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elweb
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LiFePO4 Batterienpacks vom Elektrofahrrad in einen City EL?

Startbeitrag von Perpetuum am 01.09.2009 07:25

Hallo zusammen!

Da ich Student bin und mir einen teuren neuen oder wenig gevrauchten CityEL nicht leisten kann, ihn aber in jedem Fall fahren will, dachte ich mir kaufe ich einen sehr alten bei EBay. Bei diesen Angeboten sind die Battrien aber immer Schrott.

Ich würde mir gerne statt Bleigel-Akkus lieber langlebige LiFePO4 Batterienpacks, die eigentlich für ein Elektrofahrad da sind in so einen älteren CityEL einbauen. Diese zum Beispiel: [www.activeshop24.de]

Ich weis leider nur nicht ob das auch klappt. Wenn die ganze Elektronik vom CityEL auf 36 Volt ausgelegt ist, sollte da von der Spannung auch in Ordnung gehen. Das Problem sehe ich eher in der Dauerentladung. Bei diesem Battriepack steht eine Dauerentladung vin 30 Ampere drann. Bei 36 Volt macht das eine Dauerleistung von nur ca. 1kW. Allerdings ist im CityEL ein 3 Kw Motor drinn.

Kann man drei dieser AkkuPacks einfach in Reihe schalten um einen Entladestrom von 3 Kw zu erreichen? Oder gibt es dann Probleme wie Ausgleichsströme? Gibt es überhaupt irgendwelche bezahlbaren langlebigen Battrien die man in so einen CityEL einbauen kann?

Viele Grüße
Perpetuum

Antworten:

Hi,

wie weit wolltest du dann mit deinem "alten EL " Fahren ?

Falls du nur ein paar Km damit fahren willst , reichen evtl ein paar

Billig Starter Akkus aus dem Baumarkt.

Die Fahrrad Lipos machen (meiner ansicht nach ) die hohen Belastungen

beim 36 Volt El nicht (lange) mit.

Bei 3 Satz davon , kannst du dir ja schon fast einen Lithium Satz kaufen


Gruß Tom.

von Tomfe - am 01.09.2009 07:50
Hallo,
Tja da müsstest Du mindestens 4 dieser Packs 36V 12Ah parallelschalten um
den Anfahrstrom bzw den Strom bei Steigungen und eine akzeptable
Reichweite zu bekommen. Bei 4ren wären das ca. 40Km. schätz ich mal grob.
das sind dann auch schon um die 1200 EUR - würde vielleicht bei einem
ganz alten EL mit 1KW Motor gehen.

von EL-Wolf - am 01.09.2009 07:57
Zitat
Bei 3 Satz davon , kannst du dir ja schon fast einen Lithium Satz kaufen


Das sind ja Lithium-Battrien. Oder was meinst du mit Lithium-Satz? Das LithiumSystem vom Hersteller des EL kostet über 3000. Da sind die 1200 ¤ doch deutlich günstiger. Mir geht es hier maßgebrlich um die Wirtschaftlichkeit.

Bleigel/Vließ kosten auch ganz schön viel und sind wenn man pech hat nach 2.000 km kaputt oder ebend nach 10.000. Aber 100.000 km kann man damit nicht fahren. 50km Reichweite reichen mir völlig aus.

Die frage ist nur ob ich die Teile einfach so in Reihe schalten kann oder ob das Problematisch ist...

von Perpetuum - am 01.09.2009 08:06
Also 50 Km Reichweite , mit irgendwelchen"Billigakkus" kannst du schon
mal Vergessen,
Ich habe die Tage bei so einem Rollershop in Berlin 60 Ah Thundersky für
1600 ,- Euro ( 48 Volt ) gesehen , für 36 Volt kommst du da schon wesentlich
günstiger ran , musst einfach suchen, ...

Gruß Tom.

von Tomfe - am 01.09.2009 08:58
Hier meine Erfahrungen und Tipps für Dich (CityEl 36V seit Anfang 2008).

Insb. die alten Els mit 36V und dem alten Motor (die neueren heißen F4) sind echte Akku- fresser, da häufig hohe Ströme entnommen werden. Also kann die Akku-Kapazität eigentich gar nicht hoch genug sein (Peukert-Effekt: je höher der Entladestrom, desdo geringer ist die entnehmbare Kapazität). Blei-Akkus mit mind. 100Ah sind daher unumgänglich.

