Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
11
Erster Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 4 Jahren, 7 Monaten
Beteiligte Autoren:
thegray, Bajuffe, Schrauber601, wolfgang dwuzet, el El, s169878, zepol, Rued

viele Fragen vor dem Kauf

Startbeitrag von Bajuffe am 30.11.2013 23:27

Hallo, ich überlege mir so ein Spielzeug anzuschaffen. Meine Vorstellung,so ca. 2000 Euro ausgeben, mechanisches schrauben, lackieren und karosserearbeit sollten kein Problem sein.
Nun meine Fragen:
Bekommt man dafür etwas brauchbares?
Welche Baujahre sind zu empfehlen, bzw. Nicht zu empfehlen?
Auf welche Schwächen muss man achten?
Wie ist das mit Batterien, was für Typen kommen wo rein, und was muss ich für einen Satz Batterien rechnen, hat jemand ein Link für ne gute Bezugsquelle.
Was für Batterien sind zu empfehlen, und kann ich die ohne weiteres in Els dieser preisklasse einbauen?
Vielen dank schon mal im vorraus¡

Antworten:

Hallo,

kommt mir irgendwie bekannt vor, war vor einigen Monaten auch mein Plan. Daher mehr meine eigenen Erfahrungen der ersten City EL Monate, das Fachwissen können andere im Forum besser:

Ralf Wagner hat auf seiner Seite einige Infos zu den verschiedenen Typen. Ganz alte ELs aus der 1000-Reihe sind wenig empfehlenswert. Die neueren F4 haben einen sparsameren Motor.
Nach einigen Probefahrten hatte ich mich für ein altes Vollcabrio der 2000er Reihe entschieden. Die Technik konnte ich noch halbwegs nachvollziehen. Außerdem wurde es über einen Fachhändler verkauft und nochmal durchgeprüft (Bremsen usw,). Trotz des Rates auf der Wagner Seite hab ich den EL für 2000 € mit 5 * NiCD Akkus (also nur 30V) und Kette gekauft. Allerdings musste Fleischmann noch einiges dran machen. Ich hatte reichlich Angst ob des Baujahrs (1990) und der vielen Fehlermeldungen hier im Forum.
3000 km später bei täglichen Gebrauch im Vorharzgebiet und zwischenzeitlichen Minusgraden kann ich sagen: NiCD Akkus sind bisher super und bringen eine sichere Leistung bei allen Temperaturen. Egal ob Berg und Minusgrade, 50km gehen immer (meistens mehr), ganz ohne Batterieheizung. Ich hab auch einen F4 mit LiPo probegefahren, der zog auch nicht besser. Also so schlecht ist der Thriege-Motor nicht.
Natürlich gab es schon einige Basteleien, aber bisher alles harmlos und ohne liegen bleiben.

Hier fährt noch jemand Blei, das macht wohl nur wenig Spaß, wenn die Distanz immer unsicher ist (besonders im Winter). Also Li oder NiCD machen Sinn, sind aber teurer.
Gebrauchte gibt es in der Kleinanzeigen-Bucht oder im Elektroauto-Forum. Da werden gerade einige Vorführwagen von Nestmeyer aus Aub angeboten. Die sind allerdings gebraucht und liegen etwas über den 2000. Aber Akkus sind nicht mit dabei. Bei Fleischmann steht auch ein Gebrauchter für 1200 drin, allerdings auch ohne Akkus und wohl nur für Blei vorbereitet.

Das waren wie gesagt Erfahrungen eines auch "Neuen", der bisher viel Spaß an seinem City hat.

von zepol - am 01.12.2013 00:35
Ich habe noch Blei und das ist für mich ok da ich mein El nur noch aus Spass bewege, ca. 1000 km im Jahr. Dafür lohnt sich Lithium nicht, wird vom Stehen ja auch nicht besser. Für meine Multipower MP100-12C habe ich 450 Euro bezahlt, für Lithium wirst du mindestens das dreifache los.

von Rued - am 01.12.2013 10:52
Hallo Bajuffe,

leider kann man Deiner Nachricht nicht entnehmen, wie Du das EL nutzen möchtest...

Ein gutes Fahrzeug ohne Akkus kann man für die 2000,- bekommen, jedoch solltest Du mit ebenso viel Kosten für einen LiFePO4 Satz rechnen... Erst mit NiCds oder LiFePO4 Stromspeicher macht das EL auch im Winter im hügligen Gebiet Sinn.

Generell sollte man damit rechnen, das man auch viel Arbeit investieren muss...


MfG
Jan

von Schrauber601 - am 02.12.2013 10:20
Zitat
Schrauber601
Hallo Bajuffe,

leider kann man Deiner Nachricht nicht entnehmen, wie Du das EL nutzen möchtest...

Ein gutes Fahrzeug ohne Akkus kann man für die 2000,- bekommen, jedoch solltest Du mit ebenso viel Kosten für einen LiFePO4 Satz rechnen... Erst mit NiCds oder LiFePO4 Stromspeicher macht das EL auch im Winter im hügligen Gebiet Sinn.

Generell sollte man damit rechnen, das man auch viel Arbeit investieren muss...


MfG
Jan


Oder anders man betrachte das als Zukunft weisendes Hobby mit Sinn und rechne deine Zeit nicht dann kannste Geld sparen satt den Verbrenner zu nutzten.

