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Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 10 Monaten
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cityel, Andi aus Bad Essen, inoculator, R.M, thegray, Peter End., Christian s, Helixuwe, Karlfred, Bernd_M

Nach Thrige Titan Anschlüsse tauschen cityel kaputt

Startbeitrag von cityel am 02.09.2012 17:59

Hallo leute,
habe heute nach der Anleitung von bernd kürten die Anschlüsse vertauscht,
jetzt geht mein cityel nicht mehr, bzw nur mehr 20 meter, dann schaltet der antrieb aus und nichts geht mehr, auch das 12v System ist tot, wenn ich den 12v ausgang am dc/dc wandler abziehe
und mit einem kabel auf 12V der Batterie fahre, geht zumindest der Tacho wieder, Blinker, warnblink.., licht, innenbeleuchtung und scheibenwischer,
jedoch die Batteriezustandsanzeige funktioniert nicht mehr.
am dcdc kommen 36v an aber keine 12v raus, also der ist schon mal defekt.
das problem das ich jetzt noch habe, ist das die Ladestandsanzeige der Batterien nicht mehr funktioniert, (kleineres problem) und das der cityel nur mehr 10-20m geradeaus, vorwärts bzw. rückwerts fährt danach ist
sendepause,(gröseres problem) dann irgendwann geht er wieder 20m,
und das alles obwohl ich alles wieder original rückgebaut habe, ich bin am verzweiveln
wo soll ich anfangen den fehler zu suchen?
der rückbau ist 100% wie vorher, bin KFZ techniker, und einbischen kenn ich mich mit elektronik auch aus, weis nicht was da schifgelaufen ist, hab die batterie und alles abgeklemmt bevor ich anfing.
cityel hatte einen speedkit verbaut, habe ich vorher auch alles am E2 kontakt und am ende des kabels abgemacht, und bin mit einer eigenen leitung von E2 auf Batteie minus.

eines ist mir etwas komisch vorgekommen, hab den Cityel vorher geladen, und bevor ich anfing mit dem vertauschen der kontakte, hab ich
den eigens verbauten spannungsfreischalter betätigt , bevor ich den 220v stecker zog,
da kam mir vor ich hörte einen knall? kann mich aber auch getäuscht haben,
wenn nicht, könnte eine spannungsspitze vorgelegen haben?

weis im moment nicht mehr weiter, bin auf eure hilfe angewiesen
Danke!

Gruß martin

Antworten:

Nase reib ich vermute - Der Knall war der Abrissfunke weil noch Ladestrom floss
Wenn was defekt ist und du wie gesagt was Kapaanzeige nicht geht -
Wie ist das im Original schaltet die "Untersp. und BAtterieüberwachung" den sicherheitskreis des Kontroller.
Wenn ja würde ich den Sicherheitskreis mal am Kontroller totlegen.

Eigentlich soll DC/DC ja sehr Robust sein - aber vielleicht ist bei dem noch alles original dann such mal im Wiki nach Surrpressordiode die war dann noch vorhanden und konnte ihrer Funktion walten.
Auch im Instrumentenbord kann eine Diode durchbrennen.

Aber da können dir die anderen später genaueres sagen -

ABER bitte gebe denen auch gleich die Info was drin ist.
Also welches BJ; SN; Tachoansicht gibts verschidene ; Versionsnummer des Kapamessers; Strombegrenzeres wenn vorhanden; DC/DC - bekante Sonderum- und einbauten; 36 oder 48 Volt version ; Typ des Laders...


Bei mir respektive bei meinem EL ist sowieso alles anders gestrickt , daher nur logische Theorie.



Und nebenbei:
Also richtig Hilfe jetzt aber wie Bernd Schlueter nicht müde wird zu betonen.

Änderungen erst wenn alles Verstanden in der Funktion - es gibt etliche Schaltungsvarianten.
Und an vilen Els ist schon zig male Hand angelegt worden, nicht nur zur Wartung.

