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elweb
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Akkureichweite bei Kälte von ca. 40 km auf ca.20 km reduziert

Startbeitrag von hiframi am 05.12.2009 07:59

Eine Frage an die erfahrenen Elli-Piloten:

kann es sein, dass neue Blei-Akkus aus Sept. 09 bei ca. 0°C Temperatur nur noch gut 20 km Reichweite hergeben? Vorher, bei warmen Wetter waren es noch gut 40 km.

Ich habe 3 x 12 V 100 Ah Bleiakkus, wie gesagt neu,
94er Ellie mit Trige Motor
45 km/h -Version.
Ich bin mit Licht gefahren, aber OHNE Heizung.


Was macht Ihr dagegen, was bringt es und wieviel kostet es?

Danke für Eure Antwort im Voraus!


Hab übers Wochenende mal gebastelt. Hab nen 88 Ah Bleiakku in den Kofferraum, über Spannungswandler rauf auf 230V und über 3 Trafos wieder zurück auf 43 V. Die 3 Trafos hab ich an den Batterien als Heizung befestigt. So sollten die 3 Bleiakkus langsam nachgeladen werden.

Hab die Akkus leergefahren (ca. 23 km) danach über o.g Anordnung die Akkus nachgeladen.
nach ca. 2 Std. hatte ich wieder Saft für ca. 5 km!!


Zusätzlich hab ich den Unterboden meiner Elli mit Schaumstoffmatte geschlossen und isoliert.
An den Seiten ist es, glaub ich, fast unmöglich den Motorraum ganz abzudichten.
Hab es gemacht, so gut es ging, bin aber noch nicht zufrieden.

An diese Sache muss ich nochmal ran!

Werde weiter berichten, ob Maßnahmen was bringen.


19.12.09
Den Reserveakku habe ich wieder ausgebaut. Der Erfolg hielt sich entgegen den Erwartungen zu stark in Grenzen. Dafür 3 Heizfolien von Elektro-Conrad rein.Gemessene Leistung: ca. 27 Watt je Heizfolie. Zusätzlich habe ich den Batterieraum von unten komplett abgedichtet. Die Isolierung und Abdichtung des Motorraums hat eine Reichenweitenverbesserung auf ca. 26 km gebracht. Danach begann die Batterieanzeige zu blinken, sodass ich insgesamt vielleicht 28 km gekommen wäre. Mit Batterieheizung habe ich noch keinen Reichweitentest. Vorher möchte ich noch ein Voltmeter einbauen, das ist sicherlich zuverlässiger als die "Tankanzeige" des City-El.

Das City-El wird von meiner Tochter benutzt. Sie fährt damit 13 km zur Schule.
Dort erregt das Fahrzeug einiges Aufsehen. Der freundliche Hausmeister hat extra eine Steckdose an der An der Außenwand installiert (selbstverständlich mit Stromzähler). Somit sind nachmittags die Akkus wieder voll und die Batterien warm.

Somit müsste das Problem gelöst sein.




Antworten:

Hallo hiframi,
joo, kann sein. Die Kaelte pruegelt boese auf die Bleiakkus ein. Das merkst du daran, dass die Spannung staerker in die Knie geht. Um aehnlich wie im Sommer zu fahren, belastest du die Akkus, ohne dies gross zu merken.

Die Loesung? Isoliere deinen Batteriekorb, um den Temperaturverlust im Stand, also die Auskuehlung der Zellen in den Griff zu kriegen.[elweb.info]
Hier siehst du ne Isolierung, die ich damals gemacht hab. Die Sache mit den Rettungsdecken ist sehr kniffelig, funktioniert aber prima und kostet nicht viel. Vermutlich wirst du mich bei der Fummelei verfluchen..
Ferner solltest du unbedingt eine Akkuheizung verbauen. Ich rate dir zu dem Umbau von Bernhard Stroop, hier ist der Link: [www.elmo-freunde-gt.de]
Diese Heizfolien kosten beim Conradler keine 10 Affen und sind echt klasse. Ich hab drei verbaut und betreibe diese ueber ein altes Computernetzteil im Stand.

Bei Problemen melde dich. Wo kommst du her?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 05.12.2009 08:50
Hallo

eine Halbierung der Reichweite bei 0°C ist zuviel, mehr als 5% weniger war es bei mir nicht.

