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vor 3 Jahren, 8 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
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Mantrigor, R, Peter End., Sven Salbach, el El, el3331, Christian s, wubbert, wolfgang dwuzet, Jan-EL, microcar, QQW

Fehler, oder zu blöd

Startbeitrag von Mantrigor am 22.10.2014 16:56

Hallo zusammen,

ich habe mir ein CityEl mit 48V NiCd-Akkus gekauft. Alle Akkus habe ich mit einer Regenerierungs-Ladung wieder Fitt gemacht. Alle Anzeigen gehen an. Spannung liegt bei ca. 52 V. Alles funktioniert, nur das "Gangeinlegen" funktioniert nicht. Heißt: Schlüssel rein, Handbremse los, Dekel zu und dann den Wählhebel auf "Vorwärts" und dann ............... nichts. Ich habe ganz am Anfang ein Relais-Klack aus dem Heck gehört, aber dann nichts mehr. Was könnte das sein bzw. Wo sollte ich mal nachsehen.

Bin für jeden Hinweis dankbar

Gruß Marc

Die 50 interessantesten Antworten:

not aus???

oder fehler den schalter von den haube (hinter linker vorne blinker)??

oder fehler den microschalter von den throttle ??

good luck!!

von wubbert - am 22.10.2014 18:33
haubeschalter :



throttle schalter :



unterbrechen und testen mit ein ohm meter!

von wubbert - am 22.10.2014 18:43
Wenn es bei JEDER Betätigung des Richtungsschalters klackt, dann vergiss Habenschalter und Strompedalschalter.

von R - am 23.10.2014 06:34
nun, es "klackt" eben nicht. Alles geht an (Licht, Armaturenbrett, Kappazitätsanzeige, Radio ;-) etc). Gemessen habe ich am Microschalter der Haube die anliegenden 50 V. Ich kann den Richtungshebel vor oder zurück machen, aber es "klackt" halt nichts.
Muss am Richtungshebel auch die volle Spannung anliegen?
Gibt es irgendwo noch eine versteckte Sicherung, an der es liegen könnte?

Gruß Marc

von Mantrigor - am 23.10.2014 07:08
Klickt es bei jeder betätigung des Strompedals? Und wie Sven schon schrieb, brücken ist zuverlässiger als messen, da die halbtoten gerne noch am Messgerät Leben vortäuschen. Einfach abziehen und eine Flachsicherung als Brücke rein. Frage an die anderen: bei seinem wird die Schützmasse doch nicht mehr über den Curtis geschleift oder?

von R - am 23.10.2014 08:26
wir wissen kein baujahr u keinen motortyp. Es wird doch nicht der alte curtis sein der wegen überspannung abschaltet u die Schütze dann auch nicht mehr betätigt ...gibts noch ein altes Ladeprint oder einen kappamesser der in die Curtisansteuerung eingeschleift ist ?

ist aber unwahrscheinlich wenn 48 V Serie ist.

von Christian s - am 23.10.2014 09:40
Danke für die Hinweise. Ich hatte bis jetzt noch keine Zeit nachzusehen, mache ich aber gleich. Ich habe aber noch eine andere Frage:

Ich habe die Batterien ja jetzt alle einzeln mit geringem Strom geladen und wieder in Reihe geschaltet eingebaut. Sollte ich diese erst nochmal entladen und zusammen wieder aufladen bevor ich sie benutze? Oder kann ich direkt loslegen (wenn ich den Fehler gefunden habe) ?

Danke euch

Gruß Marc

von Mantrigor - am 24.10.2014 09:03
Würde das Batteriepaket am besten nur unter einzelner Überwachung der Akkus in Betrieb nehmen ansonsten ist nicht unbedingt zu erkennen, wenn einer der Blöcke bzw.eine Zelle in Unterspannung geht !!!
Ich habe bei meinem El einfacherweise z.b.zwei Voltmeter installiert, wo jeweils die Spannung von 19 Zellen(bei 38 Zellen insges.)
ablesbar ist u.vergleiche die immer während der Fahrt, so dass ich bei stärker werdenden Abweichungen sofort den Fuss vom Gaspedal nehmen kann oder schliesslich eben dann wieder aufladen muss......diese Methode ist aber für Anfänger nicht unbedingt so gut geeignet....
Entladen brauchst Du die Akkus dann vorher freilich nicht ..........