Und immer Schaltung Ist und Soll aufzeichnen für sein eigenes Fahrzeug und nur wenn alles im gedankengang nachvollzihbar war Hand anlegen.

von thegray - am 02.09.2012 19:12
Hallo Martin,
Ich schließe mich thegray an.

1.
ein paar mehr Fahrzeugdaten wären nett.
2.
Wenn eine Suppressordiode kaputt ist,sollte auch eine der Sicherungen vorne unter den Angelrahmen defekt sein.
3.
Wenn Du noch den Kappamesser hast,sollte man den zur Fehlersuch "ausstellen".
4.
Hast Du schon die 35 und 110A Sicherungen überprüft ?

Übrigens,es ist keine Schande,wenn man sich mal "Verschaltet".
Hast Du das EL schon länger ?
Aus welche Gegend kommst Du so ungefähr ?

Bernd m

von Bernd_M - am 02.09.2012 20:04
Hallo Martin,

keine Sorge das was du schreibst weißt ganz einfach auf völlig leere Batterien hin.
Eine defekte Diode am Instrumentenbrett ist Blödsinn. Dein Fehler ist viel einfacher.
Kann es sein, daß der Knall den du gehört hast einfach ein Kurzschluss war den du mit dem Einschalten des Schalters erzeugt hast? Was hast du für eine Hauptsicherung verbaut? Oder ist evtl. nach deiner Schaltungsänderung ein hoher Strom durch den Motor geflossen und hat die Batterie leer gesaugt ohne die Sicherung zu zerstören?

Ich denke du solltest dich erst mal genau vergewissern, daß du alles wieder ordnungsgemäß zurückgebaut hast und dann mußt du erst mal sehen ob die Akkus richtig voll sind. Deine gemessene 36V sagen jedenfalls nichts über den Ladezustand der Akkus aus. Meße doch mal während du die paar Meter fährst. Ich tippe dabei auf einen totalen Spannungseinbruch.


mfG
Peter

von Peter End. - am 02.09.2012 20:26
Vielen Dank thegray,

sieht alles noch ziemlich original und unverbastelt aus,
einzige das curtis und die 2 x36v relaisgruppe wurde nach innen in den Fusraum(für kindersitz) am Heck verlegt, um vor feuchtigkeit zu schützen.
der cityel ist ein 36V system bj. ende 1992, seriennummer SO3786 und hat den original Trafolader.
weitere Daten kann ich erst morgen bekanntgeben.

könnte mir auch noch vorstellen statt der original kapazitätsanzeige 3 voltmeter reinzuhängen,
aber das der el nur mehr ein paar meter fährt, das bereitet mir viel gröseres kopfzerbrechen,
der el ist somit praktisch unbrauchbar georden.

hab vor kurzem nochmal probiert, da ist mir aufgefallen, wenn der Antrieb nach ein par meter ausschaltet und ich die 3te sicherung also F3 im fußraum rechts rausnehme und wieder reinstecke
fährt er wieder ca. 20-30m, meine vermutung ist aber eher das hier etwas nach einer gewissen zeit abschaltet, nicht etwa nach soundsoviel metern oder stromdurchfluss.

gruß martin

von cityel - am 02.09.2012 20:45
Danke auch Bernd,

ich komme aus Österreich (tirol) und
hab den Cityel erst 2 Wochen

weis leider nicht wo der angelrahmen ist,
hab aber die sicherungen vorne rechts im fußraum auf der Platine (glaub 7 oder 8 warns) überprüft,
auch am dcdc ist eine ?30A? sicherung -ebenfalls ok, dann hab ich die 2 sicherungen an der Relaisschaltgruppe nahe dem curtis überprüft, und unterm fahrersitz ist ein dickeres Metallband so ca. 10cm und ein par millimeter dick, wenn das eine sicherung ist ist sie auch ok, oder ist das nur eine massebrücke?

