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elweb
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Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 4 Monaten
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R, Christian s, inoculator, el El, bastelwastel24, Bernd Schlueter, fleischmann, Bernd_M, Rued

Wo sitzt das Kompoundrelais / Totalausfall

Startbeitrag von R am 12.11.2013 16:17

Ich höre es nicht, aber die Sicherheitskette habe ich geprüft. Ich habe schon gelesen, das man es ausbauen oder Brücken kann. Dazu müsste ich aber erst mal wissen, wo es ist.

Antworten:

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Bitte gebe immer nochmal kurz die Daten deines El dazu
Welches Baujahr? 1994 SNr 4...

Und Du hast kein Kompoundrelais !
Nur EL's bis zur SN 3005 haben das Relais.
Was hast Du den vor ?

Bernd M

von Bernd_M - am 12.11.2013 17:06

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Weiterfahren :-) ne mal im ernst im Augenblick rührt sich der Moitor nicht. Ich habe mir also den Dicken Wälzer geschnappt und die Fehlerdiagramme gelesen. Außerdem habe ich mir die Schaltpläne vorgenommen, die da drin sind. Laut dem müsste ich ein Relais haben falls SNr. > 3006 (Plan 7/2 Nr 2.1-0) und es müsste anziehen, wenn der Fahrpedalschalter schließt. Die Schütze, die vom selben Anschluss leben (Vor/Rück) ziehen an, wenn ich den Richtungsschalter betätige. Jetzt bin ich ratlos.

von R - am 12.11.2013 17:16

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

compundrelais hat mit fahren oder nicht fahren nichts zu tun. ist für dein problem irrelevant . wie ists zu dem Fehler gekommen ? einfach b Fahren oder b basteln oder Laden ?

von Christian s - am 12.11.2013 17:39

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Ich bin vom Hof gefahren, habe den Scheibenwischer angemacht, und dann war Schluss. Alles geht, außer fahren. Ich habe inzwischen folgendes geprüft:
Sicherheitskette- geht, denn die Richtungsschütze ziehen an und die liegen am Ende der SK.
Fahrschalter ist bei meinem offensichtlich mal gebrückt worden, weil defekt.
Bremslicht geht nicht, habe ich gerade bemerkt,seit es dunkel genug ist.

von R - am 12.11.2013 17:45

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

wenndie richtungsschütze hörbar anziehen und VOR Und Rückwärts keine aktion ist unwahrscheinlich daß ein Schütz fehler vorliegt ich fürchte eher es geht in Richtung curtis. eine möglichkeit wäre noch Gaspoti u dessen verbindungsleitungen !

von Christian s - am 12.11.2013 18:01

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

wenn Du ein El hast das am Curtis für das Schwachstromsystem nur 3 Stecker hat ( und nicht den langen vielpoligen ) dann bekommen die schütze ihre Masse nicht vom curtis sonder direkt vom minuspol in diesem Fall kann es sein daß der curtis vom zündschloß kein plus bekommt u die Schütze ziehen trotzdem an. der curtis tut aber nichts

diese 3 stecker davon sind 2 für das Gaspoti und einer vom zündschloß . es sollte also einer der 3 strom führen .

von Christian s - am 12.11.2013 18:08

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Ich habe den vielpoligen Stecker eines SNr 3006+ . Kann man den Steller "von Hand" ansteuern, wenn man die Hinterachse aufbockt?
Habe gerade nachgemessen, und finde auf dem Kompoundanschluss (dem mittleren in der Dreiergruppe am Motor ?!?) keine stabile Spannung bei stehendem fahrzeug. Lt. plan hätte ich 36V erwartet. Liege ich da falsch?
Fakt ist ich habe KEIN Kompoundrelais,so wie es auch Bernd bereits schrieb. Ich konnte die Leitung inzwischen zur "kleinen" Streifensicherung zurückverfolgen.

von R - am 12.11.2013 18:12

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

beim vielpoligen stecker ist voraussetzung für das Anziehen der Schütze , daß der curtis sein ok gibt. Bei Dir hat er offensichtlich die +36 V vom zündschloß über die rote leitung am vielpolsteckert. Du kannst es ja durch ausschalten des zündschlüssels testen ob die relais ohne zündung nicht ansprechen.

