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Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
5
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
hk12, inoculator, R.M, Karlfred

Vorglühwiderstand Dimension?

Startbeitrag von hk12 am 03.04.2013 16:15

Hallo Elektronikbastler,

bei einem älteren EL (künftig 48+V Li) soll aus Sicherheitsgründen vor den Controller ein Schütz gesetzt werden, da es keine Wendeschütze im Sicherheitskreis mehr gibt (Vor-Rück über Controller).
Damit der Controller bei abgefallenem Schütz nicht völlig spannungslos wird, soll ein Widerstand permanent parallel geschaltet werden.
Frage ist jetzt wie groß man solch einen Widerstand Sinnigerweise dimensionieren sollte?

Ich habe hier einen Widerstand DALE RH-50 50W 82Ohm 3% vorliegen.


Zusätzlich bekommt das EL einen Batterie-Trennschalter, mit dem bei Nichtbenutzung alles abgeschaltet wird. Der Widerstand über dem Schütz fungiert dann beim Einschalten dieses Hauptschalters als Vorglüh-Widerstand. Ist dieser Widerstand ausreichend geignet für dauerhaften Einsatz?

Gruß
Horst

Antworten:

Hallo Horst

Steht normalerweise in der Anleitung für den Controller wenn ich mich richtig erinnere waren es so um die 270 ohm.

Ich sitze im Moment leider in einem Hotel irgendwo am A. der Welt (Lüneburger Heide)
und komme nicht an meine Unterlagen heran.


Gruß

Roman

von R.M - am 03.04.2013 16:27
Hallo Horst,
der Widerstand wird auf jeden Fall funktionieren.
Schlimmster Fall (für den Widerstand) ist wenn der Controller ein Kurzschluß wäre:
48V / 82Ohm = ca. 0,6A => * 48V = 28 Watt; der Widerst. kann 50W.......
Sinnvoll wäre den Widerstandswert etwa so zu wählen, daß im "Aus-Zustand" noch
ca. die halbe Betriebsspannung am Controller liegt (z.B. 24V von 48V).
Das ist aber nur ein Daumenwert und gar nicht kritisch. Dazu müßte man aber den
Ruhestrom des Controllers kennen. Also vielleicht einfach mal den Widerst. anschließen und
die Spannung messen. Wenn die Controllerspg. schon ein paar Volt niedriger ist, ist schon alles gut,
sonst kann der Widerstand noch etwas vergrößert werden. Man versucht hierdurch nur den ja
dauernd fließenden Ruhestrom noch etwas zu verringern.
Gruß K.-F.

von Karlfred - am 03.04.2013 21:49
Hallo,

Danke an Alle für die Antworten. Ich bin gestern noch von 2 Mitstreitern angerufen worden und wir sind auch zu dem Schluß gekommen das der Widerstand reichen sollte.

Ich habe nach Romans Anmerkung noch einmal genau gesucht und die Angabe des Controller-Herstellers gefunden. Diese lautet 1kOhm 10W.
Das dürfte dann dem Ansatz von Karlfred, den Ruhestrom zu minimieren, besser Rechnung tragen, wobei das nicht mein vorrangiges Anliegen war .

Ich werde jetzt mal in der Wühlkiste stöbern ob ich noch etwas in der Richtung finde, sonst wird der oben genannte Widerstand eingebaut.

Danke und Gruß
Horst

von hk12 - am 04.04.2013 07:16
Hallo Horst,

denk' daran, wenn Du einen größeren Widerstand verwendest, daß sich Tau (griechischer Buchstabe) -die Ladezeit der Kondensatoren; verlängert.

Tau berechnet sich aus der Kapazität und dem Widerstand (Tau = R x C). Nach 5 Tau wird angenommen, daß die Kapazität geladen ist.
Da wir aber die Kapazität des Kontrollers nicht kennen -es sei denn, sie steht im Datenblatt; kann man nur Vermuten, wie lange es dauert.

Wichtig ist das für den moment, da das Schütz den Widerstand brückt.
Wenn Du zu früh einschaltest, hast Du trotzdem Funkenbildung und Einschaltspitzen.

Ich hatte den Kelly gestern mit etwa 0,005 F -wobei das sicherlich noch zu wenig ist.
Wenn Du also mit 1000 ohm arbeitest, hast Du: 1000ohm x 0,005F = 5s = 1Tau.
Also ist die Ladezeit 5 x 5 = 25 Sekunden.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 04.04.2013 07:39
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