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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
3
Erster Beitrag:
vor 7 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 7 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Sven Salbach, wolfgang dwuzet

Ultracaps

Startbeitrag von wolfgang dwuzet am 01.10.2010 10:24

Hallo E-mobilisten,
man hört und liest immer wieder von den sogenannten
Ultracaps als beihilfe beim beschleunigen,
nur wo kriegt man die dinger??
welche stärke/leistung und wieviele benötigt man??
wie und wo werden sie eingebaut/angeschlossen??:rp::hot:
vorab mal vielen dank für eure antworten
euer Wolfgang

Antworten:

Sind uninteressant.
Such mal im Forum.
Hatten wir schon oft..
Unbezahlbar...lohnt nur bei blei...begrenzte Lebensdauer, zu großés Volumen etc pp

von Sven Salbach - am 01.10.2010 10:29

Ultracaps: vergessen

Inzwischen gibt es die A123-Zellen. Lebensdauer, ebenso geschätzt wie bei den Ultracaps: 10 Jahre, genau wie die Ultracaps.
Sie sind fast identisch aufgebaut und auch die Ultracaps nutzen zum Teil den Chemismus der Akkus.Mit allen Verlusten, die die Lithiumakkus nur in viel geringerem Maße besitzen.
Ultracaps werden heiß und benötigen nach einem einzigen Zyklus eine mehrminütige Abkühlpause.
Epcos hat recht daran getan, die Produktion einzustellen. Möglicherweise hat aber die Ultracapsentwicklung die Entwicklung der Lithiumakkus beflügelt...
Überlegen sind die Ultracaps in der während der Lebensdauer speicherbaren Energie: bei 500.000 Zyklen und 5kJ Speicherfähigkeit sind das für eine Zelle von einem Pfund Masse ca 700 kWh zum Preise von zuletzt etwa 10 Cent die kWh. das aber nur, wenn 10 Jahre lang ununterbrochen alle 10 Minuten einmal vollgeladen und wieder leergeladen wird. Dieser Wert wird von heutigen Lithiumakkus fast erreicht. Akkus haben eine solche Einschränkung nicht.
Dann noch diese eklige Änderung der Spannung während der Entladung, pfui! Für einen Schwingkreis wegen der immensen chemischen Verluste unbrauchbar.

Die hohe Leistungsdichte von 5kW pro Pfund, die nur alle Minuten einmal eingesetzt werden durfte, wird von den Hochstromlithiumakkus zu etwa einem Drittel erreicht!
Drei Unzen bringt die kleine 26650 auf die Waage, die schon ab 5 Euro erhältlich ist. 600Euro die kwh. Bei einer angenommenen Lebensdauer von 3000Zyklen ca 20 Cent pro kWh Speicherkosten.

Ist ja schon ein wenig teuer im Vergleich zum Strompreis!

Also, schont Eure Akkus und vergesst die bucklige Konkurrenz, sie ist keine mehr.


von Bernd Schlueter - am 12.10.2010 02:25
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