Ich vermute mal da funktioniert die Temperaturkompensation des Ladegeräts nicht.

Klar ist Akkuheizung Pflicht wenn man im Winter durchfahren will, aber selbst mit Heizung wirst du die Akkus nach längerer Standzeit bei großer Kälte nicht über 0°C bekommen und mit dieser Temperatur sollten Bleiakkus ganz gut klarkommen.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.12.2009 09:16
Moin Roman,
die Akkus sind doch schon vorgeschaedigt. Wenn die bei guten Bedingungen nur noch 40 Kilometer schaffen, wundern mich 20 im Winter nicht..

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 05.12.2009 09:21
Hallo

Also für mich sind 0°C kein Winter da sollte sich die Temperatur noch nicht so bemerkbar machen, wenn ich mir die Lademimik so anschaue hab ich Zweifel daß die Dinger richtig geladen werden.

Ich bin ja auch einen Winter mit Schrottakkus gefahren, aber bei 0°C Akkutemperatur waren immer noch 50 km drinnen also etwa 5 km weniger als im Herbst.

Das Isolierung und Akkuheizung reingehören ist klar, aber selbst damit wird man um niedrige Akkutemperaturen nicht herumkommen.

Wenn ich mit 16°C Akkutemperaturlosgefahren bin waren es bei Kälte abends immer so um die 0°C.


Gruß

Roman

von R.M - am 05.12.2009 09:30
hallo.

also meine fast neuen ctm's sind auch erstmal ganz schön eingebrochen im gegensatz zum sommer.
und bei meinem original-lader funktioniert die temperaturkompensation einwandfrei.
jetzt heize ich die akkus bis 20 grad auf und die reichweite ist wieder wie immer.
die chemie eines bleiakkus braucht eine gewisse temperatur um richtig zu funktionieren, da nutzt auch eine höhere ladespannung nicht viel. von daher ist auch die temperaturkompensation im winter nur bedingt hilfreich. natürlich ist sie im sommer unerläßlich.
meine akkus werden nur im stillstand beheizt und halten dank guter isolierung die temperatur über den arbeitstag.

gruß thomas

von salonmonteur - am 05.12.2009 10:40
Hallöchen,

ja das kann normal mit dem Einbruch der Reichweite sein.
Siehe auch schon die Erklärung im FAQ-Bereich: Akkus: Heizen und Temperaturmanagement

Je Nach Batterietyp kann es sein, dass eben nur noch 50% der Reichweite raus kommt.
Dies kann man in den Datenblättern der Batterien finden.
Ansonsten auch schauen ob eben die Ladeentspannung nach dem Batterietyp im Winterpasst.
Auch diese Angabe findet man allgemein im Datenblatt zur Batterie.
Am einfachsten ist es, wenn das Ladegerät die Spannung über einen Temperaturfühler anpaßt.


von Bernd Rische - am 05.12.2009 11:02
Hallo allerseits

Der Mann Fährt einen Thrige ! CC gibt 30-50 Km Reichweite an,
insofern liegt er doch im Mittel, wenn nun die Reichweitehalbiert
ist , kann man ja Versuchen mit Batterieheizung + Lade bzw.Temperaturcompensation
noch was zu machen

Gruß Tom.

von Tomfe - am 05.12.2009 11:48
Hallo!

Mein Bleiakkuhersteller empfiehlt eine Betriebstemperatur der Akkus von mindestens 30° C.
Die maximale zulässige Betriebstemperatur liegt bei 50°C.
Mit 48°C wurde das El bereits einmal gefahren. Die Hohe Temperatur kam zustande durch hohe
Außentemperatur mit intensiver Nutzung ( laden/fahren). Das EL ist bei dieser Temperatur recht spritzig zu fahren.
Bei 30°C erreichte ich nach 28.000 km Laufleistung noch immer 40km Strecke ( Flachland, 45km/h)
Vor einigen Monaten habe ich 2 der 3 Akkus ausgetauscht.(Reichweitenmangel)
Der eine noch verbliebene Akku hat nun ca. 32.000 km runter und macht mit den anderen (gebraucht, aber < 10.000km) noch ganz gut mit. (> 35km) .
Nach meiner Erfahrung steht und fällt die Performance von Bleibattereien mit der Temperatur derselben.
Ich habe noch 3 Heizfolien ( Conrad) im Regal liegen , allerdings 230V Ausführung. Diese haben eine höhere Leistung als die 12V Ausführung.
Bei Interesse bitte melden. Gebe ich zum halben Conradpreis ab.

