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elweb
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Erster Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Letzter Beitrag:
vor 8 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
thegray, Friedhelm Hahn, Hobbyschrauber Mario, Bernd Schlueter, Bernd_M, holger2_de

DVB-T Empfang im El besser als Radioempfang!!??

Startbeitrag von holger2_de am 10.08.2009 16:41

Hallo,
ja,ja ist wirklich dekadent. Da schaut einer im El Fernsehen:rp:.
Ich habe einen Blaupunkt Travelpilot 700. Der hat als zusätzliches Feature DVB-T.
Dachte neulich, teste einfach mal. Bin also meine 18 Km Arbeitsweg mit Fernsehen gefahren. Was soll ich sagen, ich war begeistert. Bis auf wenige Störungen durch Häuser hatte ich Top Empfang.
Ich dachte immer Digitalempfang wäre empfindlicher gegen Störungen als Analogempfang. Das Radio kräht aber immer mal wieder merkwürdig rum. Da war DVB-T geradezu ein Genuss.
Kann mir das jemand erklären??
Es grüßt
Holger

Antworten:

Digital TV im EL und ich dachte CBfunke im El währe sonderbar !

Der Digitaleempfänger kommt mit kleineren Störungen leichter klar als der Analoge, aber wenn die störungen größer werden gugste bei beiden in die Röhre !

von Hobbyschrauber Mario - am 10.08.2009 20:23
Hallo Holger,
angeblich soll jede "datensatz" ein "Zeitindex" haben.
So kann der Empfänger auch "umgeleitete" Informationen (begrenzt) richtig einordnen.
[de.wikipedia.org]

Als Gegenbeispiel
Wenn zwei Radiosender auf fast der gleichen Frequenz senden,kannst Du nichts mehr verstehen...

Bernd M


von Bernd_M - am 10.08.2009 20:26
Moin,

digital werden nur Einsen und Nullen gesendet.
Wie beim Morsen auf Kurzwelle ist die eindeutige Identifizierung der gesendeten "Wörter" erheblich störunanfälliger, als bei modulierten analogen Signalen.
Aus einem "Rausch-Rasen" sind kleine Peaks immer noch wahrzunehmen, während Sprache (Schwingungen) bereits nicht mehr verständlich wäre.
Hinzu kommt, dass Fehlstellen im Digital-Signal (sogenannte Bitfehlerrate) bis zu einem gewissen Grad zurück errechnet werden können, bevor man davon überhaupt etwas merkt.
Nachteil: Wird eine Fehler-Schwelle überschritten, ist sofort der Ofen aus.
Mehrere Sender gleicher Frequenz und gleichen Inhalts sind digital möglich, Interferenzen wirken sich offenbar nicht aus.
Wie das nun funktioniert, weiß ich nicht...;)
Unterm Strich hat man digital bei gleicher Sendeleistung eine höhere Reichweite, als analog.
Oder man bekommt bei gleichen Ausbreitungsbedingungen mehrere Programme auf einem Transponder (Sendefrequenz) unter.
Für's EL wäre evtl. DAB (Digital Audio Broadcasting) von Vorteil.
Einfach mal googeln über das Verbreitungsgebiet.

Gruß

von Friedhelm Hahn - am 11.08.2009 06:43
Nun ja gehen wir mal ganz zum Anfang - setzten wir mal voraus es ist bekannt das in der Elektronik (spz. Digital) es zwei Pegel gibt 0 und 1 meint so das nahe 0Volt gleich 0 ist und nahe 5Volt gleich 1. (bei 5Volt TTL-Schaltungen z.B.)

Nun ist es so das die Grenze an der eine eins erkannt wird icht unbedingt 4,9 sonderen 4,5 oder noch niedriger sein kann/darf.

Bei einen DVBT und sonstigen Digitalempfängeren hast du einen Empangsteil der wie bei einen Analogempfänger aufgebaut ist. Dort gibt es zwei enscheidenen Dinge die man ja vor allen hier als Beispiel noch aus der Mittelwelle kennt wer es kennt.

Dort ist neben der "Stärke" des Empfangenen Senders ein weiteres Ding das Signal zu Rauschverhältnis.

