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Neue Akkus für den Cityel, Vorschläge.

Startbeitrag von Watson am 05.06.2014 14:22

Hallo.
So wie es ausschaut sind die aktuellen Lipos austauschreif.
Es gibt einen merkbaren Energieverlust über 1-2 Tage Standzeit.
Bei regelmäßigem laden war noch alles OK, jedoch kann ich aktuell nicht mehr am neuen Arbeitsplatz nachladen.

Letztens über die Nacht geladen und zur Arbeit 10km ging es noch, jedoch auf dem Weg zurück musste ich bereits nachladen.

Zum Fahrprofil:
2x10km Arbeitsweg, mit den sonstigen Fahrten werden es im Jahr so um 8-10tkm im Jahr.
Nutzbarkeit das ganze Jahr über, solange es die Strasse Verhältnisse zulassen.

Mein Verbrauch lag um 1,35A bzw.ca. 50W/1km.
Um nutzbare Praxis- Reichweite um 50km zu haben, denke ich, dass man mit der Kapazität von 90 bzw. 100Ah gut auskommen müsste.
Würde sich ein Umbau auf 48V vielleich lohnen?

Was würdet ihr vorschlagen um auch gut im Winter bei kaltem Wetter fahren/bzw. laden zu können?

Gruss Adrian

Die 50 interessantesten Antworten:

Ich bin mit den Winston sehr zufrieden, auch im Winter tun sie ihren Dienst
ohne zu mucken. Hab vor kurzem gerade mal die Kapazität gemessen.
1 Ah Verlust nach 2,5 Jahren, der Messfehler dürfte größer sein.

Ich nehm mal an du fährst mit 36 V und Thrige Motor. Wenn nicht Bescheid sagen :)

Du mußt nicht gleich auf 48 V gehen, Ein oder zwei Zellen mehr machen sich auch
positiv bemerkbar. Bei einer Zelle mehr hast du im tiefen Winter die selbe Spannungslage
wie sonst im Sommer.

14 x 100 Ah wäre eine nette Kombi mit ausreichend Reserven.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 05.06.2014 15:15
Moin Adrian,

Du brauchst vermutlich tatsächlich neue Akkus und vermutlich auch nen Feuerlöscher.
Wenn nicht... gleich kaufen.
Ich hab immer einen im El.

Normalerweise verlieren die LiFePo nicht in der Geschwindigkeit an Kappa.
Wenn Du vor kurzem noch 35 konntest und jetzt nicht mal 20, ist da etwas faul.
Ich vermute stark (siehe dein letzter Tread) und auch Johannes hat das ja schon geschrieben, dass da bei deinen Akkus aus der Balance geraten sein wird.
Und bei jedem Laden und Fahren tötest Du den Rest auch noch, wenn nicht balanciert wird.

Ich würde jetzt nicht mehr unkontrolliert laden lassen und nicht mehr ohne Monitor fahren,
[www.youtube.com]

Empfehlung für neue:
Je nach Fahrprofil

14 x 100AH bei regelmäßig über 50 km (bis 80 mit Samtfuß möglich, aber nicht gut)
14 x 80 AH bei bei regelmäßig 40km (bis 60 möglich...)
14 x 60AH bei regelmäßig 30 km (bis 45 möglich...)
+ BMS !!!!!

Gruß
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 05.06.2014 15:29
Hallo Adrian,

Du hast nach Deinen älteren Beiträgen ja 14 LiFeYPO4 60Ah Blöcke (vermutlich Winston) im Einsatz.

Diese Konfiguration sollte mehr als ausreichen für 20km pro Ladezyklus. Von der Strombelastung her gesehen wäre natürlich eine größere Kapazität oder der Umbau auf 48V (15S / 16S) nicht schlecht.
Sind die Blöcke in Ordnung, gibt es keine Selbstentladung. Zudem ist die Lebensdauer bei richtiger Behandlung länger als die der meisten CityEl Komponenten.

Hier stimmt etwas nicht: Ein oder mehrere Blöcke sind offenbar defekt oder ein (defekter) Verbraucher leert Dein Akkupack.
Gibt es denn Einzelspannungen (unter Last)? Was für ein BMS bzw. Balancer-Module verwendest Du? Wie alt sind die Akkus (ca. Ladezyklen) - 1,5 Jahre (bei wie vielen km)?
Womit wird wie geladen (Gerät; End-Spannung)?

Zur Sicherheit würde ich erst den defekten Block oder den Fehler finden, bevor das El wieder benutzt wird. Also: Akkupack vom EL abtrennen und das Problem suchen...


MfG
Jan

von Schrauber601 - am 05.06.2014 15:38
Als erstes habe ich die Einstellung zur Signatur geändert.;-)
Es sind die 60Ah (14 Stück) Litrade Zellen verbaut.

Zum Thema,
Ich gehe davon aus, dass der Umbau auf 48V etwas umfangreicher wäre aus nur der Ersatz durch neue Winston Zellen.

Das El wird nicht mehr bewegt.

Es sind yF 5w5rj balancer verbaut.
Dann sollte dieses Teil von Litrade noch verbaut werden:klick verbaut werden.
Durch einen kleinen Umzug kamm es aber leider noch nicht dazu.
Wäre das Teil brauchbar beim Kauf neuer LiFeYPo4 Zellen oder lieber was anderes?

Eine gewisse Selbstentladung hat statt gefunden, nach 2 Tagen ohne das El zu nutzen hat das Ladegerät wieder nachgeladen.
Geladen habe ich mit dem Netzteil unter dem Sitz bis der Lüfter sich abgeschaltet hatte, meistens auf der Arbeit knappe 8 Stunden oder 7-8 Stunden an der Steckdose zu Hause.

Nach dem Laden hatten alle Zellen genau Ruhespannung von 3,29V.
Die Akkus waren beim Kauf 1,5 Jahre, leider sind mir die Fahrleistung oder Ladezyklen nicht bekannt.

Gibt es eigentlich andere sichere Bezugquellen von Lifepo Zellen ausser bei Litrade?

Aktuell würde ich dann zu 90/100Ah tendieren, gibt es noch Alternativen zu Thun der Sky/Winston Zellen?

Gruss Adrian

von Watson - am 05.06.2014 16:25
Zitat
Watson
Bei vorsichtigem Anfahren 60-80A, beim durch getretenem Gaspedal um 140-150A.

Auf den ersten Augenschein sind die Zellen nicht dick, jedoch lassen sie sich nicht mehr mit dem Bordlader mehr aufladen.
Die Sicherung/Fi lösen jetzt mmer aus.


Ach herje was für ein Rumgeeiere.

Wo ist der Standort - evtl. gibt es jemanden in Reichweite der die Blöcke einzeln vermessen kann.
Damit das dann vom Tisch ist.

