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Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
6
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
lingley, inoculator, Bernd Schlueter, Michael

blaue Feinstaub-Plakette für E-Autos: Petition mitzeichnen

Startbeitrag von lingley am 04.11.2013 10:26

Hallo zusammen.
Petition wurde angenommen. Wer will darf gerne mitzeichnen!

[epetitionen.bundestag.de]

Antworten:

Hallo,

ich würde den Petitionstext noch einmal überdenken.
Die Plakette darf nicht primär als "Marketinginstrument" erscheinen.

Es geht um die objektive Kennzeichnung einer neuen Schadstoffklasse und die Schaffung einer Rechtssicherheit für diese (TÜV/Zulassung/Steuer) etc.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 04.11.2013 12:02
"Reine E-Fahrzeuge (keine Hybriden) unterschieden sich durch ihr fortschrittliches Antriebskonzept. " Ist das nun schon Vergangenheit.

Ich meine gehört zu haben, daß alle dreirädrigen Fahrzeuge (auch Verbrenner) keine solche Kleber benötigen würden.

von Michael - am 04.11.2013 15:39
Ich habe mich in der Sache als Multiplikator zur Verfügung gestellt.
Sollten Sie an dem Petitionstext Kritik oder Vorschläge haben, dann bitte an:
[www.goingelectric.de]

von lingley - am 04.11.2013 16:36
Richtig.
Dreiräder benötigen keine Plakette.

von inoculator - am 05.11.2013 08:38
Kennzeichnung sollte sein. Das sollte nicht ausschließlich durch einen Plakettenwald auf der Windschutzscheibe geschehen.
Kernenergiefreunde kennen die gelb-schwarze Farbe, möglichst mit Totenkopfsymbol.

Für Elektroautos wünsche ich mir das gleiche Hinweisemblem, dass auch auf Tankmöglichkeiten an Solardächern und BHKWs hinweist, mit dem alleine meiner Meinung die von unserer Bundeskanzlerin verkündete Energiewende möglich ist. Heute wird der größte Teil , insbesondere des in BHKWs erzeugten Stroms, sozusagen wegggeworfen, indem er in Elektroheizstäben missbraucht wird.
Wir Elektroautofahrer wollen dem ein Ende setzen und zukünftig bevorzugt an entsprechend gekennzeichneten Tankstellen tanken.
Diese einheitliche Kennzeichnung fehlt heute noch.
Hier in Krefeld erzeugt mein Fahrzeug etwa 165 Gramm CO2 pro km, weil jede Erhöhung des Stromverbrauchs nur zum Bau neuer Braunkohlenkraftwerke führt, während die BHKWs hier in der Gegend leer laufen und den gewonnenen Strom "wegschütten" müssen.
Eine Kennzeichnung der Solardach- und BHKW-betreiber würde diesen Teil der Energiewende erst ermöglichen.
Jedwede bürokratische Hürden müssten dabei abgebaut werden, einschließlich der Besteuerung des alternativ erzeugten Stroms.
Besteuerung und anschließend Entschädigung durch eine Umlage ist kein Weg, der der Gesellschaft nützt und verhindert jede Energiewende.

Ehe da nicht mehr Klarheit herrscht, bin ich für eine Rückstellung der Initiative für den Plakettenwald.

Mein Fahrzeug wandelt 15 kWh Strom auf 100km in Fahrenergie um und erzeugt in den Braunkohlenkraftwerken mindestens 1,1 kg CO2 pro kWh.
Baron von Münchhausen versichert mir zwar, dass das zu 100% norwegischer Wasserstrom sei, aber ich habe Physik studiert.

von Bernd Schlueter - am 07.11.2013 09:45
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