Wenn das was aus dem "analogen" Empangsteil rauskommt in einem Normelen Radio weiter verarbeitet .....der Rest ist bekannt Quäck Quäck....
Wenn man das aber jetzt in den Digitalen Teil stopft dann kommen wir bei der Signalstärke ihrgend wann diese na sagen wir mal Schaltschwelle nahe der Logischen EINS. Und die DVB-Elektronik kann arbeiten. Wenn die Stärke nicht ausreicht oder zuviel "Schmutz" mitkommt dann ist der Übergang von Nullen und Einsen nicht immer eindeutig erkennbar.

Dann erst entstehen "die Dateien " mit den Komprimierten Daten die die Bild und/oder Ton beinhalten.

Und kleinste Fehler im Empfang werden dort noch "automatisch" glatt gebügelt.

Wenn da zuviele Lücken und Falten sind und "nicht verstehen" , die Fehlerkorrektur die diese Lücken nach dem Vorbild des menschlichen Gehörs versucht aufzufüllen - weil ihm zu "anstrengend" dicht macht - Ruhe ist.

D.H. solange das Signal eine mindest. Qualität hat kann man nur sehr schwer Fehler sehen und hören das heist nicht das sie nicht da sind nur das du nicht in der lage bist sie bewust wahr zu nehmen - Gut iss.

Und da ist der Vorteil von Analog - Der Computer zwischen den Ohren hat eben eine leistungsfähige Fehlerkorrektur die sich fexibel anpassen kann wo Digital die Segel streicht.
Also egal wie schwach und wieviel Müll mit kommt, wenn man das Thema kennt kann man noch aus den schlechtesten Senderen mit minimaler Technik/Energie und am ARSCH des Universums noch Informationen entnehmen.





von thegray - am 11.08.2009 07:21
Zitat

...am ARSCH des Universums noch Informationen entnehmen

Naja, ganz so weit ist die Reichweite des EL's selbst mit dem größten Lithium-Pack nicht :D :joke: :p

Munter bleiben!

von Friedhelm Hahn - am 11.08.2009 10:14
Zitat
Mehrere Sender gleicher Frequenz und gleichen Inhalts sind digital möglich, Interferenzen wirken sich offenbar nicht aus. Wie das nun funktioniert, weiß ich nicht...;)


Die Übertagungsbandbreite ist so groß das die Programme (hier TV) ihre Bilder in verscheidene Zeitfenster hinter einander Packen, da die Dekoder das sowieso nicht in echtzeit Aufarbeiten und entpacken ist ein Speicher notwendig zu Puffern und dann ist diese Funktion nur noch eine frage der Firmware.

DAB- da viele ausgestigen sind und Prog.abdeckung mangelhaft - Besser DABPlus als existierender Standart.
Stehen die die deutschen als Entwickler sich mal selber wieder im Weg. Wie so bei vielen IDEE Entwicklung hier Produkte und Arbeitsplatze machen andere (s. MP3) Die Finanzierung des Sendeangebots ist wegen Veto einiger Sendeanstalten (o. sowas) letzten Monat gekippt worden.
Folge Hersteller für D sind sauer und .... andere Sendeanstalten steigen darauf hin auch aus - jetzt will man für zig Millionen die Analoge Technik Infrastruktur evtl Aufpeppen.

Man NO man

Herr schick Hirn vom Himmel!

von thegray - am 11.08.2009 21:06
Bist du dir da so sicher mit der Reichweite ?


Reichweite ist Relativ.

Gib den Siganl genug zeit dann schaft es den Weg.
In 120.Mrd. Jahren kann man es am rand der Andromedar Galaxy Empfangen!
[+/- ein paar Mrd. Jahre.]


