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vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
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Peter End., thegray, inoculator, Enno, Horst Hobbie, d!rk, Multimegatrucker, mecanico, Christian s, wolfgang dwuzet

Rätsel ! ! ! Was ist das?

Startbeitrag von Peter End. am 02.09.2013 16:27

Hallo,

ich habe wieder mal ein lehrreiches Foto.

Was zeigt es?

Und vor allem:

Was lernen wir daraus??




mfG
Peter

Antworten:

die Vorderradgabel? Antriebsachse?
Aber was "ist in sie gefahren"?

von mecanico - am 02.09.2013 16:41
Digicam etwas höherwertiger, mit guter Macro-Funktion!
Bild ist von der Antriebsachse der Bereich wo de Antriebsscheibe sitzt , mit und wenn ich das richtig sehe "halbmondförmigen Ausfräsung " für den Federkeil. Der steckt noch in selbiger (das Teil in 2Uhr Position).

von thegray - am 02.09.2013 16:48
Hallo Oliver,

so ist"s!

Der halbrundförmige Keil war (ist) eingelötet. Auch wenn nicht mehr viel davon sichtbar ist. Das Zahnrad war genau darüber montiert und trotzdem hält"s nicht. Also in Zukunft werde ich keine alte Achse mehr verbauen. Es macht wirklich keinen Spaß wenn bei ca. 65Km/h die Räder plötzlich beidseitig, innen am Radkasten schleifen.

mfG
Peter

von Peter End. - am 02.09.2013 16:55
Zitat
Peter End.
Hallo Oliver,

so ist"s!

Der halbrundförmige Keil war (ist) eingelötet. Auch wenn nicht mehr viel davon sichtbar ist. Das Zahnrad war genau darüber montiert und trotzdem hält"s nicht. Also in Zukunft werde ich keine alte Achse mehr verbauen. Es macht wirklich keinen Spaß wenn bei ca. 65Km/h die Räder plötzlich beidseitig, innen am Radkasten schleifen.

mfG
Peter


Nun solange es symmetrisch passiert ist doch noch alles gut - "Einschränkung" wenn der Hintermann nicht schläft! Habe ich zu meinem Leid leider schon anders erlebt!

Nur darf das nich jeder als Verallgemeinerung verstehen :
Und nicht jeder hat 130Ah Calb mal 16 und wahrscheinlich "kein" oder nur minimal zugedrehtes Dampfrad. Die Frage wäre dann nur noch mit welchen Motor man die Welle "beaufschlagt" ich habe da so eine Vermutung.

von thegray - am 02.09.2013 18:19
Ja, stimmt,
es hat sehr symetrisch gebremst. Früh, kurz vor 6.00 Uhr. Hintermann gab"s da keinen.
Klar, das geht auch nicht mit jedem Motor und an der Einstellung am Curtis kann man ja auch einiges "verbessern". Zur Stellung meines Dampfrades kann ich keine Aussage machen weil die Strombegrenzerplatine sowieso immer ausgeschaltet ist.
Ein bischen Spass muss sein....

mfG
Peter

von Peter End. - am 02.09.2013 19:13


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von Horst Hobbie - am 02.09.2013 20:38
Hallo Horst,

ja, so fliegt der Keil bestimmt nicht davon.

Aber um Missverständnisse vorzubeugen:
Das Problem mit den "alten" Wellen ist ein kürzerer und tieferer Ausschnitt für einen halbrunden Keil an der Stelle wo die Riemenscheibe bzw. das Kettenrad befestigt ist. Die neueren Wellen (wie auf deinem Bild) haben sowas nicht mehr. Nach der Umstellung auf dem Perm-Motor wurden auch die Wellen geändert da die Motorposition und somit auch die Position des Kettenrades eine andere ist.

Dass es mit den Einkerbungen an den neuen Wellen schon mal Probleme gab ist mir nicht bekannt.

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2013 06:37
richtig, das wir mir auch klar, ich hab es nur gemacht wegen meinem Gewicht und weil ich hin und wieder hinten 50 bis 60 Kg Ware transportiere.....
schaden kann es ja wohl kaum...

von Horst Hobbie - am 03.09.2013 06:52
Moin Peter,
und daran denken, nicht nur die Achse tauschen auch die Radkästen kontrollieren. Wahrscheinlich haben die Reifen die Radkästen durchschliffen. Der innenliegende Schaum ist hygroskopisch, zieht also Wasser. D.h. die Radkästen kontrollieren und evtl. sorgfälltig den Kunststoff reparieren (Glasmatte, Epoxydkleber, Spachtel,Lack usw) Gerade dort wird permanent gut Wasser und Dreck herumgeschleudert.
Eine "neue" Achse mit dem eher flachen Keil hält bei mir bisher 70000 km.
Viele Grüße
Enno

von Enno - am 03.09.2013 07:32
Hallo Enno,

ja die Radkästen haben schon deutliche Schleifspuren abbekommen, zum Glück nicht so stark, daß Feuchtigkeit eindringen kann.
Allerdings habe ich mal gehört, das der alte "Dänische" Schaum keine Feuchtigkeit aufsaugt. Kann das jemand bestätigen?
Eine neue, gebrauchte Welle mit flachem Keil ist schon schon verbaut.

