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Ein neuer braucht Hilfe

Startbeitrag von Stefan.A am 29.10.2013 19:49

Hallo zusammen, zuerst möchte ich mich mal vorstellen.
Ich heiße Stefan komme aus Büdingen und bin seit 2 Tagen Besitzer eines
Cityel Fact 4 Baujahr 2008 ohne TÜV ohne Batterien und mit defektem Ladegerät MEG 4816.
Gekauft habe ich ihn, komplett mit dem Reparatur Handbuch, von einem Elektro Installateur der hier den Vertrieb für Citycom übernehmen wollte.
Das EL hat nach seiner Aussage noch keine 1000 km gelaufen.
Zuletzt wurde es mit 4 Starter Batterien gefahren, und über einen Selbst gebauten Umschalter im Kofferraum mit einem 24 Volt LKW Ladegerät geladen.
Dank guter Beziehungen bekomme ich jetzt vier 80 Ah Blei Gel Traktionsbatterien zu einem sehr sehr guten Preis. Diese dürften mir auch genügen da mein Weg auf die Arbeit nur 8 km beträgt.
Bis mir ein originaler Untersitzlader über den Weg läuft, würde ich weiterhin das laden mit dem 24 Volt Umschalter beibehalten.
Und jetzt meine Frage, ich habe hier noch ein 24V 22A Netzteil liegen (Cosel UAF500-24)
könnte ich das zum laden benutzen?

Grüße
Stefan

Antworten:

Hallo Stefan
Erstmal meinen Glückwunsch und Grüße aus der Ecke von Bamberg.
Leider kann ich dir da nicht weiterhelfen.Es sind aber genug da die recht fitt darauf sind.
Nur geduld.

gruß josef

von Josef - am 29.10.2013 20:54
Du könntest es zum Laden benutzen,
Aber es ist superumständlich, denn nach jeder Fahrt musst Du die Batterien abklemmen und so umklemmen, dass dann jeweils zwei Parallel zu zwei anderen parralel geklemmt sind und dann die 24V anlegen.
Außerdem musst Du das Netzteil auf 28,?? V hochdrehen können. 24V reichen nicht aus.
Also eigentlich ist das Humbug.

Schau dir den hier doch mal an: [www.ebay.de]

Defekte MEG Lader würde ich zu Jürgen Fleischmann (e-mobilshop) schicken, Die haben mir meinen Thiesen auch für 80,-€ repariert.

Also, viel Freude und beste Grüße
Andi aus Bad Essen

von Andi aus Bad Essen - am 29.10.2013 22:39
Was ich auf den ersten Blick sehe, eher weniger. Die Spannung müßte einstellbar sein, 27V wäre brauchbar, mehr könnte überladen. 24V reicht nicht zum Laden.

Batterielader von Tom, Obi oder Atu, untere Grenze Einhell AFN5 66W, 3,5A arithm, 5A eff. Da brauchen die 80Ah schon 23 Stunden, aber Überladen geht nicht. Der AFN 12, 143W, 8A arith. 12A eff schafft es in 10 Stunden.

Obacht, die Dinger sind für 12V, also 4 Stück in Serie. Ob das Gehäuse geerdet ist? dann könnte es Ärger geben. Prinzipiell sollte es jedes einfache Batterieladegerät tun.

Blei gehört wie Quecksilber in die Alchemie. Es ist Hexenwerk, völlig unberechenbar. Heere von Stundenten haben Batterie Management Systeme dafür geschrieben. Jeder Batterie ihr eigenes Ladegerät spendieren und direkt anklemmen, ist für den schmalen Geldbeutel die sicherste Version.

Starterbatterien im eAuto sind leider so haltbar wie ungekochte (rohe) Eier. Also nicht enttäuscht sein, weil die nicht ewig leben. Spezielle Batterien (immer noch Blei) sind haltbarer und leisten mehr. Lithium ist auf lange Sicht billiger und macht mehr Spaß.

24V und Umschalter ...

keine gute Idee. Also zwei "normale" Batterieladegräte in Serie und doppelt so lange laden.

Wie gesagt, Blei ist Hexenwerk. Die laden nicht gleich, eine wird voller und das wird sich beim Entladen rächen.

