ich in De nachher sowieso wieder gut 12% Steigungen fahren muss (Hausberg) werde ich wohl eine 76/13 eisnsetzen müssen.

von 5:1 auf 5,846:1 (damit ich mein Blei noch ein wenig weiter fahren kann.)

von Hobbyschrauber Mario - am 30.07.2009 10:42

Bypass+Kickdown System

ich habe mir mal was sehr symples überlegt um das Feld Stufenweise zu senken.

Bypass+Kickdown System:

abschaltung der einzelnen stufen mit Relais.

1 - Stufe Vollesfeld (Relai gekoppelt mit 25Km/h LED)
2 - Stufe Duch 5Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 30Km/h LED)
3 - Stufe Duch 10Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 35Km/h LED)
4 - Stufe Duch 10Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 45Km/h LED)
5 - Stufe Duch 22Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 50Km/h LED)
6 - Stufe Kompletter abwurf mit Freilaufdiode

Und zu guterletzt komt noch das Kickdown system dazu was über das pendal ab einenm bestimten punkt Kompletter abwurf mit Freilaufdiode vollzieht.

Was haltet ihr von diesem System ?

Schwerpunkt war die Effiezienz bis zum letzten Punkt Auszureitzen. :-)

von Hobbyschrauber Mario - am 05.08.2009 20:29

Re: Bypass+Kickdown System

Hallo Mario

hast Du den schon gesehen ?
Ich hab es nicht ausprobiert,aber wieleicht ist was für dich dabei.
[www.elweb.info]

Eigendlich kannst Du auch Widerstände mit den gleichen Wert benutzen,
wenn Du bei den verschieden Stufen immer ein Widerstand parralel dazuschaltet
(50km/h alle Relais sind offen // 0km/h alle Relais sind geschlossen)
Sollte dir eine Logikschaltung ersparen wenn Du über die LED schaltest
(Leuchtet die LED ist das entsprechende Relais offen...(Öffner).)
nur so ein Gedanke...

Bernd M
Sn3xxx

von Bernd_M - am 05.08.2009 20:52

Re: Bypass+Kickdown System

habe mir das mal duch gesehen und denke das meine Lösung noch etwas besser ist da die Leistungsaufnahme nicht noch mehr ansteigt.

Bei dem Beschriebenen Automatik Speedkit ist die Leistungsaufnahme bis 40km/h höher als normal.

Bei meinen Bypass System steigt der Wiederstand Stufenweise an so werden die Verluste geringer als Normal ausfallen und ich denke das dass unser Ziel ist.

Aber ich denke so kann man die Effizienz um etwa duchschnittlich 3-4% erhöhen.
Was beim TTL140B doch schon enorm ist. [3-4% ca 98-131Watt]

Ich werde denechst auch der rückfahrt mal sehen wo der beste abwurfpunkt für das Feld ist.

(Kann ja sein das man darüber noch ein wenig genauer den Optimalen Abwurfpunkt bestimmen kann und so die 80% Effizienz marke überschreiten kann.) Fals ich damit nen Treffer lande und der TTL140B zur Sparschleuder mutiert giebt es einen EL wikki eintrag dazu !



von Hobbyschrauber Mario - am 05.08.2009 21:04

Re: Bypass+Kickdown System

hallo mario :-)
ich finde mit 25km/h bist du min. 5km/H zu früh dran.
ausser du fährst nur auf dem flachland.
da der TT erst mit 35km/h seine volle leistung entwickelt wirst du bei deiner schaltung an einem hügel sicher bei 25km/h hängen bleiben.

von weiss - am 06.08.2009 06:20

Re: Bypass+Kickdown System

Also ich sehe das Bypass+Kickdown nur als rev.0.2 an. [Zweiter feldtest]

Da der TTL 140B mit der Aktuellen bastellei bei manchen Drehzahlen sparsamer ist möchte ich das nun auf einen Größeren beriech erweitern.


Update neue abstufung:

bschaltung der einzelnen stufen mit Relais.

1 - Stufe Vollesfeld (Relai gekoppelt mit 30Km/h LED)
2 - Stufe Duch 5Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 35Km/h LED)
3 - Stufe Duch 10Ohm widerstand (Relai gekoppelt mit 40Km/h LED)
4 - Stufe Kompletter abwurf mit Freilaufdiode

Wenn ich das Richtig sehe dürfte das jetzt besser Passen.