auf der Platine mit den sicherungen glaubte ich noch eine eingelötete sicherung zu entdecken- mit der bezeichnung F? ebenfalls ok (zumindest hat sie durchgang im eingelöteten zustand)
kann zwar sein das noch irgendwo eine sicherung existiert die ich nicht enteckt habe, aber sicherungen schau ich immer zuerst, da s mir auch das liebste wär wenns nur eine sicherung durchgebrannt hätte.,


der kapamesser bei mir ist beim zündung einschalten immer hochgegangen (led´s im dreiviertel bogen)

es würde mir absolut nichts ausmachen einen fehler einzugestehen, nur kann ich soviel nachdenken wie ich will, hab alles nach der anleitung gemacht, und vorher alles abgeklemmt.

die anschlusskabel waren mit den nummern gekennzeichnet, und mit denem am motor identisch, (vor dem umpolen und jetzt wieder)
ob die anschlüsse an der Relaisgruppe schon mal vertauscht wurden kann ich nicht sagen,
der d1 war jedenfalls am curtis unten mittig angeschlossen, a1 a2 und d2 an der relaisgruppe

gruß martin

von cityel - am 02.09.2012 21:19
Zitat
Peter End.
Hallo Martin,

keine Sorge das was du schreibst weißt ganz einfach auf völlig leere Batterien hin.
Eine defekte Diode am Instrumentenbrett ist Blödsinn. Dein Fehler ist viel einfacher.
Kann es sein, daß der Knall den du gehört hast einfach ein Kurzschluss war den du mit dem Einschalten des Schalters erzeugt hast? Was hast du für eine Hauptsicherung verbaut? Oder ist evtl. nach deiner Schaltungsänderung ein hoher Strom durch den Motor geflossen und hat die Batterie leer gesaugt ohne die Sicherung zu zerstören?

Ich denke du solltest dich erst mal genau vergewissern, daß du alles wieder ordnungsgemäß zurückgebaut hast und dann mußt du erst mal sehen ob die Akkus richtig voll sind. Deine gemessene 36V sagen jedenfalls nichts über den Ladezustand der Akkus aus. Meße doch mal während du die paar Meter fährst. Ich tippe dabei auf einen totalen Spannungseinbruch.


mfG
Peter


Hallo Peter danke auch für deinen beitrag,

aber die Batterien waren vorher voll, und nach dem umpolen bin ich max 30m ( ca. 10sekunden) gekommen,
so schnell entladen sich 100Ah batterien nicht. zumindest hätte etwas sehr heiß werden müssen.
der knall war devinitiv beim ausschalten des netzfreischalters, könnt mir jetzt nach thegrays version gut vorstellen das es ein funkenabriss gewesen ist, ähnlich knallts wenns einen kondensator zerreist, aber konnte keinen defekten sichten ( im ladegerät hab ich nicht nachgesehen, scheint weiterhin ganz normal zu laden ca. 45v.
rückbau 100%,
batterien voll
dcdc devinitiv kaputt, 36v input jedoch kein 12v output mit fluky gemessen.

gruß martin

von cityel - am 02.09.2012 21:38
Hallo

Klar du hast unter Last abgeschaltet dann knallts ganz gewaltig je nach Strom, den DCDC bekommt man eigentlich nur kaputt wenn man die 36V auf die 12V Seite legt, dann sind Transistoren und Dioden durch.

Dabei kann auch der Lader sowie die Relaisplatine wenn vorhanden kaputt gehen.

Bei solchen Aktionen immer die Spannung mit Netzteil und Strombegrenzung langsam hochfahren und nicht sofort die Akkus anschliessen.