1. Muß klar sein soweit die Kiste steht - Akkus Komplett vom Fahrzeug elektrisch trennen (Achtung beim wieder anschließen spezielle Prozedur)
2. Ohne geeignete Messtechnik und Prüfung im Fahrzeug ist das am Ende ohne Nährwert.
3. Messwerte die OHNE Last erfolgen sind bei Akkus egal welcher Chemie nur dahin aussage Kräftig ob sie evtl. noch brauchbar oder Völlig desolat (nicd in Bereichen ausgenohmen) und geben nur eine grobe richtung an.
4.Genauso eine Gesamtspannungsmessung ist in den Fällen ebenso wenig hilfreich - Weder bei der Fragestellung noch bei der konkreten Lösung.

von thegray - am 07.06.2014 08:23
Hi Willi.

Dass zum abklemmen der rote Knochen vorgesehen war, ist und war mir auch klar.
Meine Frage bezog sich auf eine von thegrey angesprochene "spezielle Prozedur" beim wieder Einklemmen.
Wenn es die Geschichte mit dem Vorwiederstand reicht, dann ist es auch in OK.

Mit dem Efore habe ich es natürlich auch probiert um auszuschließen woran es liegt, entweder an dem 60Ah Akku Pack oder dem Bordlader.
Leider war das Ergebnis gleich wie mit dem Bordlader, die Sicherungen bzw. Fi lösen ebenfalls aus.
Somit müsste es an dem 60Ah Akku Pack liegen.


Gruss Adrian

von Watson - am 08.06.2014 09:48
Hallo Watson,
Also habe ich das richtig verstanden?
Deine Haus Fehlerstromschalter (FI) springt bei beiden Ladegeräten raus ?
Ich würde dann mal nach den Steckdosen,Kabel usw im 220Volt System suchen !
Bei mir war mal eine Kabelverlängerung der Schuldige !

Am besten mal ein andere Steckdose (am besten an einer Anderen Sicherung) nutzen und dabei eine andere Verlängerung benutzen.

Der "60Ah Akku Pack" hat sicherlich nichts mit FI Schalter zu tun !

Bernd M

von Bernd_M - am 08.06.2014 22:06
Das El konnte problemlos bisher (3Wochen lang) am Haus in Dortmund und am Campingplatz in Nauheim aufgeladen werden.
Erst seit der letzten Fahrt am letzten Donnerstag als es bereits nach ca. 14 Km geschwächelt hatte, obwohl es über die komplette Nacht Mittwoch auf Donnerstag aufgeladen worden ist, nicht mehr.
Es handelt sich um die Sicherungen am Hauptverteiler meines Anschlusses am Campingplatz welche mit 16 A abgesichert sind.

Die Zuleitungen sind ja verschieden bei dem Bordlader und dem Efore.
Was mir aber bisher nicht aufgefallen ist, das einzige was identisch ist beim Laden mit den beiden Lader wäre, ist die kurze (30cm) Verbindungskupplung Schuko auf den blauen CEE Adapter.
Bin am Dienstag wieder am Campingplatz, dann werde ich es mir genauer anschauen ob diese beschädigt ist.

Gruss

von Watson - am 08.06.2014 23:30
Hallo Watson,
kennst Du den Unterschied zwischen einen normalen Sicherungsautomaten für Überstrom (z.B.16A) und einen FI (Fehlerstromsicherung) ?

Der normale Sicherungsautomat löst aus wenn zuviel Strom über der Sicherung fliesst .z.B 16A

Der FI vergleicht den fliessenden Strom zwischen den Phasenleitungen und den Nullleiter.
Wenn der Strom nur wenig Abweicht (im milliAmperebereich) löst die Sicherung aus.
Typischerweise läuft der Strom dann nicht mehr über den Nullleiter zurück sondern über den "Erd"-Anschluß oder direkt über die 0"echte Erde" (manchmal über den Umweg über ein Menschen)
Fehlerquellen:Feuchtigkeit,durchgescheuerte Leitungen ,falsch Angeschlossene Kabel usw.

Bernd M

von Bernd_M - am 09.06.2014 10:26
So, nach dem Supergewitter in Dortmund am Sonntag Abend und dazu gehörigen Aufräumarbeiten habe ich etwas Zeit gefunden um wenigstens die oben erwähnte Steckverbindung zu prüfen.
Von der Seite gibt es gar keine Probleme, die Schuko-CEE Steckverbindung ist Ok.

Die Vermutung eines Forenmietglieds scheint jetzt immer wahrscheinlicher, dass am Fahrzeug irgend was sein muss.
Das würde auch erklären warum das El nicht über die Nacht vollgeladen worden ist, als ich am nächsten Tag dann nur 13km geschafft habe.

Die Suche geht erst einmal weiter.

von Watson - am 11.06.2014 09:33
Nun dann spass beim Suchen - und immer dran denken Längere ZEit keine NAchladung möglich Akkusatz Trennen. je nach Ausbauzustand ; DC/Dc und alter des Kurts können mit der Zeit schon ein paar Ah abgesaugt werden.

Aber mir urinierts das die Akkus wenn in der Aktion des Restfahrens keinen Schlag abbekommen haben, die das letzte deiner Probleme sind. Aber wenns dann läuft trotzdem zu prüfen ist d.h. bitte auch nicht mehr ohne Spg.-Überwachung oder BMS.

von thegray - am 11.06.2014 12:34
Zitat
Watson
Die Zellen haben im Ruhezustand Spannungswerte zwischen 2,4-2,7V.


Akkutod droht!

Dein DC DC Wandler nimmt sich fleißig, minütlich, stündlich und täglich Saft aus deinen Akkus.
Willi44 hat dir zum Laden den Efore Lader mitgegeben.

Klemm den Efore Lader an und lass Strom fließen! Kannst ja während dessen die Einzelspannungen messen und notieren. Alle 15 Minuten! Erreicht ein Block die 3,6 bis 3,7V Marke, Lader aus.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.06.2014 09:52
@Sven
Die Spannung Werte die ich gepostet habe, sind leider schon richtig.

3,8V Ruhe Spannung hatte ich pro Zelle nie gehabt.
Als ich noch aufladen konnte war die Ruhespannung um 3,4V pro Zelle nach dem Aufladen.