von microcar - am 24.10.2014 20:04
Wichtiger noch als die Frage nach der Art der Ladung ist, das Du weist was man beim erneuten Anschließen der Akkus beachten musst. Steht im Wiki und in etlichen Beiträgen. Deine NiCd Akkus mögen es übrigens lieber, wenn sie entladen aufbewahrt werden. Das heist, das Du zukünftig bemüht sein solltest nicht wesentlich mehr zu laden, als Du für die geplante Strecke benötigst. Aber das kommt, wenn der Eimer erst mal läuft. Wie microcar schon schrieb musst du darauf achten, das nicht einer der Akkus einzeln in die Knie geht. Die Symetrie zwischen den beiden Akkuhälften zu überwachen ist also absolute Pflicht. Es geht hierbei weniger um die Entladeschlussspannung, sondern darum, dass der Akku der zuerst aufgibt durch die anderen Umgepolt wird und das nimt er dann übel. Um am Kernproblem des "fährt nicht" weiterzukommen hast Du aber jedenfalls alle Voraussetzungen geschaffen. Wichtig für die Fehlersuche sind jetzt noch Angaben zu Baujahr, ungefährer Seriennummer und Motortyp.

von R - am 24.10.2014 20:33
Hallo Marc,

ausserdem ist es bestimmt sinnvoll mal nach einem "Cityel-Experten" in deiner Umgebung zu suchen.
Ich denke dass viele Ratschläge die die Wiederbelebung deines Fahrzeuges dienen schon von vorneweg zum scheitern verurteilt sind. Dein El ist bestimmt nicht mehr im orginalem Zustand.
Bitte nicht falsch verstehen! Am El muß gebastelt werden, sonst geht ja gar nichts. Aber was und in welchem Umfang das von dem Vorbesitzer geschah kann ein Neuling wie du uns nicht vermitteln. Zumindest nicht so, dass es zu einer "Ferndiagnose" mit Beschreibung der Reparaturmaßnahmen genügt.

Also einen kleinen Hinweis auf deinem Wohnort, zu deiner Person und zu deinen technischen, bzw. elektrischen Vorkenntnissen kann Wunder bewirken!

mfG
Peter

von Peter End. - am 25.10.2014 10:32
Hallo zuammen,

danke für die ganzen Hinweise. Zuerst mal, wie Peter End treffend vorschlägt, ein paar Angaben zu mir und meinem Wohnort um evtl. mal einen Experten aus der Nähe drauf schauen zu lassen:
Ich wohne in Stolberg (Rhld) bei Aachen. Meine technischen Vorkenntnisse sind ganz gut, wobei meine elektrotechnischen Kenntnisse gering sind.
Wenn also jemand Zeit und Lust hat, sich mein Fahrzeug hier vor Ort anzusehen, Kaffee ist schnell gemacht ;-)
Nun zu dem, was ich schon alles gemacht habe:
Erst mal den Verkäufer kontaktiert. Der konnte aber leider auch nicht helfen.
Ich habe mal an ein paar Kabeln gewackelt und festgestellt, dass wohl irgendwo vor oder hinter bem breiten Anschluss-Stecker (Da wo die Schütze und der Curtis angeschlossen sind) ein Wackelkontakt ist/war. Ich habe den ganzen Kabelstrang dann mal fixiert und konnte auch eine Runde mit dem El drehen. Dann habe ich ihn ausgemacht und seit dem geht gar nichts mehr. Auch an den Kabeln wacklen hilft nicht mehr.
Daraufhin habe ich einfach mal mit meinem beschränkten Wissen die einzelnen Durchgänge gemessen, aber keinen Fehler (gebrochenes Kabel, lose Verbindung) gefunden.
Dann habe ich mithilfe der Reparaturanleitung des Herstellers versucht, die einzeln anzuliegenden Spannungen zu messen. Versucht deshalb, weil das Fahrzeug ja auf 48V umgebaut wurde und darüber hinaus auch wohl noch mehr "Verbesserungen" durchgeführt wurden.
Dabei ist mir aufgefallen, dass auf beiden Steuerleitungen (GE-BR und BL-BR) 52 Volt anligen, egal in welcher Richtung der Richtungs-Hebel geschaltet ist. Muss das so?
Nun ja, weiter bin ich noch nicht gekommne, jedoch hab ich gerade auch keinen Plan, wie ich weiter suchen soll.
Also: wenn jemand mit entsprechenden Kenntnissen Zeit und Lust hat sich mit mir zusammen in den Motorraum das kleinen zu quetschen, bitte gerne melden.