App: der Motor kann auf diese weise nicht duchgehen wenn kette oder Riemen Nachgeben. !!!

von Hobbyschrauber Mario - am 06.08.2009 09:51

Wenn der Anker durch das Feld pflügt....

... dann ist der Reihenschluss durchgegangen.

Nein, wir reden nicht von Ackerbau und Viehzucht, sondern von den Konsequenzen eines überdrehten Reihenschlussmotors.

Das passiert, wenn bei abgeschaltetem Compound und Vollgas der Riemen reißt, die Kette abspringt oder einfach nur das Ritzel von der Klemmung rutscht.

Ich steige also nochmal neu ein und rolle mal auf.

Mario will die Eisenverluste minimieren, indem er den Compound während der Fahr abwirft. Nun, daß ist ja nichts Neues.
Aus eigener Erfahrung kann ich leider nicht bestätigen, daß sich die Effizienz des Thrige merklich verbessert.
Deutlich wurde daß bei meiner Ausfahrt nach Mechernich zu Gero. Mit meinem 30km Reichweite konnte ich auf der Strecke unterschiedliche Fahrweisen testen.

Dabei war es auf gerader Strecke nicht so, daß der abgeworfene Compound [C] die Reichweite merklich erhöhte. Im Gegenteil. Bei schneller Fahrt ohne C wurde meine Reichweite sogar geringer.

Ich nehme mal an, daß es sich um die Verluste handelt, welche für den reinen Erhalt der Geschwindigkeit nötig sind.

So benötige ich für eine Fahrt mit 40km/h bei gleicher Strecke weniger Energie, als bei 60km/h.

Ich will nicht leugnen, daß der Thrige als eigene Komponente tatsächlich Effizienter läuft, aber im Zusammenspiel mit dem EL kompensieren die Verluste durch die höhere Geschwindigkeit diesen Effekt.

Dennoch empfehle ich den C-Abwurf unbedingt -allerdings nur für eine Situation: Berg hoch.

Hier macht sich bei kurzer Untersetzung klar die höhere Kraft des Motors bemerkbar.
Anfahren, ausdrehen, Strombegrenzer raus, C abwerfen und den Thrige in die Sättigung treiben -und zwar geneu in dieser Reihenfolge.

Leider muss ich dann aber auch erwähnen, daß sich daß nur über bestimmte Steigungen rentiert. Wird es zu steil oder schaltet man den C zu früh ab, bricht der Thrige ein. Bei langen Untersetzungen (63km/h Version) wird sich das natürlich ehr bemerkbar machen, als bei Kurzen.

Hope it helps

Carsten


von inoculator - am 06.08.2009 11:12

Re: Wenn der Anker durch das Feld pflügt....

Ich versuch einfach nurden Kompromiss zwüschen Kompletten abwurf und Begrenzung duch Wiederstände zu finden.

Ich habe einfach nicht die Zeit und Lust den TTL140B gegen einen Scheibenleufer zu ersetzen.
[Wenn dann nur nen Bürstenlosen!]



von Hobbyschrauber Mario - am 06.08.2009 12:24

Ecometer

Moin,

die ganze Wirkungsgrad-Diskussion ist gespickt von Mutmaßungen, subjektiven Beurteilungen und ein paar objektiven Messversuchen.
Eure Bemühungen in Ehren, ich möchte auch keinem auf den Schlips treten.
Eine glasklare Erfassung der Messwerte geht nur auf dem Prüfstand.
Aber der lässt sich nicht mal eben mit ein paar Bastelstunden herstellen, zumindest nicht mit dem Anspruch genauer Messungen.
Was bliebe, wären Vergleichsfahrten unter gleichbleibenden Bedingungen, unter Zuhilfenahme eines Ah-Zählers (genau genommen bräuchten wir sogar die Erfassung der kWh's).
Alternativ (das hatte ich schon mal vorgeschlagen) könnte man sich ein "Ecometer" bauen, also ein Messwerk, das den Quotient von Geschwindigkeit zu Stromaufnahme anzeigt ( V dividiert durch I ).
Dafür braucht's einen Multiplizierer.
Entweder als IC oder vielleicht per Atmel???
Kann man so etwas programmieren?
Was sagen die Experten?