@Multimegatrucker.
Habe schon letzte Woche die Haupt-Verbindung zu den Zellen mit dem Hauptschlüssel hinten gekappt.
An meiner anfänglichen Situation hat sich leider nichts geändert, weder die Aufladung mit dem Bordlader noch mit dem Efore ist möglich.
Die Quelle des Problems ist noch nicht lokalisiert.
Deswegen habe ich oben die Frage gestellt ob eventuell die teifentladenen Zellen zu dem Problem mit dem Aufladen führen könnten.

von Watson - am 19.06.2014 14:19
Watson, es ist momentan vollkommen Wurscht warum deine Zellen tiefentladen sind, wichtig ist doch nur, daß du sie so bald wie möglich auflädst. Kümmere dich doch endlich drum, sonst sind die Fragen nach dem wieso und warum auch egal, wenn die Zellen im Eimer sind. Ein Notladegerät, daß deine Zellen eine nach der anderen zumindest auf ein normales Spannungsniveau bringt, ist binnen weniger Minuten aus einem alten PC Netzteil gebaut. Laß doch deine Zellen nicht einfach sterben!
LG Konstantin

von el El - am 19.06.2014 15:47
Ich habe ganz normale Frage gestellt und zwar ging es mir darum nicht warum die Zellen tief entladen sind. ;)
Antwort drauf gab es keine.

Wenn die Zeit und Möglichkeiten hätte wie zu Hause, dann würde es etwas anders aussehen.
Leider gibt es aktuell Dinge die etwas Vorrang haben vor dem Schneewittchen Sarg.

Werde erst einmal wie du vor geschlagen hast alle Zellen ausbauen und mit nach Hause nehmen, mal schauen ob es beim Laden von einzelnen Zellen auch Probleme geben wird.

von Watson - am 19.06.2014 16:09
Heute habe ich das Thema neu angestossen da seit ca. 1,5 Wochen etwas Zeit für das El gefunden habe.

Kleines Zwischenbericht, gerade habe ich alles auseinander genommen mit dem Ergebnis, dass von 14 Zellen noch 4 die übliche rechteckige Form haben.
Weitere 5 sind leicht verformt, die anderen 5 zeigen deutliche Verformungen nach aussen.

Ist meine Annahme richtig, dass die verformten Zellen nicht mehr zu retten sind und auch was die Sicherheitsaspekt betrifft besser ausgetauscht gehören?

von Watson - am 19.06.2014 17:41
Hallo Watson,

ich hatte letztens festgestellt, dass zwei meiner 18 Zellen etwas schwächelten. Das BMS und das Balancing hatten es nicht geschafft, diese auch auf 3,65V zu bringen. Ich habe einfach ein altes Autobatterie-Ladegerät angeschlossen. Das hat zwei Schalter. Einmal Moped und Auto (6V 12V) und Normalladung und Schnellladung. Es war überhaupt kein Problem in allen Einstellungen konnte ich laden, auch 12V. Den Ladestrom kann man an einem Multimeter, oder am eingebauten Amperemeter ablesen. An den Zellen hängt ein Junsi. Damit habe ich mit 8Ah etwa zwei Stunden geladen, dann war alles wieder OK. Beim Balancing wären es nur 1,5Ah gewesen, was dann mindestens 10 Std gewesen wären. Was wenig Sinn macht. Habe mittlerweile aber auch ein Schaltnetzteil von Meanwell mit 3,3V und 7Ah, welches ich bis 3,7V hochdrehen kann. Damit kann ich auch einzelne Zellen anschubsen. Ich verstehe auch nicht dass deine Ladegeräte nicht laden, Klemm diese einmal von den Akkus ab, und messe ob da was raus kommt. ggf. einfach einen 150W oder 500W Halogenstrahler (230V) anschließen, quasi als Last.
Das Meanwell ist in sofern auch gut, weil bei 3,7V Schluss ist, ein Überladen kann nicht stattfinden.
Nun noch zu meinen Spannungswerten.
- Balancing = 3,65V nach dem Laden mit Schaltuhr 30Min
- nach einer Stunde = 3,4 - 3,5V
- am nächsten Morgen = 3,4V
- So bleibt es auch mehrere Tage.
Beim Fahren
- mit Vollstrom ca. 0,7 - 1C = 3,1V (bis ca. 30%, dann auch weniger, wie auch im Winter)
- mit Vollstrom beschleunigen 1,8 - 2C = 2,9 - 3,0V je nach Ladezustand, einzelne Zellen auch 2,8V (Verbinder?)
- mit 50 Km/h 0,5C etwa 3,2V
- In Ruhe an der Fähre warten, auch am Tagesende nach 50 Km, klettern die Zellen dann wieder auf über 3,2V.
Im Winter bei Temperaturen um 0°C muss man dann auch gerne einmal 0,1 - 0,2V weniger in Kauf nehmen (auch unter 2,8V beim Beschleunigen) Dazu gibt es einen Bericht, das ist OK (bei ev-power).
Nach nun mehr über 37.000 Km und fast 3 Jahren Er-fahr-ung bin ich sicher, dass diese Werte so normal sind.

elektrische Grüße
Peter Woll

von hallootto - am 19.06.2014 17:48
Zitat
Watson in einem anderen Thread (Batterieforum)
In Abhängigkeit von meinem Verbrauch welcher im Mittel um 1,3 Ah/1km liegt


Im Mittel wohlgemerkt. Da wundert es mich nicht, dass Blähbauchblöcke dabei sind.

Zitat
Sven Salbach
die andere Sache ist die ursache


Ursache?

Zitat
Sven Salbach
mit welchen Ströme?!


Antwort:
Im Mittel weit über 1C

Mit 1C käme er 60km weit. Leider schaffte er nur 35km!

Für Watson gibt es zwei Möglichkeiten. Nein. Drei!
Fahrstil anpassen oder gleich neue Blöcke kaufen.

Oder den Karren an den Nagel hängen weil so macht es sicherlich keinen Spaß!

Es machte auch keinen Sinn, dass ich ihm im Batterieforum bereits geschrieben hatte, dass ich die 60Ah Blöcke nicht empfehlen kann.
Darauf hin seine Antwort:

Zitat
Watson im Batterieforum
Für welche Kapazität man sich entscheidet, hängt von dem Fahrprofil und der Investition die man bereit ist zu tätigen ab.


Weiter dann...:

Zitat
Watson
Sollte sich das El für mich bewähren und die Zeit für den Zellentausch anstehen wird, kann man sich sicherlich überlegen auf 90/100 Ah Kapazität auf zu steigen.


Kümmerst du dich nicht innerhalb kürzester Zeit um deine 60Ah Blöckchen wirds Zeit zu überlegen und in die Tasche zu greifen!

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.06.2014 20:10
@Peter
Danke für deine ausführliche Erfahrungswerte.

@ el El
Morgen bin ich Heim, dann poste ich Bilder von den Zellen.
Alle sind schon im Auto eingepackt.

@Sven
Was meinst du mit verpolt?

@Megamultitrucker
Dann kann ich das El auch gleich schieben.
Mein Fahrstill ist, was das El-fahren angeht recht defensiv und beim beschleunigen recht zaghaft d. h. kein Bleifuss und zwar von Anfang an.

Spass macht es sicherlich nicht, wenn man sich auf das Fahrzeug nicht verlassen kann.