Gruß Marc

P.S.: Bin natürlich auch hier im Forum um jeden weiteren Tipp dankbar, den ihr mir noch geben könnt.

von Mantrigor - am 26.10.2014 17:57
Die ersten zwei Ziffern der Seriennummer wären schon hilfreich. Da ändert sich nämlich laufend die Schaltung. Meiner Meinung nach sollte aber in keinem Fall auf beiden von dir genannten Leitungen gleichzeitig Saft sein. Ist aber auch möglicherweise nicht wirklich so. Zumindest kommt es nicht von vorne. Die beiden Richtungsschütze haben eine gemeinsame Masseleitung. Je nach Bj. kann die auf verschiedene Weisen unterbrochen sein. Wenn dann der Richtungsschalter betätigt wird mist Du Fahrspannung an allen vier Anschlüssen der beiden Schütze. Das Messgerät ist so viel hochohmiger als die Spulen, das die dann nicht mehr relevant sind. Dies also bitte prüfen. Je nach Bj. geht die Masse für die Schütze in den Curtis oder ist direkt verdrahtet. Auch deshalb bitte die SNr.

von R - am 26.10.2014 18:15
Jetzt noch den Motortyp und es wird langsam Licht. Orange, deutlich länger als Durchmesser und +- mittig = Trige. Deutlich kürzer als Durchmesser und in Fahrtrichtung links = Perm. Wenn Du es erkennen kannst auch noch die Amzahl der Steuerleitungen am Curtis an dem kleinen weißen Stecker nach dem braunen Zehnpoligen.

von R - am 26.10.2014 18:50
Laut deiner Beschreibung gehe ich vom Perm aus. Die Anzahl der Steuerleitungen ist 4. BL-BR, GE-BR, LI-WE, und RT (wenn ich das aus dem Kopf jetzt richtig habe, sitze auf der Arbeit)

von Mantrigor - am 27.10.2014 07:17
Hallo,
das El war vorher meins - habe ich gerade erst bemerkt.
Die ursprüngliche SN war 3331; unfallbedingt hatte es eine "neue" Unterschale bekommen mit der SN 4044.
Die neue Unterschale war m.W. fast völlig leer, daher wurde die gesamte Technik übernommen, bis auf das Display. Den Umbau hat mein Händler gemacht. Dabei wurde gleichzeitig aus einem Un(Um)fall-El der F4-Antrieb übernommen mit einem neu werksüberholten Perm. Gleichzeitig kam ein von Gero auf 48V umgebauter Curtis ins EL. Die Schütze sind entsprechend dem letzten CityCom-Serienstand so geschaltet, dass es jeweils nur einmal klackt beim ersten Einlegen einer Richtung und erst wieder beim Ausschalten der Zündung - und natürlich beim Umschalten auf rückwärts.
Die Problemmeldung hat mich ziemlich getroffen, weil gerade der eigentliche Antrieb, also Motor, Curtis, usw. die ganze Zeit bei mir der einzige Bereich waren, woran ich keine Defekte hatte, abgesehen natürlich von den obligatorischen Mikroschaltern.
Deshalb und auch da Reparaturen und Wartung überwiegend bei meinem Händler gemacht wurden, konnte ich jetzt auch nicht weiterhelfen. Ich hoffe, jemand anders hat die richtige Idee und der Käufer wird mit "meinem" El glücklicher als ich es war.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 27.10.2014 21:51
na in dem Fall ist der Vor/Rückschalter natürlich ebenfalls verdächtig.
Das war damals ja ein Ciycom Pfusch das so zu lösen , dann gehen halt nicht die anderen Mikroschalter kaputt, sondern der Fahrtrichtungsschalter, das dauert halt nur länger...

von Sven Salbach - am 27.10.2014 21:55
Hallo zusammen und Hallo Herr Roepke,

ich konnte den Fehler nun soweit eingrenzen, dass ich mit dem El das erste mal zur Arbeit fahren konnte. Der Fehler gestaltet sich wie folgt:

