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elweb
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19
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 10 Monaten
Beteiligte Autoren:
Bernd Schlueter, Hobbyschrauber Mario, mwulz, el3331, R.M, wotan,der ältere, wchriss, hallootto, thegray, Multimegatrucker

Welches Amperemeter 100 oder 200 A?

Startbeitrag von mwulz am 06.06.2013 21:11

Ich bin am Überlegen ob ich mir sowas aus der Bucht einbaue:

Bucht: 200 Ampere

oder
Bucht: 100 Ampere

Schöner ist irgendwie das 100A Modell.
Weiss jemand von euch ob man mit dem Thrige Titan Motor über die 100A Grenze kommt bei einer Versorgungsspannugn von 42 Volt (12 LiFePo4 Zellen)?

danke euch
M

Antworten:

Netter versuche - Lach.

GANZ bestimmt wenn du keine Abregelung drin hast.

Läuft du am Berg locker mit 130A und beim Anfahren könnte auch deutlich eine zwei zu erkennen sein der Thrige ist kein Kostverächter ;-)

von thegray - am 06.06.2013 21:27
Hallo M :rolleyes:,

spare nicht am falschen Ende.
100A ist eine Lachnummer für den Thrige.

Meine Empfehlung geht Richtung Victron.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 06.06.2013 22:05
Hallo,

wenn man die Serieneinstellung beibehält (90A max), reichen 100A-Anzeigen knapp.
Ich würde trotzdem die 200A-Ausführung nehmen - irgendwann wirds einem doch zu langweilig und man findet das Regelpoti zum Hochdrehen ...

Grüße

Lothar

von el3331 - am 06.06.2013 22:58
Moin, Moin.

Die Frage muss doch sein warum du die Anzeige einbauen willst.

Um nur den aktuellen Stromverbrauch und die Spannung zu sehen reichen beide Typen sicher aus. Die eine mehr und die andere weniger. Ich würde gerne sehen wie viele AH ich in die Akkus getankt habe, und wie viele ich bereits entnommen habe. Also kann auch meine Empfehlung nur das Gerät von Victron sein.
Auch bei meien Verbrenner ist es sicher mal interessant wenn ich den Momentanverbrauch sehe, aber interessanter ist es sicher den Gesamtverbrauch zu beobachten.

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 07.06.2013 05:07

Vorsicht!

Das Ding ist sicher nicht galvanisch getrennt und Ihr benötigt wirklich eine 70mA-Zusatzbatterie
Dann wäre ein 200mV Instrument mit LCD-Anzeige für 3 Euro sinnvoller, das Ihr an ein Anschlusskabel als shunt anschließt oder, natürlich, an das eingebaute, geeichte shunt des Cityels anschließt. Also, die Billigteile brauchen fast keinen Strom aus einer 9-Volt-Batterie. Passen genau: 200mV=200A, das shunt verträgt die 40 watt Verlust. Zur verwendung eines Zuleitungskabels als shunt: Beträgt der Spannungsabfall dann bei Vollast noch mehr als 0,5 Volt, könnt Ihr über den dann nötigen Spannungsteiler aus Kupferzuleitung und Widerstand den Temperatureinfluss noch fast ganz kompensieren. Das geht ohnehin auch mit NTC gut, was ich dann berechnen würde.
Mein Saxo hat ein ca 2,5 Meter langes Zuleitungskabel von der hinteren Batterie.
Ich schätze mal, 25mm², das ergibt bei 200A ca 0,4 Volt Spannungsabfall. Passt.

Ich habe eine Anfrage zum obigen Instrument aus Chinesien gestellt. Hoffentlich antworten die richtig, die Pforzheimer.

von Bernd Schlueter - am 07.06.2013 05:28
Meine neue Lösung ist es ein altes 30 mV Dreheisen mit dem 300A 30 mV shunt zu verwenden.

(Edit: Außerdem brauch das Dreheisen keine Extra Stromquelle)

Der Shunt war schon im EL vom Vorbesitzer, worüber Ladestrom als auch Betriebsstrom gemessen werden.