Grüße an Alle,

Ludger Bentlage



von L. Bentlage - am 05.12.2009 13:00
Ich hatte auch ein EL mit Thrige aber trotzdem bin ich meist bei 40km und mehr gelandet da ich mit 70/14er (5:1) Kette gefahren bin. (ich bin mit weiderbelebten 3x Blei Vlies 100Ahc5 gefahren.)

Also das einfachste ist:

Drei Kunstoff platten mit schaumstoff bekleben und in den Batteriekorb einlegen und darauf die Heitzmatten.

Danach Seitlich den Batteriekorb mit dünnen Schaumstoffmatten bekleben und die batterien einsetzen.

Alles in allen bringt es vieleicht 10-12°C differenz zur Ausenteperatur.

Das ist vieleicht nicht viel, aber es dürfte ein wnig bringen.

Was das kostet kann ich dir nicht sagen da ich die klamotten so rumligen hatte.
(Schaumstoff matten aus Pc teile verpakungen und die heitzmatte hatte ich mal geschenkt bekommen. (3x 12V 10Watt)

Ich schätze mal so 40¤ solte sowas kosten, aber mehr würde ich auch nicht ausgeben.

von Hobbyschrauber Mario - am 05.12.2009 13:19
Das wird wohl bei den meisten auch so in der Betriebsanleitung stehen das man sie mit mindestens 25 bis 30°C betreiben soll.

Nur wie Isolieren wir unsere Bleier so das mindestens 30°C zustande kommen ?

Also wenn man den Perm132 Batteriekorb hat ist das leicht die Blei-Batterien zu isolieren.
(Einne Große Fläche die man mit Schaumstoff und anden Dämmaterialien auslegen kann.)

Nur beim TTL140B Korb ist das nicht so einfach.
(Da müste man eine Mänge kleinteile dämmen damit man auf die besageten Temperaturen kommt.)

[Vieleicht Sandwich bauweise Styropor-Aluminiumfolie-Schaumstoff ?]

von Hobbyschrauber Mario - am 05.12.2009 14:26
Mein Saxo geht mit seinen Nicads auch von 90km auf 65 km zurück, allerdings bei +35 Grad verglichen mit unter -10 Grad, bei gleicher Fahrweise, mithalten mit holländischen Rennlastwagen. Es wird Zeit, dass ich meine Batterien mit der Standheizung auf Temperatur bringe. Die hat knapp 2 kW Heizleistung und dürfte die Batterien pro Stunde ca 15 Grad wärmer bekommen. Kostet mich dann pro Stunde 15 Cent Benzin, spart aber mehr an Strom und damit an CO2 ein. Isolieren brauch ich wohl nicht. Die Saxos von Citroen haben eine effektive Wasserumlaufkühlung , in dem Fall Heizung. Der Motor hat bei Kälte mehr Wirkungsgrad. Wie ist das bei Blei imCityel? 100kg Akkumasse entsprechen schätzungsweise dem Wärmeinhalt von 30 Litern Wasser. Mit einer kWh Strom aus der Dose sollte man die um 30 Grad aufwärmen. Das spart eine volle kWh Ladung, bei nahezu 100% Wirkungsgrad und voller Sommerspritzigkeit. Billiger könnt Ihr keinen Turbo einbauen und Fahrer tut die Abwärme gut. Die Bleibatterien lassen sich viel länger fahren und werden geschont. Batterieheizung ist wohl ein Muss. Eine 1 cm dicke Isolierung rund um die Batterien, vor allem unten, verliert bei 40 Grad Temperaturdifferenz ca 200 Watt. Nach fünf Stunden wären nur noch ca 10 Grad von der Wärme übrig. Dicker isolieren wäre also nicht schlecht. 10 kg Natriumacetatlösung wären überhaupt nicht schlecht als Wärmespeicher, auch für den Fahrer.
Bei Lithium ist die Batterieheizung noch effektiver und noch deutlich billiger:
Lieber kleinere Batterien bei ordentlicher Temperatur!
Vorschlag: Ein ca. 5cm dickes Acetatkissen als Batteriedeckel, das heizt im Nu Inneraum und Batterien, wenn man einen Ventilator einbaut. Nach unten benötigt man übrigens nur eine Alufolie und eine winddichte 2 cm dicke Luftschicht!
Natriumazetatakkus geben ihre Wärme erst ab, wenn sie durch einen heftigen Schlag aktiviert werden. Übt doch mal an den kleinen Wärmekissen, die jetzt wieder überall für 1 bis 2 Euros angeboten werden. Natriumazetat ist spottbillig, wenn man es in größerer Menge kauft, nicht in der Apotheke.
Bisher hat noch keiner gebastelt.