Beim umlegen des Fahrtrichtungs-Schalters schaltet das Schütz nicht. Erst wenn ich den Stecker vom Curtis (J5) mehrmals ab- und wieder aufstecke, schaltet irgendwann das Schütz und ich kann mit dem Fahrzeug fahren. Ab und an, wenn ich durch ein kleines Schlagloch fahre, geht das Schütz wieder aus und ich muss wieder am Stecker fummeln.
Ich habe den Stecker und die Verbindung durchgemessen (Durchgang und Volt), aber keinen Fehler gefunden. Weder bei angezogenem Schütz, noch bei nicht angezogenem. Kann es sein, dass die Erregerspannung zu niedrig ist? Oder vielleicht eine defekte Freilaufdiode am Schütz?
Auch habe ich sporadisch einen Ausfall des Tachos festgestellt. Massefehler?
Ich bleibe aber auf jeden Fall dran. Kann nichts großes sein, nur halt schwer zu finden ;-). Schön wäre natürlich ein persönlicher Kontakt zu jemandem in meiner Nähe (Stolberg bei Aachen), der mehr Ahnung von Elektrotechnik hat als ich. Aber hier im Forum sind auch genug Experten. Ein "Gespräch" dauert halt nur etwas länger :-)

@Herr Roepke: Sie brauchen kein schlechtes Gewissen haben. Das Fahrzeug ist klasse und wenn es fährt, auch auf jeden Fall sein Geld wert, keine Sorge.

Gruß Marc

von Mantrigor - am 28.10.2014 07:06
"Ich habe den Stecker und die Verbindung durchgemessen (Durchgang und Volt)," so ist das nicht gut zu messen...
Wenn an der Crimpung des Steckers das Kabel aboxidiert, zeigt das Multimeter zwar noch 0 an, sobald dort aber ein etwas höherer Strom fließen soll reicht es nicht mehr...um das Relais zu schalten...
Dahier sind solche Messung nur mit einem extra Kabel zu machen das man testweise außerhalb von vorn nach hinten z.B. legt.

Es gibt auch einen bekannten Fehler, das die Schmierung im Schütz verharzt, in dem Fall hilft testweise etwas Sprühöl von unten in das Schütz sprühen, mit der Hand bewegen und wieder sprühen..ist es dann besser, muss natürlich das schütz mal auseinander geschraubt werden gereinigt und neu geölt/Gefettet werden...
Obwohl es eigentlich auch ganz ohne sauber laufen sollte, dda das Messingröhrchen als Gleitbuchse dient..
Aber derzeit gehe ich von einem defekten Mikroschalter oder Kabebruch aus..eher Mikroschalter das ist es eigentlich bei jedem mindesten einmal bis man diese Fehlerquelle elimieniert (ich habe Hallgeber verbaut)

von Sven Salbach - am 28.10.2014 07:33
überwache mal eine Weile lang permanent den Minuspol der Schütze. Beispielsweise mit einer LEDmit Vorwiderstand 5k . LED von Schütz Minus über den R nach Masse. Die LED geht dann nur an, wenn das Schützkeine Masse bekommt. Bei LED an Schütz + kannst Du die Versorgung des Schützes prüfen. Auch wieder gegen Masse.

von R - am 28.10.2014 07:52
Hallo Marc,

also wenn du hinten fummelst und es geht dann irgendwann wieder, ist der Fehler bestimmt nicht
im Bereich der Mikroschalter zu suchen.
Genau diesen Fehler hatte ich vor Jahren auch und habe dann den Stecker abgezwickt und die Adern direkt angelötet. Seitdem ist Ruh.
Eine defekte Freilaufdiode ist auf jedem Fall nicht der Grund deines Problems.

Trotzdem solltest du dir auch mal überlegen welche von den Mikroschaltern du wirklich brauchst.

Auch bei dem defektem Tacho tippe ich auf die häufigste Ursache: Das sind die Kontakte der Geberleitung. Also reinigen, entfeuchten oder Seitenschneider und löten.

