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elweb
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 6 Monaten
Beteiligte Autoren:
Schrauber601, Hobbyschrauber Mario, inoculator, R.M, Sven Salbach, Helixuwe, RainerP, Christian s, Andi aus Bad Essen

Vorderradeinheit

Startbeitrag von Schrauber601 am 11.09.2013 14:49

Liebe EL-Fahrer,

als Neu-Besitzer hat man natürlich viele Fragen...

So höre ich bei normaler Fahrt mein Vorderrad - auch in Kurven. Die Bremstrommel vorn ist nach 10km handwarm. Die hinteren Bremsen sind da noch kalt. Ein erstes Befummeln der Bremsankerplatte brachte keine Hinweise... Aber vielleicht ist es normal, das man permanent das Rad hört? Frei gedreht ist es unauffällig.

Mir ist aufgefallen, das der Abstand nach Vorne vom Reifen zum Abschlepphaken doch reicht knapp - so ca. 1cm - ausfällt. Noch hinten ist mehr Platz. Ist das generell so? In Foren-Beiträgen gab es wohl schon Fälle, wo das Rad am Haken geschliffen hat (bei mir wohl nicht).

Sofern ich auf ebener Strecke unterwegs bin, benötigt der Perm rund 80-90A (54V) um 70km/h zu halten - das ist noch nicht auffällig oder?

---

Sonst stört eigentlich nur der klappernde Bowndenzug für die Haube das Vergnügen. Bis auf die Öffnungen für den Bowdenzug selbst gibt es keine Zugänge in dem Rahmen oder? Gibt es einen Trick wie man z.B. mit PU-Schaum den Seilzug etwas fixiert?


Besten Dank,
Jan

Antworten:

soll nicht warm werden. wen sichs angehoben leicht drehen lässt streift nicht die bremse sondern die Lager gehören getauscht

von Christian s - am 11.09.2013 16:12
und 80 bis 90 A bei 54V und Perm sind auch nicht normal, auch nicht bei Vollgas,
Ich würde eher 50 bis 60 A erwarten.

Mein Thrige/Riemenantrieb fährt mit 44V bei 60 km/h mit 50 bis 60A, und der sollte einen deutlich höheren Rollwiderstand haben.

Ich würde bei den Geräuschen auch auf Lager vorne tippen.

von Andi aus Bad Essen - am 11.09.2013 16:20
bei 54V 90A für 70 km/h beim Perm :confused:

- Auf der ebenen Aufbocken

- Matte zum draufknien

- Vorderrad mit der hand drehen

( Sollte sich leicht anschubsen lassen und einige sekunden von alleine drehen. )

Falls nicht sind die Radlager vorn fällig

- Danach eine Hand vor das rad und die andere hinter die Ankerplatte leicht in richtung ankerplatte drücken und danach in Richtung Rad also pracktisch rütteln.

Falls es dort Spiel gibt kannst du das Ankerplattenlager einplanen inklusive Radlager
( Wenn man schon mal dabei ist kann man auch die Radlager mit machen. )

Ich hatte auch letzten Monat das vergnügen und noch so einiges mehr. :rolleyes:

Schade das du so weit weg wohnst sonst würde ich,s wie beim Andi machen und einfach nach Absprache Rein schneien.

von Hobbyschrauber Mario - am 11.09.2013 17:11
Hallo Mario, hallo Andi, hallo Christian,

Warme Bremse: Nunja noch fehlt mir die Reku... Ich bremse schon, auch beim 1.5t Kfz werden die Scheiben gut warm. Noch fehlt mir die Erfahrung lange auszurollen - am Ende einer Hügel-Runter-Strecke steht eine Ampel...

