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elweb
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19
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 5 Monaten
Beteiligte Autoren:
el El, R, Christian s, thegray, Multimegatrucker, laase, Andi aus Bad Essen, hk12

Verbrauch bei gleicher Geschwindigkeit optimierbar?

Startbeitrag von el El am 20.09.2014 07:18

Hallo Leute,
ich möchte meinen Verbrauch bei gleicher Endeschwindigkeit optimieren. Macht es verbrauchsmäßig einen nennenswerten Unterschied, wenn ich 70kmh mit abgeschaltetem Compound und Standardriemen oder aber mit vollem Compoundfeld und anderer Kettenübersetzung fahre? Hab hier einen Kettensatz 13/76 rumliegen. Weiß auch nicht, ob diese Geschwindigkeit mit dieser Übersetzung und Compound überhaupt zu schaffen ist der ob ich ein anderes Rizel brauchen würde...
Danke für eue Tips!
LG Konstantin

Antworten:

Naja, Kette hat immer weniger Reibungsverlust, würde ich sagen.
Ausprobieren :-)

von Andi aus Bad Essen - am 20.09.2014 08:00
Es ist ja nun einmal bei der Speedschaltung, die Du probiert hast so, das Du Strom brauchst um das Feld im Reihenschluss aufzubauen und Strom brauchst um mit dem Nebenschluss dieses Feld wieder abzuschwächen. Das ist halt keine Ideale Schaltungsvariante um Strom zu Sparen. Das Ganze ist hier im Forum mal als Umschaltbarer quasidreigang beschrieben worden. Dann dürften die Verbrauchswerte sehr viel besser aussehen, weil man am Berg mit vollem Feld = vollem Drehmoment fahren kann. Selbst eine Zweigangvariante aus Gegencompound =3. Gang und ohne Compound =2. Gang sollte den Verbrauch schon verbessern. Der Vollständigkeit halber noch der Hinweis, das Die Kohlen dann stark überbeansprucht werden.

von R - am 20.09.2014 08:53
Danke für Eure Antworten! Seht Ihr eine Möglichkeit, mit vollem Compoundfeld die 70 zu schaffen? Ev. mit höher eingestelltem max. Strom? Oder braucht die Kiste dann eh genausoviel?
LG Konstantin

von el El - am 20.09.2014 09:26
Spannung hoch! Ca. 60..65V. Dann kannste auch mit "vollem" compound 70 schaffen. Ich würde dann aber schon eine PWM stromregelu.g für den Compoundstrom vorsehen, damit der dann nicht größer witd als bei 48V.

von laase - am 20.09.2014 10:46
Du kannste s ja mit vorsichtigem Gasfuß u Ampreremeter mal mit ausgesteckter begrenzerplatine versuchen .

von Christian s - am 22.09.2014 06:19
Hallo,

der Verbrauch sinkt, wenn der Thrige im Sättigungsbereich dreht und dieser verschiebt sich mit der Spannung.

Vergleichswert: unser Cabrio läuft mit 13/76 und 15XLiFePo knappe 65 in der Ebene bei gutem Durchzug am Berg. AH/km hab ich jetzt nicht im Kopf, da das Fahrzeug von meiner Tochter gefahren wird.

Gruß
Horst

von hk12 - am 22.09.2014 07:10
Also ohne das Feld des Compount zu fahren bedeutet du nutzt nur 2 der 4 Felder die der Anker aufbaut.

Demnach könnte man in der fahrt mit anderen Kohlenträger auch den Ankerstrom halbieren in dem man eben die zwei Felder (NEIN NEIN das das geht natürlich nicht - das Planspiel ist nur um Aufzuzeigen ......)

Nee - wenn du den Trige Effektiv nutzen möchtest und du hat eine Zulassung über 50KM/h als PKW.

Dann bau den Motor zu einem mit Hauptschlussfeld um. Vorher läßt du dir aber noch die Kette eintragen evtl. eben dann die Anderung von 45 Moped auf PKW .... denn später mit dem HSM läuft das Ding wie eine SAU und du bekommst wenn du dann erst die regulären Änderungen eintragen läßt. Ein Problem mit der Begrenzung beim TÜV-Termin.

Das bedeutet :
a: Vorhandenen 4Ankerfelder stehen auch 4Statorfelder gegenüber.
b: beim Anfahren Drehmoment weil vier Felder und Eigenschaft des Hauptschlussmotors.
c: beim Hochdrehen keine große Drehzahl Begrenzung

Ich kann dir jetzt keine Daten liefern, nur der Logische Kaussalzusamenhang erklärt es schon.

Ich kann dir aber Sagen mit - 7 Nicd´s wovon ein paar Luftgekühlte nur noch 65Ah bei 33,3ALAst brachten.