Ganze blöde Idee: Anhängerkupplung hat 7 Pole. Die 48V Batterie hat 5 Punkte. Wenn man der 0V und der 48V je zwei Pole spendiert, geht das genau auf und kann locker die 12A von der Lademimik. So ein Notlader kann nicht schaden, auch wenn man später einen als Sitzheizung hat.

Liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 29.10.2013 23:17
Hallo Stefan,

MEG repariert die eigenen Ladegeräte schnell und preiswert, ich hatte mal mein kaputtes eingeschickt, kam nach einer Woche instandgesetzt zurück, hat 38 € gekostet.

[www.meg-mechanik.de]

viele Grüsse, Christian

von Christian_B - am 30.10.2013 06:43
Neben den was die Anderen so geschrieben haben.

Ist dein Anwendungsprofil grade zu prädestiniert für so ein Fahrzeug und schlechten Wetter.
oder auf dem Rückweg noch Einkäufe zu machen die nicht in die Fahrrad Tasche passen(Obwohl ich habe schon einen Wocheneinkauf in alle Taschen gepackt!)

DAS ! ist der ein zigste Anwendungsgrund wo ich nichts gegen "Bleianker" sagen kann - wocbei sich auch da die Frage stellt was bezeichnest DU als günstig!????

In allen anderen Anwendungen also mehr als einen morgendliche Fahrraddistanz; Bergziege kommen die meisten -und das begründbar sehr schnelle wieder von EV mit Blei ab- .

Für Deine Anwendung im Speziellen - Nun wenn es um Leistung geht wirst du nicht um einen Funktionieren Bordlader oder einen Benning/Tebechop rum kommen.
Immer nach laden wenn es geht - ist besser für die Bleianker.
Hohe Strome über C1 meiden mögen Bleianker nicht (Anfahren Steigungen) dafür ist bei den neueren ein Strombegrenzer drin (Prüfen ob der geht)den einige dann noch mit einem "Dampfrad" versehen.
Bleibt das Ding evtl. mal Länger als 5Tage stehen! UND es kann nicht zweifelsfrei
sichergestellt werden das der Lader mit Stromversorgt wird - sind die Batterien vollständig zu trennen - ABER wieder anklemmen Achtung "Vorheizen", sonst droht Elektronikschrott!
Wenn das nicht gemacht wird - Droht Bleischrott.

Aber denek dran alle Bleier haben nicht das selbe verhalten; Alter ; Leistungsfähigkeit; KApa - wenn du nur auf die Gesamtspannung achtest wird der Schwächste im Bund bald sterben - dann sehen wir wieder einen Hilferuf....

Also beim ganz Voll machen wäre es Gut jeden Block einezeln zu Laden also 4x12V sind da garnicht so verkert.
Beim Entladen ist für dich dann Schluß wenn der Erste im Vergleich zu den anderen einbricht die Gesamtanzeige ist da nicht aussagekräftig. Also wären vier Einzelanzeigen sinnvoll.

Für Temperaturen unter 15Grad mit Leistungseinbusen rechnen - Ergo 1.Einpaken oder auch Wärmen. Etwas Wärme entsteht beim Laden - wenn also gut eingepackt von allen seiten kann das schon helfen.

Die Sind nach dem Laden am willigsten (und auch am Wärmsten) also nach entsprechender Erfahrung die Ladezeit mit Schaltuhr so legen das die Voll sind wenn du grade los möchtest.

Wenn du es gerne War hast mit einem zweiten Timer eine Elektroheizung verwenden um den innen Raum vorheizen - Die El-Heizung macht nämlich in der 2-Stufen mal locker ~des benötigten Stroms....wer sehr sparsam Fährt geht das auch bis zu 35% hoch denn dann anteilig die Stromheizung schluckt.

So mal was man in einer Viertelstunde so sagen kann, das nicht schon gesagt ist.

von thegray - am 30.10.2013 11:18
Danke schon mal für die ganzen Antworten.

