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Batteriekorb / Hinterrahmen Thrige Mittelstrebe gebrochen

Startbeitrag von andreas Andreas am 08.07.2013 20:15

Hallo
Ich habe lange Zeit schon ein Problem mit meinem Thrige -Batteriekorb. Es ist einiges umgebaut, aber der Korb wurde durch 48 kg LiFePo deutlich entlastet und auch nirgends geschwächt. Trotzdem ist zunächst ein kleiner Knick im Mittelteil für die Motorauflage entstanden. Später ist er gerissen und heute sieht er so aus:
[attachment 259 MittelkonsoleBatteriekorbBruch_klein.jpg]
...

Antworten:

Der eigentliche Träger ist ja nur 1mm dick, ein schönes leichtes Profil, leider zu leicht. Es gibt einen weiteren Riss, der ein süßes nerviges Zwitschern produziert, am Übergang zum Batteriekorb.


[attachment 260 BatteriekorbrechterMittelteilBruch.jpg]

Oben auf dem Träger sitzt das Gummi und umschließt und hält die Motorkonsole.
Zusätzlich ist der Träger auf der Oberseite 5 -fach gerissen, radial vom Loch aus. Das unten liegende Verstärkungsblech, 2mm, hat keine Risse.

Jetzt die blöde Frage: Wie lange kann man mit sowas rumfahren? 0km?

Hat jemand Tips, wie die Lebensdauer verlängert werden kann, ohne dass ich 40 Stunden in den Ausbau der gesamten Mechanik und Elektrik investiere, ohne die Gewährleistung, dass es jemals wieder richtig läuft...

Kann man für so etwas ein Reparaturkit entwickeln, das die Probleme behebt? Ein Metallstück, das den Träger ersetzt und dabei integriert? So daß er einfach bleibt wo er ist und verstärkt wird und besser angebunden ist an den Rest.
Epoxy kann ich, Aluprofile bearbeiten kein Problem, aber wie mache ich den Anschluss über dieses zarte Blech?

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 08.07.2013 20:29
Also die seitlichen Risse würd ich schweißen, unter die Platte (beim Loch) eine andere Platte drunter, von Seite zu Seite, am besten mit seitenwinkeln. Du hast ja noch richtig Fleisch am Blech, es müßte reichen wenn Du die Verstärkungsplatte einige male anpunktest oder nietest, je nach Geschmack. Nichts rausschneiden, drunter und fertig. Schönheitspreis gewinnst Du so keinen aber halten wirds und irgendwann ist der Korb eh fertig, aber da hast Du noch zeit. Du hast ja sogar noch das meiste von der kante für die mittlere Batteriehalterung! Hättest meinen sehen sollen, bevor ich den mit einem Freund zusammen neu aufgebaut habe, da war echnt nichts mehr zu machen..
LG Konstantin

PS: brauchst nichts auszubauen, die eine Schraube von der Motorhalterung lösen und den Motor mit einem Stück Draht hochbinden, dann hast Du freie Bahn. Hoch mit dem El! Schaff Dir Platz zum Arbeiten.

von el El - am 08.07.2013 21:17
Hallo Andreas,
Die Ursache ist das Drehmoment des Thrige, aber das weißt Du sicher schon.
Wahrscheinlich verstärken sogar die leichten Batterien das Fehlerbild.
Wenn Du "schwere" Bleibatterien verbaut hast ,wird der Träger nur in eine Richtung "gebogen" (Biege Schwellfestigkeit) wenn nur leichte Batterien verbaut sind wird es wohl zur Wechselbelastung werden.

Bau doch mal den Batteriedeckel ab, und bitte einen Helfer das EL mit angezogener Handbremse abwechseld "leicht" Rückwärts und vorwärts zu "fahren".
Je nachdem wie dramatisch das ganze aussieht ,wirst Du beurteilen müssen was Du machst.

Wenn es irgendwie möglich ist,würde ich unter den bisherigen Batteriekorb ein zusätzlichen Querträger montieren ....

