Diese Seite mit anderen teilen ...

Informationen zum Thema:
Forum:
elweb
Beiträge im Thema:
13
Erster Beitrag:
vor 3 Jahren, 7 Monaten
Letzter Beitrag:
vor 3 Jahren, 1 Monat
Beteiligte Autoren:
Christian s, thegray, Sven Salbach, Beaker

Streusalz Rost Vorbeugung

Startbeitrag von Christian s am 01.11.2014 07:39

Ich versuche gerade wie jedes Jahr die zerstörerische Wirkung v Streusalz einzudämmen. Wie immer Batteriekorb Ankerplatten, Felgen, Vorderradeinheit (vor allem Bodenplatte des Doms die mir schon mal weggerostet ist ) v Dreck befreien und mit Seilfett einzusprühen, Querstabi außen lackiert u innen mit Hohlraumschutz besprüht

Das allerblödeste ist aber das Loch vor den Rädern im Batteriekorb über der Blattfeder wo das Gewinde der hinteren Blattfederschraube drin ist.
Diesen großen Hohlraum füllt es mir regelmäßig mit Lehm Gras Blättern Erde Rost u Salz .
Ich hab dieses wieder mühselig großteils herausbefördert ,alles mit WD40 geflutet Blattfederschrauben vorsichtig raus u gefettet wieder reingeschraubt u dann unter Seilfett gesetzt..
Heuer habe ich probeweise ein 20cm langes Stück eines Kabelkanaldeckels mit Kerbe fürs Handbremsseil stehend davorgeklemmt u mit 1 schraube an der grauen Kunststoffabdeckung fixiert . Ich hoffe es kommt nicht mehr so viel Dreck hinein u das Wasser verdunstet trotzdem.

Als Spritzschutz habe ich heuer ein Stück Abdeckplane zugeschnitten , eine Öffnung für die Riemenabdeckung reingeschnitten u mit Reparaturband vom Unterboden vor dem Batteriekorb bis an die Unterseite des Kofferraums geklebt . Mal sehen bei wieviel kmh sie davonfliegt ..

Wie geht ihr mit dem Dreckloch über der Blattfederschraube um ?

Antworten:

Ich hab mir vor drei Jahren meinen Batteriekorb aus Edelsthal neu gebaut.
Seither keine Probleme mit Rost. :rp:

Ansonsten schwöre ich auf Mike-Danders Korrosionschutzfett, auch bei meinem großen Auto.

von Beaker - am 01.11.2014 17:33
düß los, und hol einfach etwas Hohlraumwachs auf dem KFZ Laden.
Sprüh das El damit von unten ein und fertig.
Wird bei jedem Oldtimer oder auch neuren Auto gemacht, wenn man sein Auto liebt..
Das kannst Du dann auch über die Muttern und Gewindeenden sprühen und hast später keine Sorge es wieder abzubekommen...mit verdünnung und einem LAppen lässt es sich aber auch problemlos wieder entfernen

von Sven Salbach - am 01.11.2014 19:24
Die kleinen Ecklöcher vergrößern, da haben die Schweißer es immer zu gut gemeint.
So 10mm dann können die sich nicht immer gleich mit "Feindreck" zusetzten, und der Sumpf kann gelgentlich mal austrocknen, bzw bei richtig Wetterschlag ein Teil des Drecks ausspülen.

Ja Fett, und Wachs....einfacher wird es mit Vollverzinkung oder VA.

von thegray - am 02.11.2014 15:03

Re: Batteriekorbecken aufbohren

meinst Du Löcher die an den Ecken durchs Umbiegen der Kanten entstehen? in unsrem Fall an den beiden vordersten Batteriekorbecken unten ?
hat die jemand v euch schon auf 10mm aufgebohrt ?
Das Loch würde aber dann schräg nach vorne zeigen

von Christian s - am 02.11.2014 17:07

Re: Batteriekorbecken aufbohren

Meinetwegen auch 8mm wenn dir das für die Stabilität - genehmer ist.
nun ja kannst ja auch versuchen mehr Senkrecht zu setzten.

Aber ja lieber ein ordentlicher Ablauf - über den auch der Mocker mal ausgespült werden kann, selbst wenn bei "Feuchten Wetter" von unten was rein kämme - Täte es nach ein Paar Minuten ja auch von hinten/oben.