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2013 08:23
Zitat
Horst Hobbie
richtig, das wir mir auch klar, ich hab es nur gemacht wegen meinem Gewicht und weil ich hin und wieder hinten 50 bis 60 Kg Ware transportiere.....
schaden kann es ja wohl kaum...


Das da ein Keildrin ist oder die Klemmen - beides nutz nichts - erst (b)recht nicht um zusätzliche Lasten zu ....was auch immer.

Aber das ist ja auch eine neue Welle die da abgebildet, ist somit die Bruchgefahr geringer!

Aber Aber wenn man da was ändern im Falle von präemptiv verbessern wollte weil Lasten ....
Das gehört da was anderes hin als diese kleinen Spielzeug-Ringe.

Aber Aber Aber das weiß man ja ohne hin besser....

von thegray - am 03.09.2013 08:36
was ist die vertiefung gegenüber dem Keil ?

von Christian s - am 03.09.2013 08:36
Zitat
Christian s
was ist die vertiefung gegenüber dem Keil ?


Falsche Fragestellung!

Antwort auf die Vermutliche Frage.

Die Alten wellen wurden mit einem vom oben herangeführten Frässcheibe ein Schlitz gefräst.
Der hat dann lateral also von der Seite gesehen einen Mond oder Mondsichelförmiges Profil, damit man entsprechend einen notwendigen Haltekraft über den Keil bekommt ist um einen durchschnittliche Tiefe zu bekommen die Mitte "außerordentlich Tief" - das Reduziert den Querschnitt des Materials und und mechanische Spannungen konzentrieren sich nach dem übertragenen Motto - Das schwächste Glied eine Kette....
Es reißt irgend wann etwas ein und auch wenn wir da keine Atomspaltung vornehmen ;-)
Bekommst du einen sich aufbauenden Lawineneffekt......

Denn du an dem Kristallgefüge gut erkennen kannst - das das nicht in einem Rutsch durch ist.

Dem gegenüber - ist in den "neuen Wellen" die Ausfräsung anders gemacht worden -> gleichmäßig tief. (das jetzt zu erklären ist zu aufwendig, auch wenn der Vorgang selbst einfacher wäre)

Dies entschärft die Problematik etwas ->ausreichend die Praxis zeigt das.

von thegray - am 03.09.2013 08:49
Moin Peter,
ich habe eine dänische Karosserie also auch dänischen Schaum. Ich tendiere zu hygroskopisch also lieber alles gut abdichten in der Unterschale.
Viele Grüße
Enno

von Enno - am 03.09.2013 09:18

Re: Rätsel ! ! ! Was ist das? Hygo-was?

Ob jetzt - Chemisch Hygroskopisch ; oder der Schaum Geschlossenzellig oder Offenporig.

Dauerfeuchte ist sicher nicht für die Struktur gut denn je nach Menge sammelt die sich auch und dann hast du für die Struktur die gleichen Probleme wie wenn starker Rost und Klebe/Lackstrukturen unterwandert.

Was du dazu noch brauchst - Ausdehnung - > Feuchte und Frost

von thegray - am 03.09.2013 11:22
Gut gesehen
Hier liegt IMHO der eigendliche Ursprung des Risses.
von etwa 7 Uhr bis 11 Uhr kann man die typischen Lastrisse sehen.
Die Beiden Flächen mit den geschungenen Linien sind dann Dehnungsrisse -abgedreht.
Die Dunkle Fläche um den Keil kann ich nicht 100% zuordnen, sieht für mich aber nach Hitze vom "Löten" aus.

Ich vermute die Einpessung auf 8Uhr ist die Konterschraube der Riemenscheibe, bzw. des Kettenrades. Die Schraube, oder die Made wurde hier so feste in das Material gespannt, daß es zu Stauchungen kam. Echt krass, wenn man bedenkt, wieviel Drehmoment an der Schraube dafür nötig sind.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 03.09.2013 11:44
hallo peter,
ich weiß zwar nicht, was hicksgroskopisch ist, aber

von wolfgang dwuzet - am 03.09.2013 12:57
Hallo Wolle,

so ist"s bei meinem "Alten" auch.
Aber ich hatte im letztem Jahr Zeit einen defekten "Neuen" gesehen der hatte ein Unfallschaden an der Wanne. Nach einigen Wochen Lagerung im Freiem war die Wanne so schwer geworden, dass sie absolut nicht mehr zu tragen war. Der Schaum hat sich mit Unmengen Wasser vollgesaugt, wie ein Schwamm. Allerdings waren da auch größere Flächen der UV-Strahlung ausgesetzt.

Trotzdem, ich bin der Meinung, dass der Schaum aus dänischer Produktion besser war.
Genau so wie das Material der Wanne.

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2013 13:40
Hallo Carsten,
diese Einkerbung ist mir ehrlich gesagt noch gar nicht aufgefallen. Ich werde mir das mal genauer ansehen und berichten.
Die dunklen Flächen am Keil können vielleicht auch vom Abschleifen des überschüssigen Lötzinnes kommen.

