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Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
7
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 9 Monaten
Beteiligte Autoren:
VW_1303, inoculator, Ralf Wagner, Stefan B.

der Weg zum Öko-El?

Startbeitrag von VW_1303 am 10.04.2013 08:00

Willkommen in der Abteilung "Jugend forscht".
Ich bin im El-Wiki über etwas gestolpert, und hab mir gedacht daraus kann man doch was machen.
Zitat:
Bei der 50km/h Version wird in die Nebenschluß/Compoundwicklung Anschluß E2 ein „Speedwiderstand“ (22Ohm/50W) geschaltet.

Für die Techniker: Durch Reihen- und Nebenschlußwicklung wird ein magnetisches Feld erzeugt, das auf den Anker wirkt. Für die Ankerspannung gilt Ua = I * n * B. Das heißt, die Ankerspannung ist abhängig von dem Strom der durch den Anker fließt, der Motordrehzahl und dem Feld, das auf den Anker wirkt. Wird nun durch Abschalten der Compoundwicklung die Feldleistung verringert, so verringert sich auch die im Anker induzierte Spannung und damit der Widerstand des Motors. Der Motor zieht mehr Strom und erhöht seine Drehzahl. Je niedriger die Feldleistung, umso höher wird die Drehzahl, umso niedriger wird aber auch das Anfahrdrehmoment! Im Extremfall geht der Anker in die Sättigung, d.h. er kann den erhöhten Stromfluß nicht mehr umsetzen und erwärmt sich nur noch. Die Compoundwicklung sorgt auch dafür, daß der Motor im Leerlauf (Riemenriß) nicht durchgeht.
Zitat Ende

Bedeutet das wenn die Compoundwicklung "aus" ist das der El dann weniger verbraucht sofern ich nicht beschleunige?

Antworten:

Nein.

von inoculator - am 10.04.2013 08:37
Wenigstens mal eine eindeutige Antwort. Nur leider nicht das was ich erhofft hatte. :angry:

Meine Idee war es lastabhängig (per Amperemeter) verschiedene Wiederstände vor die Compoundwicklung zu schalten. Je höher der Strom desto kleiner der Wiederstand. So wäre der Drehmoment fürs anfahren erhalten geblieben, und die Drehzahl für die Endgeschwindigkeit hätte sich erhöht. Zugleich hätte man ohne die höhere Endgeschwindigkeit zu nutzen etwas Strom sparen können.

Nu is es nurnoch ne Idee für die Tuner und Speedfreaks.......

von VW_1303 - am 10.04.2013 08:51
Ich kann Deinen Gedankengang zwar nachvollziehen, aber Du solltest es mal vom Asphalt aus rückwärts rechnen.
Energie geht nicht verloren und wird auch nicht durch Zauberhand vermehrt.

;-)

Gruss

Carsten
PS: Es gibt eine Möglichkeit, mit einem Thrigeantrieb ohne auf die Performanze untenherum zu verzichten, knapp 20 bis 30% sparsamer zu werden. Auf Strecke wird mit einem zweiten Motor aus dem Modelbau mit ~1kW gearbeitet und der Thrige elektrisch offen gelegt.

von inoculator - am 10.04.2013 09:25
Thrige auf Kürten umklemmen bringt etwas mehr Reichweite.(mehr Effizienz, weniger Wärme)
Ist aber auch abhängig vom Bedienen des Strompedals. Der Spareffekt tritt beim Anfahren am meisten auf.
Bei Bergauffahrt Geschwindigkeit halten, nicht den Strom. Die Bochumer Studenten (World Solar Racer) konnten mich hierin entwaffnend überzeugen.
Gruß Stefan

von Stefan B. - am 10.04.2013 20:19
Zitat
inoculator
Es gibt eine Möglichkeit, mit einem Thrigeantrieb ohne auf die Performanze untenherum zu verzichten, knapp 20 bis 30% sparsamer zu werden. Auf Strecke wird mit einem zweiten Motor aus dem Modelbau mit ~1kW gearbeitet und der Thrige elektrisch offen gelegt.


Das macht aber nur Sinn wenn man auch Strecken hat auf denen man "rollen" kann. Und unser Haufen fährt quasi nur von Ampel zu Ampel (Rush hour in Bochum). Mein Gedanke war der das die wenigen Momente die er Rollen kann dies auch tut.

Wie wärs mit nem Freilauf?

von VW_1303 - am 10.04.2013 21:38
Manches Wissen scheint verloren. Neben der Kürtenschen Schaltung alles umzudrehen und die Compund mit über das PWM laufen zu lassen, hatte wir früher den Trick die Compound bei 30 km/h auszuschalten über die Ansteuerung durch eine Tacholed.

Grüße
Ralf

von Ralf Wagner - am 11.04.2013 06:53
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