Fahrstrom: Ich bin mir auch nicht sicher - ob es überhaupt eine Ebene war. Ist leider leicht hügelig hier in der Gegend. Wenn's definitiv bergauf geht, fließen so 112-120A,

Danke für die Tipps. Das Basteln an der Vorderrad-Einheit bekomme ich zusammen mit einem Bekannten schon hin. Ich habe früher viel am Trabi geschraubt - auch hier gammelte und klemmte ab und zu mal eine Bremse (Kolben, Nachsteller etc.).

Zitat
Hobbyschrauber Mario
( Sollte sich leicht anschubsen lassen und einige sekunden von alleine drehen. )


Bislang habe ich nur mal angedreht, während ein Arbeitskollege kurz gehalten hat... Erst am Wochenende kann ich mir das Rad mal genauer anschauen.

Ich werde hier berichten. Es soll ja haltbare Komponenten für die Einheit von Fleischmann geben - richtig?

Herzlichen Dank,
Jan

von Schrauber601 - am 12.09.2013 08:18
Hallo,

bei mir ist es genauso wie bei Schrauber601,

wenn ich ca. nen Km fahre wirde die vordere Bremstrommel warm...hinten ist alles kalt.

Hab gestern mal das El aufgebockt und das Vorderrad ordentlich angestuppst...dreht länger als ne Minute ohne Schleifen.

Rad lässt sich auch schlagartig abbremsen und dreht dann wieder einwandfrei (Bremse ist frei)

Ist mir auch ein bisschen ein Rätsel.

Rad Kippt nicht im Lager wenn man versucht es auf der Achse zu kippen.

Wenn ich mich recht dran erinnere musst man das Lager glaube ich einkleben (Loktite)...kann es sein dass sich der Kleber gelöst hat und das Lager nicht mehr gehalten wird (am Aussenring des Lagers)
Wie würde man dies merken?

Grüsse

RainerP

von RainerP - am 12.09.2013 12:14
Wenn die Felge Bzw. einer der Lagersitze einen schlag weg hat kann es auch sein, dass die lager die Wärme erzeugen. (Die werden dann Zwangsläufig einlaufen.

Deswegen beim Routine wechseln der Lager darauf achten !

Die Radlager vorn und Hinten Rechts muss von Hand reingehen ansonsten sind die Lagersitze verdreckt oder eingedellt. (ohne Gewalt)

Aber leider ist es in sehr vielen Fällen so das die Felgen an besagter stelle meist einen weg haben.

von Hobbyschrauber Mario - am 12.09.2013 14:11
Zwischenergebnis Wochenende:

Ich habe das Rad abgenommen. Bremstrommel riefenfrei, rund 136mm, Beläge geschätzte 4-5mm dick. Achslager sahen gut aus, Achse zeigt keinerlei Riefen. Das Rad hat auf seiner Achse auch keinerlei Spiel. Es läuft geräuschfrei und gleichmäßig lange nach anschubsen.

Unschlüssig bin ich mir, ob nicht der Bolzen etwas Spiel aufweist... Bei Rad-Kipp-Test fühlte es sich so an (am Bolzen jedoch kein Spiel zu sehen). Evtl. merkte ich aber auch das Spiel in der Lenkung?

Geräusch isst nach wie vor da - manchmal etwas stärker. Es verändert sich jedoch praktisch nicht in Kurven.

Die Bremsbackenaußenkante habe ich leicht angeschliffen - nun ist das Brems-Quitschen wenigstens weg.


LG
Jan

von Schrauber601 - am 16.09.2013 11:18
Hallo,

das Problem bei solchen Fehlern ist, daß man das Rad nicht im belasteten Zustand drehen kann.
Der Fingertest kann ein wenig weiterhelfen:

Stelle das EL auf einer ebenen Fläche mit glattem Untergrund ab.
Schiebe das EL mit einem Finger.
Rollt es leicht und ohne Kraftaufwand an, sind die Räder/Lager/Bremsen frei.
Rollt es nur mit erheblicher Mühe und der Gefahr eines Fingerbruches an, so sollte Reifendruck, Bremsenvorspannung und Transmission überprüft werden.
Die Lager machen sich mit einem Rauschen beim Fahren bemerkbar.