Habe ich mit vollen Kofferaum an 25% Steigungen kein Problem (ohne Strombegrenzung versteht sich) ; Laufe ich Bergab im Taunus oder Westerwald null komma nichtsEl in den dreistelligen.
Wenn Johannes sich mit dem Strom etwas zurückhielt konnte ich mit seinem 60Volt LixxKobalt und LEM200 Scheibenläufer der dann noch 30-40Kg weniger wog, fast mithalten.
Auf kosten des Stroms natürlich :D

Habe ich nach Sinsheim; Troisdorf; Rupprichterot; letztere also Taunus; Westerwald mit den vielen schönen Steigungen und trotz offenen Targahaube (Windfang hinten) Gepäck und Riemen und mit 65Ah die ersten Blöcke in die Umpolung kamen - immer meine 60Km Strecke gepackt.

Ach ja bei 43Volt und etwa 65-70A Last auf Riemen etwas über 60Km/h (auf genau geeichten Fahrradtacho und GPS) je nach Wetterlage.

Ich weis von einem der aus der E-Ecke sich verabschiedet hat - das er mit seinem Ketten-EL mit sehr guten MRE 8X-Nicd Wassergekühlt auf der Autobahn geschlossen an die 90 gelaufen ist.
Halte ich nach meinen Erfahrungen als glaubhaft.

Ein Nachteil hat der HSM - Wenn du Reku brauchst mußt du dich von allen hier üblichen Motorreglern verabschieden, denn dann brauchst du einen der SEP-Ex Kategorie wie in den Franzosen verbaut ist und die 0815-Curtis SEPEX sind von ihrer Firmware nicht für den Betrieb im El geeignet. Nur die ganz teuren wie im Megatruck...... aber da brauchste dann schon wieder einen Curtis-Programmer extra....

Aber wenn du einen hättest würde der Wirkungsgrad unterschied nach entsprechender Parametrierung sicherlich nur noch maximal um die 10% liegen. incl hoher Steigleistung; hoher bis höchster Drehzahl;Anfahrhilfe am Berg; und regulierbarer Rekustärke bis in den Stillstand rein.

von thegray - am 22.09.2014 09:26
Zitat
thegray
Wenn Johannes sich mit dem Strom etwas zurückhielt konnte ich mit seinem 60Volt LixxKobalt und LEM200 Scheibenläufer der dann noch 30-40Kg weniger wog, fast mithalten.
Auf kosten des Stroms natürlich :D


"Wenn Johannes sich mit dem Strom etwas zurückhielt"

Hahahaaaaa.... :rp:. Ich hatte Krämpfe in der rechten Wade ;).

Mehr dazu, nur in Einzelgesprächen :spos:.

Grüße
Johannes

von Multimegatrucker - am 22.09.2014 22:32
Zitat
Multimegatrucker
Zitat
thegray
Wenn Johannes sich mit dem Strom etwas zurückhielt konnte ich mit seinem 60Volt LixxKobalt und LEM200 Scheibenläufer der dann noch 30-40Kg weniger wog, fast mithalten.
Auf kosten des Stroms natürlich :D


"Wenn Johannes sich mit dem Strom etwas zurückhielt"

Hahahaaaaa.... :rp:. Ich hatte Krämpfe in der rechten Wade ;).

Mehr dazu, nur in Einzelgesprächen :spos:.

Grüße
Johannes


Angeber - ja ja 35A bei etwas über 50 ich weisssssss - Grummel

von thegray - am 23.09.2014 10:08
Danke für Eure Ratschläge ;)

Hatte vergessen zu erwähnen daß die Sache nicht allzuviel kosten sollte... Nun, die Spannung erhöhen scheidet also aus, Motor auf Hauptschlußfeld umbauen wohl leider ebenso.

Strombegrenzerplatine abstecken? Einmal versehentlich vollstrom beim Wegfahen und die Achse ist ab, oder der Riemen oder, oder. Besser mit externem Schalter aber auch da besteht die selbe Gefahr und ob das für die 70kmh bei vollem Compound reicht?

Die Dreigangschaltung Voller Compund, ohne Compound, Compound mit speedy el Schaltung klingt sehr sehr gut, aber wie realisiere ich da die Umschaltung zwischen erstem und 2./3. Gang? Die Zweigangvariante hab ich jetzt, der erste Gang wäre aber schön..

Ach ja, zur Ergänzug: Es ist kein "Mofa" und auch kein PKW, die Klasse nennt sich L5E und hat 15 100er Winstons.