Gruß

Roman

von R.M - am 02.09.2012 22:02
wie schon gesagt habe da sind noch die "Hasen" die noch an original Hardware geschraubt haben und sicher solchen auch schon durch haben ;-)

Zitat
einen kondensator zerreist


Noch ne Idee. Wenn du da nach schaust - Denk dran das bevor die C eingeschumft werden bekommen manche auch einen KS-Deckel wenn dann die Sollbruchstelle hoch oder aufgeht sieht man das nicht sofort.

von thegray - am 02.09.2012 22:26
Zitat
R.M
Hallo

Klar du hast unter Last abgeschaltet dann knallts ganz gewaltig je nach Strom, den DCDC bekommt man eigentlich nur kaputt wenn man die 36V auf die 12V Seite legt, dann sind Transistoren und Dioden durch.

Dabei kann auch der Lader sowie die Relaisplatine wenn vorhanden kaputt gehen.

Bei solchen Aktionen immer die Spannung mit Netzteil und Strombegrenzung langsam hochfahren und nicht sofort die Akkus anschliessen.


Gruß

Roman


hallo RM
vielen dank,

kommt soeine situation vor beim umpolen das man mit 36v auf 12 seite kommt?
hab ja sonst nix gemacht auser a1 mit d1und a2 mit d2 vertauscht, und e2 auf batt minus.

ist sogar warscheinlich das mir mal der abgeklemmte minuspol der batterie während des umpolens
wieder auf batterie minus gekommen ist für einen bruchteil einer sekunde,
sollte das das schlamassel bewirkt haben?

gruß martin

von cityel - am 02.09.2012 22:35
Der Kapamesser sperrt nach Fahrspannungsunterbrechung erstmal
den Sicherheits-Kreis: Ladegerät einschalten und laden bis er wieder hochzählt,
dann hat er wieder Lust mitzuspielen.
Probier s mal.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 03.09.2012 05:30
Hallo Martin,
es wäre interessant zu erfahren wie du die paar Meter fahren kannst.
Fährt er völlig normal und schaltet dann plötzlich aus? Oder ist es ein dahinschleichen bis nichts mehr geht?

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2012 07:13
Genau so habe ich mein El auch bekommen. Maximal 100 Meter fahren und dann Stillstand. Das Relais in der Hauptplatine fiel ab und ließ sich auch nicht wieder einschalten. So als würde man bei voller Fahrt den Schlüssel auf aus drehen. Erst nach einiger Zeit lies sich das Relais wieder einschalten. Da ich mehre elektronikkomponenten zur Verfügung hatte habe ich den Kappa getauscht und schon war das Problem behoben. Der Kappa schaltete trotz voller Batterien, Reichweite war nachher gut 50 km, einfach ab. Auf der Tachoplatine waren zwei Kondensatoren Defekt, wahrscheinlich altersbedingt, und so funktionierte da die Ansteuerung für die Dioden nicht mehr. Der ausgetauschte Kappa zeigte allerdings auch nichts auf der Tachoplatine an und so bin ich die ersten 200 km nur mit einem Voltmeter zur Ladungskontrolle gefahren. Wenn du keinen anderen Kappa hast schalte den vorhandenen einfach ab und überwache die Batterien ebenfalls mit einem Voltmeter. Ich habe die Vermutung das deiner durch eine Überspannung das Zeitliche gesegnet hat, Ladegerät ohne Akkus angeklemmt, so wie der Vorbesitzer meines El versucht hat einfach eine vierte Batterie dazuzuschalten. Wie er diese mit dem originalen Trafolader Laden wollte ist mir allerdings schleierhaft. Da ich mein El mittlerweile auf 15 Lifepo umgebaut habe und alles bis auf den DC/DC entsorgt habe habe ich sowieso keine Anzeige mehr für die Ladung am Tacho. Der DC/DC verkraftet 53 Volt am Eingang und somit dürfte deiner eigentlich nicht hochgegangen sein, außer du hast wirklich die volle Spannung auf die 12Volt gelegt.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 03.09.2012 09:21
Danke Karlfred,

werds heute nach der Arbeit gleich mal probieren.