Ich habe bereits zwei Sätze mit teuren Blei-Fliess-Akkus (CTM 100) zerfahren, jeweils deutlich unter 10000km Lebensdauer. Ich fahre 20km am Tag und kann in der Schule nicht zwischenladen. Beide mal ist jeweils ein Akkus total eingebrochen. Nun habe ich mir LiPoFe4s bestellt, hier sieht das alles etwas anders aus (hoffentlich).

Derzeit - bis die LiPos da sind - habe ich mir billige Starterakkus vom Verbrauchermarkt reingelegt (3*95 Ah, 300 Euro; aus Polen gibt es auch billige Vliess-Akkus). Einer ist schon kaputt (reklamiert und ausgetauscht...hi hi hi), die anderen gehen noch, bislang knapp 2000km damit gefahren. Leistung und Reichweite ist geringer als bei den teuren Blei-Vliess, aber für kurze Strecken (5-20km) kann man damit leben, wenn auch nicht auf Dauer. Vielleicht kriege ich 3000km aus den Starter-Akkus raus, wäre schön. Blei-Gel-Akkus sollen auch ganz gut sein, aber wohl recht kälteempfindlich.

Bei LiPoFe4-Akkus sparst du ordentlich Gewicht und kannst mit 60Ah-Kapazität ca. 40km weit fahren mit besseren Fahrleistungen.

Also mein Tipp: El mit F4-Motor kaufen (Perm), möglichst 48V (dann Strombelastung geringer), Akkus mit mind. 100 Ah und bei Blei möglichst immer sofort nachladen. Die Investition in Li-Ionenakkus ist teuer(er) und mit Risiko behaftet, da noch wenige Langzeiterfahrungen bestehen.

Jetzt darf jeder wieder schimpfen, das sind meine Erfahrungen und meine Meinungen.

Gruß
Julian

von J. Affeldt - am 01.09.2009 09:16
Hallo,

schonmal über NICD nachgedacht?
schau mal hier:
[forum.mysnip.de]
und hier:
[elweb.info]

ob das nicht etwas für Dich ist.

Gruss

Carsten


von inoculator - am 01.09.2009 09:42
Ich habe 3 Stück Lifepo4 36V 20Ah Akkus von Ebay (China) in meinem City-el eingebaut und es funktioniert gut. Ich habe die Strombegrenzung auf 90 A eingestellt und probiere wenn immer möglich mit maximal 60 A zu fahren. Geladen wird mit den drei zu den Batterien gelieferten 3 A Ladegeräten (parallel geschaltet). Da ich so lade funktioniert der Kappamesser natürlich nicht, aber ich fahre nach Spannung. Wenns unter 36V geht, gehe ich an die Steckdose. Die Akkus sind recht stabil. Die ersten 20 km fahre ich mit 37.5 bis 36.9 V die restlichen 8 km bin ich zwischen 36 und 37 V je nach Fahrstrom. Das BMS der Akkus habe ich übrigens ausgebaut, weil das bei 30 A pro Batterie überhitzt und die elektronischen Schaltteile mir weggeschmolzen sind. Die Dinger balancieren eh nicht. Das muss ich mal extern machen.

Ich komme bei kaltem Wetter (5 Grad) 32 km weit (Strecke ohne grosse Hügel. Heute fahre ich 28 km mit einem 100m hohen Hügel dazwischen und es reicht. Ich bin meistens am Schluss noch bei 36V (unter Last 30-50A)

Ich habe bis jetzt 50 Zyklen gemacht und kann somit noch nichts zur Lebensdauer sagen.
Gewicht 21 kg!!! Für den Preis (900 Euro) kann ich echt nichts sagen, soviel hätten bei uns in der Schweiz auch die Blei Akkus gekostet.

Ich habe einen Thrige Titan mit Riemenantrieb.

von begikal - am 01.09.2009 14:19
Wow, das hört sich gut an, da der Thrige-Motor ja mehr Strom zieht als der Perm. Kannst du nicht deinen Lader umstellen lassen, um damit die LiPos zu laden? Ginge schneller und ist ggf. auch besser für die Akkus...Und dann alle Woche einmal mit den Einzelladern symmetrieren (so mache ich das mit meinen Bleiern im Moment).

Dann kann ich meinen 60Ah und Perm-Motor durchaus mit guten 40km Reichweite rechnen, die ich aber selten brauchen werde. Bei 20km ist die Entladetiefe auch so gering, dass mit einer hohen Zyklenzahl gerechnet werden kann.

Beim Preis sehe ich das auch so, der Aufpreis gegenüber 100Ah Blei-Vliess (z.B. zu CTM) wird immer geringer...