Du hast die 60Ah Blöcke nicht empfohlen, stimmt leider habe ich keinen Einfluss drauf nehmen können was der Vorbesitzer gekauft hatte.
Darauf hat sich meine Aussage auch bezogen, jeder kauft was er für seinen Fahrprofil richtig hält bzw. was die Haushaltskasse her gibt.

Auf Grund deiner Aussage soll ich diese 60-er etwa gleich entsorgen?

Klar stünde ich vor der Entscheidung, hätte ich mich gleich mindestens für die 90-er entschieden, denn der Aufpreis macht sicherlich Sinn weil man mehr Reserve und Reichweite dafür bekommt.

Der Vorbesitzer hat sich nun mal anders entschieden was die Kapazität der Zellen angeht und damit muss ich erst einmal leben, ob es mir gefällt oder nicht.

Wie oben bereits geschrieben, leider gab es in letzten Wochen kaum Zeit dafür und aus diesem Grund habe ich jetzt erst was machen können.
Die Blöcke sind ausgebaut und werden übers WE falls es funktioniert zu Hause einzeln geladen, dann sehen wir weiter.

von Watson - am 19.06.2014 21:14
Zitat
Watson
Morgen bin ich Heim, dann poste ich Bilder von den Zellen.


Bitte verschone uns mit Bildern von geblähten Blöcken. Das nützt nichts und ist vergebene Zeit!!

Nicht böse gemeint. Wir wollen dir doch wirklich nur auf die Sprünge helfen.

Deine 60Ah Blöcke brauchen jetzt Strom. Strom Richtung Blöcke!
Vorher:
Besorge dir zwei Hartholzbretter oder Aluplatten die so groß sind wie die Maße der Blöcke und spanne sie so fest du kannst, EINZELN, in einen Schraubstock ein.
Einen passenden Inbus-Schlüssel und entlaste das "Sicherheitsventil". Das befindet sich unter dem Winston Logo welches mit doppelseitigem Klebeband mittig aufgeklebt ist.
Es macht Zisch... Nicht einatmen. Kappe wieder in die ursprüngliche Position bringen und der Block ist von Blähungen zunächst befreit.

Dann: Laden bis 3,65V und wenn möglich bis 0 Ampere!

Dann sehen wir weiter...

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.06.2014 21:34
Zitat
Watson
Auf Grund deiner Aussage soll ich diese 60-er etwa gleich entsorgen?


Natürlich nicht!

Wenn du ohne Rücksicht auf den nachfolgenden Verkehr zögerlich anfährst und immer im Hinterkopf behälst, dass bei Dir kleine Blöcke verbaut sind die mit kleinem Strom zu händeln sind, kannst du noch viele zigtausend Kilometer Freude an deinem Cityel haben.

Das einzige was zählt ist bedingungslose Disziplin!

Vollgas beim Anfahren ist für diese kleinen Blöcke tödlich. Mit zunehmender Geschwindigkeit sinkt der Strom :spos:.

Besorge dir eine Stromzange oder einen Stromwandler, der dir Auskunft über den Fahrstrom gibt und versuche unter 60A zu fahren. Wie bereits geschrieben: Disziplin ist angesagt!
Mein Tip: Victron BMV 600
Da hast du alles im Blick!

Mit 90 oder 100Ah Blöcken kommt wirklich Freude auf. Glaube mir!

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 19.06.2014 21:55
Zitat
So werden 60Ah Blöcke bei Litrade angepriesen!
Nennkapazität: 60 Ah (bist zu 15% Überkapazität)
Nennspannung: 3,2 V
Arbeitsbereich:2.8V-4.0V
Dauerentladung: 180A (3C) (max 15. Min)
Imulsbelastbarkeit:1200! A (20C) (max 5 Sek.)
Ladestrom (max.): 180A (3C)
Ladespannung : 3,65V
Gewicht: 2,3 kg
Maße (Länge x Breite x Höhe) :115x203x61mm , Höhe incl. Anschlussschrauben, prismatisch
Gewinde: M6
Zyklenfestigkeit: 3000(80% DOD)-5000!(70% DOD)
kein Peukert Effekt
keine Sulfatierung oder Gasen
keine Erhaltungsladung erforderlich


Quelle: Litrade

Hier das passende Datenblatt von der Firma Winston!

Von Standard Charge/Discharge Current also dem Standard Lade und Entladestrom wird bei Litrade besser kein Wort verloren. Wäre sicher nicht verkaufsfördernd!

Bei einem 60Ah Winston Block sind 0,5C Standard.

Das sind 30 Ampere!

Zitat
Sven Salbach
bei dem niedrigen Gewicht sollte man aber eigentlich auh mit 80-90A Anfahrstrom absolut kein Hinderniss mehr darstellen!??!


Und dann mit 30A Fahren oder wie stellst du dir das vor, lieber Sven?

Ich gebe zu, dass ich ein wenig verärgert bin.

Einerseits wird hier immer und immer wieder ein BMS ins Spiel gebracht, andererseits werden die von den Herstellern empfohlenen Daten einfach ignoriert und dann wundert man sich, warum die Blöcke dicke Backen machen ?!?!?!

Wie bereits oben von mir erwähnt. Ich wundere mich darüber nicht!

Es geht aber noch weiter, Freunde!

Gleich! ...im Batterieforum!

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 20.06.2014 17:12

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Hallo, mal wieder Heim. :D

Danke erstmal für die Tipps.
Werde mich erst mal an das gerade Formen der Zellen ran machen.
Da heute bei Conrad in Dortmund nichts Brauchbares zum Laden der Zellen gibt werde ich was bestellen müssen.

So zu den Strömen, diese und andere Parameter kann ich an dem vom Vorbesitzer verbautem Turnigy ablesen.
Beim '"Vollgas" anfahren fließen max. an Anfang ca. 140-150A.
Man kann sicherlich mit 70-90A anfahren, das mache ich auch, wenn ich die Möglichkeit dazu habe.
Verkehrshindernis ist man bei diesem Anfahren auf jeden Fall.

Unter 60 A fahren zu können ist fast aussichtslos, um rund 45-50 Km/h auf einer geraden Fahrbahn halten zu können fließen bereits 60-70A.
Auf kleinen Steigungen geht der Strom bereits in Richtung bzw. über 100A.

Könnte es eventuell sein, dass bei 48V die Fahrleistungen und die Ströme anders aussehen als bei meinem 36V System?

@ Andi aus Bad Essen

Ich gehe davon aus, dass die kleine Spannungsdifferenz den Zellen nicht schaden wird.
Das Netzteil liefert min. 3,8V und die Zellen sollten mit max. 3,65V geladen werden.