Jeder einzelne Stecker da hinten im Feuchtbiotop ist Einer zuviel

mfG
Peter

von Peter End. - am 28.10.2014 12:03
Ja genau Peter, gut das Du den Tacho noch mal in den Fokus rückst. Mit dem zusammen ist der braune Zehnpolstecker ganz oben auf der Liste der Verdächtigen. Trennen, reinigen, Vaseline drauf und zumachen.

von R - am 28.10.2014 12:33
Hallo Peter,

das mit dem Feuchtbiotop hatte ich mir auch schon gedacht. Ich werde die vier Kabel einfach mal direkt an den Curtis löten. Mal sehen, was dann ist.
Die Mikroschalter an Haube und Fahrpedal habe ich schon gebrückt und werd ich auch erst mal so lassen. Damit sind die schon mal raus aus der Fehlersuche.
Geberleitung vom Tach? Ich tippe mal du meinst die graue Leitung vom Hallgeber, in der Nähe des Kettenrades. Das hab ich mir auch schon gedacht. da ist alles ziemlich voll Öl-Dreck-Pampe. Bleibt ja auch nicht aus. Ist alles offen.
Am Wochenende werde ich mal den ganzen Kram (Schütze, Curtis, Steckverbinder etc.) nach oben in den Kofferraum verlegen. Da ist das ganze meines Erachtens sowieso besser aufgehoben.

Danke für eure Hilfe

Gruß Marc

von Mantrigor - am 28.10.2014 13:36
Hallo Marc,

ja, der Meinung bin ich auch. Schütze, Stecker und Curtis haben nichts im Straßendreck verloren.

Hier mal ein paar Bilder, damit du siehst wie du"s besser machen kannst.
So habe ich"s jetzt seit bestimmt 5-6 Jahren und habe mit solchen Problemen absolut nichts mehr am Hut.

Aber vergesse die Kühlung mit einem Lüfter nicht, sonst wirds zu heiß und der Curtis pfeift und regelt ab. Das tut er vielleicht nicht gerne aber zumindest klaglos.











mfG
Peter

von Peter End. - am 28.10.2014 16:30
Hallo Peter,
danke für die Fotos. So werde ich es auch machen.

Ich habe den Fehler nun gefunden: Der Kontakt der Schutzkreis-Leitung im J32 war korodiert. Ich habe jetzt, wie in Peters letztem Bild, die vier Leitung auf den Curtis gelötet und provisorisch den Kontakt am Stecker gebrückt und alles funktionierte einwandfrei. Bis ich das Gaspedal betätigt habe :-(
Um besser an die ganzen Anschlüsse und Kabel kommen zu können, habe ich den Curtis, die beiden Schütze und die ganzen Anschlüsse aus der Wanne nach oben geholt. Beim treten des Gaspedals hat es erst mal laut gebrummt und dann irgendwo im Bereich Anschlüsse Curtis geraucht. Danach ging nichts mehr. Eine Sicherung hat nicht ausgelöst !!! Hab alle geprüft und gemessen.

Jetzt meine Frage: Hab ich beim Anschließen der Motorsteuerung etwas falsch gemacht?



Was ich mir auch vorstellen kann ist, dass das Vorwärts-Relais angezogen war und das Rückwärts-Relais manuell gedrückt war (Eigengewicht). Das wäre natürlich fatal, denn ein neuer Curtis ist bestimmt nicht günstig.

Gestern Abend hatte ich aber keine Lust mehr, weiter zu basteln. Notaus. Feierabend.

Vielleicht habt ihr nen Tipp, wie ich den Curtis durchmessen kann bzw. prüfen kann, ob der was abbekommen hat.

Dank und Gruß

Marc

von Mantrigor - am 29.10.2014 06:49
owe...als ersten dennoch die Sicherung überbrücken, dieses fiese Teil sieht oftmals noch heile aus ist aber dann doch an einer Stelle defekt, da es durch Vibrationen anklemmfunken bereits geschwächt war..(überbrücken mit 0,7m Kabel oder so, nicht zu viel!!

Ab da wird nervig..
Prüfen ob am Curtis B+ / B- noch die Spannung anliegt
Wenn Du "Glück" hast, waren Deine Schützkontakte schon fertig, dann sind die durch den evtl Kurzschluss lediglich entgültig abgeraucht..währe noch unproblematisch und günstig zu beheben..
Einen neuwertigen Curtis 36-48V hätte ich hier noch liegen

Dann würde ich als nächstes natürlich Deine vermutung überprüfen..also gaspedalschalter schalten und prüfen welche Schütze durchgang haben z.B.
Wenn nichts passiert, NIEMALS! Vollgas geben, üblicherweise überlebet der Curtis es wenn Du max kurz bis 30% oder so Gaspedalstellung geht...gesund ist es so oder so nicht(klar)
Wenn Du aber nur die Schütze anziehen läst, schadet es dem curtis nicht außer Du hast was so angeklemmt, das er Saft am Ausgang bekommt......