Bernd M

von Bernd_M - am 08.07.2013 21:33
Danke, coole Vorschläge, mehr davon. Wie schafft man den Turnaround? Dass aus einem Problem eine Superlösung wird? Dass man etwas wirklich verbessert?

von andreas Andreas - am 08.07.2013 21:44
Hallo Andreas,

jo, kenne ich -wie viele andere hier wohl auch.
Meine Lösung war ein "Schlag mit zwei Fliegen":

Ich habe mir ein 0,5mm Blech fertigen lassen, welches komplett unter den Batteriekorb passt.
Dieses wurde dann gepunktet aufgeschweißt -achtung im Zickzack Punkten, damit die Wärme nicht mitgenommen wird, dann verzieht sich der Korb.

Das war vor etwa 3 Jahren (oder waren 4??). Ich fahre mit ReKu, belaste den Punkt also doppelt.
Jetzt beim Ausbauen habe ich nochmal einen ganz leichten Riss bemerkt, der aber auch noch von vor der Schweißaktion sein könnte. Der Träger ist jedenfalls unter der Hand stabil.

Überigens habe ich auch hier wieder etwas zum Thema Serie:

Kann es sein, daß der "Blechkorb" erst mit Serie 3 oder 4 kam?
Ich habe zwei Körbe aus Serie 2 ELs gesehen, die sind beide aus solidem 5mm Stahlrahmen geschweißt -und dabei garnicht mal so viel schwerer, vielleicht 2 oder 3kg.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 09.07.2013 05:25
Hi,
hatte ich auch mal. Ich hab das mit Dachlatte und Sperrholz geflickt und bin fast zwei Jahre so gefahren, bis ich eh mal alles auseinander hatte. Würde nicht ohne Reparatur rumfahren. durch die fehlende Drehmomentstütze kommt der Motor bei jedem Anfahren hoch, reißt an den Kabeln und fällt beim Bremsen/Rollen wieder runter.

von JJ-OO - am 09.07.2013 20:47
Hallo
Das ist ja alles hochinteressant, komm erzählt noch mehr.
Ich überlege, ein Aluprofil z.B. 5mm dick in das gebrochene Profil von unten einzusetzen. Ein paar Schrauben M6. Dazwischen Glasfaser mit Epoxy. Die Kanten vom Alu schön abgerundet, der Originalträger einigermaßen mit der Stahlbürste blank geputzt. Glasfaser an allen Kanten rausstehen lassen als Plaste, die den Zwischenraum füllt und eine flächige mechanische Verbindung zustandebringt. Auch an den Anschlussblechen rechts und links, von dort die Glasfaser an das Blech großflächig irgendwie anlegen und drücken.
Wenn man einen Plan hat, dann kann es losgehen.

Ich habe wirklich keine Lust, alles auseinander zu rupfen und wieder zusammenzubauen. Das ist nicht mein Konzept. Lieber ein bischen Dreck und Epoxy. Das kann ich abschirmen, z.B. mit einer Plastikfolie und Kreppband.

Schweißen: Ja gerne, aber ohne Batterieausbau. Ich kann sie vielleicht 1-3cm hochdrücken. Die Verpackung ist aus ABS, Epoxy, PU-Schaum, Alufolie, Hartkarton. Nach diesen Schichten erst kommen die TS90LPF mit Bandagen, BMS und Verschraubung. Ich könnte sie zusätzlich abschirmen. Was für ein Profil nehme ich für die Querstrebe und wie wird es angepunktet?
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 09.07.2013 21:14
Andreas bitte nicht dort mit Epoxy gedönts wenn dann doch was nicht hält dann kommt Strafarbeit - wenn du so was machst dann auf der Panamericana!

Aber nicht! hier - Ruf mich an und wir sehen das wir das an einem frühen Abend schweißen und Aufdoppeln. Du mußt nur auf die andere Seite von OF. schaffen.

Wenn du viel bis dahin fahren willst - hau eine Dachlatte oder ähnliches passgenau drunter als Provisorium hält sowas fast schon zu lang. ;-)

von thegray - am 09.07.2013 21:45
Eine "Superlösung" oder "Turnaround" willst Du haben ?
Steht doch schon im WIKI !
[elweb.info]

Ich habe es ähnlich gemacht:
+Mehr Platz für die Batterien
+tiefere Schwerpunkt
+Der Querstabi ist immer noch der tiefste Punkt
-meine Konstruktion (anders wie auf den Foto) ist etwas schwer geraten....
-Die Batterien werden kälter. Glaube ich jedenfalls.....oder meine Batterien werden älter...