:p :p :p :p :p

``Reichweite ist Relativ´´


von Hobbyschrauber Mario - am 14.08.2009 00:10
Moin Mario,

eigentlich ja schon off topic.
Wenn wir über Reichweite sprechen, dann natürlich unter vergleichbaren Bedingungen.
Die Signalstärke nimmt mit der Entfernung im Quadrat ab.
Doppelte Reichweite erfordert ergo vierfache Energie.
Punktquelle (Rundumstrahler) u. gleiche Feldstärke vor Ort voraus gesetzt.
Zur Auswertung des Nutzsignals braucht's je nach Verfahren einen Mindestpegel Nutz- zu Rauschsignal.
Der ist abhängig von der Elektronik (Rauschzahl) und äußerlichen Störfaktoren natürlichen u. kommerziellen Ursprungs (Sonnenflecken, Atmosphäre, Gewitter, technische Störsender).
Reicht das Signal-Rauschverhältnis nicht zur Decodierung aus, gibt es noch die Möglichkeit, den Antennengewinn zu vergrößern (größerer Rundstrahler, Richtantenne).
Andere Bedingungen herrschen, wenn Sender u. Empfänger ihre Energie bündeln (Parabolspiegel).
Es kommt zu gerichteten (kohärenten) Ausbreitungen (auch vergleichbar mit einem Laser, der auch bei großer Entfernung noch fast gleich stark auftrifft).
Hierbei nimmt die Feldstärke hauptsächlich durch externe Einflüsse (Atmosphäre) ab (siehe Satelliten-Fernsehen).
Anders wäre die Übertragung aus 36.000 km Höhe mit wenigen hundert Watt nicht möglich.
Leider können wir im EL keine Richtantenne betreiben, schon gar keinen Parabolspiegel ;) .

Munter bleiben!


von Friedhelm Hahn - am 14.08.2009 07:34

DVB-T Empfang im El besser als Radioempfang!!

Wenn schon, dann gehören in ein Zittiäl mindestens zwei Empfangsgeräte, wobei immer das die wichtigen Nachrichten aus dem Urwaldzoo herauströtet, was mit seiner zweiten Antenne gerade den besten Empfang liefert. Sonst kommt es im EL immer wieder zu Unterbrechungen des Datenpakets. Im EL finden innerhalb des Plastikdeckels gleich mehrere Antennen Platz, die dafür sorgen, dass Empfangseinbrüche ausbleiben. Die Frequenzen liegen so weit auseinander, dass Frau Curtis erst gar keine Chance mehr hat, ihren Senf dazwischen zu mischen. Die wichtigen Nachrichten aus dem RTL-Container ergießen sich dann zusammen mit den Wassermassen durch den dafür vorgesehenen Kanal.
Was bei Computern von großem Vorteil ist, ist im Fahrzeug eigentlich unverzichtbar, um den Nachteil der hohen Frequenz, stehende Wellen mit häufigen Empfangslöchern, wie beim handy, zu umgehen. Das sonst übliche Verfahren der rotierenden Transversalwelle funktioniert wegen der hohen Frequenz nicht mehr zuverlässig. Jedes bessere Höchfrequenzkommunikationsgerät besitzt deshalb mindestens zwei Empfangsteile mit ihren zwei Antennen (Äkzesspeunts).
Manche Zittiälfahrer verbringen auch die Nächte in ihrem Container und sind auf den Empfang der entsprechenden RTL-Sendung geradezu angewiesen.

von Bernd Schlueter - am 22.08.2009 04:29

Re: DVB-T Empfang im El besser als Radioempfang!!

Weil wohl an einen adressiert habe ich nicht alles verstanden im ersten Moment dachte ich MOB gelesen zu haben... ;)
Aber
Zitat
RTL-Container ergießen sich dann zusammen mit den Wassermassen durch den dafür vorgesehenen Kanal.
war doch für eine herzlichen Lacher gut.

von thegray - am 22.08.2009 09:58

Re: DVB-T Empfang im El besser als Radioempfang!!

Stimmt, ich habe ja einiges dabei nicht erwähnt: einmal ist der Frequenzabstand der Radiostörungen viel geringer als fürs Fernsehen, zum anderen passen mehrere Antennen ins Innere des für Höchstfrequenzen durchlässigen Cityelgehäuses. Mehrere, weil man bei den hohen Frequenzen unter Wellenauslöschungen leidet, die durch zwei Empfangsteile und Antennen, gute Autoradios haben auch so etwas, ausgeschaltet werden. Bei niedrigeren Frequenzen gibt es auch den Trick gegen Wellenauslöschungen mit einer zirkular polarisierten Welle, damit kennen sich die Funkamateure unter uns aus...

von Bernd Schlueter - am 22.08.2009 22:39
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