Ab hier können die die Thrige und alten curtis Fahrer sicher besser weiter helfen.

von Sven Salbach - am 29.10.2014 07:29
nur um mich schon mal darauf vorzubereiten: Was möchtest du für den Curtis haben? Und: Macht es vielleicht Sinn dann direkt auf einen 4QD umzubauen?

von Mantrigor - am 29.10.2014 08:10
soooo, ich hatte Gelegenheit mal nach zu messen. An B+ und an M- liegt Spannung an (51V). Nur am Anschluß zum Fahrpoti (Gelb) liegen nur 2,7 V und werden weniger, wenn ich auf das Pedal trete. Sollte da nicht mehr anliegen? Liege ich richtig, dass die Spannung AUS der Motorsteuerung zum Poti und wieder zurück läuft? Oder umgekehrt?
Wie kann ich die beiden Fahr-Relais messen/auf Funktion prüfen? einfach irgendwo Strom drauf geben und sehen, was passiert?
Ich bring das Ding wieder ans laufen (mit eurer Hilfe, hoffe ich) und wenn´s das letzte ist, was ich tue !!! ;-)
Dank euch

von Mantrigor - am 29.10.2014 16:45
Für die Diagnose am Kurt ersst mal raus mit dem Ding. Dann 30V besorgen. z.B. 5akkus. Eine Glühlampenkette aus drei 12V Birnen in Reihe Rücklicht oder Bremslicht reicht. Nicht mischen! Oder zwei Kombibirnen masse unbeschaltet und immer über die Lötpunkte verbinden. Lampenkette an den Akkus testen.Kurt - an die Akkumasse. Lampenkette über eine 10...20A Sicherung an akku+ und Kurt+. Die Lampen sollten kurz aufleuchten und dann wegdimmen. Wenns jetzt noch nicht stinkt Sicherung ohne unterbrechung der anderen verbindungen an b+ am kurt. Du hasz jetzt die internen Kondensatoren aufgeladen und den aus zustand hergestellt.alles wieder ab, minus zuletzt. 5k poti an die beiden flachstecker und einen draht an freigabe und an vor ODER rück. Hochfahren wie oben und die beiden neuen drähte übereine kleine sicherung an +. Das ding ist jetzt scharf. Die überbrückte lichterkette von kurt + ab und an m- des kurt. Wenn das poti jetzt dimmt dann glückwunsch. Bin ca. 100km weg von dir. Wer ist näher?

von R - am 29.10.2014 16:47
Klar bringst du den wieder hin. Der strom kommt vom curtis zum poti. Der wert ist normal. Curtis hat eine konstantstromquelle zum poti, so dass die spannun der potistellung folgt.

Du solltest meiner Meinung nach keine fahrspannung an m- finden, solange kein schütz angezohen ist. Zumindest nicht beim perm.

von R - am 29.10.2014 17:20
OK, das verstehe ich auch alles so weit. Nur finde ich leider nicht den Kurt - und den Kurt +.
Sind diese identisch mit B- und B+?

von Mantrigor - am 29.10.2014 20:12
Ja,Kurt ist curtis . Die Suchfunktion soll nur nicht jeden beitrag zeigen. Dann gehen die wichtigen unter.

von R - am 30.10.2014 04:40
Das dachte ich mir schon. Nur finde ich die Anschlüsse + und - nicht. Nur B+ und B-. Sind diese identisch? Wenn ja, machen die Angaben die Lampenkette erst an Kurt+ und Akku+ anzuschließen und dann ohne die Verbindung zu lösen an B+ des Kurt anzuschließen (also ein zusätzliches Kabel).
Da hab ich irgendwie nen Knoten in meiner Denke.

von Mantrigor - am 30.10.2014 06:34
Der knoten ist verständlich, wenn du im wiki noch nichts zum vorladen der internen kondensatoren gelesen hast. Im Cürtis sind reichlich elkos zwischen b+ und b- verbaut. Du verwendest die lichterkette zunächst als vorladewiderstand für diese. Wenn die dann voll sind ( lampen aus) überbrückst du den vorladewiderstand. Danach steht dir die lampe als last zur verfügung.