Bernd m

von Bernd_M - am 09.07.2013 22:03
Hallo
Danke für Eure Tips. Tieferlegen kommt bei meinem besonderen Fahrwerk nicht in Frage. Zuschweißen mit großflächigem Blech ebenfalls nicht, da sonst die Kühlung für die Motoren fehlt.
Ich werde wohl ein 20x20x2mm Rohr drunter schweißen (lassen), über die gesamte Breite des Batteriekorbs.
Damit erhält der gesamte Korb eine höhere Stabilität und die Krafteinleitung wird verbessert. Reku habe ich auch zeitweise benutzt, ich denke aber, daß z.B. Alt-Eschersheim und die Heerstraße mit ihrem erratischen Fahrbahnbelag höhere Belastungsspitzen bringen, die zum Knick und als Folge zum Riss geführt haben.

Habe heute alles wieder zusammengebaut, fährt eigentlich sehr gut. Aber irgendwann muß es krachen. Die Stelle ist einfach zu schwach ausgelegt. Ich hoffe danach ein paar Jahre Ruhe an dieser Stelle zu haben.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 11.07.2013 20:21
Können die Brüche auch daher kommen weil die Schraube samt Mutter im Blech arbeitet? Ich habe mir ein solides Stahlteil gedreht das auf dem Träger grossflächig aufliegt und das Gummi aufnimmt, von oben hält ein weiteres Drehteil mit runtergezogenen Kanten das Gummi und unterm Träger sitzt ne sehr grosse stabile U-Scheibe. So bleibt die Bewegung des Motors weitestgehend im Gummi und der Träger wird nicht marode gerappelt.

von Rued - am 16.07.2013 04:23
Hallo

Wenns richtig montiert und der Gummi in Ordnung ist sollte die Schraube das Metall gar nicht berühren.

Gruß

Roman

von R.M - am 16.07.2013 17:52
Hallo Rued?
Klar, das wird es schon irgendwie sein, die Belastung an dieser Stelle ist schwingend und heftig. Deshalb wundere ich mich, daß diese Stelle so schlecht abgestützt wird. Der Thrige hängt sozusagen auf den inneren Streben, die Batterien drücken auch kräftig drauf, das gibt nach, im leeren Zustand ein knapper cm, wenn man ein gerades Rohr von unten auf die inneren Streben legt.
Ein altersschwacher Batteriekorb unbekannter Herkunft hat ebenfalls diese Abweichung, ohne Belastung. Das bedeutet, die Batterien stehen krumm da drin und werden bei jeder Bodenwelle in sich verformt, weil der ganze Korb zu leicht gebaut ist.

Hallo Roman

Das wäre vernünftig, aber so war der Thrige bei mir nie montiert. Es ist auch nicht wirklich möglich. Mit 2 Gummiteilen kann man keine 2 Stahlplatten verbinden, ohne daß die Schraube, die durch alles hindurchgeht an einer der beiden Stahlplatten anliegt. Kopf oder Mutter, sonst braucht man ein 3. Gummiteil.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 17.07.2013 23:06
Hallo

Das Zeil das ich habe hat an der einen Seite einen Absatz der durch das Schraubenloch geht.

Ähnlich wie bei Isolierscheiben für Transistoren.

Kann aber nicht sagen ob es im Orginal auch so war da ich nur ein relativ neues Ersatzteil habe.

Gruß

Roman

von R.M - am 18.07.2013 19:07
Hallo Roman
Ja, das ist bei mir auch so mit dem Absatz in einem der Gummis. Er verhindert, daß die Schraube seitlich im Loch anliegt. Ich habs kapiert.