für mich bleiben da glaube ich nur 2 möglichkeiten : Curtis kaputt oder leitung zum gaspoti oder gaspoti selbst defekt. das gaspoti hängt bei deiner version zwischen den beiden einzelnen flachsteckern . wenn du das el aufbockst u dazwischen ein anderes poti reintust merkst du obs daran liegt .... leider sind diese Jahre die,wo viele curtisse mit flachsteckern nach vielen Jahren fleissiger arbeit kaputtgehen

von Christian s - am 12.11.2013 19:35

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Die 36V habe ich da auch schon nachgemessen. Ich habe irgendwo gelesen, das der Strombegrenzer da auch noch ein Wort mitredet beim Gaspoti. Kann ich den durch Ziehen der F2 einfach abschalten oder gibt das Chaos? Flachstecker finde ich nicht. Ich habe einen Stecker mit vier belegten Anschlüssen direkt am curtis und den zehnpoligen J5 über den Streifensicherungen.
( scheiße, es regnet und mein Dach fährt nicht )

von R - am 12.11.2013 19:50

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Poti habe ich inzwischen nachgemessen. das mach 0..4kOhm. Was passiert, wenn ich bei unbelastetem Antrieb Den Motoranschluss D1E1 direkt auf Masse lege ? Haut es dann beim Anlaufen trotzdem die Sicherung oder kann ich so alles außer dem curtis prüfen ?

von R - am 12.11.2013 20:43

Re: Wo sitzt das Kompoundrelais

Daß der thrige schuld ist ist selten höchstens klebende oder abgenutzte Kohlen kommt äußerst selten vor zum Thrige testen würde ich doch raten alle bis auf einen anschluß v Thrige abzumontireen daß es keine +/minus verwechsung beui verschieden möglichen curtis schaltungen gibt . VORSICHT beim Abmontieren der Kabelschuhe am Gehäuse aufpassen daß sich die stehbolzen nicht mitdrehen u innerlich was abreißt ) dann wenn ell aufgebockt mit ganz gewöhnlichen 16 A Lichtleitungsdrähten eine der beiden ankeranschlüse ( am Kunststoffteil re ) mit einer der beiden äußeren statoranschlüsse an denen dicke kabel waren verbinden dann spannung 12 V an den freien ankeranschluß und den freien statoranschluß legen ( ganz normaler Hauptschlußmotor ) dann wird der Thrige laufen ( Höchst höchst unwahrscheinlich daß er kaputt ist )

von Christian s - am 13.11.2013 07:06

Re: Flachstecker , strombegrenzer

geh unter ELweb WISSEN (obere zeile ) in ralfs nini el seiten dortunter technik motorsteuerung da s2. Bild da sind li die Flachstecker am Curtis für das Gaspoti zu sehen. der Strombegrenzer verändert das gaspoti widerstandsverhalten ist sozusagen parallel dazu man kann ihn unter dem Sitz einfach ausstecken dann wird der strom halt nicht begrenzt dasEl fährt trotzdem . zerstört aber Akkus Riemen und Motorwelle wenn man zu viel gas gibt

von Christian s - am 13.11.2013 07:11
Hallo Robert,

nochmal auf Anfang:

Auslöser: Scheibenwischer
Symtom: EL fährt nicht.

Analyse:
Fahrtrichtungsschütze ziehen an.

Frage:
Hast Du alle Flachsicherungen auf der Relaisplatine geprüft -durchgemessen.
Prüfe die Mircoschalter am Bremspedal und am Fahrpedal auf sichere Funktion.
Ist eventuell Wasser an die Relaisplatine gekommen?
Wenn das Fahrpoti angeschlossen ist, kannst Du dann einen Spannungsfall von 0 (unbetätigt) bis 5V (betätigt) messen?
Im aufgebockten Zustand:
Lassen sich alle Komponenten frei drehen?
Fahrrichtungsschalter VOR. Messe A1, A2, E1/D1, D2 gegen Masse (0V(-) am Akku).
Liegt überall Fahrspannung an?
Hast Du eine Lampenschaltung (4 12V Lämpchen in Reihe? Wenn ja, prüfe, ob die oben gemessene Spannung auch unter Last (Lämpchen gegen 0V) bestehen blöeibt, oder stark zusammenbricht -das würde auf eine gerissene Hauptsicherung hindeuten.