Für den Antriebsstrang gibt es dann noch einen Freilaufwert:
Im aufgebockten Zustand bei Vollgas nicht mehr als 10 - 20A je nach Motor und Transmission.

Ein Indiz für die Vordere Bremse ist noch der Bremsweg des Pedales.
Greift die Bremse praktisch ohne nennenswerten Pedalweg, dann ist die Vorstellung der vorderen Beläge etwas zu scharf.
Greift die Bremse erst wenn man schon fast auf dem Boden ist, muss die Vorspannung erhöt werden.

An der Vorderradbremse ist das ein wenig tricky:
Hinter den Bremsbelägen sind zwei Zapfen -Identisch denen von der Handbremse hinten.
Mit einem Engländer -damit geht es bei mir am Besten; kann man die VORSICHTIG drehen.
Da das nur geht, wenn man die Feder der Bremsbacken gelöst hat, ist das ein wenig rumprobieren, bis man den richtigen Winkel getroffen hat.

Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 16.09.2013 11:48
Hallo Carsten,

das sind doch mal prima Tipps.

Fingertest: Unser Tiefgaragenbetonboden hat eine minimales Gefälle, damit Wasser ablaufen kann. Gegen das Gefälle kann ich das El schieben - mit ein wenig Mühe zugegebener maßen. Mit dem Gefälle fängt das El jedoch nach Fingerberührung von selbst an zu rollen. Ich denke es ist nichts schwergängig (ok 100kg Fahrer fehlten noch).

Bremse: Pedalweg ist recht kurz - genau so war ich es aber auch vom Trabi gewöhnt. Daher ist der Tipp mit den Zapfen sicher ein Test wert.

Da ich einen Perm Antrieb mit Duplexkette habe, werde ich mich beim Freilauf-Test wohl eher gegen 10A orientieren.

MfG
Jan

von Schrauber601 - am 16.09.2013 12:28
Zitat

Für den Antriebsstrang gibt es dann noch einen Freilaufwert:
Im aufgebockten Zustand bei Vollgas nicht mehr als 10 - 20A je nach Motor und Transmission.


Mit Simplex-kette und defekten Konsolen und Ankerplattenlagern (2 davon) lagern konnte ich mit 15-23A anfahren und Beschleunigen und auf der ebenen konstant 37,5 km/h fahren :confused:

Da muss das eine Ponny-PS aber ganz schön zu laufen, für die Geschwindigkeit :joke:

Ich denke mal mit Duplex fahre ich mittlerweile auch, aber momentan ohne Shunt.

von Hobbyschrauber Mario - am 16.09.2013 15:14

Vorderradeinheit Geräusch

Neuer geschätzter Strombedarf bei 70km/h eben: ~70A
Mein üblicherweise gefahrene Strecke weißt offenbar kein längeres gerades Stück auf! Entweder mit 90A hoch oder mit 50-60A runter...

Primär-Energie-Bedarf: ~7kWh / 100km

Die sich mit der Geschwindigkeit bzw. anlasslos ändernden Geräusche von der Vorderachse dürften nach Durchsicht eurer Antworten wirklich auf die Lager zu schieben sein. Demnächst - vor dem Winter - wird gewechselt.

MfG
Jan

von Schrauber601 - am 30.09.2013 13:36

Re: Vorderradeinheit Geräusch

Hallo Jan,

versuche mal, ob Du nach einer solchen Fahrt die Temperatur des Perm messen kannst.
Am günstigsten in der Nähe der Kohlenhalter.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 30.09.2013 15:42

Re: Vorderradeinheit Geräusch

Hallo Carsten,

leider konnte ich noch nicht messen. Dafür schätzen. Bei 8°C Außentemperatur wird der Perm rund 20°C warm, also nicht wirklich handwarm.
Fahrstrecke rund 9 km Landstraße, 2 Ortschaften, leicht hügelig.