von Bernd Schlueter - am 05.12.2009 15:36
Ich fahr Twike, aber ich hab das hier gesehen.
@Bernd wie willste die Kissen wieder aufladen ??? Die müssen doch in min. 75 Grad heißes Wasser bis se wieder flüssig sind und langsam abkühlen lassen ohne erschütterung.

Das ist doch alles aufwendig. da ist doch eine elektrische Heizung besser und einfacher, oder. Zusammen mit einer guten Isolierung doch unschlagbar?!?

sg

Marcus
Tw676

von Twiker76 - am 05.12.2009 21:25
Einfacher ja, sozusagen umsonst. Aber sie wirkt nur morgens, wenn der Stecker steckt. Das Natriumazetat muss sogar in kochendes wasser gesteckt werden, wenn es nicht zu lange dauern soll. Da wäre noch die große Tüte mit griff, damit man sich nicht verbrennt. Vom Gewicht her speichert das Azetat so viel Energie, wie eine Lithiumzelle Strom. Es kommt knallheiß auf den Batteriedeckel und heizt Ellis Bude, die Akkus wurden schon vorher elektrisch aufgeheizt. Abends , wird das flüssige Azetat dann "gezündet, es erstarrt sofort und hält für lange Zeit eine Temperatur von über 60 Grad.
Nunja, die kleinen Musterkisschen in Herz- und Weihnachtsmannform kann ja jeder im Kaufhaus ausprobieren. Wir benötigen natürlich die Cityelform.
Es ist schon Aufwand, die billige Quelle für das Azetat und die stabile, wasserdichte Plastiktüte aufzutun. Knackfrösche sind in den Taschenwärmern von Aldi und den Cos.

Es gibt zwar noch eine viel schönere Lösung, Heizung über eine elektrische Wärmepumpe, im Sommer Kälte und im Winter Wärme. Eigentlich ein Muss für ein Elektroauto, das etwas auf sich hält. Die Japaner bauen es schon längere Zeit, in Deutschland sollte die Kompaktklimabox einmal Gesetz werden, bis man sich für CO2 entschied. Dabei basteln die noch...
Fortschritt per Gesetz. Die elektrische Lösung hat den Vorteil, dass Energie, die nicht benötigt wird, zum Fahren zur Verfügung steht.

Cityel? Ein paar mit Azetat gefüllte Plastikflaschen halten wenigstens das Innere temperiert und beschlagfrei. Die Wärmeübertragung auf die Batterien stelle ich mir, ehrlich gesagt, schwierig vor.
Wie heiß wird eigentlich der Curtis im Winter bei normaler Fahrt?
Bei Kälte haben Mosfets weniger Verluste!

Klar, die Isolationslösung ist allen anderen vorzuziehen. Auch der Thrige heizt dann und wirbelt die Wärme gegen die Batterien. Im Sommer dann wieder im Bikini.
Ansonsten, der Platz im Ciyel ist beschränkt. Azetat-Tüten passen immer hinein. Deshalb. Wer fragt mal im Chemikaliengroßhandel? Spottbillig im Vergleich zu jährlich neuen Batterien.
Das Azetat muss rein sein und der Zusatz einer geringen Menge Inhibitor könnte vorteilhaft sein, damit das Azetat nicht schon vorzeitig infolge de Federungskomforts des Cityels erstarrt.

von Bernd Schlueter - am 06.12.2009 08:50
zurück zum Blei...