Das Cityel liegt auf der Seite, auf LuMa und Matraze im hinteren Bereich. Vorderes Licht und Spiegel abgebaut.
Die mittlere Batterie habe ich ausgebaut, die linke und rechte weggeschoben, war kein Problem beim Schweißen.
So, ich habe geschweißt, WIG. Ganz schön schwierig, nach 2 Stunden üben. 70A, 7Liter/Minute Argon, 1.6mm Nadel, 4er Düse, 1.6mm Schweißdraht. Ein paar Löcher sind drin, aber egal. Nicht schön, aber selten. Ich habe ein Vierkantrohr vom Hornbach genommen, 20x20x1.5mm, als Querstrebe, die die gesamte Breite überspannt. Die Kante vom Rohr trifft auf die Unterkante der angebrochenen Mittelstrebe.
Zunächst habe ich Masseklemen Anschlüsse freigelegt, damit da garantiert keine Ströme an anderen Stellen entstehen, den Erfolg muß man abwarten. Mittelstrebe Riß gerichtet,
dann habe ich die untere Platte an die Mittelstrebe geschweißt.
Ein großes Problem war mein Spezialfahrwerk mit dem großen Stabilisator, dadurch kam ich nur in schlechtem Winkel an viele Stellen. Ich wollte es nicht zerlegen, eine teilweise Zerlegung wäre schon schwierig geworden und hätte wenig gebracht. Den Riß konnte ich teilweise zuschweißen.
Es sind eher große Übergänge zwischen Rohr und den längs verlaufenden Blechen geworden, aber ich denke es reicht aus. Anschließend habe ich die Kante der Mittelstrebe mit mindestens 10 Punkten mit dem Vierkantrohr verbunden. Das fühlt sich jetzt alles sehr stabil an, ganz anders als vorher.

Das Loch des Mittelträgers würde ich gerne seitlich versetzen, da es etwa 1cm außermittig liegt und meine Fahrwerkskonstruktion das nicht komplett kompensieren kann. Ich muß also eine Auftragsschweißung in der Lochlaibung machen.
Vielleicht kann ich eine zusätzliche Scheibe anheften, von unten. Dann Cityel normal hinstellen, mittlere Batterie ist ja noch ausgebaut und von oben das Loch zuschweißen, anschließend neu bohren und verschleifen.

Was meint ihr?

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 18.07.2013 21:02
Hallo

Löcher zuschweisen geht einfach, dicke Kupferplatte unter das Loch und dann vom Rand aus zuschweißen, das Kupfer verbindet sich nicht mit dem Schweißmaterial, verhindert aber ein durchbrennen der Stelle.

Der Korb von meinem El ist momentan ausgebaut da ich einen Bruch im Bereich der Stoßdämpferaufhängung bemerkt habe der nach dem Ausbau recht schlimm aussieht, wäre im eingebauten Zustand gar nicht zu machen.

Die Stelle ist kritisch da dort der Übergang vom dicken zum dünnen Material ist, wenn an der Stelle was bricht dann kann die ganze Karosserie brechen.

Habe jetzt ein Verstärkungsblech konstruiert das ich momentan fertigen lasse da an allen 5 Els die ich momentan habe diese Stelle schon mehr oder minder mitgenommen ist.


Bilder kommen demnächst.


Gruß

Roman

von R.M - am 18.07.2013 21:21
Hallo Roman
Es ist ein übles Übel. Danke für Deine Tips, vielleicht probier ich es aus.
Darf ich den Thrige Batteriekorb neu designen und jemand baut ihn? Also quasi der Standard, passend zu allem bisherigen, aber deutlich steifer, belastbarer, gleichzeitig entlastet er die restliche Kunststoffzelle.
Wir sollten die Motorlagerung überdenken. Die Anbindung an die Masse der Batterien. Der Gummi sollte mehr arbeiten und die Stahlaufhängung sollte steifer sein.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 18.07.2013 21:46
@Andreas ich hab da was im Kopf, auch schon mal angefangen aber da kamen mir einige auch hier bekannte Dinge in die Quere.

Ach übrigens wenn ein neuer Korb - bei gibt es keine brechende Stahl-Blattfederen mehr !
Auch heizt mein Motor (zukünftig) nicht mehr die Batterien auf (ps. Thrige)
Das dann der 48V Satz dann auch vorne im Korb unterkommt ist nur eine Nebenwikung - oder umgekehrt. Ach ja Abrechnete Kofferräume sind dann auch Vergangenheit
Ach ja und da die Bodenfreiheit wegen der Querstrebe ohnehin nicht voll genutzt wird den Korbbereich für die Akkus mind. 4-6cm niedriger; die Hauben werden ja auch nicht billiger
Natürlich die untere Vorderkante mit Anströmkante sowie Prellschutz für die Akkus.
;-)
USW.
Gruss an den Herrn N. aus A.