@ Andi aus Bad Essen
Wäre gar nicht so umständlich da der Vorbesitzer das ja schon alles umgebaut hat, siehe Bild.
Das Netzteil lässt sich bis 29 Volt hoch drehen.
Den Lader in Ebay habe ich auch schon gesehen, ich möchte aber wieder einen unter dem Sitz.
Mit Jürgen Fleischmann habe ich schon telefoniert, und von ihm erfahren das er MEG-Lader nicht repariert.

@ Peter Dambier
Mehrere Ladegeräte möchte ich eigentlich nicht haben.
Wie oben schon geschrieben funktioniert die momentan verbaute Umschaltung ja.
Aber ein Originallader wäre mir am liebsten, so wie es von Citycom mal geplant war abends Stecker rein und morgens wieder raus.

@ Christian_B
wieso kommt man auf die einfachsten Ideen nicht selber. Werde da mal Anrufen.

@ thegray
dein erster Satz trifft es genau, normal fahre ich mit dem Rad, das El soll hauptsächlich das Schlechtwetterfahrzeug sein.
Sehr,sehr günstig, mehr darf ich dazu nicht sagen.
So jetzt bräuchte ich noch ein bisschen Erklärung zu C1,Dampfrad und "Vorheizen".
Ich bin gerade am überlegen ob es so ne gute Idee war das Teil zu kaufen.


von Stefan.A - am 30.10.2013 16:22
Es war eine sehr gute Idee das Teil zu kaufen.

Unser Abt [www.buddhasweg.eu] hat uns vor etwas über einem Jahr gesagt, und jetzt geht nachhause und macht soviel Unsinn wie Euch einfällt. Da hat uns Karin einen i-MiEV gekauft.

Unser Abt hat uns gleich gesagt, daß das kein Unsinn war und wir noch viel üben dürfen. Inzwischen haben wir es selbst gemerkt.

Unser Geistführer (andere nennen ihn den Schalk im Nacken), hat uns gesagt "macht nur. Er wird Euch viele Überraschungen bescheeren" und das hat er auch.

Ein vernünftiger Mensch ..., die sind ausgestorben, als unsere Vorfahren die Neandertaler ausgerottet haben. Also freu Dich, Du hast ein schickes Spielzeug und eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung gefunden und ab und zu ist das Teil echt nützlich. In wenigen Wochen bist Du für die Benzinverbrennerwelt restlos verdorben. Du wirst überraschend viele Menschen kennenlernen, die kein Brett vor dem Kopf haben und die anderen wirst Du zu ignorieren lernen.

Willkomen im Club und liebe Grüße von
Peter und Karin

von Peter Dambier - am 30.10.2013 18:57
Zitat
thegray
ABER wieder anklemmen Achtung "Vorheizen", sonst droht Elektronikschrott!
Wenn das nicht gemacht wird - Droht Bleischrott.

Bitte wie wo was? Erklär das bitte näher.
Danke,
Konstantin

von el El - am 30.10.2013 20:06
Hallo

Wenn du einen günstigen bleiakku Automatiklader für 48V suchst kann ich dir vielleicht helfen, hab welche mit 300W, 600W und 1000W, die gehen alle unter den Sitz, ab 600W wirds etwas teurer.

Den MEG Lader würde ich für Blei nicht verwenden der killt die Akkus.


Gruß

Roman

von R.M - am 30.10.2013 20:06
na, wenn Du ohne Vorladewiderstand anschließt, gibt es wechselnde Stromspitzen gepaart mit Funkenstrecke beim Anklemmen der Kabel an den Akku. Das muß nicht, kann aber tödlich für die Elektronik sein.

Der Vorladewiderstand (= Verbraucher zwischen Akku-Pol und Anschlußkabel ) sorgt dafür das der Strom "gebremst" fließt. Man kann da so tolle Dinge wie Susi's Föhn verwenden, aber Vorsicht, nicht küssen !
Susi und der Föhn
Horst

von hk12 - am 31.10.2013 09:20
Zitat
el El
Zitat
thegray
ABER wieder anklemmen Achtung "Vorheizen", sonst droht Elektronikschrott!
Wenn das nicht gemacht wird - Droht Bleischrott.