Ansonsten habe ich hier eins, wie oben schon erwähnt von Meanwell KLICK

von Watson - am 20.06.2014 17:17

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Zitat
Watson
Das Netzteil liefert min. 3,8V und die Zellen sollten mit max. 3,65V geladen werden.


Kauf dir das Netzteil. Billiger habe ich es nirgens gesehen und die 3,8V sind im grünen Bereich!

Bei dem "gerade Formen" deiner Blähbauchblöcke... Vorsicht bitte! Ziehe eine Schutzbrille an!

Da flog mein Handy weg :D.



Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 20.06.2014 17:44
Das geht natürlich mit den 60Ah..das Problem tritt bei kalten Zellen auf, dann werden die so schnell überlastet...
Das die Zellen bei 120A Anfahrstrom keine 3000 oder 4000 Zyklen schaffen ist wohl jedem klar.
Darum geht es aber wohl auch nicht wenn man die dermaßen knapp bemißt...
Die Zellen kannst Du natürlich auch mit 1C laden, nur triffen dann die Angaben im Datenblatt natürlich nicht mehr zu, auch logisch....

Mit dem F4 währen 60Ah ohne weiters MAchbar,
Beim THrige natürlich auch, wenn man den nicht als 36V Version mit Tempo 65 auslegt...
Viele hier fahren aber die 45er Version, da gibt es also ebenfalls kein PRoblem..
Was verärgert Dich jetzt.
Optimal sind 60Ah sicher nicht, empfehlen würde ich sowas auch nicht, ein gutes Gefühl ahbe ich damit auch nicht, aber machbar ist es, natürlich nicht für 100.000km was aber wie gesagt auch logisch ist

von Sven Salbach - am 20.06.2014 18:37

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Habe mir jetzt das 3,8V Netzteil gekauft.

Bei dem Zellen gerade Biegen sollte man sich offensichtlich etwas Zeit lassen, was das Aufschrauben des Ventils angeht. :D


Compound Widerstand, davon hat der Vorbesitzer erzählt.
Es müsste das Speedkit sein, welches 3 Stellungen hat.

Zwischen der 45-er und 52-er Version wird es aber auch kaum große Unterschiede beim Energieverbrauch geben.;-)

Der Vorbesitzer die 60-er (14 Zellen) Thunder Sky / Winston gewählt, Kombi die hier als nicht glücklich bewertet wird.
Die 90-er/100-er Kombi müsste nach den Aussagen hier deutlich besser funktionieren.
Gibt es eventuell andere Hersteller abgesehen von Thunder Sky / Winston bei denen die Zellen eventuell sich besser für das El eignen?

von Watson - am 20.06.2014 19:27

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Das nimmt sich alles nicht,
Kannst noch Sinpoly oder Calb verwenden. Aber bei 60Ah hast Du die probleme sehr schnell bei deder der Marken,...evtl WINA noch, die soll wohl etwas spannungssteifer sein, hat aber das Alugehäuse, könnte also mit der häheren Last besser klar kommen.
Und spezielle Hochstromzellen halten nicht so lange und sind so viel teurer das es auch wieder nicht lohnt..
WennD u aber sowieso 90/!00 nehmen willst speilt die Marke von diesen dreien keine so große Rolle.Hier hat auch jeder seine Vorlieben.
Ich bin mit meinen Winston Glücklich, andere schwören auf Calb oder Wina.
Sinopoly ist deutlich seltener vertreten, ist aber von den technischen Daten exakt mit Calb vergleichbar.
Den Datenblättern nach haben die Winston mehr mögliche Zyklen, was dran ist sehen wir sich in 1-2 Jahren..
Preislich leigen auch alle ziemlich im gleichen Rahmen
Einzig, bei Winston ist meist deutlich mehr drin als draufsteht ;-)
Z.B. 100Ah real 124Ah
60Ah Real 72Ah

Wina, calb und Sinopoly liegen immer über dem was drauf steht, aber dafür sehr dicht dran
also z.B. 60Ah Real 62-64Ah

Alles gemessen bei 1C

von Sven Salbach - am 20.06.2014 19:31

Re: Akku Empfehlung

naja..wie gesagt ;-) alles sehr ähnlich.
in der vergangenheit gab es ganz erheblich probleme mit den Sinopoly über 60Ah.
Mittlerweile ist das aber wohl behoben, daher taste ich mich langsam an das Sinopoly Sortiment..wenn ich mir aber den Aktienkurs ansehe,...derzeit traue ich keinem der Chinesen so richtig was derren wirtschaftliche Situation angeht,,,
Anderseits wenn man sich HiPower ansieht..hätte gedacht die sind schon längst Geschichte und leben immer noch..ok, die neueren Zellen von denen sind wohl durchaus i.O...aber man sieht auch bei denen das Sortiment wurde deutlich schlanker..
Derzeit ist da bereits bei 300Ah feierabend...
Evtl sollte ich die neuen hiPower Zellen durchaus auch mal wieder testen..hm

von Sven Salbach - am 20.06.2014 19:57

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Zitat
Sven Salbach
WennD u aber sowieso 90/!00 nehmen willst ...


Nun, von wollen kann keine Rede sein.;-)
Ansonsten scheint es so zu sein, dass ich eher zu diesem Schritt (neue Energiespeicher) gezwungen werde, wenn ich das El weiter und vor allen Dingen gut im Alltag nutzen möchte.

90/100 Ah wird wohl dann das Minimum sein, weitere Überlegung wäre natürlich Zellen mit noch etwas größerer Kapazität zu nehmen.
Darüber kann ich mir jedoch später den Kopf zerbrechen weil man die Zellen auch nicht geschenkt bekommt.:D

Erst einmal schaue ich was sich noch mit den vorhandenen 60-er Zellen erreichen lässt und wo das eigentliche Problem beim El liegt.

von Watson - am 21.06.2014 07:59

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Für's nächste mal: DU kannst auch alle Zellen Parallel klemmen und dann alle gemeinsam laden.
Wenn Du sie dann solange bei 2,8 V hältst, bis kein Strom mehr fließt, hast Du sie exakt aneinander angeglichen.
ICh weiß nicht, ob das jetzt noch so gut wäre, wenn Du schon einige geladen hast und andere nicht.
Das müssten mal die Profis hier sagen. Verstandmäßig müsste das gehen,.
Dann geht erst mal der Strom von den vollen in die noch nicht vollen rüber...

ABER ich bin kein Zellchemiker und Akkuprofi.
Vielleicht meldet sich dazu gleich ein anderer.

Cu
Andi

von Andi aus Bad Essen - am 28.06.2014 07:01

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Zitat
Andi aus Bad Essen

Dann geht erst mal der Strom von den vollen in die noch nicht vollen rüber...