Gruß
Julian

von J. Affeldt - am 01.09.2009 15:42
Hallo

Der aktuelle Preis bei Lithium ist 1,5¤/Ah, bei 10 zellen mit 100Ah bist du dann bei 1500¤, für BMS + Anzeige + Lader würde ich noch mal 300 ansetzen.

Bei den Fahrradakkus sind meißt nur 9 Zellen verbaut und es wird mit 4V/Zelle geladen,

Wenn man also 9*12 Ah rechnet dürfte so ein Pack nicht mehr als 160¤ kosten damit es sich rentiert.

Im Fahrrad betragen die Ströme im Durchschnitt unter 10A

Gruß

Roman




von R.M - am 01.09.2009 16:59
Wie teuer kommen denn so 48V 60Ah LiPos?
Damit sollten doch 120A Stromentnahme möglich sein?
Mit sicheren 40km Reichweite sollten doch so einige zufrieden sein, muß ja nicht immer der 200Ah Satz werden.

von Sascha_W - am 01.09.2009 17:04
Zitat
Sascha_W
muß ja nicht immer der 200Ah Satz werden


Das kommt aber immer auf den zu erwartenden Stromfluß an. Grüß dich Sascha. :rp:

Meine LCP 200AH im EL sind optimal. Der Entladestrom sollte bei meinen Zellen 0,3C sein, in Worten also etwa 67A.
Strombegrenzer auf 80A, niemals Kickstart, immer behutsam Beschleunigen, die Berge immer mit vollem Compound und wenns geht... gleiten lassen.

Diese Fahrad-Zellen LiFePo4 können 12 Sekunden lang 3C (laut dem Bild im www.activeshop24.de) und dann werden diese Päckchen warm und wärmer und noch wärmer...ab der 13ten Sekunde !!!

70A sollten die Zellen auf Dauer im City El liefern können, jedenfalls beim "alten" Thrigge Motor ohne dass dabei die Spannung großartig einbricht. (für mich gibt es übrigens nichts besseres als den Thrigge mit Riemen) :cool:

Diese 12Ah Zellen würde ich nicht mal mit 1,5C Dauer-belasten. Um auf 60Ah Nennkapazität zu kommen, braucht man also schonmal 5 Stück dieser Packs. 1500 Ocken ähh,- Euro.
Mit mehr als 50 Ampere würde ich dieses fünfer Päckchen auf Dauer nicht belasten. 10 Sekunden ja... :sneg: vielleicht.

Ich habe gesehen und erlebt, was passiert, wenn statt 2x100Ah Zellen nur 2x65Ah Zellen parallel in einen 12er Block 200Ah integriert werden. Die 100Ah LiMg entpuppten sich nach späterer Prüfung an meinen elektronischen Lasten, als 65Ah Zellen. Na ja, hatte sie gebraucht gekauft und jetzt sind sie halt Platt... :rolleyes: :D

Wer 100.000 Kilometer mit dem EL fahren will sollte an den Batterien nicht sparen.
Denn: Wer billig kauft, kauft zweimal (mindestens). Und billig kaufen kann ich mir nicht leisten !!!
Ich hab es zwar wieder getan (mit den 100Ah's) habe draus gelernt und brauche selbst für den Spott nicht zu sorgen.
Zitat
Perpetuum
Aber 100.000 km kann man damit nicht fahren
:hot: :hot: :hot:
@Perpetuum: Kauf dir ne alte EL-dame und hol dir vernünftige Akkus. Dann hast du auch Spaß am lange, lange und noch länger fahren :spos:

Grüße
Johannes

PS.: Dieser Thread gehört eigentlich in das elweb Forum zu Batterien und Ladesystemen, oder?

von Multimegatrucker - am 01.09.2009 18:01
Hallo

Die Rechnung ist doch einfach: nehmen wir mal 15 Zellen für 48V dann haben wir 15*60 Ah =900 Ah

Du hast dann immerhin etwa 54V also etwas mehr als bei Blei

mal 1,5¤/Ah dann sind das 1350 ¤ dazu kommen noch die Balancer mit minimal 6¤ je Stück dazu.
Ein komplettes BMS wird wohl etwas teurer denke mal so für 200 bis 250¤ sollte sowas zu haben sein.