Bitte wie wo was? Erklär das bitte näher.
Danke,
Konstantin


Danke Horst

Und Konstantin du hast das aus dem Kontext gerissen.
Zitat
Bleibt das Ding evtl. mal Länger als 5Tage stehen! UND es kann nicht zweifelsfrei sichergestellt werden das der Lader mit Stromversorgt wird - sind die Batterien vollständig zu trennen - ABER wieder anklemmen Achtung "Vorheizen", sonst droht Elektronikschrott! Wenn das nicht gemacht wird - Droht Bleischrott.


Es sollte als bekannt vorausgesetzt werden das ein Passiv stehndes EL bzw. dessen Akkus durch die Elektronik lergesaugt wird das ist dann möglicherweise Zeitlich abhängig von BJ und dem Alter der Elektonik. Kann 3 Wochen dauern oder es hat der erinnereung nach auch schon Fälle von knapp inerWoche gedauert das die Akkus in die Tiefentladung getrieben wurden.......Blei und Lixx und Tiefentladung - wie du weist - NIX GUT.

ERGO wenn der Fall abtrennen - Anklemmen mit Vorkerhrung -> wenn nicht gefahr von Elektronikschrott.

Weil wenn DAS nicht -im Sinne des vorherigen gennanten gemacht wird, Tiefstentladen weil dann auch nicht eine Woche sondern ein paar dann Tiefstentladen ->BLEISCHROTT droht.

So ich denke klarer gehts nicht mehr ohne ein Buch zu schreiben.

von thegray - am 31.10.2013 13:09
Hallo,

bin ja auch eher kurz dabei und habe am Anfang auch über Blei nachgedacht. Schon nach drei Monaten bin ich heilfroh, etwas mehr investiert zu haben. Denn nichts nervt mehr, als zu überlegen, ob es für den letzten Kilometer reicht. Und nach den gestern gesunkenen Tempersturen hat ein benachbarter Fahrer schon Kapazitätsprobleme, das lässt meine NiCd "kalt".
Wenn die Bleiteile nicht ganz umsonst sind, lohnt sich das rechnen, zumal die Haltbarkeit bei Blei eher kurz ist.

Ansonsten hast Du mit dem Kauf meiner Meinung nach keinen Fehler gemacht, meine Rappelkiste macht so viel Spaß, dass sie weit öfter unterwegs ist, als gedacht. Viel Spass also

Dirk

von zepol - am 31.10.2013 13:17
Vorladewiderstand, ok. Ich hatte bisher immer beim längeren Abstellen eine Batterieleitung mit dem Natoknochen getrennt, den hatte der Vorbesitzer noch eingebaut. Das sollte ich wohl besser nicht mehr machen, was? Da hab ich bisher wohl immer Glück gehabt..
Schönen Tag,
Konstantin

von el El - am 01.11.2013 06:05
Hallo Konstantin,

Zum Laden der primären Elektrolyt-Kondensatoren im Curtis Motorcontroller, sowie des DC/DCs eignet sich gut ein NTC Thermistor ("Heißleiter", "current limiter"). Der Typ ist fast beliebig - so habe ich hier einen 33 Ohm mit max 1.3A im leitenden Zustand.

Damit verhindert man den Lichtbogen beim Anschließen des Akku-Packs. Ob der Curtis oder der DC/DC ohne das Elko-Vorladen wirklich Schaden nimmt, kann ich nicht beurteilen. Die Kontakte werden durch den Lichtbogen definitiv "abgebrannt".

Sehr komfortabel und sicher (für Fahrzeuge, die öfter mal einige Monate stehen) wäre eine Kombination aus Hauptschütz, NTC + MosFET und Spannungsüberwachung: Mit abgezogenen Schlüssel wird das EL weiter über den NTC, einer Sicherung und geschalteten FET versorgt, jedoch nur solange der Akku eine Mindestspannung überschreitet (sonst schaltet der FET ab). Dreht man den Schlüssel auf ein, wird das Hauptschütz mit Strom versorgt: Die hohen Betriebsströme fließen durch das Schütz.
Will man nun den Akku aus und wieder einbauen, braucht man sich keine Gedanken mehr zu machen... Bei Verwendung eines 4Q Controllers mit Hauptschütz-Ausgang bietet es sich geradezu an. Das Problem ist eher, das Leute, die das Basteln können, es eigentlich nicht benötigen, da sie ja mit dem Fahrzeug auch so richtig umgehen können.