Siehe auch bild
[attachment 828 IMG_20141030_081407.jpg]

von R - am 30.10.2014 07:08
Dank dir, jetzt wird alles heller und klarer um mich rum :-). Ich habe das hier mal, für mein besseres Verständnis, grafisch aufbereitet. kannst du mal drüber schauen, ob das so richtig ist?






Gruß Marc

von Mantrigor - am 30.10.2014 08:34
Hallo Marc,

genau so ist"s richtig.

Aber wenn du es einfacher haben willst, bzw. zum schnellen Testen des Curtis ersetzt du einfach deine Batterie durch eine regelbare Spannungsquelle, lässt alle Schalter (und Sicherungen) weg und siehe da: Es geht auch.

mfG
Peter

von Peter End. - am 30.10.2014 11:05
Ja, das wird wohl nichts.
Laut Datenblatt geht"s ab 24V.

mfG
Peter

von Peter End. - am 30.10.2014 11:53
Mit einem Block in reihe kannst du immerhin die strombegrenzung des netzteils nutzen und im warmen arbeiten. Eine Diode gegen Rückströme schadet je nach Netzteil nicht.

von R - am 30.10.2014 12:02
es sieht wohl so aus, als wenn meine Motorsteuerung abgeraucht wäre. Ein laden der Kondensatoren (3 Glühlampen in Reihe an B+ ..............) geht schon nicht die lampen leuchten nicht mal kurz auf.
Jetzt die große Frage:

Neuen Curtis, alten reparieren (lassen) oder gar eine Kelly-Steuerung?

Hier ist gerade etwas in der Bucht:

Kelly Controller

könnte ich den nutzen?

Gruß Marc

von Mantrigor - am 31.10.2014 16:34
Wenn die beim Ausbau noch mehr als deine Prüfspannung hatten könnte das normal sein. Ist nur ein strohhalm aber immerhin. Alles ab, lampenkette an b+ und b-, danach ganze prüfprozedur neu. Und natürlich lampenkette an der spannungsquelle prüfen. Bei dem, den du verlinkt hast ist es mit der Fahrspannung sehr eng. Deine Ladeschlussspannung dürfte ja um 60 V liegen. Und das ist die absolute grenze für die Elkos.

von R - am 01.11.2014 06:34
Danke für den Strohhalm, aber das hatte ich auch schon probiert. Hab jetzt gehört, dass irgendetwas im Controller rappelt........
Da er offensichtlich defekt ist, werd ich den einfach mal aufmachen und sehen, was da durchgebrannt ist. Vielleicht kann ich das selber reparieren (neuen Kondensator einlöten oder so). Wenn nicht:
Gibt es jemanden, der die Dinger repariert? Es sieht so aus, als wäre meiner schon mal auf 48 Volt umgebaut worden. Also war da schon mal jemand dran.

Gruß Marc

von Mantrigor - am 01.11.2014 13:48
Hallo,

der Curtis stammt aus der Werkstatt von Gero aus der Zeit, als er die noch repariert/umgebaut hat. Er hat bis zum Einbau bei meinem Händler im Regal gelegen; im El ist er knapp 1 Jahr gelaufen.
Inzwischen beschäftigt Gero sich damit wohl nicht mehr;
Wer es noch macht ist m.W. Fa. Fleischmann (e-fleischmann.de), Kosten 180,- bis 250,- EUR je nach Schadenumfang.

Grüße

Lothar

von el3331 - am 01.11.2014 15:42
Was willst Du denn beim Curtis bei diesen Preisen reparieren lassen?
büllich!

von el El - am 02.11.2014 11:39
Nun, das ist auf den ersten Blick ein "billiges" Angebot, aber billig ist nicht günstig:

  1. Die Verrsandkosten beziehen sich auf einen Versand nach US, was der Versand nach Deutschland kostet, weis ich nicht. Ist aber in der Regel ähnlich.
  2. Wie sieht es mit Zollgebühren aus?
  3. Der Controller ist nicht programmiert. muss also noch gemacht werden.
  4. Ich weis gar nicht, ob der von der Leistung her passt. Ich könnte jetzt nur mit meinem die Datenblätter vergleichen.
  5. Von Garantie habe ich jetzt nichts gelesen und wenn, ist dies eine chinesische Garantie. Mein chinesisch ist im Fall der Fälle denn eher schlecht ;-)

Unterm Strich schätze ich die Gesamtkosten (Kaufpreis, Versand, Zoll, Programmieren) auf 300 - 350 ,-€
Da lass ich lieber meinen Controller komplett bei einer Fachfirma in Deutschland mit entsprechender Gewährleistung überarbeiten. Da sehe ich mein Geld besser angelegt.