Hope it helps

Carsten
PS: Nicht verzagen, ELWiki fragen: [elweb.info]

von inoculator - am 13.11.2013 07:19

Re: Hauptsicherung

gerissene Hauptsicherung ist natürlich auch möglich .. meins hat bei egrisserhauptsichereung aber noch schwache zuckungen des Motors von sich gegeben .. weiß auch nicht wieso

von Christian s - am 13.11.2013 10:17

Re: Hauptsicherung

Die Zuckungen kommen vom Compound Feld, wenn das noch versorgt wird über die 35A Sicherung werden die Kondensatoren vom Curtis geladen und wenn die Spannung hoch genug ist schaltet der einmal kurz ein, dann Spannung wieder weg, Aufladen über Compound......... -> Zukungen am Motor.

von fleischmann - am 13.11.2013 13:40

Re: Zucken

Danke ! darüber hab ich schon mal lange nachgegrübelt. kann man ja dann als indireketen hinweis für gefallene hauptsicherung bei angeschlossenem compound verwenden !

von Christian s - am 13.11.2013 14:07
Endlich mal wieder weitergemacht. Vielen Dank für die Hilfreichen Ratschläge. Es sieht nun wirklich so aus, als ob der Curtis hin ist.
- Er kriegt alle Spannungen
- am Potianschluss liegen 0-5V an, je nach Pedalstellung
- an den beiden Anschlüssen Vor / Rück direkt am Curtis stehen Abwechselnd 36V je Richtung
- die 36V am Einschaltkontakt sind da
- der OK Kontakt schleift die Masse für die Schütze durch

Einzig die Spannung von 140mV an allen Masseanschlüssen des Curtis iritiert mich. Ich kann nicht beurteilen, ob das am internen Aufbau liegt, oder ob hier noch ein Fehler vorliegen kann. Es sind immer 140mV, unabhängig davon ob z.B. ein Schütz angezogen ist oder nicht.

btw woher bekomme ich am günstigsten einen neuen Steller ?

von R - am 14.11.2013 17:14
Zitat
RobertP
btw woher bekomme ich am günstigsten einen neuen Steller ?

ich hab hier einen 36V als Reserve vom Vorbesitzer liegen, ich glaub sogar der ist neu, hab ihn nur mal Testweise eingebaut gehabt weil ich dachte meiner wäre hinüber, war aber nur dieser Sicherheitsstromkreis... Werd ihn wohl nie brauchen. Wenn das was für Dich ist, dann mach mir einfach ein Angebot.
LG Konstantin

von el El - am 14.11.2013 17:42

Re: neuer curtis

Es gibtimmer wieder curtisse im Internet , manche sind mutig und fangen gleich an eine moderne steuerung 4QD oder Kelly zu installieren ev gleich mit reku , Fa Fleischmann ( siehe einige einträge weiteroben ) repariert sie meines Wissens auch n. wnn man aber einen aus dem Forum ( siehe letzter Eintrag ) angeboten bekommt ist das sicher eine gute glegenheit. ( langjähriger forumsteilnehmer der weiß wovon er spricht) .

von Christian s - am 15.11.2013 07:17

Curtis öffnen

Habe den Curtis jetzt offen (von der Rückseite). Direkt der erste FET auf der rechten Seite ist schon mal ein Zweiteiler geworden. Leider geht es schon wieder nicht mehr weiter. Wie komme ich möglichst sanft an das Innere?

von R - am 15.11.2013 13:14

Re: Curtis öffnen

Normalerweise kannst Du die Innereinen in einem Stück herausziehen, wenn Du die Bodenschrauben entfernt hast.