Genau das, und zwar ungehemmt. Der Potentialunterschied zwischen den vollen und den leeren Zellen wir ausgeglichen, was die Zellen hergeben. Begrenzt nur durch den Innenwiderstand und den kabelquerschnitt. Und das ist zu wenig. Für solche Ausgleichsladungen aus einer gemeinsamen Quelle schaltet man in der einfachsten Variante vor jede Zelle einen Vorwiderstand von 0,2..0,5 Ohm. Der sorgt dafür, das alle Ausgleichsbemühungen der Zellen untereinander gebremst werden. Zu niedrigen Ladeströmen hin, wie sie bei erreichen der Ladeschlussspannung auftreten wird der Spannungsabfall am Widerstand dann immer geringer und verschwindet in Richtung Bedeutungslosigkeit.

PS Ich mache immer noch nichts mit LiXX aber das ist bei allen Akkutypen gleich. (Beispiel Starthilfe)

von R - am 28.06.2014 07:31

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Ich habe damals einfach die Polverbinder auf der einen Seite alle an Plus verbunden und an den Minuspolen (Weil ich nicht die doppelte Menge Polvrbinder hatte) habe ich einfach ein 6qmm Kupferkabel genommen... ohne Widerstand dazwischen... (war mir zuviel Fummelei) Aber die Zellen waren auch noch nicht teilweise geladen bzw. entladen.
War damals mit meinem 5A 3,2 V Lader eine Wochenlange prozedur.
Mit dem 25A Lader aus der Bucht sollte das rein rechnerisch mit 30 Stunden getan sein.
(60Ah *12 = 720 AH / 25 A = 28,8 H)
Wobei ich bei der Vorgeschichte der Zellen nicht mehr von 60AH ausgehen würde.

Damit sollte die Prozedur kürzer sein.

von Andi aus Bad Essen - am 28.06.2014 08:26

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Zitat
Andi aus Bad Essen
Für's nächste mal: DU kannst auch alle Zellen Parallel klemmen


S T O P !!!

Bitte Freunde,

bringt unseren Mr. Watson nicht auf solche Gedanken.
Bei seinen Blöcken sind möglicherweise welche dabei, die einen Seperatorschaden haben.
Lasst ihn ruhig alle Blöcke einzeln Laden. Besser ist es.

Bei Erstinitialisierung, Blöcken mit bekanntem Zustand und neuen Blöcken, ist parallel schalten völlig Okey.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 28.06.2014 10:01

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Das heißt, deine Zellen haben noch ca. 40AH
Das heißt, du kannst sie so nicht mehr verwenden.
Denn bei 40AH solltest Du mit 1C nicht über 40A belasten.
Bei einem 36 V System fährst Du aber mit durchschnittlich nicht unter 50 eher noch 60A.
Das halten die Dinger nicht mehr aus.
60AH war ja schon knapp bemessen.

Ich würde sehen, welche noch funktinieren, und sollten alle noch gängig sein, könntest Du den Block aufstocken... aber am besten wäre wohl gleich austauschen.

von Andi aus Bad Essen - am 29.06.2014 15:01

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Hallo Andi,

mal Vorsicht. Wenn er ungefähr eine Stunde laden kann, dann bedeutet das nur, dass er ungefähr 40 Ah, na ja etwas weniger, in die Akkus bekommt. Wie voll diese vorher waren weiß wohl keiner. Entscheidend wäre nun die Akkus bis auf einen definitiven Ladeschlusswert kontrolliert zu entladen. Und das ggf. mehrmals. Nur dann weiß man wie gut die Blöcke noch sind.
Ich stimme dir aber zu, dass die 60 Ah Blöcke für den Verwendungszweck völlig unterdimensioniert sind.
Wenn die Blöcke noch gute Kapazität haben, dann wäre auch mein Tipp diese zu "doppeln" und die Kapazität auf 120 Ah zu bringen.

Hier noch ein kleines Tool. So ein Teil, oder ähnlich, hilft mir bei solchen Aktionen.
[www.ebay.de]

elektrische Grüße
Peter

von hallootto - am 29.06.2014 15:27

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Die genaue Ladezeit der Zellen betrug um 65-70min.
Die Spannugswerte vor dem Laden bewegten sich im Bereich 2,45-2,7V.
Auf dem Netzteil ist die Angabe 40A vermerkt.
Laut des Wattmessers wurden in etwa ca. 0,35kWh pro Zelle nachgeladen.

Alle Zellen haben jetzt eine Ruhespannung von 3,32V, nur eine Zelle tanzt geringfügig mit 3,34V aus der Reihe.
Spannugswerte die ich ebenfalls sofort nach dem Kaufs des Fahrzeugs, nach dem aufladen messen konnte.

Laut Datenblatt auf Litrade.de kann den Zellen 3c/180A über 15 min. entnommen werden.
Was die Aussage in der Praxis wert ist lasse ich mal dahin gestellt sein aber laut dieser Aussage dürften die Zellen mit max. 140-150A über einige Sekunden beim Anfahren eigentlich nicht überfordert sein.

@ Hallootto
Das von dir gepostete Teil ist mit anderer Firmenbezeichnung im El eingebaut.

von Watson - am 29.06.2014 16:29

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Die Ruhespannung sagt nicht über den Ladezustand aus!! GANZ WICHTIG!

Und ja, 3C sind kein Problem.nur ist die Zelle dann natürlich sehr schnell verschlissen...
Daher, wenn man die zellen lange fahren will entsprechend größer dimensionieren..desweiteren sind 3C bei 25°C was anderes als bei -10°C oder auch 10°C
Dann werden die Zellen noch mehr gestresst und altern natürlich auch noch schneller...
Wenn Dein Golf 55PS leistet und der bei Deinen Nachbarn berreits 250.000km auf dem Tacho mit dem ersten motor hat..so wird Deiner bei 140.000km platt sein (Kolbenringe, Laufbahnen etc) wenn Du ihn immer nur Vollgas fährst und eben diese 55PS ständig abrufst...

von Sven Salbach - am 29.06.2014 18:14

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Fakt ist die Zellen sind nun mal da und ich muss das beste daraus machen.;)
Mal schauen wie das Fahrzeug auf jetzt aufgeladene Zellen reagieren wird, ob das Nachladen möglich sein wird oder nicht.

Zu deinem PKW- Vergleich, beim Verbrenner musst du schon dauerhaft die max. Leistung abrufen um den von dir beschriebenen Zustand zu erzeugen.
Beim El fließt der max. Strom beim beschleunigen aus dem Stand oder zum Teil an steilen Steigungen.
Zumindest beim Beschleunigen handelt es sich um wenige Sekunden und man kann den Strom soweit möglich ist, es durch sanftes Beschleunigen halbwegs begrenzen.