Ich kann sie schon hören die anderen:joke: - Zukunft ja ja wir wissen .....*achselzukend * Back to Future.....eben.

von thegray - am 02.12.2013 13:28
Also, Ich habe ein Fahrgemeinschaft, zu der ich erstmal ca 7-8 Km eine Strecke hinfahren muss, um da dann mitzfahren weiter zur Arbeit. Leider geht es quasi nach 1,5 Km Berghoch und dann wieder Runter, so das ich also fast die ganze 7 Km " Übern Berg" muss. Bis zur Arbeit direkt wären es 30 Km eine Strecke , diese soll aber nicht damit gefahren werden, bzw wenn ich Gute Akkus hätte und mal Alleine fahren würde, dann würde ich es aus Spass evtl machen, wenn es möglich wäre, das muss aber nicht sein und wäre auch ne Ausnahme.
Ansonnsten hab ich 1 Km zu Einkaufsmöglichkeiten usw. wo der dann zum Einsatz käme.

PS. Schrauben tue ich immer mal ganz gerne, Mechanische Reparaturen, Glasfaser und Schweissarbeiten, Lackieren usw. wären also kein Problem und würden auch Spass machen.
In die Elektrotechnik müsste ich mich reinfummeln, Habe Mechaniker gelernt, Kann zwar mit nem Multimeter umgehen und mal n Kabel Löten aber den Rest müsste ich mir dann warsch. erstmal aneignen!

von Bajuffe - am 02.12.2013 15:48
Hallo Bajuffe,

als Mechaniker wirst du zusammen mit den Hilfen hier aus dem Forum sicher zurechtkommen und wirst jedes Problem( und es werden welche auftreten) lösen können. Die Technik , auch dir Elektronik ist einfach bis primitiv, leider aber auch anfällig. Bei guter Wartung und der einen oder anderen Verbesserung und regelmäßiger Nutzung ist das El auch zuverlässig.

Trotz nur 7-8 km würd ich auf jeden Fall LiFePo Akkus nehmen. Für Winterbetrieb ist eine Akkuheizung wichtig. So einen bekommst du aber nicht für 2000.- eher so 4000.- Die Erfahrung zeigt, dass man dann doch vieeeelllll mehr durch die Gegend fährt.
Ich fahre jeden Morgen 65km eine Strecke plus Einkaufen mal hin und mal da hin, komm ich so auf 130- 150 km am Tag. ohne die Wochenenden : bin gestern gerade aus Chemnitz wieder zurück in die Rhön "gedübelt" (270km eine Strecke) :)
Theoretisch könnte man dann, wegen des Nichttankens richtig Geld sparen....praktisch hab ich jetzt noch zwei Zusatzladegeräte, ne neue Rutschkupplung , aktuell ne Standheizung...usw. gekauft


vg roland

von s169878 - am 02.12.2013 18:03
Hallo Bajuffe,

auf jeden Fall ist das EL bei schlechten Wetter angenehmer zu nutzen als ein Rad. Jedoch gibt es Situationen (Glätte, Schnee), wo auch das CityEl nicht mehr mit zurecht kommt. Nicht jeder wechselt auf Winterreifen /-räder und auch mit Winterbereifung schätze ich das Fahr- und Bremsverhalten als schlechter im Vergleich zum 4-Rad Kfz ein.

Die "wintertauglichen" Winston LiFeYPO4 Blöcke funktionieren dagegen auch bei Minusgraden ohne Heizung noch prima.

30km fahren und dann nachladen sind den üblichen Kapazitäten kein Problem. Mit 90Ah 16 Zellen kann ich mein Fact4 Modell im Winter auch mit Heizung sicher 50km weit fahren (20% Akkurestkapazität) - ich "tanke" generell immer so nach 33km / 36km (4 Fahrten zur/von Arbeit, +Einkauf).

Da solche Akkus sehr lange halten (können) reicht da die einmalige Anschaffung für die nächsten 10 Jahre aus... Ein EL nur kurz zu verwenden ist damit aber auch möglich - EL als auch Akkus haben einen guten Wiederverkaufswert.


MfG
Jan

von Schrauber601 - am 03.12.2013 15:36
Zitat
Schrauber601
Die "wintertauglichen" Winston LiFeYPO4 Blöcke funktionieren dagegen auch bei Minusgraden ohne Heizung noch prima.


Naja.. Also die Spannungslage ist ohne Heizung doch sehr viel tiefer als mit, besonsere Leistung darf man ihnen nicht abverlangen (Steigungen). ich weiß daß ich nächsten Herbst sicher schon eine Akkuheizung drinnen haben werde. Aber gut, nicht jeder parkt sein El in der Einflugschneise seiner Luftwärmepumpe ;)

LG Konstantin

von el El - am 03.12.2013 18:18
Also haben wir hier nicht 7-8km sondern 16 ohne Lademöglichkeit - dazu noch 10 Stunden Auskühlung. Evtl. mal ein Abstecher zur Post oder Bank.

Und dann noch Bergstrecke - hm spircht alles nicht mehr so für Blei. Den 1. müßen die dann noch Gut sein also keine runtergenudelten. Die wird man aber nicht für Lau bekommen.
Die Starter-Lösung kannste da eigentlich auch vergessen weil das machen die nicht lange mit.
Neue Bleianker rechnen sich meines Erachtens selten

von thegray - am 03.12.2013 20:11
Hallo Bajuffe,
deine entfernungen/route entsprechen relativ genau meinen eigenen....
meine empfehlung, (nach drei verbratenen bleiankersätzen)
KAUF DIR LITHIUM ODER NiCad die bleianker machen das nichtviel länger als eine saison mit....
heißt in vier jahren hast du für blei fast genausoviel ausgegeben wie für lithium,
aber an den lithium hast du dann noch einige jahre freude, während du bei blei schon wieder nachkaufen müßtest.....
und winterreifen müssen sein!!
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 04.12.2013 17:27
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.