Dann aber mit der alten Salzlacke und Dreck beim Parken abfliesen kann und am nächsten Trockenen Tag dann auch trocken wird. (Anders ist es im Original doch über Tage( wenn nicht länger) Dauerfeuchtbiotop. Bis es wieder Trockenen kann wieder der nächste Feucht Tag.....

von thegray - am 03.11.2014 17:44

Re: Batteriekorbecken aufbohren

Die Frage ist nur wie man da am besten tangential den Blattfedern entlangbohrt oder diese ev etwas mitbohren muß.

von Christian s - am 04.11.2014 07:14

Re: Batteriekorbecken aufbohren

Nun an den Blattfeder wirste mit 0815 Materiel bestenfalls den Rost kratzen:joke:

wie auc immer an der Stelle (vorne)ist das ohne Belang.

von thegray - am 04.11.2014 17:09

Re: Batteriekorbecken aufbohren

bei mir nehmen die Blattfederbefestigungen genau den vordersten Punkt des Korbes ein .An der Außenseite ist die Plastikkarosserie . Du meinst wohl das Loch in Richtung nach hinten unterhalb des originalen 3 cm Lochs zu bohren

von Christian s - am 05.11.2014 07:03

Re: Batteriekorbecken aufbohren

Zitat
Christian s
bei mir nehmen die Blattfederbefestigungen genau den vordersten Punkt des Korbes ein .An der Außenseite ist die Plastikkarosserie . Du meinst wohl das Loch in Richtung nach hinten unterhalb des originalen 3 cm Lochs zu bohren


Also ohne viel Federlesens, erstmal Vorne.
Da kannst mit dem Schleifer eine Kante an der Ecke der Blattfeder wegnehmen und dort je eine Bohrung setzten.

Sorry muß mich abschalten Kunde nervt.

von thegray - am 05.11.2014 22:25

Re: Batteriekorbecken aufbohren

Ja mit abgeflexter Ecke gings. werd mirs bei der nächstjährigen Konservierung anschauen. .

von Christian s - am 06.11.2014 07:56

Re: vorderes Ankerplattenlager verrostet

Bei der Rostvorbeugung lohnt es sich auch das Vorderrad abzunehmen , den Reaktionsarm abzuschrauben , die Bremsankerplatte etwas hervorziehen und dann dahinter den Achszapfen gut mit Fett zu versorgen wo das ankerplattenlager für die Salzlake zugänglich ist . Dann wieder in den Fettmatsch hineindrücken u Reaktionsarm wieder anschrauben. Aufpassen, daß man nicht mit fettigen Fingern die Bremsbeläge berührt!

ich hab das die letzten male nicht gemacht.
jetzt hat die Bremsanker platte etwas gewackelt u b Bremsanfang hats immer ein komisches gefühl gegeben bis die bremsbacken die ankerplatte zentriert hatten, dann hats ganz normal gebremst.

Grund : verrostete Kugeln die offensichtl schon mehr Spiel hatten.
Das breite Lager war recht mühselig herauszupressen. Wenn die Kugeln ganz verrostet gewesen wären u das Lager zerfallen, wär es fast unmöglich herauszubringen.Gerade noch rechtzeitig geschafft.
Ich hab dann ein gebrauchtes Lager vom Zweitel (das nicht korrodiert war und sich super rauspressen ließ) hinein u gut gefettet.

Dieses 2 reihige Lager (Aufschrift : INA W-Germany 3004 2 RS ) hatte übrigens zwei Kunststoffkugelkäfige, die sich herausschnappen lassen und nachher wenn alle kugeln wieder in Position sind wieder reinschnappen läßt. Auf Leichtlauf kommts ja bei diesem vierteldrehenden Lager nicht an , wohl aber auf exakte Führung der Ankerplatte..

. Falls Sven Salbach mitliest: Er hat ja vor längerer Zeit mal versucht das teure 16 mm Doppellager durch 2 billige 8 mm Lager zu ersetzten. würd mich interessieren obs noch hält. Man darf halt keinesfalls warten bis die Kugeln hin sind sonst bringt mans wahrscheinlich noch schwerer heraus.

von Christian s - am 06.11.2014 09:16

Re: vorderes Ankerplattenlager verrostet

wenn ich mich nicht irre, habe ich die bis heute noch, drinn, ja, hat zumindest keine probleme gemacht..wieviel km muss ich nachsehen..aber schon einige

von Sven Salbach - am 01.05.2015 20:47
Zur Information:
MySnip.de hat keinen Einfluss auf die Inhalte der Beiträge. Bitte kontaktieren Sie den Administrator des Forums bei Problemen oder Löschforderungen über die Kontaktseite.
Falls die Kontaktaufnahme mit dem Administrator des Forums fehlschlägt, kontaktieren Sie uns bitte über die in unserem Impressum angegebenen Daten.