Wenn die Zellen fertig sein sollen muss man halt entsprechende Entscheidungen treffen.;)
Dazu muss aber erst das Auf- bzw. Nachladen möglich sein.

von Watson - am 29.06.2014 18:50

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Die Zellen habe ich eingebaut und alles sonstige beim Zusammenbau gesäubert.
Sie lassen sich wieder problemlos alle gemeinsam aufladen, erster Versuch mit dem Bordlader war auch sofort erfolgreich. :confused:

Könnte es daran gelegen haben, dass die niedrige Spannungswerte der Zellen für das Problem gesorgt haben?

Morgen werde ich die Spannungsüberwachung jeder einzelnen Zelle verbauen, dann werde ich sehen wie sich die Zellen genau in der Praxis verhalten.
Des weiteren probiere ich den noch den Efore aus.

von Watson - am 30.06.2014 16:46

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Das passt dann auch zu dieser Aussage;
Deswegen hat sein Vorgänger ja auch den Efore empfohlen
Bliebe die Frage an Willi, warum er ein El verkauft, bei dem der Lader nicht vernünftig eingestellt ist.
Und hier waren sie bereits tiefentladen.
Ich sag das hier mal etwas moralapostellierend. Wir hatten das gleiche erst vor kurzem mit Ullis neuem El. Die Folge: Akkutod durch Unwissenheit. Wir sollten echt keine Bastellösungen an Anfänger verkaufen. Das ist unfair, frustrierend und auch gefährlich.

von Andi aus Bad Essen - am 02.07.2014 15:51

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Erst mal danke hier allen für die Hilfe.

Es hätte einfach ein Hinweis beim Verkauf gereicht, dass der Bordlader einfach nicht dafür ausreichend dimensioniert ist um die Zellen vollständig aufladen zu können.

Habe gerade mit dem Efore geladen, anscheinend sind die 51,1V etwas zu viel.
Knapp über 50,8V leuchtet die rote LED am ersten Balancer auf, damit dürfte an diesen Punkt eigentlich Schluss sein.

Ist der Efore was die Ausgangspannung angeht einstellbar?
An der Seite sind Pinns und Stellschrauben, leider habe ich nichts im Internet darüber gefunden.
Ich müsste am besten um 50,8V Ausgangsspannung zum laden eingestellt bekommen.


Des weiteren habe ich den Luftdruck auf ca. 3,5Bar erhöht und auf einer Testfahrt heute über 12km, konnte ich den Energieverbrauch von ca. 1,3 auf 1,1 Ah/Km senken können ( ohne Beleuchtung).

von Watson - am 02.07.2014 18:07

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Zitat
Peter End.
Hallo,
wie, der Bordlader lädt nur bis 47V?
Das sind bei 14 Zellen gerade mal 3,36V.
Wenn du damit bisher regelmäßig geladen hast, brauchst du dich nicht wundern wenn die Akkus
keine Leistung bringen. Die sind einfach nur leer gewesen.

mfG
Peter


Und so unbedarft wie man dann das Teil vermutlich benutzt hat bei den langen Fahrten die eine oder andere mehr als nur Leergefahren und dann geladen ......kein Wunder.....Dicke Backen machen

von thegray - am 02.07.2014 18:09

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Hallo Watson,

ja, wenn die erste LED leuchtet sollte jeder der nicht genau weiß was er tut sofort aufhören zu laden.
Generell gilt aber: Wenn eine LED anfängt zu leuchten ist eine Zelle voll aber bei dir noch lange nicht alle. Jetzt muß dringend der Ladestrom bis unter dem Wert gesenkt werden den die Balancer verbraten können. Deine Zellen müßen also unbedingt balanciert werden.
Hast du die Möglichkeit so kleine Ströme ordentlich und fehlerfrei zu messen? Wenn nicht solltest du
das Balancieren jemanden überlassen der Erfahrung hat. Oder du kannst natürlich auch alle Zellen ausbauen, parallel verschalten und alle gleichzeitig mit einem geeigneten Lader oder Netzgerät auf 3,85V laden. Dann sind sie auch alle angeglichen.

Vielleicht sind ja deine Zellen noch zu retten.

mfG
Peter

von Peter End. - am 02.07.2014 18:38
Hallo zusammen,

Ichabe den thread jetzt nach einiger Zeit wieder mit verfolgt und weiss nicht so recht was ich sagen soll.
@Andi: Der HF Lader ist, vom Fachmann auf 51,15V eingestellt worden und hat auch genau das geliefert.Ich habe freilich fast ausschliesslich mit dem Efore geladen weil schneller und nachregelbar wenns kalt wird.

@Adrian: 8-0 Der Efore hat an der passenden Stellschraube einen kleinen Pfeil.
51,15 V entspricht 3,65V je Zelle. Wenn. Schau mal bei litrade was die Leds auf den Balancern signalisieren.

Allgemein kann ich nur sagen zuhören kan helfen. Wiki lesen auch wie schon von verschiedenen Teilnehmern hier erwähnt. Zu guter Letzt man kann mich fragen ich habe Ohren,kann ganz annehmbar lesen und zur not sogar verständlich schreiben.

Leicht frustriert

Willi

von Willi44 - am 02.07.2014 18:54

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

Hallo Andy,
"früher" war das ähnlich.
Neue EL Besitzer haben im Sommer Reichweitenrecorde gepostet und oft gefragt wie das EL schneller gemacht werden kann......
Spätestens im Herbst hatten die Batterien dann ein Problem.....
Verschiedene "Wundermittel" wurden dann ausprobiert,aber meisten wurde dann dann im Winter Batterien getauscht oder das EL wurde wieder verkauft.
Der Vorteil war das die Fahrer die das durchgemacht hatten ,ein "Gefühl" dafür bekommen haben was geht und was nicht.

Mit Blei war das nur "Ärgerlich" ,bei LI ist es leider auch "Gefährlich"

Aber bei ein Verkaufsgespräch ,kannst Du den Käufer wahrscheinlich fast alles Erzählen...
Die meisten EL Käufer sind zu diesen Zeitpunkt wahrscheinlich nicht "fähig" das Fachchiniesisch des Verkäufers zu verstehen bzw aufzunehmen.



Bernd M

von Bernd_M - am 02.07.2014 19:07

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

@ Willi
Danke für die Rückmeldung.

Die rote LED laut Litrade signalisiert das aktiv werden des Balancers.
Das merkt man auch am Balancer selbst, dieser erwärmt sich deutlich.

Hast du den Efore solange laden lassen bis alle LEDs geleuchtet haben?
Hast du es eventuell beobachtet?
Wie lange hast du dann mit dem Efore noch laden lassen, wenn die 51,15V an den Klemmen der Zellen erreicht worden sind?
Ein anderes Netzteil hast du doch anschliessend nicht mehr verwendet.