Danke Peter,
er fährt eigentlich ganz normal( beschleunigt auch wie vorher) bis er ausschaltet, hab da so ca 15m gerade und 7m steigung,
an der steigung rattert er etwas zum schluss, bin diese vorher nie gefahren, kanns also nicht sagen
obs seitem umpolversuch so ist oder schon vorher so war.

Danke auch Helixuwe,
genau so ist es, nur wenn ich die F3 sicherung rausnehme und wieder einsetze gehts gleich wieder weiter ohne zu warten, jedoch nur weitere 20-30m oder max 60sekunden. bis er wieder steht, kann das beliebig oft widerholen.

wie schalte ich den Kappa aus?
DCDC ist definitiv hinüber, dh.gehn 36v rein aber kein 12v raus
nach welchen komponenten am dcdc sollte ich besonders ausschau halten,
oder was geht am ehesten kaputt? habe Dioden , kondensatoren usw.. , könnt gegebenenfalls probieren nacheinander einfache Elektrobauteile auszutauschen.

ist mir schleierhaft, warum der dcdc auch kaputt ist hab am dcdc nix gemacht,
hab nur an der Relaisplatine die 12v vermisst, und die spur führte zum dcdc, dort ligen 36v an aber keine 12v raus, hab dann den 12v am dcdc abgezogen und mit ext. 12v versorgt, so gingen wenigstens die 12v komponenrten wieder, war aber nur um zu testen, möchte wieder den ursprungszustand herstellen

gruß martin

von cityel - am 03.09.2012 10:46
Hallo Martin,

das Tolle an Elektronik/Elektrik ist, daß Fehler nicht zwangsweise im zusammenhang stehen müssen, auch wenn sie gleichzeitig auftreten.

Zunächst der DCDC:
Wenn Du 36V am Eingang des DCDC mißt, nehme ich an, daß dort zunächst mal alles OK ist.
Frage 1:
Leuchtet die kleine rote LED auf der Platine?
Hörst Du beim Einschalten ein hohes Pfeifen?
Wenn ja, ist wahrscheinlich nur die Schutzdiode im Ausgang kaputt.
Testweise einfach mal abknipsen, dann müsste der DCDC wieder anspringen.
Wenn nein, hat es den FET auf dem Wandler erwischt.
Ist Beides kein besonderer Akt -nur ne Sauerei wegen der Wärmeleitpaste beim Auseinandernehmen.
Hier ein wenig Hintergrund zum Wandler:
[elweb.info]

Der Kapamesser hat zwei Drähte auf dem Stecker pin 13 und 14. Wenn Du diese brückst -z.bsp mit einer Radioklemme, kannst Du den Kappamesser deaktivieren -zumindestens den Schaltausgang. Ansonsten läuft er ganz normal mit.
Hintergrund zum Kappamesser:
[elweb.info]

Gruss

Carsten

von inoculator - am 03.09.2012 11:25
hallo inoculator,

Danke, tolle erklärung,

zu frage eins, keine der beiden leds leuchten, kein pfeifen.
FET nehm ich mal an ist ein Transistor, sind 2 von denen auf einer Aluplatte,
zumindest sehn sie gleich aus , möglich das einer davon einen diode ist.

hab noch irgendwo eine Mosfet endstufe von einer PA anlage rumliegen, villeicht ist was pasendes dabei., zum prüfen wird mir wohl das equipment fehlen.

grus martin

von cityel - am 03.09.2012 15:29
erfreuliches update,
und danke an karlfred,
Kappa funktioniert wieder, bei externer 12v stromversorgung wohlgemerkt,
dcdc is t" immernoch" kaputt
bin momentan direkt am cityel und werde gleich mal die tipps von inoculator und r.m. durchgehen

gruß martin

von cityel - am 03.09.2012 16:11
mein dcdc ist exact der selbe wie hier:
[elweb.info]

wo bekomme ich den den transistor zu kaufen?
die dioden sinds nicht gewesen

oder hat jemand einen übrigen dcdc

gruß martin

von cityel - am 03.09.2012 19:44
Hallo Martin,

moment...such....
[www.reichelt.de];