@Roman -
Zitat
Der Korb von meinem El ist momentan ausgebaut da ich einen Bruch im Bereich der Stoßdämpferaufhängung bemerkt habe der nach dem Ausbau recht schlimm aussieht, wäre im eingebauten Zustand gar nicht zu machen. Die Stelle ist kritisch da
.....


Ach ja - Nix für ungut:
Kenne ich irgendwo her die Beschreibung
Hm - ich ich kann mich erinnern das man mir mehrmals schon, auch von altgedienten, andichten lassen mußte - die wollten.... das das nur an meiner Umgang/Fahrweise liegen würde oder so -
SOO SO.
Ich habe damals ja schon - Debatte in diese Richtung als unsachlich eingestellt.

von thegray - am 19.07.2013 10:30
Hallo

Klar liegt das an meiner Fahrweise, das El 100kg überladen und dann mit 50 Sachen über einen Ast der im Nebel auf der Straße lag.

Der Unterschied ist ich habs sofort gemerkt und repariere es bevor weitere schlimme Folgen auftreten.

Da ich die Krafteinleitung in die Wanne ja bereits verstärkt hatte ist nichts weiter passiert.

Die Stelle wurde übrigens ab ca. BJ 2005 durch einen geänderten Überrollbügel entschärft so daß die Wanne nicht mehr beschädigt wird wenn da am Korb was brechen sollte.


Gruß

Roman

von R.M - am 19.07.2013 20:47
Zitat
andreas Andreas
Darf ich den Thrige Batteriekorb neu designen und jemand baut ihn?


Hallo Andreas,

mach das bitte mal und schicke mir eine Zeichnung :spos:.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.07.2013 21:32
Hallo Johannes
Es geht um meinen Batteriekorb, der mit dem Thrige kompatibel bleibt, ok.
Keine Tieferlegung, damit es für mich richtig bleibt.
Nur einige Verbesserungen, die das Leben einfacher machen:
Keine Löcher in den seitlichen Wangen. Der Boden unter den Batterien mit Blechen abgedeckt.
Ein Querholm durchgehend unter dem Batteriekorb.
Dieser nimmt die Kräfte aus dem oberen Stoßdämpferauge auf und überträgt sie durch die äußere Seitenwange als Zugkraft. Im Querholm wird daraus eine Biegebelastung.
Die Stoßdämpferbefestigung sollte verstärkt werden, z.B. durch eine bessere Schweißung und einen größeren Materialeinsatz. z.B. 40x80x8mm, Kanten irgendwie abgeschrägt auf 4mm.
Ich hatte mal ein Querrohr in der Nähe der oberen Stoßdämpferschrauben eingeplant, aber da sind mittlerweile die Ketten und Kabel im Weg. Bleibt nur der Umweg durch den Überrollbügel. Der Alu-Bügel-mit einfacher Rückenstütze ist eine Verbesserung.
Die Motorauflage sollte verstärkt werden, ich habe heute eine Scheibe 5x40mm von oben mit 8 Punkten WIG geschweißt und dann ein neues Loch gebohrt. Das kann man alles noch verbessern, ich bin kein Profi, aber es passt zum restlichen Fahrzeug...
Jetzt seid ihr dran
Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 19.07.2013 22:50
- dann macht jeder soo sein Süppschen.

Aber ich denke - immerhin da finden wir Konsens über alle Meinungen:
Für Den oder Die aus Aub wäre es bei Zeiten ein leichetes gewessen - das eine oder andere zu überdenken. Und noch leichter es umzusetzten was einzelne an einem WE mit bescheidenen Möglichkeiten ....