Hallo hiframi,

entgegen Roman kann ich bestätigen, dass Bleiakkus bei deutlicher Kälte 0° auch deutlich Kapazität lassen. Das war bei meinen nicht mehr neuen Bleigelakkus im Colenta so und ist bei meinen neuen Bleigelakkus im Saxi so. Hatten alle temperaturgesteuerte Profiladegeräte.
Deswegen werde ich bei für meine im Keller stehenden nigelnagelneuen Bleigelakkus fürs Miniel eine Batterieheizung mit den erwähnten Heizfolien realisieren und isolieren, was geht. Beim Laden werden die Akkus deutlich warm, wenn man nun super isoliert, braucht man fast kaum noch Heizung (bei meinem Saxi so).
Wie groß die Unterschiede bei den Spannungseinbrüchen zwischen Bleigel und Bleivlies sind, kann ich nicht sagen, weil ich nie gute Bleivliesakkus hatte...

Durchsuch das Forum mal nach Batterieheizung.

@Roman: welche Bleiakkus waren das, die von 20 auf 0° nur 5% Einbußen hatten? Genau so viel Verluste hatten ja schon die NiCds aus meinem Kangoo...! Dann wären ja alle 1000 Threads wegen Batterieheizung für Bleiakkus ja fast umsonst... ;)



von korbi - am 06.12.2009 10:09
Hallo hiframi,
ich kenne wie die meisten diesen Effekt, bei mir hat es geholfen wenn ich die Batterien erst auf die Fahrt hin lade und nicht den ganzen Tag.
Das geht besonders gut, wenn du auf der Arbeit tagsüber laden kannst, und dann mit einer Zeitschaltuhr auf die ungefähre Abfahrtszeit lädst. Ich habe das Gefühl dass die Blei-Batterien dann wärmer sind, und so etwas mehr bringen.
Gruss mikelmo


von mikelmo - am 06.12.2009 12:05
Hi Korbi.
Ich vermute mal Romans El stand nachts in der Garage. Das macht einen großen Unterschied.
Meine Reichweiteneinbrüche waren auch 30% im Vergleich von 30 zu 0 Grad Celsius.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 06.12.2009 21:41
Hallo

Ne in der Garage stehts nicht, hab ich nämlich gar nicht, aber es hängt die ganze Nacht am Ladegerät ohne daß es abschaltet.

Die Akkuheizung die ich drin hatte hat im Winter bei -16°C gerade mal so um die 0°C geschafft und für die 50 km hats da immer noch gereicht.

Spannung war zwar unter Last deutlich tiefer als im Sommer aber die 15000 km haben sie durchgehalten.

Mit den Nicds ist das aber alles kein Thema mehr obwohl ich da wohl einen Satz ziemlich faule Gesellen erwischt habe (mehr als 82AH kommen da einfach nicht raus)

Im Winter lade ich jeden Tag da noch etwa 1,2 kw Heizung mitläuft im Sommer jeden 2ten Tag.

Gruß

Roman

von R.M - am 06.12.2009 22:53
Hallo Roman,
eun paar Fragen:
- was sind das für Akkus?
- wo und wie hast Du die 0° gemessen, könnte es vielleicht sein, dass die Akkus innen noch wärmer waren (sagen wir 10°) und mit dem Temperaturgefälle (hast Du Isolierung??) zwischen den 10° und den -16° deine 0° irgendwo an der Außenhaut waren? Wenn dann noch der Wind durchpfeifen kann, wäre ja wieder alles im Lot, weil die Akkus in Wirklichkeit noch durchs Laden warm waren.


von korbi - am 07.12.2009 14:29
Na da haette ich auch ne Frage dazu:
Was schaetzt ihr so, wenn ich mit dem zwischen die Bloecke gesteckten Temperaturfuehler sagen wir mal 25°C messe, wie ist dann die Kerntemperatur? Die Luft zwischen den Bloecken ist bei meinem geschlossenen Isoliersystem sicher waermer, als in den Zellen, oder?

Viele Gruesse aus dem Saarland, Sascha

von Sascha Meyer - am 07.12.2009 16:59
Hallo

Die Akkus waren die 80AH Champions, die 0°C wurden an der Stelle wo der Temperaturfühler des Ladegerätes sitzt gemessen.

Heizleistung waren 37W auf einer Aluplatte wo die Akkus draufstanden.

Das El steht im Freien und nicht windgeschützt, als Isolierung war unter der Heizung 4 mm Pu und um die Akkus 8 mm starke Isomatte die mit Klettband befestigt war.

Ich habe aber über 0°C Außentemperatur die heizung gar nicht in Betrieb gehabt.

Gruß

Roman

von R.M - am 07.12.2009 17:30
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