Gruss

Carsten

von inoculator - am 04.09.2012 07:26
Danke inoculator,( bist auf dem gebit wohl unschlagbar) und alle anderen die mir gehoöfen haben,
ohne euch hätt ich den el wohl nicht mehr so schnell zum laufen gebracht,
seit der Kappa wieder geht, geht er wieder normal zu fahren, mit ext. 12v.
somit ist mein hauptbroblem schon mal gelöst,
den dcdc probiere ich noch zu reparieren, sollt es nicht klappen, werd ich eien universal 36/12v kaufen,
gibt da reichlich angebot auf diversen seiten, leider aber nicht mit sovilen Ampere wie der original,
aber 40A müssten es auch tun.

hab hier noch einen Link gefunden, sollte jemand mal in meine situation kommen und ganz den selben transistor wollen wie der der verbaut ist : [www.littlediode.com]

ist jedoch 10x so teuer wie der vom link von inoculator,
ich jedenfalls sehe keinen grund an inoculators vorschlag zu zweifeln, und werd den von reichelt.de nehmen, hält auch nochmal soviel aus (120A) , originaler 60A

gruß Martin

von cityel - am 04.09.2012 10:36
Ps: kann man eigentlich statt dem Mosfet transistor ein relais auch nehmen?

von cityel - am 04.09.2012 10:53
ähm....
nun... wenn Du ein Relais findest, das in etwa 5000 Schaltvorgänge pro Sekunde schafft ;-)

Der DCDC ist ein Pulsweiten Modulierter Wandler.

Hier mal gaaaaaanz simpel erklärt, wie das geht:

Grundvorraussetzung zum Verständnis ist, daß man weiß, wie eine Zündspule im Auto funktioniert:
Von der Batterie/Lichtmaschine liegen 12V auf der Spule.
Wenn jetzt ein Zündfunke benötigt wird, so wird über den "Unterbrecher" die Versorgung gekappt.
Das sich beim "Laden" an der Spule aufgebaute Magnetfeld bricht nun in sich zusammen.
Es kommt zu einem sog. EMP -eine Elektromagnetischen Impuls.
Diese Energie wird an die Zündkerze geleitet und es kommt zu einem Funken.
Mit jedem Zündtakt wiederholt sich das nun.

Der PWM macht sich dieses nun in kleinerem Maßstab zunutze:
Über den FET wird eine Spule geladen.
Erreicht die Spule ihr Maximum, wird er FET wieder geschlossen.
Die Ladung der Spule geht nun in den Ausgang und versorgt die angeschlossenen Geräte.
Ist die Ladung unter einem bestimmten Niveau wird der FET wieder aufgeschaltet und aus der Primärseite Ladung in die Spule gelassen.
Das Ganze wird jedoch mit SEHR hoher Taktung gemacht: >5kHz -es gibt durchaus Wandler, die sogar im MHz Bereich takten.

Hier mal ein wenig mehr zur PWM:
[www.rn-wissen.de]
[de.wikipedia.org]
und ein paar einfach-Schaltbilder:
[de.wikipedia.org]
Anmerkung: Die im EL verwendeten PWMs sind alle Tiefsetzsteller.
Die PWM ist nur der Treiber. Die Schaltung dahinter kann auch Spannung Hochsetzen. Die o.g. Zündspule ist solch ein Hochsetzsteller: [de.wikipedia.org]

Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 04.09.2012 12:10
Hi Cityel,

innoculator heißt übrigens Carsten (Tschuldige Carsten, jetzt habe ich's verraten)

Der oroginale DCDC macht auch nicht 40A sondern 20A und dabei ist zu bedenken, das 10A davon für die Bordspannung draufgeht.

