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elweb
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16
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 8 Monaten
Beteiligte Autoren:
microcar, R, inoculator, Christian s, wolfgang dwuzet

Widerstand zwischen D1 u.D2 beim Thrige zur Geschwindigkeitserhöhung

Startbeitrag von microcar am 14.10.2014 19:53

Hier sind die Motor Spezies gefragt......

Habe zur Geschwindigkeitserhöhung beim EL auf anraten eines hier leider nicht mehr tätigen Forumsteilnehmers den D1 u.den D2 am Thrige über einen zu u.abschaltbaren Widerstand
gebrückt.
Die Geschichte brachte tatsächlich eine ca.10%ige Geschwindigkeitserhöhung zusätzlich zum abgeschalteten Compound, allerdings vermute ich langsam dass dadurch eine zu starke Kohlenabnutzung gefördert wurde.

Weiss sonst jemand was genaueres hierzu ????

Antworten:

na auf die antworten bin ich mal gespannt.....
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 14.10.2014 20:11
Such mal nach speedy el und 79 km/h :-)

von R - am 15.10.2014 04:32
Zitat
Richard
Such mal nach speedy el und 79 km/h :-)


Habe ich gemacht u.dabei nichts gefunden zu einem Widerstand zwischen D1 u.D2.....:confused:
Darin wurde geschrieben über vertauschen von Anschlüssen....mag sein dass die Wirkung ähnlich ist
oder möglicherweise dasselbe darstellt.....

Ralf Wagner beschreibt dort allerdings einen Widerstand parallel zur Ständerwicklung über eine Rolle mit 10mm2
Kabel was am ehesten meinem Prinzip gleichen könnte.........sollte aber problemlos funktionieren....

Mein El lief allerdings nie deutlich über 70km/h.....nur bergab...u.das soll auch so bleiben;-)

von microcar - am 15.10.2014 06:00
Du mußt schon verraten welchen Wiserstand ... ordentlich dick daß er viel Strom aushält ? wieviel Ohm circa ? .....

von Christian s - am 15.10.2014 06:22
Moinsen.

lese Dich mal hier ein:
[67183441.foren.mysnip.de]

Vieleicht bringt Dich das auf die Idee, was passiert.

Gruss

Carsten

von inoculator - am 15.10.2014 08:02
Das Prinzip Feldschwächung = Drehzahlsteigerung = Drehmomentsenkung wird doch hinreichend erläutert. Ein paralleler Widerstand zum Stator reduziert a) den Strom und b) die Teilspannung am Stator.....

von R - am 15.10.2014 08:17
Zitat
Richard
Das Prinzip Feldschwächung = Drehzahlsteigerung = Drehmomentsenkung wird doch hinreichend erläutert. Ein paralleler Widerstand zum Stator reduziert a) den Strom und b) die Teilspannung am Stator.....


heisst das im Klartext dass die Kohlen dadurch noch mehr Strom übertragen müssten???

von microcar - am 15.10.2014 11:34
Ja!

von inoculator - am 15.10.2014 11:41
Nein, aber Du must für eine symetrische Feldschwächung, damit das klappt. Das heist, wenn Du den Reihenschluss durch einen parallelen Widerstand schwächst, dann brauchst Du auch einen Reihenwiderstand für den Nebenschluss ( Compound). Auf diese Weise hast Du dann auch wieder eine symetrische Belastung der Kohlen und der Gesamtstrom wird ohnehin durch den Controller begrenzt und nicht ( alleine) durch den Motor.

von R - am 15.10.2014 12:10
ähm... Richard,

an welcher Stelle habe ich die Maschenregeln nicht richtig verstanden?!?

Wenn ich einen Widerstand zum Feld parallel schalte, verringere ich den Gesamtwiderstand und somit den Strom.

Der gedankliche Knoten dabei ist, daß ich den Strom durch das Feld verringere, und gleichzeitig den Strom im Rotor erhöhe.
Der Summenstrom fließt durch den Rotor und muss natürlich auch durch die Kohlen.

Der Steller begrenzt hierbei nur den Batteriestrom, nicht den Motorstrom -falls jetzt das Argument mit der Strombegrenzung am Fahrpedal kommt.

Zur Symmetrie hast Du natürlich recht -siehe dazu auch meinen verlinkten Beitrag.

von inoculator - am 15.10.2014 12:24
Zitat
Richard
Nein, aber Du must für eine symetrische Feldschwächung, damit das klappt. Das heist, wenn Du den Reihenschluss durch einen parallelen Widerstand schwächst, dann brauchst Du auch einen Reihenwiderstand für den Nebenschluss ( Compound). Auf diese Weise hast Du dann auch wieder eine symetrische Belastung der Kohlen und der Gesamtstrom wird ohnehin durch den Controller begrenzt und nicht ( alleine) durch den Motor.