Gruß

Roman

von R.M - am 01.09.2009 18:32
Zitat
Diese Fahrad-Zellen LiFePo4 können 12 Sekunden lang 3C


Das mit den 12sec. war mir nicht bekannt.
Ich hatte nur den Thread von Kjeld Holm im Kopf, der mit 60Ah Litiums auf seine 48V gekommen ist:
Riss im Dom

von Sascha_W - am 01.09.2009 18:39
Zitat
R.M
Die Rechnung ist doch einfach: nehmen wir mal 15 Zellen für 48V dann haben wir 15*60 Ah =900 Ah

Du hast dann immerhin etwa 54V also etwas mehr als bei Blei

mal 1,5¤/Ah dann sind das 1350 ¤ dazu kommen noch die Balancer mit minimal 6¤ je Stück dazu.
Ein komplettes BMS wird wohl etwas teurer denke mal so für 200 bis 250¤ sollte sowas zu haben sein.


...und genau so würde ich es machen Roman. :spos:

Der Student will doch fahren :cool:

Edit: Obwohl...: Er braucht nur 12 Zellen wenn er mit 36V unterwegs sein will. 12x60 = 720Ah x 1,5 EUR = 1080,-EUR

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 01.09.2009 19:21
Ich bin gestern mit meinen 16 Stück 60Ah Lifepo4 Batterien ( TS ) 60km weitgekommen, Hügeliges Gelände, durchgedrücktes Strompedal ( max über 60kmh )! Hab jetzt über 3000km drauf. Wer fährt da noch Blei ??
Gruss Walter

von Walter Humbel - am 01.09.2009 19:44
Ja genau Walter,
erstmal Glückwunsch...

Das ist die Masterfrage !! :D :D :D :D :spos:

Wer fährt da noch Blei ???!!! :confused: :eek: :confused: :rolleyes: :confused:


Jetzt mal im Ernst: Ist das nicht irre mit den Lithiums? Da fragt man sich doch wirklich öffter: Woher kommt eigentlich diese brachiale Energie, oder? :rp: :rp:

Grüße
Johannes



von Multimegatrucker - am 01.09.2009 19:54
Zitat
Ich bin gestern mit meinen 16 Stück 60Ah Lifepo4 Batterien ( TS ) 60km weitgekommen, Hügeliges Gelände, durchgedrücktes Strompedal ( max über 60kmh )! Hab jetzt über 3000km drauf. Wer fährt da noch Blei ??


Hallo!

Erstmal Danke für die vielen Antworten!

Bisher bin ich auf Batteriepacks mit LiFEPo4 Zellen gestoßen die max. für 1600 Watt Motoren ausgelegt sind. (Beispiel: [www.pingbattery.com]).
Bei diesem Pack steht Rated Discharge Rate 30 Ampere und Max Continous Discharge Rate 60 Ampere. 60 A * 48Volt macht etwa 3000 Watt, was für den Motor wphl reichen würde.

Ich verstehe nicht ganz warum das für 1600 Watt Motoren vorgeschlagen wird. Werden die Zellen geschädigt, wenn zu hohe Ströme fließen?

Woher bekommt man diese 16 Stück 60Ah Lifepo4 Batterien? Sind das die gleichen wie in den Fahrrad Packs oder sind das spezielle die höhere Ströme vertragen?

Grüße
Perpetuum

von Perpetuum - am 02.09.2009 09:28
Das sind ThunderSky Batterien. Schau mal unter [www.evcomponents.com]. 66$ pro Stück (kommt natürlich noch Transport und Zoll usw) dazu.

Gruss Walter

von Walter Humbel - am 02.09.2009 09:42
Ahh!

Für 16 Stück macht das rein für die Batterien mit dem heutigen Umrechnungskurs gerade mal 750 Euro! Wieviel an Zoll + Versandkosten kommen denn da ungefär dazu?

Wenn die Battrien halten was sie versprechen (nach 3000 Ladezyklen immer noch 80% Kapazität), dann macht es in meinen Augen keinen Sinn sich Blei oder NickelCD zu kaufen. Die Batterien sind leichter und haben eine längere Lebenserwartung als Blei oder NiCD. Oder übersehe ich da was?

Leiden die 60AH Battrien nicht stark unter der erhöten Strombelastung? Schließlich ist die normale entladerate 30 Ampere. Welche Ströme kommen eigentlich bei so einem ollen alten 36 Volt CityEl zu stande? Und welche bei dem neusten mit 48 Volt?

Grüße
Eduard

von Perpetuum - am 02.09.2009 10:05
Bei meinem 36V, F4 (Permmotor) habe ich heute mal genau darauf geachtet (alle Angaben gemäß LED-Anzeige), geradeaus

40 km/h: 20-30 A
50 m/h: 30-40 A

Wenn man die 50km/h erreicht hat, dann kann man (bei gerader Strecker ohne Steigung) noch gut am Gaspedal nachlassen und die Geschw. wird gehalten.