LG
Jan

von Schrauber601 - am 02.10.2013 11:08

Re: Vorderradeinheit Geräusch

Der Beschreibung nach sind das die Lager. Genau so hat mein El auch geklungen. Alles hat frei gedreht und nichts blockiert. Auch die gefühlte Wärme war da. Bis dann halt innerhalb von wenigen Metern sich die Lager zerlegt haben.
Gruß Uwe

von Helixuwe - am 02.10.2013 11:12

Re: Vorderradeinheit hiobsbotschaftvon meimem EL

Gestern konnte ich das erste mal auf der Felge ein Spiegelei braten !

Was war passiert;

Ich war gestern unterwegs,s ein paar Post Päckchen weg bringen und ein paar andere Kleinigkeiten zu erledigen.

bei der Letzten starken Steigung vor meiner Straße ist es, dann passiert.

Die Bremse vorn setzte sich so fest das ich nur noch im Schritttempo unterwegs war und der Motor mit 210 A am schieben war was ging. ( Das habe ich den Thrige noch nie Abverlangt so zu zerren !)

Sobald ich auf der ebenen war der spuk vorbei und auf einmal war es nur noch 20 A Motorstrom :confused:

Heute habe ich dann mal die Vorderrrad einheit zerlegt und musste verwundert feststellen, das der Bremsbacken Anschlag sich verstellt hat und bestimmt den letzten Monat am schleifen war.

Heute habe ich den Anschlag wieder in die alte Posizion gedreht und das Rad lief als wäre nicht,s gewesen.

Ich meine die Nocke mit der man normalerweise die Vorspannung einstellt , falls mal die Beläge mal weit abgefahren sind.

Bei mir war es Fatal da ich noch je 4 mm Belag, deswegen war mein Vorderrad immer etwas wärmer.

Also einfach mal das Rad runter nehmen den Reaktions arm abschraubern und die ankerplatte mal runter ziehen und gucken.

bei mir waren,s die Nocken !

von Hobbyschrauber Mario - am 03.10.2013 18:13

Re: Vorderradeinheit hiobsbotschaftvon meimem EL

Hallo

Mit den Nocken soll man nicht nachstellen sondern die sollten fest und unverstellbar sein also mit einem Körnerschlag oder sonst was.

Wenn die zum nachstellen wären dann wären die Gewinde ausen nicht abgesägt.

Vorderadbremse ist auser bei Serie 1 nicht nachstellbar.
Wenn man die Nachstellbar machen will dann so umbauen wie die Hinterradbremse und statt des Bowdenzugs eine Gewindestange einbauen.

Gruß

Roman

von R.M - am 03.10.2013 18:22

Re: Vorderradeinheit hiobsbotschaftvon meimem EL

@Roman

Ich weiß das die normalerweise nicht verstellbar sein sollten, aber leider hat sich der vordere Nocke etwas gedreht.

ich habe beide einfach nun an der Rückseite mit loctite fixiert, weil ich auf solche Überraschungen keine Lust habe.:rolleyes:

Ich habe noch eine alte Serie 1 Ankerplatte und die lässt sich wirklich einfach modifizieren.

Natürlich ich habe schon verstanden was du meinst ;).

Aber bei bei solchen Sachen hat man den Gedanken: ,, jetzt ist alles aus´´ , aber irgendwie scheint es, dann doch noch nicht so weit zu sein :cool

Bin froh das es im Endeffekt erst mal nicht mehr war

von Hobbyschrauber Mario - am 03.10.2013 20:55

Re: Vorderradeinheit hiobsbotschaftvon meimem EL

meine Erfahrung ist eher, sauber machen das die Leichtgängig sind, dan drehen die sich immer richtig hin

von Sven Salbach - am 04.10.2013 17:38
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