Das beste an der Strommessung ist das man seine Fahrweise etwas anpassen kann.

von Hobbyschrauber Mario - am 08.06.2013 22:16
Hallo


Blau auf Schwarz ist kaum lesbar wenns hell wird, der Shunt hat 75mv bei 200A. pass auf das die Elektronik nicht vergossen ist der Nullpunkt muß meistens nachjustiert werden. und 200A müssens schon sein.

Ob du einen zusätzlichen DCDC brauchst stellt sich meistens erst beim Einbau raus. Sicherheitshalber würde ich einen einbauen.

Gruß

Roman

von R.M - am 09.06.2013 08:42
Hallo,

danke für die vielen Antworten. Hab jetzt erst rausgefunden beim Ändern meines Ladegerätes, dass der Shunt ja auch im Verbrauch im Betrieb ist. Dachte der ist nur für Laden.

Weiss einer von euch welche Spannung der Shunt bei welchem Motor-Strom liefert?
ein Drehspulinstrument würde da nämlich auch gut passen ;-)

Und wie viele erwähnt haben den Vorteil besitzen man kann es Beidseitig ausführen - des gibt Modelle für Laden und Verbrauchen.

danke
M

von mwulz - am 09.06.2013 10:33
Verbessert mich, wenn es nicht stimmt! Meiner Erinnerung nach 1 mOHM, d.h. 200mV bei 200 Ampere. Das eingebaute Shunt hält jeden Strom aus.
Der Vorschlag mit dem 30µV-Instrument von Mario ist gut, Vorwiderstand nötig.
Demnach hätte das shunt nur 0,1mOhm.

Bitte, wer es genau weiß, schreibe es bitte hier groß ins Forum!

von Bernd Schlueter - am 09.06.2013 11:13
Hallo

Shunt für den Batteriestrom oder für den Ladestrom.

Den für den Ladestrom gibts nur beim Trafolader.

Der für den Batteriestrom sollte 35mv bei 150A haben, gemessen hab ic da aber auch noch nichts.

Gruß

Roman

von R.M - am 09.06.2013 13:23
Hallo,
nim doch einfach den schon verbauten Shunt im El her.
Das Signal kannst du am Diagnosestecker unter dem Sitz hernehmen. Die Pin´s weis ich nicht mehr genau, kannst aber im El-Wiki nachlesen. An die 2 Pinst legst du eine mV-Meter mit 200 mV Messbereich.
Der einzige nachteil dabei ist du mist immer Kopfrechnen und den Angezeigten Wert mal 3 nehmen.

Gruß
Christian

von wchriss - am 09.06.2013 14:37

Öhmschers

Nix rechnen, Vorwiderstand, falls nötig.
30µA Drehspulinstrument, das passt immer. Bei manchen shunts auch 200mV.

Temperaturkompensation von Kuperkabel? Wenns weiter nicht ist. Berechnen muss man das aber, ein Widerstand, ein NTC und ein Poti. und richtig anschlließen. Shunts sind was für Rechenfaule.

von Bernd Schlueter - am 10.06.2013 07:39
Hallo,

es gibt zwei Shunts,

- den Ladestromshunt, sitzt unter dem Sitz, mit einem Pol am zentralen Massepunkt, 3,3 mV/A, somit bei 15 A rd. 50 mV. Genutzt wird er nur vom serienmäßigen Ladegerät.

- den Verbrauchsshunt, sitzt auf der Motorsteuerungsplatte neben Vorwärts/Rückwärts-Relais und Curtis, mit einem Pol direkt an Batterie Minus, 0,33 mV/A, d.h. bei 120 A rd. 40 mV. Wenn man ein anderes als das originale Ladegerät benutzt, ist es kein Problem, dieses so an den Verbauchsshunt anzuschließen, dass der Ladestrom mitgemessen wird. (Der Ladeshunt dürfte mit den Ladeströmen von Fremdladegeräten meist überfordert sein).

Die Anschlüsse beider Shunts liegen auch am Diagnosestecker:

Wenn man im Fußraum nach hinten auf die Diagnosebuchse schaut

Mittlere Reihe (dritte von oben) Mitte: Ladeshunt +, Rechts: Ladeshunt -;
Untere Reihe Mitte: Verbrauchsshunt +, Rechts: Verbrauchsshunt -.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 10.06.2013 22:13

Re: Öhmschers

@Bernd

ich habe nur einen 30 Millivolt Voltmeter und einen Shunt der bei 300A entsprechend 30 Millivolt ausgibt.