Müsste der (zusätzliche Ausgleichs)-Widerstand zwischen E1 u.E2(ist das die Compoundwicklung??) dann die gleichen Werte haben wie der momentan montierte zwischen D1 u.D2 ???

von microcar - am 15.10.2014 12:27
entweder ich habs überlesen odetr du hältst die werteimmer noch geheim... jedenfalls müssen die Werte grundverschieden sein da die kompoundwicklung hunderte dünne drahtwicklungen enthält u 2 A schluckt

und die Hauptschluß statorwicklung wenige DICKE Draht wicklungen mit über100 A

von Christian s - am 15.10.2014 13:06
Nein, die Wicklungen sind vollkommen verschieden. Und jetzt versuche ich mal zwei Dinge auf einmal zu beantworten. Die Compoundwicklung ist Hochohmig und "parallel zum Motorstrom " angeschlossen. Je nach Schaltungsvariante läuft sie mit über den Chopper oder eben nicht. Der Strom steigt nicht über ca. 2A. Die Reihenschlusswiklung bildet eine Reihenschaltung mit dem Anker. Sie läuft immer über den Chopper. Es fließt der volle Motorstrom. Schaltet man einen Widerstand parallel zum Reihenschluss, da fließt der Motorstrom über zwei Kohlen in den Anker und über die anderen beiden ab. Dann teilt er sich in den Teilstrom durch den Widerstand und den durch den Reihenschluss auf. Vor dem Chopper vereinigen sich die beiden Strompfade wieder und werden dann dort begrenzt. Natürlich geht das ganze nicht mehr streng nach Ohmschem Gesetz, da man es mit Spulen zu tun hat, aber zur Vereinfachung sei das Zeitliche Verhalten an den Verzweigungspunkten unberücksichtigt.

Etwas ähnliches soll übrigens mein neuer Controller können. Sind aber noch ungelegte Eier. Da werden dann insgesamt drei synchronisierte PWM laufen und möglicherweise klappt es gar nicht :-). Aber wenn sollte es dieVerlustärmste Art sein eine Thrige zu verge .. höher Ausdrehen zu lassen.

von R - am 15.10.2014 13:07
Zitat
Christian s
entweder ich habs überlesen odetr du hältst die werteimmer noch geheim... jedenfalls müssen die Werte grundverschieden sein da die kompoundwicklung hunderte dünne drahtwicklungen enthält u 2 A schluckt

und die Hauptschluß statorwicklung wenige DICKE Draht wicklungen mit über100 A


Den genauen Wert in Ohm kenne ich nicht,jedenfalls besteht der Widerstand aus einem ca. 1,5m langen 5-adrigen Kupferkabel wie man es im Hausnetz verlegt.
Meine Frage wie der Widerstand zwischen E1 u.E2 ausgelegt sein müsste um die Kohlen zu schonen wurde aber auch noch nicht beantwortet.........
Jedenfalls Vielen Dank schon mal für die ausführlichen Erklärungen die bisher zum Thema
eingegangen sind!!

von microcar - am 15.10.2014 20:07
Jetzt kann man was anfangenmit der Frage. durch das Kabel läuft ein teil des Stroms an der Statorwicklung vorbei....
durch die Feldschwächung wird der motor schneller aber ineffizienter . Braucht mehr Strom, hat am Berg schlechtere Kraft , da kann es sein daß auch der Anker heißer wird als konzipiert.... Du hast das System aber eh abschaltbar.


Asymmetrische Kohlenabnutzung entsteht wohl mehr durch das abgeschaltene compound als durch die Feldschwächung....

Welchen widerstand man braucht um die Kohlen möglichst gleichmäßig zu belasten kann ich nicht sagen , da müsste man wohl die genauen ströme wissen die in der Hauptschluß wicklung laufen u in der Compundwicklung um auf die gleiche Magnetfeldstärke zu kommen...

ABER als Faustregel u über den Daumen : Es müsste ungefähr der originale Speedwiderstand sein weil volles Feld ist logischerweise zu stark , ganz ohne wirds asymmetrisch... Du kannst ja auch einen einstellbaren Drahtwiderstand versuchen der 2 A aushält und ihn dann so pegeln daß bei Vollgas ca 0,7 A durch die Compoundwicklung fließen ..damit ist die Asymmetrie sicher nicht mehr so groß..

für eine ungefähre Annäherung kannst Du auch einen versuch machen: mit vollem compound ausprobieren wieviel geschwindigkeit Dein Hauptstom widerstand zusätzlich bringt , später ausprobieren wieviel ohne deinen Hauptstromwiderstand der speed widerstand alleine bringt . wenn diese 2 geschwindigkeitsgewinne ungefähr gleich sind hast Du wenn Du dann beides gleichzeitig machst eine weitgehend symmetrische Belastung... der Geschwindigkeitsgewinn ist dann allerdings insgesamt kleiner...

Prinzipiell ist wenn man schneller fahren will wohl einzig die Batteriespannungserhöhung das Beste. Feldschwächung ist halt doch irgendwie ein Notnagel.

von Christian s - am 16.10.2014 08:14
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