Das Ecometer könnte ständig in Betrieb sein und so hätte man immer einen Anhaltspunkt über den Wirkungsgrad.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 07.08.2009 06:23

Re: Wenn der Anker durch das Feld pflügt....

Kann ich mitlerweile bestätigen das der Leistungseinbruch schnell vonstatten geht berg rauf habe ich gemerkt das da das Moment fehlte.

Ab dann 30km/h (feld wieder eingeschltet) hat der einbruch sich gefangen.
Deswegen werde ich nachher in Deutschland meine übersetzung auch endern.
OWL verlangt dem EL schon was ab ! (10-16% Steigungen in manchen gegenden noch mehr.)


von Hobbyschrauber Mario - am 07.08.2009 16:12
Habe mir jetzt den Thrige von innen ansehen können. An dem ist gar nichts auszusetzen, sofern die Feldsteuerung optimiert wird. Compound- und serienfeldwicklung sitzen praktisch zusammen auf den gleichen Polen und lassen sich einfach addieren, sofern man die Windungszahlen und damit die Amperewindungen kennt.
Wer also die Möglichkeit hat, einen Thrige auf einen Prüfstand zu schnallen, hat auf einfache Weise die Möglichkeit, die optimale Amperewindungeszahl bei jedem Paar Drehzahl/Drehmoment für alle 140er Thriges gemeinsam aufzuzeichen. Dann sähe ich für mich kein Problem darin, eine Schaltung zu entwerfen, die den optimalen Feldstrom über Einwirkung auf Serienfeld und Compoundfeld einzustellt.
So etwas werkelt in meinem Saxo und das ist auch für den Thrige möglich. Ich wette, der Thrige hängt dann den Perm ab.

von Bernd Schlueter - am 17.08.2009 10:00
wie soll er den perm abhängen??
Vom Wirkungsgrad?? Das sicher nicht:-)
In der Beschleunigung? Das tut der Thrige doch so schon:-)

von Sven Salbach - am 17.08.2009 13:43
Hallo Bernd,
was mir nicht aus den Kopf geht , warum muss in der Feldwicklung eine "hochstrom Spule" sein ?
Das Magnetfeld steht doch still !
Werden nicht niedrigohmige Wicklungen benutzt wenn das Magnetfeld "schnell" reagieren soll ?
Einige schlagen doch sogar vor die Wicklungen durch Dauermagnete zu ersetzen,

Bernd M


von Bernd_M - am 17.08.2009 13:44

Re: Ecometer

jup, wäre sogar sehr einfach...
Tachosensor an den Atmel Spannung und Strommessung über den Dynamischen Begrenzer abgreifen den fast jeder im El hat....
Nen 3,99 Display dran und gut is.
Vielleicht hat ja Jens Beschel Lust sowas zu basteln.
Sowas könnte man auch super nachbauen, da nur 10 bauteile oder so notwendig sind!!

von Sven Salbach - am 17.08.2009 13:50

Re: Ecometer

Guuut, und wie wird das Ding programmiert?
Die Messwerte von Strom und reziprokem Wert der Geschwindigkeit müssen miteinander multipliziert werden.
Je weniger Ausschlag am Ausgang, desto ökonomischer die Fahrweise...;) .

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 17.08.2009 16:16

Re: Ecometer

den fertig programmierten Chip kann mann dann über mich über jens Beschel beziehen wenn er dazu Lust hat....
Ich würde sagen mit Versand würde das dann so bei 10¤ liegen.
Sonderwünsche könnten dabei auch berücksichtigt werden gegen eine geringe Gebühr....z.B eine Uhr oder ein Temperaturfühler oder sowas oder ein Ausgang um Relais oder sowas zu schalten um z.B. Ladegeräte bei eienr gewissen Spannung in eine Notabschaltung zu zwingen oder oder oder :-)
Habe da genug Anreize durch meinen eigenen Prototypen:-)
Meine CPus würden in Turbo Pascal programmiert, welches kostenlos erheltlich ist.
JB arbeitet soweit ich weiß in Basic, wovon es auch eine free Version gibt, allerding nur bis 4Kb oder so


von Sven Salbach - am 17.08.2009 18:07

Re: Ecometer

Moin Sven,

das interessiert mich.
Wo gibt es Input für die Grundbeschaltung, Experimentierboard o.ä.?