MfG
Jan

von Schrauber601 - am 01.11.2013 09:05
Natoknochen ist schon OK, Du solltest nur zwischen die Pole des Knochens einen Taster (Schalter) und Widerstand in Reihe setzen.
Beim Einschalten dann:
1) Taster drücken = "Vorglühen" > die Kondensatoren füllen sich langsam
2) bei gedrücktem Taster den Konochen schließen = lastfreies Schalten
3) Taster loslassen und EL benutzen

Horst

von hk12 - am 01.11.2013 10:23
Tja Horst - was sehen wir daran mal wieder:

Keiner weiß alles;
Man(n) - in dem Fall - Konstantin fährt ja auch nicht seit heute -> lernt nie aus;
Manchmal ist das EL wohl zuverlässiger als andere drüber schimpfen *Spiegel haltend*:angry:
Auf der anderen Seite ich habe da ein Sprichwort - Glück ist wie ein Stück Seife, je häufiger man es gebraucht desto eher ist es verbraucht.....

von thegray - am 01.11.2013 11:57
Zitat
Schrauber601

Sehr komfortabel und sicher (für Fahrzeuge, die öfter mal einige Monate stehen) wäre eine Kombination aus Hauptschütz, NTC + MosFET und Spannungsüberwachung: Mit abgezogenen Schlüssel wird das EL weiter über den NTC, Das Problem ist eher, das Leute, die das Basteln können, es eigentlich nicht benötigen, da sie ja mit dem Fahrzeug auch so richtig umgehen können.

MfG
Jan


Und das ist das was ich den Aubern ankreide - Sowas in die Serie einzubauen hätte evtl. 10€ Materialkosten gemacht und als anschlussfertige Blackbox in Kleinstückzahlen von einem Betrieb gefertigt evtl.50€ die "EntwicklungsKosten * Satten GEWINN" Hätte man sicher über die bestellbare Upgrade-Pack für Altfahrzeuge reingeholt!

ps.:
seine Es gehen natürlich nicht sofort die Elkos defekt - aber die Einschalt-Ströme sind wirklich Astronomisch. Was erwartest du wenn du einen betagten 20 Jahrealten Youngtimer Verbrennser PKW mit >100.000 regelmäßig im Kaltstart und entfernten Drehzahlbegrenzer auf 10.000 Umdrehungen hochjagst........

von thegray - am 01.11.2013 12:06
Zitat
Schrauber601
Sehr komfortabel und sicher (für Fahrzeuge, die öfter mal einige Monate stehen) wäre eine Kombination aus Hauptschütz, NTC + MosFET und Spannungsüberwachung: Mit abgezogenen Schlüssel wird das EL weiter über den NTC, einer Sicherung und geschalteten FET versorgt, jedoch nur solange der Akku eine Mindestspannung überschreitet (sonst schaltet der FET ab).


Hallo,

nur zur Ergänzung:
diese Mindestspannung sollte aber deutlich oberhalb der tatsächlichen Mindestspannung des Akkus liegen, denn auch nach dem kompletten Trennen kann eine weitere Selbstentladung hinzu kommen.
Eine "Mindestspannung" die man bei dem geringen Standby des DCDC erreicht, ist dann auch wirklich "mindest" im Gegensatz zur gleichen Spannung welche man im Fahrbetrieb z.B. bei 1C Entladung beobachtet.