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2013 13:47
Hallo Carsten,

nein, die Schraube des ehemaligen Riemenrades war"s nicht. Diesen Abdruck sieht man deutlich an anderer Stelle. Ich denke vielmehr, dass nicht sauber eingelötet wurde. Der Keil sieht sehr angerostet aus.Aber die Ursache des Bruches ist das eher nicht.











Am anderm Wellenteil ist übrigens nicht mehr viel zu sehen. An dem Bruchende habe ich mit einem großem Hammer die Welle aus den Konsolenlagern geschlagen.

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.09.2013 16:23
Ah, aus dieser Perspektive sieht es ganz anders aus.

Insofern, nehme ich Vorangegangenes zurück, behaupte aber nicht das Gegenteil ;-)

Die dunklen Stellen am Keil würde ich als Rost nun einordnen. Und man kann die Fortsetzung des Bruches an der Linie der Ausfräsung für dern Keil erkennen.

Eine Frage noch, nur um Sicher zu gehen:
Du hattest keinen Clampex im Einsatz, oder?

An Johannes -falls er mitliest ;-)

Es ist doch ein Clampex, der mit den zwei Keilringen und kein Taperlock!!
So.. weisse Bescheid ;-)

Gruss

Carsten

von inoculator - am 03.09.2013 22:32
Zitat
inoculator
An Johannes -falls er mitliest ;)


Ich lese mit... glaube mir :rp:.

...und weiß nun bescheid :spos:.

Grüßer
Johannes

von Multimegatrucker - am 03.09.2013 23:01
Hallo Carsten,

ich nutze das PJ-Duplex-Kettenrad. Ob die Befestigung als "Clampex" bezeichnet wird kann ich nicht sagen. Taperlock ist es aber nicht.

Allerdings habe ich diese Welle höchstens 15000 Km im Einsatz gehabt, weil meine vorherige eingelaufen war. Zur Vorgeschichte dieser gebrochenen Welle kann ich nichts sagen. Habe sie als Gebrauchtteil erworben. Ich tippe aber auf normales Blech-Riemenrad.

Auf jedem Fall sollten wir daraus lernen, dass alte Wellen mit dieser Ausfräsung nichts in einem El mit Thrige-Motor zu suchen haben.

(Ja ja, ich weiss; Mit einer Strombegrenzung von 100A wäre das sicherlich nicht passiert)

mfG
Peter

von Peter End. - am 04.09.2013 06:20
Zitat
Auf jedem Fall sollten wir daraus lernen, dass alte Wellen mit dieser Ausfräsung nichts in einem El mit Thrige-Motor zu suchen haben. (Ja ja, ich weiss; Mit einer Strombegrenzung von 100A wäre das sicherlich nicht passiert)


Das wäre später auch mit 100A passiert!

von thegray - am 04.09.2013 07:26
Ja, dem schließe ich mich an.

Wenn das wirklich Rost an der Stelle ist, die ich oben erwähnte, dann ist der Schaden schon vorher vorhanden gewesen.

Mit welcher MTA muss ich ins Bett hüpfen, um ein Röntgenbild meiner Ersatzwelle zu bekommen????

Gruss

Carsten

von inoculator - am 04.09.2013 09:32
Frag mal deinen Zahnarzt ;-)
Pardon Arztin

von thegray - am 04.09.2013 18:33
Hallo

ich würde auch gerne meinen Senf dazugeben:
Für mich sieht das nach einem klassischen Dauerbruch aus.
Das bedeutet, dass der Bruch schon vor langer Zeit eingesetzt hat und zwar dort wo die
Scheibenfeder eingelötet wurde.

Auf dieser Seite des Wellenquerschnitts sieht man deutlich die Rastlinien.
Irgendwann war der Rest der Welle nicht mehr in der Lage den Belastungen
standzuhalten. Daraufhin kam es zum Versagen im Bereich gegenüber der
Scheibenfeder. Dort sieht man den Sprödbruch...

Wer hat den dort eine Scheibenfeder eingelötet???

Zwischen der Scheibenfeder und der Welle kam es zur Spaltkorrosion, das war der
Auslöser für das letztendliche Versagen.
Falls die Scheibenfeder nur das ausgefräste Material ersetzen sollte, so hätte man diese besser weggelassen und die Stelle der Welle kräftig gefettet.

Übrigens handelt es sich hierbei eindeutig um eine Welle, das sie nicht nur auf Biegung,
sondern auch auf Torsion (Drehung) beansprucht wird.

Ob die Welle trotz der Nut auch den höheren Drehmomenten standhalten kann, müsste man berechnen...Vermutlich wird das aber eng, da Scheibenfederverbindungen eher für kleinere
Drehmomente genommen werden, zumal hier auch noch wechselseitige Drehmomente auftreten...

Eine Paßfedernut wäre da schon eine Verbesserung.

Na ja viel Neues habe ich wohl nicht beigetragen, egal draußen regnet es grade..

Gruß
d!rk

von d!rk - am 09.09.2013 20:41
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