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 18.08.2009 05:53

Re: Ecometer

hm, also ich selber nutze noch
[www.shop.robotikhardware.de]


Das Board ist sehr kompakt!! aber leider recht teuer....
Dafür kann man alle Anschlüsse einfach auf die Klemmen legen und dann noch benötigte Hardware auf einer kelinen Zusatzplatine aufbauen..

Alternativ könnte man evtl auch eins von Pollin nehmen
[www.pollin.de]


Das ist dann aber nicht mehr sooo klein
http://www.pollin.de/shop/images/article/small/K810046.JPG


Werde aber demnächst anfangen die Haupsteuerung auf Lochraster in Fädeltechnik auf zu bauen.
Leider besteht bei meinen basteleien immer das Problem das ich keinen Schaltplan entwerfe sodner Stück für Stück die Schaltung so aufbaue wie ich es mit derzeitigem Kenntisstand für optimal halte...



von Sven Salbach - am 18.08.2009 06:11
Bernd, der Perm hat auch Eisen, das verlustreich ummagnetisiert wird, der Thrige kann die Ummagnetisierung verringern, wenn man eine entsprechende Feldregelung vorsieht. Am Berg ist der Thrige eh überlegen. dazwischen liegen Verlustzonen, durch ein nicht gut angepasstes Feld. das lässt sich meiner meinung nach (relativ) leicht beheben. Ein ordentliches Messprogramm dafür ist sinnvoll.
Da es sich um zwei unabhängige Variablen, Drehzahl und Drehmoment, bzw. Geschwindigkeit und Fahrpedalstellung handelt, was auch zum Ziele führt, erhält man bei einer genügenden Zahl von Messtripeln keine Ausgleichsgrade, sondern eine Ausgleichsebene, für die man eine Näherungsfunktion, am besten durch analoge Mischung von Fahrpedalstellung und Drehzahl = Geschwindigkeit, oder, was zum gleichen Ziel führt, Strom und Drehzahl, oder Strom und Ankerspannung, aus denen die PWM-Impulse gefiltert sind, findenn muss. Das Ergebnis wird sehr einfach werden und kann mittels wenigen Bauteilen einen gut passenden Feldstrom herausgeben.
Nix komplizierte Controllertechnik, einfach zusammenmischen mit ein paar widerständen, Operationsverstärkern und Dioden, die auch einer Kennlinie eine Krümmung geben können.

Auch das Gewinnen der Messwerte kann ziemlich begrenzt werden, wenn auch die Entwicklung eines eigenen Aufnahme- und Auswerteprogramms sehr reizvoll ist. Aber es geht auch mit Steinzeittechnik.
Bei den Aubern hat jedenfalls jemand mit falschen Steinen geworfen.

Das könnte man eigentlich bei einer einfachen Messfahrt aufnehmen und der von Sascha vorgeschlagene Aufnahmecontroller nebst Programm wäre eigentlich nicht nötig, wenn der zweite Mitfahrer über genügend Geschick zum Aufschreiben verfügte. Wegen der Altersbeschränkung für die weiteren Mitfahrer könnten aber Schwierigkeiten auftreten. Deshalb ist der Vorschlag, das Ganze auf einem Rollenprüfstand oder mittels Aufzeichnungscomputer abzuwickeln, für das Cityelkeineswegs abwegig.
Hat nicht der zweisitzige Kewet die gleichen Motoren? dann reicht eine Testfahrt und auch die Kewetfahrer würden sich anschließend über eine deutlich angestiegene Reichweite freuen.

Nichts geht natürlich über einen einfachen Thrige, an den ein zweiter als Bremse geschaltet ist. ich behaupte, an einem einzigen Nachmittag haben wir die optimale lösung für die meisten unserer Mobile.

von Bernd Schlueter - am 18.08.2009 17:40
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.