Ich habe lediglich vor dem Instrument einen Varistor.

Rechenfaul ? :joke: warum schwer wenn es einfach und unkompliziert geht. :cool:

von Hobbyschrauber Mario - am 11.06.2013 15:40

Re: Öhmschers

Hallo Mario
Du meinst sicherlich einen PTC zum Schutz (in Reihe). ;-)
Gruss
woti

von wotan,der ältere - am 11.06.2013 17:32
Hallo,

habe jetzt mal nach den Instrumenten gesucht, die gibt es alle nur als 5A Stromvariante für Wechselstrom. Gleichstrom hab ich in der Bucht nix gefunden....(ausser dem China Zeugs)

Ich bin gerade am "test-Messen" des Verbrauch-Shunts. Eventuell bau ich mir da eine Microkontroller Schaltung für die Batterie-Zellenspannung plus Stromverbrauch usw... Kann mir dann nämlich schön die Leistung ausrechnen und mitzählen. (Ah Zähler)

gruss

von mwulz - am 12.06.2013 11:51

Re: Öhmschers

nein, ich meine einen SMD 1206 | 5,6 Volt

ich hatte keine passende Suppressordiode zur Hand und habe vorher mit einem 6,3V 22µF Elko getestet ob das reicht. ( 6x hintereinander den Kondensator geladen mit 5x AAA 1,2V Nimh danach angelegt.)

Danach das EL aufgebockt und noch mal mit dem Multimeter Überprüft ob die werte stimmen.

Strompoti abgezogen und mit krokoklemmen einen Widerstand dazwischen geklemmt.

Das Instrument darf 2,5% abweichen tut es in meinem Fall nicht und zeigt genau an was es soll.

Keine Sorge ich Teste was ich Verbaue, weil ich nicht so vertrauensselig bin das ich ohne Test fahre.


Open topic/

Mittlerweile sind mir die Motorkohlen etwas kurz geworden und da konnte man auf dem Ampermeter Sprünge sehen, wenn es Bürstenfeuer gab. (längste 10,4 mm kürzeste 8,9 mm)
( Ausschläge in von 40 in den 120 A Bereich bei konstanter fahrt auf dem Ebenen)

Früh genug bemerkt und kein kapitaler Motor schaden, also hat sich schon bezahlt gemacht :cool: :spos:

von Hobbyschrauber Mario - am 12.06.2013 13:36

Batteriestrommessgerät

Danke, Mario, jetzt wissen wir es: 1 Milliohm, wie ich auch in Erinnerung hatte.
Also, entweder kauft Ihr jetzt ein billiges LCD-Anzeigeinstrument beim Chinesen oder das gleiche in der Apotheke, direkt ans shunt, wer es genau nimmt, braucht noch einenen Serienwiderstand von 10Megaohm oder so. Spannungsschutz ist überflüssig. Das Instrument nagelt Ihr mit Pattex an die Windschutzscheibe.

"1" bedeutet 0,1mV, also 0,1 A Batteriestrom, was wollt Ihr mehr?

naja,das 200mV-Instrument vombilligen Chinesen ist geeigneter! sonst Spannungsteiler : 1A Auflösung reichen auch.

(Wikipedia-Image: http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/55/George_Westinghouse.jpg/220px-George_Westinghouse.jpg)

Spende an Herrn Westhaus

Das nächste Instrument ist besser geeignet mit 200mV Messbereich! Kostet 15 Euro., beim Chinesen ein Zehntel.
Die 9-Voltbatterie extra mit Ausschalter, damit sie nicht nach zwei Tagen leer ist.

Könnt ja noch mal nachfragen, ob es auch cityels mit anderen shunts gibt. Vermutlich nicht.
Alles andere wäre Unsinn, wie das Angebot in der Überschrift.
Ich hole mir das Ding auch für meine Kiste.

nachtrag: Auf jeden Fall die Anpassungswiderstände an den Eingang, an beide Anschlussdrähte , direkt am Instrument die hälfte, hier 5 und nochmal 5 Megaohm. das ist ein absoluter Spannungsschutz. Atombombensicher. Die werden ja schonmal verloren...

von Bernd Schlueter - am 12.06.2013 15:55
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