Horst

von hk12 - am 01.11.2013 15:51
Wieder was gelernt :)
Und für diesen Widerstand eignet sich tatsächlich ein Fön oder zB eine Glühbirne? Und ist es egal, ob dieser Taster nun bei + oder - angeschlossen wird?
Danke, hier lernt man wirklich jeden Tag was neues ;)
LG Konstantin

von el El - am 02.11.2013 05:48
Zitat
el El
Wieder was gelernt :)
Und für diesen Widerstand eignet sich tatsächlich ein Fön oder zB eine Glühbirne? Und ist es egal, ob dieser Taster nun bei + oder - angeschlossen wird?
Danke, hier lernt man wirklich jeden Tag was neues ;)
LG Konstantin


(Tja mal Aktuelles - T_J_Kirk)

Konstantin - Oha bei dem Zeichen "-" werde ich wieder HELHÖRIG

Wenn sich das auf den Trenner selber bezieht ja - WENN ABER es sich auch die Einbau in Bezug auf den Batteriestromkreis bezieht NEIN.

Nach Aussagen von anderen ist der Curtis von einer Bauart das diese Regler einen Trennen der Masse Leitung des Batterie-Stromkreises mit einem Ableben Quitieren können. (Selber habe ich mir noch nicht die Arbeit gemacht den Bezug auf die grundlegende Schaltung des Curtis nach zu vollziehen da gibt es anderes und wichtigeres - zumal es keine Arbeit macht immer erst Plus vor dem Minus zu trennen.

Und wenn ich deine Frage Richtig Falsch verstehen wollte, weil es sich von der Funktion eigentlich selbst erklärt, der Taster mit der "Glühwasauchimmer-Widerstand" kommt an + und - des "Knochens" und brückt diesen bevor man den Knochen schließt - NUR der Vollständigkeit halber.

von thegray - am 02.11.2013 11:58
Zitat
hk12
Zitat
Schrauber601
Sehr komfortabel und sicher (für Fahrzeuge, die öfter mal einige Monate stehen) wäre eine Kombination aus Hauptschütz, NTC + MosFET und Spannungsüberwachung: Mit abgezogenen Schlüssel wird das EL weiter über den NTC, einer Sicherung und geschalteten FET versorgt, jedoch nur solange der Akku eine Mindestspannung überschreitet (sonst schaltet der FET ab).


Hallo,

nur zur Ergänzung:
diese Mindestspannung sollte aber deutlich oberhalb der tatsächlichen Mindestspannung des Akkus liegen, denn auch nach dem kompletten Trennen kann eine weitere Selbstentladung hinzu kommen.
Eine "Mindestspannung" die man bei dem geringen Standby des DCDC erreicht, ist dann auch wirklich "mindest" im Gegensatz zur gleichen Spannung welche man im Fahrbetrieb z.B. bei 1C Entladung beobachtet.

Horst


Zusatzergänzung - Was im Speziellen dann zutrifft wenn man längere Zeiträume hat und vor allen BMS das mit den Zellen festverkabelt) ist bei denen je nach Bauart/Funktion sogar auf den den Zellen Fest verschraubt.
Entweder Vollanalog dann Leckströme der Bauteile zu werten sind wenn es ein mit Aufwendiger Logik bis zum µC einhergehend deren Standby-Verbrauch zusätzlich zum Tragen kommt. (Und dann ja nicht über den Trenner abgeklemmt)
Johannes hat sich über Winter so schon mal durch eine Zusätzliche "Fehl-"Funktion seines BMS 2-3 seiner 200Cobald-ZEllen gekillt.

von thegray - am 02.11.2013 12:05
Hallo,

soweit ich das weiß, bezog sich die Warnung bezüglich des masseseitigen Trennen's auf Kelly-Kontroller. Da steht in den Schaltplänen, das man das "Hauptschütz" in den Plusstrang bauen soll.

Ich persönlich habe den Natoknochen zwischen zwei Akkupaketen eingebaut. Dies liegt daran, das es dort mit der kürzesten Verkabelung realisierbar war. Das funktioniert seit langem Problemlos.

Ja, man kann Verbraucher wie Föhn(sollte natürlich auf Heizung eingeschaltet sein) Glühlampen etc. zum Vorladen benutzen.
Zum festen Einbau mit Natoknochen eignet sich dann aber doch eher ein Widerstand wie z.B. der Speedwiderstand aus dem EL.
z.B.
Widerstand: [www.ebay.de]
und vielleicht sowas in der Art als Taster: [www.ebay.de]

Horst

von hk12 - am 02.11.2013 12:25
Ich dank Euch Jungs!
Nur eins noch: WIe lange wärmt man vor?
Schönen Sonntag, Konstantin

von el El - am 02.11.2013 20:48
ungefähr wie Verhalten am Stoppschild:
Taster drücken, 21 22 23 zählen und dann Natoknochen schließen.
Bei unserem 91er Cabrio kann man es immer schön sehen, da die Batteriekontrolleuchte anzeigt sobald genug Spannung am DC anliegt.
So etwas kann man natürlich auch mit einer LED im 12V Kreis selber konstruieren.