Die Vergussmasse muss dafür nur am äußeren Rand zum Gehäuse mit einem Skalpell angeschnitten werden.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 15.11.2013 14:06

Re: Curtis öffnen

Und jetzt sind die Seitenplatinen dran um an die Schrauben von den FET zu kommen. Echt Erdbeben und Atomkriegsicher aufgebaut. Wieder keine Ahnung wie :-(((

von R - am 15.11.2013 14:17

Re: Curtis öffnen

Achte auf die Flachbandkabel und die kleine separate Brücke.
Mache Dir vorher Fotos.
Am besten lötet es sich hier mit heißluft, da viele Lötstellen gleichzeitig bearbeitet werden müssen.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 15.11.2013 14:50

Re: Curtis modernisieren

Also tatsächlich keine versteckten Stecker. Wäre wohl auch zu riskant. Hat schon mal jemand modernere FETs nachgerüstet ?

von R - am 16.11.2013 06:57
Ich hatte das gleiche und bei mir wars eine der KFZ-Sicherungen auf der Relaisplatine. Scheibenwischergestänge war wegen verharztem Fett zu schwergängig. Neue Sicherung rein und gut war, um die Wischermechanik auszubauen muss allerdings die Haube runter....

von Rued - am 16.11.2013 14:19
Hallo Rued, so etwas hatte ich ja auch gehofft, aber diese Theorie hielt einer genaueren Prüfung eben nicht stand. Letztlich hatte ich ja dann auch inzwischen die defekten FETs gefunden. Trotzdem danke für den Zuspruch.

von R - am 16.11.2013 16:21
Also bringst Du den Curtis wieder zum Laufen? Dann bring ich meinen Ersatz wieder in den Keller :)

von el El - am 16.11.2013 17:25
Hallo elEl, bring ihn nicht zu weit weg, denn es muss ja kein Erfolg werden.:-)

von R - am 17.11.2013 07:31
Stand Heute: Auf Mehrfaches Anraten via PN wurde der Curtis bis zur Renovierung durch einen Kelly 48400 vom allseits bekannten Händler ersetzt. Das ging schnell und einfach und das Ding gefällt mir inzwischen aufgrund der Parametrierbarkeit echt gut. Beim Curtis war übrigens die interne Strombegerenzung ganz aufgedreht und da hat dann scheinbar das Anfahren am Berg (nach dem lösen des verklemmten Scheibenwischers) die FET's überlastet. Motoren haben halt im Stand keinen nennenswerten Innenwiederstand. Ich vermute, das die externe Strombegrenzung über Gasrücknahme zu langsam war.

PS.: Als Gegengewicht zu dem was ich so gelesen habe, bevor ich den Kelly gekauft habe, möchte ich mich hier herzlich für den guten Service durch den Vertreiber bedanken.

von R - am 01.12.2013 18:03
Wer ist denn der allseits Bekannte? Doch nicht Kelly in den USA?

Also, auf jeden Fall wird auch der Curtis reariert...selbst, wenn die Mosfets dann extern angeschlossen werden. Nein, nicht in die Mülltonne oder zu tief in den Keller...

von Bernd Schlueter - am 02.12.2013 11:13
Brigitte J. an Bernd Schlueter

Ja, wieder ein typischer Schlueter.... etwa ein Kelly aus den USA?

:D

von bastelwastel24 - am 02.12.2013 19:27
Tach auch zusammen. Der Curtis ist auseinander und der größte Teil der FETS und zugehöriger Freilaufdioden ist geplatzt. Soweit unspektakulär und zu erwarten. Die Gatewiederstände allerdings haben inzwischen größtenteils den Farbcode schwarz, schwarz, schwarz auf schwarzem Grund. Wenn der schaden bis in die Ansteuerung zurück reicht wird es unhandlich. Hat da jemand genug Erfahrung um zu beurteilen, ob sich das Weitermachen lohnt?

von R - am 06.12.2013 19:19
Hallo,

Mach' die Leistungsplatine sauber und löte einen neuen FET und einen Stützelko wieder ein.
Danach verdrahte die Platinen "fliegend".

Wenn Du noch einen "kleinen" Motor oder eine dicke Drossel als Last auftreiben kannst, um so besser, ansonsten gehen auch Halogen Lämpchen.

Dann per Labornetzteil mit Strombegrenzung alles anschließen.

Mit nem Ozzi kannst Du dann die PWM am Gate anzeigen lassen.

Wenn die Schaltung funktioniert, sollte der Instandsetzung nichts im Wege stehen.

Beachte: Leitebahnen- oder Meanderbrüche.

Hope it helps

Carsten

von inoculator - am 09.12.2013 11:54
Genau so werde ich es machen. Versuch macht kluch. Vielen Dank

von R - am 09.12.2013 15:15
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