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Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 5 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 5 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
thegray, mecanico, Sven Salbach, el El, Bernd_M, Jukemax

Haubenreinigung welches Lösemittel ist erlaubt?

Startbeitrag von mecanico am 22.10.2012 23:58

Hallo nochmal,
habe ein EL, das hinten im Inneren der Kabine so eine Solarfolie hatte - abziehen ging leicht, aber es ist der komplette Kleber geblieben.
Welche Lösemittel darf ich anwenden, welche keinesfalls?
Grüße, mecanico

Antworten:

Hallo
versuche es mit Benzin Auf keinen Fall mit Lösungsmitteln Verdünnung ect.

von Jukemax - am 23.10.2012 12:50
Die Haube besteht aus - Acryl - im allegemeinen mit dem geschützen Begriff Plexiglas (Fa. Röhm aus DA dann zum Bayer; jetzt was weis ich gehörend) bezeichnet.

Pflege Klickmich

Und u.a. Zur Reinigung geeignet sind:
• Lauwarmes Wasser mit wenig
Geschirrspülmittel
• Essigessenz in Wasser verdünnt
• Isopropanol (2-Propanol) bekommste in jeder Apo.
• Reines Leichtbenzin (Waschbenzin) (gutsortierte Baumarkt und manchmal noch bei Mutteren als Antifleckenmittel; und Apo. natürlich )
• Weicher, feuchter Viskose-Schwamm
• Weiches, feuchtes fusselfreies Tuch
• Schwammtuch
• Fensterleder
• Handschuhfutterstoff
• Baumwoll-Geschirrtuch

Isopropanol kannst auch länger einwirken lassen - der Rest ist Reiben am besten mit Baumwollresten weil die nicht gleich endlos zerfasseren.
Grobe Sachen kann man am Anfang auch mit Papiertücher aufnehmen damit man beim Reiben nicht endlos viele Micro-Kratzer macht.

Bei den meisten Lösemittel darft du im Zweifel davon ausgehen das es blitzschnelle oder innerhalb einiger Momente - die Oberfläche geschädigt wird. Im Zweifel an einer verstecken Stelle einige Sekunden dann Minuten Testen. Wenn erste ergebnise kein Wirkung zeigen kann man länger.
Immer dran denken das man erst nach vollstandigen Abtrockenen des Lösemittels einen schaden der Oberfälche erkenne kann.

von thegray - am 23.10.2012 13:32
Manchmal geht der "Restkleber" überraschend gut ab , wenn man etwas (Speise) Öl benutzt.

Bernd M
PLZ 27777

von Bernd_M - am 23.10.2012 18:10
Hallo,
stimmt es, daß man mattes Plexiglas mit Zahnpasta wieder aufpolieren kann?
(Tschuldigung für die Zwischenfrage, es paßte so gut..)
Gruß,
Konstantin

von el El - am 23.10.2012 19:36
@Bernd_M
JA - richtig ich dappes :spos:

von thegray - am 23.10.2012 21:47
Ja - aber.
Die Polierung besteht aus zweieinhalb Phasen -

Einerseits Abtragung des Materials und damit Angleichung der Oberflächen
Dann aufpolieren der rauen Struktur im Kratzer, dessen Lichtbrechung selbigen Heller macht und damit auffälliger.
Plastifizieren durch Reibungshitze.(also auch Satz 1)

Je nach dem was die Basis der Paste ist hast du da eher eine feine oder grobkörnige Struktur, und dann noch eher glatte oder spitze kristalline Oberfläche der Schleifkörper (im Vergleich eines Fluss-Kiesel zu einem der mit Gewalt gebrochen wurde)
Bekommst du eine Mikro-Kratzer preiswerte Notlösung aber nichts was die Profis verwenden und bitte nicht im direkten Sichtbereich neben der Frontscheibe.

Ach ja und keine Papiertücher ! Weiche alte Baumwolle!

von thegray - am 23.10.2012 22:11
Am besten, für kleine Stellen Autosol Chompolitur - und keine billige Sonax! Wichtig, wie im Folgebeitrag, keine Erwärmung! Sonst schmilzt das Plastik - also wenn man mit der Maschine arbeitet, so gut wie nicht drücken!

von mecanico - am 24.10.2012 11:38
...hab heute Brennspiritus genommen und es ging sehr schnell und gründlich - zumindest die Klebereste dieser Sonnenschutzfolie - übliche Tapereste muste doch der Verdünner ran - aber nur im lackierten Bereich.

von mecanico - am 24.10.2012 21:56
Brennspiritus ist dem Isopropanol. sehr verwandt. In der Anwendung hier.
auch wenn sie sich in der Struktur und Summenformel - also einfach in der Zusammensetzung unterscheiden, sind sie Dipole. Daher als Lösemittel dienen und gleichzeitig mit Wasser mischen lassen

Spiritus ist im übrigen denen das nicht so geläufig ist nichts weiter als Alkohol der untrinkbar gemacht wurde.

Verdünner ist auch nicht gleich Verdünner - an Material-gefährlichsten ist Nitro. der aber heute z.B. als Lackverdünner unüblich geworden ist.

von thegray - am 25.10.2012 09:11
Xerapol ist hier Dein Freund :-)

von Sven Salbach - am 26.10.2012 12:37
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