Gut nach Zehn Jahren wäre ein aktuelles EL eben nicht mehr als das was es mal war durch gegangen.
Aber evtl. wäre daraus ein Zeitgemässes und Konkurenzfähiges ETWAS geworden.

von thegray - am 20.07.2013 13:55
ui, Epoxy, da werde ich hellhörig :-)
Aber für solche Arbeiten würde ich nur UHU Endfest 300 oder noch Professionelleres verwenden.
Und das kostet :-(
Außer Du hast ne billige Quelle
Der Vorteil ist mit UHu Endfest hatl, das man am gleichen Tag fahren kann :-)

von Sven Salbach - am 20.07.2013 18:38
Fotos?

von Sven Salbach - am 20.07.2013 18:40
Nee, zu häßlich. Ich zeige grundsätzlich nur Schäden des Originalmaterials, weil das Web nichts vergisst. Der Text müsste einem einschlägig versierten aber klarmachen, wie es aussieht.

von andreas Andreas - am 20.07.2013 20:28
Hallo
Heute konnte ich wieder fahren, alles in Ordnung, fühlt sich ein wenig steifer an und quietscht nicht mehr. Mal sehen was als nächstes nachgibt.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 20.07.2013 20:31
Hallo

Uhu Endfest 300 ist Epoxy noch dazu ziemlich überteuert, wenn man mit den Grundsubstanzen arbeitet, kann man von 30s bis 24h Topfzeit alles einstellen.

Man braucht neben dem Harz noch 2 Arten von Härtern, dazu noch Tixotropiepulver, Mikroballons sowie Polyesterhohlfasern sowie evenuell noch Weichmacher.

Ist also eine Menge Zeug das auch nur in größeren Mengen bezahlbar ist, unter 10 kg Harz wirds teuer.


Gruß

Roman

von R.M - am 20.07.2013 21:53
wenn man weiß welche Substanzen man benötigt..aber auch Epoxy Mischungen sind eine Wissenschaft für sich, die Rezeptur machts.
UHU Endfest habe ich häufig schon im Profibereich gesehen dann aber in kleinen Eimern :-)
Mit meinen Epoxy 5L Flaschen kann ich leider keine so feste und innerhalb weniger Minuten auf Endfestigkeit haltbare Verbindung herstellen.
Meine mischungen haben immer Mind 1 Woche Aushörtzeit bis zur Vollständigen Härte, bzw 24h bis 50% oder sowas.
Uhu endfest bekommt Du in in 5-15 Minuten auf Endfestigkeit, das ist schon geil :-)
Meine ERadlager halten, meine Auftragsgeklebte Hinterachse hält immer noch :-)

von Sven Salbach - am 20.07.2013 22:13
Hallo

Einfach zu dem normalen Härter einen schnellen mischen dann klappts mit der Aushärtezeit.

Genau deshalb verwende ich 3 Komponentensysteme die nicht getempert werden müssen. für große Arbeiten 2 h Topfzeit für kleine 3min kein Problem.


Gruß

Roman

von R.M - am 20.07.2013 22:17
Hallo
Ich gehe seit Jahren einfach in den Modellbaufachhandel oder bestelle mir was. R&G L40. Egal was, richtig angewendet hat es bisher alles funktioniert. Ich mische sehr intensiv. Mit Stab im Einwegbecher 5 Minuten. Irgendwann wurde alles sehr fest. Selbst 5 Minuten Epoxy mische ich fast die ganze Zeit, ich verarbeite damit aber niemals Gewebe, weil Verdickungsmittel drin ist.
Ich kaufe mir alle 3 Jahre einen Liter Harz. Das kostet 20Euro oder so? Ich schätze ganz gut ab, wie viel Gewebe und wie viel Harz ich brauche und kann notfalls welches nachmischen. Besonders teuer finde ich das nicht, es sei denn man möchte ein Segelboot daraus bauen. Oder ein Cityel. Aber dann gelten auch ganz andere Preise.
Ich verwende Kevlar, Kohlestring, Glasgewebe. Ich glaube ich habe 4 Typen von 25-160g/qm, auch Reste. Vieles was man mit Epoxy macht ist ja auch sehr kleinteilig oder dünn.
Epoxy ist warmhärtend, wenn es schneller gehen soll, kann man auch einen Heizlüfter, Ofen oder Fön anwenden, oder einfach in die Sonne legen oder auf den Heizkörper.

Gruß
andreas

von andreas Andreas - am 20.07.2013 23:16
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