Nicht falsch verstehen.

Gruß Marc

von Mantrigor - am 02.11.2014 17:09
Klar ist das ein Risiko das man eingehen müßte. Der Versand kostet, wie angegeben, EUR 25,54. Zoll müßte man auch vorher abfragen. Der controler wird nach Kundenwunsch programmiert ausgeliefert und von der Leistung her paßt er. Naja, aber alles in allem würd er wohl 250€ kosten, wenn tatsächlich Zoll fällig wäre. Garantie? Gibts sowas reell bei solchen Elektronikteilen? Da ist man doch ohnehin immer der Trottel, weil es ja nicht vom zertifizierten Inscheniör eingebaut wurde. Bei Ebay hätte man zumindest die Möglichkeit das Geld über die KReditkarte rückbuchen zu lassen, wenn das Teil innerhalb des Monats verreckt oder gleich defekt ankommt, geht problemlos.

Aber hast schon Recht, wegen der paar Euro differenz sollte man es sich gut überlegen was man macht, ich würd halt den neuen nehmen.

LG Konstantin

von el El - am 02.11.2014 21:57
Für das Geld bekommst du auch schon einen Kelly oder 4QD.
Bei der Gelegenheit verbaust du den neuen Controller dann auch gleich im Innenraum und spendierst ihm einen Kühlkörper - dann solltest du erstmal Ruhe haben.

von QQW - am 03.11.2014 07:57
Nach wie vor verstehe ich nicht warum alle die Controller in den Innenraum Bauen, voll die Platzverschwendung und es sieht ...aus...
Falls ich mal ein neues gerbauchtes El kaufe, will ich keinesfalls eins wo das alles umgefrickelt wurde..wenn das aber immer mehr umbauen..owe...:-(

von Sven Salbach - am 03.11.2014 07:59
Hallo Sven,

glaube mir keiner baut das freiwillig um. Jeder der das macht hat halt schlechte Erfahrungen mit dem orginalem Einbauort gemacht. Lt. deinem Profil fährst du hauptsächlich in der Stadt und viele Kurzstrecken. Es gibt aber auch Leute die fahren damit bei Wind und Wetter auf verschneiten oder mit Schneematsch versifften Straßen. Wenn bei uns in der Nacht Schnee fällt, kann man froh sein wenn gegen Mittag endlich mal die Straßen wieder einigermassen frei sind. Zumindest auf kleineren Ortsverbindungsstraßen
Im Sommer hatte ich auch nie Probleme mit dem alten Montageplatz.

Wann hat es denn in Hannover das letzte mal so geschneit dass der Schnee auch auf den Straßen liegen blieb?


mfG
Peter

von Peter End. - am 03.11.2014 09:23
Tja, die Franken sind halt oft schneller als viele anderen, obwohl sie von den Lederhosenträgern schon recht klein gehalten werden!

mfG
Peter

von Peter End. - am 03.11.2014 11:05
Zu mindestens beim Thrige ist der Orginal Einbauort die schlechteste Lösung
überhaupt. Er sitz in einer Ecke wo die warme Luft nich weg kann. Und wird
vom Motor zusätzlich noch mit Warmluft versorgt. Dazu kommt dann noch
die Verkleidung die man zwar abnehmen kann aber nicht wieder richtig drauf
bekommt. Mit der Folge das die Schütze schlecht geschützt sind.

Ich hab den Curtis 10 cm weiter nach hinten gesetzt und keinerlei Probleme
mehr. Ich brauchte noch nicht mal Kabel verlängern.

bis denne
Jan

von Jan-EL - am 03.11.2014 13:06
nu muß der olle wolle auch wieder seinen senf dazugeben,
der fährt seit 6 jahren sommerwintersauwetterschneematsch eben immer weil das el sein einziges fortbewegungsmittel is...
mit thrige, und dem curtis da wo er immer war,
der kriegt (genauso wie die schütze und auch die orischinallen federn ) ab und an mal ne sprühfettdusche und gut is
bye wolle

von wolfgang dwuzet - am 03.11.2014 18:49
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