Anfahren: 100-110 A für 10-15 Sekunden bis zum Erreichen von 50 km/h.

Bei der 48V-Version sollten die Ströme 25% niedriger liegen, da die Spannung 25% höher ist, daher werden die Akkus auch weniger belastet (=höhere Lebensdauer).

Beim Thrigemotor dürften die Ströme etwas höher liegen.

Julian

von J. Affeldt - am 02.09.2009 12:47
Hallo

Die Ströme im EL betragen beim anfahren und am Berg bis zu 150A beim Thrige, unter 60AH würde ich da nicht gehen.

Bei den China Packs für Fahrräder und Roller ist der Maximalstrom dadurch vorgegeben daß ein Schaltelement (Transistor oder Relais) in die Leitung eingebaut ist um den Akku vor Unterpannung zu schützen.

Bei Selbstimport mußt du mit 19% Einfuhrumsatzsteuer und 2 bis 3% Zoll kalkulieren, die Frachtkosten schlagen schnell mit 100 bis 200¤ zu Buche

Der Selbstimport rentiert sich meines Erachtens nur bei größeren Stückzahlen zumal man da auch die Garantie bedenken muß.

Die Akkus bekommst du in D z.B. bei E-Bike, Peter oder Gero, einfach mal im An-Verkauf gucken.


Gruß

Roman



von R.M - am 02.09.2009 15:56
Zitat
Die Rechnung ist doch einfach: nehmen wir mal 15 Zellen für 48V dann haben wir 15*60 Ah =900 Ah
Du hast dann immerhin etwa 54V also etwas mehr als bei Blei
mal 1,5¤/Ah dann sind das 1350 ¤



So war meine Frage gemeint, das das mit den winzigen Fahrradakkus nich hinhaut war mir klar.
Mit 60Ah kommt so ein LiFePo Umbau ja schon in rechenbare Bereiche für Kurzstreckenfahrer.


von Sascha_W - am 02.09.2009 17:08
Zitat:

Du hast dann immerhin etwa 54V
--------------------------------------------------
Das ist zwar richtig , aber nur als Ladeschluss. Die Spannung beim fahren beträgt dann etwa 49V am Anfang und 46 zum Ende hin.

Grüße , Frank

von DL1DUK - am 03.09.2009 07:41
Hallo

Das ist im Mittel aber immer noch mehr als bei Blei oder Nicd, von daher sind die 15*60AH Zellen durchaus mit 48V 80Ah Blei zu vergleichen.

Der Preisunterschied ist dann nicht mehr groß zu Blei, auf die Lebensdauer gesehen ist es sogar billiger, das BMS ist ja eine einmalige Anschaffung.

Gruß

Roman

von R.M - am 03.09.2009 16:47
Hallo,

Zitat
Der Preisunterschied ist dann nicht mehr groß zu Blei, auf die Lebensdauer gesehen ist es sogar billiger

Woher willst du das wissen? Bislang war die "Testphase" ja noch nicht allzulang. Ich konnte auch noch keine Aussagen zur realen Lebensdauer der sagenumwobenen LiFePo4. So ein wenig skeptisch bin ich da schon.

Gruß,
Bolko

von bolkobienert - am 03.09.2009 19:20
Nun ja wenn man sich vorstellt das Schätzungsweise 20-30% der Lions in den Notebooks nach 3-4 Jahren den Löffel abgegeben haben. Wobei sich das mit steigenden Qualität/Preis etwas zum Positiven verschiebt. In 2-3 Jahren wissen wir mehr - zum Donner ABER wer will denn wirklich so lange WARTEN GRRRR

von thegray - am 03.09.2009 19:46
Hallo

Die ersten Lithium-Fahrer sind inzwischen so bei 30000 km also mindestens 2 Blei Sätze, wenn ein Lithium Satz soviel hält wie 2 Bleisätze dann hat sich das Ganze doch schon rentiert.


Gruß

Roman

von R.M - am 03.09.2009 20:07
Da hat er natürlich auch recht - vor allen wenn das dann auch in deutlich unter der derzeit "geschätzten" kalendarischen Leben von 4Jahren passiert und dann noch ein paar virtuelle Bleisätze dazu kommen.
Bei guter Pflege und Auslegung +++ vor ein paar Tagen wurde ja berichtet das TS (LiFePo) seine "garantierten" Zyklenzahl nach oben korigiert hat.



von thegray - am 03.09.2009 20:32
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