Gruss

PS.
Brauchst dich über meine Äußerung nicht ärgern.;)
Habe es nur so aufgefasst, dass du nur mit dem Efore geladen hast weil es halt schneller ging.

von Watson - am 02.07.2014 19:33

Re: 3,8 V Lader in der Bucht

A). Der Bordlader ist vermutlich ausreichend dimensioniert. Er ist nur falsch eingestellt. Normalerweise kann man die Dinger für kleines Geld beim hersteller (Thiesen) oder Fleischmann einstellen lassen.

B). Bei 14 Zellen ist 51.1 Vnicht zu viel. Es ist sogar genau richtig.
Was ist passiert ?
Wenn Du die Zellen in Reihe auflädst, kommen nicht alle gleichzeitig "oben" bei 14*3,65=51.1V an. Optimal wäre, wenn alle Zellen parallel bis 3,65 V aufladen und dann wäre Schluss.
Weil das aber nicht immer funktioniert, da die Zellen oftmals unterschiedliche Eigenschaften aufweisen, kommt die eine oder andere Zelle früher "oben" bei 3,65V an als andere.
Das Problem bei Lithium ist, dass es sich in der Ladenedphase um Minuten wenn nicht Sekunden handelt. Lithiumzellen dümpeln eine ganze Zeit laaaaaang bei 3,4 V. Erst in den letzten Minuten geht es hoch. Bei 4V sollte dan wirklich am Schlussesten sein. (Besser bei 3,65V)
Was passiert, wenn die Zellen im Ungleichgewicht sind ?
Bsp.: 12 Zellen dümpeln noch so bei 3,4V herum. 2 Zellen sind aber schon voll und erhöhen nun stetig die Spannung. 12 * 3,4 = 40,8 V => Der Lader gibt 51,1 Volt in die Akkus => die beiden satten Zellen drehen auf bis 5,2V :hot: .
Die Balancer wollen das nun verhindern. Die rote LED zeigt an, dass der Balancer nun arbeitet und den Stom am Akku vorbei in den Lastwiederstand einspeist. In der Ladeendphase ist das auch so gewollt. Der Lader verliert mit steigender Spannung seine Stromstärke. Die Balancer könnten das im Normalfall also gut wegstecken.
ALLERDINGS: so ein Balancer kann nur 2 A verbraten. Wenn die Gesamtspannung durch die 12 noch hungrigen Akkus noch zu niedrig ist. drückt der Lader mehr als 10 A in die Akkus rein.
Die Balancer werden heiß und sind überfordert. Sie können mit ihren 2 Amper Widerständen die 10 Ampere nicht verbraten. 8 Ampere gehen nun in den eigentlich vollen Akku und überhöhen die Spannung im Akku in den schädlichen, ja gefährlichen Bereich von über 4 V

Nun kann man eigentlich nur so weitermachen, dass man
1, Möglichkeit: Alle Akkus ausbaut, parallel schaltet und gemeinsam mit deinem 3,8V Lader hochläd. in der parallelschaltung werden die Akkus optimal balanciert.
2. Möglichkeit: Unter ständiger Beobachtung der Spannung wartet, bis alle LEDs leuchten bzw. keine mehr leuchtet. Sollte dann eine Zelle zu wenig Spannung haben => Einzelbehandlung=> dein 3,8V Einzellader dran, Sollte eine Zelle zu viel Spannung haben => Widerstände (Halogenlambe, etc.) dranklemmen und weiter unter genauester beobachtung laden.

Als Anfänger würde ich Dir aber deutlich die erste Methode empfehlen, auch wenn's ne Schinderei ist..

von Andi aus Bad Essen - am 02.07.2014 19:38
Hi Willi,
ich hatte es nicht als Meckerei über deinen Verkauf verstanden.
Wer wäre ich, dass mir das zustünde ?

Aber ich hatte es schon als Denkanstoß für zukünftige El - Verkäufe gedacht.

Als ich Anfänger war, waren das einfach viel zu viele Infos auf einen Haufen für mich.
Selbst bei bester Erklärung habe ich doch einiges falsch gemacht.

Lader + Balancer ist ja schon was. Ein Einzelspannungsmonitor wie der Junsi Cellog wäre noch ein schönes Feature gewesen.
Es ist eben doch eine Bastellösung.
Bei Problemen, die Lader + Balancer nicht hinbekommen, MUSS das System sich bei sachunkundigem User selbst ausschalten , wie z.Bsp. das teurere GK BMS oder zumindest lautstark warnen. Tut es das nicht, wird es gefährlich.

Ich glaube, das sollten wir mehr im Blick haben, wenn wir unsere Els weitergeben.

von Andi aus Bad Essen - am 02.07.2014 19:54
Nabend zusammen.

Kleine Zusammenfassung:
Bin wie oben bereits geschrieben vom Board Lader auf den Efore umgestiegen.

Es ist zwar nicht so idiotensicher wie der Bordlader aber durchaus wirkungsvoller.
Mit Überwachung uns Ausprobieren gibt es immer wieder kleine Fortschritte und man lernt immer wieder was dazu.

Das Laden mit dem Einzellader hat nicht all zu viel gebracht und das sofortige Laden mit 51,15V des Efore füllt nur 4 Zellen voll und diese versuchen dann noch auszubrechen.

Jetzt habe ich erst die Spannung beim Efore von 50,2V langsam hoch gefahren, so dass mittlerweile statt 4 Zellen wie am am Anfang beim letzten Laden 11 Zellen voll waren.
Hätte ich etwas weiter die Spannung erhöht dürften alle 100% voll werden.

Hier stellt sich mit der höheren Spannung aber auch ein Problem beim El ein, es fährt einfach nicht.
Alles sieht normal aus, die Schütze klacken aber es tut sich nichts.

Gibt es irgendwo eine Spannungsüberwachung die das Anfahren unterbindet?
Ich hatte am Anfang an ein technisches Problem gedacht aber sobald die Spannung etwas absinkt, fährt das El wieder problemlos.
Mittlerweile schalte ich kurz den Lüfter ein damit die Spannung etwas herunter geht um beim ersten Mal nach dem Laden anfahren zu können.
Später gibt es keine Probleme mehr, es geht nur um den ersten Start nach dem Vollladen.


Gruss.

von Watson - am 17.09.2014 22:12
Zitat
Ich hab den 36V Curtis drinnen und fahre schon das 2. Jahr mit 15 Zellen, der fährt auch mit Ladeendspannung (Lader angeschlossen) tadellos.

... meiner nicht. Ich habe 14 Zellen drin.
Alles über 49V wird vom Curtis gesperrt.
Aber das ist bei mir kein Problem:
10 Sekunden die Heizung auf stufe 1 und losfahren oder einfach so warten, bis die Spannung auf Ruhespannung absinkt...

von Andi aus Bad Essen - am 18.09.2014 14:37
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