Horst

von hk12 - am 03.11.2013 10:14
super, danke!
:)

von el El - am 03.11.2013 17:52
Hallo

Steht im Reparaturhandbuch, drei 12V Lampen in Reihe als Ladewiderstand verwenden.

Aber ein Widerstand ist kompakter und geht nicht so schnell kaputt.

Die Natoknochen halten den Lichtbogen aus.

Gute Lösung ist Hauptschütz und Widerstand parallel mit kleinem Relais mit Timer gehts dann automatisch


Gruß

Roman

von R.M - am 03.11.2013 18:36
Hallo,
habe ein Cityel erworben ohne Papiere ( Fahrzeugbrief ).
Möchte es wieder zulassen als PKW ( 65 Km/h ) oder als 50 km/ h Vesion.
So das es mein Sohn mit 16 Jahren auch fahren darf.
Kann einer von Euch weiterhelfen ?
Vieleicht mit einer Kopie vom Fahrzeugbrief ?
Danke für eure Hilfe.

Ralf

von Ralf - am 11.11.2013 18:05
Falls es dein Sohn mit 16 ebenfalls fahren möchte, müsstest du es als Dreirädiges Kleinkraftrad zulassen. Mehr dazu hier: [elweb.info]
Meines Wissens wird dies auf den Fahrzeugpapieren vermerkt und du bekommst neue fürs Kleinkraftrad.

von QQW - am 11.11.2013 18:19
Zitat
Ralf
Hallo,
habe ein Cityel erworben ohne Papiere ( Fahrzeugbrief ).
Möchte es wieder zulassen als PKW ( 65 Km/h ) oder als 50 km/ h Vesion.
So das es mein Sohn mit 16 Jahren auch fahren darf.
Kann einer von Euch weiterhelfen ?
Vieleicht mit einer Kopie vom Fahrzeugbrief ?
Danke für eure Hilfe.

Ralf


Als PKW vergiss es - dein Sohn darf kein PKW fahren weil das darfste nur mit dem 3er oder wie heist der heute. Und den bekommste vor 18 nur mit Ausnahmegenehmeigung (extreme Einzelfälle und die Messlatte ist da sehr hoch) oder beim betreuten Fahren letzteres geht nicht, weil Einsitzer.

Du mußt das Teil als dreirädriges Moped zu lassen - dazu muß wenn es mit Thrige Motor ist das Volle Compund Feld drauf....

Nach neuester Lesart wir alles das Dreiräder hat somit auch die früheren Triks > als Motorrad geführt. Was neu zugelassen/geprüft wird oder umgeschrieben/umgebaut.

Denn wenn der TÜVler das nach geltenden Vorschriften Umschreibt geht nur L1e und L2e. Und wenn doch, wirst du nur Fahrzeugpapiere bekommen in dem der PKWeintrag mit =>50Km/h ist und das darf dein Sohn nicht fahren weil beim AM bis 45Km/h beschränkt.

Ok erhat den Leichtkraftrad-Lizens nun dann mußt du einen Prüferfinden der die Eintragung mit 63 und KRAD macht - das dumme ist nur da wird er (soweit mir bekannt ) nur unterlagen bekommen wo PKW als Vorlage ist......steht zwar im Wiederspruch mit der geltenden EG-Norm das dies nur Noch ein KRAD ist......

Aber hast duch schon mal einen TÜVler gesehen der Logisch; dem Kunden unter die Arme greifend; nachdenkt und ....????

Also Thrige mit Riemenantrieb; und 36Volt und Volles Compundfeld ist die "originale" - Mopedausführung mit kleinem Kennzeichen. Das trift wahrscheinlich auf >50% aller Els zu.