Danke nochmal und schönen Abend,
Konstantin

von el El - am 23.09.2014 16:51
platine abstecken nur EINMAL zum Ausprobieren mit amperemeter u vorsichtigem gasfuß da siehst Du wieviel bei vollem compound überhaupt drin ist ... falls es was bringt läßt sich die plaine (zumindest die 2er die ich kenne ) ja anders einstellen.. ...

von Christian s - am 24.09.2014 06:01
Habs probiert, das bringt nichts - außer besseren Abzug, auch bei höherer Geschwindigkeit.
Also was bleibt? Die Dreigangschaltung? Also der dritte Gang ist schon klasse, da möcht ich nicht mehr drauf verzichten :)
Reichts dazu, wenn ich die Compoundleitung mit einem Schalter umpole oder müßte dazu auch noch a1/2 D1/2 gedreht werden? Wohl schon, sonst brutzelts, stimmts? Dann müßte klarerweise auch noch sichergestellt werden, daß dabei kein Strom fließt. 3m Kabel nach vorne ins Armaturenbrett geht auch nicht, also ein Relais. eins daß diese Ströme aushält und 4 Kanäle schalten kann wird unerschwinglich sein..
LG Konstantin

von el El - am 24.09.2014 17:10
umpolen ist schon ein kniffliges problem.... nicht so einfach ....

dagegen die lange leitung nach vorne hab ich .. das macht gar nichts da nur 2 A fließen.. ich hab vorne ein schönes altes analoges Compoundamperemeter das mir zB zeigt wann der Strombegrenzer arbeitet u wieviel trotz speedwiderstand ( den ich auch vorne habe ) noch durchs compound fließt

von Christian s - am 25.09.2014 13:09
Die Sache mit dem alten Amperemeter klingt schön :)
Ich hab vorne nur einen Schalter, ohne compound oder mit vollem (aber in speedy el Schaltung). Um diese Leitung mach ich mir keine Sorgen, nur um all die anderen, zum umpolen..
LG Konstantin

PS: mußte heute wieder weiter weg und muß sagen, so schlimm ist das garnicht mit höherer Geschwindigkeit wird das El eigenartigerweise sogar ruhiger, klebt auf der Straße. Drückts der Fahrtwind etwa runter? Keine Probleme mit Seitenwind, auch das erste Schlagloch war nicht das letzte :)

von el El - am 25.09.2014 15:43
eine weitere Wendeschützgruppe für D1/2 und ein kleines relais um die Ansteuerung der ersten Wendeschützgruppe zu kreutzen reicht auch. Ich versuche aber gerade einen eleganteren Weg zu finden.

EDIT
ohne Gewähr und unter der Vorraussetzung, dass wir hier ohnehin nicht mehr von Materialfreundlichen Schaltungen reden:
Grundschaltung für den dritten Gang aufbauen. E1 hängt jetzt mit D1 am Teilungspunkt des Spannungsteilers aus Anker und Reihenschluss.
Nur E2 wird geschaltet.

1. Gang: E2 direkt und am Curtis vorbei auf Minus. Hauptschluss und Nebenschluss werden gleichsinnig durchflossen und unterstützen sich. Dadurch, das E2 nicht gechoppt wird, wird die Compoundwicklung so gut es geht beströmt. Ist nicht ganz ein erster gang aber nahe dran.

2. Gang: E2 wird mit D2 verbunden, wie in der Kellyschaltung von Bastelwastel24. Jetzt läuft auch die Compoundwicklung über den Chopper und ist weiter geschwächt, aber immer noch gleichsinnig.

3. Gang: E2 kommt an Plus. Die beiden Wicklungen werden gegensinnig durchflossen. Die Feldschwächung wird maximal.

Alles natürlich wie Wolle schon schrieb mit einer fliegenden Sicherung um 4A in der E2 Leitung. Wenn es durch einen ungünstigen Induktionseffekt zu einem Schaden am Curtis kommt möchte ich ausdrücklich nicht dafür verantwortlich gemacht werden. Ich rechne allerdings nicht mit Problemen.

EDIT 2
Den ersten Gang kann man einfach mal mit einem fest nach Minus verdrahteten E2 probieren.

EDIT 3
Theoretisch sinkt das Drehmoment mit steigender Drehzahl beim ersten und zweiten Gang. Weil sich das Teilungsverhältniss für den Punkt D1E1 mit steigender Drehzahl zu kleineren Feldspannungen hin verschiebt.

von R - am 25.09.2014 16:51
Sparfüchse können auch die originale Wendeschützgruppe für den Reihenschluss nehmen und Steile Berge rückwärts hoch fshren :-)

von R - am 26.09.2014 08:45
Ja Rückwärts, klasse :)
Richard, danke für Deine Mühe, dennoch denke ich, ich werds mal bei den oberen "2Gängen" belassen, da sind einfah zu viele Fehlermöglichkeiten drinnen und das ist mir dann doch zu riskant.
LG Konstantin

von el El - am 26.09.2014 11:29
Past scho. Habe das in erster Linie hemacht, um zu schauen ob ich dahinter komme.

von R - am 26.09.2014 11:51
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