ICh habe immer schon mal mit dem Gedanken gespielt mir für irgendwelche 12V Spielereien (Wasserkocher, Dusche, etc. ) so einen Chinakracher zusätzlich einzubauen, um nicht den teuren Original DCDC zu gefährden.
Kennt jemand diese Dinger ?

von Andi aus Bad Essen - am 04.09.2012 12:52
Kommt auf das verwendete IC an, je nach Typ haben die meisten haben ihre absolute Grensze bei ca. 48-50 Volt gibt kaum was das vom IC-Hersteller aus die max. 60Volt mitmacht.

Bei einem 36Volt El ist da schon der Einsatz denkbar.
Auf jeden Fall kommen die kleinen Dinger ganz gut im Wirkungsgrad

von thegray - am 04.09.2012 13:02
meiner läuft mit 45V (14 LiFePo4)... nur bei Vollladung sind's kurzfristig auch mal 53V... fällt dann aber gleich auf 49V Ruhespannung zurück.

von Andi aus Bad Essen - am 04.09.2012 13:26
Dann wäre das hier wohl meiner...
ich werde ihn mal probieren.

von Andi aus Bad Essen - am 04.09.2012 13:33
Schau mal diese hier

von Andi aus Bad Essen - am 04.09.2012 13:34
Hailo,

ist ja net' schwer rauszufinden ;-)

Ich betreibe den DCDC im Eingang mit bis zu 66V -Ladeschlusspannung.
Meiner ist ebenfalls der "alte" den Martin anführt.

Die Chinadinger kommen mir nicht ins Haus.
Dann lieber selber Bauen. Teilelisten und Baubeispiele gibt es hinreichend im Netz.

Außerdem weiß man hinterher, wo es klemmt, wenn was kaputt ist.

gruss

Carsten

von inoculator - am 04.09.2012 13:39
@Andi

Wenn ihr die Chinacracher einsetzt,
a. nicht so wichtig die Dinger sind alle ohen Galvanischertrennung;
b. bitte auf der Ausgangsseite einen fetten Überspanungsschutz vorsehen je nach Topologie der Schaltung gibt es bei Fehlfunktion, Röstung an den Teilen am 12Volt zweig.

Ist schon vorgekommen!


Tja Carsen jeder wie er es kann, fängt ja schon beim Ätzen der Platine an, und wenn das Material dann mehr Kostet als ein funktionaler Chinacracher.....

von thegray - am 04.09.2012 18:12
Hallo

die sind doch alle viel zu klein, die Dinger müssen den Kaltstrom der Lampen kurzfristig abkönnen,
so 25A sollten es schon sein und bei Überlast dürfen sie nicht abschalten

Also dann doch gleich was richtiges. z.B. [www.proconnecting.de] zwar etwas teurer aber durch den großen Eingangsspannungsbereich halt auch bei Aufrüstungen weiter verwendbar, die etwas schwächeren Ausführungen haben leider meist keinen so großen Spannungsbereich.


Gruß

Roman

von R.M - am 04.09.2012 20:40
Hi Roman,
Meanwell verbinde ich durchaus schon mit guten Erfahrungen (Mein Balanciernachladenetzteil ist auch ein Meanwell - Kostengünstig und zuverlässig)

Aber wenn ich die Werte sehe, passt davon keines zu meinem EL:

45V heißt: 53V Ladeschlussspannung / 46,2V Ruhespannung / 41 - 44V unter Last

24 ist zuwenig und 48 zuviel.
Ein 36er würde passen, aber das ist nicht dabei... schade.

von Andi aus Bad Essen - am 05.09.2012 07:15

Re:Grund für die Zertörung des DC DC´s

Grund für die Zerstörung des DC DC´s : Was macht der von Dir erwähnte Spannungsfreischalter ?

könnte es sein daß er nur die Akkus von allem anderen trennt und deswegen die volle Ladespannung ohne Akkus direkt in den DC DC gegangen ist falls das Ladegerät noch am Netz war ? Oder hat das Ladegerät einedirekte untrennbare zuleitung zu den Akkus ?