Siehe es mal so - es ist kein PKW:
keine Steuerpflicht;
kein TÜV;
Du darfts einen geigeneten Anhänger dran machen !
Keine irgendwann kommende Sonderprüfung EV als Ersatz für die weniger werdeneden AU´s;
Die Möglichkeit "Hochrichterlich" Motorradparkplätze in Ballungszentren zu nutzen statt gezungen zu werden weil PKW-Kennzeichen auf einen ausgewiesenen PKW-Stellplatz zu gehen.

(Und ja egal wie ob PKW oder KRAD drin stände die zwingen dich ein einzeiliges Kenzeichen davon 2 v+h dran zu machn weil ist ja kein Motorrad -(So lesart Zulassung Ordnungsamt)

Fixer-Versicherungspreis 1xim Jahr; im Vorraus; und wenn Unfall - Achselzug nix Prozente....

von thegray - am 12.11.2013 19:42
Hallo,
erst mal Danke für die Infos.
Mein Sohn macht aber gerade den Füherschein ab 17.
Könnte es also dann auch mit 18 Fahren.
Hat einer von Euch mir eine Kopie als dreirädriges Moped ?
Brauche Papiere da ich das Cityel ohne gekauft habe.
Danke

Ralf

von Ralf - am 12.11.2013 21:13
Oha - erstmal von dem Verkäufer bestätigen lassen -> Kaufvertrag.
Wenn gar keine Papiere vorhanden dann mußt du das Fahrzeug "aufbieten" lassen. So ein Amtsdeutsch, also da wird anderen die Möglichkeit gegeben Eigentumsrechte geltend zu machen.
Danach kannst du dir neue Ausstellen lassen.... das kann dauern. Also ertmal den Staus klären und wie die die dir das Anfertigen wollen das habe wollen.

von thegray - am 12.11.2013 21:21
hallo ralf, #du hast eine privatnachricht
wolle

von wolfgang dwuzet - am 13.11.2013 19:23
So, dann melde ich mich auch mal wieder.
Ich habe zwischenzeitlich meine "Bleianker" bekommen, und das Ladegerät wurde bei
MEG kostengünstig repariert. Es wurde die Ladekurve an die Batterien laut Datenblatt angepasst.
Ich habe jetzt bei ca.8° eine Ladespannung von 58,6 Volt gemessen.
Ist das in Ordnung oder zu hoch?
Jetzt muss ich nur noch die Batterieheizung zum laufen bekommen.

von Stefan.A - am 13.12.2013 15:17
Damit die Experten um die kommastellen der Ladeendspannung feilschen können , müssen sie zuerst die bauart der akkus ( nass vließ gel ) und die anzahl zB 3x 12V wissen .
vielleicht sogar wie lange diese hohe spannung gehalten wird....

von Christian s - am 13.12.2013 15:43
Ja klar. Es sind Blei Gel 4x 12 Volt 80 Ah.
Im Datenblatt steht zum Laden folgendes

IU Charging I = min. 15 % C5 max. 40 % C5
U = 2.4 V per cell
IUI Charging I = min. 15 % C5 max. 40 % C5
U = 2.35 V per cell
I = 1.5 % C5 for max. 4 hours

Es hat jetzt ca. 1 Stunde mit den 58,6 Volt geladen.
Und dann ein paar minuten lang immer kurze impulse bis ca. 59,6 Volt.
Danach hat es mit 54,5 Volt weiter geladen.

Gruß Stefan

von Stefan.A - am 13.12.2013 16:12
Zitat
Christian s
Damit die Experten um die kommastellen der Ladeendspannung feilschen können....


Mhm, genau. Am Schluß hab ich den Bleidreck mit 57A aus dem HP lader vollgedrückt. Das elendige Dreckszeug. Hundselendige!
I uiu iiUIi.
Stefan, ich meins wirklich nicht böse, ich hab halt so meine Erfahrungen gemacht. Deine Akkus sind sicher besser als meine Bootsbatterien und ich wünsch Dir daß Du lange Freude an ihnen hast.
LG Konstantin

von el El - am 13.12.2013 16:25
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