von Christian s - am 05.09.2012 10:50
Hallo

Eingangsspannung 19 bis 72V passt doch und die 40A sind zumindest für mich nötig da ich ja noch zusätzlich einen 300W 12V Heizlüfter im Winter verwende.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.09.2012 14:10
Stimmt
hier sind die auch nochmal mit 350W für 79,- €
Immer noch günstiger und anscheinend leistungsfähiger als der original DCDC
außerdem finde ich ihn auch schöner verpackt als unsere Openframeversion

Würde mich interessieren, ob der Meanwell dem Radion genauso zu schaffen macht wie der EL DCDC

von Andi aus Bad Essen - am 05.09.2012 14:46

Re: Re:Grund für die Zertörung des DC DC´s

Zitat
Christian s
Grund für die Zerstörung des DC DC´s : Was macht der von Dir erwähnte Spannungsfreischalter ?

könnte es sein daß er nur die Akkus von allem anderen trennt und deswegen die volle Ladespannung ohne Akkus direkt in den DC DC gegangen ist falls das Ladegerät noch am Netz war ? Oder hat das Ladegerät einedirekte untrennbare zuleitung zu den Akkus ?


Hallo Christian,

hast du gut erkannt, das original Trafo Ladegerät das bei mieinem verbaut ist, ist immer über die original steckerverbindung verbunden, also ich hab immer nur den netzstecker entweder eingesteckt
zum laden oder eben ausgesteckt, nie aber die steckverbindung ladegerät/cityel getrennt
und jetzt wo du es sagst, der netzfreischalter unterbricht die dicke plusleitung zur Batterie
( hab nicht ich reingebaut)

gruß martin

von cityel - am 05.09.2012 20:29
Hallo

Sieht vermutlich etwas besser aus als der orginale DCDC aber dazu kann ich nur bedingt was sagen da ich sowohl den Orginal DCDC als auch den 500W Meanwell erst mal entstört habe bis auf dem Oszi nichts mehr zu sehen war.

Die richtig guten Wandler die garantiert nicht stören kosten halt wesentlich mehr.

Gruß

Roman

von R.M - am 05.09.2012 22:28
Zitat
inoculator
Hallo Martin,

moment...such....
[www.reichelt.de];

Gruss

Carsten



Heute hab ich den Transistor bekommen, eingebaut, und funktioniert trotzdem nicht,
keine der beiden roten leds auf der platine leuchten, 36V liegt am roten kabel am dcdc an ,
12V an den Grünen Kabeln aber nicht,
was könnte auser dem Transistor noch sein, bzw. am warscheinlichstn kaputt,
trafo, kondensator, oder ist irgendwo eine sicherung eingelötet?

gruß martin

von cityel - am 13.09.2012 21:40
bei meinem DC DC war mal nachÜberspannung ( laden ohne Batterien wie schon gesagt ) die Suppressordiode kaputt nah tauschen durch eine diode aus der krimskramskiste ist er wieder gegangen

von Christian s - am 14.09.2012 06:10
Ohne Ozzi kommst Du jetzt nicht weiter.

Das wäre blindes Suchen.
Hast Du jemanden in der Nähe -vieleicht einen Radio und Fernsehtechniker der alten Schule?

Gruss

Carsten

von inoculator - am 14.09.2012 07:48
hab einen Arbeitskollegen der hat Radio und Fernsehtechniker gelernt,
treffe ihn erst am Montag wieder.

hab die dioen nur hochgeklappt gehabt (nacheinander) sind ja 2 drinnen,
werde auch mal in meiner krimskramskiste stöbern, und ahnliche einlöten probieren
ansonsten ist da gleich nach dem 36v anschluss ein kondensator mit 4hundert irgrndwas yf
sieht zwar nicht kaputt aus, aber werde den auch mal tauschen,
das sind noch die sachen die ich selbst tun kann,

von cityel - am 14.09.2012 11:02
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